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Nicht wahr, aber nutzbar - der Systemische Psychotherapie-Podcast

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Dieser Podcast hat
58 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2022/06/01
Neueste Episode
2026/10/01
Durchschnittsdauer
56 min.
Veröffentlichungsintervall
31 Tage

Beschreibung

Sebastian Baumann und Enno Hermans diskutieren praxisbezogen und immer wieder mit spannenden Gäst:innen über aktuelle Entwicklungen und Themen der Systemischen Psychotherapie. Einblicke in die therapeutische Praxis und Auseinandersetzung mit relevanten Aspekten für die Zielgruppe der Systemischen Psychotherapeut:innen (auch in Ausbildung). Weitere Infos und Materialien: www.nwan-podcast.de Kontakt: [email protected]

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Mehr als dein Symptom: Wie man starre Diagnosen verflüssigt – mit Dr. Regina Reeb-Faller - Folge 56
2026/10/01
In dieser Folge des systemischen Psychotherapie-Podcasts „nicht wahr, aber nutzbar“ sprechen Sebastian und Enno mit Dr. Regina Reeb-Faller, der ärztlichen Direktorin der renommierten Systelios Klinik. Regina teilt ihren faszinierenden Werdegang von der Krankenpflege über die innere Medizin bis hin zur psychosomatischen Medizin und hypnosystemischen Therapie. Sie gibt tiefe Einblicke in ein außergewöhnliches Klinikkonzept, das in der Fachwelt als europäisches „Einhorn“ gilt: Ein selbstorganisierter Organismus mit flachen Hierarchien und hochgradig autonomen Kleinteams. Eine hypnosystemische Haltung, die von allen rund 200 Mitarbeitenden – bis hin zu Küche, Service und Handwerk – täglich gelebt wird. Ein radikal anderes Verständnis von Krisen: Leidvolles Erleben gilt nicht als Defizit, sondern als „Lösung mit einem extrem hohen Preis“. Erfahre in dieser Episode, wie durch die bewusste Steuerung der Aufmerksamkeit, intensive Körper- und Gruppenarbeit sowie das „Verflüssigen“ starrer Diagnosen neue Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und echte innere Freiheit entstehen können. Feedback & Kontakt:Anregungen, Kritik und Fragen wie immer gerne an: [email protected] Gefällt dir der Podcast? Unterstütze unsere Unabhängigkeit!„Nicht wahr, aber nutzbar“ soll auch in Zukunft werbefrei bleiben. Technik, Schnitt und Hosting verursachen jedoch laufende Kosten. Wenn dir unsere Folgen Denkanstöße liefern und du das Projekt unterstützen möchtest, kannst du das unkompliziert via PayPal oder Kreditkarte tun: Jetzt via PayPal oder Kreditkarte unterstützen
„Wer bin ich geworden?“ – Existenzielle Fragen in der Suchttherapie - ein Gespräch mit Dr. Rudolf Klein - Folge 55
2026/09/01
In der aktuellen Folge des systemischen Psychotherapie-Podcasts „Nicht wahr, aber nutzbar“ sprechen Enno und Sebastian mit Dr. Rudolf Klein, dem führenden Experten für systemische Therapie bei Alkoholabhängigkeit. Rudolf blickt auf über 46 Jahre Praxiserfahrung zurück und teilt faszinierende Einblicke in die Entwicklung und Praxis der Suchttherapie. Er erklärt, warum er sich im Laufe seiner Karriere von starren Settings und der strikten Abstinenzforderung als unabdingbare Voraussetzung für eine Therapie gelöst hat, um Hürden für Klient:innen abzubauen. Highlights dieser Episode: Zwei Muster der Abhängigkeit: Rudolf beschreibt die Unterschiede zwischen sozial integrierten Klienten und Menschen, die aus allen Bezügen herausgefallen sind, und wie diese Ausgangslagen völlig unterschiedliche therapeutische Haltungen erfordern.Existentielle Fragen & therapeutische Neugier: Erfahre, warum chronifizierte Sucht oft mit dem Verlust von Zukunftsperspektiven einhergeht und wie Therapeuten durch "Neugierde-Vorschüsse" Klienten dabei helfen können, sich existenziellen Fragen zu stellen ("Wer bin ich geworden? Wer will ich nicht mehr sein?").Paardynamik & „Haarrisse“: Warum der Glaube von Angehörigen, dass ohne den Alkohol "alles wieder gut" wäre, ein Trugschluss ist. Rudolf zeigt auf, wie Alkohol oft tiefere Konflikte (Haarrisse) in Beziehungen verdeckt und wie man durch Einzel- und Paargespräche wieder eine kommunikative Augenhöhe herstellt.Alternativen zur Selbstregulation: Wie Klienten durch körperliche Aktivierung (z.B. Laufen oder der Einsatz von Chilischoten) neue Wege finden können, sich selbst zu regulieren und mit dem Suchtdruck umzugehen.Tipps für Therapeut:innen: Rudolf rät angehenden Therapeut:innen, nicht zu „methodengläubig“ zu sein, sondern sich intensiv mit dem Phänomen des Menschen hinter der Sucht auseinanderzusetzen und Rückfälle als wertvolle Lernchancen zu begreifen. Eine tiefgründige, lehrreiche und inspirierende Folge für alle, die in der Beratung und Therapie tätig sind oder tiefere Einblicke in die systemische Arbeit mit Suchtphänomenen gewinnen möchten. Fragen und Anregungen wie immer sehr gerne an: [email protected]
Was heilt Beziehungen? Systemische Forschung, EVOS & die Zukunft der Lehre - Folge 54
2026/08/01
Frisch beflügelt vom PiA-Festival holen Enno und Sebastian eine echte "Rarität" an das Mikrofon: Prof. Dr. Corina Aguilar-Raab, Lehrstuhlinhaberin an der Universität Mannheim und eine der ganz wenigen Stimme(n) der Systemischen Therapie an staatlichen Universitäten. Gemeinsam tauchen sie tief in die Frage ein, was menschliche Verbindungen im Kern zusammenhält. Corina zeigt, wie sich Beziehungsqualität und echtes Wir-Gefühl mit dem von ihr mitentwickelten EVOS-Fragebogen wissenschaftlich greifen lassen – und warum die Beziehung oft der eigentliche Schlüssel zur Heilung ist, wie eindrucksvolle Daten aus der Paarforschung bei Depressionen belegen. Doch damit nicht genug: Sie werfen einen gewagten Blick hinter die Kulissen der akademischen Welt. Corina bezieht klar Stellung zum dringenden Reformbedarf im Psychotherapiestudium und plädiert mutig für mehr wirkliche Verfahrensvielfalt und echte Praxisnähe. Ein packender Mix aus Wissenschaft, Verbundenheit und persönlichen Aha-Momenten über das, was das systemische Paradigma im Leben wirklich verändert. Jetzt reinhören und mitdenken! Anregungen und Kritik wie immer gerne an [email protected]
"Alle Eltern wollen gute Eltern sein“ – Systemische Pionierarbeit, ein Gespräch mit Dr. Wilhelm Rotthaus - Folge 53
2026/07/01
In dieser sommerlichen Episode des „systemischen Psychotherapie Podcasts "Nicht wahr, aber nutzbar“ begrüßen Enno und Sebastian einen ganz besonderen Ehrengast: Dr. Wilhelm Rotthaus. Wilhelm Rotthaus ist ein echter Pionier der deutschen systemischen Therapie, insbesondere für den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familientherapie. Sein Lebenslauf ist faszinierend und unkonventionell: Er studierte zunächst Medizin, verlor jedoch die Lust daran und arbeitete stattdessen für mehrere Jahre erfolgreich als Musiker. Später kehrte er in die Medizin zurück und entschied sich ganz bewusst für die Kinder- und Jugendpsychiatrie, da er dort das größte Potenzial für Veränderungen sah. Er arbeitete ab Mitte der 1970er Jahre in einer großen Klinik in Viersen, wo er als Chefarzt maßgeblich daran beteiligt war, stationäre Familientherapie-Konzepte zu etablieren. Zudem war er der Gründungsvorsitzende der DGSF und ist bis heute (mit über 80 Jahren) als erfahrener Supervisor u.a. in Psychotherapieausbildungen und bei Approbationsprüfungen tätig. Gemeinsam mit Sebastian gibt er die „Störungsspezifische Reihe“ im Carl-Auer Verlag heraus. Er nimmt uns mit in die 70er und 80er Jahre, als er begann, Ideen der strukturellen Familientherapie in den stationären Klinikalltag zu integrieren. Im Zentrum des Gesprächs steht seine tiefgreifende, wertschätzende Haltung gegenüber Eltern: Anstatt Eltern als die Verursacher der Probleme ihrer Kinder abzustempeln, würdigte er sie stets als die wahren Expertinnen und arbeitete nach der Grundüberzeugung, dass alle Eltern gute Eltern sein wollen. Er teilt viele praktische Beispiele, wie man z.Bsp. durch Settingwechsel und radikale Allparteilichkeit blockierte Beziehungen in Familien wieder in Bewegung bringt. Weitere konkrete Buchtitel aus seiner Feder werden in dieser speziellen Podcastfolge nicht namentlich genannt, allerdings erwähnt er selbst, dass er im Laufe seiner Karriere viel Fachliteratur zu systemischen Grundhaltungen publiziert hat. Bleibt unbedingt bis zum Schluss dran, denn am Ende derFolge gehen Enno und Sebastian in ein spannendes "Reflecting Team".
Mehrpersonen-Gruppentherapie mit Paaren: Ein systemisches Pionierprojekt! Folge 52
2026/06/01
In dieser Folge begrüßen die Hosts Enno und Sebastian drei besondere Gäste: die systemischen Psychotherapeutinnen (teils in Ausbildung) Luisa Reich, Shady Tonn und Sunnyi Hänel. Im Zentrum des Gesprächs steht ein spannendes Pionierprojekt: Die drei Kolleginnen haben ein besonderes Therapiekonzept im Mehrpersonensetting für Erwachsene entwickelt und umgesetzt. Angelehnt an die Multifamilientherapie haben sie in der Ausbildugsambulanz Klientinnen, die in einer Paarbeziehung leben, eingeladen, gemeinsam mit Partnerin bzw. Partner an einer systemischen Gruppentherapie teilzunehmen. In dieser Folge erfährst du: Die Rahmenbedingungen: Wie die Arbeit als Co-Therapeutinnen in einer Gruppe mit bis zu fünf Paaren funktioniert. Herausforderungen & Dynamiken: Wie die Therapeutinnen die Teilnehmergewinnung über gemeistert haben und wie sie mit der Gruppendynamik sowie der Frage nach der "Indexperson" (der Person mit der Diagnose) umgegangen sind. Kreative systemische Methoden: Spannende und praxisnahe Einblicke in die genutzten Techniken. Erfahre, wie die Gruppe beim Tetralemma als Stellvertreter für ein Paar agierte, wie Ist- und Ziel-Skulpturen bei stillen Konflikten gestellt wurden, wie Paare ihr „Problem als Tier“ externalisierten und wie ein gemeinsames Musikstück zur Ressourcenstärkung genutzt wurde. Learnings & Tipps: Die Gäste reflektieren, wie diese Erfahrung ihre Leidenschaft für Gruppentherapien neu entfacht hat und geben wertvolle Tipps (wie rechtzeitige Planung und die Wahl der richtigen Co-Therapie-Begleitung) für Psychotherapeut:innen, die ähnliche Projekte wagen möchten. Außerdem in dieser Folge: Kurze Updates zum Start des neuen Projekts „finde-super.vision“ und dem anstehenden Pia Festival vom 17. bis 19. Juli in der Nähe von Darmstadt.
Supervision unter der Lupe – Von PiA-Ausbildung bis Live-Supervision, Folge 51
2026/05/01
Heute nehmen sich Enno und Sebastian ausnahmsweise mal wieder zu zweit Zeit für ein hochspannendes und facettenreiches Thema. Der konkrete Anlass für diese Folge ist der Launch ihres neuen Portals www.finde-super.vision, auf dem Supervisor:innen sich präsentieren und gefunden werden können. Passend dazu tauchen Enno und Sebastian tief in die Welt der Supervision ein. Das erwartet euch in dieser Episode: Ausbildungssupervision vs. Teamsupervision: Warum die Supervision von Psychotherapeut:innen in Ausbildung (PiA) durch die geteilte Behandlungsverantwortung eine ganz eigene Dynamik und oft auch eine stärkere Rollenverschiebung mit sich bringt. Der Blick auf sich selbst: Wie Therapeut:innen eigene Unsicherheiten und Reaktionen auf Klient:innen reflektieren und wie Supervisor:innen dabei helfen, blinde Flecken wertschätzend aufzudecken. Interventionen und Kniffe: Sebastian teilt seine Methode, nach dem „momentan gefühlten Alter“ zu fragen, um Supervisand:innen wieder in ihre Kraft zu bringen. Enno verrät, warum er am liebsten mit überraschenden Metaphern-Fragen (wie z.B. „Wenn ihre Stimmung eine Eissorte wäre...“) in die Sitzungen startet. Wenn es knifflig wird: Wie geht man als Supervisor:in damit um, wenn Teams unmotiviert „Alibi-Fälle“ als Notlösung präsentieren, wenn über abwesende Kolleg:innen gesprochen werden soll oder wenn die Leitungsebene die offene Kommunikation im Team hemmt? Die Kraft der Live-Supervision: Beide Hosts sind riesige Fans der Live-Supervision direkt mit den Klient:innen. Enno teilt ein eindrückliches Highlight von einer Station, bei der eine solche Supervision für einen echten Durchbruch gesorgt hat Termin-Hinweis: Vom 17. bis 19. Juli findet wieder das PiA-Festival in der Nähe von Darmstadt statt. Entspannte Anreise am Freitag inklusive! Anmeldung auf https://piafestival.de
Premiere zu fünft! Das Mehrpersonensetting hautnah aus Sicht von Klientin, Therapeutin & Supervisorin, Folge 50
2026/04/01
Heute sind Enno und Sebastian nicht allein, sondern gleich zu fünft im virtuellen Raum. Sie widmen sich einem der spannendsten Themen der systemischen Therapie: dem Mehrpersonensetting – und das so praxisnah wie noch nie! Eine echte Familiensitzung wird reflektiert aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven: Marie teilt ihre Erfahrung als Klientin, wie es war, die eigene Herkunftsfamilie einzuladen, um ein nicht ganz einfaches, schon seit der Kindheit bestehendes Thema anzusprechen. Oft herrscht die Angst, dass eine Sitzung mit der ganzen Familie zu komplex und unübersichtlich wird. Die Therapeutin Lina stellt jedoch fest, dass das Gegenteil der Fall ist: Beziehungen werden fassbarer. Anstatt nur abstrakt über abwesende Personen und hypothetische Dynamiken zu sprechen, sind diese real im Raum, was es viel leichter macht, Hypothesen zu überprüfen oder zu verwerfen. Sari (Supervisorin) erläutert die Theorie dahinter. Es wird aufgezeigt, warum die Arbeit an Beziehungen nach dem biopsychosozialen Modell Stresssymptome massiv lindern kann. Ein starkes Plädoyer für den Mut, den eigenen sozialen Kontext nicht als Problem, sondern als wertvolle Ressource in die Therapie einzubinden. Wie könnte man therapeutisch in ein Mehrpersonensettings starten? Leitfaden
Von der VT zur Systemik: Niederlassung, 4-Wochen-Takte & offene Kisten – mit Elena Mayninger Folge 49
2026/03/01
In dieser Folge sitzen Sebastian und Enno (diesmal live!) zusammen mit der systemischen Psychotherapeutin Elena Mayninger aus Neckargmünd am Mikrofon. Elena teilt ihren spannenden Weg von der „Zweck-Ehe“ mit der Verhaltenstherapie hin zur systemischen Kassenzulassung. Sie berichtet, wie sie ihren Praxisalltag nun radikal anders gestaltet: Warum sie Termine oft nur alle 3 bis 4 Wochen vergibt, wieso Flipcharts bei ihr auf dem Tisch liegen und warum offene Kisten statt geschlossener Schubladen ihren Raum prägen. Ein inspirierendes Gespräch über den Mut zur eigenen therapeutischen Handschrift und Passung, das Mehrpersonensetting und die Kunst, Therapieziele als Bewegungsmoment zu nutzen. Namen, die in dieser Folge von ihr genannt werden: Helm Stierlin: Sein Konzept der „bezogenen Individuation“ wird von Elena als prägend für ihren fachlichen Weg und ihre Autonomieentwicklung genannt. Gunther Schmidt: Sein Zitat, dass Ziele nicht dazu da sind, erreicht zu werden, sondern um „in Bewegung zu kommen“, wird als Leitmotiv erwähnt. Weitere genannte Namen: Arnold Retzer, Ulrich Clement und Fischer wurden als Persönlichkeiten genannt, die Elena in ihrer Ausbildung oder durch ihre Literatur beeinflusst haben.
PEP, Klopfen & Selbstwert – Dr. Michael Bohne über Leichtigkeit und Orientierung in der Psychotherapie, Folge 48
2026/02/01
In dieser Folge begrüßen Sebastian und Enno einen echten Pionier der Embodiment-fokussierten Therapie: Dr. Michael Bohne. Er ist der Entwickler von PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) – einer Methode, die das "Klopfen" entmystifiziert und mit psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien verbindet. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum "Reden allein oft nicht reicht", wie man Lösungsblockaden (die Big Five) löst und warum Humor und eine Haltung von Leichtigkeit und Zuversicht in der Therapie so entscheidend sind. Michael erzählt von seinem Weg vom "schlechten Schüler" zum Facharzt und warum er irgendwann begann, seine Patienten "zu beklopfen". Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man unbewusste Dynamiken transformiert und den Selbstwert stärkt – nicht wahr, aber nutzbar! Materialien: Von Dr. Michael Bohne (Passend zum Podcast-Thema): Einführung in die Praxis der PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) Der Standard für Profis, um die im Podcast besprochene Methode (KKT, Big Five Lösungsblockaden) zu lernen. Link zum Carl-Auer Verlag https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-praxis-der-energetischen-psychotherapie Bitte klopfen! Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe Das Buch für Anwender/Klienten. Passt zum Thema "Selbstwirksamkeit" und "Selbsthilfe", das Michael im Podcast betont. Link zum Carl-Auer Verlag https://www.carl-auer.de/bitte-klopfen Klopfen gegen Lampenfieber Michael erwähnt im Podcast seine Leidenschaft für Auftrittscoaching und Musiker. https://www.amazon.de/Klopfen-gegen-Lampenfieber-pr%C3%A4sentieren-Energetische/dp/3499623722 Reden reicht nicht!? (Herausgeberband) Wurde indirekt thematisiert durch den Fokus auf Embodiment statt reiner Kognition. Link zum Carl-Auer Verlag https://www.carl-auer.de/reden-reicht-nicht Im Podcast explizit erwähntes Fremdmaterial: Anke Nottelmann: "Arbeit mit komplex traumatisierten Menschen" Michael erwähnt Anke Nottelmann lobend im Zusammenhang mit PEP bei komplexen Traumafolgestörungen. Gemeint ist wahrscheinlich: Nottelmann, A. (2022). PEP bei komplexen Traumafolgestörungen. Peter Fürstenau Wurde als "Alt-Analytiker" erwähnt, der PEP als "transgenerationalen Loyalitäts-TÜV" bezeichnete.
Multifamilientherapie & mehr - ein Gespräch mit Prof. Dr. Eia Asen Folge 47
2026/01/01
In dieser Folge haben Sebastian und Enno Prof. Eia Asen aus London zu Gast und sprechen mit ihm über die Erweiterung des systemischen Arbeitens durch die Multifamilientherapie (MFT). Im Gespräch wird deutlich, wie Familien in Gruppen von- und miteinander lernen, anstatt jeweils einzeln in der Therapie zu sein. Eia Asen wirft mit den beiden auch einen Blick auf die Entwicklung des systemischen Ansatzes in UK und die besondere Bedeutung der MFT dort. Dabei wird deutlich, dass dieser Ansatz auch eine starke (gesellschafts)politische Dimension hat. Über seine enge Zusammenarbeit mit Peter Fonagy (u.a. im Anna Freud Center in London) spielen für Eia Asen mentalisierungsbasierte Ansätze eine wichtige Rolle für seine Arbeit und gerade auch in der Multifamilientherapie. Das hat u.a. auch zu einer Publikation von Eia und Peter geführt, die das mentalisierungsbasierte Arbeiten in der Systemischen Therapie thematisiert. Besonders spannend sind konkrete Konzepte zur Multifamilienarbeit in Kooperation mit mehreren Institutionen, z.B. in Schulen, wo Lehrer und Eltern gemeinsam den Kontext für schwieriges Verhalten verändern oder auch die notwendige Transformation in der Zusammenarbeit mit Jugendämtern, weg von primärer Kontrolle hin zu echter Kooperation. Prof. Dr. Eia Asen ist ein renommierter Psychiater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein Pionier der systemischen Therapie. Er gilt international als einer der Begründer der Multifamilientherapie (MFT) und ist eine zentrale Figur in der Weiterentwicklung der mentalisierungsbasierten Therapie (MBT) im systemischen Kontext. Zu seinen Standardwerken gehören unter anderem: Praxis der Multifamilientherapie (Eia Asen &Michael Scholz) Das Grundlagenwerk zur Arbeit mit Familiengruppen. https://www.carl-auer.de/praxis-der-multifamilientherapie Mentalisieren in der systemischen Praxis (Eia Asen &Peter Fonagy) Ein tiefer Einblick in die Theorie und Praxis des Mentalisierens. https://www.carl-auer.de/mentalisieren-in-der-systemischen-praxis So gelingt Familie (Eia Asen) Ein praxisnaher Ratgeber für Eltern und Therapeuten. https://www.carl-auer.de/so-gelingt-familie Handbuch Multifamilienarbeit (Eia Asen & MichaelScholz): Enthält spezifische Kapitel zur Umsetzung der MFT in Schulen undKindertagesstätten. https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1045269574
Das Zürcher Ressourcenmodell und mehr - ein Gespräch mit Dr. Maja Storch - Folge 46
2025/12/01
Wieder geht es in dieser Folge in die Schweiz: Dr. Maja Storch nimmt Sebastian und Enno mit in die Geschichte der Entwicklung des Zürcher Ressourcenmodells (ZRM). Es geht um die Grundlagen dieser konsequenten Ressourcenorientierung und auch ganz persönliche Assoziationen und Einblicke dazu. Wie kann man sich abgrenzen, gleichzeitig nicht schlecht fühlen und eigen Interessen ausreichend berücksichtigen? Welche Rolle spielen dabei unbewusste Prozesse und auch der Körper. Was hat ein "Würmli" damit zu tun und wie lassen sich all diese Ideen und Erkenntnisse auch für eine Systemische Psychotherapie gut nutzen? Neben Antworten auf all diese Fragen ist es ein besonders humorvolles und herzliches Gespräch, dass die Drei miteinander geführt haben. Viel Freude beim reinhören! Weitere Infos zur Folge: www.majastorch.de https://www.hogrefe.com/de/shop/machen-sie-doch-was-sie-wollen-90100.html https://zrm.ch Und Anregungen/Fragen und Kritik wie immer gerne an: [email protected]
Systemische Therapie in der Schweiz und mit dem WILOB Modell: Ein Interview mit Ursula Fuchs - Folge 45
2025/11/01
Der Podcast "Nicht wahr aber nutzbar" ist schon in 123 Ländern gehört worden. Dabei entfallen 90 % auf Deutschland, 10 % aber auf andere Länder.  In der Schweiz sind es regelmäßig immerhin 2,5 % der Hörerschaft und nicht nur deshalb hat es Sebastian und Eno gefreut mit einer prominenten Vertreterin der Systemischen Therapie in genau diesem Nachbarland ins Gespräch zu kommen.  Ursula Fuchs verfügt über langjährige Erfahrung als Therapeutin in der Praxis, ist aber vor allem Gründerin und Leiterin des bekannten WILOB Instituts für Systemische Therapie in Lenzburg (Kanton Aarau). Inspiriert von lösungsorientierten und hypnosystemischen Ideen und Personen wie Steve de Shazer oder Gunther Schmidt (der auch als Dozent dort tätig ist) hat sie das sog. WILOB Modell für die Systemische Therapie entwickelt. Über dieses Modell, die Systemische Therapie in der Schweiz und einige andere Themen kommen Ursula, Sebastian und Enno in dieser Folge ins Gespräch.  Viel Spaß dabei! Weitere Infos zur Folge: Wilob Modell: ⁠https://wilob.ch/news/das-wilob-modell/⁠ SNS Günter Schiepek: https://guenter-schiepek.com/synergetisches-navigationssystem/ Klaus Grawe Wirkfaktoren Psychotherapie: https://www.klaus-grawe-institut.ch/archiv/die-therapeutische-beziehung-als-zentraler-wirkfaktor-der-psychotherapie/ Und natürlich wie immer Feedback, Kritik und Anregungen an [email protected]
Systemische Traumatherapie und mehr - Ein Gespräch mit Reinert Hanswille - Folge 44
2025/10/01
Vielleicht ist Traumatherapie ein Thema, bei dem nicht unbedingt sofort an Systemische Psychotherapie gedacht wird. Zum einen, weil es häufig mit Therapie im Einzelsetting assoziiert ist, zum anderen weil man an konkrete Techniken zur Traumabegegnung denkt. Nicht zuletzt brauchte es auch noch eine Änderung der Psychotherapierichtlinie, um EMDR als Methode mit Systemischer Therapie kombinieren zu können, die 2024 erfolgt ist. Reinert Hanswille, langjähriger Institutsleiter und ausgewiesener systemischer Traumatherapieexperte ist diesmal bei Sebastian und Enno zu Gast. Gemeinsam kommen sie über die systemischen Aspekte von Traumatherapie ins Gespräch und welche entscheidende Rolle doch häufig der Kontext und das Bezugssystem spielt und auch sinnvoll in die Therapie mit einbezogen werden kann. Es geht aber auch darum, aufgrund welcher persönlicher Entwicklungen Reinert zum Thema Trauma gekommen ist und was ihn besonders antreibt. Wir wünschen inspirierendes Zuhören! Und natürlich, wie immer Feedback, Kritik und Anregungen gerne an [email protected]
Systemische Psychotherapie im Alltag einer niedergelassenen Therapeutin: Ein Interview mit Dr. Eva-Maria Messner - Folge 43
2025/09/01
In dieser Folge ist Dr. Eva-Maria Messner zu Gast – promovierte und approbierte Psychologische Psychotherapeutin im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie und Supervisorin. Mit internationaler Erfahrung aus Österreich, Deutschland, Neuseeland und Australien nimmt sie uns mit auf ihren beruflichen Weg: von den Anfängen in Österreich über ihre Psychotherapieausbildung, ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten bis hin zu ihrem heutigen therapeutischen Alltag in eigener Praxis als eine der ersten Systemiker:innen im ambulanten Kassensystem überhaupt. Sebastian und Enno kommen mit ihr über ihre systemische Haltung, Vorbilder, die sie inspiriert und geprägt haben, darüber, wie sie Therapie gestaltet, was für sie das Besondere an systemischer Gruppentherapie ist und wie ihr Praxisalltag aussieht ins Gespräch. Und natürlich auch über die Frage, wie sie mit dem "Sog des Gesundheitssystems, der psychische Störungen als eine dem Individuum zugehörige Krankheit definiert" umgeht. Eine Folge über spannende berufliche Stationen, sehr persönliche Einblicke, therapeutische Haltungen und darüber, was es für sie heißt, Menschen in ihrem Entwicklungsprozess wertschätzend und respektvoll zu begleiten. Viel Spaß beim Zuhören! Und natürlich, wie immer, Feedback, Anregungen und Kritik an [email protected]
Psychiatrie ganz anders - für Kinder und Eltern! - Ein Interview mit Dr. Rieke Oelkers-Ax - Folge 42
2025/08/01
In der psychiatrischen Versorgung von Erwachsenen spielt die Familie oft eine sehr untergeordnete Rolle. Leider auch, wenn die erwachsenen Patient:innen selbst Eltern sind und die Kinder nur unzureichend im Blick sind. Das war auch schon vor mehr als zehn Jahren so und führte bei unserem heutigen Gast, Dr. Rieke Oelkers-Ax, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu einer Vision. Eine echte familientherapeutische Versorgung in einer Tagesklinik für Psychiatrie, bei der Eltern und Kinder gleichermaßen im Blick sind. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn das so entstandene Familentherapeutische Zentrum (FATZ) in Neckargemünd bei Heidelberg konnte kürzlich schon 10-jähriges Jubiläum feiern. Rieke Oelkers-Ax ist zudem aber auch berufspolitisch für die Ideen einer familienpsychiatrischen Versorgung aktiv und nicht zuletzt auch Forscherin und hat die systemische Welt sehr bereichert. Enno und Sebastian sind in dieser Folge über all diese Themen im Gespräch und überlegen gemeinsam, wie es gelingen kann, mehr systemische Ideen in die psychiatrische Versorgung zu bringen. Viel Spaß beim zuhören! Weiterführende Infos zur Folge: Die Webseite des FaTZ: https://fatz-neckargemuend.de Und natürlich, wie immer, Feedback, Anregungen und Kritik an [email protected]

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