Master of Scaling – der Podcast für Geschäftsführer/innen und Marketingverantwortliche in KMU, die ihr digitales Wachstum endlich messbar steuern wollen.
Ob Google, Meta oder KI-gestützte Automatisierung: Wir zeigen dir, wie du mit klaren Prozessen, strategischen Entscheidungen und smartem Tracking mehr Sichtbarkeit, mehr Leads und mehr Umsatz erreichst – ganz ohne blindes Agentur-Roulette.
In jeder Folge bekommst du konkrete Einblicke, Best Practices und praxisnahe Tipps zu:
- Google Ads, Meta Ads & datengetriebenem Kampagnenaufbau
- Automatisierung & KI im Marketingalltag
- Sauberen Tracking-Setups mit GA4, Consent Mode & Tag Manager
- Strategischem Denken statt Tool-Chaos
Für alle, die ihr Marketing nicht nur umsetzen, sondern verstehen und skalieren wollen.
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Google Ads Agentur wechseln, ohne wieder bei null anzufangen
2026/10/21
Du möchtest deine Google-Ads-Agentur wechseln, ohne dass alles wieder von vorne anfängt? „Wir sind jetzt bei der dritten Agentur, und jedes Mal fängt alles von vorne an.“ Meistens liegt das nicht an der neuen Agentur, sondern daran, was beim Wechsel verloren geht. In dieser Folge zeigt Jörg, was du vor der Kündigung sicherst und wie der Übergang gelingt.
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Warum ist dein Konto so wertvoll?
Im Google-Ads-Konto steckt alles, was in den letzten Jahren gelernt wurde: welche Suchbegriffe funktionieren, was eine Anfrage kostet und die Daten, aus denen die automatischen Gebote lernen. Ein neues Konto fängt bei null an, und bis es wieder auf dem alten Stand ist, vergehen in der Regel Wochen bis Monate.
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Vor der Kündigung: deine Zugänge
• Google Ads: Du bist mit deiner eigenen Mail-Adresse als Administrator eingetragen, nicht nur die Agentur über ihr Verwaltungskonto. Nur Administratoren können Nutzer verwalten und Verknüpfungen zu Verwaltungskonten aufheben.
• Abrechnung: Läuft die Zahlung über dein eigenes Zahlungsprofil? Rechnet die Agentur ab, stellst du vor dem Wechsel um, damit die Anzeigen nicht stillstehen.
• Google Analytics und Google Tag Manager: eigener Administrator-Zugriff. Im Tag Manager steckt oft die gesamte Messung.
• Meta: Werbekonto und Pixel liegen in deinem eigenen Business-Portfolio.
• Onlineshop: Das Merchant Center gehört ebenfalls dir.
Faustregel: Alles, was mit deinem Unternehmen zu tun hat, läuft auf dein Unternehmen. Die Agentur bekommt Zugriff, aber sie besitzt es nicht.
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Wie sieht eine gute Übergabe aus?
Eine Seite reicht: Was läuft gerade und warum? Welche Conversions werden wie gemessen? Was wurde getestet, mit welchem Ergebnis? Was wurde zuletzt geändert? Ist das Konto deins, bleibt außerdem der Änderungsverlauf erhalten. Plane den Übergang so, dass die Kampagnen weiterlaufen. Wochen ohne Werbung und ein Neustart kosten in der Regel mehr als ein Monat Überschneidung.
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Die ersten Wochen mit der neuen Agentur
Wird sofort alles umgebaut, startet die Lernphase neu, und niemand weiß mehr, was gewirkt hat. Eine gute Agentur baut auf dem auf, was funktioniert. Die Frage dazu: „Was lasst ihr in den ersten Wochen bewusst unverändert, und warum?“
Passend dazu
Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest (Folge 464): https://master-of-search.podigee.io/464-die-fragen-die-du-jeder-agentur-stellen-solltest
Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat (Folge 472): https://master-of-search.podigee.io/472-deine-agentur-steuern-30-minuten-im-monat
Quelle
Google-Ads-Hilfe zu Zugriffsebenen: https://support.google.com/google-ads/answer/9978556?hl=de
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Du denkst über einen Wechsel nach und weißt nicht, ob du vollen Zugriff auf dein Konto hast? Schreib uns kurz, wir schauen mit dir, was dir gehört und was du vorher sichern solltest: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-474
Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-474
Diese Folge als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch
Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte.
Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/
Anrufe messen: Was Google Ads bisher entgeht
2026/10/18
Jemand sieht deine Anzeige, schaut kurz auf die Website und ruft dann an. Am Ende steht ein Auftrag, aber im Google-Ads-Konto steht nur ein Klick. In dieser Folge zeigt Jörg, wie du Anrufe aus Google Ads messbar machst und warum das mehr ist als ein schöner Bericht.
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Warum fehlende Anrufe dein Budget lenken
Die meisten Kampagnen arbeiten mit automatischen Geboten. Google lernt aus den Conversions, die du meldest. Meldest du nur Formulare, sucht Google Menschen, die Formulare ausfüllen. Kampagnen, die viele Anrufe bringen, sehen dann schwach aus und werden im schlimmsten Fall gekürzt.
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Die Wege, Anrufe zu messen
• Klick auf die Telefonnummer der mobilen Website: schnell eingerichtet, misst aber nur den Tipp, nicht das Gespräch.
• Anrufe direkt aus der Anzeige (Anruf-Asset): Google schaltet eine Weiterleitungsnummer dazwischen und sieht, ob und wie lange telefoniert wurde.
• Anrufe über die Website: Google tauscht die Nummer für Besucher aus einer Anzeige aus. Dafür braucht es das Google-Tag und ein Telefon-Snippet, und die Nummer muss exakt so hinterlegt sein wie auf der Seite.
• Importierte Anrufe: Du hältst Anrufe im CRM oder bei einem Anruf-Tracking-Anbieter fest und meldest Google nur die, aus denen ein Auftrag wurde.
Google-Weiterleitungsnummern sind in Deutschland verfügbar. Wer die Nummer speichert, wird laut Google noch 60 Tage nach dem letzten Anruf durchgestellt.
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Die Mindestdauer entscheidet
Du legst fest, ab wie vielen Sekunden ein Anruf als Conversion zählt. Ist sie zu niedrig, zählen auch verwählte Anrufe, Bewerber und Lieferanten. Jörg empfiehlt, eher bei einer Minute oder mehr zu starten und im Bericht zu den Anrufdetails zu prüfen, wie lang die Gespräche wirklich sind. Auch Bestandskunden rufen über die Anzeige an, nicht jeder Anruf ist ein neuer Kunde.
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Das prüfst du diese Woche
• Eine Woche lang zählen: Wie viele Anfragen kommen per Telefon, wie viele per Formular oder Mail? Am Telefon kurz nachfragen, wie die Leute auf euch gekommen sind.
• Im Google-Ads-Konto unter Ziele bei den Conversions nachsehen, ob es eine Anruf-Aktion gibt und ob sie als primäre Conversion in die Gebote einfließt.
• Prüfen, was diese Aktion misst: nur den Klick auf die Nummer oder einen echten Anruf, und mit welcher Mindestdauer.
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Passend dazu
Offline Conversions und die 7-Tage-Frist (Folge 463): https://master-of-search.podigee.io/463-offline-conversions-die-7-tage-frist-die-kaum-jemand-kennt
Warum dein Tracking lügt (Folge 431): https://master-of-search.podigee.io/431-warum-dein-tracking-lugt-falsche-zahlen-kosten-dich-umsatz
Matelso, das im Video erwähnte Anruf-Tracking-System: https://matelso.com/
Quellen
Google-Ads-Hilfe zum Anruf-Conversion-Tracking: https://support.google.com/google-ads/answer/6100664?hl=de
Google-Ads-Hilfe zu Google-Weiterleitungsnummern: https://support.google.com/google-ads/answer/2382961?hl=de
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Bei dir kommen die meisten Anfragen per Telefon, und im Konto sieht man davon kaum etwas? Schreib uns kurz, wir schauen mit dir, was gemessen wird und was fehlt: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-473
Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-473
Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch
Master of Scaling arbeitet seit 2006 mit Google Ads und hat über 850 Kundenprojekte betreut. Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015.
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Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat
2026/10/14
„Die Agentur hat mir gesagt, das ist alles eingerichtet. Aber ich kann das ja nicht überprüfen.“ So hat ein Unternehmer Jörg seine Lage beschrieben. Jeden Monat kommt die Rechnung, ab und zu ein Report mit vielen Klicks und Prozentzahlen. Ob die Agentur gute Arbeit macht, kann er trotzdem nicht sagen. In dieser Folge zeigt Jörg, wie du deine Agentur steuerst, ohne selbst zum Google-Ads-Experten zu werden. Es dauert ungefähr 30 Minuten im Monat.
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Warum die Zusammenarbeit einschläft
Am Anfang ist der Chef der Agentur ständig da, nach ein paar Monaten telefoniert man vielleicht noch alle zwei Monate. Die Gebühr läuft weiter. Meistens steckt keine böse Absicht dahinter: Die Aufmerksamkeit geht dahin, wo nachgefragt wird. Steuern heißt deshalb nur, regelmäßig die richtigen Fragen zu stellen.
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Vor dem Termin: zehn Minuten
• Eine einfache Liste aus deinem Vertrieb: Welche Anfragen kamen letzten Monat über die Werbung, welche davon waren brauchbar, welche wurden zum Auftrag?
• Diese Liste ist das Wertvollste, was du deiner Agentur geben kannst. Sie sieht Klicks und Formulare, was daraus geworden ist, siehst nur du.
• Im Änderungsverlauf deines Google-Ads-Kontos steht, wer wann was geändert hat. Steht dort wochenlang nichts, ist das eine Frage wert. Steht dort extrem viel, auch.
• Du hast keinen Zugriff auf dein eigenes Konto? Dann ist das der erste Punkt, noch vor allem anderen.
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Im Termin: drei Fragen
Zwanzig Minuten, einmal im Monat, am besten mit der Person, die in deinem Konto arbeitet.
• Was hat sich bei unserer Zielzahl getan, und warum? Gemeint ist eine einzige Zahl, zum Beispiel was euch eine brauchbare Anfrage oder ein Auftrag kostet.
• Was habt ihr seit dem letzten Termin geändert, und was war die Überlegung dahinter?
• Was testet ihr als Nächstes, und woran erkennen wir, ob es geklappt hat?
Jeder Termin endet mit einer Entscheidung in drei Zeilen: Was ist entschieden, wer macht es, wann schauen wir wieder drauf?
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Warum genaues Hinschauen schaden kann
Steuern heißt nicht, im Konto mitzuschrauben. Google Ads arbeitet heute stark automatisch, und nach größeren Änderungen braucht eine Kampagne in der Regel eine Weile, bis sie sich eingependelt hat. Ändern du und deine Agentur gleichzeitig, weiß am Ende niemand mehr, was gewirkt hat.
• Du entscheidest über Ziel, Budget und Rahmen, die Agentur über die Umsetzung im Konto.
• Bewertet wird nach einem Zeitraum, den ihr vorher festlegt. Meistens sind das eher Monate als Wochen.
Hellhörig werden solltest du, wenn:
• ihr nach zwei, drei Terminen noch keine Zielzahl habt
• Änderungen passieren, die dir niemand erklären kann
• die Termine seltener werden und jedes Mal jemand anderes am Tisch sitzt
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Die eine Frage für deinen nächsten Termin
„Was hat uns letzten Monat eine brauchbare Anfrage gekostet?“ Kommt eine Zahl, oder schlägt die Agentur vor, dafür die Rückmeldung aus dem Vertrieb einzurichten, seid ihr auf einem guten Weg. Hörst du dagegen Klickpreise, Klickraten und Impressionen, redet ihr über zwei verschiedene Dinge. Das ist kein Grund zu kündigen, aber genau dort würde Jörg ansetzen.
Kurz gesagt: Zugriff auf dein eigenes Konto, eine Zielzahl, eine Liste aus dem Vertrieb und einmal im Monat 30 Minuten mit drei Fragen. Den Rest macht die Agentur.
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Passend dazu: Was du vor der Unterschrift klären solltest
Folge 464, Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest: https://master-of-search.podigee.io/464-die-fragen-die-du-jeder-agentur-stellen-solltest
Folge 455, Google Ads Agentur auswählen: https://master-of-search.podigee.io/455-google-ads-agentur-auswahlen-so-erkennst-du-gute-anbieter
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Du kannst gerade nicht sagen, was dich eine brauchbare Anfrage kostet? Schreib uns kurz, wir schauen gemeinsam mit dir auf dein Konto: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-472
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KI als Zweitmeinung: Was ChatGPT über dich nicht weiß
2026/10/11
„Ich dachte schon, das wird so ein anstrengender Termin.“ Das hat Jörgs Hausärztin zu ihm gesagt, nachdem er sein Blutbild vorher mit KI vorbereitet hatte. Immer mehr Menschen geben jede Information erst in die KI und gehen damit zum Experten. In dieser Folge geht es darum, warum das so oft knirscht und wie du KI so nutzt, dass sie dir hilft, statt dich mit den Leuten aneinandergeraten zu lassen, die dir helfen sollen.
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Wenn die KI mit in die Sprechstunde kommt
• Laut Bitkom wenden sich 45 Prozent der Befragten bei Symptomen oder Gesundheitsfragen an einen Chatbot.
• 16 Prozent haben schon einmal eine ärztliche Empfehlung nicht befolgt und eher der KI vertraut.
• Manche Praxen beenden die Behandlung, wenn man sich nicht einigen kann.
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Dasselbe Muster im Marketing
Unsere Account-Experten bekommen immer öfter Mails, die erkennbar mit KI geschrieben sind. Das ist in Ordnung. Schwierig wird es, wenn die KI Dinge dazudichtet, die beim konkreten Kunden keinen Sinn ergeben.
• Typisches Beispiel: Google Ads zeigt andere Zahlen als der Shop, also sei das Tracking kaputt.
• In der Regel weichen beide Zahlen etwas ab, etwa wegen des Cookie-Banners und unterschiedlicher Zählweisen.
• Wer das Konto seit Jahren kennt, weiß, wie groß die Abweichung bei diesem Kunden normalerweise ist, teils bis auf die Saison genau.
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Warum die KI-Antwort oft nicht zu deiner Lage passt
• In einer Oxford-Studie (Nature Medicine, 1.298 Teilnehmende) fand die KI allein in rund 95 Prozent der Fälle die richtige Erkrankung. Mit echten Menschen im Gespräch waren es weniger als 35 Prozent.
• Ein Hauptgrund: Die Teilnehmenden gaben der KI oft nur einen Teil der nötigen Informationen.
• Die KI gibt dir gern recht. OpenAI hat 2025 sogar ein ChatGPT-Update zurückgenommen, weil das Modell den Leuten zu sehr nach dem Mund geredet hat.
• In einer Untersuchung von EBU und BBC hatte fast jede zweite KI-Antwort auf Nachrichtenfragen mindestens ein erhebliches Problem.
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So nutzt du KI, ohne dich zu verrennen
• Gib der KI so viel Zusammenhang wie möglich: Ziel, bisheriger Verlauf, Zahlen.
• Frag sie, welche Informationen ihr fehlen und was gegen ihre Einschätzung spricht.
• Filtere die Antwort: Passt das zu uns, oder klingt es nur logisch?
• Bring das Ergebnis als Einschätzung ins Gespräch, nicht als Urteil.
Kurz gesagt: Nutze die KI, um zu verstehen. Nutze Menschen mit Erfahrung, um zu entscheiden.
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Quellen
Bitkom-Umfrage „Dr. KI“: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Dr-KI-Chatbot-medizinischer-Ratgeber
Oxford-Studie (Nature Medicine): https://syntheticsociety.oii.ox.ac.uk/research/reliability-llms-medical-assistants/
OpenAI zum zurückgenommenen Update: https://openai.com/index/sycophancy-in-gpt-4o/
EBU/BBC-Studie zu KI-Assistenten: https://www.ebu.ch/news/2025/10/ai-s-systemic-distortion-of-news-is-consistent-across-languages-and-territories-international-study-by-public-service-broadcaste
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Du hast eine KI-Analyse zu deinem Google-Ads-Konto und weißt nicht, was davon für dich stimmt? Schreib uns kurz, was die KI dir gesagt hat: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-471
Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-471
Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch
Master of Scaling arbeitet seit 2006 mit Google Ads und hat über 850 Kundenprojekte betreut. Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015.
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Marketingbudget: So überzeugst du deine Geschäftsführung
2026/10/07
Du hast eine gute Idee für euer Marketing, stellst sie in der Runde vor, und das Thema wird vertagt. Meistens gilt dieses Nein gar nicht dem Marketing, sondern einer Rechnung, die noch niemand aufgemacht hat. In dieser Folge zeigt Jörg, welche drei Fragen eine Geschäftsführung bei jeder Investition stellt und wie du die Antworten auf eine Seite bringst.
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Wie die Geschäftsführung auf dein Budget schaut
Dein Marketingbudget konkurriert mit jeder anderen Investition im Unternehmen. Gefragt wird in der Regel:
• Was müssen wir investieren?
• Was kommt dabei heraus?
• Was passiert, wenn es nicht funktioniert?
Viele Vorlagen beantworten nur die erste Frage. Ein Satz wie „Die anderen sind auch überall präsent“ führt deshalb fast immer zu einem Nein.
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Die eine Seite für dein Gespräch
• Ausgangslage: Woher kommen heute neue Kunden, und wie viele Anfragen werden zu Aufträgen?
• Fehlt die Ausgangslage, ist die Messung dein erster und kleinster Antrag.
• Kundenwert: Was bleibt pro neuem Kunden nach Material und Arbeitszeit übrig?
• Test: fester Zeitraum, fester Betrag, vorher festgelegtes Erfolgskriterium.
• Abbruchkriterium: Ab wann ihr stoppt oder den Ansatz ändert.
• Bericht: einmal im Monat, eine Seite, Anfragen und Aufträge statt Klicks.
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Wenn trotzdem ein Nein kommt
Frag nach dem Kriterium: Was müsste auf dem Tisch liegen, damit die Geschäftsführung Ja sagt? So wird aus einem Nein eine Bedingung, an der du arbeiten kannst. Ist gerade kein Testbudget drin, beantrage zuerst nur die Messung.
Sitzt du selbst in der Geschäftsführung? Dann kannst du genau diese Seite von deinem Team und von jeder Agentur einfordern.
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Du bereitest gerade so ein Gespräch vor und möchtest eine zweite Meinung zu deinen Zahlen? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-469
Alle zwei Wochen das, was wir gerade in echten Google-Ads-Konten sehen: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-469
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Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte.
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Weihnachtsgeschäft: Was du im Oktober noch tun kannst
2026/10/04
Über den Sommer läuft kaum Werbebudget, kurz vor der Saison wird kräftig aufgedreht. Das klingt vernünftig, kostet im Weihnachtsgeschäft aber oft Geld. Google Ads und Meta Ads brauchen Zeit, um zu lernen, wer bei dir kauft. Wer erst im November startet, bezahlt diese Lernzeit genau dann, wenn die Klickpreise am höchsten sind.
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Warum Werbekampagnen Vorlauf brauchen
Einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt baust du auf, bevor der Markt öffnet. Im Werbekonto ist es genauso: Jede neue oder komplett umgebaute Kampagne startet mit einer Lernphase.
• In der Praxis solltest du dafür mindestens eine, besser zwei bis vier Wochen einplanen
• In der Lernphase zahlst du in der Regel mehr pro Ergebnis
• Im November sind deutlich mehr Mitbewerber aktiv, die Klickpreise steigen
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Was du im Oktober noch tun kannst
• Conversion-Tracking selbst testen: auf eine eigene Anzeige klicken, bestellen und am nächsten Tag prüfen, ob die Conversion mit dem richtigen Wert im Konto ankommt
• Saison-Kampagnen jetzt mit kleinem Budget aktivieren, damit Daten zu Klickrate, Anzeigentexten und Suchbegriffen zusammenkommen
• Produktfeed im Google Merchant Center und im Meta-Katalog prüfen: Bilder, Preise, Verfügbarkeit, Titel und Beschreibungen
• Landingpages ehrlich ansehen: aktuell, klar aufgebaut, überzeugende Texte?
• Mit dem Keyword-Planer und Google Trends nachsehen, ab wann die Nachfrage in deinem Bereich anzieht
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Was du ab Ende November besser lässt
In der Hochphase kostet jede neue Lernphase am meisten, weil deine Kunden kaufen möchten und dein Wettbewerb viel Budget einsetzt. Das gilt auch für Black Friday, für den viele Händler schon ein bis zwei Wochen vorher starten.
• Keine neuen Kampagnen mit neuer Gebotsstrategie starten
• Bestehende Kampagnen nicht grundlegend umbauen
• Budget lieber schrittweise von Oktober bis Dezember erhöhen
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Dein nächster Schritt
Geh die Punkte jetzt im Oktober durch. Dann bleibt Zeit, Fehler in Ruhe zu beheben, statt im November kurzfristig Dienstleister zu suchen, die dann selbst kaum Kapazität haben.
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Du möchtest wissen, ob dein Konto für das Weihnachtsgeschäft bereit ist? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung
Google Ads Updates: Wo du wieder selbst steuern kannst
2026/09/30
Jahrelang hieß es bei Google Ads: Vertrau der Automatik. Klicks kamen rein, wohin das Budget genau floss, blieb oft offen. Jetzt gibt Google an mehreren Stellen wieder Stellschrauben zurück. Du musst nur wissen, wo sie sitzen.
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Performance Max: Marke ausschließen, Shopping trotzdem zeigen
Viele schließen ihre Markenbegriffe in Performance Max aus, etwa weil eine eigene Markenkampagne läuft. Bei Shops war das bisher ein Zielkonflikt: Wer nach deiner Marke sucht, soll ja trotzdem deine Produkte sehen.
• Neues Häkchen bei den Markenausschlüssen: Shopping-Anzeigen bei Suchanfragen mit ausgeschlossenen Marken zulassen
• Gilt nur für Shopping-Anzeigen, nicht für Text- oder andere Formate
• Meine Empfehlung für Shops mit starker Eigenmarke oder Markenartikeln: setzen
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Kanäle in Performance Max gewichten (Beta)
Den Bericht zur Kanalleistung gibt es schon länger. Er zeigt, wie Google dein Budget zwischen Suche, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps verschiebt. Das erklärt oft, warum Klickpreise und ROAS plötzlich schwanken.
• Neu in einer Beta: Kanäle stärker oder schwächer gewichten, teils wohl auch ausschließen
• Sinnvoll, wenn ein Kanal viele Klicks, aber keine Anfragen oder Verkäufe bringt
• Offene Frage: Wie viel Performance Max bleibt übrig, wenn du am Ende nur noch Suche zulässt?
• Wann die Funktion für alle Konten kommt, ist noch nicht bekannt
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AI Max: Deine Keyword-Arbeit zählt wieder
AI Max hat in vielen Konten zu sehr allgemeinen Suchanfragen geführt. Aus „Samsung Galaxy S kaufen" wurde dann schnell nur „Samsung". Laut einer Google-Mitarbeiterin berücksichtigt AI Max genau passende Keywords und Wortgruppen jetzt wieder, statt sie zu überstimmen.
• Genau passend und Wortgruppe bleiben die wertvollsten Signale
• Deine Keyword-Struktur musst du nicht über den Haufen werfen
• AI Max gilt bisher als Voraussetzung für Anzeigen in Googles KI-Umgebungen wie Gemini
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Promotion Mode: ROAS-Spielraum für Aktionszeiträume (Beta)
Für einen festen Zeitraum darfst du deinen Ziel-ROAS in Such- und Performance-Max-Kampagnen bewusst unterschreiten, zum Beispiel um 20 bis 30 Prozent. Danach springt die Kampagne automatisch auf deine Standardeinstellung zurück.
• Passt zu Black Friday, Aktionswochen oder Abverkauf einzelner Kategorien
• Google bietet im Aktionszeitraum höher, wo die Conversion Rate ohnehin steigt
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Was wegfällt: kostenlose Shopping-Einträge in der EU
Seit Mitte September gibt es in der EU keine kostenlosen Produkteinträge mehr, vermutlich im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act. Wer bisher nur über das Merchant Center kostenlose Klicks bekam, sieht dort jetzt null.
• Prüf im Merchant Center oder in Google Analytics, ob diese Klicks bei dir weggebrochen sind
• War der Kanal relevant, kann schon eine Standard-Shopping-Kampagne mit kleinem Tagesbudget die Lücke schließen
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Du möchtest wissen, welche dieser Stellschrauben in deinem Konto Geld bringen würde? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast
Jede Woche ein Praxisimpuls zu Google Ads und Tracking: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/
Die Folge als Video: https://youtu.be/ZH9CTFjKE5E
Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte.
LinkedIn: Christoph Mohr https://www.linkedin.com/in/christophmohr/
ChatGPT Ads: Lohnt sich der neue Kanal für dich?
2026/09/27
Seit Ende August können auch deutsche Unternehmen Werbung in ChatGPT buchen. Seitdem kommt fast täglich dieselbe Frage: Müssen wir da jetzt rein? Die Antwort hängt weniger am Budget als daran, wer deine Kunden sind und in welchem Tarif sie unterwegs sind.
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Wie Werbung in ChatGPT aussieht
Die Anzeige steht unter der Antwort, nicht darin. Sie ist als gesponsert gekennzeichnet und vom Antworttext getrennt.
• Werbung beeinflusst die Antworten von ChatGPT nicht
• Werbetreibende bekommen die Gespräche der Nutzer nicht zu sehen
• Nutzer steuern selbst, wie stark ihre Werbung personalisiert wird
• Wer häufiger in den Antworten vorkommen will, braucht gute Inhalte, kein Werbebudget - das sind zwei getrennte Themen
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Die wichtigste Frage: Wer sieht die Anzeigen überhaupt?
Werbung erscheint in den kostenlosen Tarifen und im günstigen Einstiegstarif. Die bezahlten Tarife bleiben nach aktuellem Stand werbefrei.
• Entscheider in größeren Unternehmen sitzen häufig in genau diesen bezahlten Tarifen
• Für klassisches Geschäftskundengeschäft ist die erreichbare Zielgruppe damit kleiner, als die Nutzerzahlen vermuten lassen
• Bei Endkunden und kleineren Betrieben ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher
• Das ist der erste Filter, noch vor jeder Budgetfrage
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Aussteuerung: Gesprächskontext statt Keywords
Du buchst keine Suchbegriffe im klassischen Sinne. Das System nutzt den Zusammenhang des laufenden Gesprächs.
• Du hinterlegst eher Themen und Situationen als einzelne Keywords
• Dazu kommen bekannte Einstellungen: geografische Aussteuerung, Plattform, eigene Zielgruppen
• In Europa greift die Aussteuerung je nach Land und Nutzereinstellung auf weniger Daten zurück
• Datenschutzfreundlich, aber weniger fein steuerbar als gewohnt
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Die Formate
• Anzeige unter der Antwort: Text, Bild, Link auf deine Seite
• Produktfeed-Kampagnen: aus deinem Katalog entstehen Anzeigen mit Bild, Titel, Preis und Bewertung, auch als Karussell
• Gesponserte Assistenten: Rückfragen direkt in der Anzeige, aktuell nur mit ausgewählten Partnern
• Für den Handel heißt das: Die Qualität deiner Produktdaten wird direkt zum Werbefaktor
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Steuerung und Messung
• Gebote nach Klicks oder ergebnisorientiert
• Eigenes Pixel und eine Schnittstelle, über die du Abschlüsse zurückmeldest
• Ohne saubere Messung ist jeder Test wertlos, egal wie klein das Budget war
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Die Zahlen und wie du sie einordnest
OpenAI berichtet von einer Milliarde Dollar Jahresumsatz in weniger als 200 Tagen und zehntausenden Werbetreibenden. Als Beispiel nennt OpenAI einen Händler mit dem dreifachen Umsatz je Werbeeuro über 28 Tage und einen Partner, laut dem über 80 Prozent der gewonnenen Besucher Neukunden waren.
• Das sind Zahlen des Anbieters über ausgewählte Kunden, kein Branchendurchschnitt
• Für den deutschen Markt gibt es noch keine belastbaren Klickpreise
• Verlässliche Vergleichswerte zu Google Ads existieren bislang nicht
Quellen:
https://openai.com/index/expanding-access-to-ai-with-chatgpt-ads/
https://openai.com/index/our-approach-to-advertising-and-expanding-access/
https://ads.openai.com/
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Dein Entscheidungsrahmen
Ein Test lohnt sich, wenn du Endkunden ansprichst, deine Produktdaten sauber sind und deine Messung funktioniert. Dann kaufst du dir Erfahrung, solange der Wettbewerb dünn ist.
Eher noch nichts für dich, wenn deine Entscheider in den bezahlten Tarifen sitzen. Und klar noch nichts, wenn deine Messung nicht steht oder in Google Ads offensichtliche Lücken offen sind. Ein neuer Kanal repariert keinen undichten Trichter, er macht ihn teurer.
Wenn du unsicher bist, wo du stehst: master-of-search.de
Man versteht dich nicht: was das im Verkauf kostet
2026/09/23
Neulich saß eine ganze Kundenrunde in einem Konferenzraum, Laptop in der Mitte, und ich habe die halbe Zeit damit verbracht zu raten, wer gerade spricht. Kluge Leute, gute Gedanken - angekommen ist vielleicht die Hälfte.
Diese Folge handelt nicht von Technik. Sie handelt davon, dass schwer verständliche Menschen als weniger überzeugend wahrgenommen werden - und dass dir das niemand sagen wird.
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Was bei schlechtem Ton im Kopf des Zuhörers passiert
Wer dich schlecht versteht, hört nicht weniger. Er arbeitet mehr. Das Gehirn füllt Lücken, rekonstruiert Wörter, rät. Diese Aufmerksamkeit fehlt anschließend deinem Angebot.
• Zwei Forscher haben denselben Vortrag in guter und in schlechter Tonqualität gezeigt
• Der Inhalt war Wort für Wort identisch
• Bei schlechtem Ton hielten die Zuschauer den Redner für weniger intelligent und weniger sympathisch
• Auch das Thema selbst wurde als weniger wichtig eingestuft
• Übertragen auf dein Verkaufsgespräch: Niemand sagt dir, der Ton war schlecht. Man sagt, wir melden uns
Quelle: Newman und Schwarz, Good Sound Good Research, Science Communication
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1075547018759345
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Die häufigste Fehlerquelle
Sechs Menschen in einem Besprechungsraum und ein Laptop in der Mitte. Dieses eine Mikrofon nimmt alles auf, was im Raum passiert.
• Es hebt Stimme und Raum gleichmäßig an, weil es weit entfernt steht
• Lüftung, Nachhall und geschobene Stühle landen mit im Gespräch
• Wer weiter weg sitzt, ist automatisch schlechter zu verstehen
• Glatte Wände, großer Tisch, wenig Stoff sind akustisch der schlechteste Fall
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Wie wir das bei uns gelöst haben
Kein aufwendiges Setup, sondern eine Grundregel: Jeder hat sein eigenes Mikrofon direkt am Mund.
• Jede Kollegin und jeder Kollege bei uns hat ein eigenes Headset aus der Jabra Evolve Reihe
• Sitzen mehrere im selben Raum, geht trotzdem jeder mit eigenem Gerät in den Termin
• Für Podcast und Video nutzen wir das Elgato Wave mit einem Mikrofonprozessor
• Der Prozessor gleicht laute und leise Passagen an und hält Störgeräusche draußen
• Das Headset ist die Pflicht, der Rest ist die Kür
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Was du heute ändern kannst, in dieser Reihenfolge
• Abstand zwischen Mund und Mikrofon verkürzen - ein einfaches Headset schlägt jedes teure Mikrofon in zwei Metern Entfernung
• Jedem Teilnehmer ein eigenes Mikrofon geben, auch wenn alle im selben Haus sitzen
• Den Raum entschärfen: Teppich, Vorhang, ein gefülltes Regal schlucken Nachhall
• Dich selbst aufnehmen: zwei Minuten sprechen, anhören, ehrlich beurteilen
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Dein nächster Schritt
Mach die Aufnahme. Zwei Minuten in deinem Videotool, danach anhören. Die meisten hören sich dabei zum ersten Mal so, wie ihre Kunden sie jeden Tag hören. Das ist unangenehm und es ist der ehrlichste Test, den es gibt.
Wenn du wissen willst, wie das in einer Zusammenarbeit klingt: master-of-scaling.de
Google Ads selbst machen oder abgeben?
2026/09/20
Es gibt Konten, die laufen in Eigenregie besser als bei jeder Agentur. Und es gibt Konten, die intern nie funktionieren werden, egal wie viel Mühe jemand hineinsteckt. Diese Folge hilft dir bei der Entscheidung, welcher Fall bei dir vorliegt.
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Wann Eigenregie die richtige Entscheidung ist
Manche Unternehmen sollten wir gar nicht betreuen. Das sagen wir auch so im Gespräch.
• Das Angebot ist eng und stabil, die Zahl der relevanten Suchbegriffe überschaubar
• Jemand im Haus hat wirklich Zeit dafür, nicht nebenbei zwischen zwei Terminen
• Das Produktwissen sitzt intern und lässt sich schlecht auslagern
• Das Werbebudget ist noch so klein, dass eine Betreuungspauschale den größten Teil davon auffressen würde
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Die drei Stellen, an denen Eigenregie meistens scheitert
Nicht am Handwerk im Konto. Sondern an Dingen, die man von innen schwer sieht.
• Messung: Der Conversion-Wert ist geschätzt, das Tracking lückenhaft, also wird auf die falschen Signale optimiert
• Zeit: Konten brauchen regelmäßige Aufmerksamkeit, das Tagesgeschäft gewinnt aber fast immer
• Blickfeld: Wer nur das eigene Konto sieht, kennt keinen Vergleich und merkt nicht, was fehlt
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Was intern bleiben sollte, auch wenn du abgibst
Abgeben heißt nicht loslassen. Ein paar Dinge gehören immer zu dir.
• Das Werbekonto selbst, inklusive Zugriff und Datenhistorie
• Das Wissen darüber, was ein Auftrag wert ist und welche Anfragen sich lohnen
• Die Rückmeldung aus dem Vertrieb, welche Leads brauchbar waren
• Die Entscheidung über Budget und Ziel
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Die Mischform, über die selten gesprochen wird
Zwischen komplett selbst und komplett abgeben liegt mehr, als die meisten denken.
• Struktur und Messung einmal sauber aufsetzen lassen, danach selbst weiterführen
• Regelmäßige Durchsicht in festen Abständen statt laufender Betreuung
• Einzelne Bereiche abgeben und den Rest intern behalten
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Dein Entscheidungsrahmen
Drei Fragen. Erstens: Weißt du, was eine Anfrage und was ein Auftrag bei dir wert ist? Zweitens: Hat jemand im Haus verlässlich Zeit für das Konto, jede Woche? Drittens: Rechtfertigt dein Budget die Kosten einer Betreuung?
Dreimal ja spricht klar für Eigenregie. Bei zwei Nein wirst du intern auf Dauer nicht glücklich. Und wenn nur die Messung fehlt, ist das der Punkt, an dem du ansetzt - bevor du irgendetwas abgibst.
Wenn du unsicher bist, wo du stehst: master-of-search.de
Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest
2026/09/16
Fast jeder, mit dem wir sprechen, hat schon mit einer Agentur gearbeitet. Viele mit zwei, manche mit drei. Und die Frage, mit der sie in ein neues Gespräch gehen, lautet nicht "funktioniert Google Ads", sondern "warum sollte es diesmal anders laufen".
Diese Folge beantwortet genau das - ohne über Wettbewerber herzuziehen, sondern anhand dessen, was man im Erstgespräch und im Konto tatsächlich prüfen kann.
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Warum es beim letzten Mal schiefging
In den allermeisten Fällen liegt es nicht daran, dass jemand schlecht gearbeitet hat. Es liegt an Mustern, die sich wiederholen.
• Es wurde nie sauber gemessen, also wurde auf Klicks optimiert statt auf Aufträge
• Betreut hat am Ende jemand anderes als der, der verkauft hat
• Jeder Wechsel hat das Konto zurückgesetzt, statt auf Vorhandenem aufzubauen
• Es gab jeden Monat einen Report, aber keine Entscheidung, die daraus folgte
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Was du im Erstgespräch erkennen kannst
Das Verkaufsgespräch ist die einzige Probe, die du vor der Unterschrift hast. Deshalb lohnt es sich, dort genauer hinzuhören.
• Wird zuerst nach deinem Geschäft gefragt oder zuerst über Leistungen gesprochen
• Sagt dir jemand ehrlich, was er noch nicht weiß, bevor er Zahlen nennt
• Wer sitzt nach dem Abschluss tatsächlich im Konto, und ist diese Person im Gespräch dabei
• Wird über Aufträge gesprochen oder nur über Klicks, Impressionen und Reichweite
• Kommt eine konkrete Zusage zum Ergebnis, bevor überhaupt jemand ins Konto geschaut hat
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Die Fragen, die du stellen solltest
Diese Liste kannst du eins zu eins mitnehmen. Stell sie jeder Agentur, uns eingeschlossen.
• Wer arbeitet nach dem Abschluss konkret an meinem Konto
• Woran messt ihr Erfolg, und woher kommen diese Zahlen
• Was passiert in den ersten dreißig Tagen, und was fasst ihr bewusst nicht an
• Wem gehören Konto, Daten und Tracking, wenn wir uns trennen
• Wie läuft die Zusammenarbeit, wenn etwas nicht funktioniert
• Wann würdet ihr mir von einer Zusammenarbeit abraten
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Was Transparenz praktisch bedeutet
Transparenz ist kein Versprechen, sondern etwas, das man an Details erkennt.
• Das Werbekonto gehört dir, nicht der Agentur, und du hast jederzeit Zugriff
• Änderungen sind nachvollziehbar, jede Anpassung hat eine Begründung
• Der Report erklärt, was daraus folgt, nicht nur, was passiert ist
• Ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten
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Dein nächster Schritt
Nimm die sechs Fragen aus dieser Folge in dein nächstes Gespräch mit. Du wirst nach spätestens zwanzig Minuten wissen, woran du bist - egal mit wem du sprichst.
Und wenn du sie uns stellen willst: master-of-search.de
Offline Conversions: die 7-Tage-Frist, die kaum jemand kennt
2026/09/13
Du hast alles richtig gemacht. Die Aufträge landen im CRM, die Herkunft ist sauber hinterlegt, und einmal im Monat übermittelst du die Abschlüsse als Offline Conversion an Google. Im Konto stehen sie auch drin.
Trotzdem erreicht deine Gebotsstrategie den Ziel-ROAS oder Ziel-CPA nicht. Das ist kein Gefühl, dafür gibt es einen konkreten Grund – und er steht in der Google-Dokumentation.
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Zwei Fristen, von denen die meisten nur eine kennen
• 90 Tage hast du Zeit, eine Offline Conversion nach dem Klick zu übermitteln. Danach steht sie korrekt in deinen Berichten, zugeordnet zum Tag des Klicks.
• Sieben Tage gelten für die datengetriebene Attribution. Was später hochgeladen wird, läuft an diesem Modell vorbei.
• Ab Tag acht heißt das: Conversion-Anzahl, Conversion-Wert, ROAS und CPA sehen sauber aus – das Gebotsmodell rechnet aber ohne diese Daten.
• Die datengetriebene Attribution ist heute in den meisten Konten die Standardeinstellung, oft ohne aktive Entscheidung.
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Wen das wirklich betrifft
• Vor allem Lead-Generierung: Anfragen, Termine, Kontaktformulare, Newsletter-Anmeldungen.
• Besonders im B2B, wo zwischen erster Anfrage und Vertragsabschluss Wochen oder Monate liegen können.
• Weniger Online-Shops, die die Bestellung sofort zurückmelden und später höchstens Storno oder Retoure korrigieren.
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Das zweite Thema: volatile Conversion-Daten
• Zickzack-Kurven bei Conversion-Anzahl oder Conversion-Wert sind für den Algorithmus schwer zu verarbeiten.
• Ein einzelner Ausreißertag kann Google das Signal geben, deutlich aggressiver zu bieten – mit mehr Budget, mehr Klicks, höheren Klickpreisen und in der Folge oft schlechterem ROAS.
• Auch Tracking-Fehler erzeugen solche Ausschläge, etwa wenn ein Conversion-Code mehrfach ausgelöst wird.
• Einzelne Tage lassen sich über eine erweiterte Gebotsanpassung von der Gebotsstrategie ausschließen. Eine garantierte Reaktion ist das nicht, aber wir sehen darauf häufig eine gute Anpassung.
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Der Entscheidungsrahmen
Wenn dein Vertriebsweg kurz ist: lade häufiger hoch, am besten täglich und automatisiert direkt aus dem CRM.
Wenn zwischen Klick und Abschluss regelmäßig mehr als sieben Tage liegen: brauchst du eine Zwischenstufe. Melde innerhalb der sieben Tage zurück, ob die Anfrage inhaltlich gepasst hat. Der Algorithmus sucht dann mehr Menschen dieses Typs. Den echten Auftrag kannst du später weiterhin übermitteln, für das Bieten zählt er dann aber nicht mehr.
Quelle zum Nachlesen:
https://ppc.land/google-ads-attribution-ignores-offline-conversions-uploaded-after-7-days/
Wenn du nicht sicher bist, ob dein Setup trägt, findest du uns auf master-of-search.de
Google aktiviert AI Max – auch ohne deine Zustimmung
2026/09/09
Du schaust ins Google-Ads-Konto und irgendwas ist anders. Ungewohnte Suchbegriffe, mehr Klicks, höhere Kosten – obwohl du seit Wochen nichts umgestellt hast. Das kann an einer Änderung liegen, die Google seit dem 1. September ausrollt und bis Ende September in allen Konten durch haben will.
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Was Google gerade aktiviert
Google schaltet betroffene Suchkampagnen auf AI Max. Das ist keine neue Kampagnenart, sondern eine Erweiterung deiner bestehenden Suchkampagne. Kommuniziert wurde es, aber bewusst freigeben oder ablehnen kannst du es nicht.
• Google darf selbst Sitelinks, Zusatzinformationen, Snippets und Texte von deiner Webseite nehmen
• Google ordnet dir Suchbegriffe zu, die es thematisch für passend hält
• Die Zielseiten-Erweiterung ist standardmäßig an – Google kann Leute auf eine andere Unterseite schicken als die, die du hinterlegt hast
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Zwei Einstellungen entscheiden, ob es dich trifft
Betroffen bist du nur, wenn eine von zwei Sachen in deinen Kampagneneinstellungen gesetzt ist.
• Automatisch erstellte Assets sind aktiviert
• Weitgehend passende Keywords sind auf Kampagnenebene geschaltet – nicht gemeint sind einzelne Keywords, die du in weitgehend passender Form eingebucht hast
Hast du beides nicht aktiviert und ist AI Max bei dir aus, passiert erstmal nichts. Prüfen lohnt sich trotzdem.
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Was wir aktuell in den Konten sehen
Die Ergebnisse sind gemischt, mit Tendenz nach unten. In einigen Projekten kommen tatsächlich mehr Conversions und sinnvollere Suchbegriffe. Häufiger ist der andere Fall: Anzeigen laufen auf Begriffe, die mit dem Angebot nichts zu tun haben – und das wird schnell teuer.
• Im Suchbegriffe-Bericht unter Statistiken und Berichte steht in einer eigenen Spalte, ob ein Begriff über AI Max ausgelöst wurde
• Die Abschaltung der dynamischen Suchanzeigen hat Google auf Februar 2027 verschoben, also deutlich nach dem Weihnachtsgeschäft
• Ähnlich lief es bei PMax: am Anfang schwach, später deutlich besser – das dürfte hier genauso kommen
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Deine Entscheidung
Läuft AI Max bei dir und du bist mit den Zahlen zufrieden, lass es an. Es wird vermutlich die Grundlage dafür sein, dass Anzeigen später in Gemini und im KI-Modus ausgespielt werden. Siehst du dagegen steigende Kosten, mehr Klicks und Suchbegriffe, die nicht zu deinem Angebot passen, schalte es wieder ab und schau dir erst das Fundament an.
Wichtig bleibt in beiden Fällen dasselbe: Meldest du echte Aktionen zurück – Bestellung, Anfrage, Termin, Newsletter-Anmeldung – kann Google sinnvoll optimieren. Meldest du nur den Aufruf der Kontaktseite oder gar nichts, trägt das Fundament diese Erweiterungen nicht.
Alles Weitere findest du auf master-of-search.de
Warum gute Anzeigen an der Landingpage scheitern
2026/09/06
Die Kampagne läuft, die Klickpreise sind in Ordnung, die Suchbegriffe passen. Und trotzdem kommen kaum Anfragen. In vielen Fällen liegt das nicht an der Kampagne, sondern an der Seite dahinter - an einer Seite, die für alles gebaut wurde, nur nicht für diese eine Suchanfrage.
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Was die Zielseite im Werbekonto bewirkt
Die meisten denken bei einer Landingpage an Optik. Google bewertet aber, wie gut die Seite zur Suchanfrage passt, und diese Bewertung fließt in den Qualitätsfaktor ein.
• Der Qualitätsfaktor entscheidet mit über Klickpreis und Position
• Die Seite wirkt damit an zwei Stellen gleichzeitig
• Sie macht aus Besuchern Anfragen und sorgt für mehr Klicks beim gleichen Budget
• In vielen Konten ist das der größte Hebel, der noch übrig ist
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Warum die Seite lange das ungelöste Stück blieb
Wir wissen das nicht erst seit gestern. Trotzdem haben wir diesen Hebel jahrelang seltener angepackt, als es fachlich richtig gewesen wäre. Der Grund war schlicht der Aufwand.
• Christoph und ich sind keine Designer, die Umsetzung lief über Freelancer und externe Dienstleister
• Drei Parteien in der Abstimmung, jede Änderung brauchte einen Termin
• Aus einer Idee wurden Wochen, teilweise Monate, und teuer war es obendrein
• Die Folge war fast immer dieselbe: Die Seite blieb, wie sie war, und die Kampagne musste ausbaden, was die Seite nicht leisten konnte
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Was sich in der Umsetzung geändert hat
Struktur, Text und Gestaltung entstehen heute bei uns im Haus, in kurzen Schleifen statt in Abstimmungsrunden über Wochen.
• Eine Version ansehen, mit dem Kunden besprechen, ändern - und das mehrmals
• Was die Technik nicht abnimmt: Angebot, Beweise, Preislogik und Positionierung
• Wer diesen Teil überspringt, bekommt eine schnelle Seite, die beliebig wirkt
• Genau daran erkennt man die Seiten, die gerade überall entstehen und trotzdem nichts bringen
Was nach der Seite kommt
Eine gute Seite ist die halbe Strecke. Wenn die Anfrage nicht sauber ankommt, verpufft der Effekt.
• Ohne sauberes Conversion Tracking lernt die Automatisierung an falschen Daten
• Anfragen gehören ins Kundensystem, nicht in ein Postfach, in das freitags niemand schaut
• Wo es passt, buchen Interessenten den Termin direkt selbst
• Der Vertrieb bekommt Bescheid, solange das Interesse frisch ist
Eigene Landingpage oder bestehende Website?
Eine eigene Seite lohnt sich in der Regel, wenn die Kampagne auf ein klar abgegrenztes Angebot zielt, während die Website mehrere Zielgruppen bedient. Ebenso, wenn an der Website nichts verändert werden kann oder wenn mehrere Angebote gegeneinander getestet werden sollen.
Die bestehende Website reicht, wenn Angebot und Seite ohnehin deckungsgleich sind, der wichtigste Inhalt weit oben steht und der nächste Schritt klar ist. Dann steckst du dein Geld besser in die Kampagne.
Die einfachste Probe dauert zwei Minuten: Klick deine eigene Anzeige an und sieh dir die Zielseite an, ohne zu scrollen. Erkennst du sofort, worum es geht, für wen es ist und was der nächste Schritt wäre? Wenn du dafür scrollen musst, hast du deinen Hebel gefunden.
Wenn du Kampagne und Zielseite einmal gemeinsam durchgehen willst: master-of-search.de
Dein ROAS sieht gut aus – aber stimmt er auch?
2026/09/02
Die meisten Folgen zu Google Ads handeln von Konten, die nicht funktionieren. Diese hier nicht. Peter Goebel hat sich die Google-Werbung für seinen Handel mit Stoßdämpfern für Nutzfahrzeuge über sechs Jahre selbst beigebracht. Fünf Sprachen, kaum Streuverlust, ein Return on Ad Spend von acht bis zehn. Das Konto läuft.
Und trotzdem steuert er mit einer Zahl, die er selbst geschätzt hat. Genau darum geht es in dieser Folge - und darum, warum das auch bei gut laufenden Konten Geld kostet.
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Warum ein Durchschnittswert die Steuerung verzerrt
Für jede abgeschickte Anfrage wird ein fester Wert von 400 Euro an Google übergeben. Ein sauber hergeleiteter Mittelwert, der berücksichtigt, dass nicht aus jeder Anfrage ein Auftrag wird. Für den Anfang ist das eine gute Lösung.
• Google sieht bei jeder Anfrage denselben Wert, egal was daraus wird
• Eine Einzelanfrage zählt genauso viel wie eine Anfrage für einen ganzen Fuhrpark
• Der Algorithmus kann deshalb nicht lernen, welche Anfragen sich wirklich lohnen
• Der ausgewiesene ROAS ist rechnerisch korrekt, aber eben nur so genau wie der Schätzwert
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Was sich mit Offline Conversions ändert
Die echten Auftragswerte liegen längst vor - in diesem Fall in einer eigenen Datenbank, inklusive der Zuordnung, welche Anfrage aus Google Ads stammt. Sie fließen nur nie zurück.
• Die Anfrage wird zunächst mit einem symbolischen Wert gemessen
• Der tatsächliche Auftragswert wird später als eigene Conversion nachgereicht
• Bis zu 90 Tage rückwirkend, was zum echten Verkaufszyklus passt
• Ergebnis ist ein ROAS, der auf Rechnungen beruht statt auf einem Mittelwert
• Ein laufendes System wirft man dafür nicht um, man baut es parallel auf
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Die zweite Lücke: Anfragen, die gar nicht gezählt werden
Auf der Website lässt sich eine Anfrage abschicken, ohne dass jemand dem Cookie-Banner zugestimmt oder widersprochen hat. Diese Anfragen kommen an - in der Messung tauchen sie nicht auf.
• Ohne Zustimmung wird nichts gemessen, die Anfrage bleibt ohne Herkunft
• Manche Consent-Tools zeigen nicht einmal, wie viele Nutzer zustimmen oder ablehnen
• In vergleichbaren Projekten liegt die Zustimmung erfahrungsgemäß bei 60 bis 70 Prozent
• Der Rest ist Dunkelziffer und fehlt damit im Werbekonto und in der Optimierung
• Ein Banner, das eine klare Entscheidung verlangt, schließt diese Lücke zum großen Teil
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Woran du erkennst, ob es dich auch betrifft
Drei Fragen. Erstens: Ist der Conversion-Wert in deinem Konto ein Schätzwert oder ein echter Auftragswert? Zweitens: Kann jemand auf deiner Seite anfragen, ohne dem Banner zugestimmt oder widersprochen zu haben? Drittens: Weißt du, wie hoch deine Zustimmungsrate ist?
Wenn du bei einer der drei Fragen ins Grübeln kommst, liegt dort der nächste sinnvolle Schritt - noch vor jeder Budgeterhöhung und vor jeder neuen Kampagne.
Wenn du dabei jemanden brauchst, der mit draufschaut: master-of-search.de
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