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Das aktuelle Energiestudio

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Dieser Podcast hat
28 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2023/01/04
Neueste Episode
2026/01/20
Durchschnittsdauer
56 min.
Veröffentlichungsintervall
37 Tage

Beschreibung

Energieeffiziente Gebäudenutzung, Klimaschutzmaßnahmen und eine qualitativ hochwertige (Energie-)Beratung für alle Zielgruppen – dafür steht das Deutsche Energieberater-Netzwerk (kurz: DEN) schon seit über 20 Jahren. Es ist uns dabei ein Anliegen, verschiedenste Akteure der Energiewende und des (energieeffizienten) Bausektors an einen Tisch zu bringen, um die Qualität in der Beratung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu steigern. Eine Sache, die dabei im Vordergrund steht: Kommunikation. In unserem Podcast „Das aktuelle Energiestudio“ möchten wir Themen, die uns an- und umtreiben, auf den Tisch bringen und mit Personen, die das nötige Know-how mitbringen – gerne auch kritisch – besprechen, um unserer Zuhörer*innenschaft wertvolle Informationen zu liefern.

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28 - How to: Wärmedämmverbundsystem
2026/01/20
In dieser Folge dreht sich alles um das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aus der Sicht der Praxis. Zu Gast haben wir uns den Baustellenfachmann- und Leiter  Tobias Nordmann von der JWS GmbH – einem Spezialisten für Putz & Dämmung eingeladen, der mit uns Themen abklärt, die einem in der Praxis begegnen und die man schon bei der Planung und der Energieberatung mitdenken muss.  Tobias erklärt u.a., wie die Montage eines WDVS Schritt für Schritt abläuft – von der Vorbereitung der Fassade über das Kleben und Dübeln der Dämmplatten bis hin zu Putz und Schlussbeschichtung. Ein zentrales Thema ist die richtige Planung: Energieberater:innen sollten Details wie Untergrund, Anschlüsse, Materialwahl und Brandschutz frühzeitig mitdenken, da viele Probleme bereits in der Planungsphase entstehen. Wir erfahren, welchen häufigen Fehlern, etwa unzureichend vorbereitete Untergründe, Feuchtigkeit im Mauerwerk, problematische Dachüberstände oder schlecht gelöste Fensteranschlüsse und Wärmebrücken bei Balkonen und Vorbauten er oft begegnet. Außerdem geht es um gängige WDVS-Materialien, Brandschutzanforderungen, die richtige Dübeltechnik sowie um typische Fassadenprobleme wie Veralgung oder Spechtschäden. Zum Abschluss werden der Umgang mit bestehenden WDVS-Systemen, mögliche Aufdoppelungen sowie Fragen zu Entsorgung und Nachhaltigkeit beleuchtet.  Links zur Folge Fassade sanieren mit Sto - dem stärksten Team am BauWärmedämmverbundsystem (WDVS): Bewährte Systemlösung zur Dämmung der Außenwand Gebäudeforum klimaneutral email: [email protected]
27 - Deep Dive Wärmepumpe: Auslegung, Kältemittel & Co – was muss beachtet werden?
2025/11/21
In dieser Deep-Dive-Folge widmen wir uns den entscheidenden Aspekten beim Einsatz einer Wärmepumpe – und klären, worauf es wirklich ankommt, damit Planung, Betrieb und Effizienz stimmen. Wir sprechen mit dem Experten & CEO der Heat Pump Academy Dr.-Ing. Christian Vering darüber wie die Auslegung auf Basis von Heizlast und tatsächlichem Verbrauch gelingt, warum eine Überdimensionierung unbedingt vermieden werden sollte und viele weitere Aspekte im Wärmepumpenbetrieb und geben dabei praxisnahe Empfehlungen für die normgerechte Auslegung einer Wärmepumpe, insbesondere wenn sie einen Gaskessel ersetzt. Christian forscht bereits seit Jahren zur optimalen Auslegung und Bewertung von Wärmepumpensystemen.  Wärmepumpen sind sensibler im Betriebsverhalten: Mindestlaufzeiten, Mindeststillstandzeiten und die Notwendigkeit, sich intensiver mit der eigenen Heiztechnik auseinanderzusetzen sind die Begleitthemen um die man nicht herumkommt. Wir klären außerdem:  Welche Rolle spielt die Vorlauftemperatur – und was bedeutet sie für die Effizienz?Was ist beim hydraulischen Abgleich entscheidend, wenn man auf Wärmepumpe umsteigt?Muss wirklich immer eine Fußbodenheizung her – oder ist das nur ein hartnäckiges Vorurteil?Ist Propan tatsächlich das Zukunfts-Kältemittel? Und welche Sicherheitsaspekte müssen beachtet werden?Wie sollte die Warmwasserbereitung ausgelegt werden, damit die Wärmepumpe effizient und zuverlässig arbeitet?Eine Folge für alle, die beim Thema Wärmepumpe nicht an der Oberfläche bleiben wollen – sondern wissen möchten, wie Planung und Betrieb richtig gut funktionieren. Wertvolle Links Umweltwirkungen von Wärmepumpen und Kältemittel à Natürliche Kältemittel à Propan, Vering et al. Gezielter Heizkörper-Austausch in Wärmepumpen, Lämmle et al.AIT Wärmepumpen-Aufstellung Optimale Auslegung von Wärmepumpensystemen für Bestandsgebäude (Dissertation, Überdimensionierung vermeiden), Vering Wärmepumpenwissen in die Praxis bringen, Heat Pump Academy GmbH  email: [email protected]
26 - (Klima-) Kommunikation in der Energieberatung - Technik und Emotion im Einklang
2025/10/09
In dieser Folge geht es um ein oft unterschätztes Thema: Kommunikation. Denn erfolgreiche Energieberatung hat nicht immer nur mit rein technischen Fakten zu tun – sondern mit Menschen, Emotionen und Bedürfnissen. Wir sprechen mit Carel Mohn, dem Geschäftsführer von Klimafakten darüber, wie Energieberatende ihre Gespräche emphatischer gestalten können, um Vorurteile abzubauen und Fehlinformationen zu begegnen. Warum blockieren Emotionen häufig das Handeln? Wie erkennt man die wahren Bedürfnisse hinter Aussagen von Kund-/innen? Und welche Rolle spielt dabei die Sozial- und Umweltpsychologie im Beratungsprozess? Dabei wird deutlich: Zuhören ist oft wirkungsvoller als das bloße Argumentieren von der technischen Notwendigkeit. Materielle Anreize allein reichen längst nicht mehr aus, um Menschen zum Handeln zu bewegen. Gerade im Kontext des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP), der oft als „trockener Ingenieurplan“ wahrgenommen wird, braucht es eine Kommunikation, die motiviert, verständlich macht und Vertrauen aufbaut – besonders dort, wo Handlungsspielräume (etwa in Mietwohnungen) begrenzt sind. Eine Folge über die Kunst, Menschen für Klimaschutz zu gewinnen – mit Herz, Verstand und psychologischem Fingerspitzengefühl. Links von Klimafakten Handbuch der KlimakommunikationAngebot AkademieNächstes 5-Tage-Training für Multiplikatoren vom 23. bis 27.3.26 in BremenDiskurse der Verzögerung: Wie Klimaschutz argumentativ ausgebremst wirdWiderlegen, aber richtig: ein Leitfaden email: [email protected]
25 - Bauen als ob's ein Morgen gäbe - 10 Punkte für die Bauwende
2025/09/11
In dieser Jubiläumsfolge sprechen wir mit Prof. Dipl.-Ing. Eike Roswag-Klinge (TU Berlin, Präsident Architektenkammer Berlin) über die Zukunft des Bauens – und warum wir dringend anders über Gebäude, Städte und unser Wohnen nachdenken müssen. Roswag-Klinge beschreibt die Schattenseiten heutiger Bau- und Wohnkultur: verwaiste Einfamilienhäuser, überhitzte Glasfassaden, Stress durch lange Arbeitswege. Gleichzeitig zeigt er konkrete Lösungen: Umbau statt Neubau, ein stärkerer Fokus auf die Potenziale des Gebäudebestands, echte Kreislaufwirtschaft durch sortenreinen Rückbau und das Konzept des „einfachen Hauses“, das auf Low-Tech und natürliche Baustoffe setzt. Er stellt infrage, ob teure Effizienzstandards wie KfW 40 noch zeitgemäß sind, und bricht mit dem Mythos Eigenheim, der längst nicht mehr den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft entspricht. Stattdessen plädiert er für weniger Pro-Kopf-Flächenverbrauch, gemeinschaftliches Wohnen und soziale Innovationen. Eine Folge, die inspiriert, über Baukultur, Klimaschutz und soziale Verantwortung neu nachzudenken – und Mut macht, gewohnte Pfade zu verlassen  Links Architects for Future - ForderungenNatural Building LabOffener Brief zur Bundestagswahl 2025 - TU Berlinemail: [email protected]
24 - Erdwärmedich eG- ein kaltes Netz als genossenschaftliche Wärmelösung
2025/08/08
In Folge 24 sprechen wir mit Phillip Metz, Physiker und Initiator der Bremer Bürgerinitiative „Erdwärmedich“. Aus der Frage, wie er sein innerstädtisches Gebäude künftig klimafreundlich beheizen kann – ohne Zugang zu Fernwärme – entstand die Entscheidung, auf Erdwärme zu setzen. Was zunächst als private Lösung begann, entwickelte sich schnell zu einer Bewegung: Über 1.400 Interessierte aus der Nachbarschaft wollen gemeinsam ein kaltes Wärmenetz (Anergie) aufbauen. Phillip Metz erklärt, wie diese Netze funktionieren, welche Vorteile sie bieten und wie die Genossenschaft den Bau, Betrieb und die Finanzierung organisiert. Wir sprechen über bürokratische Hürden, Fördermöglichkeiten und warum Fachbetriebe und Energieberater*innen manchmal eher Bremsklötze als Unterstützer sind. Neben der technischen Seite beleuchten wir auch die soziale Dimension des Projekts: Das genossenschaftliche Modell ermöglicht es auch Haushalten mit geringerem Budget, an der Energiewende teilzuhaben – ohne sofort eine teure Heizung anschaffen zu müssen. Eine inspirierende Geschichte über Eigeninitiative, Gemeinschaft und den Mut, die Wärmewende von unten zu starten. Links ErdwärmeDich e.V.AnergieUrban Leuchttürme | ÖGUT email: [email protected]
23 - How to Dämm - Mythen, Fakten, Anwendungen von EPS-Dämmstoffen
2025/07/17
Dämmen? Ja, aber womit eigentlich? In dieser Folge sprechen wir mit Sabine Breitner vom Industrieverband Hartschaum (IVH) über das Dämmmaterial expandiertes Polystyrol kurz „EPS „-  und warum dieser Dämmstoff mehr kann, als viele denken. Wussten Sie zum Beispiel, dass das graue EPS bessere Dämmeigenschaften hat als das weiße?  Wir tauchen tief ein in die Welt der Dämmstoffe – weit über das hinaus, was man in der Energieberater-Ausbildung lernt. Sabine erklärt uns, warum EPS oft die clevere Wahl ist, wie die Dämmwirkung entsteht und worauf man bei unterschiedlichen Anwendungen achten sollte. Weitere Themen:  Bauartgenehmigungen & Systemanbieter – was braucht man wirklich? Atmende Wände – Mythos oder Muss?Ökobilanz & Entsorgung: Ist WDVS wirklich ein Müllproblem? Lebensdauer von Dämmstoffen – was hält wie lange?Brandverhalten: Wie sicher ist EPS wirklich?Vögel & Algen: Warum WDVS nicht gleich „Fassade im Chaos“ heißen mussFeuchtes Mauerwerk – und was EPS hier leisten kannDämmung & Wohlfühlklima – warum warme Wände glücklich machenLinks  Anwendung allgemein: https://www.ivh.de/daemmung/Recycling: https://www.ivh.de/umwelt/recycling/email: [email protected]
22 - Energieberatung Plus- 3 Tools zur Beschleunigung der Energiewende
2025/06/13
Die Energieberatung hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, wurde angepasst, erweitert - aber auch verbessert? In dieser Folge sprechen wir mit den beiden Professoren Prof. Dr.-Ing. Kati Jagnow (Hochschule Magdeburg-Stendal) und Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff (Ostfalia Hochschule - Wolfenbüttel). Seit Jahrzehnten beschäftigen sie sich mit dieser Entwicklung und haben in einem Gutachten für den Deutschen Bundestag und in vielen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt – DBU geförderten Feldstudien Vorschläge für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemacht, wie man Energie- und Wärmewende mit einer entbürokratisierten Gesetzgebung und Förderung beschleunigt.  Im Gespräch gehen sie auf die Anforderungen in der Verbrauchsbewertung ein und zeigen, wie sich mit dem entwickelten System aus Exceltools und dem hierbei wichtigen H-Wert die Gebäudebewertung schneller, unkomplizierter und bedarfsgerechter gelingen kann, um damit z.B. auch effizienter und einfacher auf den Wechsel auf ein neues Heizsystem vorzubereiten. Wozu das führt? Eine realistischere, schnellere Beratung – vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser, bei denen insbesondere bei den neueren Baujahren „nur“ der Wärmeerzeuger zur Debatte steht und zur schnelleren Umsetzung der Wärmewende ohne überdimensionierte Wärmepumpen. Auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Sanierungsszenarien lassen sich mit wenigen Eingaben ableiten, um ein erstes Konzept zu erstellen oder die Wärmepumpe auch schon auszulegen. Und klar wird auch: Nicht jede Beratung braucht gleich einen individuellen Sanierungsfahrplan. Manchmal reicht ein präziser Blick auf die Verbrauchsdaten – vorausgesetzt, man weiß, wie. Genau darum geht’s. Zudem kann nach der Sanierung mittels der Verbrauchsdaten auch die tatsächliche Performance überprüft werden. Projektwebsite: DELTA-Q  email: [email protected]
21- How to: Luftdichte Gebäudehülle
2025/04/30
"Luftdichtheit - mehr als nur ein Konzept" In unserer neuen Folge sprechen wir mit Oliver Solcher vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) über die Notwendigkeit von Luftdichtheit in der gebäudehülle – und darüber, was das verpflichtende Luftdichtheitskonzept in der Praxis wirklich bedeutet. Denn so klar der Anspruch „Planen, Ausschreiben, Ausführen und Kontrollieren“ auch klingt, so oft scheitert er an der Umsetzung auf der Baustelle und führt bei Nichtbeachtung schlimmstenfalls zu Bauschäden. Wir diskutieren, wer für die Ausführungsplanung verantwortlich ist, warum die Sichtkontrolle luftdichter Anschlüsse auch bei Einzelmaßnahmen zur Aufgabe der Energieeffizienz-Experten (EEE) gehört und weshalb der n50-Wert allein nicht ausreicht, um dauerhafte Luftundurchlässigkeit nachzuweisen. Ein zentraler Punkt dieser Folge ist auch: Kommunikation ist das A&O. Damit ein Luftdichtheitskonzept funktioniert, müssen alle am Bau Beteiligten – Planer:innen, Ausführende, Energieberater:innen – besser und respektvoll zusammenarbeiten und dabei ihre Rollen kennen . Außerdem geht es darum, wie wir mehr baubegleitende Messungen in Modernisierung und Neubau etablieren können – und welche Rolle die EEE dabei spielen. Eine Folge voller Klartext, Fachwissen und Anstöße für bessere Zusammenarbeit auf dem Weg zur luftdichten Gebäudehülle. Links Website FLiB email: [email protected]
20 - Der "Hamburger Weg" zum klimaneutralen Wohngebäudebestand
2025/04/14
Erfahren Sie in dieser Folge, wie Hamburg seine Gebäudewende angeht – zwischen städtischer Strategie, realen Herausforderungen und praktischen Lösungen zur Motivation der Menschen vor Ort. Im Gespräch sind wir mit Sophie Brauer, Projektleiterin „Klimaplan Wohnen“ (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) und folgen Hamburg auf dem Weg zur Transformation im Gebäudesektor – denn die Hansestadt will bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Der aktuelle Sanierungsstand zeigt, dass ca. 1 % der Gebäude pro Jahr energetisch modernisiert werden – was im Vergleich zu anderen Kommunen gut ist - aber immer noch zu wenig, um die selbst gelegten Sektorziele im Gebäudebereich zu erreichen. Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) kommt eine bedeutende Rolle zu, denn die Gebäudestruktur in Hamburg setzt sich zwar überwiegend (zwei Drittel) aus Ein- und Zweifamilienhäusern zusammen, bezogen auf die Emissionen liegen die Mehrfamilienhäuser jedoch vorne. Wohnbereichsbezogene Emissionen sind, wie in anderen Städten auch zurückzuführen auf die Bereitstellung von Heiz- und Warmwasserenergie - daher ist der kommunale Wärmeplan eine äußerst wichtige Grundlage für die klimaneutrale Transformation der Großstadt.  Was ist also die Strategie der 1,96 Mio.-Einwohner-Stadt? Für den „Hamburger Weg“ kommt der Fernwärme aufgrund von vielen dicht besiedelten Gebieten eine bedeutende Rolle zu. Die Wärmenetzpotenzialkarte soll es Hamburger*innen leichter machen, sich schon für einen neuen Wärmeerzeuger zu entscheiden. Weiterhin gibt es innovative Projekte wie den Thermografie-Spaziergang, den Energie-Express und das Nachbarschaftliche Sanierungsmanagement, die direkt an der Haustür informieren und auf dem Weg zur Sanierung und darüber hinaus begleiten.  Für die besondere Herausforderungen bei WEGs - die oft schwer Sanierungsbeschlüsse fassen können – bietet Hamburg Unterstützungen, wie z.B. ein spezielles Kreditprogramm der Hamburgischen Investitions- und Förderbank, die bundesweite Fördersätze sogar übertrifft (z. B. 20 % zusätzlich zur BAFA-Förderung).  Links Website „Jedes Haus kann Klimaschutz“WEG-Infopaket Energetisches SanierenHamburger Energielotsenemail: [email protected]
19 - Europäische Gebäuderichtlinie - welche Änderungen erwarten uns durch die EPBD?
2025/03/06
Ziel der Europäischen Union ist es, bis 2050 klimaneutral zu sein. Um einen emissionsfreien Gebäudebestand aufzubauen sind EU-weite Regelwerke notwendig. Die Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD) ist eine EU-Richtlinie, die erstmals im Jahr 2002 erlassen wurde und regelmäßig -letztmalig 2024- angepasst wird, um sich ändernden Herausforderungen anzupassen. Zentrale Regelungen der Richtlinie müssen sukzessiv in nationales Recht überführt werden. Der Zeitraum für die Umsetzung beträgt generell 24 Monate nach Inkrafttreten. In Deutschland werden die Anforderungen über Anpassungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) verankert, das bedeutet zum 29.05.2026 sind diese in einer GEG-Novelle niedergeschrieben.  Was möchte die EU-Richtlinie und was wird sich für uns in Deutschland ändern? Im Regelwerk gibt es formulierte Anforderungen über z.B. Sanierungspflichten von Gebäuden, Anforderungen an Nullemissionsgebäude, Solarpflichten, Gebäudeautomatisierung für Nichtwohngebäude und Digitalisierung, Gebäudedatenbanken und Monitoring. Dr. Sibyl Steuwer arbeitet beim BPIE (Buildings Performance Institute Europe), einem Institut, welches die Umsetzung der Gebäuderichtlinie auf europäischer Ebene begleitet und hat dadurch einen reichhaltigen Einblick in die Vorgehensweisen und Studienlagen zu den Themen der Gebäuderichtlinie der verschiedensten europäischen Länder. Eine einleuchtende Vorschau in die Zukunft (der Gebäude) mit spannenden sowie hilfreichen Insights aus Europa bietet diese Folge.  Link zum BPIE email: [email protected]
18- „Nachweisbasierte Baumethodik“ – Qualitätssicherung für die Wärmewende
2025/02/10
Die Qualitätssicherung bei der Sanierung von Bestandsgebäuden stellt sich oft als problematisch dar, denn häufig entsprechen die Gebäude in der Nutzung nicht den berechneten Energieverbrauchswerten und geplante Sanierungsmaßnahmen lieferten nicht die erwarteten Einsparungen. Es fehlen klare und verständliche Grundlagen für gezielte Investitionen in energieeffiziente und emissionsarme Gebäude. Dadurch wird nicht nur zu wenig saniert, sondern viele Maßnahmen bleiben trotz hoher Investitionen aufgrund von Qualitätsmängeln unwirksam und kostenintensiv. Ein Problem der Thematik ist die Bewertung nach der DIN V 18599, die auf theoretischen Annahmen basiert, während die tatsächlichen Verbrauchswerte oft stark abweichen. Einen innovativen Ansatz um diese Diskrepanz zu überbrücken bietet die nachweisbasierte Baumethodik. Dipl.-Ing Jörg Ortjohann ist Vorstand der „Stiftung Energieeffizienz“ und nimmt uns mit in ein komplexes und vielversprechendes Thema, wo Daten eine immense Rolle spielen. Die Methodik nutzt digitale Gebäudemodelle, reale Verbrauchsdaten sowie Monitoring, um realistische Zielwerte zu definieren und den Erfolg von (Sanierungs-) Maßnahmen zu überprüfen. Die Ergebnisse fließen in eine Gebäu-dedatenbank, die Vergleichsmöglichkeiten zwischen Projekten schafft. Die Methode umfasst ebenso Zielsetzungen wie EPBD, EU-Taxonomie und Nachhaltigkeitsanforderungen. Die „Sustainable Data Platform“ bietet damit eine wertvolle Entscheidungsunterstützung für Sanierungs- und Bauvorhaben mit Einsatz und der Standardisierung von Modellierungs-, Monitoring- und Optimierungstools. Links zur Folge Nachweisbasierte Baumethodik – sustainable data platformStiftung Energieeffizienz – Energiewende richtig machen  energy-check - Für Klimaschutz und bezahlbares Wohnen email: [email protected]
17- Zirkuläres Bauen - Nachhaltigkeit durch Materialrückbau und Wiederverwertung
2024/12/18
Die Baubranche ist für ca. 60 % des Brutto-Abfallaufkommens in Deutschland verantwortlich- ein gewaltiger Dreckspatz. Dominik Campanella ist Mitgründer der Concular GmbH, welche es sich zum Ziel gemacht hat Baumaterialien rückzubauen und wieder in den Kreislauf zu bringen. Mithilfe eines firmeneigenen Systems werden Materialien aus zum Rückbau freigegebenen Gebäuden aufgenommen und für neue Bauvorhaben zur Verfügung gestellt. Die Ökobilanzierung wird für Bauprozesse immer interessanter, vor allem beim geförderten Neubau gibt es hierzulande bereits Vorgaben. Inwiefern in anderen Ländern bereits Vorgaben zur Zirkularität durchgeführt wurden und was auf uns in Deutschland zukommen wird, klären wir im Gespräch mit Dominik. Aktuell gibt es weiterhin keine Vorgaben rückgebaute Materialen wiederzuverwenden. Dominik liefert uns Argumente für Rückbau und Wiederverwendung statt Abriss und Abfall und gibt uns Hintergrundinfos, wie es um die aktuellen Regularien zur Wiederverwendung bei uns steht und teilet mit uns Praxisbeispiele und gibt Hinweise, wie Energieberatende sich diesem Thema nähern können.  Nützliche Links:  https://concular.dehttps://concular.de/handbuch-zirkulares-bauenhttps://restado.deDIN SPEC 91484 - 2023-09 - DIN Mediaemail: [email protected]
16 Energieberatung & Energiesparen - auch ohne Sanierungsfahrplan
2024/11/22
Es ist Zeit über Energieberatung zu sprechen. Dafür haben wir uns Carsten Herbert, well known as „Energiesparkommissar“ und ebenfalls geschätztes DEN-Mitglied eingeladen.  Carsten ist seit über 20 Jahren im Geschäft und hat sich dabei mehr zu einer Art Botschafter energiesparender Maßnahmen gemausert- besonders aktiv ist er auf seinem Youtube-Kanal, wo er leicht verständlich über Themen der Energieberatung informiert.  Steffi und Carsten -zwei echte EB-Profis- sprechen ausführlich über den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und warum Carsten in seiner Arbeit ganz bewusst auf dessen Einsatz verzichtet. Der Energiesparkommissar wäre nicht solcher, wenn er uns nicht auch noch einige Praxistipps mitgeben würde. Wie kann man mit geringinvestiven Maßnahmen und wenigen Handgriffen viel Energie sparen kann ohne groß zu investieren? Zum Beispiel durch das Einstellen der Heizkurve oder dem Wechsel zum wassersparenden Duschkopf! Dabei verrät uns Carsten mehr zum Projekt "Schlafender Riese" und wie das zu einem großen Schritt in Sachen Energieeffizienz bei (älteren) Heizungen führen kann.  Eine Folge mit vielen wertvollen Insights – reinhören lohnt sich! Links zur Folge Wärmepumpen-Check - EnergiesparkommissarDIY - Heizung optimieren - Heizkosten sparen - ohne Kosten - durch Anpassung der Heizkurve (YouTube) Einfache Energiesparmaßnahmen, die nichts oder wenig kosten! - Wer die nicht macht verschenkt Geld! (YouTube) email: [email protected]
15 Klima der Zukunft – was bedeutet das für unsere Gebäude?
2024/10/09
Erleben Sie die 15. Jubiläumsfolge unseres „Aktuellen Energiestudios“ mit dem renommierten Klimawissenschaftler Prof. Dr. Mojib Latif!  Prof. Latif gibt uns einen Einblick in die zukünftigen klimatischen Entwicklungen und macht deutlich, wie gravierend die Auswirkungen von CO2-Emissionen und anderen Treibhausgasen auf das Klima sind und betont ihre entscheidende Rolle trotz ihres geringen Anteils an der Atmosphäre. Obwohl die Frosttage stetig abnehmen und die Erwärmung weiter steigt, werden wir auch zukünftig Heizungen in Gebäuden benötigen. Doch sowohl im Neubau als auch im Bestand müssen sich die Bauwerke auf neue Anforderungen durch beispielsweise Hitzeperioden und Schlagregen einstellen. Wie gehen wir in Zukunft mit denkmalgeschützten Gebäuden um? Unser Ziel bei all den Herausforderungen ist es, den Mut nicht zu verlieren und die Chance der Energiewende wahrzunehmen und entsprechend sowohl beim Einfamilienhausbesitzer als auch großen Objekteigentümern zu argumentieren. Die Klimafolgekosten für zukünftige Generationen werden ansonsten bei unzureichenden Anstrengungen weiter steigen.   Bewerten Sie unsere Episode und teilen Sie Ihre Gedanken und Themenvorschläge für zukünftige Folgen mit uns – wir freuen uns über Ihr Feedback! Hier finden Sie Publikationen von Prof.Dr. Mojib Latif email: [email protected]
14 How to: Trinkwarmwasser
2024/09/02
Wow, nach dieser Folge bleibt keine Frage zur Trinkwasser-Erwärmung offen! Prof. Dr.-Ing. Kati Jagnow (Hochschule Magdeburg-Stendal) hat sich in ihrer Laufbahn viel mit Heizungs- und Trinkwarmwassersystemen beschäftigt und teilt ihr umfangreiches Wissen mit uns. Angefangen vom Anteil des Wasserverbrauchs (EFH/MFH) und einem kritischen Blick auf die Nutzung der erwärmten Wassermenge gibt uns Kati Jagnow auch Hinweise zur Trinkwasserhygiene, Energieverlusten und was es eigentlich mit der Trinkwasser-Zirkulation auf sich hat. Sehr wertvoll sind ihre Anmerkungen über Warmwasserspeicherverluste- auch im Hinblick beispielsweise auf die Warmwasserbereitung über Wärmepumpen. DELTA-Q – Wissenswertes über TGA und Energiekonzepte email: [email protected]

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