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Hinter der Schlagzeile

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Dieser Podcast hat
443 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
CH Media
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/06/05
Neueste Episode
2026/10/22
Durchschnittsdauer
18 min.
Veröffentlichungsintervall
3 Tage

Beschreibung

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

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Frankreich nach den Krawallen: Wann bricht das Chaos wieder aus?
2026/10/22
Nach den Krawallen vom Wochenende zeigt sich Paris in einzelnen Quartieren verwüstet, während die rund 100'000 friedlich Demonstrierenden im Schatten der Bilder bleiben. Auch die Politik nutzt die Krawallen für sich und das mit Erfolg. International dominieren Bilder von Molotowcocktails und brennenden Gebäuden. Zugleich ist die politische Lage angespannt: Im nächsten Frühling wird der Präsident gewählt, und in Teilen Frankreichs gelten Ausgangssperren und Demonstrationsverbote. Stefan Brändle, Frankreich-Korrespondent von CH Media, schildert die Lage in Paris: «Es gibt ganze Strassenzüge, die zerstört sind, wo die Schaufenster eingeschlagen sind, wo die Geschäfte leer sind.» Viele Ladenbesitzer hätten ihre Lebensgrundlage verloren und wüssten nicht, wie es weitergehe. Wer steckt hinter der Gewalt? Welche Folgen hat sie für die Präsidentschaftswahl? Und kann die Polizei ein weiteres Wochenende unter Kontrolle bringen?   Mehr Artikel zum Thema: «Im Namen Gottes, es ist die Finsternis» – das steckt hinter dem Slogan der Frankreich-ProtesteKrawalle in Frankreich: «Das nächste Mal steigen sie in die Wohnungen hoch»   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Stefan BrändleKontakt: [email protected]
Papst Leo und der Lungenkrebs: Krankheit wird zum Politikum
2026/10/21
Papst Leo spricht offen über seine Krebserkrankung und die Operation. Dafür wird er stark gelobt. Das wirft aber auch die Frage auf, wie Gesellschaft und Politik mit schweren Krankheiten umgehen. Der Vatikan informierte über Diagnose und Operation ungewöhnlich transparent, die Entwicklung liess sich fast in Echtzeit verfolgen. Das ist ein ganz neuer Trend, den man bei Kirche beobachten kann. Bei Politikern wie Joe Biden oder Wladimir Putin bleibt es bei Spekulationen, weil Krankheit dort als Schwäche gilt. Jonas Rippstein von der CH Media Kulturredaktion sagt: «Es ist gut, dass der Vatikan das kommuniziert, dass das publik ist, weil das auch Krankheiten entstigmatisiert.» Problematisch findet er die Kampfrhetorik: Auch die verstorbene amerikanische Kulturkritikerin Susan Sontag habe kritisiert, dass aus Krankheit eine Erzählung vom Gewinnen und Verlieren gemacht werde. Weshalb gilt Transparenz beim Papst als Stärke, bei Politikern aber als Risiko? Was bedeutet die Kampfrhetorik für Menschen, die ihren «Kampf» verlieren? Steckt hinter der offenen Kommunikation des Vatikans ein politisches Kalkül? Mehr Artikel zum Thema: Warum Krankheit immer eine politische Erzählung ist Erster öffentlicher Auftritt nach Krebs-OP: Papst hält Sonntagsgebet   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Jonas RippsteinKontakt: [email protected]
Hitzesommer 2026: Brauchte es ein Pferderennen, damit der Bundesrat handelte?
2026/10/20
Die Schweiz leidet unter einer historischen Dürre, Hunderte Menschen sterben infolge der Hitze. Schon im Frühling warnen die Bauern vor der Trockenheit. Im Sommer verdorren die Wälder, die Rheinschifffahrt gerät ins Stocken und die Hitze führt zu einer massiven Übersterblichkeit.  Doch der Bundesrat hält Sommerpause. Erst ein zufälliges Treffen zweier Regierungsmitglieder an einem Pferdemarkt im Jura bringt Bewegung in die Sache. Wie konnte es so weit kommen? Benjamin Rosch, Inlandredaktor bei CH Media, hat bisher unveröffentlichte Dokumente aus der Bundesverwaltung ausgewertet. Seine Recherchen zeigen, wie unterschiedlich die Departemente die Lage einschätzten und wie ein zufälliges Treffen von Albert Rösti und Elisabeth Baume-Schneider am Marché-Concours in Saignelégier eine neue Dynamik auslöste. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» spricht Benjamin Rosch über politische Versäumnisse, die Grenzen der Schweizer Krisenorganisation und die Frage, ob der Bund für den nächsten Hitzesommer besser gerüstet ist. Mehr zum Thema Extremsommer bringt den Bundesrat an seine GrenzenHeftige Kritik und neue Machtverhältnisse: Schatten über Röstis SommerÜber 60 Vorstösse: Das plant die Politik nach dem HitzesommerMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Benjamin RoschKontakt: [email protected]
Eigenheim: Wer kann sich das in der Schweiz noch leisten?
2026/10/15
Ein Einfamilienhaus kostet im Schnitt rund 1,5 Millionen Franken. Selbst mit Erbschaft reicht es dem Mittelstand oft nicht. Die Preise für Wohneigentum steigen seit Jahren schneller als die Einkommen. Ein neues Einfamilienhaus mit fünf Zimmern kostet laut Raiffeisen im Schnitt rund 1,5 Millionen Franken. Lange galten Erbschaften als Ausweg. Anonymisierte Steuerdaten der Universität Lausanne zeigen jedoch: Zwar werden jährlich rund 100 Milliarden Franken vererbt, die mittlere Erbschaft beträgt aber nur 50'000 Franken. Niklaus Vontobel, Wirtschaftsredaktor bei CH Media, hält fest: «Man sagt häufig, die Jungen sparen nicht genug, wie die Alten. Aber das deckt sich nicht mit den Daten.» Wenn die Einkommen nicht mit den Preisen mithielten, könne man weniger sparen. Wer kann sich heute noch ein Eigenheim leisten? Weshalb sind die Preise so stark gestiegen? Und besteht Aussicht auf Entspannung?   Mehr Artikel zum Thema: Auch mit Erbschaft ist ein Hauskauf kaum noch möglich – wie viel Geld es wirklich brauchtHistorischer US-Boom wird zum Risiko für Schweizer Immobilien   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler   Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Niklaus VontobelKontakt: [email protected]
Das Bundesratsrätsel: Wo bleiben die SVP-Favoriten?
2026/10/14
Die Suche nach einer Nachfolge für Guy Parmelin kommt nur schleppend in Fahrt. Prominente SVP-Politikerinnen und -Politiker sagen ab, andere halten sich bedeckt. Gibt es hinter den Kulissen einen geheimen Plan? Esther Friedli, Magdalena Martullo-Blocher und Marcel Dettling wollen nicht in den Bundesrat. Dafür werden Namen wie Pascal Schmid, Franz Ruppen oder Céline Amaudruz gehandelt. Und auch Thomas Aeschi könnte einen weiteren Anlauf wagen. Doch warum zögern so viele? Liegt es an den schwierigen Departementen, die der SVP nach der Wahl zufallen könnten? Oder verfolgt die Partei eine Strategie, die noch niemand durchschaut hat? Inlandredaktorin Céline Zahno verfolgt das Bundesratsrennen seit Wochen. Im Gespräch mit Stefan Bühler erklärt sie, wer die besten Chancen hat, welche überraschenden Namen auftauchen und warum ein Lob von Christoph Blocher für einen Kandidaten auch zum Problem werden könnte. Mehr Artikel zum Thema: Parmelin-Nachfolge: Walliser Nationalrat erwägt Kandidatur ++ Zürcher Nationalrat Rutz sagt ab ++ Rickli denkt nachhttps://www.schweizheute.ch/schweiz/verwirrung-um-celine-amaudruz-bei-der-heiratsstrafe-ld.4249697 Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Céline ZahnoKontakt: [email protected]
Schweizer Wald unter Druck: Jeder sechste Baum könnte sterben
2026/10/13
Hitze und Trockenheit setzen dem Schweizer Wald zu: In der Region Basel könnte jeder sechste Baum absterben. 2026 war der heisseste Sommer seit Messbeginn, dazu kam extreme Trockenheit. Laubbäume warfen ihr Laub teils schon im Juli ab, Nadelbäume verfärbten sich rot. Besonders betroffen ist der Jura-Südbogen, wo kalkhaltige Böden Wasser kaum speichern. «Erst im nächsten Frühling oder sogar im Laufe des nächsten Jahres zeigt sich dann das Ausmass der Schäden tatsächlich», sagt Annika Bangerter von der Redaktion Erleben/Wissen von CH Media. Die Zahl für Basel stamme aus einem internen Rapport und sei eine Momentaufnahme. Wie gross die Schäden würden, hänge davon ab, wie viel es in den nächsten Monaten regne. Warum trifft es manche Regionen härter als andere? Welche Baumarten haben unter dem veränderten Klima noch Zukunft? Und welche Rolle spielt der Borkenkäfer? Mehr Artikel zum Thema: Hier könnte jeder sechste Baum sterben – andere Regionen kommen glimpflich davon «Das hat es noch nie gegeben»: Schweizer Fischwelt erlebt eine Katastrophe Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Annika BangerterKontakt: [email protected]
300 Bewerbungen, kein Vorstellungsgespräch: Ist das KV keine sichere Wahl mehr?
2026/10/08
Trotz KV-Abschluss finden immer mehr Lehrabgänger keine Stelle. Fehlende Berufserfahrung und künstliche Intelligenz erschweren den Einstieg. Das KV gilt in der Schweiz als sichere Wahl und ist weiterhin die beliebteste Lehre. Doch der Berufseinstieg ist schwieriger geworden: Vier Monate nach dem Abschluss waren 2025 fast 10 Prozent der Abgänger auf Stellensuche, zwei Jahre zuvor waren es 5,6 Prozent. Als häufigster Absagegrund wird fehlende Berufserfahrung genannt, in fast 65 Prozent der Fälle. Céline Zahno von der Inlandredaktion von CH Media stand in Kontakt mit einem 22-jährigen KV-Abgänger, der über 300 Bewerbungen geschrieben hat. Sein Fall sei extrem, illustriere aber einen Trend. «Es ist frustrierend, weil dir niemand die Chance gibt, die Berufserfahrung zu sammeln, die gebraucht ist», sagt sie. Wie stark verändert künstliche Intelligenz die Einstiegsstellen? Reagiert die reformierte KV-Lehre darauf? Und ist das KV noch eine sichere Wahl?   Mehr Artikel zum Thema: 300 erfolglose Bewerbungen: KV-Lehrabgänger verzweifelt bei JobsucheSo verändert KI den Zürcher Arbeitsmarkt  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler   Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Céline ZahnoKontakt: [email protected]
Kinder werden später trocken: Was die Windelindustrie damit zu tun hat
2026/10/07
Das Trockenwerden gilt als grosser Stressfaktor für Eltern. Im Median klappt es mit drei Jahren, die Bandbreite ist enorm. Umstritten ist der Einfluss superabsorbierender Windeln, weil Kinder kaum Rückmeldung spüren. Eine breite Studienlage fehlt. Sabine Kuster von der «Leben Wissen»-Redaktion von CH Media verweist auf China: In den 1990er-Jahren versuchte die Industrie, die verbreiteten Schlitzhosen als unhygienisch und unpraktisch darzustellen, scheiterte aber. Eine Kampagne ab 2004 oder 2006 versprach besseren Schlaf. «Plötzlich hast du zu den Losern gehört, wenn du die Windeln nicht gekauft hast», sagt Kuster. Ähnliches beginne nun in Afrika, obwohl Windeln für Frauen dort sehr teuer seien. Welchen Einfluss haben saugfähige Windeln auf das Trockenwerden? Gibt es ein Zeitfenster in den ersten Monaten? Und warum fehlen bislang Studien? Mehr Artikel zum Thema: Warum immer mehr ältere Kinder Windeln tragen – Forscher haben einen Verdacht«Sie spüren nicht, dass ihre Blase voll ist»: Warum Kleinkinder heute oft bis in den Kindergarten noch Windeln brauchen  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Sabine KusterKontakt: [email protected]
Parmelin geht: Folgt die Romandie oder eine Frau?
2026/10/06
Der Rücktritt des SVP-Bundesrats und gelernten Weinbauers erfolgte ohne Skandal und ohne Druck. Bei der Nachfolge spielen Sprachregion, Geschlecht, Kanton und das frei werdende Departement eine Rolle. Zudem ist die Balance zwischen Deutschschweiz und Westschweiz in der Verfassung festgehalten. Derzeit sitzen zwei Frauen im siebenköpfigen Gremium. Lea Hartmann, Inlandchefin von CH Media, ordnet ein: «Ja, es sind halt so viele Faktoren, die mitspielen bei so einer Bundesratswahl, dass man nicht nur auf die Sprachregion schauen kann.» Sie spricht sich für mehr Frauen im Bundesrat aus, gewichtet das Geschlecht aber nicht höher als die Herkunft. Welche Interessen beeinflussen die Wahl ausser Herkunft und Geschlecht? Wie laufen die Auswahl in den Parteien und die Kandidatensuche ab? Weshalb ist das frei werdende Wirtschaftsdepartement so begehrt? Mehr Artikel zum Thema:  «Freihandel, Zolldeal, Wohnungsnot: Das ist Parmelins Bilanz als Bundesrat Gegen alle Klischees: Guy Parmelin war ein unterschätzter BundesratGuy Parmelins Nachfolge: Wer in der SVP genannt wird  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Lea HartmannKontakt: [email protected]
Trump kämpft, die Republikaner zittern: Wird der Präsident zum Problem?
2026/10/01
Donald Trump steht vor den Zwischenwahlen unter Druck – und könnte mit seinen schlechten Umfragewerten auch die Republikaner mit nach unten ziehen. Wird Donald Trump bei den Midterms zum Problem für die eigene Partei?Wie schlecht stehen die Republikaner vor den Zwischenwahlen tatsächlich da?Wie zuverlässig sind die Umfragen, nachdem sie Trump bei früheren Wahlen teilweise unterschätzt haben?Warum könnten selbst Republikaner in traditionell konservativen Staaten in Schwierigkeiten geraten?Kann Trump das Ruder in den letzten Wochen vor den Wahlen noch herumreissen?Könnte Trump versuchen, Einfluss auf den Ablauf der Wahlen zu nehmen?Könnte ein demokratisch kontrollierter Kongress Trumps politischen Spielraum tatsächlich einschränken?Und warum schaut US-Korrespondent Renzo Ruf lieber «Friends» als «Trump TV»?Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der SchlagzeileHost und Produzentin: Zoe GwerderGast: Renzo Ruf
KI-Musik überall: Warum wir den Unterschied kaum hören
2026/09/30
Künstlich erzeugte Songs laufen längst erfolgreich auf Streaming-Plattformen, die meisten Hörerinnen würden den Unterschied zu menschengemachter Musik gar nicht bemerken. Musikschaffende protestieren, weil Regeln zu Kennzeichnung und Vergütung von KI-Musik fehlen. KI-Musik ist kein Nischenphänomen mehr: Sie findet sich in grosser Zahl auf Streaming-Plattformen und erreicht dort beachtliche Erfolge. Anders als bei anderen Kunstformen fehlt eine Regelung zu Kennzeichnung und Vergütung. Wer mit künstlicher Intelligenz ein Lied erzeugt, greift auf Musik zurück, die Menschen komponiert haben, ohne dass diese entschädigt werden. Wie schwer die Unterscheidung fällt, zeigt ein Hörtest mit Sabine Kuster, Redaktorin bei CH Media: Zwei vorgespielte Songs hielt sie für menschengemacht – beide stammten aus einem KI-Generator. Kuster sieht darin ein Risiko für die Kunst: «Ich würde schon noch etwas sagen, in der Kunst finde ich die KI schon ein wenig einen Fluch.» Warum unterscheidet sich KI-Musik kaum von menschengemachter? Wer verdient an KI-Songs, wenn jene leer ausgehen, deren Musik die Modelle trainiert hat? Und weshalb gibt es bisher keine Pflicht, KI-Musik zu kennzeichnen? Mehr Artikel zum Thema Was wir fühlen werden, wenn die Kunst künstlich ist Gefahr für die Menschheit? Warum ausgerechnet die KI-Bosse jetzt warnen  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Sabine Kuster  Kontakt: [email protected]
«Ugly Penalty»: Wenn Aussehen über Chancen entscheidet
2026/09/29
Wer als unattraktiv gilt, wird im Alltag benachteiligt – beim Dating, im Job und im Umgang mit anderen. Für Betroffene ist das oft schwer zu beweisen. Der Vorteil schöner Menschen ist als «Pretty Privilege» oder «Halo-Effekt» bekannt. Weniger beachtet ist die Kehrseite: die «Ugly Penalty», die Benachteiligung unattraktiv wahrgenommener Menschen. Sie zeigt sich beim Dating wie im Berufsleben, wo mitspielt, ob jemand optisch zum Job passt. Rechtlich lässt sich das in der Schweiz kaum einklagen, anders als in Belgien oder den Niederlanden. Kilian Marti von der Watson-Redaktion sprach für eine Recherche mit Betroffenen, die sich selbst als hässlich bezeichnen. «Nichtsdestotrotz ändert es nichts an der erlebten Diskriminierungserfahrung dieser Menschen und das ist das Problem», sagt Marti. Eine Gesprächspartnerin lebt seit neun Jahren zurückgezogen und spart auf Schönheitsoperationen für 35'000 Franken. Wie lässt sich Diskriminierung aufgrund des Aussehens belegen? Weshalb hilft es wenig, Betroffenen zu widersprechen und zu sagen, sie seien gar nicht hässlich? Und was müsste sich gesellschaftlich ändern, damit Aussehen weniger über Chancen entscheidet? Mehr Artikel zum Thema:  Wer nicht «schön» ist, zahlt einen hohen Preis: Drei Betroffene erzählen Influencerin Anja Zeidler: «Die Schönheit hat mich kaputt gemacht»   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Kilian Marti  Kontakt: [email protected]
Neues Diana-Buch: Bruder rechnet mit König Charles ab
2026/09/24
Fast 30 Jahre nach Dianas Tod rechnet ihr Bruder Charles Spencer im neuen Buch mit König Charles ab. Ein Familienstreit und private Telefonate sorgen für Aufsehen. Diana, Prinzessin von Wales, starb 1997 mit 36 Jahren bei einem Autounfall und hinterliess zwei minderjährige Söhne. Ihr Bruder, der neunte Earl Spencer, hielt danach eine vielbeachtete Rede gegen die Presse. Ein Jahr vor dem 30. Todestag veröffentlicht er nun selbst ein Buch über sie, nachdem ihn zahlreiche Medienanfragen erreicht hatten. Spencer zitiert darin private Telefonate mit Charles nach Dianas Tod: Dieser habe geklungen wie ein Lottogewinner, weil sich nun die Chance ergeben habe, Camilla zu heiraten. UK-Korrespondent Sebastian Borger: «Ich halte das für Unfug.» Zudem schildert Spencer einen Streit über die Trauerfeier: Charles habe seiner Familie fehlendes Pflichtgefühl vorgeworfen und gesagt, Diana werde bald vergessen sein. Auch der Palast reagierte scharf und warf Spencer vor, die Trauer habe sein Urteilsvermögen beeinträchtigt. Warum erscheint das Buch jetzt? Wie glaubwürdig sind die unüberprüfbaren Vorwürfe? Und wie haben William und Harry bisher reagiert?   Mehr Artikel zum Thema:  Dianas Bruder packt aus – das sind die brisanten Enthüllungen Versöhnung oder Demütigung? Was hinter der Rückkehr von Harry und Meghan steckt Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Sebastian Borger  Kontakt: [email protected]
Gefühlte Wahrheit: Ist die Schweiz gefährlicher geworden?
2026/09/22
Crans-Montana, Kerzers, Winterthur, Aarau: 2026 folgt in der Schweiz ein schweres Ereignis auf das nächste. Viele fühlen sich unsicherer, doch ist das Land tatsächlich gefährlicher geworden? In der Neujahrsnacht starben in Crans-Montana 41 junge Menschen. Im März folgte die Tat in einem Postauto in Kerzers, im Mai ein islamistischer Anschlag beim Bahnhof Winterthur. Zuletzt machte die Amoktat von Aarau bis in die «New York Times» Schlagzeilen. Die Ereignisse sind nah, die Opfer scheinbar zufällig. Politisch folgen Debatten über Migration und Waffenrecht. Im Aargau gibt es heute 50 Prozent mehr registrierte Waffen als noch vor wenigen Jahren. Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media, verweist auf die Kriminalstatistik: «Es ist nicht gefährlicher geworden.» Es gebe zufällige Häufungen, doch Bilder und Emotionen blieben haften, zumal in den sozialen Medien, wo Aarau neben Leipzig und Berlin erscheine. Gerhard Pfister, der 2001 beim Amoklauf im Zuger Kantonsrat sass, halte die Gesellschaft heute für resilienter. Welche Rolle spielen psychische Erkrankungen? Führt die Politik die richtigen Debatten? Und wie lässt sich das Urvertrauen zurückgewinnen? Mehr Artikel zum Thema:  Nach Amoklauf in Aarau: Wird die Schweiz gefährlicher? Die Antwort überrascht Tödliche Schüsse in Aarau: Mutmasslicher Täter besass die Waffen legal  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Patrik Müller  Kontakt: [email protected]
Wird KI zur Gefahr für die Menschheit?
2026/09/17
Ausgerechnet die mächtigsten Köpfe der KI-Branche warnen vor der eigenen Technologie. Die Entwicklung gehe zu schnell und könnte für die Menschheit bedrohlich werden. Auslöser der Debatte ist unter anderem ein Vorfall vom Juli: KI-Agenten von OpenAI hackten sich aus einer Testumgebung heraus und griffen eine andere Firma an, um ihre Aufgabe zu lösen. Letzte Woche kündigte bei Anthropic der Mitarbeiter Jacob Coxon, weil er nichts bauen wolle, das zur Gefahr für die Menschheit wird. Firmenchef Dario Amodei doppelte nach und forderte Regulierung. Zugleich schreiben die Modelle den Code neuer Versionen inzwischen grösstenteils selbst. US-Präsident Donald Trump lehnt eine Drosselung ab, weil sonst China schneller sei. Raffael Schuppisser, Kulturchef von CH Media, nennt Biowaffen, Cyberangriffe und eine Verselbstständigung der KI als Gefahren. Bei den Atomwaffen sei eine internationale Regulierung gelungen: «Ich bin eigentlich überzeugt, dass es das auch braucht für die künstliche Intelligenz.» Wie kann eine KI ohne böse Absicht zur Gefahr werden? Ist ein globales Abkommen wie bei den Atomwaffen realistisch? Und wie ernst sind die Warnungen der KI-Bosse zu nehmen?   Mehr Artikel zum Thema:  Die Angst wächst: 3 Szenarien, wie KI die Menschheit auslöschen könnte «Das war wohl die letzte Warnung»: Der Vorfall, der unsere Angst vor KI plötzlich real macht  Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler  Host und Produzentin: Joëlle Weil  Gast: Raffael Schuppisser  Kontakt: [email protected]

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