
Werben im Podcast: Leadertalk - Fußball-Persönlichkeiten im Gespräch
Dieser Podcast hat
88 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
© 2025 meinsportpodcast.deExplizit
Nein
Erstellt am
2023/06/06
Neueste Episode
2026/09/02
Durchschnittsdauer
60 min.
Veröffentlichungsintervall
30 Tage
Beschreibung
Persönlichkeiten aus dem Fußball reden im Gespräch mit Mounir Zitouni über ihr Leben, ihre Werte, ihre Erfolge und Krisen. Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, nutzen Sie diesen Link: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
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#Frank Baumann
2026/09/02
Frank Baumann gehört zu den prägenden Führungspersönlichkeiten des deutschen
Profifußballs. Als Spieler war er Kapitän, Nationalspieler und Double-Sieger mit
Werder Bremen, später über viele Jahre einer der wichtigsten sportlichen
Entscheider des Vereins. Heute ist er Sportvorstand des FC Schalke 04 und hat mit
dem Traditionsklub den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. In dieser
LEADERTALK-Folge mit Business-Coach und Host Mounir Zitouni geht es um einen
Mann, der nie über Lautstärke geführt hat, sondern über Klarheit, Vertrauen,
Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen. Baumann spricht über
seinen ungewöhnlichen Weg, über Treue in einer Branche, die ständig nach
Veränderung sucht, über die Bedeutung von Identifikation und darüber, warum gute
Führung nicht von einer einzelnen starken Person abhängt. Thema ist auch seine
Entwicklung vom Spieler zur Führungskraft, über die Frage, was man über sich
selbst wissen muss, um andere gut führen zu können, und warum es manchmal
wichtiger ist, die eigenen Grenzen zu kennen als nur die eigenen Stärken. Natürlich
geht es auch ausführlich um Schalke 04: um die schwierige Ausgangslage bei
seinem Amtsantritt, um den Aufbau einer neuen Kultur, um Höchstleistung und
Zuversicht, um die Rolle von Trainer Miron Muslić und um die Frage, wie man einem
Verein mit dieser Geschichte, dieser Wucht und diesen Erwartungen wieder Stabilität
gibt. Ein Gespräch über Führung ohne Ego, über Vertrauen und Verantwortung, über
die Entwicklung von Menschen – und darüber, warum nachhaltiger Erfolg oft dort
beginnt, wo nicht einer alles entscheidet.
#Andreas Luthe
2026/08/12
Vom Bundesliga-Torwart zum Vorstandsvorsitzenden eines Traditionsvereins –
Andreas Luthe hat einen Weg eingeschlagen, den es im deutschen Profifußball nur selten gibt. Der langjährige Keeper des VfL Bochum, des FC Augsburg, von Union Berlin und des 1. FC Kaiserslautern hat sich schon während seiner aktiven Karriere intensiv mit Führung, Wirtschaftspsychologie und Organisationsentwicklung beschäftigt. Heute trägt er Verantwortung für mehr als 30.000 Mitglieder des VfL Bochum und gestaltet die Zukunft eines Vereins, der wie kaum ein anderer für Identität, Nähe und Tradition steht.
Im LEADERTALK spricht Andreas Luthe mit Host und Business-Coach Mounir Zitouni über seinen außergewöhnlichen Werdegang, die Bedeutung von Loyalität, den Wert echter Verbundenheit und darüber, warum für ihn ein Fußballverein weit mehr ist als ein Arbeitgeber. Er erklärt, weshalb gute Führung immer individuell sein muss, welche Rolle Urs Fischer für seine Entwicklung spielte, was ihn die Kulturen in Augsburg, Union Berlin und Kaiserslautern gelehrt haben und warum der VfL Bochum den Spagat zwischen Tradition und Transformation meistern muss, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Es ist ein Gespräch über Führung und Verantwortung, über Menschen und Vereinskultur, über die Kraft von Identifikation und darüber, wie sich ein Traditionsverein in einer sich rasant verändernden Fußballwelt neu aufstellen kann, ohne seine Seele zu verlieren.
#Christian Keller
2026/07/01
Christian Keller verbindet im Profifußball Perspektiven, die nur selten in einer Person zusammenkommen. Er ist Inhaber der Fußball-A-Lizenz, promovierter Sportwissenschaftler und ehemaliger Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Sportmanagement. Die Verbindung von Fußball, Strategie und wirtschaftlichem Denken zieht sich wie ein roter Faden durch seinen beruflichen Weg.
Neun Jahre prägte er den SSV Jahn Regensburg. In dieser Zeit führte er den
Klub von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga und etablierte ihn dort über mehrere Jahre. Anschließend übernahm er fast drei Jahre die sportliche
Verantwortung beim 1. FC Köln – in einer Phase, die von großen Herausforderungen, einer Transfersperre, wirtschaftlicher Konsolidierung und enormem öffentlichen Druck geprägt war. Dabei hat Keller nahezu alle Facetten des Profifußballs erlebt: Abstiege und Aufstiege, Krisen und Erfolge, öffentliche Anfeindungen und große emotionale Momente.
Im LEADERTALK mit Host und Business-Coach Mounir Zitouni spricht Christian Keller offen über seinen außergewöhnlichen Weg und die Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt in verantwortlicher Position im Profifußball. Keller gibt tiefe Einblicke in die dramatischen Stunden rund um seinen Abschied beim 1. FC Köln und spricht ausführlich über die Ereignisse nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg, die Diskussion um eine mögliche Freistellung von Trainer Gerhard Struber und warum er für sich die Entscheidung traf, seinen Weg beim FC nicht weiterzugehen. Gleichzeitig blickt er zurück auf die prägende Zeit in Regensburg, auf die Zusammenarbeit mit Heiko Herrlich und die beiden Aufstiege innerhalb von nur zwei Jahren – eine Phase, die für ihn beispielhaft zeigt, welche Kraft Vertrauen, gemeinsame Werte und eine starke Kultur entfalten können. Darüber hinaus spricht Keller über die Herausforderungen von Veränderungsprozessen, über den Umgang mit öffentlicher Kritik, über Fehler, aus denen er gelernt hat, und über die Bedeutung
unterschiedlicher Perspektiven in Teams. Immer wieder geht es dabei um die Frage, wie Führung gelingt – und warum Erfolg im Fußball nie planbar ist, man die Voraussetzungen dafür aber sehr wohl schaffen kann. Ein Gespräch über langfristiges Denken in einem kurzfristigen Geschäft.
#Christian Ilzer
2026/06/03
Christian Ilzer gehört zu den spannendsten Trainerpersönlichkeiten im deutschsprachigen Fußball. Der 48-jährige Österreicher führte seinen Weg nicht über eine große Profikarriere auf den Trainerstuhl, sondern über Umwege, Verletzungen, untere Spielklassen und mehr als zwei Jahrzehnte kontinuierlicher Entwicklung. Vom Dorfverein in der Steiermark arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben – bis an die Spitze des österreichischen Fußballs und schließlich in die Bundesliga. Mit Sturm Graz gewann er Pokal und Meisterschaft, heute prägt er die TSG Hoffenheim mit einer klaren Spielidee und einer unverwechselbaren Haltung in der Führung. Nach einer schwierigen ersten Phase führte er Hoffenheim in seiner ersten kompletten Saison auf Platz sechs der Bundesliga und damit in die Europa League. Ilzer spricht offen über Zweifel, Rückschläge und darüber, wie sehr ihn schwierige Phasen geprägt haben. Gleichzeitig zieht sich durch seine Karriere eine besondere Konsequenz: die Fähigkeit, an inneren Bildern festzuhalten, auch wenn im Außen vieles dagegenspricht.
Schon als Jugendlicher stand er bei Meisterfeiern von Sturm Graz auf dem Grazer Hauptplatz und träumte davon, eines Tages selbst Teil dieser Momente zu sein. Jahre später kehrte er als Meistertrainer dorthin zurück. Im LEADERTALK mit Host und Business-Coach Mounir Zitouni spricht Ilzer über diesen außergewöhnlichen Weg – über seine Kindheit in Puch bei Weiz, den geplatzten Traum vom Profifußballer und darüber, wie aus Rückschlägen Schritt für Schritt ein Trainertraum entstand. Es geht um die Kraft von Visionen, um Selbstkontrolle und darum, warum große Ziele oft mit kleinen, konsequenten Schritten beginnen. Ilzer gibt tiefe Einblicke in sein Führungsverständnis.
Er spricht über Klarheit und Konsequenz und darüber, warum Zuhören für ihn heute zu den wichtigsten Führungswerkzeugen überhaupt gehört. Gleichzeitig beschreibt er offen die schwierige Anfangszeit bei Hoffenheim, den Umgang mit Widerständen und warum es für ihn entscheidend war, sich in kritischen Phasen selbst „wiederherzustellen“, um handlungsfähig zu bleiben. Ein Gespräch über Führung, Selbstreflexion und den langen Weg zu sich selbst. Über die Kraft innerer Bilder. Und über die Frage, warum nachhaltiger Erfolg oft dort beginnt, wo Menschen bereit sind, schwierige Phasen nicht zu vermeiden – sondern an ihnen zu wachsen.
#Ciriaco Sforza
2026/05/05
Ciriaco Sforza gehört zu den prägenden Persönlichkeiten seiner Generation – als Spieler wie als Führungstyp. Seine Karriere führte ihn von den Grasshoppers Zürich über den 1. FC Kaiserslautern und Bayern München bis zu Inter Mailand. Er wurde Deutscher Meister, Champions-League-Sieger und Weltpokalsieger – und war dabei weit mehr als nur ein herausragender Fußballer. Sforza war Kapitän, Antreiber und jemand, der Verantwortung übernommen hat – auf und neben dem Platz.
Was ihn dabei besonders gemacht hat, war nicht nur seine sportliche Qualität, sondern seine Haltung. Sforza war nie ein Spieler, der sich angepasst hat. Er hat Dinge angesprochen, auch wenn sie unbequem waren. Er hat geführt, auch wenn das bedeutete, anzuecken. Und genau darin lag eine seiner größten Stärken – und gleichzeitig der Ursprung vieler Konflikte in seiner Karriere.
Im LEADERTALK mit Host und Business-Coach Mounir Zitouni spricht Sforza über diesen Weg: über seine frühen Jahre, in denen er Verantwortung gelernt hat, über prägende Trainerpersönlichkeiten wie Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel, über seine Rolle als Kapitän und über die Dynamiken in Top-Mannschaften. Er gibt Einblicke in eine Karriere, die von großen Erfolgen geprägt war – aber auch von Reibung, Missverständnissen und wichtigen Lernmomenten. Es geht um die Frage, was Führung im Leistungssport wirklich bedeutet. Um den Unterschied zwischen Klarheit und Härte. Um den Umgang mit Konflikten. Und um die Verantwortung, die entsteht, wenn man eine Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch menschlich mitprägt. Gleichzeitig richtet Sforza den Blick auf den heutigen Fußball.
Er spricht über die Entwicklung von Persönlichkeiten, über die Bedeutung von Vertrauen und darüber, warum es aus seiner Sicht wieder mehr Führungsspieler braucht – auf dem Platz und in den Vereinen. Ein Gespräch über Haltung, über Verantwortung – und über die Frage, warum echter Erfolg ohne Klarheit, Reibung und Persönlichkeit kaum möglich ist.
#Monika Staab
2026/03/31
Monika Staab ist eine der prägendsten Persönlichkeiten im deutschen Frauenfußball – und eine echte Pionierin auf der internationalen Bühne. Als Trainerin hat sie mit dem 1. FFC Frankfurt Geschichte geschrieben, Titel gewonnen und den Frauenfußball in Deutschland entscheidend mit aufgebaut – zu einer Zeit, in der vieles noch ganz am Anfang stand. Doch ihr Weg geht weit darüber hinaus. In über 90 Ländern war sie unterwegs, hat Frauenfußball entwickelt, Strukturen geschaffen und dort angesetzt, wo es oft noch nichts gab. Zuletzt hat sie in Saudi-Arabien den Frauenfußball maßgeblich mit aufgebaut – von den ersten Strukturen bis hin zu Ligen, Akademien und Nationalmannschaften. Nach dieser intensiven Aufbauarbeit ist sie nun im Ruhestand. Im LEADERTALK mit Host und Business-Coach Mounir Zitouni erzählt Monika Staab von ihrem außergewöhnlichen Weg: von einer Kindheit, in der Mädchen noch nicht Fußball spielen durften, von den ersten Schritten im Frauenfußball und den Widerständen, die es zu überwinden galt, und von ihrer Zeit als Trainerin, in der sie mit Frankfurt zur erfolgreichsten Mannschaft Europas wurde. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit in Ländern wie Gambia, Myanmar oder Saudi-Arabien – und beschreibt, was es wirklich bedeutet, bei null anzufangen, Strukturen aufzubauen und Menschen für eine Idee zu gewinnen. Es geht um Führung unter völlig anderen Bedingungen, um die Kraft von Zuhören und Vertrauen – und um die Frage, wie man Menschen entwickelt, die sich selbst noch gar nicht als Teil eines Systems sehen. Und es geht um den Impact dieser Arbeit: Was passiert, wenn Mädchen plötzlich spielen dürfen, wenn sie Selbstvertrauen entwickeln, und wenn aus einem einfachen Zugang zu Sport echte gesellschaftliche Veränderung entsteht. Ein Gespräch über Haltung, über Wirkung – und über eine Frau, die den Frauenfußball nicht nur geprägt, sondern weltweit vorangetrieben hat.
#Sebastian Lange
2026/03/04
Der SC Paderborn spielt eine herausragende Saison und mischt im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga ganz vorne mit. Konstanz, Klarheit und ein klar erkennbares Profil prägen den Weg des Vereins. Mitten in dieser Entwicklung steht Sebastian Lange – ein Mann, dessen Geschichte eng mit Paderborn verwoben ist.
Er hat in der Jugend für den Verein gespielt, stand über Jahre in der ersten Mannschaft im Tor – und ist nun als Geschäftsführer Sport zurückgekehrt. Vom Eigengewächs zum strategischen Kopf. Vom Torhüter zum Gestalter. Sein Weg ist alles andere als gewöhnlich. Bevor er nach Paderborn zurückkam, prägte Lange über ein Jahrzehnt lang den SC Verl. Dort entwickelte er mit klarer Vision, mutigen Entscheidungen und strukturierten Prozessen einen Regionalligisten zu einem erfolgreichen Drittligisten. Mit begrenzten Mitteln, aber klarer Idee. Mit Haltung statt Hektik. Mit Strategie statt Zufall.
Genau dieses Denken bringt er nun in Paderborn ein. Keine Revolution, sondern Präzision. Keine lauten Parolen, sondern klare Linien. Während der Verein sportlich überzeugt, bleibt seine Führung ruhig, analytisch und konsequent. Erfolg ist für ihn kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines starken Umfelds, einer klaren Kultur und konsequent gelebter Prozesse.
In einer neuen Folge des LEADERTALK geht es mit Gastgeber und Coach Mounir Zitouni um Beständigkeit in einem schnellen Geschäft, um die Kraft von Identität, um Führung durch Vertrauen – und um die Frage, wie man Wahrscheinlichkeiten erhöht, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Eine Episode über Heimat, Verantwortung und darüber, wie nachhaltiger Erfolg wirklich entsteht.
#Torsten Lieberknecht
2026/02/03
Torsten Lieberknecht ist seit vielen Jahren eine feste Größe im deutschen Profifußball. Mit Eintracht Braunschweig und dem SV Darmstadt 98 führte er zwei Vereine bis in die Bundesliga – jeweils mit Mannschaften, die nicht zu den natürlichen Aufstiegskandidaten zählten.
Heute ist er Cheftrainer des 1.FC Kaiserslautern, jenes Klubs, bei dem er selbst den Schritt in den Profibereich gemacht hat und zu dem er bis heute eine enge persönliche Bindung hat. Im Gespräch geht es weniger um einzelne Spiele oder Systeme als um die Fragen hinter dem Beruf: Wie bleibt man unter dauerhaftem Erwartungsdruck handlungsfähig? Wie geht man mit Nähe um, ohne sich darin zu verlieren? Und was bedeutet Verantwortung, wenn ein Verein für viele Menschen weit mehr ist als Fußball?
Lieberknecht spricht über Selbsthinterfragung, über Abnutzung im Trainerberuf und über Analyse als Mittel, um Distanz zu gewinnen und Klarheit zu behalten. Ein zentrales Thema im neuen LEADERTALK mit Host Mounir Zitouni ist dabei sein Verständnis von Identifikation. Lieberknecht beschreibt Führung als bewusstes Sich-Verschreiben auf Zeit: sich einem Verein, einer Mannschaft und einer Region mit voller Konsequenz anzunähern – ohne die professionelle Distanz aus den Augen zu verlieren. Gerade am Beispiel Kaiserslautern wird deutlich, wie eng für ihn persönliche Herkunft, emotionale Bindung und berufliche Verantwortung miteinander verbunden sind.
Dabei wird auch sichtbar, dass sein Weg nicht im luftleeren Raum entstanden ist. Lieberknecht benennt die Trainer, die ihn geprägt haben – darunter Karl-Heinz Feldkamp und Wolfgang Frank – nicht als Vorbilder im klassischen Sinn, sondern als Wegmarken einer Entwicklung, aus der er ein eigenes Führungsverständnis geformt hat.
#Fredi Bobic
2026/01/07
Fredi Bobic gehört zu den Persönlichkeiten im Fußball, deren Weg nie geradlinig verlief. Aufgewachsen in Stuttgart-Bad Cannstatt, geprägt vom Bolzplatz und von einer Familie, in der Arbeit und Zusammenhalt selbstverständlich waren, entwickelte er früh eine Haltung, die ihn bis heute begleitet: Verantwortung übernehmen, Widerstand aushalten und sich nichts schenken lassen.
Im Gespräch geht es um Fußball als Lebensschule – nicht als Abkürzung. Bobic spricht über Rückschläge, über Phasen des Zweifelns und über die Fähigkeit, nach Krisen wieder aufzustehen. Er beschreibt, warum mentale Stärke und Selbstführung entscheidend sind, sowohl auf dem Platz als auch in Führungspositionen.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf seinem Menschenbild. Bobic erläutert, warum für ihn jeder Spieler zuerst Mensch ist, weshalb er zweite Chancen für essenziell hält – und wo für ihn dennoch klare Grenzen verlaufen. Führung bedeutet für ihn, zu fordern und gleichzeitig Verantwortung zu tragen, besonders dann, wenn es schwierig wird.
Neben seiner Spielerkarriere geht es um seine Zeit als Manager beim VfB Stuttgart, bei Eintracht Frankfurt und bei Hertha BSC – ebenso wie um seinen bewussten Schritt ins Ausland. Heute arbeitet Bobic als CEO von Legia Warschau und gestaltet dort nicht nur sportliche Entscheidungen, sondern auch Strukturen und Prozesse im Klub.
Der neue LEADERTALK-Podcast von Mounir Zitouni: Ein Gespräch über Herkunft, Haltung und Führung – und darüber, was Stabilität schafft, wenn der Druck wächst.
# Michael Becker
2025/12/02
Als Michael Becker 2018 Geschäftsführer des Karlsruher SC wurde, war die Lage angespannt: der verpasste Aufstieg in die 2. Liga gegen Erzgebirge Aue, hoher Erwartungsdruck, strukturelle Müdigkeit – und ein Traditionsverein, der sich neu ausrichten musste.
Für Becker, der als Sohn der KSC-Legende Edmund „Ede“ Becker im Wildpark groß geworden ist, war diese Aufgabe nicht nur berufliche Herausforderung, sondern auch tief mit seiner Herkunft verbunden. Sieben Jahre später ist aus diesem Neubeginn ein fundamentaler Wandel geworden. Becker ist heute Sprecher der Geschäftsführung und gemeinsam mit Sportgeschäftsführer Mario Eggimann für die strategische Ausrichtung des Klubs und den sportlichen Erfolg verantwortlich.
Aus einem kleinen Verwaltungsapparat ist eine Organisation mit mehreren hundert Mitarbeitenden geworden, gestützt von einem neuen Stadion, professionellen Strukturen und klaren Werten. Der KSC wirkt heute moderner, mutiger und strategisch gefestigter als noch vor wenigen Jahren.
Im neuen LEADERTALK spricht Becker mit Business-Coach und Host Mounir Zitouni offen darüber, wie dieser Weg möglich war: über konsequente Entscheidungen, über die Kraft von Gelassenheit und Bodenständigkeit, die er auch von seinem Vater übernommen hat, über Widerstände und Dynamiken in einem emotionalen Umfeld – und über eine Führungskultur, die auf Transparenz, Dialog und Verantwortung basiert.
Und Becker spricht über ein Ziel, das zeigt, wie weit der Klub inzwischen denkt: Der KSC will sich langfristig unter den Top 20 in Deutschland etablieren. Ambitioniert, aber strategisch begründet – getragen von einer wachsenden Region, einer treuen Fanbasis, wirtschaftlicher Stabilität und einem klaren, nachhaltigen Plan für die Zukunft.
Ein Gespräch über Führung und Herkunft, über Mut und Modernisierung, über Wandel und Haltung – und über die Überzeugung, dass der Karlsruher SC am Anfang einer neuen, selbstbewussten Ära steht.
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#Deniz Aytekin
2025/11/04
Deniz Aytekin gilt heute als einer der besten und angesehensten Schiedsrichter Europas und wird 2026 seine Karriere dennoch beenden. Dreifacher „DFB-Schiedsrichter des Jahres“, international im Einsatz, Keynote-Speaker, Unternehmer – und ein Mann mit Haltung.
Wenn Aytekin ein Fußballspiel leitet, dann spürt man sofort: Da steht jemand mit natürlicher Autorität auf dem Platz. Klar in der Entscheidung, ruhig in der Kommunikation, verbindlich im Umgang. Einer, dem man vertraut – selbst, wenn man anderer Meinung ist. Doch dass Aytekin einmal so wahrgenommen werden würde, war alles andere als selbstverständlich. Als er 2008 seine ersten Spiele in der Bundesliga leitete, galt er vielen als streng, unnahbar, zu hart im Ton. 2011 wählten ihn die Bundesliga-Spieler sogar zum unbeliebtesten Schiedsrichter des Jahres.
Eine öffentliche Ohrfeige – und zugleich der Wendepunkt. Statt sich zu rechtfertigen, begann der 47-Jährige, sich und sein Wirken radikal zu hinterfragen. Es war der Anfang einer Entwicklung, die ihn nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich wachsen ließ.
Im neuen LEADERTALK mit Business-Coach und Host Mounir Zitouni spricht Aytekin über diesen Weg – und darüber, was gute Führung wirklich ausmacht: Klarheit in der Sache, Wertschätzung im Ton. Er erzählt von seinem Wandel, vom inneren Kampf mit eigenen Fehlern, von Grenzerfahrungen auf dem Platz – und von der Kraft, die entsteht, wenn man sich selbst ernst nimmt, ohne sich zu wichtig zu nehmen.
Es geht um psychologische Sicherheit im Schiedsrichter-Team – und um die Fähigkeit, in hitzigen Momenten Mensch zu bleiben. Ein Gespräch über Verantwortung unter Druck – und darüber, wie man zu jemand wird, dem andere folgen, ohne dass man es einfordert.
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#Marcus Mann
2025/10/08
Er ist den Weg vom Fußballprofi zum Funktionär konsequent gegangen – und hat dabei in kurzer Zeit beeindruckend viel erlebt. Marcus Mann, einst Spieler beim Karlsruher SC, Darmstadt 98, den Stuttgarter Kickers und dem 1. FC Saarbrücken, übernahm dort früh Verantwortung als Sportdirektor, später leitete er die Nachwuchsabteilung der TSG Hoffenheim.
Seit März 2025 ist er Geschäftsführer Sport bei Hannover 96, wo er schon seit 2021 die sportlichen Geschicke leitete – mitten in einem Umfeld, das von Tradition, Leidenschaft und öffentlichen Erwartungen geprägt ist.
Im neuen LEADERTALK mit Autor und Business-Coach Mounir Zitouni spricht Mann über seinen Weg, über Führung in stürmischen Zeiten – und was es bedeutet, Entscheidungen zu treffen, wenn sie wehtun, und warum ihn die Trainerwechsel der vergangenen Saison bis heute beschäftigen.
Zugleich wird deutlich, dass seine Haltung von Selbstreflexion und Respekt geprägt ist – gegenüber den Menschen im Verein ebenso wie gegenüber starken Persönlichkeiten wie Martin Kind. Statt in Machtfragen zu denken, sieht Mann die Zusammenarbeit mit prägenden Figuren als Chance, von unternehmerischer Erfahrung zu lernen und gemeinsam im Sinne des Vereins zu handeln.
Ein LEADERTALK über Haltung und Menschlichkeit, über die Kunst, in einem emotionalen Umfeld ruhig zu bleiben – und über einen Geschäftsführer, der nicht laut führen muss, um gehört zu werden.
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#Benjamin Ehresmann
2025/09/03
Als Chefscout von RB Leipzig gehörte Benjamin Ehresmann zu den Architekten einer neuen Scouting-Kultur in Deutschland. Ehresmann hat Fußball nie nur als Spiel verstanden. Sondern als System, als Dynamik – und als menschliche Herausforderung.
Er verantwortete die Entdeckung und Entwicklung von Spielern wie Joshua Kimmich, Sadio Mané, Dominik Szoboszlai, Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté und Naby Keïta, war tätig in leitenden Funktionen in Belgien, Holland und England – und gilt heute als einer der profiliertesten Talentsucher.
Scouting, das zeigt dieses Gespräch eindrücklich, ist weit mehr als Datensichtung oder Videoanalyse. Es ist ein Zusammenspiel aus Menschenkenntnis, mutigen Entscheidungen, systematischer Arbeit – und der Fähigkeit, Potenziale zu erkennen, bevor sie offensichtlich sind.
Die Stationen von Ehresmann erzählen von Fußball auf höchstem Niveau – doch seine Haltung verrät noch mehr: dass es im Scouting nicht nur um Treffer, sondern auch um Verantwortung geht.
In einer neuen Ausgabe des LEADERTALK spricht Business-Coach und Podcast-Host Mounir Zitouni mit Benjamin Ehresmann, ehemaliger Chefscout, der offen über Führungsarbeit im Hintergrund spricht – und darüber, wie man Talente erkennt, bevor sie andere entdecken.
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#Matthias Ginter
2025/08/06
Weltmeister, Führungsspieler, Charaktertyp. Matthias Ginter gehört zu den glaubwürdigsten Persönlichkeiten im deutschen Profifußball. Kein Lautsprecher, kein Selbstdarsteller – sondern ein Spieler, der über Leistung, Haltung und Klarheit führt. Im neuen LEADERTALK mit Business-Coach und Podcast-Host Mounir Zitouni gibt er seltene, ungeschönte Einblicke in sein Innerstes: Wie er mit 18 das Siegtor im ersten Bundesligaspiel schoss, mit 20 Weltmeister wurde – und trotzdem nie abgehoben ist. Ginter spricht über Demut und Verantwortung, über Trainer, die ihn geprägt haben – allen voran Christian Streich, Marco Rose und Jürgen Klopp –, über schwere Phasen, Selbstzweifel und Rückschläge, in Dortmund, in Gladbach, im eigenen Körper. Und darüber, wie man in einer Welt voller Druck und Projektionsflächen Mensch bleibt. Er erzählt, was ihn antreibt, wie er als stiller Leader wirkt – und warum seine Stiftung für benachteiligte Kinder für ihn wichtiger ist als jeder Titel Ein Gespräch über die Kraft von Heimat und Haltung, über Selbstführung, Leistungskultur – und die Frage: Wie bleibt man sich selbst treu in einer Welt, die oft in Extreme kippt?
#Christian Heidel
2025/07/09
Er hat Jürgen Klopp zum Trainer gemacht, Thomas Tuchel entdeckt, mit Schalke 04 die Vizemeisterschaft geholt – und Mainz 05 gerade erst wieder in den Europapokal geführt. Christian Heidel, Vorstand Sport des 1. FSV Mainz 05, zählt zu den prägendsten, aber auch bodenständigsten Gestaltern des deutschen Profifußballs. Einer, der lieber handelt als redet – und der in diesem LEADERTALK offen über das spricht, was ihn wirklich antreibt.
In einem persönlichen und tiefgründigen Gespräch mit Business-Coach und LEADERTALK-Host Mounir Zitouni erzählt Heidel, was gute Führung für ihn bedeutet: warum Vertrauen oft mehr bewirkt als Kontrolle, wie er Verantwortung überträgt – und warum Fehler Teil jeder Entwicklung sein müssen.
Er schildert, wie er einst gegen alle Widerstände Jürgen Klopp zum Cheftrainer machte, wie er junge, unbekannte Talente auswählt – und woran er erkennt, ob jemand führen kann. Es geht aber nicht nur um Taktik und Transfergeschick – sondern auch um Menschlichkeit, Haltung und Grenzen. Heidel spricht über seine Zeit auf Schalke, über die inneren Reibungen eines Systems, das nicht zu ihm passte – und über den
Schlaganfall, der ihn im Türkei-Urlaub traf und ihn zwang, sein Leben zu überdenken.
Ein Gespräch über das, was wirklich zählt: Vertrauen, Loyalität, Selbstführung – und den Mut, Mensch zu bleiben.
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