
Werben im Podcast: Was jetzt? – Die Woche
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
100 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
ZEIT ONLINEExplizit
Nein
Erstellt am
2023/07/21
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
24 min.
Veröffentlichungsintervall
12 Tage
Beschreibung
Im Videopodcast "Was jetzt? – Die Woche" von DIE ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag mit Expertinnen und Experten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema der Woche.
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Wenn Antibiotika nicht mehr wirken
2026/10/08
Wann habt ihr das letzte Mal Antibiotika genommen? Vielleicht wegen einer Mandelentzündung oder Bronchitis?
Unangenehm ist sowas immer. Aber bisher auch kein wirklicher Grund zur Sorge. Doch schon bald könnten genau solche alltäglichen Infekte mehr Tote fordern als Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen.
Denn: je öfter wir Antibiotika nutzen, umso schneller hören sie auf zu wirken. Mittlerweile ist jede sechste bakterielle Infektion resistent gegen Antibiotika. Weltweit sterben bereits 5 Millionen Menschen jährlich an antibiotikaresistenten Keimen. Und laut einer umfassenden Studie könnten es bis 2050 sogar mehr als 39 Millionen sein.
Die nächste globale Gesundheitskrise beginnt nicht mit einem neuen Virus. Sie ist längst da.
Darüber spricht Hannah Grünewald in der 152. Folge von »Was jetz? – Die Woche« mit Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT.
Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.
Moderation: Hannah Grünewald
Redaktion, Produktion und Regie: Julia Brötz, Matthias Giordano
Kamera & Ton: Charlotte Simon
Licht: David Prior
Postproduktion: Charlotte Jansen
Studioassistenz: Lisa Kellner
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann
Enteignen, Mieten, Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?
2026/10/01
25,7 Prozent: So stark war die Linke in Berlin noch nie. Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Dafür braucht sie SPD und Grüne, und die zögern.
Gewonnen hat die Linke mit einem Versprechen: bezahlbare Mieten. Jan van Aken sagt bei Markus Lanz, er könne garantieren, dass Wohnen in Berlin billiger wird. Stimmt das? Was bringt die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wirklich, und wer bezahlt sie, wenn Berlin schon 2028 und 2029 jedes Jahr rund fünf Milliarden Euro fehlen?
Dazu kommt der Streit über Antisemitismus in der Partei. SPD und Grüne wollen darüber in den Sondierungen als Erstes reden. Kann die Linke regieren? Oder hat sie mehr versprochen, als sie halten kann? Schreibt es uns in die Kommentare. Darüber spricht Constanze Kainz in der 151. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT.
Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.
KAPITEL
00:00 Intro
01:08 Das Wahlergebnis
01:42 Das Versprechen: Vergesellschaftung
02:51 Werden die Mieten billiger?
03:31 Mietenstopp und knappe Kasse
04:26 Das zweite Problem: Antisemitismus
05:18 Zu Gast: Fritz Zimmermann
05:29 Wie die Linke ihr Comeback geschafft hat
06:48 Was ist das für eine Linkspartei?
07:47 Kann Eralp ihre Partei zusammenhalten?
09:43 Antisemitismus: Was die Linke anzubieten hat
11:30 Der Fall Koçak
13:55 Eralp und die Rote Hilfe
15:26 Zu radikal zum Regieren?
17:30 Vergesellschaftung: Gibt es einen Kompromiss?
19:45 Kann die Linke ihr Mietenversprechen halten?
20:36 Hoffnung oder Katastrophe?
Moderation: Constanze Kainz
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano
Postproduktion: Simon Schmalhorst
Kamera und Licht: Charlotte Jansen, David Prior
Studioassistenz: Carla Moritz
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Die nächste Zerstörung der CDU: Was folgt nach diesen Wahlen?
2026/09/24
Das gab es noch nie: In Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Die Partei, die den Bundeskanzler stellt und die Regierung in Berlin anführt, sie wird bei der Gesetzgebung eines ganzen Bundeslandes nicht mehr mitreden.
Friedrich Merz spricht von einer Zäsur, unterstreicht aber: Er bleibt Kanzler. Gleichzeitig fordert eine Mehrheit der Deutschen laut einer aktuellen Umfrage seinen Rücktritt. Welche Zukunft hat also dieser Kanzler und seine Partei?
Darüber spricht Constanze Kainz in der 150. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Mariam Lau, Politikredakteurin bei der ZEIT.
Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.
Moderation: Constanze Kainz
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Postproduktion: Simon Schmalhorst
Kamera und Ton: Charlotte Simon
Licht: Sören Beseler
Studioassistenz: Carla Moritz
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann
Made in China - Krise in Europa?
2026/09/17
Eine Hose für sechs Euro von Temu. Der Flachbildfernseher. Das neueste iPhone. Wir alle kaufen und nutzen im Alltag Produkte, die “Made in China” sind.
Aber dahinter steckt mehr als ein Online Shopping-Trend. Deutschland kauft immer mehr Waren aus China – und verkauft immer weniger dorthin. Und das hat unmittelbaren Konsequenzen: Im Schnitt verlieren jeden Monat 15.000 Beschäftigte der deutschen Industrie ihren Job. Schätzungen zufolge geht etwa ein Drittel bis zwei Drittel davon auf den wachsenden Wettbewerbsdruck aus China zurück.
Wie groß ist Chinas Einfluss auf die Wirtschaft in Deutschland und Europa? Und wie sehr setzt uns Chinas Exportmaschine unter Druck?
Darüber spricht Hannah Grünewald in der 149. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Xifan Yang, Auslandsredakteurin bei der ZEIT.
Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.
Moderation: Hannah Grünewald
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Postproduktion: Charlotte Simon
Kamera und Ton: Charlotte Simon, Charlotte Jansen
Licht: David Prior
Studioassistenz: Lisa Kellner
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann
Nach dem AfD-Rekordergebnis: Das Ende der AfD als Protestpartei
2026/09/10
43,8 Prozent — so stark war die AfD in Sachsen-Anhalt noch nie. Sie hat ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt und ist stärkste Kraft. Drei Sitze fehlen zur absoluten Mehrheit. Reicht die Erklärung »Protestwahl« dafür noch? 35 Prozent trauen der AfD inzwischen am ehesten zu, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen.
Vor fünf Jahren waren es 9 Prozent. Gleichzeitig bleibt das Land gespalten: Nur 41 Prozent wollen eine AfD-geführte Landesregierung, die Mehrheit weiterhin eine CDU-geführte. Was macht Macht mit einer Partei, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 148. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit August Modersohn, stellvertretender Ressortleiter Politik.
Moderation: Hannah Grünewald
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Postproduktion: Simon Schmalhorst
Kamera und Licht: Charlotte Jansen, David Prior
Studioassistenz: Lisa Kellner
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Wie Siegmund und die AfD Sachsen-Anhalt verändern würden
2026/09/03
Er fährt Moped, macht Selfies und lächelt viel. In drei Tagen könnte Ulrich Siegmund der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands werden.
Was steht eigentlich in seinem Programm? Das Grundrecht auf Asyl abschaffen, Kirchenasyl unterbinden, die Inklusion an Schulen beenden. Krippe und Kindergarten kostenlos, 2.000 Euro für jedes Neugeborene – aber nur mit deutschem Pass.
Und was davon kann ein Bundesland überhaupt umsetzen? Den MDR »an Tag eins« abschalten, wie Siegmund ankündigt? Das geht frühestens 2029 – und der Rundfunkbeitrag wird trotzdem weiter fällig. Das IWH hat nachgerechnet: Bei den Versprechen der AfD fehlen mindestens 2,2 Milliarden Euro im Jahr.
Warum verfängt das trotzdem? Und was kommt auf ein Land zu, in dem 80 Prozent der Migrantinnen und Migranten sagen, sie würden gehen, wenn die AfD regiert?
Darüber spricht Constanze Kainz in der 147. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Christian Fuchs, Investigativreporter bei der ZEIT.
Kapitel:
#SachsenAnhalt #Landtagswahl #Rechtsextremismus #Wahlkampf #afd #siegmund #diezeit
Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.
Credits:
Moderation: Constanze Kainz
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Postproduktion: Sebastian Opp
Kamera, Ton und Licht: Charlotte Simon, Michael Schmitz
Studioassistenz: Ina Rotter
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Leihmutterschaft: Sollte Deutschland das Verbot aufheben?
2026/08/21
Ist das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland noch zeitgemäß? Oder ist es ein Relikt, das die Rechte von Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung verletzt?
Auch wenn die Debatte rund um Jens Spahn bereits am abebben ist, möchten wir am Thema dranbleiben. Wir fassen die Diskussionen der letzten Wochen für euch zusammen und schauen uns das Verbot von Leihmutterschaft und Eizellspende genauer an. Denn: Etwa jedes 10. Paar in Deutschland würde gerne Kinder kriegen, kann es aber nicht. Natürlich gibt es Wege wie eine Adoption. Aber für manche bleibt Leihmutterschaft oder Eizellspende am Ende der einzige Weg. Befürworter des Verbots sagen: „Es gibt keinen fairen Weg, einen Körper einer Frau für 9 Monate zu kaufen.” Kritiker dagegen: „Das jetzige Verbot der Leihmutterschaft und der Eizellspende, das ist ein Grundrechtseingriff."
Ist das tatsächlich so? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Hanna Grabbe, Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT.
Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
#Leihmutterschaft #Eizellspende #Spahn #Frauenrechte #Kinderwunsch # #diezeit
Sprengstoffdrohne in Leipzig: Wie reagiert Deutschland?
2026/08/13
Am Abend des 4. August schlägt am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne in dieTragfläche einer ukrainischen Frachtmaschine ein. Genau dort sitzen dieTreibstofftanks. Der Sprengsatz zündet nicht. Vier Stunden liegt das Gerät auf dem Vorfeld, bis es kurz vor Mitternacht ein Busfahrer entdeckt. Darin: Militärsprengstoff in einer leeren Konservendose, zwei SIM-Karten, 5G-Antennen.Gesteuert wurde die Drohne über das Mobilfunknetz — für Radar unsichtbar. Die Indizien zeigen nach Russland. Ein Beweis fehlt. Constanze Kainz spricht mit Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, über das, was die Sicherheitsbehörden belegen können, über das, was die Ermittler ausdrücklich nicht ausschließen — und darüber, was ein Staat mit so etwas eigentlich macht.
Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
Moderation: Constanze Kainz
Postproduktion: Simon Schmalhorst
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Kamera und Licht: David Prior, Charlotte Simon
Studioassistenz: Carla Moritz
Illustration und Stimme: Matthias Giordano
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf?
2026/07/16
War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und eine Suchmaschine veröffentlicht, die Antworten liefern kann.
Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig.
Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war.
Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet.
Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
#NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit
Wir gehen in die Sommerpause!
2026/06/11
Keine Sorge, wir kommen aber zurück. Abonniert uns doch, dann verpasst ihr keine Folge!
Macht das Milliardengeschäft den Fußball kaputt?
2026/06/04
Die Fußball‑WM 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden. Gleichzeitig drohen bei einigen Spielen halb leere Stadien, die Ticketpreise erreichen Rekordhöhen und die Fifa verdient so viel Geld wie nie zuvor.
Doch die Debatte reicht weit über dieses Turnier hinaus. Immer mehr Investoren drängen in den Fußball, Traditionsvereine werden zu Anlageobjekten, und Milliarden fließen in einen Sport, der sich zunehmend als globales Geschäft versteht. Während Klubs, Verbände und Eigentümer von immer neuen Einnahmequellen profitieren, fragen sich viele Fans, ob der Fußball dabei etwas von dem verliert, was ihn einst ausgemacht hat.
In der 142. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Sportredakteur Oliver Fritsch darüber, wer vom Milliardenboom des Fußballs profitiert, wie groß der wirtschaftliche Nutzen der WM 2026 tatsächlich ist – und ob die zunehmende Kommerzialisierung den Sport verändert.
Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
Verliert Trump wegen des Iran-Kriegs seine Wähler?
2026/05/28
Die USA greifen erneut Ziele im Iran an – und sprechen gleichzeitig von Fortschritten, obwohl die zentralen Streitpunkte ungelöst bleiben. Für Donald Trump könnte genau diese Hängepartie zum politischen Problem werden. Immer mehr Republikaner kritisieren ihn öffentlich und die Demokraten nutzen den Irankrieg für den Wahlkampf.
Gleichzeitig verschärft der Krieg die globale Energiekrise – und damit zunehmend auch die Stimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kreisen immer noch um dieselben Konflikte: das iranische Atomprogramm, mögliche Sanktionserleichterungen, eingefrorene Milliardenvermögen und die Kontrolle über die Straße von Hormus.
In der 141. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und Co-Host des Podcasts OK, America?. Gemeinsam analysieren sie, warum Trumps Erzählung vom »Sieg« zunehmend bröckelt, wie groß das politische Risiko vor den Midterms wird – und warum der Krieg ausgerechnet innenpolitisch zur Belastung werden könnte.
Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser
Postproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan Gropengiesser
Redaktion und Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu
Studentische Unterstützung: Carla Moritz
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Warum will Netanjahu das Parlament auflösen?
2026/05/21
Die Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu steht unter Druck: Ein heftiger Streit über die Wehrpflicht ultraorthodoxer Juden könnte das Land in vorgezogene Neuwahlen führen. Seit dem 7. Oktober fordern viele Israelis, dass auch streng religiöse Männer zum Militärdienst verpflichtet werden – doch genau daran droht Netanjahus Koalition zu zerbrechen.
In der 140. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser darüber, warum Netanjahu trotz Krise politisch noch lange nicht abgeschrieben ist, wie stark die Opposition um Jair Lapid und Naftali Bennett wirklich ist – und warum Israels Politik heute fast vollständig von Sicherheit, Krieg und nationaler Stärke geprägt wird.
Zugeschaltet aus Jerusalem ist die Journalistin und Israelexpertin Gisela Dachs, die an der Hebräischen Universität Jerusalem lehrt. Gemeinsam geht es um die neue Allianz zwischen Bennett und Lapid, Netanjahus Verhältnis zu Donald Trump und die Frage, ob Israel vor einem politischen Umbruch steht – oder vor dem nächsten Comeback Netanjahus.
Ein Jahr Kanzler Merz – wie lange geht das noch gut?
2026/05/07
Ein Jahr im Kanzleramt, heftige Kritik aus Washington und ein TV-Auftritt, der nachhallt: Friedrich Merz verteidigt bei Caren Miosga seinen Kurs, spielt den angekündigten US-Truppenabzug als »zugespitzt, aber beherrschbar« herunter – während Donald Trump ihn öffentlich als Kanzler eines »kaputten Landes« attackiert. Gleichzeitig rutscht die Zufriedenheit mit der schwarz-roten Regierung auf Rekordtiefs, mehr als zwei Drittel der Menschen sind mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden. Wie passt das zusammen mit einem Regierungschef, der darauf verweist, vieles sei »völlig geräuschlos« entschieden worden – und der Koalitionspartner SPD mahnt, sie könne »nicht machen, was sie will«?
In der 139. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Rita Lauter mit der politischen Korrespondentin, Buchautorin und langjährigen CDU-Beobachterin Mariam Lau über die Ein-Jahres-Bilanz der Merz-Regierung, über seinen Regierungsstil und seine Ansagen in Richtung SPD. Es geht um Umfragen im Keller, die eskalierende Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten und die Frage, ob Merz’ öffentliche Inszenierung als krisenfester Kanzler trägt, wenn sich die Stimmung im Land immer weiter eintrübt.
Wir schauen darauf, welche politischen Projekte im ersten Jahr seiner Amtszeit tatsächlich auf den Weg gebracht wurden – von der Wirtschafts- und Haushaltspolitik über soziale Fragen bis zur außen- und sicherheitspolitischen Linie gegenüber den USA – und wie viel davon in der aufgeheizten Debatte um sein Image untergeht. Außerdem ordnen wir ein, wie ernst der Koalitionskrach hinter den Kulissen ist und ob die Erzählung vom schwachen Kanzler der realen Bilanz im Kanzleramt standhält.
Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
Skript und Moderation: Rita Lauter
Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi
Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Julian Claudi
Studentische Unterstützung: Carla Moritz Ressortleitung
Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Hängt deine Rente bald von der Börse ab?
2026/05/01
Die gesetzliche Rente wird laut Kanzler Friedrich Merz künftig nur noch die Basisabsicherung sein – den gewohnten Lebensstandard im Alter sollen viele Menschen über private Vorsorge am Kapitalmarkt sichern. Doch was bedeutet das für alle, die heute zwischen 25 und 50 sind und oft kaum Geld übrig haben?
In der 138. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort der ZEIT darüber, welche Modelle die Politik aktuell diskutiert, welche Rolle Aktien und ETFs dabei spielen sollen und wie realistisch die Versprechen der Regierung sind.
Es geht um konkrete Rechenbeispiele zur Altersvorsorge mit Sparplänen, um Chancen und Risiken einer stärkeren Abhängigkeit vom Kapitalmarkt – und um die Frage, welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen und wie stark sie die Börsen beeinflussen.
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Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser
Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano
Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano
Studentische Unterstützung:
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
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