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Sterben & Trauern

Werben im Podcast: Sterben & Trauern

Dieser Podcast hat
38 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/08/01
Neueste Episode
2026/09/24
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
26 Tage

Beschreibung

Willkommen zur zweiten Staffel des Podcasts „Sterben & Trauern“. Sie trägt den Titel „Leben mit dem Verlust“ (Start am4. Juli 2025) und widmet sich der oft übersehenen Zeit nach dem Tod – dem Alltag mit der Lücke, dem Weiterleben, wenn ein geliebter Mensch fehlt. Unsere zentrale Botschaft: Trauer ist nicht nur Schmerz – sie kann auch Wachstum sein. Tiefe, die uns verändert. Eine neue Wahrnehmung des Lebens, der Beziehungen, der Zeit. Der Podcast mit der Journalistin und TV-Moderatorin Lea Reinhard und ihrem Vater, dem Journalisten Michael Reinhard, erscheint jeden Freitag. Er will trösten, ohne zu vertrösten. Es geht ihnen nicht um Ratgeber-Phrasen, sondern um echte Erfahrungen: das Schweigen im Freundeskreis, die Leere im Spiegelbild – aber auch um kleine und größere Aufbrüche, neue Nähe, stille Verwandlungen. Die zentrale Frage lautet: Wie verändert Trauer unser Leben – emotional, psychisch, sozial, spirituell? Die Geschichten der prominenten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner machen Mut, geben Orientierung und zeigen, dass Trauer individuell ist, aber nie isoliert. Schön, dass Sie mit uns auf diese spannende Reise gehen. Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen.

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Mutmacher #7: "Tröste ohne Floskeln" - mit Tamara Brenner und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/09/24
Tamara Brenner arbeitet als Pflegefachkraft im Bremer Hospiz Brücke. Mit 21 verliert sie ihren Vater – mitten in der Ausbildung zur Krankenpflegerin und doch vollkommen unvorbereitet. Nach über zwölf Jahren in der Unfallchirurgie, einem Ort der Geschwindigkeit und des Funktionierens, findet sie über eine Sinnkrise und viel Mut schließlich ins Hospiz. Als sie zum ersten Mal vor der alten Villa steht und die Tür aufgeht, geht für sie, wie sie sagt, die Sonne auf. Im Gespräch erzählt Tamara, wie im Hospiz eine andere Form der Pflege entsteht. Eine, in der nicht das Symptom zuerst zählt, sondern die Frage, die ein Arzt bei ihrer ersten Visite einem Gast stellte: „Was möchten Sie mir erzählen?" Kein Pulk am Bett, keine Vorgabe, worum es zu gehen hat – nur der Mensch und das, was ihn bewegt. Tamara saß daneben und hatte Tränen in den Augen. Sie räumt mit dem Bild vom dunklen, stillen Sterbeort auf. Ihr Hospiz ist hell und lebendig: Es gibt Lachen, gutes Essen, Nähe und manchmal erstaunlich viel Leichtigkeit. Einmal im Monat backt eine Ehrenamtliche Brot und stellt einen Ventilator auf, damit der Duft durchs ganze Haus zieht – und fragt die Gäste nach ihren Kindheitserinnerungen an Brot. Die Schwere verschwindet nicht, aber sie ist nicht das Einzige. Tamara spricht darüber, warum echtes Dasein mehr hilft als jeder gut gemeinte Spruch. Warum das Wertvollste manchmal darin besteht, gemeinsam zu schweigen. Wie sie offen bleibt, ohne an den Schicksalen zu zerbrechen – „geteiltes Leid ist halbes Leid". Und warum ausgerechnet der Moment, vor dem sie am meisten Angst hatte, der letzte Dienst am Verstorbenen, heute zu den wertvollsten ihres Berufs gehört: als eine Frau im Hochzeitskleid Abschied nahm. Ein Gespräch über echten Trost, über Ehrfurcht statt Angst und darüber, wie viel man im Hospiz für das Leben lernen kann. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @_sterben_trauern_der_podcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #6: Nimm deinen Liebsten die Last ab – mit Eric Wrede und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/09/17
Eric Wrede hat ein bemerkenswertes Leben hinter sich. Er hat Germanistik und Geschichte studiert, war DJ in Berlin und Musikmanager bei einer großen Plattenfirma – Westernhagen, Selig und Polarkreis 18 gehörten zu seinen Künstlern. Dann hat er einen radikalen Schnitt gemacht und ist Bestatter geworden. Heute führt er in Berlin mit seinem Team das Bestattungshaus „lebensnah" und begleitet Jahr für Jahr Hunderte Familien. Aus dieser Erfahrung heraus sagt Eric etwas, das den Blick auf die ganze Vorsorge verändert. Er sagt: Nimm mal die Überschrift „Tod" weg. Reden wir stattdessen über Liebe, über Beziehung. Der Satz „Ich habe Angst, dass meine Oma stirbt" müsse eigentlich heißen: Ich liebe meine Oma und möchte sie nicht verlieren. Und daraus wird bei ihm ein ganz einfacher, berührender Rat: Sag ihr lieber, dass du sie liebst. Für Eric ist Vorsorge im Kern kein Behördenthema und kein Aktenordner, sondern eine Frage der Beziehung. Es geht darum, den Menschen, die man liebt, die Last abzunehmen, bevor der Ernstfall kommt. Im Gespräch erzählt er, warum wir uns damit trotzdem so schwer tun, warum viele ein schlechtes Gewissen haben, überhaupt beim Bestatter anzurufen, und wie man ein solches Gespräch beginnt, ohne gleich mit dem Tod ins Haus zu fallen. Und er teilt eine überraschende Erkenntnis: dass Hinterbliebene sich später nie an den schönen Sarg erinnern, sondern an etwas ganz anderes. Ein Gespräch über die Liebe hinter der Vorsorge – und darüber, wie man den Menschen, die bleiben, eine Last von den Schultern nimmt. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #5: "Ermögliche Versöhnung" - mit Chris Paul und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/09/10
Chris Paul ist eine der Pionierinnen der Trauerbegleitung in Deutschland. Sie begleitet Trauernde, bildet Trauerbegleiterinnen aus und hat zahlreiche Bücher geschrieben. Doch sie kam nicht über die Theorie zu diesem Thema, sondern über einen eigenen, harten Verlust: 1985 nahm sich ihre damalige Partnerin das Leben. Chris war 22 – und jahrzehntelang lag über ihrer Trauer vor allem eines: die Schuld. Was habe ich falsch gemacht, wo habe ich versagt? Erst nach und nach, über eine Erzählung, erste Workshops und schließlich ein neues Studium, wurde daraus ihre Lebensaufgabe. Im Gespräch stellt Chris Paul einen verbreiteten Ratschlag auf den Kopf. Fast jeder Trauernde hört ihn irgendwann: Du musst jetzt loslassen. Chris Paul sagt: Nein! Wir müssen nicht loslassen – wir dürfen verbunden bleiben. Der Tod beendet die Beziehung nicht, er verwandelt sie. Sie erzählt von den Zeichen, die ihr ihre Verstorbenen schicken – ein Schmetterling, ein Rotkehlchen – und warum sich niemand für solche Momente schämen sollte. Für uns hat Versöhnung zwei Seiten, über die wir mit Chris gesprochen haben: die Versöhnung mit den Verstorbenen, also das Verbunden-Bleiben. Und die Versöhnung mit der eigenen Schuld – jenen quälenden Gedanken, man hätte etwas sehen oder verhindern müssen. Chris Paul weiß aus eigener Erfahrung, dass Schuldgefühle sogar einen Sinn haben können, und wie man dennoch Frieden schließt: mit den Toten und mit sich selbst. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret". Am Ende jeder Folge ordnet die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer den Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für den Alltag. Nele ist Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (EMF Verlag). Über „Sterben & Trauern" Wir sind kein Podcast über den Tod, sondern über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. 🌐 www.sterben-und-trauern.de · Instagram, TikTok, YouTube & Facebook: „Sterben und Trauern" 📖 Unsere Bücher (Herder): „Sterben ungeschminkt" und „Mit der Trauer weiterleben" ✉️ [email protected] Ein Hinweis: In dieser Folge geht es auch um Suizid. Wenn dich das Thema belastet, wende dich an die Telefonseelsorge – rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111. Folge direkt herunterladen
Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#3): mit Katrin Seyfert und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/09/02
Katrin Seyfert ist Journalistin und schreibt unter einem Pseudonym. Sechs Jahre lang hat sie ihren Mann Marc begleitet, der mit Anfang fünfzig die Diagnose Alzheimer bekam – ein Arzt, ein Vater von drei Kindern, mitten im Leben. Im September 2022 ist er gestorben. In ihrem Buch „Lückenleben. Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich" erzählt sie von dieser Zeit: schonungslos offen, klar und mit einem Humor, der trägt. Mit der Diagnose zerbrach die Illusion, das Leben sei planbar. Katrin erzählt, wie es begann – mit Notizzetteln überall im Haus: „Fußballtraining 16 Uhr", „Brot kaufen" - bis zu dem Tag, an dem Marc ihren Geburtstag vergaß. Sie spricht über die prämortale Trauer, das Trauern um einen Menschen, der noch lebt. Über den Satz, der ihre Lage auf den Punkt bringt: Aus der Ehe auf Augenhöhe sei ein Versorgungsmodell geworden. Und über die überraschende Erkenntnis, dass die Diagnose für Marc auch eine Erleichterung war – weil er die Fassade nicht mehr halten musste. Was diese Folge besonders macht: Katrin überhöht den Mutmacher nicht. Sie widerspricht sogar dem verbreiteten Glauben, dass man nach so einer Erfahrung automatisch im Hier und Jetzt lebt und das Wichtige nie wieder aufschiebt. Und sie erzählt, dass Marc das wirklich Wichtige selbst geregelt hat – den Heimplatz, die Bankkarte –, sodass es keine großen Reiseträume brauchte, weil sie einander hatten. Ein Gespräch über den Verlust auf Raten, über gute Nachbarn und schräge Gesangsabende, über das Schnitzen ihres Mannes und den Familiensatz „Papa hätte es so gewollt". Katrins Buch 📖 Katrin Seyfert: „Lückenleben. Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich" (DVA). Ein SPIEGEL-Bestseller – offen, klug und überraschend komisch. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir wieder das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#2) – mit Julia Stumpf mit Dr. Nele Stadtbäumer
2026/08/27
Julia Stumpf ist 29 Jahre alt und hat etwas getan, wovon viele nur reden: Sie hat ihr Leben umgebaut. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Studium der Wirtschaftspsychologie schien ihr Weg vorgezeichnet – Personalberatung, Karriere, das Bekannte. Heute begleitet sie sterbende Menschen und sitzt im Vorstand des Würzburger Hospizvereins. Auslöser war ein Moment im Jahr 2022. Julia kam als Ersthelferin zu einem Verkehrsunfall; die verunglückte Frau war gerade 25 Jahre alt, kaum jünger als sie selbst. Auf einmal war da die Erkenntnis: Das Leben kann auch in meinem Alter schnell vorbei sein. Julia beschreibt diesen Moment als ein Aufwachen. Sie sagt, oft habe man zwei Optionen und entscheide sich immer wieder für den gleichen Weg – einfach, weil er bequem ist. Nach dem Unfall hat sie sich gefragt: Ist mein Leben so, wie ich es mir wünsche, wenn es morgen zu Ende wäre? Sie hat aufgeräumt mit dem, was offen war, den Menschen gesagt, was sie ihr bedeuten, die Reisen gemacht, die sie sich vorgenommen hatte – und schließlich den Beruf gewechselt. Im Gespräch erzählt Julia, wie ein Flyer des Hospizvereins im Briefkasten den nächsten Schritt anstieß, wie sie ihre erste Begleitung erlebte und warum es dabei vor allem ums Aushalten geht, nicht um großes Wissen. Und sie teilt eine überraschende Erkenntnis: Bei ihren Begegnungen mit Sterbenden geht es meistens gar nicht um den Tod – sondern um das Leben. Ein Gespräch über den Mut, den bequemen Weg zu verlassen, und darüber, was wirklich zählt, wenn man die Zeit nicht mehr für selbstverständlich hält. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #4: „Schiebe das Wichtige nicht auf“ – mit Nadja Seipel und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/08/20
Nadja Seipel ist Mutter, Ehefrau, Tierliebhaberin – und palliative Patientin. 2015 bekam sie die Diagnose Brustkrebs, überstand Behandlungen und Operationen und schöpfte Hoffnung. 2021 kam die zweite Diagnose: Der Krebs war zurück, hatte gestreut, war nicht mehr heilbar. Die Ärzte sprachen von wenigen Monaten, die sie noch zu leben habe. Aus diesen Monaten sind bis heute Jahre geworden. Dieses Gespräch hat Lea gemeinsam mit Meike Schmid aus dem Team von „Sterben & Trauern" geführt. Nadja nimmt die beiden mit in den Moment der zweiten Diagnose – ein älterer Professor, der ihr mit feuchten Augen sagte, dass er selbst in Pension geht, weil er so viele Rückkehrerinnen nicht mehr ertragen könne. Und sie erzählt, was seither anders ist. Wie vieles, das früher wichtig schien – das Auto, das Haus, die Handtasche –, in den Hintergrund gerückt ist. Und wie das Eigentliche in den Vordergrund trat: die Familie, die Freunde, die Zeit. Nadja ist nach der Diagnose 600 Kilometer gepilgert, um sich über ihr Leben klar zu werden. Sie hat sich mit ihrer Familie einen Camper gekauft, statt lange zu sparen. Sie schenkt ihrer Mutter Städtereisen – jetzt, nicht irgendwann. Und sie macht unzählige Fotos, damit sie eines Tages, wie sie sagt, auf ihrer letzten Liege in diesen Erinnerungen sein kann und nicht im Schmerz. Für ihre Tochter, die sie kaum anders kennt als mit der Erkrankung, will sie ein Vorbild sein: dass man auch mit einer schweren Diagnose das Leben genießen kann. Ein Gespräch über die Endlichkeit, die Hoffnung – und darüber, was bleibt, wenn man das Wichtige nicht mehr aufschiebt. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #3: „Schaue der Sterblichkeit in die Augen" – mit Johanna Klug und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/08/13
Johanna Klug ist Anfang dreißig und tut, was die meisten ein Leben lang meiden: Sie sucht die Nähe zu sterbenden Menschen. Aufgewachsen ist sie mit einem klaren Karriereweg vor Augen – sie studierte Medienmanagement in Würzburg und ging danach in die Niederlande, nach Groningen. Und dort, mitten im Studium, kam ein Impuls, den sie selbst als magnetisch beschreibt: Sie wusste plötzlich, dass sie Sterbende begleiten will. Obwohl in ihrer Familie und ihrem Umfeld niemand gestorben war. Obwohl nichts in ihrem Leben darauf hindeutete. Sie ist diesem Ruf gefolgt. Johanna hat in Hospizen und auf Palliativstationen gearbeitet – in Deutschland, aber auch in Südafrika, wo der Tod selbstverständlicher zum Alltag gehört. Sie hat viele Menschen bis zuletzt begleitet, hat gelernt, auch dort Zugang zu finden, wo andere sich abwenden. Über all das hat sie ein bemerkenswertes Buch geschrieben: „Mehr vom Leben. Was uns die Begegnung mit dem Tod über das Leben lehrt" (Kösel-Verlag). Im Gespräch sagt Johanna einen Satz, der viele erst einmal stutzen lässt: Die Beschäftigung mit dem Tod mache sie glücklicher. Für sie ist das kein Widerspruch, sondern der Kern ihrer Erfahrung. Sie erzählt von Südafrika, wo Menschen trotz weniger Möglichkeiten eine tiefe Erdung ausstrahlten. Und von dem, was am Sterbebett wirklich zählt: nie die materiellen Dinge, immer die Beziehungen – zu anderen und zu sich selbst. Es ist ein Gespräch darüber geworden, warum der Blick auf die eigene Endlichkeit das Leben nicht verdunkelt, sondern heller macht. Nicht düsterer, sondern klarer. Nicht ängstlicher, sondern freier. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende der Folge holen wir das große Thema dann wieder herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #2: „Nenne den Tod beim Namen" – mit Burkhard Hose und Dr. Nele Stadtbäumer
2026/08/05
Burkhard Hose ist katholischer Hochschulpfarrer in Würzburg, Autor mehrerer Bücher und eine streitbare Stimme, wenn es um ehrliche Sprache in Kirche und Gesellschaft geht. Er engagiert sich in der Initiative „Out in Church" und hält nichts von frommen Floskeln – gerade dann nicht, wenn es ums Sterben geht. Warum fällt es uns so schwer, den Tod beim Namen zu nennen? Burkhard Hose beginnt ganz persönlich – mit einer engen Freundin, die er bis zuletzt begleitet hat und mit der offen über das Sterben zu sprechen möglich war. Er erzählt von Angehörigen, die am Krankenbett jede klare Formulierung vermeiden, während die Sterbenden selbst die Dinge längst benennen. Und er macht eine überraschende Beobachtung: Nicht die jungen Menschen tun sich schwer mit klaren Worten – oft sind es ausgerechnet die Profis, die sich hinter Ritualen und Formeln verstecken. Ein Gespräch darüber, warum ehrliche Worte mehr trösten als schöne, und warum gerade der Glaube klare Sprache braucht. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected]. Folge direkt herunterladen
Mutmacher #1: „Finde raus, was dir wichtig ist" – zu Gast ist Henning Scherf
2026/07/30
Henning Scherf, Jahrgang 1938, war von 1995 bis 2005 Bürgermeister von Bremen und über Jahrzehnte eine der markantesten Stimmen der deutschen Sozialdemokratie. Bekannt wurde er weit über die Politik hinaus: als jemand, der offen über das Alter und das Sterben spricht, der seit fast vierzig Jahren in einer Wohngemeinschaft lebt und in Büchern wie „Das letzte Tabu" für einen ehrlichen Umgang mit dem Lebensende wirbt. Was zählt am Ende eines langen Lebens? Henning Scherfist heute 87 Jahre alt. Im vergangenen Dezember ist Luise gestorben, seine Frau. Das Paar war über sechzig Jahre zusammen. Luise hat leidenschaftlich Klavier gespielt. An ihrem Flügel im Wohnzimmer haben wir mit Henning Scherf gesprochen. Henning erzählt, wie ihn schon als Jugendlicher der Tod seiner Großmutter geprägt hat, die er im Arm hielt, als sie sagte: die schönste Zeit ihres Lebens sei mit den Kindern gewesen. Er erzählt, warum er sein Alter nicht dem Heim und der Anonymität überlassen wollte, sondern seit 1987 in einer Wohngemeinschaft lebt – lange bevor jemand das Wort Mehrgenerationen-WG kannte. Und er spricht darüber, was ihm heute nicht mehr wichtig ist: öffentlicher Erfolg, Resonanz, recht zu behalten. Ein Gespräch über die Liebe, das Loslassen und die Frage, was bleibt. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig idas große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) Folge direkt herunterladen
Staffel 3: Zugunglück und Herzstillstand - was uns prägte
2026/07/22
Bevor wir in dieser Staffel unsere Gäste vorstellen, sprechen wir miteinander. Über unsere eigene Geschichte mit dem Tod. Über Erfahrungen, die uns geprägt haben – manche davon tragen wir schon sehr lange mit uns. Das hat nichts damit zu tun, dass wir unsere Geschichte für wichtiger hielten als eure. Sondern damit, dass dieses Thema vor allem eines ist: sehr persönlich. Und wer andere einlädt, sich damit auseinanderzusetzen, sollte selbst bereit sein hinzusehen. Was ihr in dieser Folge hört Mamas Krebsdiagnose – und warum Offenheit das Richtige war Lea war sieben, als ihre Mutter – Michaels Frau – mit 37 Jahren eine schwere Krebsdiagnose bekam. Die Ärzte gaben ihr maximal drei Jahre. Wie redet man als Eltern über so etwas mit seinen Kindern? Michael und seine Frau haben sich für Offenheit entschieden. Lea ist heute, fast drei Jahrzehnte später, dankbar dafür. Ostern 1993: Das Zugunglück in Berlin-Wannsee Die Familie sitzt im Zug nach Frankfurt. Kurz hinter Wannsee prallt ihr Zug frontal auf einen entgegenkommenden. Drei Menschen sterben, viele werden verletzt, Michael erleidet selbst schwere Kopfverletzungen. Was kaum jemand weiß: Die Familie saß nicht in ihrem reservierten Abteil. Eine spontane, völlig unbedeutend scheinende Entscheidung. Im Nachhinein eine lebensrettende. Feuerwehr: Der Unterschied zwischen Wissen und Sehen Bis zu seinem 20. Lebensjahr war Michael aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr. Was er dort gesehen hat, hat sich tief eingegraben – besonders ein Einsatz nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem er eine vierköpfige Familie, darunter zwei Kinder, tot bergen musste. Es war sein letzter Einsatz. Als Leas Herz aufhörte zu schlagen Bei der Geburt ihrer Tochter hörte ihr Herz auf zu schlagen. Das OP-Team reagierte sofort. Was Lea kurz davor getan hatte: Sie hatte aufgeschrieben, was ihre Familie wissen sollte, wenn sie nicht mehr da wäre. Vorsorge – plötzlich kein trockenes Wort mehr, sondern ein Ausdruck der Liebe. Angst vor dem Tod – und was tröstet Lea und Michael sprechen offen darüber, was ihnen Angst macht und was nicht. Über den Unterschied zwischen Sterben und Tod. Über Glauben, Spiritualität und den „Sozialrebellen-Jesus". Und darüber, was im Alltag wirklich hilft – für Michael zum Beispiel das abendliche Dankgebet für fünf kleine Dinge des Tages. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns Website: https://sterben-und-trauern.de Instagram: https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_ TikTok: https://www.tiktok.com/@sterben.trauern YouTube: https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61591999824632 Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) „Sterben ungeschminkt" „Mit der Trauer weiterleben" Folge direkt herunterladen
Abschied vor dem ersten Atemzug - Erfahrungen eines Sternenpapas
2025/12/05
In dieser bewegenden Sonderfolge sprechen wir über eine Form des Abschieds, die selten öffentlich Raum bekommt: den Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft. Unser Gast Johannes Markmann erzählt von seinem Sohn Fino, der kurz vor dem errechneten Geburtstermin gestorben ist - und davon, wie sich das erste Jahr als Sternenpapa anfühlt. Johannes beschreibt, wie er die Nachricht erlebte, wie die Geburt und der Abschied im Krankenhaus abliefen und wie er gemeinsam mit seiner Frau Sandi in eine völlig neue Realität zurückfinden musste. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich Trauerprozesse bei Müttern und Vätern sein können, wie Beziehungen sich verändern - und wie das Leben weitergeht, auch wenn die Welt still steht. Neu im Podcastteam ist Meike Schmid, Journalistin und Mutter von zwei Kindern, die gemeinsam mit Lea durch dieses einfühlsame Gespräch führt. Diese Folge richtet sich an alle, die selbst ein Sternenkind haben, jemanden begleiten, der trauert, oder verstehen möchten, wie Verlust Eltern für immer prägt. Sie bietet Orientierung, Mitgefühl und ehrliche Worte für ein Thema, über das viele erst sprechen, wenn sie selbst betroffen sind. Über unseren Gast: Johannes Markmann ist freier Redner für Hochzeiten und Trauerfeiern. Seit dem Tod seines Sohnes Fino begleitet er verstärkt auch Eltern von Sternenkindern - mit einer Sprache, die aus eigener Erfahrung kommt. Mehr über Johannes: trauenundtrauern.de Sterben & Trauern auf Social Media Instagram https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=q Tiktok https://www.tiktok.com/@sterben.trauern/video/7466749626540920086 Youtube https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen. Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten. Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen. Verlag Herder 1. Auflage 2025 Gebunden 176 Seiten Folge direkt herunterladen
EXTRA (3): Was Hoffnung in der Trauer gibt
2025/10/16
Was gibt uns Halt, wenn die Welt stillsteht? Wo finden wir Hoffnung, wenn der Verlust überwältigt? In dieser EXTRA-Folge von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“ sprechen Lea und Michael über das, was Menschen durch dunkle Zeiten trägt: Spiritualität, Philosophie – und die Kraft der eigenen Gedanken. Sie erinnern sich an berührende Zitate ihrer Gäste, unter anderem von Michaela May, Wilhelm Schmid, Pater Anselm Grün, Bärbel Schäfer, Lars Amend, Beate Alefeld-Gerges, Anna Funck, Thomas Schaaf und Simone Rockenschaub – und reflektieren, was diese Perspektiven über Hoffnung in der Trauer verraten. Themen dieser Folge: ·       Wie Spiritualität Trost spenden kann – ohne einfache Antworten zu geben ·       Warum Trauer Ausdruck von Liebe ist ·       Was Philosophie über „traurig sein“ statt „Trauer“ sagen kann ·       Welche kleinen Glücksmomente Hoffnung zurückbringen ·       Und wie jeder Mensch seinen eigenen Zugang zum Weiterleben finden darf Zitate, die bleiben: „Trauer ist die Liebe, die keine physische Gestalt mehr findet.“ „Es gibt kein richtig oder falsch in der Trauer – nur das, was für dich gerade stimmt.“ „Seelenfrieden – darum geht es für mich.“ Diese Folge ist eine Einladung zum Nachdenken, Mitfühlen – und vielleicht auch zum leisen Hoffen.   Sterben & Trauern auf Social Media Instagram https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=q Tiktok https://www.tiktok.com/@sterben.trauern/video/7466749626540920086 Youtube https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen. Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten. Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen. Verlag Herder 1. Auflage 2025 Gebunden 176 Seiten Folge direkt herunterladen
EXTRA (2): Wenn der Tod plötzlich da ist – Trauer ohne Vorbereitung
2025/10/09
Shownote für die Extra-Folge 2: „Wenn der Tod plötzlich da ist – Trauer ohne Vorbereitung“ Was passiert, wenn der Tod wie ein Blitz einschlägt – unerwartet, unvorbereitet, mitten im Leben? In dieser Extra-Folge von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“ sprechen Lea und Michael über den plötzlichen Verlust geliebter Menschen – und darüber, wie sich Trauer anfühlt, wenn sie keine Vorwarnung kennt. Unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner der zweiten Staffel erzählen von Schock, Sprachlosigkeit und der Suche nach Halt. Sie teilen berührende Momente, kleine Gesten und große Gedanken: Wie bewahrt man die Verbindung zu einem Verstorbenen, ohne selbst daran zu zerbrechen? Welche Rituale helfen? Und darf man in der Trauer auch lachen? Eine Folge über das Unfassbare – und über die Kraft, weiterzuleben.   Sterben & Trauern auf Social Media Instagram https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=q Tiktok https://www.tiktok.com/@sterben.trauern/video/7466749626540920086 Youtube https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen. Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten. Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen. Verlag Herder 1. Auflage 2025 Gebunden 176 Seiten Folge direkt herunterladen
EXTRA (1): Weil niemand für immer geht – eine Bilanz
2025/10/03
In dieser ersten EXTRA-Folge blicken Lea und Michael zurück auf 13 intensive Gespräche der zweiten Staffel von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“. Was hat sie besonders bewegt? Welche Begegnungen sind ihnen nachgegangen – und warum? Vom stillen Schmerz einer trauernden Mutter bis hin zum unerwarteten Humor in dunklen Stunden: Gemeinsam ziehen sie Bilanz, erzählen von ihren berührendsten Momenten, Einsichten und persönlichen Learnings aus der Staffel. Dabei geht es nicht nur um die Geschichten der Gäste – sondern auch darum, was Zuhören in Bewegung setzen kann: in uns selbst, im Umgang mit anderen und in unserer Gesellschaft. Lea und Michael sprechen über den Wert von Offenheit, über Sprachlosigkeit in der Trauer und darüber, warum es immer noch Mut braucht, das Schweigen zu brechen. Diese Folge ist eine Einladung zum Innehalten, Erinnern – und Weiterdenken.   Sterben & Trauern auf Social Media Instagram https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=q Tiktok https://www.tiktok.com/@sterben.trauern/video/7466749626540920086 Youtube https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen. Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten. Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen. Verlag Herder 1. Auflage 2025 Gebunden 176 Seiten Folge direkt herunterladen
Thomas Schaaf: Wenn der Tod alles verändert – und die Familie Halt gibt
2025/09/25
In dieser letzten Podcast-Folge unserer zweiten Staffel treffen wir Thomas Schaaf, eine echte Ikone des deutschen Fußballs – und zugleich einen Menschen, der mit bemerkenswerter Offenheit über Trauer, Verlust und Zusammenhalt spricht. Geboren 1961 in Mannheim, kam Schaaf als Jugendlicher zu Werder Bremen – und blieb dem Verein mehr als 40 Jahre lang treu. Als Linksverteidiger spielte er zwischen 1978 und 1995 insgesamt 281 Bundesligaspiele und gewann mit Werder die Deutsche Meisterschaft (1988, 1993), den DFB-Pokal (1991, 1994) sowie den Europapokal der Pokalsieger (1992). Direkt nach seiner aktiven Karriere wechselte er auf die Trainerbank. Von 1999 bis 2013 prägte er Werder Bremen wie kaum ein anderer: Unter seiner Führung gewann der Verein 2004 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal, holte weitere Pokalsiege (2009) und führte das Team regelmäßig in die Champions League. Später trainierte er auch Eintracht Frankfurt, Hannover 96 und den SV Werder in einer Übergangsphase. Bis heute ist er als Berater und Experte im Fußballgeschäft tätig. Doch hinter dem erfolgreichen Spieler und Trainer steht ein Mensch, dessen Leben auch von schweren Schicksalsschlägen geprägt wurde. Genau darüber spricht er mit uns. Was dich in dieser Folge erwartet: Verluste und Verantwortung: Der Tod des Vaters 1988 – mitten in seiner Spielerkarriere – und wie Thomas mit 27 Jahren plötzlich Verantwortung für seine Mutter und Familie übernahm. Der große Schock 2003: Der plötzliche Tod seines Bruders sowie weiterer enger Weggefährten – und warum er sagt: „Das hat mir komplett die Beine weggehauen.“ Trauer in der Familie leben: Warum Offenheit, gemeinsames Weinen und Lachen für ihn und seine Frau der wichtigste Rettungsanker waren – und wie sie ihrer Tochter halfen, den Verlust zu verarbeiten. Profifußball und Emotionen: Wie Thomas als Trainer versuchte, den vermeintlich „harten Männerfußball“ menschlicher zu machen – mit offenen Türen für Spieler, die mit Trauer oder persönlichen Krisen zu kämpfen hatten. Thomas Schaaf ist nicht nur ein Fußballlehrer mit Erfolgen und Titeln, sondern auch ein Mensch, der gelernt hat, mit Verlusten umzugehen – und der daraus eine Haltung entwickelt hat, die weit über den Sport hinausweist.   Sterben & Trauern auf Social Media Instagram https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=q Tiktok https://www.tiktok.com/@sterben.trauern/video/7466749626540920086 Youtube https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen. Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten. Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen. Verlag Herder 1. Auflage 2025 Gebunden 176 Seiten Folge direkt herunterladen

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