1700702078
Gefühlserben – der Podcast

Werben im Podcast: Gefühlserben – der Podcast

Dieser Podcast hat
79 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Sven Rohde
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/08/02
Neueste Episode
2026/09/14
Durchschnittsdauer
28 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Wie zeigt sich unser Gefühlserbe in unseren Partnerschaften, in unseren Karrieren, in unserem Lebensgefühl – und welche Erklärungen liefert uns die Wissenschaft?  Davon erzähle ich in diesem Podcast. Es geht um Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen, aber auch um die Stärken und Fähigkeiten, mit denen wir sie überwinden und heilen können. Ich bin Coach und Workshopleiter und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die sich oft selbst nicht verstehen. Manchmal liegt die Ursache ihrer Probleme weit in der Vergangenheit. Deswegen lade ich euch ein auf eine Expedition in das emotionale Erbe, das unsere Familien uns hinterlassen haben. Ob es uns nützt oder schadet, unterstützt oder blockiert.   Wir schauen zurück – und gewinnen einen klareren Blick in unsere Zukunft. Damit wir sie freier, entspannter und erfolgreicher gestalten können. 

Freischalten Gefühlserben – der Podcast Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Gefühlserben – der Podcast Podcast ansehen


Wie wir gute Entscheidungen treffen und schlechte vermeiden I 75
2026/09/14
Wenn wir umziehen wollen, aber nicht wissen wohin. Wenn wir kündigen möchten, aber keine Alternative haben. Wenn wir eine Beziehung beenden könnten, aber nicht sicher sind, ob es nicht doch noch eine Chance gibt – in solchen Momenten hadern wir nicht nur mit den Optionen, sondern vor allem mit uns selbst. Diese Folge von „Gefühlserben“ fragt, woran wir gute Entscheidungen erkennen, warum Intuition dabei hilft und wie tief unsere eigene Entscheidungsfähigkeit von geerbten Mustern geprägt sein kann.   Themen in dieser Folge: Vier Kriterien für eine gute Entscheidung – und woran eine schlechte sich schon im Moment des Entscheidens erkennen lässtWarum die klassische Pro-Contra-Liste oft keine Entscheidungshilfe istDer Unterschied zwischen Bauchgefühl, Angst und Intuition – und weshalb Angst uns oft gerade vor den richtigen Schritten warntWie geerbte Angst früherer Generationen bis heute die Berufswahl bestimmen kannWas Prokrastination von echtem Innehalten unterscheidetUnd am Ende geht es um eine persönliche Entscheidung von mir, die diesen Podcast betrifft …
Können wir Glück und Zufriedenheit planen? Mit Leo Heygster I 74
2026/08/31
In der 74. Folge von „Gefühlserben“ spreche ich mit Leonard Gabriel Heygster über Glück, Zufriedenheit und die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt. Leo hat in seinem Podcast „Humans are happy“ über fünf Jahre hinweg mehr als 200 Gespräche mit Wissenschaftler:innen, Therapeut:innen und Vordenker:innen geführt. In seinem Buch „Humans are happy – Die Wissenschaft des Wohlbefindens“ bündelt er diese Erkenntnisse zu einem Kompass für ein gelingendes Leben. Im Zentrum des Gesprächs steht auch Leos persönlicher Weg: von einem rationalen, distanzierten Zugang zum Thema Glück hin zu der überraschenden Einsicht, dass er von seinen Gefühlen abgeschnitten war – und wie er selbst den Zugang dazu bekommen hat. Im Gespräch geht es um den Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit,die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt,Heilung, Verbundenheit und Selbstfürsorge,den Einfluss persönlicher Erfahrungen auf unser Glücksempfinden,die Bedeutung von Gefühlen für ein gelingendes Leben.
Geschwisterkonflikte 3: Der Kampf ums Erbe I 73
2026/08/17
Ein Testament mit überraschendem Inhalt, ein Elternhaus mit ungeklärter Zukunft, ein Konto mit seltsamen Bewegungen – und mittendrin Geschwister, die sich nicht mehr nur über Zahlen streiten, sondern über etwas viel Älteres: wer in der Familie gesehen wurde und wer nicht.  Der Tod der Eltern lässt die alte Ordnung noch einmal aufleben, und er macht sie endgültig. In dieser dritten und abschließenden Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte geht es darum, warum ausgerechnet der Erbstreit zum Existenzkampf werden kann – und wie ein Weg zueinander trotzdem möglich bleibt. Und das sind einige der Themen: Warum der Erbstreit so oft zum Schauplatz alter, nie geklärter Kränkungen wird und was Melvin Lerners "Belief in a Just World" damit zu tun hat.Wie unterschiedlich Gerechtigkeit verstanden werden kann und warum genau das den Streit so schwer lösbar macht.Typische Eskalationsstufen: von stillem Aufrechnen über den Missbrauch von Vollmachten bis hin zu angezweifelter Testierfähigkeit.Wege aus dem Konflikt: kleine Schritte, Erbmediation und die Erkenntnis, dass Heilung nicht zwingend an Versöhnung hängt.Für Eltern heute gilt dabei besonders: Ein klar formuliertes Testament und offene Worte über die eigenen Beweggründe können verhindern, dass aus Trauer auch noch Streit wird. Und zum Schluss wird es persönlich: Ich teile eine eigene Erfahrung, die zeigt, dass eine Geschichte nicht dort enden muss, wo sie am meisten wehtut.
Geschwisterkonflikte 2: Wenn der Kontakt abbricht I 72
2026/07/27
Zwischen Befreiung, Schutz und Strafe: der Bruch unter Geschwistern   Ein Kontaktabbruch zwischen Geschwistern kommt selten aus dem Nichts – und er ist nicht immer nur ein Verlust, er kann auch eine Erleichterung bedeuten. In dieser Folge geht es um die Vorgeschichte des Bruchs, dessen Wurzeln fast immer in der Kindheit liegen, um seine häufigsten Auslöser und um einen Umgang damit, der nicht auf Versöhnung um jeden Preis zielt.   Die Themen in dieser zweiten Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte: Die Stille vor dem Bruch: Warum Kontaktabbruch fast nie plötzlich passiert, sondern das Ende eines langen Weges aus verschwiegenen Themen und ignorierten Wunden ist.Zwei Gesichter eines Bruchs: Weshalb dieselbe Stille für die einen zutiefst schmerzhaft ist und für andere der erste befreite Atemzug seit Jahren.Die klassischen Wendepunkte: Welche Lebensereignisse einen schwelenden Konflikt zum offenen Bruch werden lassen.Heilung ohne Versöhnung: Ein Weg, mit einem Kontaktabbruch zu leben, der nicht davon abhängt, dass der andere sich ändert oder zurückkommt.Für Eltern mitgedacht: Was es für den eigenen Erziehungsalltag bedeutet, wenn Kinder lernen dürfen, Konflikte auszutragen statt sie herunterzuschlucken und warum genau das Geschwisterbeziehungen stärkt statt zu gefährden.
Geschwisterkonflikte 1: Neid und Konkurrenz I 71
2026/07/13
Geschwisterbeziehungen gehören zu den prägendsten und zugleich kompliziertesten Bindungen unseres Lebens. Sie begleiten uns oft ein Leben lang und sind doch häufig von Konkurrenz, Neid und Verletzungen geprägt. Warum ist das so? Liegt es wirklich an den Geschwistern selbst oder reichen die Wurzeln viel tiefer? In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Reihe über Geschwisterkonflikte geht es um diese Dynamiken in der Tiefe, darum, wie stark familiäre Rollen, unbewusste Erwartungen und elterliche Muster diese Beziehungen prägen. Die Themen dieser 1. Folge zu Geschwisterkonflikten: Warum Konkurrenz zwischen Geschwistern oft viel früher beginnt, als wir vermuten.Welche unbewussten Rollen Kinder in ihren Familien übernehmen und wie sie ein Leben lang nachwirken können.Weshalb Neid und Eifersucht häufig Ausdruck tieferer familiärer Dynamiken sind und nicht einfach Charaktereigenschaften.Welche ersten Schritte helfen können, alte Geschwisterkonflikte mit neuen Augen zu betrachten und sich aus belastenden Mustern zu lösen.Übrigens: Diese Folge wendet sich auch an Eltern, die vermeiden möchten, Konkurrenz, Vergleiche oder Rivalität zwischen ihren Kindern ungewollt zu verstärken
Extra: War Opa dabei? Was die NSDAP-Mitgliedskartei in uns auslöst I 70
2026/07/06
Seit die NSDAP-Mitgliederkartei online zugänglich ist, geben Millionen Menschen den Namen eines Verwandten ein und warten auf das Ergebnis. Sekunden später steht es da – und mit ihm oft eine Frage, die weit über Genealogie hinausgeht: War der Mensch, den ich kannte, wirklich der, für den ich ihn hielt? Die Datenbank-Funde berühren Erinnerungen, Loyalitäten, Scham, Erleichterung und manchmal auch alte Verletzungen, die in Familien lange ungesagt geblieben sind. Im Zentrum dieser Folge steht nicht nur die Einordnung der NSDAP-Mitgliederkartei, sondern auch die innere Bewegung, die sie auslösen kann: das Schwanken zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Wunsch nach Wahrheit und dem Bedürfnis, lieber nicht zu wissen. Was löst Schweigen in Familien aus, wie können transgenerationale Belastungen weiterwirken und warum ist es so schwer, Menschen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zu begegnen? Darum geht es in diesem „Gefühlserben“-Extra. Und um die Frage, ob Menschen, die nicht in der Partei waren, deswegen zu „den Guten“ zählten. Dies vorweg: nein, nicht unbedingt. Eine Folge über die Last der Wahrheit, die Macht des Verschwiegenen und die Frage, wie wir mit den Brüchen unserer Herkunft leben können, ohne sie zu beschönigen.
Wo, bitte, geht’s zu einem erfüllten Leben? I 69
2026/06/29
Viele von uns kennen diesen Moment: Da wäre Raum zu gestalten, Freiheit zu genießen, doch statt Aufbruch entsteht Orientierungslosigkeit. Warum ist das so? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie eigentlich den Zugang zu unserem inneren Kompass verloren ging – und wie wir ihn Schritt für Schritt wieder öffnen können. Um endlich das zu tun, was uns wirklich entspricht.   Es geht um Themen wie diese: warum Freiheit allein noch keine Orientierung bietet,welche Rolle unser Gefühlserbe und Familienloyalitäten dabei spielen,weshalb wir unser Leben oft strenger bewerten, als es das verdient,was die Neurowissenschaft über gute Entscheidungen weiß,und wie wir lernen können, die leisen Signale des Körpers wahrzunehmen.Eine Folge über Orientierung, Selbstverbundenheit und den Mut (manchmal die Zumutung), der eigenen Richtung zu folgen.
Gefuehlserben.de ist online! Unsere Vison, euer Benefit I 68
2026/06/15
Jetzt ist es offiziell: Unser Portal gefuehlserben.de ist online! Zu dritt feiern wir diesen Meilenstein und sprechen darüber, was wir bei der Konzeption und Realisierung erlebt haben. Wir, das ist das Team: Juli Müller, Dorothea und Sven Rohde.   Angefangen hat alles mit einem Satz von erstaunlicher Naivität: „Okay, dann bauen wir eben ein Portal zum Thema." Daraus wurde eine neunmonatige Expedition mit steiler Lernkurve und der einen oder anderen Grenzerfahrung. Wir erzählen, was uns angetrieben hat, woran wir fast verzweifelt sind – und welche alten, überwunden geglaubten Glaubenssätze sich ausgerechnet in einer Workation zurückmeldeten.   Aber vor allem geht es um euch: Was macht dieses Portal besonders, welche Zugänge zu euren ganz persönlichen Themen gibt es und wie könnt ihr daraus wirklich den Nutzen ziehen, der für euch darin steckt – innere Freiheit, Wohlbefinden, einen heilsamen Umgang mit eurem ganz persönlichen Gefühlserbe?   Schaut vorbei und entdeckt es selbst: auf gefuehlserben.de
Sorgen – wie sie schützen, wie sie lasten I 67
2026/06/01
Die doppelte Natur der Sorge: Sie kann uns warnen, vorbereiten und schützen — und sie kann uns erschöpfen, binden und in endlosen Gedankenschleifen gefangen halten. Wir schauen darauf, wann Sorgen hilfreich sind und wann sie ihren Sinn verlieren. Außerdem geht es um die Frage, warum manche Menschen besonders schwer mit Ungewissheit leben können und wie daraus ein innerer Alarmzustand entsteht.   Spannende Punkte dieser Folge: Sorgen als Frühwarnsystem. Der Kipppunkt von hilfreichem Vorausdenken zu kreisendem Grübeln.Die Angst vor Ungewissheit als zentraler Auslöser von Sorgen.Was Sorgen in Körper und Nervensystem anrichten können.Wege zu einem guten Umgang mit ihnen.
Schreckhaft, wachsam, misstrauisch – warum? I 66
2026/05/18
In dieser Folge geht es um einen inneren Zustand, den viele Menschen kennen und doch nur schwer benennen können: ständige Wachsamkeit, ein feines Mitscannen der Umgebung, das schnelle Reagieren auf Stimmungen, Töne und kleinste Veränderungen. Hypervigilanz ist dabei mehr als bloße Nervosität. Sie kann Ausdruck eines Nervensystems sein, das über lange Zeit gelernt hat, auf mögliche Gefahr vorbereitet zu bleiben. Die Folge fragt danach, woher dieser innere Alarm kommen kann, welche Rolle frühe Erfahrungen und familiäre Prägungen spielen und wie sich das System langsam wieder auf Sicherheit einstimmen lässt.Wichtige Punkte in dieser Folge: Was Hypervigilanz konkret im Alltag bedeutet und wie sie sich körperlich zeigt.Warum Wachsamkeit oft eine sinnvolle Schutzstrategie war.Auf welchen Wegen familiäre Geschichte und frühe Erfahrungen Alarmmuster prägen können.Drei einfache Bewegungen, die beim Entspannen des Nervensystems helfen.Warum äußerliche Leistungsfähigkeit oft mit innerer Anspannung einhergeht.
Schwarze Schafe und Sündenböcke – eine Ehrenrettung I 65
2026/05/04
Über eine Rolle, die wir uns nicht ausgesucht haben, und was sie über die Familie verrät   Der Akademiker in einer Handwerkerfamilie. Die Künstlerin unter Kaufleuten. Der Stille unter Lauten. Die Zweiflerin unter Gläubigen. Manchmal reicht eine einzige Eigenschaft, um aus dem Rahmen zu fallen – und plötzlich ist man das schwarze Schaf der Familie.   In meinen Workshops begegne ich einem Phänomen, das ich halb scherzhaft eine „hohe Schwarze-Schafe-Dichte" nenne: Egal, wer zu mir kommt, immer sind mehrere dabei, die diese Rolle ganz genau kennen. Diese Folge ist eine Ehrenrettung für alle, die früh gelernt haben, irgendwie nicht zu passen. Und ein Leben lang an einem Urteil tragen, das gar nicht ihres ist.   Was uns in dieser Folge beschäftigt: Die eigentliche Funktion des schwarzen Schafs – warum diese Rolle viel mehr über das System aussagt als über die Person, die sie ausfülltVom schwarzen Schaf zum Sündenbock – wo die Linie verläuft zwischen „nur anders sein" und aktiv mit Schuld beladen werdenSymptomträger und Familienlogik – warum häufig das sensibelste Mitglied das trägt, was alle anderen nicht tragen wollten oder konntenWir erkennen einander – wie eine eigene Heilkraft entsteht, die mit Erklärungen allein nicht zu fassen ist„Mit der Gestapo am Kaffeetisch" – warum mich das neue Buch von Vasco Kintzel so beeindruckt hat
Guter Rat oder offenes Ohr? Was Freunde wirklich brauchen I 64
2026/04/20
Über den Drang, die Probleme anderer zu lösen – und was wirklich hilft   Diesen nahezu unwiderstehlichen Drang, sofort mit einem gut gemeinten Rat zur Stelle zu sein, wenn Freundinnen oder Freunde von einem Problem erzählen – kennen wir den nicht alle? Warum fühlt es sich so zwingend an, Lösungen anzubieten, statt einfach da zu sein?    In dieser Folge tauchen wir tief in diesen Impuls ein. Es geht um das Phänomen der Selbstüberschätzung, um alte Beziehungsmuster, das familiäre Gefühlserbe und um die schmale Linie zwischen liebevoller Unterstützung und ungewolltem Übergriff. Und wir schauen, welche Optionen der Kommunikation wir nur zu leicht übersehen.   Fünf zentrale Punkte in dieser Folge Warum der Drang zum Rat geben in Freundschaften oft wie ein Zwang wirkt.Wie Selbstüberschätzung uns glauben lässt, wir hätten immer eine Lösung parat.Welche Rolle familiäres Gefühlserbe beim Umgang mit Problemen spielt.Warum Ratschläge schnell als Einmischung empfunden werden können.Wie Zuhören wirklich stärkt – und wie es sich von Helfen unterscheidet.Eine freundliche Einladung, gemeinsam zu entdecken, wie wir echte Nähe schaffen können – ohne Ratschläge, die mehr Druck als Hilfe bedeuten.
Unser Erbe zwischen Dankbarkeit und Distanz. Mit Bertram Kasper I 63
2026/04/06
Was hinterlassen uns unsere Vorfahren wirklich – jenseits von Fotos, Möbeln und Familienrezepten? Und was bedeutet es, irgendwann zur letzten Instanz der eigenen Herkunftslinie zu werden? In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper – Buchautor, Altersstratege und Podcast-Host von „Gelassen älter werden". Bertram bringt etwas mit, was mich immer wieder beeindruckt: die Fähigkeit, das eigene Gefühlserbe ebenso kritisch wie mit Dankbarkeit zu betrachten. Was dabei entsteht, ist ein ehrliches Ringen mit dem, was uns prägt, formt und manchmal auch einengt. In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber ·       Wie ein Vater, der sich selbst neu erfand, zur prägendsten Figur im eigenen Gefühlserbe werden kann ·       Was Hochachtung und kritische Distanz gleichzeitig bedeuten ·       Warum manche Gefühle nicht im Geist, sondern im Körper gespeichert sind  ·       Wie Verluste das eigene Verhältnis zum Älterwerden und zum Weitergeben verändern ·       Welche Verantwortung spürbar wird, wenn zur letzten Instanz einer Herkunftslinie geworden ist Ein Gespräch über Verlust, Verwandlung und die Frage, was wir bewusst weitergeben wollen – und was wir loslassen können.
Gehört mein Leben wirklich mir? I 62
2026/03/23
Manche Erwartungen an Kinder werden nie ausgesprochen – und prägen sie doch ein Leben lang. Schon vor unserer Geburt entstanden Bilder davon, wer wir sein sollten, welche Rolle wir übernehmen und was wir für andere erfüllen sollten: Stammhalter. Trösterin. Reparaturobjekt. Hoffnungsträger. Diese Aufträge wurden kaum je ausgesprochen – und gerade deshalb sind sie so machtvoll.  In dieser Folge geht es um die Frage, ob unser Leben wirklich uns gehört – oder ob wir unbewusst versuchen, Erwartungen zu genügen, die viel älter sind als wir selbst.Diese Aspekte schauen wir uns an: wie Erwartungen oft schon vor unserer Geburt entstehen typische Rollen, die Kinder in Familien übernehmen wie Loyalität uns unbewusst an alte Aufträge bindet welche Folgen es haben kann, dauerhaft „zu funktionieren“ wie ein Weg heraus aussehen kann Und um diese Frage: Welche Rolle hast du übernommen – und trägst du sie immer noch?
Wie Gefühle vererbt werden – Deep Dive I 61
2026/03/09
Viele Menschen reagieren zunächst skeptisch auf die Idee der transgenerationalen Weitergabe. Und doch zeigt die Forschung seit Jahrzehnten: Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern können Spuren in unserem Körper, unserem Nervensystem und unseren emotionalen Mustern hinterlassen. In dieser Folge nehme ich euch mit auf einen Deep Dive durch die Wissenschaft der Gefühlserbschaften. Wir schauen genauer hin: Welche Mechanismen kennt die Forschung heute? Wo entstehen Prägungen, lange bevor wir überhaupt Erinnerungen haben? Und warum stößt dieses Thema immer wieder auf starke Abwehr? Eine Reise durch Biologie, Psychologie und Familiengeschichte – mit einer überraschend hoffnungsvollen Botschaft am Ende. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: ·       warum Traumaforschung ursprünglich bei den Kindern von Holocaust-Überlebenden begann ·       welche Rolle Epigenetik bei der Weitergabe von Erfahrungen spielt ·       wie schon im Mutterleib unser Stresssystem geprägt werden kann ·       warum frühe Bindungserfahrungen unser emotionales Betriebssystem formen ·       weshalb Schweigen in Familien manchmal mehr weitergibt als Worte Und vor allem: warum all diese Erkenntnisse keine Festlegung bedeuten – sondern einen Weg zu mehr Freiheit eröffnen können.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Gefühlserben – der Podcast Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Gefühlserben – der Podcast relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?