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Österreich - die ganze Geschichte

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Bewertung
★★★★★
5
von
7 Bewertungen
Dieser Podcast hat
127 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
ORF III
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/12/05
Neueste Episode
2026/05/29
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Der Podcast zur großen History-Dokureihe von ORF III. Eine Spurensuche nach den großen Themen von heute in unserer Geschichte. Die namhaftesten Historikerinnen und Historiker des Landes stehen Mariella Gittler Rede und Antwort über gegenwartsrelevante Themenkomplexe wie „Klima und Umwelt“, „Gesellschaft und Frauen“, „Ernährung und Gesundheit“, „Migration und Minderheiten“, „Demokratie und Menschenrechte“ u.v.m.

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Neustart nach 1945 – Wie Österreich seine Diplomatie wieder aufbaute
2026/05/29
In unserer vorerst letzten Folge von „Österreich – Die ganze Geschichte“ geht es um den Wiederaufbau der österreichischen Diplomatie nach dem Zweiten Weltkrieg. Gemeinsam mit Historiker David David Schriffl spricht Mariella Gittler darüber, wie ehemalige Diplomaten bereits im April 1945 den Auswärtigen Dienst neu organisierten, internationale Kontakte wiederherstellten und Österreich Schritt für Schritt zurück auf die politische Weltbühne führten. Außerdem geht es um Entnazifizierung, die schwierigen Beziehungen zu den Alliierten und den Kampf um die internationale Anerkennung der Zweiten Republik.
Zwischen Bündnissen und Intrigen – Die Diplomatie der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg
2026/05/22
In dieser Folge von „Österreich – Die ganze Geschichte“ geht es um die österreichische Diplomatie rund um den Ersten Weltkrieg. Gemeinsam mit Historiker David Schriffl spricht Mariella Gittler über die politischen Spannungen vor 1914, die Rolle von Diplomaten wie Leopold Graf Berchtold und die Frage, wie sehr Diplomatie den Kriegsausbruch beeinflusste. Außerdem beleuchtet die Folge die berühmte Sixtus-Affäre, geheime Friedensbemühungen Kaiser Karls und den dramatischen Wandel der österreichischen Außenpolitik nach dem Ende der Habsburgermonarchie.
Heiratspolitik und Machtspiele – Die Außenpolitik der Habsburger im 18. Jahrhundert
2026/05/15
In dieser Folge von „Österreich – Die ganze Geschichte“ dreht sich alles um Macht, Bündnisse und die große Diplomatie der Habsburger. Historiker David Schriffl erklärt, wie Wenzel Anton von Kaunitz im 18. Jahrhundert die europäische Politik auf den Kopf stellte, Österreich mit Frankreich verbündete und mit geschickter Heiratspolitik die Außenpolitik Maria Theresias entscheidend prägte. Eine spannende Reise in die Welt von Intrigen, Allianzen und höfischer Machtpolitik.
Kaiser, Kanzleien und Konsuln – Die ersten Schritte der Habsburger Diplomatie
2026/05/08
Die österreichische Diplomatie entstand nicht über Nacht: Im frühen 18. Jahrhundert begann die Habsburgermonarchie, ihre Außenpolitik erstmals professionell zu organisieren. Gemeinsam mit dem Historiker Dr. David Schriffel spricht Mariella Gittler über Kaiser Karl VI., den Einfluss europäischer Kriege und die Entstehung eines eigenständigen diplomatischen Dienstes. Eine Reise zu den Anfängen österreichischer Außenpolitik – zwischen Machtpolitik, internationalen Beziehungen und den ersten Botschaftern Europas.
Der Streit um die Seelen
2026/04/24
Eine unscheinbare Kupfermünze aus Salzburg erzählt von einem großen Konflikt: Im 9. Jahrhundert wird der Donauraum zum Schauplatz eines Machtkampfs zwischen Ost und West. Während das Frankenreich und die Kirche von Rom ihren Einfluss ausdehnen, versucht Byzanz mit eigenen Missionaren gegenzusteuern. Neue Alphabete, fremde Sprachen und rivalisierende Glaubensrichtungen treffen aufeinander. Der Fund zeigt, wie eng politische Macht und Religion verbunden sind – und wie Österreich im Zentrum eines Ringens um Einfluss, Kultur und Glauben steht. Mariella Gittler unterhält sich darüber mit Historiker Johannes Preiser-Kapeller.
Vom Kalifat nach Kärnten
2026/04/17
Ein überraschender Fund in Kärnten führt in eine global vernetzte Welt: Arabische Silbermünzen aus dem Jahr 790, geprägt im Kalifat der Abbasiden, legen Zeugnis von weitreichenden Handelsbeziehungen ab. Von Bagdad bis nach Mitteleuropa zirkulieren Waren, Menschen und Reichtümer – darunter Pelze, Luxusgüter und auch Sklaven. Der Fund aus Emmersdorf zeigt, wie eng selbst das frühmittelalterliche Österreich in diese Netzwerke eingebunden war – und wie eine kleine Münze die große Geschichte von Handel, Macht und menschlichen Schicksalen erzählt. Mariella Gittler unterhält sich darüber mit Historiker Johannes Preiser-Kapeller.
Das Gold des Khans
2026/04/10
Ein Ring aus Oberösterreich führt mitten hinein in die großen Machtkämpfe des 7. Jahrhunderts: In seinem Inneren steckt eine byzantinische Goldmünze aus dem Jahr 626 – geprägt in Konstantinopel und verknüpft mit einem dramatischen Wendepunkt der Geschichte. Während das Oströmische Reich gegen Perser und Awaren um sein Überleben kämpft, fließen enorme Goldmengen entlang der Donau bis nach Mitteleuropa. Der Fund aus Emling erzählt von Kriegern, Tributzahlungen und globalen Netzwerken – und davon, wie ein Schmuckstück zum Zeugnis eines frühen „Weltkriegs“ wird. Mariella Gittler unterhält sich darüber mit Historiker Johannes Preiser-Kapeller.
Pest, Gold und ein Kaiser
2026/04/03
Eine Goldmünze aus Carnuntum erzählt von einer Welt im Umbruch: Obwohl das Weströmische Reich längst untergegangen ist, taucht im Jahr 542 plötzlich wieder ein römischer Kaiser in Österreich auf – zumindest auf einer Münze. Was zunächst wie ein archäologisches Detail wirkt, führt mitten hinein in globale Handelsnetzwerke und eine der größten Katastrophen der Antike: die justinianische Pest. Mariella Gittler unterhält sich darüber mit Historiker Johannes Preiser-Kapeller.
Alltag wie im Imperium
2026/03/27
In dieser Folge von „Österreich – die ganze Geschichte“ begibt sich Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler auf Spurensuche im römischen Erbe Österreichs. Von unserem Alphabet und lateinischen Alltagswörtern über Monatsnamen und den Julianischen Kalender bis hin zu Straßenbau, Aquädukten, Kanalisation und revolutionärer Fußbodenheizung zeigen sie, wie stark die Antike unseren Alltag bis heute prägt. Auch Badekultur, Mietwohnbauten, Weinbau, Kulinarik und die Verbreitung des Christentums im Römischen Reich werden beleuchtet – und damit die Frage beantwortet, warum die Römer für Österreichs Geschichte noch immer von zentraler Bedeutung sind.
Unter unseren Füßen liegt Rom
2026/03/20
Was ist vom römischen Österreich heute noch sichtbar? In diese Folge spricht Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler über die spektakulärsten Schauplätzen römischer Geschichte: vom weitläufigen Archäologiepark in Carnuntum mit rekonstruierten Häusern und funktionierender Fußbodenheizung über das monumentale Heidentor bis ins römische Wien, wo sich das Legionslager im heutigen Stadtplan noch immer ablesen lässt. Es geht um Hightech-Archäologie, spektakuläre Zufallsfunde – und darum, warum die Erde selbst oft der beste Denkmalschutz ist.
Machtspiele am Limes
2026/03/13
Welche römischen Kaiser haben auf dem Gebiet des heutigen Österreich Geschichte geschrieben? In dieser Folge spricht Moderatorin Mariela Gittler mit Historikerin Franziska Beutler über Machtpolitik an der Donau: vom Philosophenkaiser Marcus Aurelius, der, während der Markomannenkriege Jahre in Carnuntum verbrachte und vielleicht sogar in Vindobona starb, über die spektakuläre Kaiserausrufung des Septimius Severus bis zur dramatischen Kaiserkonferenz unter Diocletian im Jahr 308. Österreich war dabei nicht Randgebiet, sondern Bühne großer Weltpolitik – mit Intrigen, Legenden und Entscheidungen, die das Römische Reich nachhaltig veränderten.
Rom erobert alles…auch Österreich
2026/03/06
„753 – Rom schlüpft aus dem Ei“ heißt es, aber stimmt das eigentlich? Wie wurde aus einer kleinen Siedlung am Tiber ein Weltreich – und was hat das mit dem heutigen Österreich zu tun? In dieser Folge von „Österreich – die ganze Geschichte“ spricht Mariella Gittler mit der Althistorikerin Franziska Beutler über Aufstieg, Macht und Organisation des Römischen Reiches – von der sagenhaften Gründung durch Aeneas bis zur größten Ausdehnung unter Kaiser Trajan – und darüber, wie Rom den Donauraum militärisch, kulturell und sprachlich nachhaltig prägte.
Die Kelten zwischen Realität und Mythos
2026/02/27
Die Kelten bildeten eine äußerst heterogene Bevölkerungsgruppe der Eisenzeit, deren Identität stark von stereotypen Fremdzuschreibungen griechischer und römischer Autoren geprägt ist. Ihre monarchisch geprägten Herrschaftsstrukturen sind etwa anhand von Grabfunden einst mächtiger Hallstattfürsten oder eindrucksvoller Grabhügel, wie jenem im niederösterreichischen Großmugl, bis heute nachvollziehbar. Thematisiert wird außerdem die rätselhafte Klasse der Druiden, über die unter anderem Cäsar berichtet, sowie Aspekte der keltischen Religiosität. Abschließend geht es um das Königreich Noricum, das erste nachweisbare Staatswesen auf heute österreichischem Gebiet und die Verdrängungsprozesse durch Römer und germanische Stämme, die der keltischen Kultur in Mitteleuropa ein Ende setzten. Mariella Gittler im Gespräch mit dem Archäologen und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler.
Hotspots der Jungsteinzeit
2026/02/20
Die Neolithische Revolution nimmt im Nahen Osten ihren Anfang und breitet sich später bis nach Mitteleuropa aus. Schafe, Ziegen und Rinder werden domestiziert und unsere Vorfahren sesshaft. Mit der Linearbandkeramik, sowie dem Einsatz neuer Werkzeuge wie Sternbeilen, findet eine tiefgreifende kulturelle Veränderung statt. Dabei geht es auch um die ersten Metallfunde und die frühe soziale Ungleichheit, die in dieser Epoche erstmals archäologisch greifbar wird. Der Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler spannt im Gespräch mit Mariella Gittler den Bogen von wichtigen Fundorten dieser Übergangszeit, wie den Pfahlbauten, Hallstatt oder den monumentalen Kalenderbauten und Grabanlagen in Niederösterreich, bis zu Ötzi, dem in unseren Breiten bis heute wohl prominentesten jungsteinzeitlichen Menschen.
Die ersten Österreicher
2026/02/13
Die ersten Menschen, die in der Steinzeit im Gebiet des heutigen Österreich lebten, waren nomadische Jäger, deren hochmobiles Leben von Hunger, den wechselhaften Klimabedingungen der letzten Eiszeit und gefährlichen Begegnungen mit wilden Tieren geprägt war. Die Feuerstellen waren das Zentrum des sozialen Lebens in einer Zeit, über die wissenschaftliche Aussagen aufgrund der enormen historischen Distanz nur sehr schwer möglich sind. Der Archäologe und Altgeschichtler Dr. Franz Pieler erklärt im Gespräch mit Mariella Gittler außerdem, wie Bären- und Mammutjagden abliefen, welche Rolle vermutlich schamanische Praktiken in diesen kleinen Gruppen hatten und wie man sich die Begegnungen des modernen Menschen mit dem Neandertaler vorstellen kann. Außerdem wird mit den gängigen Mythen rund um die Venus von Willendorf aufgeräumt und das Leben von Menschen beschrieben, deren tägliches Überleben auf das Engste mit den Prozessen der Natur verknüpft war.

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