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Über Israel und Palästina sprechen

Werben im Podcast: Über Israel und Palästina sprechen

Dieser Podcast hat
135 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Shai Hoffmann
Explizit
Nein
Erstellt am
2023/12/11
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
68 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert:innen, Lehrkräften und Pädagog:innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkonflikt. Ein Podcast der gemeinnützigen Gesellschaft im Wandel UG. Impressum: https://www.israelpalaestinavideos.org/impressum/

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Die Kampagne gegen UNRWA – Alon Sahar über Staatsräson, Narrative und das palästinensische Rückkehrrecht
2026/10/02
Warum ist UNRWA so umstritten? Und was hat das mit dem palästinensischen Rückkehrrecht zu tun? Darüber spreche ich mit Alon Sahar. Er ist deutsch-israelischer Forscher, Strategieberater und Filmemacher. Außerdem gründete er den Newsletter „Staatsräson Monitor“. Kürzlich erschien seine Studie „Die Kampagne gegen das UNRWA und das palästinensische Rückkehrrecht in Deutschland“. Sahar untersucht darin, wie politische Akteur*innen in den USA, Deutschland und Israel versucht haben, UNRWA zu diskreditieren, um die Finanzierung des Hilfswerks langfristig zu beenden. Wir sprechen über Deutschlands Rolle als großer Geldgeber, die Spannung zwischen Staatsräson, Solidarität mit Israel und internationalem Recht sowie darüber, wie politische Narrative entstehen und sich verbreiten. Der Streit um UNRWA ist real. Israel wirft dem Hilfswerk Verbindungen zur Hamas vor. Die UN hat einzelne Mitarbeitende entlassen. Sahars These von einer koordinierten Kampagne ist trotzdem umstritten. Genau deshalb fragen wir: Wo endet legitime Sorge? Wo beginnt politische Einflussnahme? Gast: Alon SaharHost: Shai Hoffmann Links:  Staatsräson Monitor https://staatsraesonmonitor.substack.com/ Israelis für Frieden https://www.instagram.com/israelisforpeace_de/ Rosa Luxemburg Report: English - The Campaign against UNRWA and the Palestinian Right of Return in Germany: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Studien_7-26_UNRWA_engl_web.pdf German - Die Kampagne gegen das UNRWA und das palästinensische Rückkehrrecht in Deutschland https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Studien_6-26_UNRWA_Web.pdf Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video und Postproduktion: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandelPer Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel gGmbHIBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03Bank: GLS Gemeinschaftsbank
Kristin Helberg über die Linke, Neukölln und den Antisemitismusvorwurf
2026/09/25
Der aktuelle Antisemitismusdiskurs um die Berliner Linke hat den Wahlkampf überschattet und prägt auch nach der Wahl die politische Debatte. Doch was ist tatsächlich passiert – und was wurde im Wahlkampf daraus gemacht? Darüber spreche ich mit der Journalistin und Nahostexpertin Kristin Helberg. Zum Einstieg frage ich sie, was sie im Wahlkampf der Linken und bei ihren politischen Gegner*innen beobachtet hat. Wir diskutieren über Elif Eralp, die Vorwürfe gegen Teile der Partei, die politische Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffs und die Frage, wann berechtigte Kritik in pauschale Verurteilung umschlägt. In unserer Bewertung des Linken-Bezirksverbands Neukölln widersprechen wir uns deutlich. Gerade deshalb geht es in dieser Folge nicht um einfache Antworten, sondern um Differenzierung: Wie lässt sich realer Antisemitismus klar benennen, ohne legitime Kritik an Israels Regierungspolitik zu delegitimieren? Welche Verantwortung tragen Parteien, Medien und politische Akteur*innen für die Zuspitzung? Und wie kann eine Debatte gelingen, die jüdische Ängste ebenso ernst nimmt wie palästinensische Perspektiven? Eine kontroverse Folge über politische Verantwortung, doppelte Maßstäbe und die schwierige Kunst, einander auch im Widerspruch zuzuhören. Gast: Kristin HelbergHost: Shai Hoffmann Weiterführende Links:  Mehr über Kristin Helberg: Instagram: @helbergkristin LinkedIn: Kristin Helberg X: @kristin_helberg Website: kristinhelberg.de Zeit zu reden: Instagram: @zeit_zu_reden YouTube: @ZeitZuReden LinkedIn: Zeit zu reden Website und Veranstaltungen: zeitzureden.org Folge mit MItgründer von zeit zu reden Ido Arad  Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel gGmbHIBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03Bank: GLS Gemeinschaftsbank
Die Mauern des Selbstgesprächs – Israel vor der Wahl mit Dr. Ofer Waldman
2026/09/22
Neue Enthüllungen werfen Fragen nach Benjamin Netanjahus Verantwortung für das Versagen vor dem 7. Oktober auf. Doch in den Umfragen verlieren weder der Ministerpräsident noch sein politisches Lager deutlich an Zustimmung. Warum erreichen solche Recherchen offenbar vor allem jene, die Netanjahu ohnehin kritisch gegenüberstehen? Darüber spreche ich in dieser Spezialfolge mit Dr. Ofer Waldman. Der Autor, Historiker, Germanist und Hornistm leitet seit 2025 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Im Mittelpunkt steht auch der Dokumentarfilm „NAZA“ von Yuval Abraham und Rachel Szor. Er basiert auf Gesprächen mit anonymen Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste und erhebt schwere Vorwürfe gegen die israelische Kriegsführung in Gaza. Während die israelische Armee zentrale Darstellungen bestreitet, werden die Filmschaffenden von Regierungsmitgliedern als Verräter bezeichnet und bedroht. Hat der Film eine breite Öffentlichkeit erreicht – oder vor allem jene Menschen, die sich bereits mit Besatzung, Krieg und der Entrechtung der Palästinenser beschäftigen? Ofer Waldman beschreibt eine israelische Gesellschaft, in der die „Mauern des Selbstgesprächs“ zwar ins Wanken geraten, Kritik an Militär und Regierung aber zunehmend als Illoyalität ausgelegt wird. Gast: Dr. Ofer Waldman Host: Shai Hoffmann  Weiterführende Links: Bericht über die mutmaßliche Warnung vor dem 7. Oktober Netanjahus Dementi und angekündigte rechtliche Schritte Hintergrund zum Film „NAZA“ und zur Reaktion der israelischen Regierung Dr. Ofer Waldman Waldman auf Instagram; Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandelPer Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel gGmbHIBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03Bank: GLS Gemeinschaftsbank
Fördergelder gegen Antisemitismus: Was das Informationsfreiheitsgesetz ans Licht bringt – mit Arne Semsrott von FragDenStaat
2026/09/18
Was passiert, wenn wir erfahren, was hinter verschlossenen Türen entschieden wird – und trotzdem kaum Konsequenzen folgen? Mit Arne Semsrott, Journalist, Politikwissenschaftler und Leiter von FragDenStaat, spreche ich über Informationsfreiheit als demokratisches Werkzeug. Wir starten mit seinem „Lieblingsthema“: Jens Spahn. An der Maskenbeschaffung unter dem damaligen Gesundheitsminister lässt sich besonders gut erklären, warum der Zugang zu staatlichen Unterlagen so wichtig ist – und warum politische Kontrolle nicht bei der Veröffentlichung von Akten enden darf. Im Mittelpunkt steht außerdem der Fördermittelskandal der Berliner CDU. Durch Informationsfreiheitsanfragen gelangten interne Dokumente an die Öffentlichkeit, die Einblicke in die Vergabe von Fördergeldern und die politische Einflussnahme darauf ermöglichten. Wir sprechen über parteipolitische Interessen, den Umgang mit Bedenken aus der Verwaltung und die Frage, warum auf solche Enthüllungen nicht automatisch wirksame Konsequenzen folgen. Dabei geht es auch um die politische Instrumentalisierung von Transparenz: Wer fordert Offenheit – und wer versucht, sie einzuschränken, sobald sie unbequem wird? Was sagt das über demokratische Kontrolle in Ministerien und im Berliner Senat aus? Und wie können wir unser Recht auf Information verteidigen? Ein Gespräch über die Macht öffentlicher Akten, die Grenzen der Aufklärung und die Frage, wie aus Wissen Verantwortung wird. Gast: Arne Semsrott Host: Shai Hoffmann Links zur Folge: FragDenStaat: selbst eine Informationsfreiheitsanfrage stellen Petition: „SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!“ FragDenStaat: Die Akten zur Berliner Fördergeldaffäre Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer · Video: Jordi Kuragari ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
Reconciliation over Revenge – Aziz Abu Sarah & Maoz Inon on loss, dialogue and a shared future
2026/09/11
In this episode, I speak with Aziz Abu Sarah and Maoz Inon about their shared journey from loss to reconciliation, their work as Co-CEOs of InterAct International, and why they choose dialogue over retaliation. Aziz is a Palestinian peace activist whose brother died after being tortured in an Israeli military prison. Maoz is an Israeli entrepreneur and peace activist whose parents were killed in the Hamas attack on October 7, 2023. Despite their very different experiences, they have built a close personal and political partnership focused on understanding, equality and peace. In April 2024, they appeared together on the TED stage. In 2026, they published their book The Future Is Peace: A Shared Journey Across the Holy Land, in which they argue that peace begins not with political negotiations, but with encounters, mutual recognition and the willingness to listen to the story of the other side. Gast: Aziz Abu Sarah & Maoz InonHost: Shai Hoffmann Links: https://www.altneuland-press.com/de-books/die-zukunft-ist-frieden https://www.kiga-berlin.org/veranstaltung/german-premiere-the-future-is-peace-a-shared-journey-across-the-holy-land/ https://www.youtube.com/watch?v=0juLRi90kRg https://www.youtube.com/watch?v=P0nMl1RBZnw https://www.instagram.com/maozinon/?hl=de https://www.instagram.com/azizabusarah/?hl=de Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Video & Postproduktion: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
Julia Alfandari: Wenn die AfD regiert – was in Sachsen-Anhalt auf dem Spiel steht
2026/09/04
Zu Gast ist Julia Alfandari. Die Bildungsreferentin war für DAGESH – Jüdische Kunst im Kontext bei der Leo Baeck Foundation tätig, arbeitete bei der Bildungsstätte Anne Frank und war Antisemitismusbeauftragte im Arbeitsstab der damaligen Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Was würde es für Jüdinnen und Juden, für Migrant*innen und für die demokratische Zivilgesellschaft bedeuten, wenn die AfD eine absolute Mehrheit erlangte? Wie ist die bisherige Politik von SPD und Grünen zu bewerten? Und sollte die CDU ihre Unvereinbarkeitsklausel gegenüber der Linken überdenken, wenn sich dadurch eine AfD-geführte Regierung verhindern ließe? Gemeinsam schauen wir außerdem in das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt und nehmen insbesondere ihre kultur- und bildungspolitischen Vorhaben unter die Lupe. Welche Vorstellung von Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Zugehörigkeit kommt darin zum Ausdruck? Wie könnte die Erinnerungskultur unter einer Partei aussehen, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird? Und welchen politischen und ideologischen Logiken folgen diese Pläne? Ein spannendes und zugleich beunruhigendes Gespräch über politische Verantwortung, demokratische Bündnisse und die Frage, was bei dieser Wahl auf dem Spiel steht. Gast: Julia Alfandari Host: Shai Hoffmann Links: Julia Alfandari auf Instagram: https://www.instagram.com/yaelissima/ Jakob Springfeld auf instagram: https://www.instagram.com/jakob_springfeld/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion und Snippets Jordi Kuragari, Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected].
Reupload: Erinnerungskultur, Förderlandschaft und die Funktion von Antisemitismus: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über den Umgang mit Geschichte und Gegenwart
2026/08/28
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über die Förderlandschaft in Deutschland, Erinnerungskultur und die Funktion von Antisemitismus. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist eine renommierte Historikerin und Expertin für alte und neue jüdische Geschichte. Seit 2011 leitet sie das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Zuvor war sie unter anderem Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Werkstatt Geschichte und des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung sowie Sprecherin der Förderlinie Antisemitismus des BMBF. Wir sprechen über die aktuelle Förderlandschaft und den wachsenden Druck konservativer Kräfte auf progressive Projekte. Außerdem diskutieren wir die deutsche Erinnerungskultur – ihre Verflechtung mit dem Nahostkonflikt und die Frage, wie sie in die Gegenwart geholt werden kann. Schließlich geht es um die tiefere Funktion von Antisemitismus: Welche Bedürfnisse erfüllt er, warum ist er nicht nur von negativen Emotionen geprägt – und inwiefern dient er manchen Menschen auch zur Identitätsstiftung? Gast: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum Host: Shai Hoffmann Mehr über Stefanie findet ihr hier: ⁠https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-einer-grossen-luege-wie-immer-wieder-neuer-antisemitismus-entsteht-dlf-2b90e738-100.html⁠ ⁠https://www.soziopolis.de/guernica-gaza.html⁠ ⁠https://www.berghahnbooks.com/title/SchulerSpringorumGender⁠ ⁠https://www.wallstein-verlag.de/9783835351592-hans-litten-anwalt-gegen-hitler.html⁠ ⁠https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-23308⁠ https://www.academia.edu/108789870/Antisemitism_and_the_Politics_of_History_eds_Scott_Ury_and_Guy_Miron_Brandeis_2024_ Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Arbeit. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.
Reupload: Aus der Debatte gefallen – Hanno Hauenstein über politische Tabus und mediale Leerstelle Palästina
2026/08/25
In dieser Folge “Über Israel und Palästina sprechen” spreche ich mit Hanno Hauenstein über strukturelle Probleme in der deutschen Berichterstattung zu Israel und Palästina – und über die Leerstellen, die dabei immer wieder sichtbar werden. Hanno Hauenstein ist freier Journalist, Kulturkritiker und Autor. Er schreibt u. a. für Haaretz, The Guardian, taz, +972 Magazine und ZEIT Online – mit einem besonderen Fokus auf Erinnerungspolitik, Staatsräson und den medialen Umgang mit Israel und Palästina. Er hat Philosophie und Literaturwissenschaften in Berlin studiert und war als research fellow an der Tel Aviv Universität tätig. Im Rahmen eines IPG Fellowships war er beim israelischen Nachrichtensender i24NEWS tätig und bis 2023 Kulturredakteur der Berliner Zeitung. Im Gespräch geht es um seine persönliche Beziehung zur Region, um israelische Innenpolitik – und um die Rolle rechter Medien wie Channel 14. Wir sprechen über die sprachlichen und politischen Leerstellen in der deutschen Nahost-Berichterstattung, die Ausblendung palästinensischer Stimmen und die Tabuisierung legitimer Kritik. Auch die deutsche Staatsräson, Erinnerungspolitik und der Umgang mit einem möglichen Genozid-Urteil des IGH stehen im Fokus. Ein Gespräch über journalistische Verantwortung, politische Rhetorik – und die Frage, wie Berichterstattung aussehen könnte, wenn wir wirklich hinschauen würden. Gast: Hanno Hauenstein Host: Shai Hoffmann  Links : https://www.instagram.com/hahauenstein/?hl=de ⁠https://hannohauenstein.substack.com⁠  – ⁠https://www.972mag.com/jenin-tulkarem-west-bank-refugee-camps-iron-wall/⁠ ⁠https://www.rosalux.de/news/id/53553/israels-drecksarbeit-und-die-deutsche-staatsraeson⁠⁠www.theguardian.com/commentisfree/2025/may/24/germany-nazi-past-gaza-media-prize-state⁠⁠https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-israel-gaza-deutschland-presse-schweigen-100.html⁠⁠https://jacobin.de/artikel/gaza-voelkermord-deutschland-hanno-hauenstein⁠ – Neuer Podcast: "Nullpunkt" Im Gespräch zitiert: – ⁠https://theintercept.com/2024/02/05/axel-springer-israel-settlement-profit/⁠ – ⁠https://www.972mag.com/bild-german-media-netanyahu-bibileaks/⁠ Danke an Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Reupload: Zwischen Völkerrecht und Realität – Prof. Dr. Nora Markard über das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs und die Zukunft des Multilateralismus
2026/08/14
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Nora Markard, Juristin und Professorin für internationales Öffentliches Recht an der Universität Münster. Sie forscht zu Völkerrecht, Menschenrechten und Flucht, ist Mitbegründerin der „Refugee Law Clinic Hamburg“ und eine der profiliertesten Stimmen in Deutschland, wenn es um die Verteidigung von Menschenrechten und internationalen Rechtsnormen geht. Wir sprechen über das aktuelle Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen – und über die Frage, was dieses Urteil juristisch, politisch und moralisch bedeutet. Außerdem geht es um die Rolle der UN, die Funktionsweise ihrer Organe und die Kritik an ihrer Handlungsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Israel und Palästina. Nora Markard ordnet ein, was das Gutachten für Drittstaaten wie Deutschland bedeutet, welche Verantwortung sich daraus ergibt und wie Völkerrecht und politische Realität zunehmend auseinanderdriften. Wir sprechen über den Wert internationaler Rechtsprechung, auch wenn sie scheinbar folgenlos bleibt – und darüber, wie ein erneuertes Verständnis von Recht, Empathie und Verantwortung aussehen könnte. Eine Folge über die Grenzen und die Kraft des Völkerrechts, über Multilateralismus im Krisenmodus und die Frage, wie juristische Sprache gesellschaftlich wirksam werden kann. Gast: Prof. Dr. Nora Markard Host: Shai Hoffmann Links: ⁠https://www.instagram.com/noramarkard/?hl=de⁠ https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/politikwissenschaft/jura_not_alone-17962.html?srsltid=AfmBOort1vMEAZvn0JzTcO0uvPy-DD0QnufCWqb393b1PqeeIchTiCza Das IGH-Gutachten zu UNRWA vom 22. Oktober 2025: ⁠https://www.icj-cij.org/case/196⁠ Eine kurze Analyse des israelischen Völkerrechtlers Eliav Lieblich: ⁠https://www.justsecurity.org/123215/icj-advisory-opinion-israel-unrwa/⁠ Zur Kritik am UN-Menschenrechtsrat: ⁠https://dgvn.de/meldung/dieser-oder-keiner-der-un-menschenrechtsrat⁠ Eine kritische israelische Perspektive zur Lage des Völkerrechts: ⁠https://verfassungsblog.de/farewell-to-the-rules-based-order/⁠  Vielen Dank an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion) Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung. Schön, dass ihr dabei wart – folgt dem Podcast, bewertet ihn und teilt die Folge gern mit anderen!
„Our Time Is Now“ – Luzia Geier über Zohran Mamdani, New York und progressive Politik zum Abgucken?
2026/08/07
In dieser Folge spreche ich mit Luzia Geier über Zohran Mamdani, seinen politischen Aufstieg in New York und die Frage, was sein Erfolg über progressive Politik in den USA erzählt. Luzia lebt seit mehr als zehn Jahren in den USA, war US-Korrespondentin der dpa in Washington und berichtet heute wieder als freie Journalistin aus New York. In ihrem neuen Buch Our Time Is Now — Zohran Mamdani: Wie Mut, Haltung und Menschlichkeit Politik verändern können erzählt sie die Geschichte eines überraschenden Wahlerfolgs und ordnet ein, welche Impulse daraus für demokratische Bewegungen entstehen können. Mamdanis Wahlkampf war ungewöhnlich: er verband lokale Sozialpolitik, linke Strategie und eine unerwartete Allianz mit liberalen Zionisten, begleitet von heftigen Debatten um seine Positionen zu Israel und Palästina. Am Ende stand ein Ergebnis, das viele nicht für möglich gehalten hatten. Auch hierzulande stellen sich Politiker*innen in Anbetracht bevorstehender Wahlen die Frage, welche Strategien sie für ihren Wahlkampf ableiten können. Gast: Luzia GeierHost: Shai Hoffmann Links: https://www.instagram.com/luzia.geier/ https://bastei-luebbe.de/Buecher/Sachbuecher/Our-Time-Is-Now/9783869951744 https://krautreporter.de/newsletter https://krautreporter.de/politik-und-macht/6470-was-die-grunen-von-zohran-mamdani-lernen-wollen-und-was-nicht?shared=ddbbaa8f-b490-451d-9fed-631b58dcfaa0&utm_campaign=share-url&utm_medium=member-url https://hpd.de/artikel/sozialistische-buergermeister-new-york-erstes-deutschsprachiges-buch-ueber-zohran-mamdani-erschienen-24143 Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Video: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
„Hilfe, die nicht ankommt" – Riad Othman von medico international über humanitäre Arbeit in Gaza und der Westbank
2026/07/31
In dieser Folge spreche ich mit Riad Othman über die humanitäre Lage in Gaza! Wir analysieren die Bedingungen für Hilfslieferungen und die Frage, warum Hilfe oft nicht dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Riad ist Nahostreferent bei medico international und arbeitet seit 2016 von Berlin aus zu Israel und Palästina. Zuvor hat er das medico-Büro in Jerusalem und Ramallah geleitet. Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich damit, unter welchen politischen und rechtlichen Bedingungen humanitäre Hilfe in Krisengebieten überhaupt möglich ist. Anlass der Folge ist der aktuelle IPC-Bericht vom Juli 2026 der zwar leichte Verbesserungen zeigt, aber zugleich warnt, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung weiterhin unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden. Wir sprechen über den Registrierungsprozess für Hilfsorganisationen, über Dual-Use-Kontrollen an den Grenzen und darüber, welche Macht Israel über Art und Umfang der Hilfe ausübt. Außerdem geht es um Deutschlands Rolle als einer der wichtigsten Finanziers humanitärer Hilfe und die Spannung zwischen humanitären Verpflichtungen und politischer Unterstützung für Israel. Gast: Riad OthmanHost: Shai Hoffmann Links: https://www.ipcinfo.org/fileadmin/user_upload/ipcinfo/docs/IPC_Famine_Factsheet.pdf  https://www.ochaopt.org/ https://www.ipcinfo.org/ipc-country-analysis/en/?country=PSE https://www.ipcinfo.org/fileadmin/user_upload/ipcinfo/docs/1_IPC_Gaza_Strip_Acute_Food_Insecurity_Malnutrition_Apr_Dec2026_Special_Snapshot.pdf https://www.emro.who.int/opt/information-resources/emergency-situation-reports.html#gaza-emergency-situation-reports https://app.un2720.org/tracking/offloaded Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
„Was kommt nach der Zweistaatenlösung?“ – MENA-Experte Dr. Jan Busse analysiert den Status quo
2026/07/21
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jan Busse über den israelisch-palästinensischen Konflikt, die Lage nach dem erneut angeflammten Krieg zwischen den USA und Iran und die Frage, ob die Zweistaatenlösung noch mehr ist als ein politisches Mantra. Jan ist Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München und einer der profiliertesten deutschen Experten für Israel und Palästina. Gemeinsam mit Muriel Asseburg hat er das Standardwerk Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven verfasst, das inzwischen in der 14. Auflage vorliegt. Anlass der Folge ist auch Netanjahus bevorstehender Besuch im Weißen Haus und die Frage, was das über das Verhältnis zwischen Washington und Jerusalem verrät. Wir sprechen über die Blockaden im Konflikt, über mögliche Zukunftsszenarien und darüber, was passiert, wenn die Zweistaatenlösung endgültig scheitert. Gast: Dr. Jan BusseHost: Shai Hoffmann Links: https://www.unibw.de/politikwissenschaft/professuren/lehrstuhl-ikf/busse https://www.bpb.de/shop/materialien/falter/572136/der-nahostkonflikt/  https://www.chbeck.de/asseburg-busse-nahostkonflikt/product/40951196 https://www.inlibra.com/de/journal/view/issn/0946-7165  https://doi.org/10.1007/978-3-662-70217-8_26   https://www.alandforall.org/wp-content/uploads/2021/02/booklet-english.pdf  Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
„Ich gebe niemanden auf" – Engin Çatık über Schule, Führung und den 7. Oktober
2026/07/17
In dieser Folge spreche ich mit Engin Çatık über die Reaktionen nach dem  7. Oktober 2023 in seiner Schule und wie Engin und seine Kolleg*innen damit umgegangen sind. Engin ist in Berlin-Mariendorf aufgewachsen, hat Geschichte und Ethik studiert und über zehn Jahre im Berliner Bildungssystem gearbeitet, davon viele Jahre in Leitungsfunktionen. Bekannt wurde er als Schulleiter der Johanna-Eck-Schule in Schöneberg, die er aus einer Krise führte. Von Januar 2025 bis Sommer 2026 leitete er die Friedrich-Bergius-Schule in Friedenau, in die er ebenfalls nach einem Brandbrief aus dem Kollegium gerufen wurde. Im September erscheint sein Buch Ich gebe niemanden auf bei S. Fischer. Wir sprechen über seinen Ansatz, zwischen Verhalten und Mensch zu trennen, über strukturelle Herausforderungen und darüber, was Schule braucht, um mit polarisierenden Themen umzugehen. Außerdem geht es um seinen Weggang von der Bergius-Schule und seinen Wechsel in eine systemische Rolle beim Berliner Landesinstitut BLiQ. Ein hörenswertes und inspirierendes Gespräch eines Lehrers, der einen bemerkenswerten Ansatz des radikalen Vertrauens hat. Gast: Engin ÇatıkHost: Shai Hoffmann Links: https://www.urania.de/event/ich-gebe-niemanden-auf/ https://www.fischerverlage.de/buch/engin-catik-ich-gebe-niemanden-auf-9783103977783 https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-engin-catik-100.html https://www.news4teachers.de/2026/01/nach-brandbrief-wie-schulleiter-engin-catik-eine-bereits-abgeschriebene-schule-schritt-fuer-schritt-wieder-aufbaut/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger und Anna Meyer ·  Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
Zwischen den Fronten – Hamza Abu Howidy über sein neues Buch „Muscheln am Strand von Gaza“
2026/07/10
Hamza Abu Howidy ist Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm über sein Debütbuch Muscheln am Strand von Gaza, über die Zeit nach den „We Want to Live"-Protesten und darüber, wie er heute von Deutschland aus als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus wirkt und dabei zwischen die Fronten gerät. Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat. Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann Links: https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684 https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/ Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt: Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an [email protected]
#Reupload: Kein legitimes Ziel – Anja Osterhaus über getötete Journalist*innen im Krieg und der Verfassung der Pressefreiheit weltweit
2026/07/03
In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen. Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit. Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.  Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht. Gast: Anja Osterhaus Host: Shai Hoffmann Links und mehr: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020 https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/ Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari (Video-Snippets). Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.  Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!

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