
Werben im Podcast: staYoung - Der Longevity-Podcast
Bewertung
4.2von
Dieser Podcast hat
235 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Nina RugeExplizit
Nein
Erstellt am
2024/02/09
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
61 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
// Jeden Freitag neue Folgen! // Länger jung, länger gesund! Von Ernährung bis Epigenetik. Expertenwissen für deine Gesundheit und lebenslange Fitness. Nina Ruge, Bestsellerautorin und Wissenschaftsjournalistin, führt Gespräche mit führenden ExpertInnen aus Wissenschaft, Forschung und aus Longevity-Unternehmen der Zukunft. Gesunde Langlebigkeit ist der Megatrend im Hinblick auf Prävention, personalisierte Medizin und Technology
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Eigenständig mit 80? Meist entscheiden die Muskeln, nicht Krebs, sagt Prof. Predel | Nina Ruge
2026/10/16
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Der erste Band unserer neuen Edition The Power of Prevention ist erschienen! Hormonexperte Dr. Jörg Puchta zeigt darin fundiert und gut verständlich, was die Hormonersatztherapie für ein gesundes, langes Leben ab der Menopause wirklich leisten kann: https://link.stayoung.de/tPoP_Puchta Und das ist erst der Anfang: Als Nächstes geht es um Stressmanagement, Mitochondriengesundheit und das Tracken der eigenen Gesundheit mit Wearables.“
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In dieser Folge spreche ich zum zweiten Mal mit Prof. Hans-Georg Predel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. Im ersten Teil ging es um den Hochleistungssport, jetzt nehmen wir uns die Frau um die 50 in der Menopause vor. Für Prof. Predel ist Sport ein Medikament, und wie bei jedem Medikament kommt es auf die richtige Dosis an. Mit dem Abfall des Östrogens steigt das Herz-Kreislauf-Risiko von Frauen deutlich, und in den Jahren rund um die Menopause verlieren viele Frauen 25 bis 30 Prozent an Muskelmasse und Muskelkraft. Die gute Nachricht: Studien zeigen, dass Frauen beim Krafttraining prozentual einen deutlich besseren Kraftzuwachs haben als Männer. Wir sprechen darüber, wie Prof. Predel die Fitness misst, warum kurze Bewegungs-Snacks den Zuckerstoffwechsel besser unterstützen als ein Programm am Stück, welche Mindestdosis an Ausdauer und Kräftigung er empfiehlt und was du für ein Mini-Fitnessstudio zu Hause brauchst.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
- Warum bezeichnet Prof. Predel Sport als Medikament, und gegen welche Erkrankungen wirkt es?
- Weshalb steigt das Herz-Kreislauf-Risiko von Frauen mit der Menopause und vor allem in der Postmenopause so stark an?
- Was zeigen neue Studien zum Kraftzuwachs von Frauen im Vergleich zu Männern?
- Wie viel Muskelmasse und Muskelkraft verlieren viele Frauen in den Jahren rund um die Menopause?
- Wie stark bestimmen unsere Gene, was wir mit Training erreichen können?
- Was hält Prof. Predel von Lifestyle-Gentests für die Muskulatur?
- Wie misst die Sportmedizin den Fitnessstatus, von der Spiroergometrie über Laktat bis zum Handgrip-Test?
- Warum waren kurze Bewegungs-Snacks in einer Studie mit Glukosesensoren effektiver als ein Bewegungsprogramm am Stück?
- Welche Mindestdosis an Ausdauer und Kräftigungstraining empfiehlt Prof. Predel pro Woche?
- Weshalb profitiert gerade, wer untrainiert startet, am meisten vom Training?
- Was brauche ich für ein Mini-Fitnessstudio zu Hause, und welche Übungen helfen beim Einstieg?
- Warum hängt ein selbstbestimmtes Leben im Alter so stark an der Muskulatur?
Prof. Predel plädiert beim Thema Training für das KISS-Prinzip, im Gespräch englisch als „Keep it safe and simple“ genannt, auf Deutsch: sicher und einfach halten. Statt sich von Gentests verunsichern zu lassen, kombinierst du Ausdauer, Koordination und Kraft.
Die isometrischen Übungen, über die wir sprechen, findest du hier: https://www.hochdruckliga.de/nachricht/mit-isometrischen-uebungen-gegen-bluthochdruck
Weitere Informationen zu Prof. Hans-Georg Predel findest du hier: https://fis.dshs-koeln.de/de/persons/hans-georg-predel/
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Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.
STY-312
Peptid-Hype: Max-Planck-Direktor nennt das Spritzen einen Eigenversuch ohne jede Not | Nina Ruge
2026/10/09
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Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine“ ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier gibt es das Buch: https://link.stayoung.de/AWG
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In dieser Folge spreche ich mit Professor Jens Brüning, seit fünfzehn Jahren Direktor am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln und Direktor der Poliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Präventivmedizin an der Universitätsklinik in Köln. Thema ist der Peptid-Hype: Allein auf TikTok wurden Peptidinhalte 230 Millionen Mal angesehen, Tausende spritzen sich Peptid-Stacks für Regeneration, Fettabbau, Muskelaufbau und Anti-Aging, und die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat die Hürde für den Vertrieb mehrerer dieser Peptide gerade gesenkt. Professor Brüning arbeitet seit dreißig Jahren mit Peptiden und trennt für uns Fiktion und Fakten. Wir klären, was Peptide im Körper überhaupt tun, warum Insulin und die GLP-1-Analoga die Medizin revolutioniert haben, und was bei BPC-157, CJC-1295, den Morelinen, TB500, GHK-Kupfer und MOTS-c an Evidenz wirklich vorliegt. Es geht um Reinheit, Dosierung, Tumorrisiko und Immunreaktionen, und um die Frage, warum es für Gesunde bis heute kaum Studien gibt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Was sind Peptide eigentlich, und warum sagt der Begriff allein noch nichts über die Wirkung aus?
Warum vergleicht Professor Brüning die Frage „Wie wirken Peptide?" mit der Frage, ob ein rotes Auto schnell fahren kann?
Wie steuert Insulin unseren Blutzucker, und weshalb hat dieses eine Peptid die Biomedizin verändert?
Was unterscheidet die modernen GLP-1-Analoga vom körpereigenen GLP-1, das nach zwei bis drei Minuten abgebaut ist?
Wie funktionieren die neuen dualen und Triple-Agonisten, und welche Organe sprechen darauf an?
Warum nennt Professor Brüning das Spritzen der übrigen Peptide eine riesige Blackbox?
Was kann in einem Fläschchen vom Graumarkt alles stecken, von Verunreinigungen bis zu fehlender Sterilität?
Weshalb lassen 150 Publikationen zu BPC-157 aus im Wesentlichen einer Arbeitsgruppe die Alarmglocken schrillen?
Welches Krankheitsbild ahmt nach, wer sich jahrelang wachstumshormonsteigernde Peptide spritzt?
Warum ist GHK-Kupfer als Injektion etwas anderes als die Creme, aus der es stammt?
Wieso kann ein Peptid, das die Gefäßneubildung anregt, theoretisch auch einen Tumor befeuern?
Was hat die Placebo-Gruppe der großen GLP-1-Studien verloren, und was sagt das über subjektive Erfolgsberichte?
Weitere Informationen zu Professor Jens Brüning findest du hier:
https://www.mpg.de/5077535/stoffwechselforschung-bruening
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STY-306
Brustgewebe zu dicht? Mammografie sieht zu wenig, sagt der Top-Radiologe | Nina Ruge
2026/10/02
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Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. HIER gibt es das Buch.
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Clemens Kaiser, Leiter des Mannheimer MRT-Zentrums für Brustkrebsvorsorge (MMZ) an der Universitätsklinik Mannheim. Er forscht seit 25 Jahren an der Mamma-MRT, sein Vater hat das Verfahren 1984 in Erlangen mit begründet. Knapp 19.000 Frauen sterben in Deutschland jedes Jahr an Brustkrebs, genauso viele wie vor 30 Jahren. Mein Gast ist überzeugt, dass das nicht so sein müsste. Wird ein Tumor unter einem Zentimeter entdeckt, überleben fast 99 % der Frauen. Genau diese kleinen Karzinome findet die Röntgen-Mammografie in einer dichten Brust oft nicht, ihre Trefferquote sinkt dort auf 50 %, in sehr dichtem Drüsengewebe sogar unter 40 %. Betroffen ist die Hälfte aller Frauen, und die meisten erfahren ihre Brustdichte nicht einmal. Wir sprechen über Strahlenbelastung, Kontrastmittel, Kosten und darüber, warum Clemens Kaiser seine eigene Frau nur an vier Zentren in Deutschland schicken würde. Eine Folge über eine Methode, die es längst gibt, und über die Gründe, warum sie bisher kaum eine Frau bekommt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum sucht die Mammografie in einer dichten Brust nach der Schneeflocke in der Schneewolke?
Was bedeuten die vier Dichtegrade A, B, C und D für die Aussagekraft einer Mammografie?
Wie kommt es, dass in einer sehr dichten Brust 6 von 10 Tumoren übersehen werden?
Weshalb erfahren Frauen in den USA seit 2023 ihre Brustdichte, Frauen in Deutschland aber nicht?
Warum haben Frauen mit dichtem Drüsengewebe zusätzlich ein erhöhtes Brustkrebsrisiko?
Was sagen die Zahlen zur Überlebensrate, wenn ein Tumor unter einem Zentimeter gefunden wird?
Wie groß ist der kleinste Krebs, den die Mamma-MRT zuverlässig sichtbar machen kann?
Warum ist das Kontrastmittel für die Mamma-MRT nicht wegzudiskutieren, und wie sicher ist Gadolinium?
Wie viel Strahlung sammelt sich über 13 bis 20 Mammografien in einem Frauenleben an?
Warum sollte die Hormonersatztherapie vor einer Mamma-MRT pausiert werden?
Weshalb spart eine Mamma-MRT den Krankenkassen am Ende Geld, obwohl sie vorne teurer ist?
Warum würde Clemens Kaiser seine eigene Frau nur an vier Zentren in Deutschland schicken?
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Clemens Kaiser findest du hier:
https://www.mamma-mrt-screening.de/ma/
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STY-310
Ganzkörper-MRT: 1 von 100 Gesunden könnte einen Tumor haben, sagt der Radiologe | Nina Ruge
2026/09/25
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In dieser Folge spreche ich mit Professor Fabian Bamberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Freiburg, und mit Privatdozent Dr. Gerwin Schmidt, Facharzt für Radiologie in der Münchner Großpraxis DIE RADIOLOGIE, über eine der umstrittensten Präventionsfragen unserer Zeit: Was bringt ein Ganzkörper-MRT wirklich? Seit Kim Kardashian einen Anbieter von Ganzkörperscans in den Himmel gelobt hat, tobt die Debatte zwischen Früherkennung und Überdiagnostik. Beide kennen sich aus ihrer Ausbildungszeit in München und stehen für zwei Blickwinkel: Fabian Bamberg forscht unabhängig und hat in der NAKO-Gesundheitsstudie über 30.000 Menschen im Ganzkörper-MRT untersucht, Gerwin Schmidt bietet die Untersuchung seit fast 15 Jahren in der Praxis an. Wir sprechen über ernste Zufallsbefunde, über alles, was das MRT nicht sieht, über Protokolle, Kosten und Künstliche Intelligenz. Ich habe mich zur Vorbereitung selbst in die Röhre gelegt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum gilt das Ganzkörper-MRT unter vielen Radiologen bis heute als Blödsinn und Geldschneiderei?
Was bedeutet es, wenn bei 1 bis 2 von 100 scheinbar gesunden Menschen ein schwerwiegender Befund auftaucht?
Wie funktioniert ein MRT überhaupt, und warum kommt es dabei ganz ohne Röntgenstrahlung aus?
Weshalb rattert und klopft das Gerät so laut, und bekommt man das technisch nicht in den Griff?
Was kann ein Ganzkörper-MRT besonders gut darstellen, und wo liegen seine klaren Grenzen?
Warum sind Hautkrebs, Brustkrebs, Darmpolypen und die Herzkranzgefäße im MRT nicht verlässlich zu sehen?
Wie lange muss eine seriöse Ganzkörper-Untersuchung dauern, und warum warnen Radiologen vor Kurzprotokollen?
Was sollte ich vor der Buchung fragen, wenn es auf die Tesla-Zahl des Geräts gar nicht ankommt?
Wie läuft so eine Untersuchung ab, vom Vorgespräch bis zum Befundgespräch direkt danach?
Was kostet ein Ganzkörper-MRT in Deutschland, und warum zahlen die gesetzlichen Kassen es nicht?
Wie weit ist Künstliche Intelligenz in der Bildauswertung wirklich, und wo hilft sie heute schon?
Weshalb halten beide Experten ein Ganzkörper-Screening für die breite Bevölkerung noch für verfrüht?
Ein Punkt hat mich besonders überzeugt: Fabian Bamberg nennt drei Fragen, die ich vor jeder Ganzkörper-Untersuchung stellen sollte. Erstens, welches Protokoll wird gefahren und was genau wird angeschaut? Zweitens, wer befundet die Bilder, und sind das wirklich ausgebildete Experten? Und drittens, wie geht die Praxis mit unklaren Befunden um? Die Tesla-Zahl des Geräts steht ausdrücklich nicht auf dieser Liste.
Weitere Informationen zu Professor Fabian Bamberg findest du hier:
https://www.uniklinik-freiburg.de/radiologie.html
Weitere Informationen zu Privatdozent Dr. Gerwin Schmidt findest du hier:
https://www.die-radiologie.de/aerzteteam/priv-doz-dr-med-gerwin-schmidt
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STY-305
15 gesunde Jahre mehr durch Sport: Olympia-Sportmediziner erklärt, wie es geht! | Nina Ruge
2026/09/18
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In dieser Folge spreche ich mit Professor Hans-Georg Predel, dem Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Bei ihm laufen die sportmedizinischen Check-ups von Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele. Für ihn ist Sport ein Therapeutikum par excellence, und genau darum geht es in diesem Gespräch: Bewegung als Medikament, das vor vielen Alterskrankheiten gleichzeitig schützt und auf fast alle Hallmarks of Aging wirkt, von Inflammaging über die Mitochondrien bis zum zentralen Nervensystem. Wir sprechen über die richtige Dosierung, über Proteine, Kohlenhydrate und Nahrungsergänzung, über das, was Biosensoren und Wearables heute wirklich messen können. Und wir sprechen über die Nebenwirkungen einer Überdosis: Übertraining, Vorhofflimmern, Koronarkalk. Denn regelmäßige Bewegung schenkt uns laut großen Studien zehn bis fünfzehn gesunde Lebensjahre, in Kombination mit anderen Strategien sogar mehr als zwanzig.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum spricht ein Sportmediziner beim Thema Bewegung von einem Therapeutikum par excellence?
Wie dosiert Professor Predel das Medikament Sport bei sich selbst, und wo hat er selbst eine Lücke?
Warum ist Muskulatur noch flüchtiger als Kapital auf dem Konto?
Was passiert mit ehemaligen Leistungssportlern, die sich auf ihrer alten Form ausruhen?
Wie greift Bewegung in Inflammaging, mitochondriale Alterung und das zentrale Nervensystem ein?
Wie viele gesunde Lebensjahre bringt lebenslange sportliche Aktivität nach heutiger Studienlage?
Weshalb rückt im Spitzensport die Regeneration stärker in den Fokus als der nächste Trainingsreiz?
Was können handelsübliche Biosensoren und Wearables messen, und wo sind sie den Profigeräten unterlegen?
Warum haben viele Sportlerinnen und Sportler ein Leaky-Gut-Syndrom, und was bringen Probiotika?
Welche Werte lässt ein gesunder Hobbyathlet sinnvollerweise messen, bevor er supplementiert?
Ab welcher Belastungsdauer lohnt sich überhaupt ein gezieltes Kohlenhydratmanagement?
Wie viel Protein braucht der Körper jenseits der 40, und welche Einschränkung gilt dabei?
Woran erkennt man ein beginnendes Übertraining, und welches Signal kommt zuerst?
Welche Risiken bringt eine Überdosierung von Sport im Alter für Herz und Gefäße mit sich?
Weitere Informationen zu Professor Hans-Georg Predel findest du hier:
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STY-309
Impfung gegen Alzheimer: Top-Forscher macht uns endlich Hoffnung! | Nina Ruge
2026/09/11
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Christian Haass, Biochemiker, Neurowissenschaftler und Leiter des Labors für Neurowissenschaften an der LMU München. Er forscht seit 1990 an der Alzheimer-Erkrankung und gehört zu den international führenden Alzheimerforschern. Rund eineinhalb Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum leben mit dieser Krankheit, und für gesunde Langlebigkeit gibt es kaum eine wichtigere Frage. Wir gehen die Alzheimer-Kaskade Schritt für Schritt durch: das giftige Beta-Amyloid, das wir alle von Geburt an produzieren, die Tau-Proteine, die im Inneren der Nervenzellen verklumpen, und die Mikroglia, die Immunzellen des Gehirns, die die Plaques lange in Schach halten. Wir sprechen über Bluttests, die die Erkrankung erkennen, bevor Symptome auftreten, über den Risikofaktor ApoE4 und die Frage, warum Frauen häufiger betroffen sind, über die neuen Antikörper mit Brain Shuttle, über die Aussicht auf eine Impfung und darüber, was wir mit Bewegung, Neugierde und Kontakten selbst in der Hand haben.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum produzieren wir das giftige Beta-Amyloid von Geburt an unser ganzes Leben lang?
Was passiert im Schlaf, wenn das glymphatische System das Gehirn spült, und warum lässt diese Reinigung im Alter nach?
Wie schneiden zwei Enzymscheren das Beta-Amyloid aus der Zellmembran, und warum sind Medikamente gegen diese Scheren gescheitert?
Weshalb bleiben einzelne Menschen geistig fit, obwohl ihr Gehirn voller Plaques ist?
Was sind Tau und Tangles, und warum nennt Christian Haass die Verbindung zwischen Amyloid und Tau den Holy Grail der Alzheimerforschung?
Wie erkennen die neuen Bluttests eine Alzheimer-Pathologie, und warum sinkt der Amyloidspiegel im Blut dabei paradoxerweise?
Ab welchem Alter ist ein solcher Bluttest sinnvoll, und warum sollte er nicht ohne ärztliche Begleitung gemacht werden?
Was macht der genetische Risikofaktor ApoE4, und warum könnte er Frauen stärker treffen als Männer?
Warum galten die Mikroglia lange als Übeltäter, und wieso sind sie in Wahrheit unsere Abwehr gegen die Plaques?
Wie kann eine überlastete Mikroglia-Zelle vom Beschützer zum Problem werden?
Was steckt hinter dem Brain Shuttle, der die neuen Antikörper mit einem Zehntel der Dosis ins Gehirn bringt?
Welche drei Lebensstilfaktoren hält Christian Haass für die wichtigsten, und warum gehört Neugierde dazu?
Drei Dinge halten unser Gehirn nach Christian Haass fit: körperliche Aktivität, Neugierde und soziale Interaktion. Sein Mentor Konrad Beyreuther hat es so formuliert: Wir müssen im Alter tanzen und währenddessen von 105 immer sieben abziehen.
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Christian Haass findest du hier:
https://www.biochemie.abi.med.uni-muenchen.de/about/staff/professors/haass/index.html
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STY-296
Revolution in MRT und CT: Medizin-Zukunftsexperte macht uns Hoffnung! | Nina Ruge
2026/09/04
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In dieser Folge spreche ich mit Thomas Seiler, Vice President Government Relations bei Siemens Healthineers. 30 Jahre lang hat er das Geschäft in Südwest- und Mitteldeutschland geleitet und kennt die ganze Palette der modernen Bildgebung. Mit ihm starte ich eine ganze Reihe zur Früherkennung. Denn vier Krankheitsbilder verantworten rund 75 Prozent aller Todesfälle in Deutschland: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schlaganfall und neurodegenerative Erkrankungen. Sie alle entwickeln sich über Jahrzehnte, lange bevor wir das erste Symptom spüren. Genau hier setzt die Sekundärprävention an. Wir sprechen über Ultraschall, MRT und CT, über Dual-Source-Geräte und das neue Photon-Counting-CT, über den Calcium-Score und die tückischen Softplaques, über Lungenkrebs-Screening, Ganzkörper-MRT, Mammographie und Prostata-Diagnostik. Und über die künstliche Intelligenz, die Aufnahmezeiten verkürzt, Befunde aufbereitet und den Radiologen nach Seilers Überzeugung nicht ersetzt, sondern besser macht.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Welche vier Krankheitsbilder verursachen rund 75 Prozent aller Todesfälle, und welche davon lassen sich mit bildgebenden Verfahren überhaupt aufspüren?
Was unterscheidet Primärprävention von Sekundärprävention, und warum beginnt die Verkalkung der Herzkranzgefäße teilweise schon mit 30?
Wofür setzt man Ultraschall ein, wofür MRT, wofür CT, und wonach entscheidet der Arzt das im Einzelfall?
Warum ist Ultraschall so stark vom Untersucher abhängig, und was verändert die künstliche Intelligenz daran gerade?
Was steckt hinter dem Dual-Source-CT, und weshalb braucht es zwei Röntgenröhren für ein gestochen scharfes Bild vom schlagenden Herzen?
Wofür brauche ich beim Cardio-CT ein Kontrastmittel, wofür einen Beta-Blocker, und was zeigt der Calcium-Score auch ohne Kontrastmittel?
Warum sind Softplaques so tückisch, und weshalb erkennt man sie erst seit wenigen Jahren im CT?
Wie kann ein unauffälliges Belastungs-EKG einen 90-prozentigen Verschluss im Herzkranzgefäß übersehen?
Was macht das Photon-Counting-CT zur kleinen Revolution, und warum dauert die Aufnahme des Herzens dort nur zwei Sekunden?
Was bedeutet Low-Dose, und wer hat in Deutschland inzwischen Anspruch auf das Lungenkrebs-Screening?
Wie geht man mit falsch positiven Befunden um, und was spricht trotzdem für die frühe Untersuchung?
Ist das Ganzkörper-MRT reine Geldmacherei, und wo ist die MRT der klassischen Mammographie überlegen?
Ein Satz von Thomas Seiler ist mir besonders hängen geblieben: Wenn man etwas sieht, ist es besser, als wenn man es nicht sieht. Genau das beschreibt für mich den Kern dieser Folge. Und für dichtes Brustgewebe hat er das Bild von Professor Clemens Kaiser mitgebracht: In der klassischen Röntgen-Mammographie ist es, wie im Schneegestöber die Schneeflocke zu erkennen.
Weitere Informationen zu Thomas Seiler findest du hier:
Website Siemens Healthineers: https://www.siemens-healthineers.com/
LinkedIn: linkedin.com/in/thomas-seiler-ab262ba4
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STY-311
Training statt Pille: Muskeln erhalten ist das stärkste Medikament! | Nina Ruge
2026/08/28
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Thomas Kälicke, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der GFO-Kliniken in Bonn und Bad Honnef. Es ist sein dritter Besuch bei staYoung, und diesmal geht es um Sarkopenie, den altersbedingten Muskelschwund. Als Chirurg sieht er täglich, was fehlende Muskulatur anrichtet. Wir klären, warum Sarkopenie inzwischen als eigenständige Erkrankung mit eigenem Diagnosecode gilt, warum der Abbau schon zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr beginnt und sich ab 60 deutlich beschleunigt, und warum nicht die Muskelmasse entscheidend ist, sondern Kraft und Funktion. Wir sprechen über die schnellen Typ-zwei-Fasern, über Handkraftmessung und Aufstehtest, über Myokine, Mitochondrien und den Muskel als Zuckerspeicher und Schutzschild fürs Gehirn. Und natürlich darüber, wie Training, Protein und einige wenige Nahrungsergänzungsmittel wirklich helfen. Die zentrale Botschaft: Es ist nie zu spät anzufangen.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
– Warum bedeutet gute Muskulatur im Alter vor allem Freiheit und Selbstständigkeit?
– Was sieht ein Unfallchirurg im OP, wenn ein Muskel bereits sarkopen ist?
– Weshalb gilt Sarkopenie heute als eigenständige Krankheit mit eigenem Diagnosecode?
– Ab welchem Alter beginnt der Muskelabbau wirklich, und wann beschleunigt er sich?
– Was steckt hinter der anabolen Resistenz, und warum wird der Muskel im Alter schwerhörig?
– Wie viel Muskelkraft kostet eine einzige Woche Bettlägerigkeit im Alter?
– Warum verlieren wir die schnellen Typ-zwei-Fasern zuerst, und was hat die Gesäßmuskulatur damit zu tun?
– Wie aussagekräftig ist die Handkraftmessung, und ab welchen Werten wird es kritisch?
– Was verraten Fünfmal-Aufstehtest, Ganggeschwindigkeit und Bioimpedanzanalyse?
– Wie steuern Myokine und Adipokine unser Entzündungsniveau, Stichwort Entzündungsaltern?
– Warum ist Muskeltraining immer auch Zuckerstoffwechsel- und Gehirntraining?
– Wie sieht ein sinnvoller Trainingsaufbau für Untrainierte aus, und welcher Fehler ist der häufigste?
Thomas Kälicke arbeitet mit Bildern, die hängen bleiben. Muskel vergisst nie, sagt er seinen Patienten, weil die Satellitenzellen des Muskels eine Art Gedächtnis haben. Muskulatur ist wie Pommes rot-weiß, diese Eselsbrücke hat er von Ingo Froböse übernommen: Wir brauchen rote Ausdauerfasern und weiße Schnellkraftfasern, und zwar beide. Und sein Lieblingssatz für alle, die neu anfangen: Der Muskel wächst schneller als die Sehne.
Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Thomas Kälicke findest du hier:
https://www.leading-medicine-guide.com/de/spezialisten/thomas-kaelicke-bonn
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Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.
STY-288
Abnehmspritze gegen Altern: Hoffnungsträger oder verfrühter Hype? | Nina Ruge
2026/08/21
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Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. HIER gibt es das Buch.
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Thomas Haak, Internist, Hormonspezialist und Diabetologe, langjähriger Chefarzt des Diabeteszentrums Bad Mergentheim und Mitgründer von diabetes.de, der Deutschen Diabeteshilfe. Zum dritten Mal ist er bei staYoung zu Gast, und diesmal nehmen wir uns den Typ-2-Diabetes im Alter vor: warum das Risiko mit den Jahren steigt, obwohl wir uns bewegen und vernünftig essen. Wir klären, was Insulinresistenz wirklich bedeutet, welche Rolle Bauchspeicheldrüse, Muskelabbau, viszerales Fett und die Fettleber spielen und warum das metabolische Syndrom als tödliches Quartett gilt. Im zweiten Teil geht es um die große Frage der Longevity-Medizin: Können Diabetes-Medikamente wie Metformin, die Inkretin-Therapien (Abnehmspritze) und die SGLT2-Hemmer auch vor Alterskrankheiten schützen? Wir sprechen über die TAME-Studie, über begründete Hoffnungen und ärztliche Skepsis und darüber, was jede und jeder selbst für einen gesunden Stoffwechsel tun kann.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes mit dem Alter, selbst bei guter Ernährung und Sport?
Was bedeutet Insulinresistenz, und warum geht das Schlüssel-Schloss-Prinzip der Zellen kaputt?
Welche Werte sollten wir neben dem HbA1c im Blick haben, und ab wann ist Vorsicht geboten?
Wie tragen alternde, seneszente Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zum Diabetesrisiko bei?
Weshalb ist Muskelabbau (Sarkopenie) ein Treiber für Diabetes, und was hilft dagegen?
Warum ist viszerales Bauchfett so gefährlich für den gesamten Stoffwechsel?
Wie hängen Fettleber, Leberfasten und der Blutzucker miteinander zusammen?
Was haben mTOR, Autophagie und Inflammaging mit Diabetes im Alter zu tun?
Welche Folgeerkrankungen drohen bei einem schlecht eingestellten Diabetes?
Wie wirkt die sogenannte Abnehmspritze, und warum ist Inkretin-Therapie der treffendere Begriff?
Was macht die SGLT2-Hemmer zu so vielseitigen Medikamenten für Herz und Nieren?
Warum untersucht die TAME-Studie ausgerechnet Metformin als möglichen Schutz vor Alterskrankheiten?
Thomas Haak nennt drei Bausteine für gesundes Altern, die ich mir gut merken will: Ausdauer, vor allem für Herz, Kreislauf und Lunge, Kraft durch Muskeltraining und Koordination samt geistiger Frische. Diese drei Säulen sind aus seiner Sicht der beste Schutz, auch gegen Diabetes im Alter.
Weitere Informationen zu Prof. Thomas Haak findest du hier:
https://www.diabetes.de
Diabeteszentrum Bad Mergentheim / Metabolic Prevention: Link bitte ergänzen
Buchtipp aus der Folge: „Das Kuchenparadox" von PD Dr. Tim Hollstein
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Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.
STY-308
10 Millionen Fachkräfte fehlen: Google-Manager sieht KI als Retter der Gesundheit? | Nina Ruge
2026/08/14
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Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. HIER gibt es das Buch.
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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Wieland Holfelder, dem Leiter des Google-Entwicklungszentrums in München mit rund 1.800 Mitarbeitenden und Mitglied des Aufsichtsrats am TUM Klinikum rechts der Isar. Ich wollte endlich Orientierung im Dschungel der digitalen Gesundheitsangebote finden, und genau darum geht es hier: Was kann künstliche Intelligenz heute schon zuverlässig und seriös für meine Gesundheit leisten? Wir sprechen über die neue Google Health App, die meine Wearables von Whoop über Oura bis zur Waage in einem Cockpit zusammenführt, über KI in der Diagnostik von Hirntumoren, über die elektronische Patientenakte und die souveräne Cloud, in der meine sensiblen Daten in Deutschland bleiben. Dr. Holfelder erklärt, wie ich mit dem RPCK-Prinzip bessere Prompts schreibe, warum Gemini Notebook für Arztbriefe ein echter Gamechanger ist und wie AlphaFold die Medikamentenforschung auf ein neues Niveau hebt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Was kann künstliche Intelligenz heute schon zuverlässig und seriös für meine Gesundheit leisten?
Wie führt die Google Health App die Daten all meiner Wearables in einem einzigen Cockpit zusammen?
Warum wird bei der Suche nach medizinischen Begriffen keine Werbung angezeigt und werden keine Daten verkauft?
Wie hilft KI den Radiologen dabei, Hirntumore früher und präziser zu erkennen?
Was steckt hinter dem offenen Modell MedGemma und dem Single Cell Foundation Model?
Weshalb bleiben meine Gesundheitsdaten in der souveränen Cloud garantiert in Deutschland?
Was ändert die elektronische Patientenakte für uns im Alltag und beim Arztbesuch wirklich?
Wie entlastet KI die überlasteten Arztpraxen bei Dokumentation und Bürokratie?
Warum ist Gemini Notebook gerade für schwer verständliche Arztbriefe ein Gamechanger?
Wie schreibe ich mit dem RPCK-Prinzip Prompts, die weniger Halluzinationen liefern?
Welche Daten sollte ich niemals in normale Chatbots hochladen?
Wie hat AlphaFold mit über 200 Millionen Proteinstrukturen die Medikamentenforschung revolutioniert?
Ein Tipp, den ich mir gemerkt habe: Dr. Holfelder nennt im Gespräch das englische RPCK-Prinzip für bessere KI-Antworten. Auf Deutsch lautet die Merkformel RPKF, also Rolle, Problem, Konzept und Format. Wer seine Frage nach diesem Muster aufbaut, bekommt deutlich präzisere und seriösere Antworten.
Weitere Informationen zu Dr. Wieland Holfelder findest du hier: - LinkedIn: linkedin.com/in/holfelder- https://informatik2021.gi.de/beirat/detailseite/wieland-holfelder
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STY-295
Rotlicht am Morgen: warum der Zeitpunkt über die Wirkung entscheidet | Nina Ruge
2026/08/07
***Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint bald und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: https://link.stayoung.de/alleswirdgut***
In dieser Folge spreche ich mit Professor Richard Crevenna, Leiter der Universitätsklinik für Physikalische Medizin der MedUni Wien und Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft, sowie mit Maximilian Kern, Gründer und CEO des Geräteherstellers HigherQi, über ein Thema, das ich schon lange angehen wollte: Rotlicht und den Fachbegriff dahinter, die Photobiomodulation. Rotlichtpanels, Gesichtsmasken und Rotlichtsaunen sind längst überall, doch was davon ist Marketing und was ist nachweislich belegt? Wir klären, wie das kalte LED-Licht in den Zellen wirkt und warum die Cytochrom-c-Oxidase in unseren Mitochondrien mehr ATP, also Zellenergie, bereitstellt. Für Healthy Longevity ist das hochspannend, denn gesunde Mitochondrien sind die Basis für Regeneration und Prävention. Wir sprechen über belastbare Anwendungsgebiete wie Haarwachstum, Akne, Wundheilung und Hautalterung, über das therapeutische Fenster aus Dosis und Abstand und darüber, woran man ein seriöses Gerät erkennt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Was unterscheidet die kalte LED-Rotlichttechnik von der alten Wärmelampe aus Omas Zeiten?
Warum arbeitet die Photobiomodulation mit zwei Wellenlängen, sichtbarem Rotlicht und unsichtbarem Nah-Infrarot?
Wie bringt das Licht über die Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien mehr ATP und damit Zellenergie hervor?
Weshalb gilt bei der Dosis eine umgekehrte U-Kurve, bei der zu viel Licht sogar den Zelltod auslösen kann?
Was ist beim Haarwachstum durch Rotlicht wirklich belegt und wo sind die Grenzen?
Warum wurde dieser Effekt einst zufällig an rasierten Mäusen entdeckt?
Wie gut ist die Studienlage bei Akne, Wundheilung und Schleimhautentzündungen im Mund?
Was kann Rotlicht bei der Hautalterung leisten und was eben nicht?
Wie erkenne ich eine seriöse Gesichtsmaske oder ein hochwertiges Panel?
Welche Intensität, welcher Abstand und welche Anwendungsdauer sind sinnvoll?
Warum sollte man Rotlicht eher morgens als spät am Abend anwenden?
Welche Nebenwirkungen und Kontraindikationen, etwa für die Augen oder bei Photosensibilisierung, muss ich kennen?
Weitere Informationen zu Professor Richard Crevenna findest du hier:
https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/2025/news-im-mai-2025/richard-crevenna-neuer-praesident-der-oesterreichischen-schmerzgesellschaft/
LinkedIn: https://at.linkedin.com/in/crevenna-richard-5a89b576
Weitere Informationen zu Maximilian Kern und HigherQi findest du hier:
https://www.higherqi.de/
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STY-303
Nachruf Daniela Grob
2026/08/04
*** HIER gelangst du zur Podcast-Folge mit Daniela Grob ***
Heute eine Meldung, die uns ganz schwer fällt…
Daniela Grob hat den Kampf gegen Eierstockkrebs verloren.
Wir sind tief bestürzt über diese Nachricht. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freunden und allen Menschen, die ihr nahestanden.
Im Namen des gesamten staYoung Teams möchten wir unser herzliches Beileid aussprechen. Wir wünschen ihrer Familie und ihren Angehörigen in dieser schweren Zeit viel Kraft, Zusammenhalt und Trost.
Ruhe in Frieden, Daniela. 🕊️
Cannabis: Wie süchtig macht es wirklich? | Nina Ruge
2026/07/31
***Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" erscheint bald und kann jetzt schon vorbestellt werden. Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse rund um ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier kannst du es vorbestellen: https://link.stayoung.de/alleswirdgut***
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Rudolf Likar, Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapeut und Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Klagenfurt, über ein Thema, das kaum jemand nüchtern betrachtet: Cannabis. Umwölkt von Werbeversprechen, unklarer Forschungslage und seit der Teillegalisierung hochpolitisch aufgeladen, ist die Pflanze schwer einzuordnen. Genau das versuchen wir. Denn Cannabis verstehen zu lernen, seine Wirkstoffe THC und CBD sauber auseinanderzuhalten und ihren medizinischen Nutzen von den Risiken zu trennen, ist selbst eine Form von Prävention. Wir sprechen über das körpereigene Cannabinoid-System, das jeder von uns in sich trägt und das Schlaf, Schmerz, Appetit, Stimmung und Entzündungen mitreguliert. Rudolf Likar erklärt, warum CBD ohne Rauschwirkung bei Schmerzen, Schlafstörungen und Entzündungen helfen kann, wo THC klar in ärztliche Hände gehört und weshalb das Suchtrisiko von Cannabis im Vergleich zu Alkohol und Nikotin deutlich geringer ausfällt. Ein differenziertes Gespräch über Chancen, Grenzen und den dringenden Bedarf an mehr Forschung.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Was hat Cannabis eigentlich mit Prävention zu tun?
Warum trägt jeder Mensch ein körpereigenes Cannabinoid-System in sich?
Was unterscheidet THC von CBD in Wirkung und Nebenwirkung?
Wie hoch ist das Suchtrisiko von Cannabis im Vergleich zu Alkohol und Nikotin?
Warum kann CBD bei Schmerzen, Schlafstörungen und Entzündungen helfen?
Weshalb wirkt THC euphorisierend und wo liegen seine Risiken für junge Menschen?
Was bedeutet es, dass THC ein Agonist und CBD eher ein Antagonist am Rezeptor ist?
Wie dosiert man Cannabis-Wirkstoffe in der Medizin richtig?
Warum sind frei verkäufliche CBD-Produkte oft nicht das, was sie versprechen?
Welche Rolle spielt das körpereigene Cannabinoid-System bei Fruchtbarkeit und Flow?
Wie steht Rudolf Likar zur Teillegalisierung und zum Konsum ohne ärztliche Begleitung?
Warum ist bei Cannabis fast immer die Kombination der Wirkstoffe entscheidend?
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Rudolf Likar findest du hier:
https://www.dr-likar.at
Buch: „Dr. Cannabis" (mit Dr. Dominik Schantl)
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STY-304
Allergie, Asthma, Neurodermitis: immer schlimmer, wieso? Top-Umweltmedizinerin klärt auf | Nina Ruge
2026/07/24
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Hautärztin, Allergologin und Professorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin am Helmholtz-Zentrum München. Ihr Ansatz gehört für mich zu den hoffnungsvollsten in der Longevity-Debatte: Wir bestimmen die Halbwertszeit unserer Gesundheit zu einem großen Teil selbst, wenn wir verstehen, wie unsere Umwelt auf uns wirkt. Sie erklärt, was das Exposom ist, warum Allergien und Neurodermitis seit Jahrzehnten zunehmen und weshalb der Unterschied zwischen echter Allergie und Intoleranz so entscheidend ist. Wir sprechen darüber, wie unsere Barrieren, Haut, Darm und Lunge, durch Chemikalien, Mikroplastik und PFAS geschwächt werden, und wie wir sie schützen. Vor allem aber geht es um Prävention: von vielfältiger Ernährung im ersten Lebensjahr über die spezifische Immuntherapie bis zu mehr Natur im Alltag. Ihre Botschaft ist so einfach wie kraftvoll: Prävention ist die freundlichste Form der Medizin, und eine gesunde Umwelt hält uns gesund.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum bezeichnet Claudia Traidl-Hoffmann Prävention als die freundlichste und zugleich kostengünstigste Form der Medizin?
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Exposom, und warum betrifft er unsere Gesundheit so umfassend?
Warum glaubt rund ein Drittel der Menschen, eine Lebensmittelallergie zu haben, obwohl nur wenige Prozent wirklich betroffen sind?
Was ist der entscheidende Unterschied zwischen einer echten Allergie und einer Nahrungsmittelintoleranz?
Weshalb haben Allergien seit den 1950er Jahren so stark zugenommen, dass sie heute als Volkskrankheit Nummer eins gelten?
Wie kann früher, vielfältiger Kontakt mit Nahrungsmitteln im ersten und zweiten Lebensjahr Allergien vorbeugen?
Warum ist bei Allergien der richtige Kontakt so wichtig, und wann führt Kontakt stattdessen zur Erkrankung?
Wie funktioniert die spezifische Immuntherapie, und bei welchen Allergien lässt sich damit die Allergie heilen?
Was passiert bei Neurodermitis in der Hautbarriere, und welche Rolle spielen Umweltschadstoffe dabei?
Wie schädigen Waschmittel, Tenside, Mikroplastik und PFAS unsere Barrieren, und wie können wir das reduzieren?
Weshalb kann sich aus Heuschnupfen ein Asthma entwickeln, und wie lässt sich das verhindern?
Was können wir vom finnischen Allergieprogramm lernen, und warum sind mehr Natur und Biodiversität so wirksam?
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann findest du hier:
https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/umweltmedizin/prof-dr-claudia-traidl-hoffmann/
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STY-302
Longevity beim Hausarzt - wie viel ist möglich? | Nina Ruge & Dr. Markus Czornik
2026/07/17
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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Markus Czornik, Facharzt für Chirurgie und seit rund zwanzig Jahren niedergelassener Hausarzt im Bayerischen Wald. Er tritt an gegen eine Entwicklung, die mir zunehmend Sorgen bereitet: Longevity und Prävention drohen zu einer Luxusbranche zu werden, zu etwas, das man sich leisten können muss. Dr. Czornik hält dagegen. Seine Überzeugung lautet, dass gute Hausarztmedizin immer auch gute Präventivmedizin ist und dass ein erheblicher Teil sinnvoller Vorsorge schon heute in der Kassenpraxis möglich wäre. Wir sprechen über gründliche Anamnese, über Diagnostik, die zu selten gemacht wird, über bioidentische Hormontherapie und Mikronährstoffe. Zwei seiner Patienten, Stefanie Steinbrink und Gerhard Schwarz, schildern ihren eigenen Weg. Und seine Tochter Theresa Czornik erzählt, wie aus dem Wissen ihres Vaters ein Familienprojekt im Netz wurde. Am Ende steht die Frage, was sich in unserem Gesundheitssystem ändern muss, damit gesundes Altern keine Frage des Geldbeutels bleibt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
Warum Longevity Gefahr läuft, zu einer Luxusbranche zu werden
Was Dr. Czornik meint, wenn er sagt, Longevity gehöre in die Hausarztpraxis
Wie seine Zeit als Chirurg ihn zur Prävention gebracht hat
Was der hausärztliche Dreiklang „ich sehe dich, ich höre dich, ich fühle dich“ konkret bedeutet
Warum eine sorgfältige Anamnese die Grundvoraussetzung jeder Prävention ist
Welche Diagnostik in der Kassenpraxis tatsächlich möglich ist
Weshalb die teuerste Diagnostik oft die ist, die gar nicht gemacht wird
Warum bei vielen Menschen Mitte vierzig noch nie ein Ultraschall gemacht wurde
Wie Stefanie Steinbrink jahrelang mit ihren Wechseljahresbeschwerden nicht gehört wurde
Welche präventiven Effekte eine bioidentische Hormontherapie haben kann
Was Gerhard Schwarz mit KI vorbereitet in die Praxis mitbrachte und wie sein Arzt darauf reagierte
Weshalb Prävention im Kassensystem so schlecht vergütet wird und was sich politisch ändern müsste
Weitere Informationen zu Dr. Markus Czornik findest du hier:
Dr. Markus Czornik Instagram & TikTok: @doc.czo https://www.instagram.com/doc.czo/ https://www.tiktok.com/@doc.czo
Website: www.docczo.de
Stellvertretend für ihre drei Geschwister und MitgründerInnen: Theresa Czornik – Coach & Mentorin für Sichtbarkeit https://www.instagram.com/theresa.czornik/
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