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Digital Public Health Podcast

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Dieser Podcast hat
68 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/04/08
Neueste Episode
2026/10/05
Durchschnittsdauer
41 min.
Veröffentlichungsintervall
17 Tage

Beschreibung

In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unseren Alltag eingebettet sind, steht die öffentliche Gesundheit an der Schwelle zu einer bedeutenden Transformation. Der "Digital Public Health Podcast" öffnet Dir die Tür zu den vielschichtigen Facetten dieses faszinierenden Wandels. In jeder Episode führen wir Gespräche mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sowie Pionierinnen und Pionieren aus der Start-up-Szene, die an der Schnittstelle von digitaler Innovation und öffentlicher Gesundheitsförderung wirken.      Gemeinsam beleuchten wir nicht nur die Chancen, die digitale Gesundheitslösungen bieten – von verbesserter Informationsverfügbarkeit über die Stärkung präventiver Maßnahmen bis hin zum Kampf gegen globale Gesundheitskrisen. Wir setzen uns auch kritisch mit den Herausforderungen auseinander, die diese Technologien mit sich bringen, wie Ungleichheiten beim Zugang, Datenschutzprobleme und die Gefahr sinnloser Zusatzaufgaben oder gar Schäden durch die Nutzung digitaler Angebote.      Der "Digital Public Health Podcast" zielt darauf ab, ein Licht auf die Arbeit derjenigen zu werfen, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen vorantreiben, und gleichzeitig einen kritischen Diskurs über die Notwendigkeit einer ethischen, gerechten und nachhaltigen Integration digitaler Technologien in die öffentliche Gesundheit zu fördern.      Egal, ob Du eine Expertin oder ein Experte auf dem Gebiet bist, oder einfach nur neugierig auf den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Gesundheit, dieser Podcast bietet Dir tiefe Einblicke, Inspiration und anregende Diskussionen. Begleite uns auf dieser wichtigen Reise, denn das Thema betrifft uns alle. 

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Ernährungsmythen im Netz: Wer klärt auf, wenn niemand zahlt? (Prof. Dr. Martin Smollich)
2026/10/05
Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Martin Smollich von der Arbeitsgruppe Pharmakonutrition am Institut für Ernährungsmedizin des UKSH in Lübeck über Ernährungsmythen im Netz und die Arbeit dagegen. Er erklärt, warum erfolgreiche Desinformation fast immer einen kleinen wahren Kern hat, weshalb eine fundierte Widerlegung rund zehnmal so viel Aufwand kostet wie die Behauptung selbst und wie kommerzielle Accounts mit ganzen Redaktionen arbeiten. Am Ende steht eine klare Forderung: unabhängige Wissenschaftskommunikation braucht Geld. Weil ihn Patient:innen inzwischen in fast jedem Therapiegespräch fragen, was sie essen oder weglassen sollen, betreibt er seit rund zehn Jahren Wissenschaftskommunikation: erst als Ernährungsmedizin-Blog mit Studienübersetzungen, seit einigen Jahren vor allem auf Instagram. Sein Argument dafür ist schlicht: Man muss dorthin gehen, wo die Desinformation ist, sonst gewinnt sie von allein. Wirksame Mythen funktionieren laut Martin über einen kleinen wahren Kern, oft garniert mit Fachterminologie - etwa beim Klassiker, Zuckerverzicht hungere Krebs aus, obwohl der Körper Zucker selbst produziert und Tumorzellen flexibel auf Fett und Protein umsteigen. Als Orientierung empfiehlt er statt Einzelmeinungen Leitlinien und Fachgesellschaften sowie konkret den Krebsinformationsdienst und das Portal der Verbraucherzentralen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Das strukturelle Problem bleibt die Asymmetrie: Eine Behauptung braucht keinen Aufwand, eine belegte Widerlegung Stunden Recherche. Dazu kommen kommerzielle Interessen, Coachings und Supplement-Shops im Hintergrund, Filterblasen ohne Kommentarfunktion und zunehmend KI-Bots, die die Zeit einzelner Menschen binden. Zugespitzt sieht Martin Ernährungsmythen im Netz nicht als individuelles Pech, sondern als gesellschaftliches Risiko: Wenn Gurus und Fachgesellschaften als gleichwertig erscheinen, delegitimiert das das Wissenschaftssystem insgesamt - wie beim Klimawandel gehe die gemeinsame Faktenbasis verloren, über deren Konsequenzen eine Demokratie erst streiten kann. Seine Forderung an Politik und Stiftungen: unabhängige, nicht kommerzielle Aufklärungsaccounts finanziell fördern, damit Wissenschaftskommunikation nicht länger ehrenamtliche Abendarbeit nach dem Zwölf-Stunden-Tag bleibt.
Digital Health Talks - Der Live-Podcast - Kann uns die Digitalisierung gesünder machen?
2026/10/04
Die Digitalisierung beeinflusst unsere Gesundheit enorm: Smartwatches zählen unsere Schritte und liefern uns täglich Daten zu unserer Gesundheit, die elektronische Patientenakte soll unsere Gesundheitsdaten übersichtlicher bündeln, Apps versprechen Hilfe beim Abnehmen oder uns zum Sport zu animieren. Auf Social Media ist Gesundheit ein Riesenthema – doch wem kann man eigentlich trauen? In der Pflege versprechen KI und digitale Tools Entlastung im stressigen Arbeitsalltag und eine bessere Versorgung. Das alles führt zur größeren Frage: Kann die Digitalisierung wirklich dabei helfen, unser Gesundheitssystem zu verbessern und dazu führen, dass wir gesünder werden? Und welche Risiken stecken in diesen Entwicklungen? Zu diesen Fragen forschen Bremer Wissenschaftler:innen bereits seit mehreren Jahren im Leibniz WissenschaftsCampus „Digital Public Health“ und in Projekten zu Digitalisierung, KI und Pflege. Wir sprechen auf dem Wissenschaftsforum im Zuge der Einheitsfeier in Bremen darüber mit ihnen live auf der Bühne. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema Digitalisierung und Gesundheit zu stellen. Auf der Bühne diskutieren: Rasmus Cloes leitet das Team Transfer und Kommunikation und ist Pressesprecher des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Seit zwei Jahren ist er Host des Digital Public Health Podcast. Prof. Dr. Benjamin Schüz ist Professor für Public Health mit den Schwerpunkten Prävention und Gesundheitsförderung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Co-Sprecher des Leibniz WissenschaftsCampus Digital Public Health. Dr. Kathrin Seibert ist Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Krankenschwester. Seit mehreren Jahren forscht sie zu innovativen digitalen Technologien und KI in der Pflege. Prof. Dr. Hajo Zeeb leitet die Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und ist Professor für Epidemiologie an der Universität Bremen. Als Sprecher leitet er den Leibniz WissenschaftsCampus Digital Public Health. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Digital Health Talks – Der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft“ und wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Veranstaltungen werden von der Universität Bremen in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS organisiert. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: https://www.digital-public-health.de/dh-talks.html
Smartwatch vs. Körpergefühl: Wer gewinnt?
2026/09/21
In dieser Rückblick-Folge diskutieren Host Rasmus Cloes und Christoph Wellbrock, warum Fitness-Apps oft genau die verfehlen, die sie erreichen wollen. Von Pokémon Go über KI-gestütztes Krafttraining bis zum Pflegeheim-Experiment spannen sie den Bogen durch zwei Jahre Forschung. Zum Schluss geht es um eine Machtfrage: US-Konzerne oder eine deutsche, gemeinnützige Dateninfrastruktur, wer sammelt künftig unsere Gesundheitsdaten? Rasmus erinnert zu Beginn an die Folge mit Chen-Chia Pan. Sie erzählte, wie das Handyspiel Pokémon Go Menschen bewegte, die klassische Fitness-Apps nie anrühren würden: Wer Wasser-Pokémon fangen wollte, musste zum Wasser, notfalls zehn Kilometer weit. Klassische Trainings-Apps dagegen verlangen viel Pflege und liefern oft wenig Nutzen. Auch Künstliche Intelligenz stößt beim Krafttraining an Grenzen, zeigt ein Bremer Forschungsprojekt von Bastian Dänekas. Klarer wirkt Bewegung dort, wo persönliche Betreuung dazukommt, etwa bei hochbetagten Pflegeheim-Bewohner:innen, die im Gespräch mit Dr. Thomas Cordes durch gezieltes Training deutlich fitter wurden. Ein Warnsignal sieht Rasmus in der wachsenden Datenabhängigkeit: Gesundheitsdaten aus Smartwatches landen meist bei US-Konzernen wie Apple oder Garmin. Je besser deren Auswertungen werden, desto abhängiger machen sie die Nutzer:innen, mit Folgen auch für das Gesundheitswesen. Seine Alternative: eine gemeinnützige, deutsche Dateninfrastruktur, die Forschung ermöglicht, ohne die Datenhoheit an einzelne Firmen abzugeben. Christoph widerspricht, er sieht die Abhängigkeit gelassener.
Dark Patterns: Wenn Design deiner Gesundheit schadet
2026/09/07
Host Rasmus Cloes spricht mit Dr. Thomas Eßmeyer vom Digital Media Lab der Universität Bremen über manipulative Designs in sozialen Medien. Es geht um Amazons Kündigungs-Labyrinth, um Metas Griff nach unseren Kontakten und um Einsamkeit, die so schädlich wirkt wie Rauchen. Zum Schluss entwirft Thomas ein soziales Netzwerk, das hilft statt schadet. Ein leuchtender Button, künstliche Hürden beim Kündigen, der Griff nach den Telefonkontakten. Bei sozialen Medien zahlen wir nicht mit Geld, sondern mit Lebenszeit und persönlichen Daten. Das trifft die Gesundheit: Wohlbefinden und Psyche leiden, Einsamkeit wächst. Willenskraft hilft wenig, über 90 Prozent der Menschen scheitern an den Mustern, selbst wenn sie sie kennen. Thomas fordert deshalb Regeln, die für alle gelten, und entwirft ein soziales Netzwerk ohne Gewinnabsicht. Ein Fan sozialer Medien ist er trotzdem, er erzählt von einer Facebook-Gruppe, in der zwei Ärztinnen Migräne-Patient:innen beraten. Sein Satz zum Mitnehmen: Autonomie abzugeben ist in Ordnung, solange wir diesen Schritt selbst tun. Zum Gast Dr. Thomas Eßmeyer ist Postdoc im Digital Media Lab der Universität Bremen und forscht seit 2020 zu Dark Patterns in sozialen Medien. Zur Reihe „Digital Health Talks, der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft” ist eine Reihe der Universität Bremen und des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, gefördert vom BMFTR im Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft. Aufgezeichnet am 31. August 2026 an Bord der MS Wissenschaft in Offenbach. Weitere Termine in Bremen, Fulda und Halle.
Wie wir mit VR unsere Gefühle zeigen können (Dr. Nadine Wagener)
2026/08/24
Host Rasmus Cloes spricht mit Dr. Nadine Wagener von der PPC-Gruppe am OFFIS Oldenburg über Virtual Reality als Werkzeug für die seelische Gesundheit: Proband:innen bauen sich darin ihren eigenen Happy Place, lösen Konflikte mit dem Chef in einer digitalen Feuerwelt und lernen, Emotionen zu benennen, die sie sonst nicht in Worte fassen können. Am Ende geht es um die Kehrseite: Wann wird die Nutzung unseres Smartphones eigentlich problematisch – und woran erkennt eine KI das früher als wir selbst? Nadine Wagener entwickelt VR-Anwendungen, in denen Nutzer:innen ihren eigenen "Happy Place" bauen: mit 3D-Objekten, Zeichnungen und Tieren gestalten sie eine Welt, die sie glücklich macht. Der Effekt reicht bis in den Alltag hinein – manche entdecken erst in der virtuellen Welt, was ihnen wirklich wichtig ist. Aus demselben Prinzip entsteht auch ein Werkzeug für Konflikte: Nutzer:innen bauen negative Emotionen als virtuelle Welt nach, etwa als Feuer, und lernen, sie über Techniken aus der Emotionsregulation wieder aufzulösen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Kehrseite der Digitalisierung: problematisches Smartphoneverhalten. Wagener erklärt, warum der Begriff "Handysucht" wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist, welche Warnsignale es trotzdem gibt und wie ein KI-gestützter Risk Score künftig zeigen könnte, wann genau unsere Nutzung kippt. Dr. Nadine Wagener leitet die PPC-Gruppe (Personal Pervasive Computing) am OFFIS – Institut für Informatik in Oldenburg. Sie promovierte an der Universität Bremen zum Einsatz von Virtual Reality für die seelische Gesundheit und forscht seit sieben Jahren im akademischen Bereich zur Schnittstelle von Alltagstechnologie, Wohlbefinden und Gesundheit.
IJCAI kommt nach Bremen: Was eine der wichtigsten KI-Konferenz der Welt für die Stadt bedeutet
2026/08/10
Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Tanja Schulz und Dr. Monika Michaelis. Die beiden haben gemeinsam mit anderen die IJCAI (International Joint Conference on Artificial Intelligence) – eine der ältesten und renommiertesten KI-Konferenzen der Welt, gegründet 1969 – nach Bremen geholt. Nach rund viereinhalb Jahren Vorbereitung kommt die Konferenz erstmals seit 43 Jahren wieder nach Deutschland. Rund 2.000 bis 3.000 Forschende aus aller Welt werden erwartet, zwei Drittel davon auf Doktorand:innen-Niveau. Die Kernkonferenz selbst richtet sich an ein Fachpublikum. Drumherum entsteht mit dem "Summer of AI" ein umfangreiches Programm für die interessierte Öffentlichkeit: ein öffentliches Panel zu KI-Agentensystemen mit Speaker:innen von Google, eine KI-Ethik-Vorlesung des australischen Forschers Toby Walsh in der Bremischen Bürgerschaft, KI-Lounges auf dem Domshof zu Arbeitswelt, Medienvertrauen und Bildung sowie Mitmachstationen für Schüler:innen und Auszubildende. Im Gespräch erklären Schulz und Michaelis, was KI-Agentensysteme eigentlich sind, warum ethische Leitplanken für selbstständig forschende KI-Systeme eine offene Forschungsfrage sind und weshalb Deutschlands strenge Datenregulierung – so hinderlich sie manchmal erscheint – langfristig zum Standortvorteil werden könnte. Ein Thema ist auch der europäische Gesundheitsdatenraum und der in Bremen entstehende "Biosignals-HUB", der Biosignale freiwilliger Bürger:innen sammelt. Und: Warum Windkraft und freie Flächen Bremen zu einem attraktiven Standort für Rechenzentren machen könnten. Ein persönliches Anliegen von Tanja Schulz: KI braucht aus ihrer Sicht "Sinne" für den Menschen. Ein Gespür für Empathie, Aufmerksamkeit oder Gefahr, um wirklich zu verstehen, was Menschen brauchen. Zum Abschluss geht es um die großen Fragen: Verliert Deutschland den Anschluss an die USA und China? Braucht es ein Tempo-Limit für die KI-Entwicklung? Und schafft künstliche Intelligenz am Ende wirklich mehr Jobs, als sie vernichtet?
Wenn die App entscheidet, wer zuerst dran ist: Digitale Triage in der Notaufnahme
2026/06/29
Jede Nacht kommen Tausende Menschen in deutsche Notaufnahmen. Viele davon mit Beschwerden, die eigentlich kein Notfall sind. Das überlastet das Personal, kostet Zeit und kann im schlimmsten Fall Leben kosten. Doch was, wenn eine App vorab entscheiden könnte, wer wirklich dringend behandelt werden muss? Host Rasmus Cloes spricht mit Timm Neeland, Notfallsanitäter und Gesundheitswissenschaftler, der das digitale Ersteinschätzungssystem Patient+ in einer Bremer Notaufnahme wissenschaftlich ausgewertet hat. Sie diskutieren, wie digitale Triage funktioniert, warum viele Patient:innen aus Angst und nicht aus medizinischer Notwendigkeit kommen und was die geplante Notfallreform wirklich verändern würde. In Neelands-Studie stimmte das System nur in 54 Prozent der Fälle mit der ärztlichen Einschätzung überein. Was das bedeutet und ob wir digitalen Tools im Notfall wirklich vertrauen sollten, hört ihr in dieser Folge. Zur Person Timm Neeland ist ausgebildeter Notfallsanitäter und hat nach mehreren Jahren im Rettungsdienst Gesundheitswissenschaften studiert. In seiner Masterarbeit hat er das digitale Patientensteuerungssystem Patient+ evaluiert. Sein Fokus: Wie gut können digitale Tools die medizinische Ersteinschätzung unterstützen, ohne den Menschen dabei aus dem Blick zu verlieren?
Likes, Grenzen, Gesetze: Sollen wir Kindern Social Media und Smartphones verbieten?
2026/06/16
Sollten Kinder und Jugendliche weniger Zeit mit Smartphones und Social Media verbringen oder braucht es dafür sogar klare Regeln, Altersgrenzen oder Verbote? In der ersten Live-Ausgabe der Digital Health Talks sprechen Rasmus Cloes, Prof. Dr. Louisa Kulke und Tobias Windbrake darüber, wie digitale Medien auf Kinder und Jugendliche wirken. Es geht um Handyverbote an Schulen, Altersgrenzen für Social Media, Beispiele aus anderen Ländern und um die Frage, wer eigentlich Verantwortung trägt: Eltern, Schulen, Politik oder die Plattformen selbst? Eine Folge über Schutz und Freiheit, Medienkompetenz und die Suche nach einem gesünderen Umgang mit und in digitalen Räumen. Diese Folge ist eine Live-Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe „Digital Health Talks – Der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft“, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird. Die Veranstaltungen werden von der Universität Bremen in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS organisiert.
KI im Gesundheitswesen: Was wirklich funktioniert – und was nicht
2026/06/01
Künstliche Intelligenz soll die Medizin revolutionieren. Aber was davon ist Realität – und was ist Buzzword-Hype? In dieser Sonderfolge des Digital Public Health Podcasts dreht Christoph Wellbrock den Spieß um: Host Rasmus Cloes sitzt ausnahmsweise auf dem Gästestuhl. Nach rund 50 Gesprächen mit Forschenden, Startup-Gründerinnen, Ärztinnen, Pflegekräften und Datenwissenschaftlern zieht er Bilanz – und sortiert, was vom großen KI-Versprechen im Gesundheitswesen wirklich bleibt. In dieser Folge: ·      KI in der Pflege und Arztpraxis – wie künstliche Intelligenz Dokumentation automatisiert und Pflegekräften mehr Zeit für Menschen gibt ·      Gesundheitsdaten, elektronische Patientenakte (EPA) und der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) – warum „mehr Daten“ allein nicht reicht ·      KI-gestützte Diagnostik – kann ein Algorithmus Krankheiten früher erkennen als ein Arzt? ·      Prävention und digitale Gesundheits-Apps – von der Hautkrebserkennung bis zur Ausbruchsfrüherkennung bei Infektionskrankheiten ·      Personalisierte Gesundheitsinformationen statt Google-Recherche – wie KI den Unterschied macht ·      Wann „KI“ auf einem Produkt wirklich KI ist – und wann es nur Marketing ist Fragen, die diese Folge beantwortet: ·      Wie kann KI den Ärztemangel und Pflegenotstand abfedern? ·      Was bedeutet „Garbage in, garbage out“ für die Medizin der Zukunft? ·      Könnte KI die nächste Pandemie früher stoppen? ·      Macht digitale Gesundheitstechnologie uns abhängiger – oder gibt sie uns mehr Zeit füreinander zurück? Diese Folge richtet sich an alle, die Gesundheit ernst nehmen: ob Patient, medizinisches Fachpersonal, Digital-Health-Interessierte oder Forschende. #DigitalHealth #KI #KünstlicheIntelligenz #Gesundheitswesen #PublicHealth #Pflege #Digitalisierung #eHealth #Medizin #Prävention #ElektronischePatientenakte #HealthTech #Epidemiologie #DigitalPublicHealth Staff: Host: Rasmus Cloes & Christoph Wellbrock Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen
Co-Kreation in der Forschung – Werden Apps besser, wenn Nutzer mitreden?(Dr. Tilman Brandt)
2026/05/11
In dieser Folge spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Tilman Brandt über Co-Kreation in der digitalen Gesundheitsförderung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Angebote entstehen können, die nicht nur für Menschen entwickelt werden, sondern gemeinsam mit ihnen. Anhand konkreter Beispiele – von einer international angepassten App zu Menstruation und reproduktiver Gesundheit bis zu einem WhatsApp-Angebot für pflegende Angehörige – zeigt Tilman, warum echte Beteiligung mehr ist als eine Befragung. Es geht um gemeinsame Entwicklung, praktische Grenzen, kulturelle Anpassung und die Frage, wer am Ende mitentscheidet. Außerdem geht es um das Living Lab in Bremen-Osterholz, den Umgang mit Alltagsproblemen im Stadtteil und die mögliche Rolle von KI, um Co-Kreation zugänglicher zu machen. Eine Folge über Beteiligung, digitale Gesundheit und die Kunst, Angebote nicht am Bedarf vorbei zu entwickeln. Staff: Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Wir sind live! 30.05.2026, Forum am Domshof (Bremen): Diskussion zum Social-Media- & Smartphoneverbot für Kinder. Eintritt frei + Snacks & Drinks. Livestream: https://www.youtube.com/@DigitalPublicHealthPodcast Anmeldung (begrenzte Plätze): https://eveeno.com/digitalhealthtalks Gefördert vom BMFTR (Wissenschaftsjahr 2026).
Warum 75 % an Gesundheitsinfos scheitern und was KI damit zu tun hat (Prof. Dr. Kai Kolpatzik)
2026/04/27
In dieser Folge des Digital Public Health Podcasts geht es um eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie finden wir verlässliche Gesundheitsinformationen – und warum fällt uns das oft so schwer? Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Kai Kolpatzik über Gesundheitskompetenz als unterschätzten Schlüssel für bessere Gesundheit und funktionierende Prävention. Kopfschmerzen googeln und beim Hirntumor landen. Ausgehend von dieser Alltagssituation wird schnell klar: Mehr Informationen bedeuten nicht automatisch bessere Entscheidungen. Im Gegenteil: Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen richtig zu verstehen, zu bewerten und für sich zu nutzen. Woran liegt das? Wir schauen uns an, wie sich die Informationssuche verändert hat – von der Apotheken Umschau über Google bis hin zu KI-gestützten Antworten und Social Media. Welche Chancen entstehen dadurch, wo liegen die Risiken und warum wird Vertrauen in Quellen immer wichtiger? Besonders spannend: Was passiert gerade, wenn KI Inhalte zusammenfasst und klassische Gesundheitsportale an Sichtbarkeit verlieren? Außerdem diskutieren wir, warum Gesundheitskompetenz nicht nur eine individuelle Aufgabe ist, sondern auch politisches Handeln erfordert. Von Nutri-Score über Prävention bis hin zu strukturellen Veränderungen im Gesundheitssystem: Welche Maßnahmen können wirklich etwas verändern? Eine Folge über die Zukunft der Gesundheitsinformation und darüber, was wir brauchen, um uns in einer immer komplexeren digitalen Welt gut orientieren zu können. Wir sind live! Am 30.05.2026 diskutieren wir mit euch in der Kassenhalle im Forum am Domshof in Bremen über ein mögliches Social-Media- und Smartphoneverbot für Kinder. Der Eintritt ist frei und im Anschluss gibt es kostenlose Snacks & Drinks. Außerdem wird das gesamte Panel live auf unserem Youtube-Kanal gestreamt! https://www.youtube.com/@DigitalPublicHealthPodcast Jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt! https://eveeno.com/digitalhealthtalks Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kontext des Wissenschaftsjahr 2026 gefördert.
050: Fediverse statt Big Tech – Zukunft oder Nische? (mit Prof. Dr. Jana Semrau)
2026/04/12
Schreib uns eine Nachricht Mastodon, Fediverse, digitale Souveränität – klingt erstmal nach Tech-Buzzwords. Aber was steckt wirklich dahinter? Kurz gesagt: Das Fediverse ist ein Netzwerk aus vielen unabhängigen sozialen Plattformen, die miteinander verbunden sind. Kein zentraler Konzern, keine übergreifenden Algorithmen, dafür mehr Kontrolle, Transparenz und Community. Rasmus spricht mit Prof. Dr. Jana Semrau darüber, was das konkret für Wissenschaftskommunikation bedeutet. Wie können Forschende ihre Inhalte jenseits von Instagram, X & Co. teilen? Geht es direkter, unabhängiger und vielleicht sogar näher an den Menschen? Neben ein bisschen technischem Verständnis für einen Wechsel der Plattform steht vor allem eine entscheidende Frage im Mittelpunkt: Wie sinnvoll ist der Wechsel ins Fediverse wirklich? Denn so attraktiv die Idee von gemeinwohlorientierten Plattformen auch ist, sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Wen erreicht man dort eigentlich? Und was bringt die beste Kommunikation, wenn die Reichweite aktuell sehr begrenzt ist? Wir sprechen darüber! Es geht um Chancen für echten Austausch ohne algorithmischen Druck, neue Wege in der Gesundheitskommunikation, aber auch um die ganz praktischen Hürden beim Umstieg. Ist das Fediverse also die Zukunft der Wissenschaftskommunikation oder bleibt es vorerst eine Nische? Staff:  Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
049 - Dr. Stefan Trapp: Elektronische Patientenakte (ePA): Fortschritt oder Baustelle im Praxisalltag?
2026/03/22
Schreib uns eine Nachricht In der neuen Folge spricht Rasmus mit Dr. Stefan Trapp über die elektronische Patientenakte (ePA). Die ePA soll medizinische Informationen digital bündeln und den Austausch zwischen Praxen, Kliniken und Patienten erleichtern. So sind Befunde, Laborwerte und Verordnungen zentral verfügbar und das kann Behandlungen koordinieren, Doppeluntersuchungen vermeiden und besonders bei chronischen Erkrankungen den Überblick verbessern. Gleichzeitig zeigen sich jedoch klare Schwächen: fehlende Anbindungen, nicht durchsuchbare Dokumente oder eine mangelnde Standardisierung. Statt eines intelligenten Systems ist die ePA oft noch ein digitaler Aktenordner. Hinzu kommen sensible Fragen zu Datenschutz und Zugriffsrechten, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Ist die ePA also ein echter Fortschritt für die Versorgung, oder bleibt sie hinter ihren Möglichkeiten zurück? Und was müsste passieren, damit sie ihr Potenzial wirklich entfaltet?  Genau darüber sprechen wir mit Dr. Stefan Trapp in dieser Folge! Staff:  Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
048 - Dr. Serge Autexier: Können Technik und KI älteren Menschen den Alltag erleichtern?
2026/03/08
Schreib uns eine Nachricht In der aktuellen Folge des Digital Public Health Podcast spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Serge Autexier, dem Leiter des Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen. In einer nachgebauten Wohnung erforscht das Team, wie Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und Assistenzsysteme Menschen im Alltag unterstützen können.  Serge erklärt, warum das Living Lab nicht „Smart-Home-Spielzeug“ zeigt, sondern Alltagstauglichkeit prüft: Welche Technik hilft wirklich? Was ist intuitiv bedienbar? Und was braucht es, damit eine Umgebung „intelligent“ wird – ohne dass sie Menschen überfordert oder ihnen Entscheidungen abnimmt, die sie selbst treffen wollen? Ein zentrales Thema ist die Lücke zwischen Forschung und Produkt. Im BAALL entstehen Demonstratoren, die Besuchende oft sofort überzeugen – inklusive der typischen Frage: „Warum gibt es das nicht zu kaufen?“ Serge beschreibt, warum Projektlogiken, Zuständigkeiten und Marktreife oft verhindern, dass gute Ideen direkt als Produkt landen – auch wenn Teilideen später an anderer Stelle wieder auftauchen. Konkretes Beispiel: Sturzprävention mit einem „smarten Rollator“. Aus der Praxis kam der Hinweis, dass falsch genutzte Rollatoren mit höherem Sturzrisiko zusammenhängen. In einem Projekt wurden Bewegungsdaten aufgenommen, durch Physiotherapeut:innen bewertet und genutzt, um eine KI zu trainieren, die Fehlbedienung erkennt und Hinweise geben kann. Das zeigt, wie nah KI im Gesundheitswesen an echter Prävention sein kann – und wie schnell man dann bei Fragen nach Medizinproduktanforderungen, Evidenz und Finanzierung ankommt. Auch geht es um Datenintegration: Wie kann man Krankenhausdaten und Alltagsdaten zusammenbringen, um Prognosen zu verbessern – etwa zur Steigerung der Lebensqualität bei Menschen nach einer Krebstherapie? Serge macht deutlich, warum das in der Praxis so schwer ist: Daten sind oft nicht verfügbar, Fragen im Kontext von Ethik und IT-Sicherheit kosten Zeit, und am Ende bleibt in vielen Projekten zu wenig Raum für saubere Evaluation. Zum Schluss ordnet Serge den KI-Hype ein: Große Sprachmodelle sind im BAALL nicht „einfach Teil der Lösung“ – Datenschutz, lokale Verarbeitung und Zuverlässigkeit sind gerade bei vulnerablen Gruppen entscheidend. Der Fokus liegt deshalb auf robusten, sicheren Systemen, die auf kleinen Geräten laufen können, nicht „mithören“ müssen und im Alltag nicht plötzlich ausfallen. Und er erklärt, warum viele Assistenzideen nicht an der Technik scheitern, sondern an Umsetzungspfaden: Wer baut es? Wer haftet? Wer bezahlt? Und wer weist den Nutzen nach? Staff:  Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
047 - Dr. Felix Holl: Katastrophenschutz digital: Was funktioniert wirklich?
2026/02/22
Schreib uns eine Nachricht In der aktuellen Folge des Digital Public Health Podcast spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Felix Holl über digitale Technologien im Krisenfall. Felix ist promovierter Medizininformatiker, seit 2024 stellvertretender Leiter des Instituts DigiHealth an der Hochschule Neu-Ulm – und Berater für Gesundheitsinformationssysteme beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie Delegierter für internationale Nothilfe. Im Gespräch geht es um Katastrophenschutz, Telemedizin, digitale Dokumentation und die Frage, was davon im Krisenfall wirklich hilft.  Felix verbindet Informatik mit Notfallmedizin. Früh engagiert im Rettungsdienst, später in internationalen Einsätzen für das DRK und die Weltgesundheitsorganisation, erforscht er heute digitale Systeme für Krisenfälle. Er erklärt, warum Qualitätssicherung in Katastrophen überlebenswichtig ist – und wie digitale Reportings helfen, Fehlentwicklungen früh zu erkennen. Als positives Beispiel führt er das Red Cross Red Crescent Health Information System (RCHIS) an: ein elektronisches Dokumentationssystem für internationale Notfalleinsätze. Es funktioniert offline, synchronisiert später – und ermöglicht Telemedizin selbst unter schwierigen Bedingungen. Auch Deutschland steht im Fokus des Gesprächs: Corona-Warn-App, Cell Broadcast, elektronische Patientenakte. Was funktioniert? Wo scheitert es an Föderalismus, Finanzierung oder fehlender Wartung? Felix plädiert für ein Umdenken: Nicht nur neue Fahrzeuge und Zelte finanzieren – sondern auch „unsichtbare“ digitale Infrastruktur. Am Ende bleibt die Kernfrage: Sind wir bereit für die nächste Krise? Digitale Public Health kann helfen – wenn sie nachhaltig gedacht, finanziert und evaluiert wird. Timestamps 00:00 Einführung & Thema: Digitale Technologien im Krisenfall 06:01 Qualitätssicherung & Haiti-Beispiel  11:24 Telemedizin & Quarantänezentren  22:04 Informationsfluss beim Zugunglück & Koordinationsprobleme  26:37 Cell Broadcast & Warnsysteme  Weiterführende Literatur zum Thema Holl, Felix and Clarke, Lauren and Raffort, Thomas and Serres, Elvire and Archer, Laura and Saaristo, Panu (2024) The Red Cross Red Crescent Health Information System (RCHIS): an electronic medical records and health information management system for the red cross red crescent emergency response units. Conflict and Health, 18, Art. 28. ISSN 1752-1505  Holl, Felix and Kircher, Jennifer and Herelendy, Attila J. and Sukums, Felix and Swoboda, Walter (2024) Tanzania’s and Germany’s Digital Health Strategies and Their Consistency With the World Health Organization’s Global Strategy on Digital Health 2020-2025: Comparative Policy Analysis. Journal of Medical Internet Research: JMIR (26), Paper e52150 (Digit. P). ISSN 1438-8871  Holl, Felix and Campbell, Elizabeth and Magrabi, Farah (2024) Climate change and global health informatics: What are the opportunities and challenges? In: AMIA 2024 Annual Symposium, November, 9-13, 2024, San Francisco, CA, USA.  Holl, Felix and Schobel, Johannes and Swoboda, Walter (2024) Mobile Apps for COVID-19: A Systematic Review of Reviews. Healthcare, 12 (2). p. 139. ISSN 2227-9032 Holl, Felix and Flemisch, Fabian and Swoboda, Walter and Schobel, Johannes (2022) Apps for Covid-19 in Germany: assessment using the German Mobile App Rating Scale. JAMIA Open, 5 (4), Art. Paper ooac082. ISSN 2574-2531  Stitz, Marcel S.A. and S Staff:  Host: Rasmus Cloes Redaktion: Maren Emde Regie: Sebastian Budde Kamera: Thomas Leleko Audio: Tristan Vogel Social Media: Leonie Hammen Abonniere den Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealthpodcast #PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth

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