
Werben im Podcast: #5nach12
Dieser Podcast hat
57 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Enrico EberleinExplizit
Nein
Erstellt am
2024/06/12
Neueste Episode
2026/10/15
Durchschnittsdauer
64 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
Hören, was wirkt! Mit #5nach12® – dem Podcast für lösungsorientierte Transformation – öffne ich einen Raum für optimistische, praxisnahe Gespräche, erfolgreich platziert unter den Wirtschaftspodcasts. Ich spreche mit Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, die konkrete Ansätze und Wirkung statt Krisenrhetorik mitbringen. Fachlich fundiert und verständlich. Ich übersetze komplexe Transformation in Wirkung, Zuversicht und klare Handlungsimpulse. Takeaway: Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel, positive Beispiele und Mut zum nächsten Schritt. Veränderung beginnt mit einem guten Gespräch.
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#5nach12 mit Hendric Mostert und Enrico Eberlein
2026/10/15
Wie können aus Konflikten Superkräfte entstehen?
In der neuen Folge von #5nach12 spreche ich mit Hendric Mostert, Wirtschaftspsychologe, Organisationsentwickler und Mediator, über Konfliktkultur und Transformation.
Ob Energiewende, Nachhaltigkeit oder künstliche Intelligenz: Veränderung bringt unterschiedliche Interessen und Sorgen zusammen. Wer Einwände nur als Verweigerung behandelt, kann übersehen, was Menschen tatsächlich beschäftigt. „Verstehen heißt nicht einverstanden sein.“ so Hendric.
Perspektiven ernst zu nehmen bedeutet nicht, jede Position zu übernehmen.
Wir sprechen darüber, warum ein Feedbacktraining allein nicht reicht. Wir unterscheiden informellen Austausch, proaktive Gesprächsräume und reaktive Konfliktklärung. Check-ins und Retrospektiven können helfen, Spannungen früh anzusprechen. Geschlossene Bürotüren oder wiederholte Wortmeldungen beschreibt er als mögliche Hinweise auf gestörte Verbindung.
Mit Restorative Circles stellt Hendric einen begleiteten Prozess vor, der direkt und indirekt Betroffene in die Klärung einbezieht. Gemeinsam mit Dana Hoffmann hat er das "Conflict Culture Playbook" geschrieben und widmet der Methode ein weiteres Praxisbuch. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer anwesend sein muss, damit Klärung möglich wird.
Dabei geht es auch um Macht und Vertrauen. Mitarbeitende können etwa HR, den Betriebsrat oder eine Vertrauensperson benötigen, um offen zu sprechen. Führung muss nicht sofort jede Lösung liefern, sondern kann zunächst Austausch ermöglichen und nächste Schritte mit den Beteiligten entwickeln.
Bei #5nach12 gehe ich, Enrico Eberlein, der Frage nach, wie aus Veränderungsdruck gemeinsame Handlungsfähigkeit wird. Hört rein, wenn ihr Konflikte nicht nur vermeiden, sondern konstruktiv klären möchtet.
Dann sind wir wieder einen Schritt weiter in der Transformation.
#5nach12 mit Kerrin Löhe, Friedrich Bohn, Jan Pechmann und Enrico Eberlein
2026/10/01
Green Caching statt Green Washing
Nachhaltigkeit steht unter Druck. Wirtschaftliche Unsicherheit, geopolitische Konflikte und veränderte politische Debatten führen dazu, dass Unternehmen Ziele verschieben oder leiser über ihre Transformation sprechen.
Dabei ist es kein Kostenfaktor, sondern eine Chance für Innovation, Resilienz und wirtschaftlichen Erfolg.
Wir haben Bock auf Morgen und darum geht es in der neue Folge #5nach12.
Kerrin Löhe ist CEO von BAM! - Bock auf Morgen und arbeitet daran, Nachhaltigkeit als wirtschaftlichen Treiber für Innovation, Kosteneffizienz und resiliente Geschäftsmodelle zu verstehen. Jan Pechmann leitet den Consulting-Bereich und zeigt, weshalb nachhaltige Angebote nur dann Wirkung entfalten, wenn sie Menschen jenseits der Nachhaltigkeitsblase begeistern. Friedrich Bohn ist Head of Science bei Bock auf Morgen und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Er ordnet ein, wie Unternehmen ihre Maßnahmen wissenschaftsbasiert priorisieren können.
Wir zeigen auf, warum der Fokus auf CO2 oft zu kurz greift und wie Unternehmen mit wissenschaftsbasierten Priorisierungen echte Wirkung erzielen können. Das Konzept der planetaren Grenzen zeigt: Klima, Landnutzung, Biodiversität, Wasser und Ressourcen hängen zusammen.
Wir sprechen über die "Öko-Falle" und warum es ein Tandem braucht, damit nachhaltige Produkte im Mainstream ankommen. Menschen entscheiden nach Geschmack, Preis, Leistung, Design und Alltagstauglichkeit. Nachhaltigkeit muss in dieser Entscheidung glaubwürdig mitfahren und zusätzlichen Wert schaffen.
Ein Ausblick auf das BAM! Festival im November in Berlin rundet die Folge ab.
Wenn ihr verstehen wollt, wie Nachhaltigkeit die bessere Business-Party schmeißt, dann hört rein. Wir klären, wie man Komplexität reduziert, ohne die Substanz zu verlieren. Die Folge verbindet Wissenschaft, Kommunikation und wirtschaftliche Realität.
#5nach12 mit Enrico Eberlein hat BAM! - Bock auf Morgen.
#5nach12 mit Tim Riedel und Enrico Eberlein
2026/09/17
Wie wird aus dem Wunsch, im eigenen Unternehmen etwas zu bewegen, konkrete Wirkung? Und was können Mitarbeitende eigentlich bewegen, wenn sie dafür kein formales Mandat haben?
In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Tim Riedel, Gründer von Planet Groups, Mitinitiator des Green Teams Netzwerkes und Entwickler der Climate Business Challenge. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Organisationsentwicklung, Veränderungsprozessen und der Aktivierung von Mitarbeitenden.
Green Teams schaffen einen Raum für Menschen, die Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen voranbringen möchten. Wir sprechen über Prozesse, Produkte, Lieferketten, Unternehmenskultur und sogar Geschäftsmodelle.
Transformation kann nicht allein Aufgabe einer Nachhaltigkeitsabteilung sein. Wenn nur ein Prozent der Beschäftigten die Veränderung vorantreibt und 99 Prozent weitermachen wie bisher, wird der Wandel nicht gelingen.
Aber wie startet man ein Green Team? Braucht es dafür Nachhaltigkeitsexperten? Was es gar nicht so viel braucht, ist Nachhaltigkeitswissen. Viel wichtiger sind vorhandene Kompetenzen aus den Fachbereichen. Wer Kolleginnen und Kollegen gewinnen will, sollte an deren Interessen anknüpfen – Gesundheit, Kosteneinsparung, Zukunftssicherung – statt mit Verzichtsappellen zu arbeiten.
Gleichzeitig geht es um die Grenzen: Freiwilliges Engagement darf nicht dazu führen, dass Unternehmen ihre Verantwortung delegieren. Green Teams können Nachhaltigkeitsstrategien ergänzen, aber nicht ersetzen. Damit aus Ideen Wirkung wird, braucht es Zeit, Ressourcen und Rückhalt.
Am 29. September findet erstmals der Internationale Green Teams Tag statt. Projekte aus Unternehmen sollen sichtbar werden, damit andere daraus lernen können.
Eine Folge, wie mit Selbstwirksamkeit eine Veränderung im Unternehmen tatsächlich beginnen kann.
Als Erfinder der Grünen Filialen werden mir oft dazu Fragen gestellt. Diesmal habe ich zugehört.
#5nach12 – Hören, was wirkt.
Euer Enrico Eberlein
#5nach12 mit Dr. Kira Vinke und Enrico Eberlein
2026/09/03
Kriege, extreme Hitze, steigende Energiepreise, Migration und geopolitische Abhängigkeiten werden oft getrennt diskutiert. Verstärkt das unsere Probleme?
Die Wirklichkeit hält sich nicht an Ressortgrenzen.
In der neuen Folge #5nach12 spreche ich mit Dr. Kira Vinke darüber, warum die Klimakrise längst auch eine Frage von Sicherheit, Außenpolitik, Energieversorgung und gesellschaftlicher Stabilität ist.
Kira ist stellvertretende Forschungsdirektorin und leitet das Zentrum für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der DGAP. Zuvor arbeitete sie viele Jahre am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
„Die Zeit, in der eine Wirtschaft funktioniert, die von fossilen Importen abhängig ist, sind vorbei.“
Sicherheit bedeutet mehr als Verteidigung und geopolitische Konflikte. Sie betrifft auch Menschen, die unter extremer Hitze leiden. Sie betrifft Fluten, Dürren und zerstörte Lebensgrundlagen. Und sie betrifft die Abhängigkeit von Öl und Gas, wenn Preise steigen und Krisen Haushalte, Unternehmen und Wirtschaft unter Druck setzen.
Fossile Abhängigkeit ist eine sicherheitspolitische Verwundbarkeit. Darum sprechen wir über erneuerbare Energien, Wärmepumpen, Speicher und Elektromobilität als Stärkung für unsere Souveränität. Es geht um Resilienz.
Und warum kritische Rohstoffe Recycling, Forschung, faire Partnerschaften und europäische Innovationskraft verlangen.
„Je mehr wir lokale Energie schöpfen können, desto resilienter können wir uns auch machen“
Und es geht um Klimamigration. Viele Menschen wollen ihre Heimat nicht verlassen. Deshalb geht es um das „Recht zu bleiben und die Freiheit zu gehen“. Um Lebensgrundlagen, Selbstbestimmung und Verantwortung.
Sicherheit, Klima, Migration und Demokratie müssen gemeinsam gedacht werden.
Bei #5nach12 spreche ich über die Transformation und Lösungen, die Wirkung zeigen.
Hören, was wirkt.
Euer Enrico Eberlein
#5nach12 mit Dr. Henning Beck und Enrico Eberlein
2026/08/20
Wie verändert künstliche Intelligenz unser Denken, unsere Arbeit und unseren Blick auf die Zukunft?
Genau darüber spreche ich bei #5nach12 mit Dr. Henning Beck. Henning ist Neurowissenschaftler, Bestsellerautor und Keynote-Speaker. Er beschäftigt sich mit menschlichem Denken, Kreativität, Innovation und der Frage, wie wir mit neuen Technologien umgehen.
Er erklärt, warum Menschen von der Zukunft in die Gegenwart denken, während KI aus der Vergangenheit den nächsten Schritt berechnet. Und warum gute Fragen wichtiger werden und weshalb der größte Fehler manchmal darin liegt, etwas gar nicht erst zu testen. Darum sollten wir Menschen darin trainieren, mit unbekannten Problemen umzugehen, Bestehendes zu hinterfragen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
KI kann in Sekunden Bilder, Texte und Antworten erzeugen. Aber „Fragen sind kein skalierbares Gut.“ so Henning. Je einfacher Antworten verfügbar werden, desto wichtiger wird die Fähigkeit, gute und neue Fragen zu stellen. Warum? Weil Innovation häufig dort beginnt, wo jemand eine Frage stellt, die vorher noch niemand gestellt hat. Perspektivwechsel, kritisches Denken, Neugier und Kreativität werden damit zu entscheidenden Zukunftskompetenzen.
Wir sprechen auch über die Wirkung von schlechten Nachrichten, über gute Nachrichten, die oft zu langsam sind. Warum Krisen uns oft schneller ins Handeln bringen.
Und warum Klimaschutz dann wirkt, wenn er als Chance verkauft wird. In Texas spricht man nicht von Energiewende, sondern von Energieexpansion. Das verändert sofort die Perspektive.
Außerdem geht es um Bildung, Führung und die Zukunft der Arbeit. Henning macht Mut. Zukunft ist Gestaltungsaufgabe.
Wenn dich KI im Hinblick auf Gesellschaft, Zukunft und Wirkung interessiert, dann hör unbedingt rein. Warum braucht es vor allem kluge Fragen und den Mut, anders zu denken?
#5nach12 - Hören, was wirkt.
Euer Enrico Eberlein
#5nach12 mit Katja Hintze und Enrico Eberlein
2026/08/06
Bildung ist die Antwort. Aber hören wir wirklich zu?
Wie verändert sich Bildung in Deutschland, wenn wir sie als eine zentrale Ressource für Zukunft, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt begreifen?
Die junge Generation wird viel zu selten gefragt. Stiftung Bildung hat daraus ihre Mission gemacht. Sie verstärkt die Stimme derer, die im Bildungsdiskurs oft übersehen werden: Schüler*innen, Eltern, 5,9 Millionen Ehrenamtliche.
In dieser Folge von #5nach12 ist mein Gast Katja Hintze, Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stehen die Rolle von Fördervereinen, die Bedeutung von Kinder- und Jugendbeteiligung und wie aus guten Ideen vor Ort echte Wirkung entstehen kann. Wir sprechen über 40.000 Kita- und Schulfördervereine und über Fördermittel für dieses Engagement.
„Bildung ist die Antwort auf alle Herausforderungen, die wir gerade haben“, sagt Katja.
Sie stärkt direkt an der Basis und macht junge Menschen zu Mitentscheidern, auch in Jurys über Fördermittel.
Doch das Patenschaftsprogramm steht auf der Kippe. 10.000 Kinder könnten nicht erreicht werden. Pro Kind, pro Jahr sind es 300 Euro. Eine Patenschaft kann ein ganzes Leben verändern.
Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Sie lässt Demokratie erleben, stärkt Selbstwirksamkeit und ermöglicht Teilhabe.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Bildung für nachhaltige Entwicklung. Was bedeutet BNE konkret im Alltag von Kindern und Jugendlichen? Nachhaltigkeit als Verantwortungsübernahme für das eigene Umfeld und für kommende Generationen.
Es geht ebenso mit Blick auf die Zukunft um soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Denken.
Gerade in Zeiten von Polarisierung und Transformationsdruck zeigt sich, wie wichtig starke Bildungsstrukturen sind.
Ich bin Enrico Eberlein. Bei #5nach12 geht es um Lösungen zur Transformation.
Hören, was wirkt.
#5nach12 mit Ruth von Heusinger und Enrico Eberlein
2026/07/23
Manchmal ist die wirkungsvollste Lösung die, die es schon gibt. Wie entsteht echte Wirkung durch wissenschaftliche Erkenntnisse?
In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Ruth von Heusinger, Physikerin, Gründerin und Geschäftsführerin von ForTomorrow, ausgezeichnet mit dem Planet Hero Award 2022 und als soziales Unternehmen Berlins 2024.
Was viele übersehen: Wer wirklich CO₂ reduzieren will, muss die bestehenden Systeme kennen. Sonst passiert dasselbe wie bei einem Wasserbett. Du drückst auf der einen Seite runter, und auf der anderen geht es hoch.
Im Gespräch geht es um den europäischen Emissionshandel, um das gezielte Stilllegen von Emissionsrechten und darum, warum dieses System aus ihrer Sicht ein starker Hebel für messbare CO2-Reduktion ist. Ruth erklärt verständlich, warum es nicht reicht, nur über Kompensation zu sprechen, und weshalb systemische Ansätze oft die wirksameren sind.
ForTomorrow nimmt Spendengelder, kauft genau dieselben Emissionsrechte wie die großen Konzerne und legt sie still. Ungenutzt und für immer. Dadurch verknappt sich die Gesamtmenge. Bisher sind das schon über 28.000 Tonnen. Zum Vergleich: Jede*r in Deutschland verursacht im Durchschnitt 9 Tonnen pro Jahr.
Wir sprechen außerdem über den günstigsten Weg, inclusive positiver Nebeneffekt, CO₂ aus der Atmosphäre zu nehmen
Ruth spricht offen über Privilegien, über historische Verantwortung und darüber, dass Klimaschutz auch eine Frage von Gerechtigkeit ist. Sie engagiert sich darum ebenso im Vorstand des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft.
Und sie gibt Zuversicht: Das fossile Zeitalter geht zu Ende. Das elektrifizierte Zeitalter ist effizienter, kostengünstiger und demokratischer. Jeder kann seinen eigenen Strom produzieren.
Ich bin Enrico Eberlein. Bei mir hörst du, was wirkt!
Kein Weltuntergang. Bei #5nach12 geht es um Lösungen, die heute schon funktionieren.
#5nach12 mit Katja Morgenthaler und Enrico Eberlein
2026/07/09
Warum prägen Schlagzeilen oft stärker als wissenschaftliche Fakten?
Wie können wir Orientierung behalten und vor allem: Wie kommen wir ins Handeln?
Weshalb sollte guter Journalismus nicht beim Problem stehen bleiben, sondern konsequent nach Lösungen suchen?
Darüber und mehr sprechen Katja Morgenthaler und Enrico Eberlein in der neuen Folge von #5nach12. Katja war viele Jahre für das Greenpeace Magazin tätig und ist heute Mitgründerin und Geschäftsführerin des Nachfolgers, dem unabhängigen atmo-Magazin.
Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie einen konstruktiven Umweltjournalismus, der Orientierung gibt, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich einordnet und gleichzeitig Hoffnung macht.
17.000 Menschen haben das Crowdfunding unterstützt, 1,34 Millionen Euro kamen zusammen. Ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie sehr dieser Ansatz gebraucht wird.
Im Gespräch geht es um Klimakommunikation, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Wandel und die Verantwortung von Medien in Zeiten zunehmender Polarisierung. Katja erklärt, wie sie mit ihren eigenen Kindern über die Klimakrise spricht, warum sie Ehrlichkeit für wichtiger hält als falsche Beruhigung.
Wir sprechen ebenso über Desinformation und die Frage, warum Klimaschutz eigentlich konservativ sein müsste. „Konservare heißt bewahren“, erinnert Katja. „Bewahren wir die Schöpfung oder 170 Jahre Mineralölwirtschaft? Die Entscheidung sollte nicht schwer sein.“
Außerdem diskutieren wir über den Umgang mit wissenschaftlicher Unsicherheit und die Rolle der Politik.
Welche Rolle spielen Werte, Sprache und Perspektivwechsel in gesellschaftlichen Debatten? Und wie gelingt es, Orientierung zu geben, ohne zu polarisieren?
Nachhaltige Transformation entsteht nicht allein durch Fakten. Sie braucht verständliche Kommunikation, unterschiedliche Perspektiven und Lösungen.
Genau darum geht es bei #5nach12. Enrico Eberlein spricht regelmäßig dazu mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
„Wenn 18 Millionen Menschen einen Schritt machen, ist das mehr, als wenn wir einen einzigen Perfekten finden.“
Hören, was wirkt.
#5nach12 mit Sophia Rödiger und Enrico Eberlein
2026/06/25
Zwischen Haltung, Handwerk und KI. Energiewende neu denken. Zeit für #5nach12.
„Ohne gemeinsames Zukunftsbild fehlt die Richtung.“ Nicht nur ein Satz, der aus dieser Begegnung bleibt.
Diesmal durfte ich mich mit Sophia Rödiger unterhalten. Sie spricht nicht nur über Energie. Sie lebt sie. Sophia ist Chief Marketing Officer bei 1Komma5°, einem der bekanntesten Energie-Startups Europas. Wirtschaftspsychologin, Speakerin, Autorin und vor allem eine Stimme, die Klarheit in eine oft verwirrende Debatte bringt.
Was passiert, wenn wir Energie nicht nur physikalisch verstehen, sondern als Haltung, als Unternehmenskraft und als gesellschaftlichen Treiber? Genau darum geht es in dieser neuen Folge.
Wir sprechen offen darüber, warum die Debatte über die Energiewende oft von Angst, Verwirrung und politischen Hakenschläge (positiv formuliert) geprägt ist.
Und warum wir viel stärker über Lösungen, positive Narrative und konkrete Chancen sprechen sollten. Es geht um Blackout-Debatten, um Smart Meter, um dynamische Stromtarife, um die Rolle von Handwerk und Hightech, künstlicher Intelligenz, sowie um die Frage, wie Häuser zu Kraftwerken werden können.
Es geht um ein Energiesystem, das nicht nur nachhaltig, sondern auch resilient, wirtschaftlich und zukunftsfähig ist.
Sophia benennt klar, was sie sich von der Politik wünscht: Smart Meter für alle, ein neues Marktmodell mit echten Anreizen und vor allem ehrliche Kommunikation. „Ich würde mir wünschen, dass wir aufhören, Geschichten zu erfinden, bei denen jeder weiß, dass etwas nicht stimmt.“ Wer sich verarsc** fühlt, hört irgendwann nicht mehr zu. Und das ist das eigentliche Problem.
Veränderung geht nicht linear, sondern mit Wellen mit Rückschlägen. Dafür braucht es Menschen mit viel Energie, Verantwortung und Haltung. Und es braucht auch eine Prise Unbequemlichkeit.
#5nach12 - Hören, was wirkt.
Euer Enrico Eberlein
#5nach12 mit Oliver Wagner, Hans Haake und Enrico Eberlein
2026/06/11
Zu viel Ungleichheit schwächt die ganze Gesellschaft.
55 Milliarden Euro Investitionsstau – allein an deutschen Schulen.
In dieser Folge von #5nach12 geht es um einen weiteren Deep Dive von „Earth for All Deutschland“ diesmal zur Ungleichheitswende und Armutswende
Wie hängen soziale Gerechtigkeit, öffentliche Infrastruktur, Klimaschutz und demokratische Stabilität zusammen?
Meine Gäste sind Oliver Wagner, Sozialwissenschaftler und Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik am Wuppertal-Institut, sowie Hans Hake, Senior Researcher in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik.
Beide arbeiten seit Jahren an Fragen nachhaltiger Wirtschaftsförderung und Gemeinwohlökonomie mit klarem Blick auf soziale Gerechtigkeit und Transformation.
Gemeinsam ordnen sie ein, welche Zahlen wachrütteln sollten: vom Investitionsrückstau in den Kommunen bis zur extrem ungleichen Vermögensverteilung. Und während über Steuerhinterziehung kaum geredet wird, dominieren andere Narrative die Debatte.
Wir gehen den Fragen nach, warum schwache Kommunen das Vertrauen in den Staat belasten. Und weshalb sozial flankierter Klimaschutz nötig und wirksam ist.
„Ungleiche Gesellschaften schneiden in fast allen Bereichen schlechter ab, wie Gesundheit, Bildung, sogar Sicherheit“ so die beiden Wissenschaftler. Deshalb ist die Armutswende keine moralische Frage, sondern eine Zukunftsfrage für uns alle.
Welche Lösungen bringen echte Wirkung? Es geht nicht um Neid, sondern Gerechtigkeit. Die Forscher zeigen: Eine sozial gerechte, ökologische Transformation ist bezahlbar, wenn wir Vermögen endlich wieder angemessen besteuern, Kommunen besser ausstatten und Steuerschlupflöcher schließen.
Wer sich für Stabilisierung unserer Demokratie, Transformation, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Klimapolitik, und gesellschaftliche Zukunftsfragen interessiert, findet hier Ideen und Diskussionsstoff.
#5nach12
Hören, was wirkt.
#5nach12 mit Erfinder Hans Constin und Enrico Eberlein
2026/05/28
Es geht um sehr viel. Aber ich vermute, es gibt auch sehr viel Widerstand.
Wir sind diesmal ganz früh dabei und liefern sozusagen Starthilfe für einen neuen Standard.
Kennst du den Nokia-Communicator? Nutzt du vielleicht eine Fritz-Box? Beide Entwicklungen sind Teil der Geschichte meines heutigen Gastes.
Diesmal geht es bei #5nach12 um eine Lösung und Erfindungen, die an einer oft unterschätzten Stelle ansetzen. Nachhaltigkeit beginnt im Design. „Am Design entscheidet sich rund 90 Prozent dessen, was am Produktende passiert.“ so Prof. Hennicke vom Club of Rome.
So wie Produkte gedacht, gebaut und zusammengesetzt werden, entscheidet ob sie später reparierbar, austauschbar, wiederverwendbar und wirklich kreislauffähig sind.
Typisch Berlin. Wir sind mittendrin in einem Hinterhof. Mein Gesprächspartner ist Hans Constin, Erfinder, Unternehmer und Entwickler an der Schnittstelle von Design, Technik und Produktion. Wir sprechen über sein Projekt Ella, um standardisierte und reparierbare Akkus, um elektrische Leichtfahrzeuge vom E-Tretroller bis zum kleinen Auto und ein neuen Standard.
Die Idee geht weiter: Akkuwechselstationen im Paketstations-Format, die Fahrzeuge versorgen und auch als netzdienliche Speicher fungieren. Jeder Akku wird zum intelligenten Baustein einer resilienten Energieinfrastruktur. Brauchen wir nicht mehr Speicher!?
Warum sollen Nutzer für proprietäre Akkus zu viel zahlen?
Warum werden Akkus weggeschmissen, obwohl nur eine Zelle defekt ist?
Warum nutzen wir nicht Standards, die Reparatur, Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft möglich machen?
Wie kann ein Akkusystem auch die Energieversorgung in Städten unterstützen?
Das Gespräch zeigt, wie sehr sich Zukunft schon am Anfang entscheidet. Wer sich für Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Mobilität, urbane Energieinfrastruktur und neue Standards interessiert, sollte unbedingt reinhören.
Hören, was wirkt. Die Zukunft hat längst begonnen.
Euer Enrico Eberlein
#5nach12 mit Dr. Monika Dittrich, Prof. Dr. Peter Hennicke und Enrico Eberlein
2026/05/14
Hören, was wirkt: Wir starten bei #5nach12 den ersten Deep Dive zu Earth4All Deutschland. Nach dem Überblick in einer früheren Folge schauen wir diesmal gezielt auf die Energiewende und die Ressourcenwende. Es geht nicht nur darum, wie Deutschland klimafreundlicher, sondern mit Blick auf industrielle Zukunft und soziale Balance auch unabhängiger und resilienter wird.
Zu Gast sind Dr. Monika Dittrich vom Wuppertal-Institut, Expertin für Stoffstromanalyse, Modellierung und zirkuläre Systeme, sowie Prof. Dr. Peter Hennicke, einer der profiliertesten Nachhaltigkeits- und Energieexperten Deutschlands. Als langjähriges Vollmitglied des renommierte Club of Rome prägt er die Debatte zur sozial-ökologischen Transformation seit Jahrzehnten.
Gemeinsam ordnen sie ein, wo Deutschland heute beim Energie- und Rohstoffverbrauch steht, warum die Ressourcenfrage für ein Industrieland wie Deutschland so zentral ist und weshalb Kreislaufwirtschaft, Suffizienz, Materialeffizienz, Wiederverwendung und kommunale Umsetzung entscheidende Voraussetzungen für Wirkung sind.
Im Gespräch geht es um die zentralen Hebel der großen Transformation: Wie lassen sich Energieverbrauch, Rohstoffbedarf und CO2-Emissionen wirksam senken, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen? Warum ist Deutschland als Industrieland besonders auf eine konsequente Ressourcenwende angewiesen? Und welche Rolle spielen Reparatur, regionale Wertschöpfung und kluge Infrastruktur- und Mobilitätslösungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft?
Diese Folge liefert fundierte Einordnung, klare Analysen und konkrete Lösungen für alle, die sich für Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Transformation, Mobilität sowie Energie- und Ressourcenfragen interessieren.
Mit #5nach12 möchte ich, Enrico Eberlein, zeigen, welche Lösungen uns von der Ambition zur Wirkung bringen.
#5nach12 mit Barbara Nüsse, Michael Mendl, Dr. Bernhard Lohr und Enrico Eberlein
2026/04/30
Was haben Buckelwal Timmy in der Ostsee und Orang-Utans auf Borneo gemeinsam?
Die Bilder des Wals, der aktuell in der Ostsee um sein Überleben kämpft, bewegen gerade viele Menschen in Deutschland. Gleichzeitig suchen Orang-Utans auf Müllhalden nach Nahrung, weil ihr Lebensraum verschwindet. Zwei Geschichten. Ein gemeinsames Problem: Wir zerstören die Natur und reagieren oft erst, wenn die Bilder unerträglich werden.
In dieser Folge von #5nach12 spreche ich gleich mit drei beeindruckenden Menschen über Regenwald, Artenschutz, Nachhaltigkeit und konkrete Lösungen.
Zu Gast sind Barbara Nüsse, eine der großen Schauspielerinnen des Deutschen Theaters mit langjähriger Bühnen- und Theatererfahrung, Michael Mendl, einer der bekanntesten deutschen Charakterdarsteller, und Dr. Bernhard Lohr, Oberarzt und Naturschützer sowie Mitgründer des Vereins Faszination Regenwald.
Gemeinsam sprechen wir über die dramatische Zerstörung des Regenwalds, über Abholzung, Rohstoffabbau wie Öl und Gas und das Artensterben. 1970 lebten noch rund 300.000 Orang-Utans in freier Wildbahn. Heute sind es weniger als 50.000. Jedes Jahr sterben weitere 2.000 bis 3.000.
Barbara beschreibt den Regenwald als „ein Paradies“. Michael sagt: „Aufgeben ist keine Option.“ Und Bernhard betont, "jede verlorene Tierart ist ein unwiederbringlicher Verlust".
Eine Folge über Transformation, Verantwortung und Hoffnung. Wer sich für den Schutz tropischer Wälder, Biodiversität, Naturschutz und nachhaltige Zukunftslösungen interessiert, sollte reinhören.
Wie kann Regenwaldschutz funktionieren?
Welche Verantwortung tragen Politik und Wirtschaft?
Und was kann jeder Einzelne wirklich tun?
Es geht um persönliche Begegnungen, starke Bilder und ein Herz für den Regenwald.
Hören, was wirkt.
#5nach12 ist das Format von Enrico Eberlein für Haltung, Tiefgang und Lösungen.
#5nach 12 mit Prof. Dr. Christian Stöcker und Enrico Eberlein
2026/04/16
In Zeiten von Krieg, explodierenden Öl- und Gaspreisen und geopolitischer Unsicherheit wird deutlich, wie eng Energie, Wirtschaft, Sicherheit und Klimapolitik miteinander verknüpft sind.
Genau dort setzt die neue Folge von #5nach12 an: Mit Prof. Dr. Christian Stöcker, Journalist, SPIEGEL-Kolumnist, Autor und Professor für digitale Kommunikation, spreche ich über die dramatische Kluft zwischen Realität und öffentlicher Wahrnehmung. Warum hängen wir bei Energiewende, Klimakrise und Transformation noch immer alten Denkmustern nach?
Wir erleben eine Revolution und Deutschland ignoriert sie tapfer. Christian Stöcker zeigt eindrücklich, wie rasant sich die Welt tatsächlich verändert: 2024 waren bereits 92,5 Prozent der neu zugebauten Stromkapazität weltweit erneuerbar. Gleichzeitig wuchs der globale Markt für Batteriespeicher zuletzt um rund 71 Prozent pro Jahr.
Und trotzdem dominieren fossile Narrative. Die Öl- und Gasindustrie macht im Durchschnitt 3 Milliarden Dollar Gewinn. Also pro Tag. Sehr strategische Interessen, Desinformation, politische Beharrungskräfte verzerren die Debatte massiv.
Unser Gehirn hilft nicht: Unser kognitiver Apparat ist sehr schlecht darin, mit exponentiellem Wachstum umzugehen. Wir unterschätzen systematisch, wie schnell sich Dinge tatsächlich verändern.
Diese Folge ordnet ein und soll auch Mut machen. Denn die Transformation läuft ob bei Photovoltaik, Speichertechnologien, Wärmepumpen und Elektromobilität. Rasant wachsende erneuerbare Energien sind längst der globale Königsweg. Es ist gegen jede ökonomische und geopolitische Vernunft an fossilen Brennstoffen festzuhalten.
Perfektes Timing für eine klare Einordnung, starke Argumente und viel Stoff für das nächste Gespräch über Klimaschutz, Energiepreise und die Transformation unseres Energiesystems.
Bei #5nach12 suche ich, Enrico Eberlein, nach Lösungen die Wirkung zeigen und die Transformation bewegen.
Hören, was wirkt. Die Zukunft hat längst begonnen.
#5nach12 mit Prof. Dr. Pia Münster & Kim Münster und Enrico Eberlein
2026/04/02
Heute geht es bei #5nach12 um Landwirtschaft, Verantwortung und die Zukunft unserer Ernährung. Und zwar nah dran, ehrlich, ohne Schwarz-Weiß-Denken und der Frage, wie wir als Gesellschaft mit einem der wichtigsten Systeme unseres Alltags umgehen.
Zu Gast sind Prof. Dr. Pia Münster, Agrarbiologin und Umweltwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit, sowie Kim Münster, Regisseurin und Produzentin im Dokumentarfilmbereich.
Gemeinsam sprechen wir über ihr Buch „Erde, Arbeit, Leidenschaft – Landwirtschaft hautnah“ und ihre Reise durch zwölf deutsche Bauernhöfe, über echte Einblicke in die Landwirtschaft und über die komplexen Herausforderungen zwischen Tierwohl, Klimaschutz, regionale Lebensmittel, Wirtschaftlichkeit, Hofnachfolge, Planungssicherheit und gesellschaftlicher Wertschätzung. Wie gelingt nachhaltige Landwirtschaft heute und in Zukunft in Deutschland?
Die Folge zeigt, warum Landwirtschaft weit mehr als ein Thema für Fachleute ist: Sie betrifft uns alle, ob als Konsument*innen, als Gesellschaft und als Menschen, die täglich essen und trinken. Es geht um die Herausforderungen landwirtschaftlicher Betriebe, um den Druck durch Preise, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen, aber auch um Innovation, Kreislaufwirtschaft, regenerative Landwirtschaft und neue Wege zwischen konventionell und Bio.
Im Mittelpunkt stehen die Menschen auf den Höfen, ihre Verantwortung, ihre Unsicherheiten und ihre Leidenschaft für die Produktion unserer Lebensmittel. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Politik und uns Konsumenten.
Wenn du dich für Themen der gesellschaftlichen Transformation interessierst, dann ist diese Folge genau wieder richtig für dich.
Hören, was wirkt.
Mein Name ist Enrico Eberlein und ich bin Host von #5nach12. Ich spreche über Lösungen, wie mit Veränderung der Weg von der Ambition zur Wirkung gelingt.
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