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IMPERIUM ROMANUM - Römische Geschichte

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Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
47 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
JANEZ ERAT
Explizit
Nein
Erstellt am
2024/11/27
Neueste Episode
2026/10/03
Durchschnittsdauer
58 min.
Veröffentlichungsintervall
18 Tage

Beschreibung

Ein Versuch, die römische Geschichte in Ihrer Gesamtheit vorzustellen, sowohl mit eigenen Worten, eigenen Gedanken, auch mal abschweifend mit gewisser Spontaneität, aber dazu um den ganzen eine Linie zu bieten werde ich das Originalwerk Leopold von Rankes, ein zeitloses Meisterwerk, über die römische Geschichte lesen. Dazu bemühe ich mich, detailliert den Inhalt zu kommentieren bzw. darüber auch frei und auch unterhaltsam zu sprechen. Neben Ranke sollen in späterer Folge auch andere originale Quellen gelesen werden, wie z.B. Caesar oder Suetonius. Auch besondere Zusatzfolgen soll es geben.

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#47 SPEZIAL: Die Welt vor Rom - das neue Buch - Überblick freigesprochen
2026/10/03
Ich habe für euch alle Podcastfolgen bis Ende der Königszeit mit dem Fokus auf "Welt vor Rom" in einem Buch zusammengefasst. In dieser Folge versuche ich den Inhalt mit eigenen Worten in einer intuitiven Art vorzutragen - Der Inhalt ist hier freigesprochen, was natürlich das Risiko birgt, mehr Fehler zu machen - aber es darf auch mal spontaner zugehen. Das Buch ist da und HIER erhältlich. Ihr unterstützt damit meine Arbeit - und in dem Buch wie auch in den Podcasten steckt VIEL Arbeit - Danke an meine treuen Zuhörer!!!!!
#46 Rom gegen Karthago – 263 v. Chr.: Der Marsch auf Syrakus und Roms eiserner Griff nach Sizilien
2026/09/14
Der Vormarsch der 40.000 Römer nach Süden glich einer militärischen Dampfwalze. Sizilien war ein zersplitterter Flickenteppich aus griechischen Poleis, karthagischen Stützpunkten und indigenen Siedlungen (Sikeler), die oft nur widerwillig die Hegemonie von Syrakus oder Karthago ertrugen.  Als die gewaltige römische Armee anrückte, kam es zu einem Dominoeffekt. Diodorus Siculus (Buch 23, 4) berichtet, dass Städte wie Hadranon (Adrano) belagert und erobert wurden, während das mächtige Kentoripa (Centuripe) und Dutzende andere Städte sich den Römern kampflos ergaben. Insgesamt sollen **67 Städte** ihre Bündnisse mit Syrakus oder Karthago gekündigt und sich unter den Schutz Roms gestellt haben. NEUE INFO! Das Buch ist da! HIER LINK Die Podcastfolgen zur Geschichte bis zum Ende der Königszeit gibt es jetzt auch als Buch.
#45 --264 v. Chr.: Zweifrontenschlacht bei Messana und die geopolitische Lage im Mittelmeer
2026/08/31
Im Jahr 264 v. Chr., dem Wendepunkt, an dem der Ausbruch des Ersten Punischen Krieges die Mächteverhältnisse des antiken Mittelmeerraums für immer verändern sollte, war die maritime Welt in zwei völlig unterschiedliche Einflusssphären gespalten. Während das westliche Mittelmeer von der unangefochtenen Hegemonie Karthagos beherrscht wurde, stellte das ptolemäische Ägypten im östlichen Becken die quantitativ wie technisch eindrucksvollste Seemacht dar. Die verbliebenen griechischen Mutterländer und Reiche versuchten derweil, ihre regionalen Interessen zwischen diesen Giganten zu behaupten, während die aufstrebende Landmacht Rom auf See noch völlig bedeutungslos war.
#44 Griechen, Etrusker, Perser – Karthago und der Kampf um den Westen
2026/08/11
Der syrakusanische Tyrann Agathokles wagte 310–307 v. Chr. das Undenkbare: Eingeschlossen im belagerten Syrakus, durchbrach er die karthagische Blockade und trug den Krieg erstmals auf afrikanischen Boden. Er landete mit seinem Heer bei Kap Bon, **verbrannte seine eigenen Schiffe** – es gab kein Zurück mehr – und stand bald vor den Toren Karthagos. --- Ich habe ein Buch publiziert über die Geschichte des Kanaltals - über die Region Kärnten, Friaul und Slowenien von der Antike bis heute - ein Buchtipp sozusagen - Der Link zum Buch
#43 – Karthago: Verfassung und gab es Kinderopfer?
2026/07/20
Karthago war in den Jahrhunderten seit der Gründung von der Kolonie zur eigenständigen Großmacht gewachsen – aber zu einer Großmacht ganz eigener Art. Anders als die ewig kriegerischen Stadtstaaten der Griechen, anders auch als die Bauernrepublik am Tiber war Karthago im Kern eine Handels- und Seemacht, regiert von einer wohlhabenden Kaufmannsaristokratie.  Und diese Kaufleute hatten – so Aristoteles – etwas zustande gebracht, woran die meisten Griechenstädte scheiterten: eine stabile Mischverfassung aus monarchischen, aristokratischen und demokratischen Elementen, die seit Menschengedenken weder einen Tyrannen noch einen nennenswerten Volksaufstand hervorgebracht hatte.
#42 Die Gründung Karthagos: Elissa, Pygmalion und die Stierhaut
2026/07/03
Elissa stammte aus dem Königshaus von Tyros. Ihr Vater war Mattan I., und sie sollte sich die Macht eigentlich mit ihrem Bruder Pumiyaton (Pygmalion) teilen. Pygmalion riss die Herrschaft jedoch allein an sich und ermordete Elissas Ehemann Acerbas (Sychaeus), den wohlhabenden Hohepriester des Melqart. Daraufhin floh Elissa mit einer Gruppe tyrischer Aristokraten. An der Küste des heutigen Tunesien gründete sie die Qart-Hadašt (phönizisch für „Neue Stadt“, woraus im Lateinischen Carthago wurde). Da sie die unbestrittene Anführerin dieser Expedition war, wurde sie zur ersten Königin erhoben.
#41 Die Purpurstadt Tyros: Aufstieg und Macht der Phönizier
2026/06/16
Als sich Rom 272 v. Chr. nach dem Fall Tarents (siehe Folge #40) zur Herrin der italischen Halbinsel aufschwang, stand am westlichen Horizont bereits jene Macht, mit der es das Schicksal des gesamten westlichen Mittelmeers ausfechten sollte: Karthago. Doch während Rom in diesem Augenblick eine knapp fünfhundert Jahre alte, junge Bauernrepublik war, blickte Karthago bereits auf eine über fünfhundertjährige Geschichte zurück – und hinter Karthago lag wiederum eine noch ältere Welt: die der Phönizier, jener Seefahrer aus dem Gebiet des heutigen Libanon, die das Alphabet, den Purpur und das Fernhandelsimperium erfanden, lange bevor in Latium die ersten Hütten auf dem Palatin standen. Diese Folge erzählt deshalb keine Schlacht, sondern eine Vorgeschichte. Sie fragt: Wer waren die Phönizier? Warum verließen sie den Osten und zogen nach Westen? Wie wurde aus einer tyrischen Kolonie an einem afrikanischen Naturhafen die größte Seemacht des Abendlandes? Und vor allem – und das ist der rote Faden dieser Folge – in welcher Korrelation mit den anderen Großmächten der Zeit vollzog sich dieser Aufstieg? Denn Karthago entstand nicht im luftleeren Raum. Sein Werden ist untrennbar verflochten mit den Assyrern und Babyloniern, mit den Persern, den Griechen Siziliens, den Etruskern, mit Alexander dem Großen und den hellenistischen Königen – und am Ende mit Rom.
#40 Das Ende eines Traums: Pyrrhus’ letzter Akt bei Beneventum.
2026/05/19
Bemerkenswert ist hier die erste römische Erbeutung von Kriegselefanten. Die zurückgelassenen Tiere waren wahrscheinlich erschöpft oder durch das schwierige Gelände lahmgegangen. Vier (nach Zonaras: acht) dieser Elefanten wurden später nach Rom überführt und dort im Triumphzug des Curius mitgeführt – die ersten Elefanten, die Rom je gesehen hatte. Plinius der Ältere bezeugt dies ausdrücklich.
#39 Die Seeschlacht von Messina und die Rückkehr des Pyrrhos
2026/04/25
Der Entschluss des Pyrrhos von Epirus, Sizilien gegen Ende des Sommers oder im frühen Herbst 276 v. Chr. zu verlassen, war keineswegs ein spontaner Strategiewechsel, sondern das Ergebnis einer sich zuspitzenden Mehrfachkrise – militärisch, politisch und persönlich. Die genaue Datierung bleibt in der Forschung umstritten, doch die Ursachen seines Abzugs lassen sich aus den antiken Quellen vergleichsweise klar rekonstruieren. Zunächst war die militärische Lage ins Stocken geraten. Der anfängliche Triumphzug des Pyrrhos auf Sizilien hatte ihm binnen kurzer Zeit fast die gesamte Insel eingebracht. Doch der entscheidende Erfolg – die Einnahme der stark befestigten karthagischen Basis bei Lilybaion – blieb aus. Die Stadt widerstand allen Belagerungsversuchen. Damit war der Krieg in eine Phase übergegangen, die nicht mehr von schnellen Siegen, sondern von langwieriger Abnutzung geprägt war. Für einen Feldherrn wie Pyrrhos, der auf Bewegung, Initiative und Entscheidungsschlachten setzte, bedeutete dies eine strategische Sackgasse.
#38 Pyrrhus in Sizilien gegen Karthago
2026/04/08
Im Jahr 278 v. Chr., setzte Pyrrhos nach Sizilien über. Zu diesem Zeitpunkt war die Lage bereits komplexer: Neben den Mamertinern stellte vor allem Karthago die Hauptbedrohung für die griechischen Städte dar. Pyrrhos wurde dennoch als Befreier empfangen und griff militärisch sowohl gegen karthagische Positionen als auch indirekt gegen die Machtbasis der Mamertiner im Nordosten ein. Seine Feldzüge führten zeitweise zur Zurückdrängung dieser Kräfte und zur teilweisen Stabilisierung der Lage zugunsten der griechischen Städte, einschließlich Syrakus.
#37 Der Chefdiplomat Kineas und die Schlacht bei Asculum
2026/03/22
In Pyrrhus’ Umfeld wirkte er häufig als mäßigende Stimme und riet zu vorsichtigem und diplomatischem Vorgehen statt zu riskanten militärischen Unternehmungen. Laut Plutarch erreichte er durch seine Redekunst mehr Erfolge als manche Feldzüge. Vor dem Krieg gegen Rom versuchte Kineas, Pyrrhus von diesem Unternehmen abzubringen. In einem berühmten Gespräch zeigte er dem König durch kluge Fragen die Sinnlosigkeit endloser Eroberungen auf: Wenn am Ende Frieden und Genuss das Ziel seien, könne man dies auch ohne Krieg erreichen. Pyrrhus ignorierte jedoch diesen Rat.
#36 Pyrrhus gegen Rom: Die Schlacht von Herakleia
2026/03/08
Als Pyrrhus dies bemerkte, geriet er in große Unruhe. Er befahl seinen Infanterieoffizieren, sofort Schlachtordnung zu bilden und die Männer unter Waffen bereitzuhalten. Selbst ritt er mit dreitausend Reitern aus, in der Hoffnung, die Römer noch während des Übergangs zu überraschen und sie in Unordnung zu treffen. Doch als er am Flussufer die dicht gereihten Schilde im Sonnenlicht glänzen sah und die römische Kavallerie in geschlossener Ordnung vorrücken erkannte, ließ er seine Reiter enger formieren und griff an.
#35 Der Adler landet: Pyrrhos von Epirus und der Funke zum Krieg
2026/02/23
Pyrrhos von Epirus wurde bereits als Kind zum Spielball der Großen: Im Jahr 307 v. Chr. war es der illyrische König Glaukias, der den gerade einmal elfjährigen Pyrrhos mit Waffengewalt zurück auf den Thron der Molosser in Epirus setzte. Während Vormünder in seinem Namen die Regierungsgeschäfte führten, sog der junge König die Traditionen des hellenistischen Königtums auf. Doch die Stabilität war trügerisch. Als Pyrrhos mit siebzehn Jahren nach Illyrien reiste, um der Hochzeit eines Sohnes seines Gönners Glaukias beizuwohnen, nutzten seine Gegner in der Heimat die Gunst der Stunde. Die Molosser erhoben sich, vertrieben seine Getreuen und setzten seinen Rivalen Neoptolemos erneut auf den Thron.
#34 Der Pyrrhische Krieg 1: Luxus und Stolz im antiken Tarent
2026/02/09
Tarent entwickelte sich rasch zur bedeutendsten griechischen Stadt Süditaliens und blieb die einzige Apoikie Spartas. Seine wirtschaftliche Stärke beruhte auf intensiver Landwirtschaft (insbesondere Oliven- und Weinanbau), Fischerei, Purpurgewinnung sowie weitreichenden Handelsnetzen im Adriaraum und im östlichen Mittelmeer. Archäologische Befunde belegen erheblichen Reichtum, insbesondere im Bereich der Keramik-, Textil- und Metallproduktion. Politisch errang Tarent früh die Hegemonie über die benachbarten italischen Völker der Japyger und Messapier, häufig durch militärischen Druck, teilweise aber auch durch Bündnisse und Klientelverhältnisse. Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde ein zweiter Mauerring errichtet, was auf starkes Bevölkerungswachstum und erhöhte Sicherheitsbedürfnisse hinweist.
#33 Rom gegen alle: Der Dritte Samnitenkrieg
2026/01/26
Die Spannungen zwischen Rom und seinen Nachbarn in Mittelitalien hatten sich Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. zunehmend verschärft, wobei die Hauptrolle weiter die Samniten spielten, aber auch die Etrusker und verschiedene Küstenstämme. Schauen wir uns die geopolitische Gesamtsituation an, um zu sehen wo Rom steht im Jahr 300 v Chr und den darauffolgenden Jahren.  Um 300–290 v. Chr. befindet sich die antike Welt in einer Phase tiefgreifender Neuordnung. Der Tod Alexanders des Großen liegt nur wenige Jahrzehnte zurück, doch sein Reich ist bereits in konkurrierende Monarchien zerfallen. Gleichzeitig entstehen neue Machtzentren, während ältere politische Strukturen an Einfluss verlieren. Diese Epoche ist geprägt von Instabilität, Konkurrenz und Übergang – eine Welt, in der noch niemand ahnt, welche Macht langfristig dominieren wird.

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