
Werben im Podcast: Logistik aus der Praxis
Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
SCM for LogisticsExplizit
Nein
Erstellt am
2025/05/12
Neueste Episode
2026/09/03
Durchschnittsdauer
54 min.
Veröffentlichungsintervall
17 Tage
Beschreibung
Hier finden Sie echte Erfahrungen, Erlebnisse und Weisheiten aus einer der wichtigsten Branchen der Welt - der Logistik!
Freischalten Logistik aus der Praxis Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Logistik aus der Praxis Podcast ansehen
Der Kreis schließt sich — das Staffelfinale (Abschlussfolge)
2026/09/03
Zum Abschluss der Staffel Supply Chain Security kommen die drei zusammen, die sie eröffnet haben: Henrik Schneider, Michael Buck und Thomas Kunz. Sie ziehen Bilanz über vier Folgen — und stellen fest, dass es nie um vier verschiedene Themen ging, sondern immer um dasselbe: Sicherheit, Prozesse und Digitalisierung sind keine drei Projekte, sondern drei Blickwinkel auf eine Sache. Wer sie getrennt bearbeitet, zahlt dreimal für dasselbe.
Warum das Risiko an den Nahtstellen sitzt, an denen keiner den Hut aufhat. Warum Wissen scheitert, wenn es in Köpfen steckt statt in Prozessen. Warum Budgets agiler werden dürfen — in Sprints statt in Millionen. Und warum der Mensch auch mit KI der Orchestrator bleibt: Ein schlecht digitalisierter schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess.
Der erste Schritt kostet fast nichts: alle an einen Tisch, eine ehrliche Bestandsaufnahme, eine Roadmap. Wer von null auf fünfzig Prozent kommt, ist schon exorbitant weiter.
🎙 Das Staffelfinale.
Vom Werkstor zurück in den Prozess (Episode 4)
2026/08/27
Eine Kamera am Verladehof ist Sicherheitstechnik , aber dieselbe Kamera kann auch messen, wie voll der Laderaum ist oder wie lange ein LKW am Tor steht.
Ein Sensor, mehrere Zwecke.
In Episode 4 der Staffel Supply Chain Security drehen Henrik Schneider, Michael Buck und Gast Christoph Hasenzagl die Blickrichtung um:
Was von dem, was die Sicherheitstechnik ohnehin sieht, kann zurück in den Prozess fließen?
Warum der doppelte Wert vorhandener Sensorik so oft brachliegt, und was Silodenken damit zu tun hat.
Warum es ein „Betriebssystem für Daten" braucht, das interne und externe Quellen zusammenführt.
Warum der Mensch auch im Zeitalter der KI der Chef bleiben muss.
Und warum bloßes 1:1-Digitalisieren die eigentliche Chance verschenkt: die Prozessinnovation.
Der erste Schritt kostet fast nichts: eine ehrliche Bestandsaufnahme . Welche Sensorik habe ich, was kann sie liefern, wer im Unternehmen hätte noch Nutzen davon?
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Vom Wissen zur Umsetzung (Episode 3)
2026/08/20
Am Wissen scheitert es selten.
Trotzdem liegt zwischen dem, was ein Unternehmen weiß, und dem, was es umsetzt, oft ein tiefer Graben. In Episode 3 der Staffel Supply Chain Security fragen Henrik Schneider, Michael Buck und Gästin Claudia Vogel-Daniel, warum dieser Graben selten am Wissen liegt, sondern am Menschen, an der Haltung und an fehlender Dringlichkeit.
Warum Compliance mehr ist als ein Regelwerk im Ordner, und was sich ändert, wenn man fragt „Wo kann ich gewinnen?" statt „Wer ist schuld?".
Warum man Schmerz auf Probe erzeugen kann, durch Audit, Simulation und Digital Twins, und warum Betroffenheit bewegt.
Und die unbequeme Frage, die am Ende alles entscheidet: Habe ich überhaupt das Mandat, etwas zu verändern?
Der erste Schritt kostet nichts: zwei ehrliche Fragen im Team.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Vom Silo zum Zusammenspiel (Episode 2)
2026/08/13
Resilienz wird meist in getrennten Silos gedacht: Prozess, IT, Personal, Energie. Jedes für sich oft gut aufgestellt — und trotzdem liegen die gefährlichsten Lücken nicht innerhalb der Bereiche, sondern zwischen ihnen.
In Episode 2 der Staffel Supply Chain Security legen Henrik Schneider, Thomas Kunz und Gast Kai Gronauer die vier Perspektiven auf eine gemeinsame Landkarte und führen sie in die physische Sicherheit. Warum Konnektivität noch keine Integration ist. Warum die IT der Kleber ist, der alles zusammenhält — und ihr Ausfall alles mitreißt. Und wo an einem realen Standort die Tore liegen, die niemand im Griff hat: Perimeter, Lieferanteneinfahrten, außenliegende Energie-Übergabestationen.
Der erste Schritt kostet nichts: alle an einen Tisch, eine klare Ist-Aufnahme über alle Bereiche.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Chefsache war gestern — heute ist es Geschäftssache (Staffelauftakt)
2026/08/06
Vor einem Jahr hieß es hier: Supply Chain Security ist Chefsache. Das war richtig, und zu wenig. Zum Auftakt unserer neuen Staffel fragen Henrik Schneider (SCM for Logistics), Thomas Kunz (viGuard) und Michael Buck (Yearning Consulting) nach: Was heißt es, Sicherheit nicht mehr nur zur Chefsache zu erklären, sondern zur Geschäftssache zu machen, sie zu rechnen, in den Prozess zu holen, in den Business Case zu stellen?
Es geht um drei Ebenen, die zusammengehören und meist getrennt gedacht werden: die physische Sicherheit am Werkstor, die Prozesse dahinter und das Wissen, das ein Unternehmen trägt. Warum „bei uns ist ja noch nie was passiert" kein Sicherheitsnachweis ist. Warum sich Excel, Papier und Telefon am Werkstor so hartnäckig halten. Und was ein Geschäftsführer diese Woche tun kann, ohne einen Euro Budget.
Der Aufschlag einer Staffel über Sicherheit, Prozesse und Digitalisierung in der Lieferkette.
🎙 Neue Folgen wöchentlich.
Vier Experten, eine Mannschaft: Das Fazit
2026/07/09
„Du gewinnst keine Meisterschaften mit der Offensive, sondern mit einer stabilen Defensive."
Sechs Folgen, vier Experten, eine Frage: Wie sicher ist unsere Energieversorgung? Zum Abschluss der Staffel ziehen Henrik Schneider und Christian Inderkum Bilanz — und entdecken etwas Überraschendes: Die vier Gäste, die auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Antworten gaben, wollen am Ende dasselbe.
Christian bringt es auf ein Bild: eine Fußballmannschaft. Herbert Saurugg spielt die Defensive — er führt die Fragilität des Systems vor Augen. Johan Warburg ist der Stürmer — der Verbraucher als Teil der Lösung. Dominik Schlipf und Maximilian Fichtner bilden das Mittelfeld — das lernende System und die machbaren Lösungen. Und wie im modernen Teamsport gilt: Es gewinnt nicht das Team mit den größten Egos, sondern das, in dem sich alle dem gemeinsamen Ziel unterordnen.
In dieser Folge:
→ Warum die vier Standpunkte am Ende zusammenlaufen — Stichwort Orchestrierung
→ Das 80/20-Prinzip: Warum es keine 100-Prozent-Lösung gibt, sondern einen situativen Mix
→ Sauruggs Truthahn-Illusion — und warum „hat ja immer funktioniert" der gefährlichste Satz ist
→ Warum die Machbarkeit längst da ist — und was trotzdem fehlt
→ Der rote Faden: Energie ist eine Lieferkette ohne Lager
→ Ein Ausblick: Was als Nächstes kommt
Keine Panik, kein Alarmismus. Lieferkette Energie — nicht Lieferkette Angst.
Danke an Herbert Saurugg, Dr. Dominik Schlipf, Prof. Maximilian Fichtner und Johan Warburg für die vielen Perspektiven.
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Wie funktioniert der Strommarkt? Warum Deutschland billig exportiert und teuer importiert — TransnetBW
2026/07/02
„Der Markt strebt von selbst ins Optimum." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW
Tagsüber Sonne satt, der Strompreis fällt ins Negative. Abends, wenn der Wind fehlt, schießt er auf 500 Euro. Und die Schlagzeile lautet: „Deutschland verschenkt seinen Strom ans Ausland und kauft ihn teuer zurück." Klingt nach Wahnsinn. Stimmt das?
Zum zweiten Mal zu Gast: Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. In Episode 1 hat er die Physik des Stromnetzes erklärt — heute die Ökonomie, die darauf aufsetzt. Sachlich, ohne Politik, mit der Klarheit eines Mannes, der den Markt täglich von innen sieht.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Wie der Day-Ahead-Markt funktioniert — und warum „pay as cleared" bedeutet, dass alle denselben Preis bekommen
→ Warum negative Strompreise bis minus 600 Euro kein Marktversagen sind, sondern Ausdruck nicht steuerbarer Erzeugung
→ Was der „Spread" mit dem aktuellen Boom an Großbatteriespeichern zu tun hat
→ Warum Deutschland seit 2023 Nettoimporteur ist — und was das für Versorgungssicherheit bedeutet
→ Warum es keine 100/0-Lösung gibt, sondern das Optimum eher bei 80/20 liegt
→ Was ein „systemdienliches Marktdesign" wäre — und warum jeder mit einem Lichtschalter Marktteilnehmer ist
Eine Episode darüber, dass der Strommarkt keine Naturgewalt ist, sondern ein lernendes System — mit Regeln, die sich permanent anpassen. Vor 20 Jahren galt ein Netz mit 4 % Solar als unfahrbar. Heute laufen 40 %.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
Die teuerste Energie ist nicht die eingekaufte — sondern die ungenutzte Flexibilität." — Johan Warburg, Octopus Energy
2026/06/18
In der Logistik würde niemand alle LKW morgens um 8 Uhr gleichzeitig losschicken. Im Stromsystem machen wir genau das: Alle laden abends um 18 Uhr ihr E-Auto. Was wäre, wenn die Haushalte nicht das Problem wären — sondern die Lösung?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Johan Warburg, Head of Flexibility Germany bei Octopus Energy.
Er verantwortet Intelligent Octopus — ein System, das bereits heute rund 60.000 Geräte in Echtzeit steuert.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Was Verbraucherflexibilität ist und warum sie das Stromnetz stabilisiert
→ Wie das Laden eines E-Autos automatisch in die günstigsten Stunden verschoben wird — ohne dass der Kunde es merkt
→ Warum 6 Millionen Geräte bis zu 15 Gigawatt Flexibilität liefern könnten — die Leistung von zehn großen Gaskraftwerksblöcken
→ Warum das aktuelle Lastverschieben noch kein bidirektionales Laden ist — und was Vehicle-to-Grid künftig zusätzlich ermöglicht
→ Wo die Grenzen liegen: Gleichzeitigkeit, lokale Netzengpässe, Kundennutzen
→ Warum Warburg davon ausgeht, dass 2030–2032 die kritische Masse erreicht ist
Eine Episode über das letzte Glied der Energie-Lieferkette — den Verbraucher. Und darüber, wie aus Millionen kleiner Geräte ein stabilisierender Faktor für das gesamte Netz wird.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Johan Warburg, Head of Flexibility Germany, Octopus Energy
Dunkelflaute 2026: Wie Batterien das Stromnetz retten — Prof. Maximilian Fichtner
2026/06/04
„Ihr hättet es wissen können." — Prof. Maximilian Fichtner
Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert, wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher Europas.
Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche Wetterdienst hat es vorgerechnet.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern einen gescheiterten Netzausbau
→ Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf 0,2 pro Jahr sinken
→ Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze stabilisieren und Netzentgelte senken
→ Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten können — ohne geopolitische Abhängigkeiten
→ Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind — und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten
→ DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh, Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100 Punkten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm, Exzellenzcluster POLiS
Blackout in Deutschland 2026: Wie wahrscheinlich ist er wirklich? — Herbert Saurugg
2026/05/28
„Es geht nicht um den Stromausfall — sondern um den Lieferkettenkollaps danach." — Herbert Saurugg
Drei Blackouts in Europa innerhalb eines Jahres. Berlin 2026: 100.000 Menschen, vier Tage ohne Strom. Spanien und Portugal 2025: Millionen betroffen. Und die Energiewirtschaft sagt: „Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen." Herbert Saurugg nennt das fahrlässig.
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge, ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, seit über 15 Jahren Blackout-Experte.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum es innerhalb eines Jahres drei Blackouts in Europa gab — und warum die meisten nichts davon mitbekommen haben
→ Was die Truthahn-Illusion mit unserer Einschätzung von Stromausfällen zu tun hat
→ Warum negative Strompreise von minus 500 Euro ein Frühwarnsignal sind
→ Was in den ersten 24 Stunden passiert — und warum nach 72 Stunden alles eskaliert
→ Warum Telekommunikation, Logistik und Zahlungssysteme gleichzeitig ausfallen
→ Warum Saurugg 14 Tage Eigenvorsorge empfiehlt statt der offiziellen 3 Tage
→ Was Selbstwirksamkeit bedeutet — und warum sie wichtiger ist als staatliche Krisenpläne
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Herbert Saurugg, Gesellschaft für Krisenvorsorge
Stromnetz Deutschland: Wie 50 Hertz jede Sekunde gehalten werden — TransnetBW
2026/05/21
"Wenn man uns nicht hört, haben wir einen guten Job gemacht." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW
Strom ist die radikalste Just-in-Time-Lieferkette, die es gibt. Kein Lager, kein Puffer, kein Sicherheitsbestand. Jede Sekunde muss exakt so viel erzeugt werden wie verbraucht wird — die Lieferzeit beträgt null.
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. Sein Arbeitsplatz: die Hauptschaltleitung in Wendlingen — der Kontrollturm für 3.200 Kilometer Hochspannungsleitungen in Baden-Württemberg.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
→ Warum 50 Hertz auf die dritte Nachkommastelle genau gehalten werden muss — und was passiert, wenn nicht
→ Wie sich Redispatch-Eingriffe von einstellig pro Jahr auf über 19.000 vervielfacht haben — und warum
→ Was Schwungmasse mit Netzstabilität zu tun hat und warum sie mit jedem abgeschalteten Kraftwerk verschwindet
→ Warum negative Strompreise von minus 500 Euro kein Marktproblem sind, sondern ein Sicherheitsrisiko
→ Warum der Netzausbau der Erzeugungswende hinterherhinkt
→ Was Grid-Forming-Wechselrichter und europäische Regelplattformen wie PICASSO und MARI leisten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
Energiekrise 2026: Warum Diesel, AdBlue und Strom zusammenhängen — Herbert Saurugg
2026/05/05
"Wir blicken auf das leere Meer und kennen keinen Tsunami." — Herbert Saurugg
Seit dem 28. Februar 2026 fehlen dem Weltmarkt täglich 10–13 Millionen Barrel Rohöl. 20 Prozent der globalen LNG-Exporte sind gestört. Die IEA stuft die Lage als schwerwiegender ein als die Ölkrisen von 1973, 1979 und 2022 zusammen. Es gibt einen Waffenstillstand. Aber ein Waffenstillstand ist nicht dasselbe wie eine wiederhergestellte Lieferkette.
In dieser Sonderepisode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte und Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV).
Gemeinsam analysieren wir:
→ Warum die aktuelle Krise kein Preisschock ist, sondern ein Verfügbarkeitsproblem
→ Wie sich die Krise wellenförmig aufbaut — erst Preise, dann Allokation, dann Ausfall
→ Warum Kerosin, AdBlue und Düngemittel gleichzeitig knapp werden
→ Was die Harnstoff-Diesel-Kopplung für Logistik und Landwirtschaft bedeutet
→ Was Unternehmen und Privatpersonen jetzt konkret tun können
Grundlage des Gesprächs sind die Analysen der GfKV von Herbert Saurugg, Velina Tchakarova und Marco Felsberger:
• Globaler Systembruch — Die vierte systemische Krise: https://gfkv.org/Globaler-Systembruch
• Konsequenzen für die DACH-Region: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/Globaler-Systembruch-Konsequenzen-fuer-die-DACH-Region.pdf
• Vorsorge jetzt — Handlungsfähigkeit sichern: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/GfKV-Vorsorge-jetzt-–-Handlungsfaehigkeit-sichern-bevor-aus-Stoerungen-Ausfaelle-werden.pdf
Diese Episode ist der Auftakt zur neuen Staffel „Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?"
Resilienz in Lieferketten und im Leben – Modewort oder reale Notwendigkeit?
2026/02/06
Resilienz – ein Begriff, der derzeit inflationär verwendet wird. Doch was steckt wirklich dahinter?
In dieser Folge diskutieren Henrik Schneider, Mental Coach Christian Inderkum und Supply-Chain-Experte Frank-Martin Ball, ob Resilienz nur ein Buzzword ist oder eine echte Notwendigkeit für Unternehmen und Menschen.
Christian bringt die Perspektive aus dem Sport- und Mental-Coaching mit und beschreibt Resilienz als die Fähigkeit, auf unerwartete Situationen nicht panisch, sondern reflektiert zu reagieren. Frank-Martin ordnet den Begriff aus der Business-Perspektive ein und zieht Parallelen zu etablierten Konzepten wie Change Management.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Resilienz bedeutet aktionsfähig zu bleiben – nicht nur zu reagieren, sondern proaktiv zu handeln
- Wahre Widerstandsfähigkeit erfordert Selbstreflexion und den Mut, alte Strukturen zu hinterfragen
- Im Sport wie im Business gilt: Wer die Situation nüchtern beobachtet, trifft bessere Entscheidungen
- „Hast du es eilig, gehe langsam" – Demut gegenüber Prozessen zahlt sich aus
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Resilienz vom Plakat an der Wand zur gelebten Praxis macht.
Gäste:
- Christian Inderkum – Mental Coach für Sport und Business, Mitgründer von „Wurzelwerk"
- Frank-Martin Ball – Experte für Logistik, Prozesse und Change Management
Themen dieser Folge:
- Was bedeutet Resilienz wirklich? Definition aus Sport- und Business-Perspektive
- Warum „Sei doch einfach resilienter" manchmal eine Zumutung ist
- Die Metapher des Flusses: Widerstandskraft vs. intelligente Anpassung
- Parallelen zwischen Extremsport und Unternehmensführung
- Selbstreflexion als Schlüssel zur Aktionsfähigkeit
- Praktische Tipps: Wie man Beobachtung ohne Wertung trainiert
- Warum Resilienz ein „Topf voller Skills" ist, kein Einzelzustand
Kontakt & Links:
Christian Inderkum
RaumImFluss
Projekt „Wurzelwerk"
www.raumimfluss.ch
[email protected]
Frank-Martin Ball
[email protected]
https://www.linkedin.com/in/frankmartinballfreiemanagementberatungkoeln?lipi=urn%3Ali%3Apage%3Ad_flagship3_profile_view_base_contact_details%3BteTqdEVuTa2HYMfaozTv5w%3D%3D
Henrik Schneider
www.scm-for-logistics.de
[email protected]
#Resilienz #Logistik #SupplyChain #MentalCoaching #ChangeManagement #Führung #Lieferketten #PodcastDeutsch #BusinessPodcast #Widerstandsfähigkeit
Von der Pilotphase zur Realität: Alternative Antriebe in der Logistik 2025/2026
2026/01/30
In dieser Episode des Podcasts "Logistik aus der Praxis" diskutieren Henrik Schneider, Michael Hubschneider und Matthias Rathmann über die Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich alternativer Antriebe in der Logistik.
Der Fokus liegt auf der Elektrifizierung von Flotten, der Ladeinfrastruktur, den Fortschritten bis 2025 und der Rolle von Photovoltaik als Treiber für Unternehmen.
Die Experten geben Einblicke in die aktuellen Batterietechnologien, die Herausforderungen für Unternehmen bei der Elektrifizierung und die politischen Rahmenbedingungen, die die Branche beeinflussen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Fuhrparkbetreiber gegeben, um die Transformation in der Logistik voranzutreiben.
[email protected]
http://www.ptvgroup.com/
[email protected]
https://www.rathmann-communications.de/
Die Flotten-Elektrifizierung verbessert den Total Cost of Ownership.Die Branche zeigt Mut zur Elektrifizierung.Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Thema für die Zukunft.Photovoltaik kann Unternehmen unabhängiger machen.Batterietechnologien entwickeln sich rasant weiter.Unternehmen müssen ihre Verkehre richtig organisieren.Die Politik spielt eine wichtige Rolle bei der Transformation.Die Branche hilft sich gegenseitig bei der Elektrifizierung.Erfahrungen sammeln ist entscheidend für den Erfolg.Die Zukunft der Logistik wird durch alternative Antriebe geprägt sein.
00:00 Einführung in alternative Antriebe
04:18 Rückblick auf 2025: Fortschritte und Herausforderungen
09:47 Die Rolle der Infrastruktur im Nutzfahrzeugbereich
16:00 Selbsthilfegedanken und Netzwerkmöglichkeiten
19:57 Zukunft der Stromerzeugung und Batterietechnologie
21:22 Zukunft der LKW-Batterien und Ladeinfrastruktur
24:15 Herausforderungen beim Umstieg auf Elektromobilität
28:36 Planbarkeit und Reichweite in der Elektromobilität
31:24 Neue Geschäftsmodelle und Use Cases in der Logistik
35:04 Integration von Elektrofahrzeugen in Logistikprozesse
39:10 Herausforderungen der Elektrifizierung im Transportwesen
40:54 Prognosen zur Elektrifizierung von Lkw
42:59 Politische Rahmenbedingungen und Förderprogramme
45:14 Empfehlungen für Fuhrparkbetreiber und Hersteller
51:27 Erfahrungen und Schritte zur Elektrifizierung
Lieferketten 2026: Prozesse, Partnerschaft, Systemanbieter statt Aktionismus
2026/01/16
2025 war das Jahr des Ausprobierens – 2026 wird das Jahr der Umsetzung. In dieser Folge von „Logistik aus der Praxis“ spricht Henrik Schneider mit Serhat Koturman und Karsten Kaya über zwei Themen, die Supply Chains gerade gleichzeitig treiben: KI/Digitalisierung und geopolitische Volatilität.
Im ersten Teil geht’s darum, warum Digitalisierung nicht gleich KI ist – und warum KI kein „Wundermittel“ für schlechte Prozesse sein kann. Die drei diskutieren praxisnah, wo KI heute schon echten Mehrwert liefert (z. B. Dokumenten- und Informationsverarbeitung, Automatisierung von Routinen, bessere Planungs- und Forecast-Unterstützung) – und wo klare Grenzen bleiben: ohne saubere Daten, Governance und Verantwortlichkeiten entsteht schnell Tool-Wildwuchs statt Produktivität. Kernpunkt: Der Mensch bleibt Entscheider, KI ist Unterstützung, nicht Ersatz.
Im zweiten Teil rückt die Außenwelt in den Fokus: Geopolitik, Handelskonflikte, Unsicherheit und Dauerkrisenwerden zum Normalzustand. Was bedeutet das für resiliente Lieferketten, Risikomanagement und Zusammenarbeit? Die Folge zeigt, warum Unternehmen stärker in Netzwerke, Transparenz und Partnerschaften investieren müssen – und weshalb sich Logistikdienstleister zunehmend vom reinen Transporteur zum Systemanbieter entwickeln: mit Planung, Steuerung, Alternativen und stabilen Prozessen.
Take-away: Wer 2026 gewinnen will, braucht weniger Buzzwords und mehr Struktur – intern (Prozesse, Daten, Rollen) und extern (Kooperation, Resilienz, belastbare Lieferketten).
Kapitel
00:00 Intro, Gäste, Thema: Rückblick 2025 / Ausblick 202602:30 2025: „Spielen“ mit KI → 2026: Systeme etablieren07:50 Woran erkennt man KI-Reife im Unternehmen (Toolstack, Use Cases, Governance)13:40 Mensch bleibt entscheidend: Kompetenz, Entscheidung, Shopfloor-Realität20:30 Lieferkette als Nervensystem: Silo-Denken vs. Partnerschaft & Agieren31:10 Automatisierung pragmatisch: Quick Wins, 80/20, „vom Groben zum Feinen“35:45 Geopolitik & Volatilität: Planbarkeit, Kundenbedürfnis, Systemanbieter-Logik53:30 Schlussstatements: Struktur schlägt Tool – Vertrauen schlägt Reichweitewww.koturman-management.ch
http://www.xxl-consol.com
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Logistik aus der Praxis Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Logistik aus der Praxis relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

4.213489
11KM: der tagesschau-Podcast
tagesschau

513427
Heute Couch, morgen Strand.
FTI & HERO Productions

4.812451
Beste Vaterfreuden
Auf die Ohren GmbH

4.713201
WDR 2 Kabarett
WDR 2

4.727104
Wissen mit Johnny
Johnny

4.710892
Der Serienjunkies-Podcast
Serienjunkies.de

4.817537
DAS PODCAST UFO
Stefan Titze, Florentin Will

4.4191164
Jung & Naiv
Tilo Jung

511422
Buchingers Tagebuch
Michael Buchinger

4.616213
ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?
DIE ZEIT