1814866196
Ist das gerecht?

Werben im Podcast: Ist das gerecht?

Dieser Podcast hat
33 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/05/16
Neueste Episode
2026/01/29
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Ein Interviewpodcast mit Ronen Steinke: Egal, ob es um die großen, aktuellen Krisen dieser Zeit geht, um jahrzehntelang geführte gesellschaftliche Debatten oder auch einfach nur um Konflikte im Alltag – in all diesen Bereich stellen wir uns immer wieder diese eine Frage: Was ist gerecht? Genau dieser Frage geht Ronen Steinke deshalb in diesem Podcast nach. Der gelernte Jurist und leitende Redakteur der SZ spricht mit prominenten Gästen und Experten und Expertinnen über juristische und politische Themen, von Schwangerschaftsabbruch über Wehrplicht bis Bildung und Wohnraum. Gerechtigkeit und Rechtsstaat – oft abstrakte Konzepte, die uns aber alle betreffen – werden dabei greifbar und verständlich. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hier, in der weißen SZ-App, auf www.sz.de/gerecht und auf Spotify hören. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge. Die erste Folge ist kostenlos, alle weiteren können Sie mit SZ Plus in der weißen SZ-App, auf www.sz.de/gerecht und auf Spotify hören.

Freischalten Ist das gerecht? Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Ist das gerecht? Podcast ansehen


Jetzt reinhören: Maximilian Steinbeis im Gespräch mit Ronen Steinke
2026/01/29
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören. Diese Folge könnt ihr mit SZ Plus hören. Solltet ihr noch kein SZ Plus-Abo haben, so findet ihr unter sz.de/gerechtplus ein exklusives Probeabo zum Testen und Anhören aller SZ-Podcasts. Mit einem Abo unterstützt ihr die Arbeit der Redaktion und damit den unabhängigen Journalismus. Wenn ihr bereits ein Abo habt, findet ihr die Folge in voller Länge bei der SZ und auf Spotify.
„Das ist der feuchte Traum der autoritären Populisten“
2026/01/29
Die AfD hat Pläne, wie sie die deutsche Justiz kapern und umbauen kann – und sie arbeitet bereits daran, warnt der Verfassungsrechtler Maximilian Steinbeis. Die Bundesrepublik Deutschland ist seit fast acht Jahrzehnten eine liberale Demokratie. Und sie wurde in dem Gedanken errichtet, dass dies auch so bleiben soll und dass sie sich gegen Feinde der Demokratie verteidigen kann. Die Frage ist nur: Wie schützt man eigentlich eine Demokratie vor Feinden, wenn diese demokratisch gewählt werden? Hätte eine populistische Partei, die etwa die Landtagswahl gewinnt, die theoretische Möglichkeit, demokratische Institutionen abzubauen? Lautet die Antwort auf diese Frage Ja, dann ist in diesem Superwahljahr Alarm geboten. Die AfD steht laut Wahlumfragen in Sachsen-Anhalt, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern bei zwischen 30 und 40 Prozent und schickt sich an, dort die stärkste Kraft zu werden. Wichtige Landtagswahlen stehen dieses Jahr auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an. Welche Einfallstore demokratische Institutionen und die deutsche Justiz für rechtsautoritäre Populisten bieten, darüber spricht in dieser Folge von „Ist das gerecht?“ der Jurist Maximilian Steinbeis. Er leitet seit vielen Jahren die digitale Diskursplattform „Verfassungsblog“, eine zentrale Anlaufstelle für alle, die sich für Verfassungsrecht interessieren. Im Podcast spricht Steinbeis darüber, welchem Plan Populisten weltweit folgen, um die Unabhängigkeit der Justiz zu schwächen und warum dafür nicht zwingend eine Regierungsbeteiligung notwendig ist – Stichwort Sperrminorität in der Opposition. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Carlo Sarsky Bildrechte Cover: Maurice Weiß / Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Jetzt reinhören: Hubert Wetzel im Gespräch mit Ronen Steinke
2026/01/15
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören. Diese Folge könnt ihr mit SZ Plus hören. Solltet ihr noch kein SZ Plus-Abo haben, so findet ihr unter sz.de/gerechtplus ein exklusives Probeabo zum Testen und Anhören aller SZ-Podcasts. Mit einem Abo unterstützt ihr die Arbeit der Redaktion und damit den unabhängigen Journalismus. Wenn ihr bereits ein Abo habt, findet ihr die Folge in voller Länge bei der SZ und auf Spotify.
„Der Zorn Trumps ist eine verdiente Strafe“
2026/01/15
Warum die Europäer jahrelang hochmütig gegenüber den USA waren – und welche Chance ihnen jetzt noch bleibt, um Trump im westlichen Lager zu halten. Schon während seiner ersten Amtszeit als US-Präsident hat Donald Trump den Europäern vorgeworfen, zu wenig Geld in Verteidigung zu investieren. Hätten wir es also kommen sehen müssen, dass sich die USA unter Trump in seiner zweiten Amtszeit als Schutzmacht der Europäer zurückziehen werden? Vielleicht sogar, dass sie feindlich werden und das Ende der Nato riskieren, indem sie Anspruch auf Grönland erheben? Und damit in die direkte Konfrontation mit Dänemark und seinen europäischen Partnern gehen? „Das ist der große Schock, dass Freunde zu de facto Feinden werden“, sagt Hubert Wetzel, der als Europakorrespondent der SZ von Brüssel aus die Nato im Blick hat. Er spricht in dieser Folge des Podcast „Ist das gerecht?“ mit dem Jurist und SZ-Redakteur Ronen Steinke. Wetzel, der zuvor sechs Jahre lang als USA-Korrespondent der SZ in Washington gelebt hat, erzählt von deutscher Bräsigkeit, dem Wert des Völkerrechts für Donald Trump - und seiner ganz persönlichen Sicht auf Recht in der internationalen Politik. Hören können Sie das Gespräch mit SZ Plus, auf SZ.de oder auf Spotify. Neue Folgen von „Ist das gerecht?“ erscheinen jeden zweiten Freitag. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung und Produktion: Justin Patchett Bildrechte Cover: Jan A. Staiger/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Jetzt reinhören: Frauke Rostalski im Gespräch mit Ronen Steinke
2026/01/01
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören. Diese Folge könnt ihr mit SZ Plus hören. Solltet ihr noch kein SZ Plus-Abo haben, so findet ihr unter sz.de/gerechtplus zum Testen und Anhören aller SZ-Podcasts. Mit einem Abo unterstützt ihr die Arbeit der Redaktion und damit den unabhängigen Journalismus. Wenn ihr bereits ein Abo habt, findet ihr die Folge in voller Länge in der SZ-App und auf Spotify.
„Das ist Moralspektakel“
2026/01/01
Die Politik verpflichtet die Menschen zu Klimaschutzmaßnahmen, aber Frauke Rostalski vom Deutschen Ethikrat meint: Nichts davon bringe irgendetwas. Sie fordert deshalb etwas ganz anderes. Das Pariser Klimaabkommen ist vor kurzem zehn Jahre alt geworden. Es markiert einen besonderen Moment in der Geschichte: In einem völkerrechtlichen Vertrag haben sich fast 200 Staaten zum Klimaschutz verpflichtet und dazu, ihre Treibhausgase zu reduzieren. Die Erderwärmung soll bis zum Jahr 2100 auf maximal zwei Grad reduziert werden, heißt es darin. Aber: Jedes Land kann selbst entscheiden, was es dafür unternimmt. Derzeit steuert die globale Erderwärmung dennoch auf drei Grad zu. Für die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski, Mitglied des Deutschen Ethikrats, liegt der Fehler beim Abkommen selbst. „Wir brauchen eine echte Lösung und die liegt eben nicht im Pariser Klimaabkommen“, sagt sie im Gespräch mit dem SZ-Redakteur Ronen Steinke. Eine unpopuläre Meinung, schließlich lautet die Kernforderung von „Fridays for Future“, die Versprechen aus dem Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Die Professorin hat vor kurzem ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Wer soll was tun? – Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind und worin unsere Verantwortung eigentlich besteht.“ Darüber, warum sie meint, dass das Pariser Klimaabkommen nicht nur sinnlos sei, sondern sogar Schaden anrichte, spricht Frauke Rostalski in dieser Folge des Podcasts. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung: Justin Patchett Produktion: Carolin Lenk und Julia Ongyerth Bildrechte Cover: Pascal Bünning/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Jetzt reinhören: Kurt Kister im Gespräch mit Ronen Steinke
2025/12/18
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören. Diese Folge könnt ihr mit SZ Plus hören. Solltet ihr noch kein SZ Plus-Abo haben, so findet ihr unter sz.de/gerechtplus zum Testen und Anhören aller SZ-Podcasts. Mit einem Abo unterstützt ihr die Arbeit der Redaktion und damit den unabhängigen Journalismus. Wenn ihr bereits ein Abo habt, findet ihr die Folge in voller Länge in der SZ-App und auf Spotify.
„Wir sind ein Gefäß von Subjektivitäten“
2025/12/18
Wie fair sind die Medien in diesem Jahr mit Trump, Merz und der AfD umgegangen? Einschätzungen von Kurt Kister. Was ist eine gerechte Berichterstattung? Können Journalistinnen und Journalisten überhaupt objektiv berichten? Und: welche Folgen hat es, wenn Medien wie die SZ den Austausch auf der politischen Bühne, als „Streit“ bezeichnen? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Kurt Kister, ehemaliger Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung. In einem Jahr, in dem sich die Welt immer mehr in streng getrennte Lager zu ordnen scheint, in dem entweder von Freund oder Feind die Rede ist, blickt Kister mit Sorge auf die Entwicklung gesellschaftlicher Verhältnisse. Zu deren Polarisierung die Medien möglicherweise beigetragen haben. „Viele politische Journalisten sehen sich eben nicht als die objektiven Berichterstatter, die einfach schreiben, was ist, sondern sie sind gleichzeitig Kommentatoren“, sagt Kister im Gespräch mit Jurist und SZ-Redakteur Ronen Steinke. „Etliche halten sich selber, jedenfalls irgendwo im hinteren Winkel ihres Hirns, für Politiker.“ Für Kister sind Journalistinnen und Journalisten „ein Gefäß von Subjektivitäten“, welche sich in deren Arbeit widerspiegeln. Warum Kister den Umgang der Medien mit Politikern in einigen Fällen für „ungnädig“ hält und was ein geeigneter Umgang mit demokratiefeindlichen Kräften ist, erklärt er im Podcast. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung: Justin Patchett Produktion: Carolin Lenk und Julia Ongyerth Bildrechte Cover: Stephan Rumpf/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Jetzt reinhören: Martin Schulz im Gespräch mit Ronen Steinke
2025/12/04
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören. Solltet ihr noch kein SZ Plus-Abo haben, so findet ihr unter sz.de/gerechtplus ein exklusives Probeabo zum Testen und Anhören aller SZ-Podcasts. Mit einem Abo unterstützt ihr die Arbeit der Redaktion und damit den unabhängigen Journalismus.
Sollte Deutschland sich von Israel abwenden?
2025/12/04
„Wir müssen zum Existenzrecht Israels stehen, aber nicht zu jeder israelischen Regierung“, sagt Martin Schulz. Ein Gespräch über den Gaza-Krieg und die deutsch-israelischen Beziehungen. Kann Deutschland zu Israels Politik schweigen, gerade im Hinblick auf die eigene Geschichte, insbesondere den Holocaust? Und was folgt aus Deutschlands „historischer Verantwortung“ für die konkrete Politik? Um diese Frage geht es in der neuen Folge des Podcasts „Ist das gerecht?“. Diesmal mit Martin Schulz. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war es, die 2008 im israelischen Parlament von deutscher Staatsräson sprach, wenn es um die Sicherheit Israels gehe. An diesen Worten gab es schon damals Kritik, für die es heute mehr Anlass denn je gebe, sagt Martin Schulz. Schulz war Präsident des Europaparlaments und später SPD-Chef und Herausforderer von Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2017. Heute ist er Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Gespräch mit dem Juristen und SZ-Redakteur Ronen Steinke sagt er, dass das deutsch-israelische Verhältnis zurzeit von einem „Dilemma“ geprägt sei. Nämlich: Einerseits jüdisches Leben zu schützen, ohne andererseits alle Maßnahmen der Regierung unter Premier Benjamin Netanjahu zu akzeptieren. Unter den Eindrücken seiner Israel-Reise erzählt Martin Schulz im Podcast, was ihm trotz einer extrem agierenden Regierung Hoffnung auf einen Politikwechsel macht. Israel sei die „einzige wirkliche Demokratie“ in Nahost, sagt Schulz. Es gebe dort eine massive Gegenbewegung zu Netanjahu und viele Oppositionelle, die auch zum Dialog mit den Palästinensern bereit seien. Mehr dazu, was laut Martin Schulz die deutsch-israelischen Beziehungen belastet, hören Sie im Podcast. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung: Justin Patchett Produktion: Carolin Lenk Bildrechte Cover: FES/Reiner Zensen/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Ist es gerecht, die AfD weiter auszugrenzen?
2025/11/20
2026 steht eine Reihe wichtiger Wahlen an: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern – und überall liegt die AfD in Umfragen in Schlagnähe zur CDU oder hat sie sogar schon überholt. Was also, wenn die CDU nach den Landtagswahlen mit der AfD koalieren müsste, weil es dann keine anderen Mehrheiten gäbe? Nach der Präsidiumsklausur der CDU im Oktober hatte Bundeskanzler Friedrich Merz die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD noch mit einem klaren Nein beantwortet: „Wir haben mit dieser Partei keinerlei Übereinstimmungen.“ Auch CSU-Chef Söder sprach sich damals gegen eine Annäherung der Union mit der AfD aus: „Ich möchte unter keinen Umständen, dass die Union der Steigbügelhalter für die Machterklimmung der AfD ist.“ Die oft zitierte „Brandmauer“ zur AfD ist in der Union aber durchaus umstritten. Die AfD müsse wie jede andere Partei im Bundestag behandelt werden, hat Franktionschef Jens Spahn bereits vor Monaten gefordert. Auch Andreas Rödder, Geschichtswissenschaftler und Gast in der neuen Podcastfolge von „Ist das gerecht?“, fordert die Union auf, die AfD mehr einzubinden. „Die Brandmauer ist ein irres Solidarisierungsinstrument für die AfD gewesen. Weil sich die AfD hinter der Brandmauer ja überhaupt keine Gedanken darüber machen musste, wie sie sich entwickeln will,“ sagt Rödder im Gespräch mit Jurist und SZ-Redakteur Ronen Steinke. Dadurch habe sich die AfD nie mit der Frage auseinander setzen müssen, ob sie sich weiter radikalisiere oder eine „rechtskonservative Partei auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sein will.“ Rödder lehrt an der Universität in Mainz. Er ist immer wieder gefragt, wenn es darum geht, die Grundsätze der CDU fortzuschreiben. Seit einer Weile leitet er auch einen noch recht jungen Think tank, namens R21. Rödder sieht sich als einen liberalen Konservativen in einer britischen Tradition. „Und dieser Konservatismus unterscheidet sich von einem Traditionalismus, der alles so lassen will, wie es ist“, sagt Rödder im Podcast. Rödder betont, dass es ihm nicht um eine Koalition mit der AfD gehe. Er rede „von Gesprächsbereitschaft als Grundlage von Demokratie.“ Ob die Brandmauer der AfD all die Jahre genutzt hat und ob durch den Vorschlag von Rödder Antidemokraten normalisiert werden, darüber diskutiert er mit Ronen Steinke in dieser Podcastfolge. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung und Produktion: Justin Patchett Bildrechte Cover: Alex Kraus/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Jetzt reinhören: Andreas Rödder im Gespräch mit Ronen Steinke
2025/11/20
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören.
Jetzt reinhören: Susanne Siegert im Gespräch mit Ronen Steinke
2025/11/06
Auch ohne SZ Plus-Abo könnt ihr hier ein paar Minuten des Podcasts hören.
Susanne Siegert über Erinnerungskultur: „Diese Verbrechen greifen in der Gegenwart“
2025/11/06
Die Autorin macht auf Social Media Videos über Nazi-Verbrechen. Im Podcast mit Ronen Steinke spricht sie über zeitgemäße Erinnerungskultur. Ob Hitler-Grüße, eingeritzte Hakenkreuze oder Sticker von rechten Parteien: Rechtsextreme Übergriffe auf Gedenkstätten nehmen zu. Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora listet mehr als 120 Fälle seit 2023 auf, viele davon treffen die Gedenkstätte Buchenwald. Nicht selten von Schülerinnen und Schüler. Dabei soll der Besuch einer KZ-Gedenkstätte junge Menschen eigentlich über die Verbrechen der Nationalsozialisten aufklären und sie für das Schicksal der europäischen Jüdinnen und Juden sensibilisieren. Das soll die Demokratie stärken, in Bayern ist der Besuch einer KZ-Gedenkstätte für alle Schülerinnen und Schüler Pflicht. Susanne Siegert engagiert sich in den sozialen Medien dafür, dass die Gräueltaten des Nationalsozialismus weiterhin präsent bleiben. Auf Instagram und Tiktok postet sie Videos über Nazi-Verbrechen, unter dem Namen „Keine Erinnerungskultur. Der Name ist nicht zufällig gewählt, sagt Siegert im Gespräch mit SZ-Redakteur Ronen Steinke: „Man kann sich nur an etwas erinnern, was man persönlich erlebt hat.“ Es brauche stattdessen neue Bezeichnungen, ein neues Verständnis für den Umgang mit der deutschen Vergangenheit. „Vielleicht ist es gut neue Begriffe zu verwenden, um so eine Zäsur zu markieren, wenn es keine Überlebenden mehr gibt.“ Siegert glaubt nicht, dass der Besuch einer Gedenkstätte automatisch dazu führe, dass die Schülerinnen und Schüler diese als gestärkte Demokraten verlassen. Es gehe darum, Ihnen zu vermitteln, dass es wichtig ist, über das Thema zu sprechen. Aber auch, dass Kontinuitäten rechtsextremer Gewalt weiterhin bestehen. „Ich glaube, dass es gerade bei jugendlichen, jüngeren Menschen darauf ankommt, dass man ihnen so ein bisschen, die Angst vor dem Thema nimmt.“ Ein moralischer Zeigefinger dagegen, sagt Susanne Siegert, könne zu einer „Abwehrhaltung zur Beschäftigung mit dem Thema“ mit sich bringen. Deshalb ist es Siegert so wichtig, eine andere Sprache für ihre Videos in den sozialen Medien zu finden. Statt zu verschleiern gehe es um „eine Klarheit über das, was passiert ist.“ Darüber, wie Menschen auf Ihre Videos im Internet reagieren und was Susanne Siegert unter „Gedenktheater“ versteht, geht es in der neuen Folge des Podcasts. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung und Produktion: Justin Patchett Bildrechte Cover: Ina Lebedjew/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Her mit der Wehrpflicht!
2025/10/23
Das fordert der Autor Artur Weigandt im Gespräch mit Ronen Steinke. Nur bitte nicht ausschließlich für die 18-Jährigen, sondern auch für Ältere. Der Schriftsteller Artur Weigandt saß gerade im Zug, auf dem Weg nach Dnipro im Südosten der Ukraine, als er sich mit einem älteren Herren unterhielt. Über die Wehrpflicht – und über diejenigen, die ein Land verteidigen müssen, wenn es angegriffen wird, so wie die Ukrainer, die sich seit mehr als drei Jahren gegen die Angreifer aus Russland wehren müssen. Der ältere Herr, der gleichzeitig auch Mitarbeiter bei der ukrainischen Artillerie ist, habe sich – so erzählt es Weigandt im Gespräch mit SZ-Redakteur und Jurist Ronen Steinke – über die Ungerechtigkeit beschwert, dass die Wehrpflicht vor allem junge Männer treffe. Also diejenigen, die ihr ganzes Leben noch vor sich hätten. Stattdessen solle man verstärkt ältere Menschen rekrutieren. Schließlich hätten die bereits mehr vom Leben gehabt. „Warum setzen wir diese alten Maßstäbe ein und sagen: Wehrpflicht ab 18?“, fragt Weigandt, den die Begegnung im Zug zum Nachdenken gebracht hat. „Ein Drohnenpilot könnte auch ab 30 arbeiten. Ich könnte jetzt mal eingezogen werden und lernen, wie man eine Drohne bedient.“ Artur Weigandt, 31, ist ein Deutscher mit kasachischen Wurzeln. Er spricht Russisch und hat sich lange für einen Pazifisten gehalten. Dann hat Putins Russland die Ukraine überfallen. Das Land, das er immer für Ruslands Schwesternation gehalten hatte. So hatte es das russische Staatsfernsehen in das niedersächsische Wohnzimmer der Familie Weigandt früher hineingesendet. Für Weigandt ist das ein Schock: „Familienmitglieder schlagen sich eigentlich nicht.“ Weigandt hat Freunde in der Ukraine, um die er sich sorgt. „Erst durch Betroffenheit fängst du an zu verstehen, was deine Werte sind und dich zu reflektieren. Erst wenn du in Gefahr bist oder Freunde von dir in Gefahr sind, fängst du an darüber nachzudenken.“ Mit dem Beginn von Putins Krieg gegen die Ukraine hat sich Weigandts Haltung verändert. Inzwischen findet er, dass Waffenwichtig seien und ein Land wie Deutschland die Bundeswehr brauche, um sich verteidigen zu können. Er sei nun Realist statt ein Idealist. Von diesem Wandel erzählt der Autor in seinem Buch „Für euch würde ich kämpfen“ (C.H. Beck). Und auch in der neuen Folge des SZ-Podcasts „Ist das gerecht?“. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify. Moderation, Redaktion: Ronen Steinke Redaktionelle Betreuung und Produktion: Justin Patchett Bildrechte Cover: Anna Zhukovets/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Ist das gerecht? Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Ist das gerecht? relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?