
Werben im Podcast: Sachlich richtig
Bewertung
4von
Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2025/05/20
Neueste Episode
2026/02/01
Durchschnittsdauer
68 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Einmal in der Woche schauen die vier etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske, Ole Skambraks und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt.Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien.
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SWR fragt Nonne: "Was machst du, wenn du wirklich horny bist? Dürft ihr masturbieren?"
2026/02/01
Das Reportageformat "360 Grad" des SWR sorgt mit einer Folge im Kloster in Hegne am Bodensee für Aufsehen. Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering haben sich die Doku angesehen und diskutieren in dieser Sonderfolge des Medien-Podcasts "Sachlich richtig" folgende Themen:
Sind die Fragen respektlos? Wie sinnvoll sind Ich-Reportagen? Was sind Vor- und Nachteile, wenn man selbst dreht? Wie gelungen erschließt sich der ÖRR die junge Zielgruppe? Wie könnte man es besser machen? Welche anderen guten Reportagen gibt es schon zum Thema? Wie hat das Kloster reagiert? Was steht in einem offenen Brief an den Intendanten? Und haben die Kommentatoren unter dem Video einen Punkt? Wie geht der SWR mit der Kritik um? Hätte man so eine Frage auch Muslima gestellt? Und was hat das mit dem ARD-Format "Deep und deutlich" zu tun?
Schreibt uns gerne, was ihr von der SWR-Reportage "Leben ohne Sex!?" haltet. Oder kommentiert wie euch unsere Folge gefallen hat, was ihr anders seht.
Hier der Link zur Reportage:
https://www.youtube.com/watch?v=xX-1cUF8sLQ
Hier der Link zur BR-Reportage:
https://youtu.be/GXQnMSCdm_0?si=eyqELY5ZP2g7udYN
Hier der Link zur Funk-Reportage:
https://youtu.be/yR2vjYd-pz0?si=TPmVeO79nb-S5V9G
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Die Welt der Jasmin Kosubek: Von RT Deutsch zur Erfolgs-YouTuberin
2026/01/30
Jasmin Kosubek kam vor mehr als 10 Jahren eher zufällig zum Journalismus und gehörte zu den Gründern von Russia Today DE. 2022 startete sie ihren eigenen Kanal. Allein auf YouTube hat sie heute über 310 000 Abonnenten.
In ihrem neuen Format „Pro & Contra“ treten Menschen mit unterschiedlichen
politischen und ideologischen Einstellungen in den direkten Dialog. Wir fragen Jasmin: Wie bist du in den Journalismus gekommen? War RT Deutsch zu kremltreu? Warum redest du mit Leuten wie Martin Sellner? Wie abhängig sind wir alle von den Plattform-Betreibern?
Hier der Link zu ihrem Youtube-Kanal:
/ @jasminkosubekoriginal
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Medien-Sprint 2026 oder lügt der Intendant des ZDF?
2026/01/23
2026: Schicksalsjahr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Das neue Jahr ist medial rasant gestartet. Zu viert untersuchen wir, ob ZDF-Intendant Norbert Himmler bewusst Wahrheiten verdreht.
Desinformation und russische Propaganda wird dem Buchautoren und Militärexperten Jacques Baud vorgeworfen, dessen Konten eingefroren wurden.
Außerdem sprechen wir über ein geplantes Gesetz zu politischer Werbung, über die Venezuela-Berichterstattung und warum 2026 ein Schicksalsjahr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden könnte.
Am Ende berichtet Peter Welchering, wie ARD-Kollegen auf die Nachricht reagiert haben, als sie erfahren haben, dass er demnächst ein kritisches Buch über den ÖRR herausbringen wird.
Hier der Link zu den Kollegen von Table Briefings und ihrem Podcast mit Norbert Himmler:
https://shows.acast.com/658d5f3c514889001711a470/690cb01fc1ed8717c56ccd04
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Forderung nach Zensur? Was hat Daniel Günther tatsächlich bei Markus Lanz gesagt?
2026/01/17
In der Talkshow von Markus Lanz im ZDF hat der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Nius und andere News-Portale als "Feinde der Demokratie" bezeichnet. Sie seien "unsere Gegner", würden "vollkommen faktenfrei" berichten und es sei "falsch, wenn man das einfach hinnimmt". Doch hat Daniel Günther von der CDU auch die Zensur von Onlinemedien gefordert? Oder eher ein Verbot von Social Media für unter 16-jährige? Darüber spricht Alexander Teske mit dem Journalismus-Lehrer Peter Welchering, der eine Inhaltsanalyse erstellt hat.
Die beiden erfahrenen Journalisten und Medienbeobachter analysieren die anschließenden Reaktionen auf die Sendung, beleuchten die zweite Sendung von Markus Lanz mit Beatrix von Storch, bei der die Realität umgedeutet werden sollte, sie spekulieren über die Gründe für den Sinneswandel des Talkmasters, sprechen über den Anruf von Markus Lanz bei Nius-Chef Julian Reichelt und fragen, ob es tatsächlich eine sinnvolle Unterscheidung zwischen Qualitätsmedien und "Krawallportalen" gibt, ob der Presserat eine sinnvolle Organisation ist und sie schauen auf die Rolle weiterer Gäste der Sendungen wie Ulrike Hermann von der taz oder Melanie Amman von der Funke-Mediengruppe.
Eine Sonderfolge von "Sachlich richtig", dem Medien-Podcast. Diesmal nur zu zweit, spontan remote von zu Hause. Schreibt uns gerne in den Kommentaren, was ihr über den Vorfall denkt und wie euch die Folge gefallen hat.
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Ich konnte nicht mehr: ÖRR-Aussteiger zieht Bilanz - Ole Skambraks heuert bei Sachlich richtig an
2026/01/16
Alles neu im Januar: Der Medien-Podcast "SACHLICH RICHTIG" ist unter das Dach der 'Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung' (OAZ) gezogen. Und Ole Skambraks ist zur Podcast-Crew gestoßen. Er berichtet darüber, was ihn 2020 umgetrieben hat, die Initiative 'Meinungsvielfalt.Jetzt' ins Leben zu rufen
und warum er mit seinem offenen Brief "Ich kann nicht mehr" die Medienszene in Teilen wachgerüttelt hat. Wir diskutieren über die Folgen des "Manifests für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" und beleuchten, mit welch üblen Narrativen und Desinformationsstrategien versucht
wurde, die Reformbewegung in ein schlechtes Licht zu rücken.
Persönlich wird's noch mal, wenn Anne, Alexander, Ole und Peter berichten, was ihnen so wiederfahren ist im ÖRR, nachdem sie Kritik geäußert und Reformen für den ÖRR gefordert haben. Es geht dabei auch um die Frage, welchen Einfluss die Corona-Zeit auf ihre Entscheidung hatte, endgültig aus dem ÖRR auszusteigen."
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Der Medienskandal um Eva Herman
2026/01/02
Sie war in den 1990er Jahren eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens – Eva Hermann: Tagesschau-Sprecherin, Moderatorin, Autorin. Eine glanzvolle Karriere, bis sie 2006 ihr Buch „Das Eva-Prinzip. Für eine neue
Weiblichkeit“ veröffentlichte, in dem die berufstätige Mutter den Verfall konservativer Werte als Ursache für den starken Geburtenrückgang in der Bundesrepublik konstatierte. Hermann sah in der feministischen Emanzipation einen Irrweg, weil er berufstätigen Müttern einen zu großen Spagat zwischen Selbstbestimmung und Familie abverlange und Ursache für immer mehr bindungsgestörte Kinder sei.
Diese Thesen stießen 15 Jahre auf große Ablehnung. Feministinnen wie Alice
Schwarzer oder die Schriftstellerin Thea Dorn zogen gegen Hermann zu Felde,
stellten sie, die sich u.a. lange für die Initiative ‚Laut gegen Nazis’ engagiert und
einen Taxi-Fahrer wegen Leugnung des Holocausts angezeigt hatte, in die ‚rechte
Ecke‘ (‚Das Eva-Braun-Prinzip‘) und die gesamte Medienwelt zog mit. Hermann
verlor ihren Job und statt einer sachlichen Auseinandersetzung erlebte sie eine
Hetzjagd, die in der berühmt-berüchtigten ZDF-Sendung von Johannes B. Kerner am 9. Oktober 2007 in einem regelrechten Tribunal gipfelte.
Wir haben Eva Hermann gefragt, wie sie die Geschehnisse damals erlebt und
inzwischen verarbeitet hat und wie Sie die jetzige Entwicklung in der deutschen
Medienwelt einschätzt. Die Demontage und öffentliche Diffamierung von Eva Herman gilt manchen Beobachtern als erster Sündenfall der deutschen Medien und ein Meilenstein bei der Entwicklung in Richtung eines modernen Haltungsjournalismus. Herman spricht offen und ehrlich über das Geschehene. Auch für uns war beim Nachrecherchieren des Falls aus heutiger Sicht einiges überraschend: So verbreitete ausgerechnet die deutsche Nachrichtenagentur dpa ein falsches Zitat zur Autobahn-Aussage.
Das ist die ungekürzte Fassung der Sendung von Kerner am 9.10.2007:
https://youtu.be/UCClO5-zvYQ
Der taz-Artikel „Das Eva-Braun-Prinzip“ von Thea Dorn vom 30.11.2006 ist nicht
mehr online. Hier ein anderer diffamierender Artikel von Thea Dorn im Spiegel über Eva Herman:
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ndr-feuert-eva-herman-endlich-zeit-fuer-apfelkuchen-a-504723.html?sara_ref=re-xx-cp-sh
Hier geht es zur Website von Eva Herman:
www.eva-herman.net/offiziell/
Aktiv ist Frau Herman vor allem auf Ihrem Telegram-Kanal:
https://t.me/EvaHermanOffiziell
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Die Knaller des Jahres: Der mediale Jahresrückblick bei "Sachlich richtig"
2025/12/26
"Wir sind hier nicht beim Kinderkanal!"
Vieles wird anders bei "Sachlich richtig" im kommenden Jahr. Was genau, verraten wir am Ende dieser Folge. Aber so viel schon an dieser Stelle: Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering schlüpfen unter das Dach einer bekannten Marke und bekommen einen weiteren Mitstreiter.
Vorher geht es in dieser launigen Folge des Medien-Podcasts um Weihnachtstraditionen von Journalisten, es gibt etwas zu gewinnen und wir schauen auf einige mediale Höhepunkte des Jahres zurück.
Mit dabei: Der BBC-Skandal, die linke Kritik am ÖRR durch die Lobos oder Jakob Augstein, das Correctiv-Debakel und die Preisverleihung der Bischöfe für eine ARD-Doku über das angebliche Potsdamer Geheimtreffen. Natürlich dürfen auch die ARD-Sendungen "Die 100" und die "Die Wahlarena" sowie die Gebührengeld-Großverdienerin Claudia Nothelle und die Doppelkassiererin Nadia Kailouli nicht fehlen.
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Welchering über Geheimdienste, die FDP und den DJV
2025/12/19
Wir über uns, Teil 3 - diesmal mit Peter Welchering
Nachdem Anne und Alexander tieferen Einblick in ihren Lebens- und Berufsweg
gegeben haben, befragen sie in dieser Folge nun Peter nach seinem
Werdegang.
Der studierte Philosoph ist nicht nur IT-Experte und hat mit aufsehenerregenden Recherchen Geheimdienste wie BND, KGB und NSA sowie große Unternehmen wie Facebook in Erklärungsnöte gebracht. Peter war immer auch politisch (bei der FDP) und gesellschaftlich (im DJV, dem Presserat, ver.di) engagiert, hat so ziemlich jede Möglichkeit des Sich-Einbringens genutzt und ist trotz aller Rückschläge keineswegs enttäuscht oder frustriert. Auch sein Blick auf den journalistischen Nachwuchs, den er ebenfalls seit Jahrzehnten im Heise-Verlag, der Merz-Akademie oder der Uni Göttingen mit ausbildet, ist überraschend positiv.
Man fragt sich nach dieser guten Stunde nur, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk meint, auf solche Mitarbeiter verzichten zu können, den im ZDF, dem DLF, dem NDR und dem SWR, für die er jahrzehntelang tätig war, ist er nun nicht mehr zu hören.
Peter gibt aber auch ganz ungewohnte private Einblicke: Versuche ihn in die rechtsextreme Ecke zu stellen, in seine Krebserkrankung, seine Schwerhörigkeit oder zerbrochene Freundschaften.
Hier der Link zur Website von Peter Welchering:
Aktuelles aus Journalismus und Politik - ... meint Peter Welchering
Hier der Link zu zwei immer noch aktuellen Büchern von ihm:
Journalistische Praxis: Digitale Recherche – Peter Welchering | buch7 – Der soziale Buchhandel
Informantenschutz – Manfred Kloiber, Peter Welchering | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Alexander Teske persönlich
2025/12/12
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Stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss im Gespräch
2025/12/05
Wie Pauline Voss Hypermoralisten mit eigenen Waffen schlagen will
Denkverbote und Sprachregelungen gibt es viele in den Medien. Und auch die Cancel Culture schlägt da das eine oder andere Mal zu. Pauline Voss, Volontariat bei der altehrwürdigen Neuen Zürcher Zeitung, jetzt stellvertretende Chefredakteurin beim Portal Nius, will damit aufräumen.
Dafür greift sie zum Beispiel in ihrem Buch "Generation Krokodilstränen" auch auf Denker wie Michel Foucault zurück. Ihrer Meinung nach missbrauchen die Anhänger der Wokeness Foucault Analysen nämlich als Anleitung zum Aufbau von Machtstrukturen in der Gesellschaft.
Zudem haben wir mit ihr in dieser neuen Folge des Medien-Podcast "Sachlich richtig" darübr gesprochen, wie sie mit ihrem Chef Julian Reichelt zurechtkommt, wie gut Nius performt, ob Nius AfD-nah ist, wie oft Gäste absagen, was der Wechsel von der NZZ zu Nius für sie bedeutete, wie ihre Freunde mit ihrem Job umgehen und wie sie die Zukunft des Journalismus und des ÖRR sieht.
Hier ist der Link zu ihem Buch:
Generation Krokodilstränen – Pauline Voss | buch7 – Der soziale Buchhandel
Hier der Link zum angesprochenen Kommentar von Pauline Voss zu Siegmund und der Shoah:
Wie Linke und Rechte den Holocaust für ihre bizarren Scharmützel instrumentalisieren | NIUS.de
Und der Link zum thematisierten NGO-Film:
Der NGO-Komplex: Sie nehmen dein Geld. Sie wollen deinen Willen brechen. | NIUS.de
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Inside Bundespressekonferenz – Florian Warweg über seine Arbeit als Parlamentskorrespondent
2025/11/28
Er gilt als ‚das Gesicht‘ der Bundespressekonferenz. Florian Warweg hat die eher brave Befragung von Sprechern der Bundesministerien und Politikern durch eine erlesene Schar von Journalisten mit seinen unbequemen Fragen zum medialen Ereignis gemacht. Deshalb versucht die BPK, ihn wieder loszuwerden. Noch läuft der Prozess vorm Berliner Kammergericht. Bis das Urteil fällt, nutzt Warweg die Möglichkeit, an dieser exponierten Stelle Dinge anzusprechen, die nicht nur ihm unter den Nägeln brennen.
Wir sprechen mit ihm über seine Zeit als Parlamentskorrespondent, erst für Russia Today Deutschland (RT Deutsch), nun für die NachDenkSeiten, ein eher linkes alternatives Medium mit der Unterzeile "Die kritische Webseite", die von ihren Kritikern als verschwörungstheoretisch gelabelt wird. Hier geht es zu den aktuellen Artikeln von Florian Warweg:
https://www.nachdenkseiten.de/?author=15
Warweg berichtet über den Umgang der Kollegen mit ihm und eine neue Studie über ein Zensurnetzwerk in der Bundesrepublik, das vor allem die digitalen Medien im Blick hat. Die Studie kann hier nachgelesen werden:
https://liber-net.org/wp-content/uploads/2025/11/de-report-de.pdf
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"Wikipedia? Kannst du knicken!" Talk mit Markus Fiedler
2025/11/21
Unser heutiger Gast Markus Fiedler ist eigentlich Biologie-Lehrer, hat aber einen interessanten Nebenjob: Er ist Experte für die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Und nach zehn Jahren Beschäftigung mit diesem Verein, hat er nicht nur sehr viele Hintergründe zu den unbekannten Vielschreibern und über das ominöse Politbüro erfahren, sondern er sagt auch: Wikipedia ist keine seriöse Quelle, der man blind vertrauen darf.
Doch genau tun fast alle Journalisten in Deutschland, wenn sie ehrlich sind. Ihre erste Einschätzung über eine Person oder Organisation stammt fast immer aus Wikipedia. Dabei ist diese politisch gefärbt, da Wikipedia nicht objektiv und neutral ist. Und es ist auch nicht unabhängig, da Autoren auch bezahlt werden. Und natürlich gibt es Organisationen und staatliche Akteure, die öffentliche Meinung über Wikipedia zu beeinflussen.
Wer die Folge gehört hat, sieht Wikipedia wahrscheinlich mit anderen Augen.
Markus Fiedler betreibt mit Dirk Pohlmann den Blog "Neues auf Wikihausen", den wir euch hier verlinken:
https://wikihausen.de/
Dort könnt ihr euch die beiden angesprochenen Dokumentarfilme ansehen.
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Sind ARD und ZDF linksgrün? Marcus Maurer im Gespräch
2025/11/14
Vielfalt oder ideologische Schlagseite? - im Gespräch mit Prof. Marcus Maurer über den ÖRR
„Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen
Nachrichtenformaten.“ – so heißt die Studie der Universität Mainz, die der
Medienwissenschaftler Prof. Maurer gemeinsam mit seinen Kollegen Simon Kuschinski und Pablo Jost Anfang 2024 veröffentlicht hat und die seither viel
diskutiert wird.
Hier ist der Link zur Studie zur Meinungs- und Akteursvielfalt im ÖRR:
https://www.researchgate.net/publicat...
Die einen sehen darin den Vorwurf an den ÖRR bestätigt, dass er ‚ideologische Schlagseite‘ hätte. Andere erkennen in den Ergebnissen der Studie das Gegenteil. Doch wie interpretiert Maurer die erhobenen Daten selbst? Und was erhofft er sich von solchen und anderen Studien, wie z.B. der zur Corona-Berichterstattung deutscher Leitmedien in den Jahren 2020 und 2021, die er und seine Kollegen durchgeführt haben.
Hier geht´s zur Corona-Studie:
https://www.stiftungen.org/fileadmin/...
Veranstaltungen/EK-Qualitaetsjournalismus/Marcus-Maurer-Studie-Corona-
Berichterstattung.pdf
Wir wollen keine weitere Interpretation der Studie hinzufügen, sondern etwas
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"Der Journalismus produziert sinnleere Geschichten" - Professor Michael Haller im Gespräch
2025/11/07
Michael Haller hat Heerscharen von Journalisten ausgebildet. Als Professor an der Uni Leipzig oder Hamburg Media School. Und als Verfasser von Büchern wie "Die Reportage", "Das Interview" oder "Recherchieren". Sie sind Standardwerke und werden seit Jahrzehnten überarbeitet neu aufgelegt und von Redakteuren benutzt.
Haller wusste wovon er schreibt, denn er hat selbst als Journalist gearbeitet: Bei der Basler Zeitung, der Weltwoche, der Zeit und dem Spiegel.
Nach seiner Emeritierung hat er Studien verfasst. Zum Beispiel untersucht wie die Medien über die Flüchtlingskrise berichtet haben. Das Ergebnis hat vielen nicht gepasst, es gab Gegenwind. Gerade hat Haller einen Preis für sein Lebenswerk erhalten.
Doch auch mit 80 Jahren beobachtet er die Entwicklung der Medien genau. Leider machen ihn seine Beobachtungen oft nachdenklich: Viele Journalisten produzieren oft unter ihrem Niveau, wollen vor allem unterhalten und verfehlen ihren Auftrag. Auch beim ÖRR. So seine Beobachtung.
Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering reden in dieser neuen Folge des Medien-Podcasts "Sachlich richtig" mit Haller auch über Merkels Satz "Wir schaffen das", Gespräche von Gaus und Troller, die Journalismus-Ausbildung, Selfie-Journalismus und alternative Medien.
Es ist eine ganz besondere Folge für uns gewesen, denn Michael Haller hat schon Bücher mit Jürgen Habermas, Friedrich Dürrenmatt und Freimut Duve geschrieben. Deswegen haben wir die Folge auch ungekürzt online gestellt, obwohl Haller meinte, er sei nicht böse, wenn wir kürzen würden.
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Annes Rauswurf nach 30 Jahren RBB
2025/10/29
Dies ist die erste von drei besonderen Folgen: Wir über uns sozusagen. Wir stellen uns näher vor. Anne macht heute den Anfang und wird von Alex und Peter gnadenlos ausgefragt. Wie hat sie die DDR geprägt, wie war ihr journalistischer Werdegang mit Stationen beim Kika, Radio Brocken, dem Magazin und der Berliner Zeitung. Wie waren ihre Erfahrungen als Frau im Job, wie war es bei den Tagesthemen mit Caren Miosga, Ingo Zamperoni und Tom Buhrow zu arbeiten? Und wieso stellt ihr der RBB, für den sie 30 Jahre gearbeitet hat, nun den Stuhl vor die Tür? Hat es etwas mit ihrer Unterschrift unter das Manifest "Meinungsvielfalt Jetzt!", ihren Aussagen als Sachverständige vor drei Landtagen und diesem ÖRR-kritischen Podcast zu tun? Fragen über Fragen :-)
Wenn ihr Anmerkungen und Fragen habt, kommentiert gerne, lasst ein Like und ein Abo da oder empfehlt uns weiter. Über Spenden für unsere Arbeit freuen wir uns natürlich ganz besonders!
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Bruno Taut 2025/11/29
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