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Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

Werben im Podcast: Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

Dieser Podcast hat
17 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2025/06/04
Neueste Episode
2026/01/28
Durchschnittsdauer
32 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

Unterwegs in Richtung Zukunft: Wilma Fasola und Andi Engel sprechen über Trends, Technik und Tücken des elektrischen Fahrens.

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Gebrauchte Stromer: Schnäppchen oder Elektroschrott?
2026/01/28
Der Schweizer Gebrauchtwagenmarkt steht an einem Wendepunkt. Während auf Plattformen wie Autoscout24 Abertausende Fahrzeuge – vom historischen Oldtimer bis zum millionenteuren Bugatti – um die Gunst der Käufer buhlen, rückt eine Kategorie zunehmend ins Rampenlicht: gebrauchte Elektroautos. Während der Markt wächst, sinken die Preise weiter. Im Gespräch mit dem Moderationsduo Andi Engel und Wilma Fasola erklärt Alberto Sanz de Lama, Managing Director von Autoscout24, warum der Schweizer Occasionsmarkt für Elektroautos derzeit einem Paradies für Käufer gleicht, da die Kombination aus einer enormen Auswahl und deutlich sinkenden Preisen – 2025 im Schnitt um 12 Prozent – völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Sanz schildert zudem, worauf es bei einer seriösen Anzeige wirklich ankommt und wie man wahre Schnäppchen von vermeintlichem Elektroschrott unterscheidet. Ein zentraler Schlüssel für das Vertrauen in die E-Mobilität auf dem Zweitmarkt ist dabei die Transparenz. Um die Sorge vor der «Katze im Sack» zu entkräften, empfiehlt der Experte dringend den Einsatz von Batterie-Zertifikaten. Diese verifizieren die tatsächliche Restkapazität des Akkus und belegen oft eindrücklich, dass moderne Systeme selbst nach hohen Laufleistungen von über 200’000 Kilometern noch eine beeindruckende Gesundheit aufweisen können.
Das Aus vom Verbrenner-Aus
2026/01/14
Die EU rudert zurück, die Politik wankt, und Teile der Autolobby jubeln über die neu gewonnene «Technologieoffenheit». Doch während mancherorts versucht wird, den Verbrennungsmotor künstlich am Leben zu erhalten, zieht der Rest der Welt – allen voran China – elektrisch davon. Die aktuelle Debatte rund um das «Aus vom Verbrenner-Aus» erhitzt die Gemüter. Mittendrin kursieren politische Schlagworte wie der «hocheffiziente Verbrenner». Ein Begriff, den selbst zuständige Behörden kaum mit Inhalt füllen können. In der neuesten Folge von Elektrogeflüster wird diese Entwicklung kritisch hinterfragt: Ist die viel zitierte Technologieoffenheit am Ende nur eine Ausrede, um am Status quo festzuhalten? Fakt ist: Mit alternativen Kraftstoffen wie E-Fuels betankte Autos benötigen rund sechsmal mehr Energie für die gleiche Strecke als ein Auto mit Elektroantrieb. Während Länder wie Norwegen mit einem Stromer-Anteil von 96 Prozent bei den Neuwagen über die hiesigen Debatten nur lachen können, poltert ein prominenter Einspieler im Podcast ganz direkt: «F* die Verbrenner!» Es stellt sich die essenzielle Frage: Ist es Zeit, den Strukturwandel konsequent durchzuziehen, anstatt Milliarden in zwei parallele Technologien zu versenken und damit den globalen Anschluss endgültig zu verlieren? Oder ist die neue 90-Prozent-Regelung für Verbrenner für 2035 tatsächlich der notwendige Realitätscheck für die Industrie?
«Verbrenner baut man noch bis 2035»
2025/12/17
Wie so oft bei Innovationen fehlte es an einer adäquaten Lösung – also entwickelte man sie kurzerhand in Eigenregie. In diesem Fall geht es um den Berner Unternehmer Christoph Erni, der sich nach dem Kauf des Tesla Model S im Jahr 2013 mit der Herausforderung konfrontiert sah, dass es keine passende und sichere Heimladestation auf dem Markt gab. Also baute er sich seine eigene und stieg ein Jahr später mit der neu gegründeten Juice Technology AG in den weltweiten Markt für mobile Ladestationen für E-Autos ein. Im Gespräch mit den beiden Hosts des Podcasts erzählt Erni von den Anfängen seines Unternehmens, über die Zukunft der E-Mobilität in der Schweiz, aber auch, welche Hürden es noch zu nehmen gilt. Entscheidend sind für ihn nicht nur die Rahmenbedingungen wie das Recht auf eine Ladestation in Mietwohnungen oder ein EU-weit funktionierendes System ohne Ladekarten-Wirrwarr, sondern vor allem die Denkweise der Konsumenten. Diese müssten sich von alten Mustern lösen, so seine Einschätzung. «Es kommt gar nicht darauf an, wie schnell ein E-Auto unterwegs laden kann – wir müssen einfach lernen, die neuen Freiheiten anders zu nutzen», so sein Fazit. Welche Freiheiten Christoph Erni meint, welche Chancen, aber auch welche Risiken er für Europa in der E-Mobilität sieht und warum die Hosts nicht mit allen Aussagen des E-Auto-Enthusiasten einverstanden sind, erfahren Sie in der neuen Folge von «Elektrogeflüster».
Fortschrittsdämpfer Schweizer Politik
2025/12/03
Wer nicht zu Hause laden kann, ist kaum bereit, ein Elektroauto zu kaufen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Schweizer Bundesamts für Energie. Doch noch sind Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern und grossen Überbauungen Mangelware. Bis das «Recht auf Laden» gesetzlich verankert ist, kann es noch Monate, wenn nicht Jahre dauern. Das Ziel der Regierung, dass bis Ende 2025 jedes zweite zugelassene Auto ein sogenanntes Steckerfahrzeug – Plug-in-Hybride und reine Stromer – ist, dürfte deutlich verfehlt werden. Derweil plant Bundesrat Albert Rösti bereits eine E-Auto-Steuer, um die sinkenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer abzufedern. Ungünstiger könnte der Zeitpunkt kaum sein. Für die Importeure könnten die verfehlten Verkaufsziele bei den E-Autos bald zum Problem werden: Der Verband Auto-Schweiz warnt bereits vor Massenentlassungen und Sanktionszahlungen in Millionenhöhe.  Doch wie dramatisch ist die Situation in der Schweiz wirklich? Und wie schnell kann sich die E-Mobilität bei uns final durchsetzen? Darüber diskutieren die Hosts in der neuen Folge von «Elektrogeflüster».
Batterien – weiter, schneller, besser?
2025/11/19
Denza, die Edeltochter des BYD-Konzerns, hat mit ihrem Z9 GT eine neue Megawatt-Ladetechnologie vorgestellt. Diese soll eine Ladeleistung von bis zu 1000 kW ermöglichen und das Auto in 5 Minuten 400 Kilometer Reichweite nachtanken lassen. Doch die erste Frage ist: Wo bitte steht eine Ladesäule in der Schweiz, die das auch liefern kann? Andere Fragen rund um die Batterie des E-Autos sind: Macht der CO2-Rucksack die Ökobilanz der Stromer wirklich kaputt? Halten die Akkus wirklich nur ein paar Jahre? Ist die Entsorgung der Batterien immer noch ein Problem? Und was hat es eigentlich mit dem EU-Batteriepass auf sich? So viel sei verraten: Die neue Folge von Elektrogeflüster räumt wieder mit einigen Mythen auf. Und es gibt eine Antwort auf die Frage, warum das gleiche Auto mit der gleichen Ladeleistung eine Ladezeit von 15 Minuten bis 27 Stunden haben kann.
Europas Autobauer in der Krise
2025/11/05
Immer mehr chinesische E-Autos strömen auf Europas Strassen, doch die etablierten Hersteller halten mit vielen neuen Modellen dagegen. Bewegte Zeiten – kaum treffender lässt sich beschreiben, was in der europäischen Autobranche gerade zu beobachten ist. Statt Planungssicherheit für die Hersteller zu schaffen, diskutiert die EU über das Aus vom Verbrenner-Aus – und die hiesigen Automarken müssen aufgrund des fehlenden Kundeninteresses ihre Elektro-Strategien anpassen. Doch nicht nur in Europa harzt das Geschäft, mit den Stromern, sondern auch im wichtigsten Automarkt der Welt China, was besonders die Premium-Hersteller Audi, BMW, Mercedes und Porsche spüren. Doch nicht alles ist schlecht: Allmählich kommen in Europa und der Schweiz die Stromer-Verkäufe in Fahrt, was auch am immer grösseren Angebot an kostengünstigen Elektro-Modellen liegt. Welche interessanten europäischen Elektro-Neuheiten es heute schon gibt und welche bald auf den Markt kommen, darüber gibt Folge 12 von Elektrogeflüster einen Überblick.
E-Autos aus China schwemmen die Strassen Europas
2025/10/22
«China, der heimliche Gewinner der IAA», «Chinesische Autohersteller kreisen über Deutschland» und «Überall Chinesen auf der IAA: Der Solar-Moment der deutschen Autoindustrie» – die Schlagzeilen nach der Automobilmesse in München Anfang September erweckten den Eindruck, die Hersteller aus Fernost hätten den europäischen Automarkt bereits gekapert. Auch wenn dem (noch) nicht so ist, sind immer mehr chinesische Marken und Modelle auch auf Schweizer Strassen sichtbar. Am bekanntesten davon: BYD, MG, Leapmotor oder auch Smart – mittlerweile wie Volvo oder Polestar unter dem Dach des mächtigen Geely-Konzerns. Aber auch Xiaomi, XPeng und Zeekr werden zeitnah ihre ersten Modelle in Europa launchen – oder haben es bereits getan. Und was vorfährt, kann sich sehen lassen. Denn waren bislang viele Modelle im Segment der Verbrenner von aussen mehr oder weniger ansehnliche Kopien und schlechte unter der Haube, ist das bei den E-Varianten längst nicht mehr so. So hat etwa BYD erst kürzlich einen Geschwindigkeitsrekord von 472 km/h aufgestellt, Xiaomi ist mit der Superstromer-Limousine SU7 Ultra eine Rekordrunde auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings gefahren.
Fahren Sportwagen bald alle elektrisch?
2025/10/08
Die Umstellung auf Elektroantriebe stellt die europäische Autoindustrie vor grosse Herausforderungen. Auch bei Sportwagenbauer Porsche verläuft die Transformation nicht so, wie es sich die Verantwortlichen um CEO Oliver Blume vorgestellt haben. Statt die meisten Baureihen bis 2030 auf Elektroantriebe umzustellen, plant Porsche jetzt sogar die Einführung neuer Verbrenner-Modelle. In der neuen Folge von Elektrogeflüster, dem E-Mobilität-Podcast der Handelszeitung, spricht Porsche-Schweiz-Chef Holger Germann mit den Hosts Wilma Fasola und Andreas Engel darüber, warum er trotzdem positiv in die Elektro-Zukunft blickt, welchen Einfluss die Politik auf das Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden hat, welche neuen Stromer-Modelle von Porsche in den kommenden Jahren zu erwarten sind und warum Sportwagen trotz fehlendem Motorensound auch elektrisch funktionieren.
Elektro-Showtime in München
2025/09/24
Anfang September traf sich das Who-is-Who der Automobilbranche in München auf der Internationalen Automobilausstellung IAA 2025. Hersteller wie Zulieferer zeigten sich dabei in diesem Jahr besonders investitionsfreudig. Aber auch angriffslustig. China versus Europa, BMW versus Mercedes, Stromer versus Verbrenner. Und VW zeigte mit dem VW ID. Polo seinen ersten E-Kleinwagen, der ab 2026 ab 25’000 Franken erhältlich sein soll. Man scheint sich also der eigenen Markenidentität wieder bewusst zu sein. Host Andi Engel war in München vor Ort und schildert seine Eindrücke, wobei er sich eine kleine Spitze in Bezug auf die Ladeinfrastruktur in München nicht verkneifen kann. Und Co-Host Wilma Fasola freut sich als Petrolhead natürlich über den neuen Porsche 911 Turbo S, auch wenn das neue Topmodell der Elfer-Reihe ebenfalls nicht mehr ganz ohne E-Unterstützung auskommt…
Alternativen zum E-Auto
2025/09/10
Obwohl die E-Mobilität auf dem Vormarsch ist, wird weiter an Alternativen zum Stromer geforscht. Beim Thema Mobilität ist es schon lange keine Frage mehr, ob es alternative Antriebe braucht. Die Frage ist vielmehr, was sich am Ende durchsetzt. Aktuell ist die E-Mobilität auf dem besten Weg. Dennoch wird parallel nach weiteren Möglichkeiten gesucht, klimaneutral unterwegs zu sein. Als Alternativen zum Elektroauto werden immer wieder Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe wie E-Fuels ins Spiel gebracht. Mit beiden fahren Autos ebenfalls Co2-neutral – doch besonders die Idee der E-Fuels lässt die Herzen von Verbrenner-Fans höher schlagen: Bestehende Verbrennermotoren könnten ohne Aufwand weiter laufen. Ein Umrüsten der Autos, ein Neukauf, eine Veränderung in Bezug aufs Tanken – all das wäre nicht nötig. Doch in der Realität werden sich sowohl E-Fuels als auch Wasserstoff wohl nicht durchsetzen. Zumindest nicht zeitnah. Warum dem so ist, darum geht es in der neuen Folge von Elektrogeflüster, dem E-Mobilität-Podcast der Handelszeitung. Alle zwei Wochen diskutieren die Hosts, Andreas Engel und Wilma Fasola, über Reichweite, Ladeinfrastruktur und die neuesten Trends im Bereich der Elektrofahrzeuge. Reinhören und mitdiskutieren.
E-Auto-Umsteiger erzählen
2025/08/28
Wer kaum Erfahrungen im Bereich der E-Mobilität gesammelt hat, ist deutlich skeptischer gegenüber rein elektrischen Autos eingestellt. Umso spannender ist es, wenn zwei Personen aus ihrem Alltag und über den Umstieg auf einen Stromer berichten. Während Oldtimerfan Umberto Ferrari aus Modena (I) seinen elektrischen Kleinwagen wieder gegen einen Verbrenner eintauschen möchte, steht für Automechaniker Darijo Jukić aus Luzern fest: «Zurück zu einem Verbrenner? Ganz sicher nicht!» Angst, liegen zu bleiben, hätte er auch auf langen Strecken Richtung Osteuropa nie gehabt. Und nicht zuletzt würde er bei seinem Tesla bares Geld sparen – nicht nur bei den Ladekosten, sondern auch beim Service. Für Ferrari hingegen ist das E-Auto einfach unpraktisch und auch zu teuer… In der siebten Folge von Elektrogeflüster diskutieren die beiden Hosts über die Einschätzungen der Umsteiger und ihre Erfahrungen in Bezug auf fehlende Lademöglichkeiten, Reichweitenangst, ein E-Auto-skeptisches Umfeld und die Lust, ab und zu dennoch am Steuer eines Verbrenners Platz zu nehmen – auch wenn es nur am Wochenende ist.
Innovation im Bereich E-Autos
2025/08/13
Der Mercedes CLA soll das wichtigste Mercedes-Modell der Neuzeit sein, der iX3 ist eine ganz «Neue Klasse» und ein vollelektrischer Polo ist auch geplant – was die Produzenten in Bezug auf neue E-Modelle versprechen, klingt spannend. Doch welche Innovationen fahren mit diesen wirklich vor? Denn was der eine oder andere Anbieter verspricht, klingt abenteuerlich. Vor allem, wenn es um Reichweiten und Ladezeiten geht, scheint es zu einem grossen Teil ums Marketing zu gehen: so sollen bald Reichweiten von 5000 Kilometern dank neuer Batterietechnik möglich sein und andere Akkuhersteller sprechen von einer potenziellen Ladezeit von 18 Sekunden. Darüber muss definitiv gesprochen werden und daher stand der Blick in die Zukunft im Fokus der neuen Folge von Elektrogeflüster. Welche Modelle kommen und wie sieht es aus in Sachen Forschung, geht es um die Technik. Die IAA steht vor der Tür, die Hosts von Elektrogeflüster geben erste Hinweise, was dort erwartet werden darf.
Das kostet ein Stromer
2025/07/30
Werden alle Kosten eingerechnet, fahren Stromer fast immer günstiger als Benziner oder Diesel. In der fünften Folge von Elektrogeflüster geht es darum, wie teuer ein Elektroauto tatsächlich ist – von der Anschaffung bis zum Einsatz im Alltag. Die Hosts diskutieren, wie viel in der Schweiz Strom für 100 Kilometer kostet, ob sich Ladekarten und Lade-Abos lohnen und warum selbst Transportunternehmen auf E-LKWs umsteigen.
Elektro-Sportwagen im Vergleich
2025/07/16
Bereits «normale» Stromer haben es bei der Kundschaft immer noch schwer, von leistungsstarken E-Sportwagen sind die Verbrenner-Fans aber noch schwieriger zu begeistern – die Gründe.
So lädst du dein E-Auto am besten
2025/07/02
Herausforderungen und Möglichkeiten für E-Auto-Besitzer und die Zukunft des privaten Ladens.

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