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Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

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Dieser Podcast hat
37 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2025/06/16
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
38 Tage

Beschreibung

Was macht die Heilpädagogik so faszinierend? Rihab Chaabane, Jan Steffens und Philipp Bryant sprechen einmal im Monat mit ihren Gästen über alles, was die Profession so hergibt: Wie können Heilpädagog*innen an inklusiven Strukturen arbeiten, verstecken wir uns als Heilpädagog*innen hinter unserer Sprache, wie ist es um die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung von Heilpädagog*innen bestellt und warum stellt sich die Heilpädagogik eigentlich so gern selbst infrage? Sprachsensibilität, Barrierefreiheit und Teilhabe am Arbeitsleben interessieren euch auch? Dann hört rein - jeden Monat ein Gespräch mit einem Gast. Ein Podcast des Berufs- und Fachverbandes für Heilpädagogik e.V. www.bhponline.de

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Kerrin Stumpf, was brauchen Kinder mit Behinderung für echte Teilhabe in der Schule?
2026/10/08
**Förderschule oder Regelschule? Was brauchen Kinder mit Behinderung, um in der Schule wirklich teilhaben zu können?** Der Schulstart stellt Familien von Kindern mit Behinderung vor viele Fragen: Welche Schule ist die richtige? Welche Unterstützung braucht mein Kind? Wer ist für welche Leistungen zuständig? Und wie lassen sich die Wünsche der Eltern mit den Bedürfnissen und der Selbstbestimmung des Kindes vereinbaren? In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit **Kerrin Stumpf**, Juristin und Geschäftsführerin von Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung und ihren Familien ein und bringt dabei auch ihre persönliche Perspektive als Mutter ein. Gemeinsam diskutieren sie die Herausforderungen schulischer Inklusion, die Grenzen individueller Schulassistenz und die Bedeutung heilpädagogischer Fachlichkeit. Es geht um unübersichtliche Zuständigkeiten, rechtliche Ansprüche und die Frage, wie Fachkräfte Familien unterstützen können, ohne die Perspektiven der Kinder aus dem Blick zu verlieren. Kerrin Stumpf macht deutlich, warum es nicht allein darum gehen darf, Unterstützung bereitzustellen, sondern vor allem darum, **Selbstbestimmung, Selbstvertretung und echte Teilhabe zu ermöglichen**.
Elisabeth Denzl, wie begleiten wir Kinder in der digitalen Welt?
2026/09/11
Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Familien. Doch wie viel Mediennutzung tut Kindern gut? Wo liegen Risiken – und welche Chancen bieten digitale Medien für Entwicklung und Teilhabe? Darüber sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Elisabeth Denzl. Die Heilpädagogin, Erzieherin und personzentrierte Spieltherapeutin beschäftigt sich wissenschaftlich mit Medienbildung in Kitas, digitaler Kindheit und der Frage, wie digitale Medien die kindliche Entwicklung beeinflussen. Im Gespräch geht es unter anderem um Bildschirmzeit und die sogenannte Zeiträuberhypothese, um Medien als Teil des Familienalltags und um die Frage, welche Rolle Eltern und pädagogische Fachkräfte bei der Mediennutzung von Kindern einnehmen. Elisabeth Denzl erklärt, warum gerade bei kleinen Kindern reale Erfahrungen, stabile Beziehungen und ein bewusster Umgang mit Bildschirmmedien wichtig sind. Außerdem sprechen die drei darüber, ob Verbote sinnvoll sein können, warum Medienbildung bereits in der Kita beginnt und wie sich die pädagogische Begleitung mit zunehmendem Alter verändert. Dabei wird deutlich: Kinderschutz und die Chancen der Digitalisierung müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Zum Weiterlesen und Vertiefen empfiehlt Elisabeth Denzl: * die miniKIM-Studie 2023 „Kleinkinder und Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs): https://mpfs.de/studie/minikim-2023/ * das Positionspapier „Digitale Medien und frühe Kindheit – Forschungsstand, Wirkungen und Empfehlungen“, 2. überarbeitete Auflage, der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH): https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/2-ueberarbeitete-auflage-positionspapier.html * „Das SESAM-Kartenset für Kita-Fachkräfte – Medienbildung in der frühen Kindheit“ von Elisabeth Denzl und Paula Bleckmann: https://www.gaimh.org/aktuelles-reader/das-sesam-kartenset-fuer-kita-fachkraefte.html Als persönliche Empfehlung nennt Elisabeth Denzl außerdem die Münchner Rapperin, Autorin und Moderatorin Fiva (früher Fiva MC). Moderation: Jennie Cremer und Philipp Bryant Gast: Dr. Elisabeth Denzl Rückmeldungen, Anregungen oder Themenwünsche gerne an [[email protected]](mailto:[email protected]) oder über die Social-Media-Kanäle des BHP.
Janna Miller, wie lotsen wir Familien durch komplexe Hilfesysteme?
2026/08/20
Wie finden Familien den richtigen Weg durch ein Hilfssystem, das von unterschiedlichen Zuständigkeiten, Anträgen und Fachbegriffen geprägt ist? Und welche Rolle können Verfahrenslots:innen dabei übernehmen? In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ spricht Jennie Cremer mit der Heilpädagogin Janna Miller. Sie arbeitet seit 2023 als Verfahrenslotsin im Kreisjugendamt Rosenheim und begleitet junge Menschen und Familien dabei, sich in komplexen Hilfssystemen zu orientieren. Im Gespräch geht es um die Schnittstelle zwischen SGB VIII und SGB IX, um Beratung und Begleitung, Vertrauen und Partizipation – aber auch um die strukturelle Aufgabe von Verfahrenslots:innen. Denn ihre Arbeit endet nicht bei der Unterstützung im Einzelfall: Sie können Versorgungslücken sichtbar machen, Veränderungsprozesse anstoßen und dazu beitragen, inklusive Strukturen in Jugendämtern weiterzuentwickeln. Ein Gespräch über Orientierung im bürokratischen Dschungel, professionelle Haltung und die Frage, warum Inklusion nicht erst bei der Bewilligung einer Hilfe beginnt.
Michael Hipp, was brauchen Kinder psychisch erkrankter Eltern?
2026/07/13
Kinder psychisch erkrankter Eltern gehören zu den am stärksten belasteten, aber häufig auch zu den am wenigsten sichtbaren Gruppen in unserem Hilfesystem. Wie erleben diese Kinder ihren Alltag? Welche Risiken entstehen für ihre Entwicklung? Und was können Fachkräfte tun, um sie frühzeitig zu unterstützen? In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Michael Hipp. Der Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Familien und setzt sich für bessere Unterstützungsstrukturen für Kinder psychisch erkrankter Eltern ein. Gemeinsam sprechen wir über Bindung, Parentifizierung, Trauma und transgenerationale Weitergabe psychischer Belastungen. Dr. Hipp erläutert, warum Kinder häufig lange unauffällig bleiben, welche Bedeutung frühe Beziehungen für ihre Entwicklung haben und weshalb psychische Erkrankungen immer im familiären Zusammenhang betrachtet werden sollten. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit von Psychiatrie, Jugendhilfe, Kita und Schule, um die Chancen früher Hilfen sowie um die Frage, wie Fachkräfte Familien stärken können, ohne sie zusätzlich unter Druck zu setzen. Eine Folge über Bindung, Verantwortung und die Bedeutung früher Unterstützung – und darüber, warum Kinder psychisch erkrankter Eltern unsere besondere Aufmerksamkeit brauchen.
Katrin Langensiepen, wie inklusiv ist Europa wirklich?
2026/06/03
In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen über Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in Europa. Als erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europäischen Parlament setzt sich Katrin Langensiepen seit vielen Jahren für die Rechte behinderter Menschen, soziale Gerechtigkeit und ein inklusives Europa ein. Im Gespräch geht es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, europäische Sozialpolitik, strukturelle Barrieren und die Frage, warum Inklusion noch immer so häufig an alten Systemen scheitert. Dabei sprechen wir unter anderem über: – die Rolle der EU bei Barrierefreiheit und Teilhabe – Unterschiede zwischen europäischen Ländern – Werkstätten, Bildungssysteme und Sonderstrukturen – politische Macht, Repräsentation und Selbstbestimmung – Ableismus und gesellschaftliche Bilder von Behinderung – die Bedeutung von Aktivismus und Selbstvertretung Katrin Langensiepen spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen, über politische Kämpfe auf europäischer Ebene und darüber, warum Inklusion niemals „fertig“ ist. Eine Folge über Menschenrechte, politische Verantwortung und die Frage, wie ein wirklich inklusives Europa aussehen kann.
Theresia Degener, warum brauchen wir die Disability Studies?
2026/05/11
In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Juristin und Disability-Studies-Pionierin Prof. Dr. Theresia Degener. Theresia Degener gehört zu den international prägenden Stimmen im Bereich der Behindertenrechte. Sie war an der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und hat die Disability Studies im deutschsprachigen Raum maßgeblich mit aufgebaut. Gemeinsam sprechen wir über das soziale Modell von Behinderung, Ableismus und die Wirkkraft der Behindertenbewegung. Außerdem geht es um die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Zukunft der Disability Studies in Deutschland. Auch Sonderstrukturen und die gesellschaftliche Konstruktion von Normalität werden kritisch beleuchtet. Eine Folge über Menschenrechte, Wissenschaft, politische Kämpfe – und darüber, warum Inklusion ohne gesellschaftlichen Wandel nicht möglich ist.
Tine Haubner, unsichtbar, unterbezahlt, unverzichtbar – wie können wir Care-Berufe aufwerten?
2026/04/02
Care-Arbeit ist zentral für unsere Gesellschaft – und zugleich strukturell abgewertet. In diesem Podcast sprechen wir mit der Soziologin Prof. Dr. Tine Haubner darüber, warum das so ist und was sich ändern muss. Seit vielen Jahren forscht sie zu Care-Arbeit und der Professionalisierung sozialer Berufe. Gemeinsam mit Philipp und Jennie analysiert sie, wie eng Care-Arbeit mit Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlichen Hierarchien und neoliberalen Strukturen verknüpft ist. Dabei wird deutlich, wie tief Geschlechterrollen in sozialen Berufen verankert sind – und welche Rolle feministische Perspektiven für eine gerechtere Organisation von Arbeit spielen könnten. Es geht außerdem um die konkreten Folgen dieser Strukturen: um ökonomische Abhängigkeiten, soziale Ungleichheit und die Frage, wie Care-Arbeit gesellschaftlich organisiert und finanziert wird. Auch die Bedeutung von Maskulinitäts- und Femininitätsbildern in der Arbeitswelt wird kritisch beleuchtet. Ihr fragt euch, wie eine Professionalisierungs- und Aufwertungsstrategie für soziale Berufe aussehen könnte? Dann hört euch dieses kluge, pointierte Gespräch mit vielen Aha-Momenten und fundierten soziologischen Einordnungen an. Warum Tine Haubner außerdem empfiehlt, den Namen des Heilpädagogik-Podcasts zu überdenken, erfahrt ihr nur, wenn ihr reinhört.
Stephanie Jofer, wie gelingt Personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?
2026/03/11
In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Heilpädagogin Stephanie Jofer über die heilpädagogische Spieltherapie. Die Spieltherapeutin und Dozentin für Personzentrierung teilt ihren reichen Erfahrungsschatz aus der Arbeit mit Kindern in eigener Praxis sowie aus ihrer Tätigkeit in der Weiterbildung von Fachkräften in heilpädagogischer Spieltherapie. Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle der therapeutische Raum, eine tragfähige Beziehungsgestaltung und eine fundierte Diagnostik für gelingende Spieltherapie spielen. Außerdem geht es um die Bedeutung der Elternarbeit sowie um die Frage, welche strukturellen und politischen Rahmenbedingungen für gute heilpädagogische Praxis notwendig sind. Eine Folge mit vielen konkreten Einblicken in die heilpädagogische Spieltherapie und zahlreichen Beispielen aus der heilpädagogischen Praxis.
Tabea Hosche, vor welchen Herausforderungen stehen Eltern behinderter Kinder?
2026/02/17
In dieser Episode des Heilpädagogik-Podcasts sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Tabea Hosche über die vielfältigen Herausforderungen, denen Eltern von Kindern mit Behinderung begegnen. Tabea Hosche ist Fachjournalistin für die Themen Behinderung und Inklusion. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freiberufliche Filmemacherin und Auftragsproduzentin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Im Gespräch teilt sie sowohl ihre fachliche Perspektive als auch ihre persönlichen Erfahrungen als Mutter eines beeinträchtigten Kindes. Es geht um komplexe bürokratische Anforderungen, die Familien täglich bewältigen müssen, um Auswirkungen auf Partnerschaft und Geschwisterbeziehungen, um strukturelle Hürden im Gesundheitswesen und um die tatsächliche Umsetzung von Inklusion im Alltag. Ein eindrückliches und persönliches Gespräch über Belastungen, Sichtbarkeit und die dringende Notwendigkeit struktureller Veränderungen – damit Familien mit beeinträchtigten Kindern die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. In dieser Folge könnt ihr außerdem unsere neue Moderatorin Jennie Cremer kennenlernen, die Rihab Chaabane während der Babyzeit vertritt.
Claudia Gliemann, was macht ein gutes Kinderbuch für die (heil-)pädagogische Arbeit aus?
2025/12/10
In dieser Episode des Podcasts "Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast" diskutieren die Moderatoren Philipp Bryant und Jan Steffens mit der Autorin und Verlegerin Claudia Gliemann über die Rolle von Kinderbüchern in der Heilpädagogik und der pädagogischen Arbeit mit Kindern. Sie beleuchten, wie Kinderbücher psychische Themen ansprechen und welche Bedeutung diese für die kindliche Entwicklung haben können. Claudia Gliemann, die ihren Verlag Monterosa 2010 gründete, teilt ihre Erfahrungen und Inspirationen beim Schreiben von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene, die sich mit psychologischen Themen wie psychischen Erkrankungen und Herausforderungen auseinandersetzen. Das spannende Gespräch über die vielen Facetten der Kinderbuchproduktion, von der Konzeption bis hin zur Gestaltung, wurde live auf der 56. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik aufgenommen.
Karin Böllert, ist das Ziel einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe gescheitert?
2025/11/14
Nachdem im November des vergangenen Jahres die Bundesregierung ihre Zustimmung zum Gesetzesentwurf zur Ausgestaltung der Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (IKJHG) gegeben hatte, liegen die Reformpläne seit dem Scheitern der Ampelkoalition auf Eis. Was bedeutet das für das seit langem geforderte Ziel, die Kinder- und Jugendhilfe inklusiv auszurichten? In dieser Episode des Heilpädagogik-Podcasts diskutieren Rihab Chaabane und Philipp Bryant mit der Professorin Dr. Karin Böllert über die Herausforderungen und Chancen der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere im Kontext der Inklusion. Wie beurteilt die langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) die aktuelle Situation in der Kinder- und Jugendhilfe? Warum Karin Böllert den Begriff der „Kostenexplosion“ ablehnt und stattdessen mehr Wertschätzung vonseiten der Politik für die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe erwartet, erfahrt ihr in diesem spannenden Gespräch.
Gesine Herzog, was macht die Faszination an Pferdegestützter Therapie aus?
2025/10/01
Für diese Folge von "Irgendwas mit Menschen" haben wir euch zu euren Wunschthemen für den Heilpädagogik-Podcast befragt. Entstanden ist diese Community-Folge zum am häufigsten genannten Wunschthema: der tiergestützten Therapie. Zu Gast ist die Heilpädagogin und Praxisinhaberin Gesine Herzog, die im Gespräch mit Rihab Chaabane und Jan Steffens alle wichtigen Fragen zur tiergestützten und insbesondere zur Pferdegestützten Therapie diskutiert. Sie erklärt nicht nur die Unterschiede zwischen Reittherapie und Pferdegestützter Therapie, die Bedeutung der Ausbildung und die Herausforderungen in der Finanzierung insbesondere für Heilpädagog:innen. Auch die faszinierenden Aspekte der Kommunikation mit Pferden und wie die Naturerfahrung den Kindern helfen kann, emotionale und soziale Fähigkeiten zu entwickeln, finden Platz. Viel Spaß beim Hören!
Mai-Anh Boger, ist Intersektionalität mehr als ein Buzzword?
2025/09/11
In dieser Episode von "Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast" diskutieren Rihab Chaabane und Jan Steffens mit Mai-Anh Boger über die Themen Intersektionalität und Heilpädagogik. Mai-Anh Boger ist Professorin für Allgemeine Sonderpädagogik und promovierte zu ihrer "Theorie der trilemmatischen Inklusion". Die drei beleuchten, wie verschiedene soziale Kategorien wie Geschlecht, Behinderung und Herkunft miteinander verwoben sind und welche Bedeutung dies für die heilpädagogische Praxis haben kann. Aber nicht nur das: es geht um die Gefahren der Schubladenmultiplikation in der Diagnostik, eine inklusionsorientierte Bildung und zuletzt auch um die "Berufsehre" in der Heilpädagogik. Ein facettenreiches und spannendes Gespräch zu den Herausforderungen und Chancen, die sich aus einer intersektionalen Perspektive ergeben.
Martin Kühn, welche Bedeutung hat die Traumapädagogik für die heilpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?
2025/06/04
In dieser Folge von "Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast" sprechen Rihab Chaabane und Jan Steffens über den Zusammenhang von Trauma, Behinderung, und Traumapädagogik in heilpädagogischen Kontexten. Zu Gast ist Martin Kühn, Diplom-Behindertenpädagoge, Mitbegründer und -initiator der Fachdisziplin Traumapädagogik in Theorie und Praxis und, wie Jan Steffens es ausdrückt, "der beste Gast, den ich mir vorstellen kann für das Thema". Im Gespräch erfahrt ihr, wie sich die Traumapädagogik entwickelt hat und warum sie ein so wichtiger Bestandteil der psychosozialen Versorgung traumatisierter Menschen ist. Ein intensives Gespräch über die Bedeutung traumapädagogischer Ansätze für den pädagogischen Alltag in der Kinder- und Jugendhilfe. Shownotes: Folgende Fachbücher werden in der Folge erwähnt: Bessel van der Kolk: „Verkörperter Schrecken – Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann.“ Corinna Scherwath: „Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung.“ Bo Hejlskov Elvén: „Herausforderndes Verhalten vermeiden“
Florian Kiuppis, wie machen wir Sport inklusiv?
2025/04/29
Florian Kiuppis, wie machen wir Sport inklusiv? „Wie kann Inklusion mit Wettkampf und Leistungsorientierung zusammen gedacht werden?“ Mit dieser nicht ganz einfachen Elevator-Pitch-Frage startet unser Podcastgespräch zum Thema inklusiver Sport. Dazu haben sich Rihab Chaabane und Philipp Bryant den in Deutschland einzigen zertifizierten Trainer für die inklusive Sportart Baskin Florian Kiuppis eingeladen. Der Professor für Allgemeine, internationale und vergleichende Sonder- und Heilpädagogik an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau erklärt uns im Gespräch, wie Baskin genau funktioniert und wie der inklusive Gedanke des Spiels auf andere Sportarten übertragen werden kann. Warum beim Baskin Dabeisein nicht alles ist und was es stattdessen mit dem Begriff Meaningful Involvement auf sich hat erfahrt ihr in dieser neuen Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädaogik-Podcast.

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