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Wuffwärts - Der Podcast für Hundefans mit wenig Zeit

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Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/07/08
Neueste Episode
2026/10/20
Durchschnittsdauer
41 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Impulse für Klarheit, Beziehung und echte Kooperation im Hundetraining. Kurz, prägnant - mit Raum für neue Perspektiven Heute haben Menschen gefühlt wenig Zeit, aber zunehmend Interesse an Hundehaltung. Wir laden dich zum Reflektieren ein und nehmen dich mit auf dem Weg über Kommunikation in die Kooperation zwischen Menschen und ihren Hunden. Und das kurz, prägnant und sehr markant. Wir das sind: Mario Krainz – akademischer Kynologe, Hundetrainer-Ausbilder, Autor und Gründer des Netzwerks Team Dogtraining.
In seiner Arbeit verbindet er wissenschaftlich fundiertes Hundetraining mit modernen Erkenntnissen aus der Verhaltensethologie und dem Coaching. Als Entwickler des Puzzletrainings® setzt er auf ein strukturiertes, individuelles Vorgehen zur Modulation von Problemverhalten und Gestaltung einen Kooperativen Mensch-Hund-Beziehung. Auf dem Dogtraining Campus bildet er Hundetrainer:innen aus, die das Puzzletraining® als ganzheitliche Methode für nachhaltiges Mensch-Hund-Training weitergeben. Sein Ansatz lädt dazu ein, Verhalten als Ausdruck innerer Prozesse zu begreifen – und Hunde nicht zu korrigieren, sondern zu verstehen. Susanne Allgeier – Verhaltensberaterin, Theaterpädagogin, Autorin, Podcasterin, und Gründerin von Septemberhund. In ihrer Arbeit verbindet sie Fachwissen mit einem feinen Gespür für zwischenmenschliche und zwischenartliche Dynamiken. Als Autorin des Buches „Das Hundetraining zwischen den Zeilen“ setzt sie sich für ein bewusstes, bedürfnisorientiertes Miteinander von Mensch und Hund ein. Ihre Methode „Du – in den Pfoten deines Hundes“ lädt dazu ein, sich selbst und den Hund mit neuen Augen zu sehen – fernab von Perfektion.

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30 Rückruf beim Hund - warum Zurückkommen sich lohnen muss
2026/10/20
Der Rückruf gehört zu den Königsdisziplinen im Hundetraining. Denn unser Hund soll ausgerechnet dann zu uns zurückkommen, wenn etwas anderes gerade viel spannender ist. Doch was braucht es, damit ein Rückruf auch unter Ablenkung zuverlässig funktioniert? Und welche Rolle kann dabei ein Rückpfiff spielen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie ein Rückruf Schritt für Schritt aufgebaut wird, warum Orientierung am Menschen schon vor dem eigentlichen Rückruftraining beginnt und weshalb die passende Belohnung für jeden Hund anders aussehen kann. Wir schauen auf klassische Konditionierung, den Aufbau eines Rückpfiffs und darauf, warum der Schwierigkeitsgrad im Training langsam gesteigert werden sollte. Außerdem geht es um typische Fehler, durch die ein eigentlich guter Rückruf mit der Zeit schlechter werden kann: zu seltenes Belohnen, Rufen nur in schwierigen Situationen oder zusätzliche Anforderungen wie Sitz oder Fuß, obwohl der Hund gerade hervorragend zurückgekommen ist. Und wir sprechen darüber, warum auch der beste Rückruf keine hundertprozentige Sicherheit bietet und gutes Management deshalb immer dazugehört. Eine Folge für alle, die den Rückruf nicht einfach nur „durchsetzen“, sondern verstehen möchten, was ihren Hund wirklich dazu motiviert, sich von etwas Spannendem zu lösen und gerne zurückzukommen. 🎧 Viel Freude beim Zuhören und beim Training an einer der wichtigsten Fähigkeiten für mehr Freiheit und Sicherheit im Alltag. 🐾
29 Ethik im Hundetraining - wer bestimmt eigentlich, was richtig ist?
2026/10/06
Kaum ein Bereich wird im Hundetraining so emotional diskutiert wie die Frage danach, was richtig und was falsch ist. Trainingsmethoden werden verteidigt, Positionen verhärten sich und schnell entstehen Lager, zwischen denen kaum noch ein wirklicher Austausch stattfindet. Doch was bedeutet Ethik eigentlich? Und kann sie uns dabei helfen, anders über Hundetraining und unseren Umgang mit Hunden zu sprechen? In dieser Folge haben wir Dr. Svenja Springer, Tierärztin und Assistenzprofessorin für veterinärmedizinische Ethik an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Moral von Ethik unterscheidet, warum unser Wissen über Hunde in den vergangenen Jahren enorm gewachsen ist und weshalb mehr Wissen allein unsere Konflikte trotzdem nicht löst. Wir fragen uns, warum es im Hundetraining so schwer geworden ist, einander wirklich zuzuhören, welche Rolle unsere eigenen Werte und Überzeugungen spielen und warum wir nicht immer Recht haben müssen, um eine klare Haltung zu vertreten. Dabei entsteht im Gespräch das Bild eines neuen Raumes: eines Treppenhauses mit unterschiedlichen Wegen, Etagen und vielleicht sogar einer gemeinsamen Dachterrasse. Nicht alle stehen an derselben Stelle und nicht alle müssen denselben Weg gehen. Entscheidend ist, miteinander im Gespräch zu bleiben, die eigenen Grenzen zu kennen und Veränderung auch in kleinen Schritten zuzulassen. Es geht um Wissen und Werte, um Kompromissfähigkeit und professionelle Verantwortung und um die Frage, welche Rolle Hundetrainer:innen dabei spielen können: nicht als Richter:innen über andere, sondern als Begleiter:innen und Katalysator:innen für Veränderung. Eine Folge für alle, die bereit sind, die eigene Haltung zu hinterfragen, andere Perspektiven auszuhalten und Hundetraining nicht nur über Methoden, sondern über die Beziehung zwischen Mensch und Hund zu betrachten. 🎧 Viel Freude beim Zuhören und beim Nachdenken darüber, was ethisches Hundetraining für dich ganz persönlich bedeutet. 🐾
28 Persönlichkeitstypen von Mensch und Hund im Alltag – Beobachten statt beurteilen
2026/09/22
Jeder Hund ist einzigartig und genau deshalb zeigt sich seine Persönlichkeit nicht in einer einzigen Situation. Wer seinen Hund wirklich verstehen möchte, braucht vor allem eines: die Bereitschaft, genau hinzusehen und ihn ohne vorschnelle Bewertungen zu beobachten. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Persönlichkeit im Alltag erkennen lässt und warum Verhalten allein oft nicht ausreicht, um einen Hund richtig einzuschätzen. Du erfährst, welche Situationen besonders aufschlussreich sind, warum Erfahrungen und Persönlichkeit eng miteinander verbunden sind und weshalb es einen Unterschied macht, ob dein Hund mit Menschen oder mit anderen Hunden in Kontakt ist. Außerdem sprechen wir darüber, warum Persönlichkeit kein Etikett ist, sondern ein Wegweiser. Denn je besser wir erkennen, was unseren Hund ausmacht und welche Bedürfnisse hinter seinem Verhalten stehen, desto leichter fällt es uns, ihn passend zu begleiten. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell einen Persönlichkeitstyp festzulegen, sondern darum, neugierig zu bleiben und den eigenen Blick zu schärfen. In dieser Folge erfährst du: • worauf du achten kannst, um die Persönlichkeit deines Hundes im Alltag besser zu erkennen
 • warum Beobachten wichtiger ist als Interpretieren
 • welche Rolle Erfahrungen und Lerngeschichte für das Verhalten spielen
 • weshalb sich Hunde gegenüber Menschen und Hunden unterschiedlich verhalten können
 • wie deine eigene Persönlichkeit die Beziehung zu deinem Hund beeinflusst
 • warum ein Perspektivenwechsel oft mehr verändert als eine neue Trainingsmethode
 • wie mehr Verständnis zu mehr Leichtigkeit im Zusammenleben führt Eine Folge über genaues Hinsehen, Perspektivenwechsel und die Erkenntnis, dass der Weg zu einem entspannten Miteinander oft nicht mit mehr Training beginnt, sondern mit einem besseren Verständnis füreinander. 🐾
27 Persönlichkeitstypen von Mensch und Hund – Beispiele
2026/09/08
Jeder Hund ist einzigartig - genauso wie jeder Mensch. Doch warum passen manche Mensch-Hund-Teams scheinbar mühelos zusammen, während andere immer wieder an denselben Herausforderungen scheitern? Ein möglicher Schlüssel liegt in den unterschiedlichen Persönlichkeitstypen. In dieser Folge tauchen wir tiefer in die Welt der Persönlichkeitstypen von Mensch und Hund ein. Anhand der Holztiere - wie Löwe, Schildkröte, Adler, Elefant, Rennpferd, Katze, Eule, Hund und Delfin - sprechen wir darüber, welche Eigenschaften, Bedürfnisse und Stärken hinter den einzelnen Typen stecken und wie sie sich im Alltag und im Hundetraining zeigen können. Du erfährst, warum manche Hunde Sicherheit und klare Strukturen brauchen, während andere ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern sind. Wir sprechen darüber, weshalb Perfektionismus, Harmonie, Leistungsbereitschaft oder Vorsicht nicht nur den Menschen, sondern auch das Zusammenleben mit dem Hund beeinflussen können und warum Persönlichkeit niemals eine Schublade, sondern immer eine Einladung zum besseren Verstehen ist. In dieser Folge erfährst du: • welche Persönlichkeitstypen hinter den Holztieren stehen
 • warum jeder Typ unterschiedliche Bedürfnisse mitbringt
 • weshalb Persönlichkeit nicht mit Verhalten verwechselt werden sollte
 • wie sich verschiedene Persönlichkeitstypen im Alltag und Training zeigen können
 • warum Mensch und Hund sich gegenseitig beeinflussen
 • weshalb Beobachten wichtiger ist als vorschnelles Einordnen
 • wie mehr Verständnis zu mehr Leichtigkeit im Zusammenleben führen kann Eine Folge über Persönlichkeit, Perspektivenwechsel und die Chance, Mensch und Hund besser zu verstehen - ohne Schubladendenken, dafür mit mehr Verständnis, Gelassenheit und Freude am gemeinsamen Weg. 🐾
26 Persönlichkeitstypen von Mensch und Hund
2026/08/25
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Persönlichkeit im Zusammenleben und Training mit Hunden eine viel größere Rolle spielt, als wir manchmal denken. Jeder Hund ist anders. Jeder Mensch auch. Und trotzdem suchen wir oft nach der einen Methode, die für alle funktionieren soll. Doch Verhalten entsteht nicht nur durch Training. Verhalten entsteht auch durch Persönlichkeit, Erfahrungen, Bedürfnisse und die Art, wie Mensch und Hund die Welt wahrnehmen. Wir werfen einen Blick auf Persönlichkeitstypen bei Mensch und Hund und darauf, wie das Enneagramm helfen kann, Unterschiede besser zu verstehen. Nicht um Hunde oder Menschen in Schubladen zu stecken, sondern um genauer hinzuschauen: Was braucht mein Hund? Was brauche ich? Und warum entstehen manchmal genau dort Missverständnisse, wo zwei unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen? Anhand von Beispielen wie dem Elefanten und dem Delfin schauen wir darauf, wie die Holztiere Eigenschaften sichtbar machen können. Was passiert, wenn ein Mensch Nähe und Verbindung sucht, während der Hund voller Abenteuerlust die Welt entdecken möchte? Warum entstehen daraus manchmal Konflikte, obwohl beide Seiten eigentlich nichts falsch machen? Diese Folge lädt dazu ein, den Blick zu verändern: Weg von „Wie bekomme ich dieses Verhalten weg?“ hin zu „Wer ist mein Hund eigentlich und was steckt hinter seinem Verhalten?“ Denn wenn wir Persönlichkeit verstehen, entsteht mehr Gelassenheit, mehr Verständnis und oft auch ein ganz neuer Zugang zueinander. Schlüsselsatz der Folge:
Nicht die perfekte Trainingsmethode verbindet Mensch und Hund, sondern das Verständnis für die Persönlichkeit, die beide mit in die Beziehung bringen.
25 Erregungslage und Impulskontrolle - Warum dein Hund manchmal gar nicht anders kann
2026/08/11
Viele Hundehalter:innen wünschen sich einen Hund, der ruhig bleibt, sich zurücknehmen kann und nicht auf jeden Reiz sofort reagiert. Doch was passiert eigentlich im Körper eines Hundes, wenn seine Erregung steigt? Und welche Rolle spielt dabei die Impulskontrolle? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum eine hohe Erregungslage die Lernfähigkeit beeinflusst, weshalb Hunde in manchen Momenten scheinbar "nicht mehr hören" und warum Impulskontrolle weit mehr ist als ein gut trainiertes "Sitz und bleib". Du erfährst: warum Erregung grundsätzlich wichtig ist, wie sich hohe Erregung auf Verhalten und Lernen auswirkt, weshalb Strafen die Situation häufig verschärfen, wie Erregung und Impulskontrolle zusammenhängen, woran du erkennst, dass dein Hund Unterstützung braucht, und wie du ihm helfen kannst, sich selbst besser zu regulieren. Gutes Hundetraining beginnt nicht dort, wo wir Verhalten kontrollieren, sondern dort, wo wir verstehen, was im Hund gerade passiert. Eine Folge für alle, die ihren Hund sicher und verständnisvoll durch herausfordernde Situationen begleiten möchten.
24 Positive Strafe im Hundetraining - was sie wirklich bewirkt
2026/07/28
Kaum ein Thema wird im Hundetraining so kontrovers diskutiert wie die positive Strafe. Für die einen ist sie ein notwendiges Werkzeug, für die anderen ein absolutes Tabu. Doch was bedeutet positive Strafe aus lerntheoretischer Sicht überhaupt? 
Und warum lohnt es sich, genauer hinzuschauen, bevor wir vorschnell urteilen? In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter dem Begriff steckt, warum „positiv“ nicht „gut“ bedeutet und weshalb die Wirkung einer Strafe immer aus Sicht des Hundes betrachtet werden muss. Wir beleuchten typische Beispiele aus dem Alltag, sprechen über Timing, Nebenwirkungen und darüber, warum Verhaltensunterdrückung nicht automatisch Lernen bedeutet. Außerdem werfen wir einen Blick auf das LIFE-Modell und darauf, wie wir Verhalten funktional verstehen können, statt lediglich Symptome zu bekämpfen. Dabei geht es um Wahlmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit, Beziehung und die Frage, wie nachhaltiges Lernen überhaupt entsteht. Eine Folge für alle, die Hundeverhalten differenziert betrachten möchten und verstehen wollen, warum langfristige Veränderung nicht durch Strafe, sondern durch Verständnis, Training und bewusste Entscheidungen entsteht. 🎧 Viel Freude beim Zuhören und Nachdenken über eines der diskutiertesten Themen der Lerntheorie. 🐾
23 Kind und Hund - Freundschaft braucht Verantwortung
2026/07/14
Kinder und Hunde können zu wunderbaren Wegbegleitern füreinander werden. Sie können gemeinsam spielen, Vertrauen aufbauen und oft eine ganz besondere Verbindung entwickeln. Gleichzeitig braucht dieses Miteinander klare Regeln, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft der Erwachsenen, Verantwortung zu übernehmen. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Kinder und Hunde wirklich brauchen, damit das Zusammenleben gelingt. Es geht um Rückzugsorte, Sicherheit, gegenseitigen Respekt und darum, warum weder Kinder noch Hunde sich alles gefallen lassen müssen. Außerdem erfährst du, worauf Familien achten sollten, wenn ein Baby in einen Hundehaushalt kommt, welche Missverständnisse häufig entstehen und wie man Stresssignale beim Hund rechtzeitig erkennt. Eine Folge für Eltern, Hundehalter:innen und alle, die möchten, dass Kinder und Hunde nicht nur nebeneinander leben, sondern miteinander wachsen können. In dieser Folge erfährst du:
 • warum die Verantwortung immer bei den Erwachsenen liegt
 • wie du Hund und Kind gegenseitig schützen kannst
 • weshalb Rückzugsorte so wichtig sind
 • welche Fehler im Alltag häufig unterschätzt werden
 • wie Kinder lernen können, Hunde respektvoll zu behandeln
 • woran du erkennst, dass dein Hund überfordert ist
 • warum ein Hund kein Spielzeug und kein Teddy ist Eine Folge über Sicherheit, Vertrauen, Respekt und die Chance auf eine ganz besondere Freundschaft zwischen Kind und Hund. 🐾👧👦
22 Gleiches Verhalten, andere Motivation
2026/06/30
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ähnliches Hundeverhalten ganz unterschiedliche Ursachen haben kann und weshalb es im Alltag so wichtig ist, nicht vorschnell zu interpretieren. Ein Hund, der dir vor die Füße läuft, möchte vielleicht einfach nur die Seite wechseln, vielleicht sucht er Kontakt, vielleicht will er deine Aufmerksamkeit auf etwas lenken, vielleicht fühlt er sich unsicher oder möchte dich in einer bestimmten Situation ausbremsen. Von außen sieht das Verhalten ähnlich aus, doch die Motivation dahinter kann völlig verschieden sein. Anhand mehrerer Beispiele schauen wir genauer hin: Was kann hinter dem Vor-die-Füße-Laufen stecken? Warum bellen Hunde in ganz unterschiedlichen Tonlagen und Situationen? Was bedeutet Ziehen an der Leine wirklich, wenn es nicht nur um „Ungehorsam“ geht, sondern vielleicht um Neugier, Stress, Flucht, Frustration oder blockierte Bedürfnisse? Und warum kann auch Anspringen sehr unterschiedliche Bedeutungen haben - von freudiger Kontaktaufnahme über erlerntes Verhalten bis hin zu Unsicherheit oder Distanzlosigkeit? Diese Folge lädt dazu ein, Verhalten nicht nur zu bewerten, sondern im Zusammenhang zu betrachten. Denn Verhalten ist immer nur die Oberfläche. Darunter liegen innere Zustände, Erfahrungen, Bedürfnisse und Motivationen. Wenn wir lernen, genauer hinzuschauen, können wir klarer, fairer und passender reagieren und genau dadurch entsteht mehr Verständnis zwischen Mensch und Hund. Schlüsselsatz der Folge: Gleiches Verhalten bedeutet nicht automatisch gleiche Motivation. Genaues Hinschauen und Hinterfragen führt zu mehr Verständnis.
21 So kommunizieren Hunde und warum wir sie oft missverstehen
2026/06/16
Hunde kommunizieren ständig - mit anderen Hunden und mit uns. Im Alltag entstehen immer wieder Missverständnisse, Unsicherheiten oder sogar Konflikte. Woran liegt das eigentlich? In dieser Folge schauen wir gemeinsam genauer hin. Du erfährst, wie Hunde untereinander kommunizieren, wie fein und schnell ihre Signale sind und warum gerade diese feinen Abstufungen so oft übersehen werden. Gleichzeitig geht es um die Kommunikation zwischen Mensch und Hund und darum, welche Rolle unsere eigene Körpersprache, unsere Gewohnheiten und unsere innere Haltung dabei spielen. Wir sprechen darüber, warum es sinnvoll ist, zuerst zu beobachten statt sofort zu interpretieren, wie du Droh- und Deeskalationssignale besser erkennen kannst und weshalb viele Probleme gar nicht aus „Ungehorsam“, sondern aus Missverständnissen entstehen. Diese Folge lädt dich dazu ein, genauer hinzuschauen, bewusster wahrzunehmen und Kommunikation nicht als Trainingstechnik zu sehen, sondern als das, was sie wirklich ist: ein gemeinsamer Prozess zwischen zwei Lebewesen. Wenn du beginnst, deinen Hund wirklich zu lesen und gleichzeitig verstehst, was du selbst aussendest, verändert sich mehr als nur dein Training. Es entsteht Verbindung.
20 Leben mit Hundesenioren - wenn der Abschied langsam näher rückt
2026/06/02
Wenn Hunde älter werden, wird das Leben leiser und gleichzeitig intensiver. In dieser Folge sprechen wir über das Leben mit Hundesenioren: über graue Schnauzen, langsamer werdende Schritte und die kleinen Veränderungen, die oft ganz unauffällig beginnen. Du erfährst, woran du erkennst, dass dein Hund älter wird, warum große und kleine Rassen unterschiedlich altern und welche körperlichen und mentalen Veränderungen dazugehören. Wir sprechen über Schmerzen, die oft lange unbemerkt bleiben, über sinnvolle Unterstützung im Alltag und darüber, warum ein gutes Netzwerk aus Tierärzt:innen und Therapeut:innen so wichtig ist. Gleichzeitig geht es um die Beziehung:
Warum viele Hunde im Alter anhänglicher werden oder sich auch zurückziehen.
Warum sich das Tempo verändert und was das mit uns macht.
Und warum genau diese Phase eine ganz besondere Tiefe in eure Verbindung bringen kann. Auch das Thema Abschied bekommt Raum. Ehrlich, persönlich und ohne einfache Antworten. Diese Folge ist eine Einladung, deinen Hund in seinem Alter bewusst zu begleiten.
Mit Fürsorge, mit Klarheit und mit der Bereitschaft, gemeinsam langsamer zu werden.
19 Wertschätzende Kommunikation im Hundetraining
2026/05/19
Wertschätzende Kommunikation im Hundetraining wird oft im Zusammenhang mit dem Umgang mit dem Hund betrachtet. Tatsächlich beginnt sie jedoch in der Beziehung zwischen Trainer:in und Kund:in. In dieser Folge sprechen Susanne und Alex darüber, wie entscheidend es ist, Menschen wirklich zu sehen, zuzuhören und ihre individuelle Lebensrealität ernst zu nehmen, bevor überhaupt an Training gedacht werden kann. Es geht um innere Haltungen, um die berühmte „innere Landkarte“, die jeder Mensch mitbringt, und um die Frage, wie wir als Trainer:innen damit umgehen, wenn unsere Vorstellungen nicht mit den Bedürfnissen oder Möglichkeiten unserer Kund:innen übereinstimmen. Dabei wird deutlich, dass wertschätzende Kommunikation nichts mit Nettsein oder Vermeidung von Klarheit zu tun hat, sondern vielmehr mit echtem Interesse, präziser Sprache und der Fähigkeit, auch schwierige Themen respektvoll anzusprechen. Die beiden werfen außerdem einen Blick auf typische Stolpersteine im Trainingsalltag, sprechen über Frustration auf beiden Seiten und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie man Menschen so begleiten kann, dass sie sich nicht klein gemacht, sondern gestärkt fühlen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang innerhalb der Trainer:innen-Bubble, in der häufig mehr gegeneinander als miteinander gearbeitet wird, obwohl gerade hier ein wertschätzender Austausch so viel Entwicklung ermöglichen könnte. Diese Folge lädt dazu ein, die eigene Kommunikation zu hinterfragen und bewusst neu auszurichten, als Haltung, die Vertrauen schafft, Selbstwirksamkeit stärkt und langfristig echte Zusammenarbeit möglich macht.
18 Verhaltensanalyse - warum dein Hund tut, was er tut
2026/05/05
Verhalten wirkt im Alltag oft eindeutig. Der Hund bellt, zieht, springt oder reagiert scheinbar „über“. Und schnell sind wir mit Bewertungen zur Stelle: Ungehorsam, Dominanz, Problemverhalten. In dieser Folge schauen wir gemeinsam genauer hin. Wir sprechen darüber, was Verhaltensanalyse im Hundetraining wirklich bedeutet und warum es so entscheidend ist, Verhalten nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang zu verstehen. Es geht um die Bedingungen, unter denen Verhalten entsteht, um die Rolle von Konsequenzen und darum, weshalb jedes Verhalten aus Sicht des Hundes Sinn ergibt. Du bekommst einen Einblick, wie du beginnen kannst, Verhalten neutral zu beobachten, statt es vorschnell einzuordnen, und warum genau darin ein Schlüssel für nachhaltige Veränderung liegt. Wir sprechen über typische Missverständnisse rund um Belohnung und Verstärkung, über den Einfluss von Emotionen und über die Bedeutung von Rahmenbedingungen im Alltag. Außerdem geht es darum, wie Verhaltensanalyse ganz praktisch im Training eingesetzt werden kann, ohne kompliziert oder theoretisch zu werden, und warum sie nicht nur das Verhalten deines Hundes verändert, sondern auch deinen Blick auf ihn. Diese Folge ist für dich, wenn du Training nicht als Korrektur verstehen möchtest, sondern als Möglichkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Klarheit zu gewinnen und Beziehung bewusst zu gestalten.
17 Umgerichtetes Jagdverhalten - wenn Jagdenergie kein Ventil findet
2026/04/21
Ein Hund sieht ein Reh und schnappt in die Leine.
Er fixiert eine Katze und zwickt in den Ärmel.
Oder er dreht sich in einem Moment maximaler Erregung plötzlich zum eigenen Menschen um. Was sich für viele bedrohlich oder persönlich anfühlt, ist in Wahrheit oft etwas anderes: umgerichtetes Jagdverhalten. In dieser Folge sprechen wir darüber, was im Hund wirklich passiert, wenn Jagdenergie nicht zu Ende geführt werden kann, warum diese überschüssige Spannung ein Ventil sucht und weshalb viele Bisse im Alltag eben nicht aus Aggression entstehen, sondern aus fehlgeleiteter Jagdmotivation. Wir unterscheiden zwischen umgerichtetem und fehlgerichtetem Jagdverhalten, beleuchten typische Auslöser wie Leinenblockaden, schnelle Bewegungsreize oder Fahrzeuge und erklären, warum in solchen Momenten das klare Denken des Hundes oft schlicht nicht mehr erreichbar ist. Du erfährst, welche Rolle Frustration und Erregung spielen, warum Impulskontrolle allein selten ausreicht und weshalb klassische Gegenkonditionierung ein so wertvolles Werkzeug sein kann. Außerdem sprechen wir über Management, Sicherung und darüber, wie du in akuten Situationen reagieren kannst, ohne die Lage weiter zu eskalieren, selbst dann, wenn es emotional herausfordernd wird. Diese Folge ist ernst, aber sie ist wichtig. Denn sie hilft dabei, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern die Energie dahinter zu verstehen. Und genau dort beginnt verantwortungsvolles Training. Schlüsselsatz der Folge:
Umgerichtetes Jagdverhalten ist keine Aggression gegen uns, sondern überschüssige Jagdenergie ohne Ventil.
16 Jagdverhalten begleiten – Sequenzen verstehen, Training sinnvoll ansetzen
2026/04/07
Jagdverhalten ist kein Problem, das man einfach abstellt, sondern ein tief verankertes biologisches Programm mit klarer Struktur, innerer Logik und unterschiedlichen Sequenzen. In dieser Folge schauen wir gemeinsam darauf, wo Jagd tatsächlich beginnt, warum sie sich im Tun selbst verstärkt und weshalb viele Trainingsansätze erst viel zu spät ansetzen. Wir sprechen darüber, was im Hund passiert, wenn er eine Spur aufnimmt, fixiert, sich anschleicht oder ins Hetzen gerät, und warum Lernen in manchen Phasen kaum noch möglich ist. Dabei geht es nicht um Verbote oder um das Unterdrücken eines natürlichen Verhaltens, sondern um die Frage, wie wir frühzeitig erkennen, was unser Hund uns zeigt, und wie wir Training so gestalten können, dass es zur jeweiligen Jagdsequenz passt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umorientierung in frühen Phasen, auf sinnvollen Alternativen wie Futterwürfen oder Beuteobjekten sowie auf der Verantwortung, die wir auch gegenüber anderen Tieren tragen. Denn Tierschutz endet nicht beim eigenen Hund. Diese Folge lädt dich dazu ein, genauer hinzusehen, deinen Hund noch differenzierter zu lesen und Jagdverhalten nicht als Ungehorsam zu bewerten, sondern als Ausdruck von Motivation, Emotion und Biologie. Training beginnt nicht im Sprint, sondern im ersten Moment der Wahrnehmung und genau dort entsteht echte Zusammenarbeit.

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