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Die Primadonnen

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Die Primadonnen
Explizit
Nein
Erstellt am
2025/07/13
Neueste Episode
2026/09/24
Durchschnittsdauer
40 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga

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28 - Spontini: La Vestale (1/2)
2026/09/24
Unsere nächster Opernbesuch führt uns in die Staatsoper Berlin zur Neuproduktion von Gaspare Spontinis "La Vestale". Wir sind gespannt auf ein Duo von starken Frauen, nämlich die Regisseurin Lydia Steier und Sonya Yoncheva in der Hauptrolle. Wer war Spontini, was trieben diese römischen Jungfrauen und was hat Napoleon mit der ganzen Sache zu tun? Wir beantworten alle Fragen und steigen in die großen Gefühle der Oper ein und finden irgendwas zwischen Casta Diva und Bromances. Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer ⁠Playlist⁠ und mehr ⁠Informationen über unseren Podcast auf Instagram.⁠ Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme mit Les Talens Lyriques und dem Flemish Radio Choir, dirigiert von Christophe Rousset mit Marina Rebeka (Julia), Stanislas de Barbeyrac (Licinius) und Tassis Christoyannis (Cinna).
27 – Verdi: Macbeth (2/2)
2026/09/22
Worum geht's in Verdis "Macbeth"? Und wie ist die Produktion an der Staatsoper Hamburg in der Regie von Tobias Kratzer? Über vieles werden sich die Primadonnen einig, etwa die musikalische Seite, aber nicht über den politischen Gehalt: Ist das zu platt gedacht oder genau richtig? Musikalische Leitung: Tomáš Hanus Inszenierung: Tobias Kratzer Bühne: Rainer Sellmaier Kostüme: Rainer Sellmaier Licht: Michael Bauer Chor: Alice Merega­glia Dramaturgie: Laura Schmidt Macbeth: Kartal Karagedik Banco: Alexander Vinogra­dov Lady Macbeth: Nino Machaidze Macduff: Dovlet Nurgel­diyev Malcolm: Colin Aikins Dame der Lady Macbeth: Mariana Poltorak Arzt: Chao Deng Diener des Macbeth / Mörder / 1. Erscheinung: Christo­pher Jähnig 2. und 3. Erscheinung: Inés López Fernández
 Chor der Hamburgischen Staatsoper 
Philhar­mo­nisches Staats­orchester Hamburg Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer ⁠Playlist⁠ und mehr ⁠Informationen über unseren Podcast auf Instagram.⁠ Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.
26 - Verdi: Macbeth (1/2)
2026/09/10
Die Saison startet mit einer Fanfare: Verdis Macbeth an der Staatsoper Hamburg . Es geht um ein Ehepaar, das über Leichen geht, bis es in die höchsten Sphären der Macht aufgestiegen ist. Klingt nach House of Cards? Genau! Was es mit dieser Geschichte auf sich hat, wieso Lady Macbeth eine ganz besondere Opernrolle ist und warum wir so auf die Inszenierung von Tobias Kratzer gespannt sind, erzählen wir euch in dieser Folge. Insgesamt eine perfekte Vorbereitung auf einen Opernbesuch. Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer Playlist und mehr Informationen über unseren Podcast auf Instagram. Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.
25 - Weiter geht's: Season 2
2026/09/08
Die Primadonnen feiern Geburtstag und blicken zurück auf ihre erste gemeinsame Spielzeit. Dazu gibt es jede Menge Herzschmerz und Vorfreude auf die neue Saison und die nächste Staffel der Primadonnen, in der sich alles ändert und doch so manches beim alten bleibt. Die vollständige Musik wie immer auf Spotify und mehr tolle Inhalte auf Instagram. Zitierte Musikbeispiele Ya habibi taala elhaani, gesungen von AsmahanEnfin, il est en ma puissance aus "Armide" von Jean-Baptiste Lully, gesungen von Véronique Gens mit Les Talens Lyriques dirigiert von Christophe Rousset
24 - Zehn Thesen zur Opernregie (Zugabe)
2026/08/06
Was läuft bei der Opernregie oft falsch? Ausgehend von unserer Enttäuschung über die Inszenierungsansätze bei der Münchner "Alcina" haben wir uns überlegt, was wir angehenden Musiktheaterregisseur*innen raten würden. Das ist das Ergebnis. Und am Ende listen wir auch noch kurz auf, was wir nie wieder auf einer Opernbühne sehen wollen. Mehr zu "Alcina" gibt's hier. Mehr zu "Giulio Cesare" gibt's hier. Den erwähnten Streit über "Ariadne auf Naxos" könnt Ihr hier nachhören. Hier findet Ihr das Video, in dem Regie-Legende Walter Felsenstein über "La traviata" spricht. Die beiden Musikbeispiele findet Ihr in unserer Playlist zur "Alcina"-Folge.
23 – Händel: Alcina
2026/07/18
Was, schon wieder eine Oper von Georg Friedrich Händel? Aber ja! Denn "Alcina" gehört zu unseren absoluten Favoriten. Warum, das erklären wir anhand einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München. Wir lernen eine allzu menschliche Magierin kennen, mit der wir verschiedendste Formen der Liebe und der Eifersucht ausloten. Oper als Kraftwerk der (großen) Gefühle? Hier wird's Ereignis! Ob es die Inszenierung schafft, den kleinen Gemeinheiten zu entgehen, müsst ihr selbst herausfinden. Mehr gibt’s auf Instagram @die.primadonnen und auf der Playlist zur Folge.  Mehr über Barockoper und die Opera seria erfahrt Ihr hier. Mehr über Oper, die auf Inseln spielen, gibt's hier.   Musikalische Leitung: Stefano Montanari Inszenierung: Johanna Wehner Bühne: Benjamin Schönecker Kostüme: Ellen Hofmann Licht: Michael Bauer Dramaturgie: Saskia Kruse Alcina: Jeanine De Bique Ruggiero: John Holiday Morgana: Elsa Benoit Bradamante: Avery Amereau Oberto: Carine Tinney Oronte: Julian Prégardien Melisso: Gerrit Illenberger   Zitierte Musikbeispiele aus der Live-Übertragung der Premiere vom 13.07.2026
22 - Warum lieben queere Menschen die Oper? (Ensemble)
2026/06/25
Wir erproben ein neues Format: Ensemble! Hier laden wir uns Gäste ein. Die ersten sind die Theater- und Opernmacher Federico und Wenzel Vöcks de Schwindt. Ausgehend von ihrem Abend "Queer Opera Love" sprechen wir darüber, warum queere Menschen und insbesondere schwule Männer eine besondere Beziehung zur Kunstform Oper haben. Wir kommen vom Divenkult über Klassismus bis zu Camp und hören gemeinsam in alte Aufnahmen rein. Und keine Fragen offen? Überzeugt Euch selbst! Zitierte Musikbeispiele: Mozart: Le nozze di Figaro – „Voi che sapete“ (Ihr holden Schönen, Ihr wisst allein) – deutsch, Komische Oper in Japan, Christiane Oertel Tschaikowski: Eugen Onegin – „Kuda Kuda“ (Lenskis Arie, Sergei Lemeshev) Britten: A Midsummer Night's Dream – „Through the house“ (Ende der Oper) Oberon: Alfred Deller, Titania: Elizabeth Harwood, Kinderchor, Dirigent: Benjamin Britten Bellini: Norma – „Casta diva“ – Maria Callas Puccini: Turandot: TURANDOT „In questa reggia - O Principe“ (Joan Sutherland)
21 - Queere Opern (Zugabe)
2026/06/18
Die Primadonnen – Pride Edition: In der Zugabe zu Olga Neuwirths "Orlando" stellen wir weitere Opern mit queeren Stoffen vor: Stewart Wallaces "Harvey Milk", Brian Cavanagh-Strongs "The Pomada Inn", Jake Heggies "For a Look or a Touch", Laura Kaminskys "As One" und Tobias Pickers "Lili Elbe". "Harvey Milk", Trailer zur Inszenierung in Hildesheim Out of the closet – Sydney Gay & Lesbian Choir "The Pomada Inn", Mitschnitt auf Youtube Kelly Horsted, music directorHolly: Amy JustmanTara: Kathryn KrasovecAlek: Errin Duane BrooksIgor: Christopher Carbin "For a Look or a Touch", Mittschnitt auf Youtube Christopher Rodriguez, baritone Gina Russell, flute Stephen Borodkin, clarinet Jackson Naglick, piano Ciara McGuire, violin Aaron Lieberman, cello "As One", Mitschnitt auf Spotify Sasha Cooke, Kelly Markgraf, Fry Street Quartett "Lili Elbe", Trailer auf Youtube Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas Lili Elbe: Lucia Lucas Gerda Wegener: Sylvia D'Eramo Theater St. Gallen
20 – Neuwirth: Orlando
2026/06/13
Im Pride-Monat Juni widmen sich die Primadonnen einer durch und durch queeren Oper: Olga Neuwirths "Orlando" nach Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman. Darin durchschreitet Orlando Jahrhunderte, ohne merklich zu altern, und wechselt das Geschlecht. Newirth und ihre Co-Librettistin Catherine Filloux verlängern die Handlung ins Heute. Wie das klingt, ob bei der deutschen Erstaufführung in der Komischen Oper Berlin die Funken übersprangen und was das Queerness in diesem Fall musikalisch umgesetzt wurde, das erfahrt Ihr hier. ----------------- Besetzung der Uraufführung an der Wiener Staatsoper 2019 (Klangbeispiele) Dirigent: Matthias Pintscher Orlando: Kate Lindsey Narrator: Anna Clementi Guardian Angel: Eric Jurenas Queen/Purity/Friend of Orlando's Child: Constance Hauman Modesty: Margaret Plummer Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose Dryden: Marcus Pelz Addison: Carlos Osuna Duke: Wolfgang Bankl Pope: Christian Miedl Orlando's Child: Justian Vivian Bond Putto: Emil Lang Doctor 1: Wolfram Igor Derntl Doctor 2: Hans Peter Kammerer Doctor 3: Ayk Martirossian Orlando's Girlfriend/Leadsängerin: Katie La Folle Leadsängerin: Ewelina Jurga Two Actress: Selina Ströbele, Antoanetta Kostadinova Tutor: Andreas Patton Russian Sailor: Felix Erdmann Boat's Captain: Michael Stark Children's Father: Tvrtko Štajcer Officiant: Massimo Rizzo Fiancée: Katharina Billerhart Servant: Florian Glatt Cameraman: Robert Angst Band: Lucas Niggli, Stephan Först, Edmund Köhldorfer, Annemarie Herfurth, Martina Stückler Synthesizer: Florian Müller, Thomas Bartosch Chor der Wiener Staatsoper Opernschule der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
19 - Barockoper (Zugabe)
2026/06/04
Nach der Belcanto-Zugabe läuft unsere Primadonnen-Volkshochschule nun beim Thema Barockopern zu Hochform auf: Was sind Da-Capo-Arien? Warum werden so oft die Geschichten griechischer und römischer Held*innen undHerscher*innen erzählt? Wer waren die Popstars der Barockzeit? Und warum verstecken sich Opernhelden so gerne hinter Blumenmetaphern? Antworten mit Musikbeispielen (und ein paar Technik-Glitches, wir arbeiten dran) gibt’s in dieser Zugabe, nach der es wieder heißt: der Vorhang zu und keine Fragen offen.   Musikbeispiele: Cleopatra (Arias from Giulio Cesare), Nathalie Dessay, Emanuelle Haim, Concert d'Astrée, 2011 Schubert: Ave Maria, Alessandro Moreschi: The Last Castrato Porpora: Alto Giove, Farinelli – Il Castrato, Derek Lee Ragin / Ewa Małas-Godlewska Porpora: Alto Giove, Farinelli, Cecilia Bartoli
18 – Händel: Giulio Cesare in Egitto
2026/05/22
In dieser Oper jagt ein musikalischer Höhepunkt den nächsten: Georg Friedrich Händels "Giulio Cesare in Egitto" von 1724 gehört zu den Meisterwerken der Barockoper. Sie erzählt eine Geschichte, die uns bekannt vorkommt, nachzulesen unter anderem bei Shakespeare und Asterix: Julius Cäsar begegnet Cleopatra, Macht und Liebe verflechten sich untrennbar. Vorm Happy End gibt's auch Leid und Intrigen. Die Primadonnen schwelgen im Wohlklang und schauen an die Deutsche Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen (wobei das nur zwei von vielen Orten sind, an denen das Werk gerade zu hören ist). Und kommen zu dem Schluss: mehr Händel wagen! Hier gibt es den Trailer zu Salzburg, hier den zur Produktion an der Deutschen Oper Berlin. Unsere Referenzaufnahme ist der Mitschnitt aus Glyndeburne. Sarah Connolly – Giulio Cesare Danielle de Niese – Cleopatra Alexander Ashworth – Curio Patricia Bardon – Cornelia Rachid Ben Abdeslam – Nireno Christophe Dumaux – Tolomeo Angelika Kirchschlager – Sesto Christopher Maltman – Achilla Nadja Zwiener – On-stage violin The Glyndebourne Chorus Orchestra of the Age of Enlightenment Dirigent: William Christie Regie: David McVicar
17 - Ab auf die Insel! (Zugabe)
2026/05/05
Die Primadonnen nehmen euch mit auf die Insel! Zahlreiche Opern spielen auf Eilanden, manche wüst wie Naxos, andere ein Königreich wie Kreta (Georg Friedrich Händels "Arianna in Creta", Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo, re di Creta" oder besetzt von fremden Herrschern wie Sizilien (Giuseppe Verdis "Les vêpres siciliennes") und Hawaii (Paul Abrahams "Die Blume von Hawaii"). Oder sie sind künstlich erschaffen, aber eigentlich ein Symbol für menschliche Abgründe wie in Franz Schrekers "Die Gezeichneten". Danach sind die Primadonnen erst mal reif für die Urlaubs-Insel. Und ihr? Zitierte Musikbeispiele: Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke'sGeorg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens LyriquesWolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de StrasbourgPaul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf SchockFranz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
16 – Strauss: Ariadne auf Naxos
2026/04/19
Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint!  Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?   Hier gibt es den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge.  Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026 Musikalische Leitung: Eun Sun Kim Inszenierung: Hans Neuenfels Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton Bühne: Katrin Lea Tag Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer Licht: Stefan Bolliger   Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund Zerbinetta: Serena Sáenz Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch Der Komponist: Rebecka Wallroth Ein Musiklehrer: Roman Trekel Der Haushofmeister: Max Urlacher Harlekin: Jaka Mihelač Scaramuccio: Álvaro Diana Truffaldin: Manuel Winckhler Brighella: Junho Hwang Najade: Sonja Herranen Dryade: Sandra Laagus Echo: Serafina Starke Ein Offizier: Patrick Vogel Ein Perückenmacher: Hanseong Yun Lakai: David Oštrek Ein Tanzmeister: Michael Laurenz Puppenspieler: JARNOTH Staatskapelle Berlin   Zitierte Musikbeispiele: Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).
15 - Alla Turca (Zugabe)
2026/03/26
Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild? Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben: Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University PressPeter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University PressUnd wie immer gibt es eine Playlist zur Folge. Zitierte Musikbeispiele: Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreeshSolche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl BöhmRondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang         Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf VideoAusschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.
14 – Rossini: L'Italiana in Algeri
2026/03/15
Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag. Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge. Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026 Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi Inszenierung: Rolando Villazón Bühnebild: Harald Thor Kostüme: Brigitte Reiffenstuel Licht: Stefan Bolliger Choreografie: Ramses Sigl Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer Chöre: Jeremy Bines Chor der Deutschen Oper Berlin Dramaturgie: Konstantin Parnian Mustafà: Tommaso Barea Elvira: Hye-Young Moon Zulma: Lucy Baker Haly: Benjamin Dickerson Lindoro: Jonah Hoskins Isabella: Nadezhda Karyazina Taddeo: Misha Kiria Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin Zitierte Musikbeispiele Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.

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