
Werben im Podcast: Von Bohne zu Bohne
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
109 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Sania & CharlotteExplizit
Nein
Erstellt am
2025/07/18
Neueste Episode
2026/09/27
Durchschnittsdauer
76 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage
Beschreibung
"Von Bohne zu Bohne" ist der Podcast, der zufällige Begegnungen in außergewöhnliche Geschichten verwandelt. Charlotte weiß vorher nichts über unsere Gäste. Kein Name, keine Informationen, keine Vorbereitung. Ihre Fragen an die Gäste werden ungefiltert wie Deine Fragen sein. Sania dagegen kennt die Gäste im Voraus, damit wird ihre Sichtweise auf die Dinge eine andere sein. Unser Ziel? Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte. Hier teilen Fremde ihre tiefsten Erlebnisse und Geheimnisse, und Du bist hautnah dabei. Bist Du bereit, Dich gemeinsam mit Charlotte überraschen zu lassen?
Freischalten Von Bohne zu Bohne Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Von Bohne zu Bohne Podcast ansehen
Unzensiert - das wollen unsere Podcast-Gäste von uns wissen #106 Sania & Charlotte
2026/09/27
Zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne. In dieser Reflexionsfolge schauen wir nicht nur auf Staffel 10 zurück, sondern auf die vergangenen drei Jahre unseres Podcasts.
Wir sprechen über 142 Aufnahmen, unsere Touren durch Deutschland, absurde Autofahrten, gefüllte Weinblätter, sehr salzigen Kakao, fragwürdige Raststättentoiletten und Momente, bei denen wir selbst dachten: Wie sind wir hier eigentlich gelandet?
Gleichzeitig geht es um das, was hinter den Interviews passiert. Warum veröffentlichen wir manche aufgenommenen Folgen bewusst nicht? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Gästen und unserer Community? Wo liegt für uns eine moralische Grenze? Und wie gehen wir damit um, Woche für Woche mit sehr persönlichen Lebensgeschichten konfrontiert zu sein?
Wir sprechen darüber, was der Podcast in uns verändert hat. Charlotte erzählt, warum Sichtbarkeit für sie bis heute eine Überwindung ist. Und warum sie „Courage“ mit unserer gemeinsamen Arbeit verbindet. Und wir sprechen darüber, wie wir Grenzen setzen, Kritik einordnen und Gäste auch nach einer Aufnahme begleiten.
Und natürlich stellen wir uns wieder den Fragen unserer Gäste. Diese Folge ist Rückblick, Behind the Scenes und ein persönlicher Blick darauf, was zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne mit uns gemacht haben.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:26: Intro
0:01:26 – 0:05:09: Zehn Staffeln, Tourzahlen und 142 Podcastaufnahmen
0:05:09 – 0:24:26: Unsere prägendsten und lustigsten Tourmomente aus zehn Staffeln
0:24:26 – 0:33:47: Zehn Staffeln als Meilenstein, Durchhaltevermögen, Leidenschaft und Courage
0:33:47 – 0:44:47: Die unsexy Seiten des Podcastens, Social Media und Geschichten über schlechtes Timing
0:44:47 – 0:55:23: Communityfragen, unveröffentlichte Folgen, Verantwortung, moralische Grenzen und Fake-Accounts
0:55:23 – 1:04:28: Persönliche Veränderungen, Grenzen, Sichtbarkeit und Ängste
1:04:28 – 1:15:25: Fragen aus Staffel 10, Podcast-Erinnerungen und unsere Lieblingsgerichte
1:15:25 – 1:25:47: Missgeschicke mit glücklichem Ausgang
1:25:47 – 1:30:20: Wie verarbeiten wir die Geschichten unserer Gäste?
1:30:20 – Ende: Warum wir Azadiyas Geschichte erzählen wollten, Ausblick, Verabschiedung und Hilfshinweis
#reflexionsfolge #staffelfinale #staffel10 #behindthescenes #podcastleben #podcasttour #lebensgeschichten #zuhören #podcastalltag #podcasthost
***************************************************
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Ehrenmord in Deutschland: Flucht vor Zwangsehe, Gewalt & sexuellem Missbrauch #105 Azadiya
2026/09/20
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von Papatya.
Wenn du von familiärer Gewalt, Kontrolle, Zwangsverheiratung oder einer möglichen Verschleppung ins Herkunftsland deiner Eltern betroffen oder bedroht bist, bietet Papatya Schutz und Beratung für Mädchen und junge Frauen. Die Kriseneinrichtung hat eine geheime Adresse. Über die Onlineberatung können sich Betroffene anonym und kostenlos beraten lassen. Auch Angehörige, Freundinnen, Freunde und Fachkräfte können sich an Papatya wenden unter:
[email protected]
https://papatya.org/
In dieser Folge erzählt Azadiya, warum sie vor fast zehn Jahren ihre Familie verlassen und eine neue Identität angenommen hat.
Azadiya wächst in einer jesidisch-kurdischen Familie auf, in der sie nach eigener Aussage von klein auf Gewalt erlebt. Ihr Vater schlägt sie, ihre Schwestern und ihre Mutter. Ab ihrem zehnten Lebensjahr erlebt sie über Jahre sexualisierte Gewalt durch ihren Bruder. Gleichzeitig wächst sie mit strengen Regeln für Mädchen und Frauen auf. Ausbildung, Beziehungen und Heirat sollen nicht ihre eigene Entscheidung sein.
Als Azadiya erkennt, dass sie lesbisch ist, sieht sie für sich innerhalb ihrer Familie keinen freien Weg. Dann flieht ihre Cousine, weil sie selbstbestimmt leben will. Sie wird später von einem Familienmitglied getötet. Für Azadiya verändert dieser Mord alles.
Als ihre eigene Zwangsverheiratung näher rückt, beginnt sie heimlich ihre Flucht zu planen. Eine Kollegin, Beratungsstellen und das Jugendamt helfen ihr. Azadiya verabschiedet sich innerlich von ihrem bisherigen Leben, verlässt morgens das Haus und wird in eine anonyme Einrichtung gebracht, 900 Kilometer entfernt.
Dort beginnt kein sorgenfreies neues Leben. Sie bekommt einen neuen Namen, darf zunächst keinen Kontakt zu ihrer Familie haben und lebt weiter mit der Angst, gefunden und getötet zu werden. Diese Angst begleitet sie bis heute.
Azadiya spricht außerdem über ihr Buch, ihre Öffentlichkeit und darüber, warum sie heute andere Frauen unterstützt, die ihre Familien verlassen wollen.
Diese Folge handelt von familiärer Gewalt, sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, sogenannter Ehrgewalt, Homosexualität, Flucht, Anonymität und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:02:36: Werbepartner, Triggerwarnung und Intro
0:02:36 – 0:10:19: Vorstellung von Azadiya, Kindheit und Gewalt in der Familie
0:10:19 – 0:17:28: Sexualisierte Gewalt durch den Bruder und Rollenbilder für Frauen
0:17:28 – 0:24:12: Eigene Identität, Zwangsheirat der Schwester und Azadiyas Homosexualität
0:24:12 – 0:32:58: Flucht und Ermordung der Cousine und die Entscheidung, selbst zu gehen
0:32:58 – 0:40:27: Beratungsstellen, Fluchtplanung, Morddrohungen und Dokumente
0:40:27 – 0:47:37: Abschied, Flucht, Jugendamt, anonyme Einrichtung und neuer Name
0:47:37 – 0:54:46: Leben mit Todesangst, Kontaktversuch und Suche durch die Familie
0:54:46 – 1:02:37: Buch, öffentliche Stimme und Unterstützung anderer Frauen
1:02:37 – 1:06:01: Worte an ihre Cousine, Familie und die jesidische Community
1:06:01 – Ende: Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung
#familiäregewalt #sexualisiertegewalt #zwangsheirat #ehrgewalt #ehrenmord #homosexualität #flucht #anonymleben #selbstbestimmung #gewaltschutz #papatya #femizid
***************************************************
Nähere Informationen zu Papatya:
[email protected]
https://papatya.org/
Instagram von Azadiya:
https://www.instagram.com/azadiya.h_um.mein.leben_lgbtq/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Alltag mit Extremfrühchen: Folgen einer Geburt in SSW 22+2 #104 Jacqueline
2026/09/13
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V.
Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770.
Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm
In dieser Folge erzählt Jacqueline den zweiten Teil ihrer Geschichte.
Nach der Geburt in Schwangerschaftswoche 22+2 beginnt für ihre Tochter der Kampf auf der Intensivstation. Jacqueline erzählt von Inkubator, Beatmung, Sauerstoffsättigung, Monitoren, Hochfrequenzbeatmung, CPAP, Rückschritten und Momenten, in denen sie nicht wusste, ob ihr Kind überlebt.
Gleichzeitig gibt es kleine Meilensteine: das erste Känguruhen, offene Augen, leise Geräusche, Gewichtsschilder am Inkubator und der Schritt vom Inkubator ins Wärmebettchen. Doch der Weg bleibt schwer. Ihre Tochter hat Lungenprobleme, muss mehrfach wieder intubiert werden und wird später nach einer Laser-OP erneut kritisch krank.
Nach fünfeinhalb Monaten darf sie nach Hause. Mit Sauerstoff, Monitor, Medikamenten und einer Angst, die bleibt. Später kommt eine schwere Fütterstörung dazu. Jacqueline erzählt, wie Essen, Trinken, Sonde, Klinikaufenthalte und Therapien das Familienleben bestimmen.
Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Neonatologie, Frühcheneltern, Trauma, Fütterstörung, Pflege, fehlender Unterstützung und dem langen Weg in mehr Alltag.
Anmerkung: Heute ist Jacquelines Kind sehr fit und konnte nach 2,5 Jahren ohne Sauerstoff leben. Außerdem hat sie seit der Aufnahme gelernt, auch feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:03:01: Werbepartner & Triggerwarnung
0:03:01 – 0:09:59: Intro, Anschluss an Teil 1, Taufe, erstes Känguruhen und Angst vor dem Berühren
0:09:59 – 0:16:42: Alltag auf der Intensivstation, andere Frühchenfamilien und ständige Nähe zum Tod
0:16:42 – 0:23:46: Schlechte Lungensituation, Hochfrequenzbeatmung, Sauerstoffabfall und erste Meilensteine
0:23:46 – 0:30:45: Gewichtszunahme, Ernährung, Extubationsversuche, CPAP und erster Stillversuch
0:30:45 – 0:36:44: Verlegung auf Normalstation, Sorgen um Versorgung, Virusinfektion und Rückkehr auf Intensivstation
0:36:44 – 0:45:38: Freunde, Familie, psychische Belastung, Panik, Kontrollbedürfnis und Angst vor Erblindung
0:45:38 – 0:54:21: Vorbereitung auf Entlassung, Sauerstoff, Monitor, Medikamente und Trinkprobleme
0:54:21 – 1:01:38: Laser-OP, erneute Intubation, Rückfall und Heimkommen mit 2900 Gramm
1:01:38 – 1:14:08: Fütterstörung, Logopädie, Klinik, Sonde, Essensangst und Überforderung
1:14:08 – 1:24:56: Spezialtherapie in Essen, Essen lernen, Kindergarten und weniger Druck beim Thema Nahrung
1:24:56 – Ende: Pflegegrad, Kosten, Arbeiten, Reize, Traumatherapie, Zukunftswunsch und Verabschiedung
#extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #neonatologie #kinderintensivstation #inkubator #fütterstörung #sonde #frühcheneltern #pflegegrad
***************************************************
Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.:
https://www.fruehgeborene.de/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Frühgeburt mit SSW 22+2: Intensivstation eines Extremfrühchens mit 380 Gramm #103 Jacqueline
2026/09/06
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V.
Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770.
Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm
In dieser Folge erzählt Jacqueline den ersten Teil ihrer Geschichte.
Ihre Tochter kommt in der Schwangerschaftswoche 22+2 zur Welt. Vorher liegen Kinderwunschbehandlung, künstliche Befruchtung, ein schweres Überstimulationssyndrom, Wasser in der Lunge, Nierenprobleme und zwei Wochen Krankenhaus hinter ihr. Als Jacqueline erfährt, dass sie schwanger ist, ist da Freude. Doch die Schwangerschaft bleibt nicht ruhig.
Bei der Feindiagnostik wird eine extreme Gebärmutterhalsverkürzung festgestellt. Später öffnet sich der Muttermund, ein Helikopter wird angefordert, dann wegen Schnee abgesagt. Jacqueline wird mit Blaulicht in die Uniklinik gebracht. Dort muss sie entscheiden, ob bei einer Geburt alles für ihr Kind getan werden soll.
Kurz darauf platzt die Fruchtblase. Ihre Tochter kommt innerhalb von Minuten zur Welt, mit 380 Gramm. Jacqueline weiß zunächst nicht, ob ihr Baby lebt. Erst später sieht sie ihre Tochter im Inkubator, intubiert, verkabelt und auf dem Weg auf die Intensivstation.
Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Frühgeburt, Schwangerschaftswoche 22+2, Kinderintensivstation, Geburtstrauma, medizinischen Entscheidungen und dem Moment, in dem nur noch ein Satz zählt: Mein Baby lebt.
Dies ist Teil 1 von Jacquelines Geschichte. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge. Die Tochter hat überlebt.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:02:40: Werbepartner und Intro
0:02:40 – 0:07:37: Kennenlernen, künstliche Befruchtung und schwere Überstimulation
0:07:37 – 0:15:17: Krankenhaus, Wasser im Bauchraum, Nierenprobleme und Schwangerschaftstest
0:15:17 – 0:22:18: Freude über die Schwangerschaft und zwei errechnete Geburtstermine
0:22:18 – 0:31:56: Schwangerschaft, Feindiagnostik und extreme Gebärmutterhalsverkürzung
0:31:56 – 0:40:07: Pessar, Wehen, geöffneter Muttermund, Transport in die Uniklinik und Fruchtwasserverlust
0:40:07 – 0:48:07: Entscheidung zur Versorgung, Lungenreife, Blutungen, Geburt und Ausschabung
0:48:07 – 0:54:30: Warten auf Informationen, erstes Sehen im Inkubator und Intensivstation
0:54:30 – 1:04:49: Monitore, Pneumothorax, Thoraxdrainage, erste Tage auf der Intensivstation und Vertrauen zum Oberarzt
1:04:49 – Ende: Die Nachricht, dass sie die Nacht nicht überleben soll, Verabschiedung
#extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #ssw22 #schwangerschaftswoche22 #kinderwunsch #künstlichebefruchtung #ivf #kinderintensivstation #neonatologie
***************************************************
Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.:
https://www.fruehgeborene.de/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Neurofibromatose Typ 1: Ausgrenzung und sichtbare Tumore auf der Haut #102 Simone
2026/08/30
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Neurofibromatose e. V.
Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen kann. Sie kann Hautveränderungen, gutartige Tumore an Nervenenden, körperliche Beschwerden und psychische Belastungen mit sich bringen.
Der Bundesverband Neurofibromatose e. V. unterstützt Betroffene und Angehörige mit Informationen, Austausch und Aufklärung. Er macht sichtbar, was ein Leben mit Neurofibromatose bedeuten kann, und setzt sich dafür ein, dass Menschen mit NF besser verstanden und ernst genommen werden.
Wenn du selbst betroffen bist, Fragen hast oder dich mit anderen Betroffenen verbinden möchtest, findest du weitere Informationen beim Bundesverband Neurofibromatose e. V.
Mehr Informationen findest du auf http://www.bv-nf.de/
In dieser Folge erzählt Simone von ihrem Leben mit Neurofibromatose Typ 1.
Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen anders zeigen kann. Bei Simone äußert sie sich vor allem sichtbar an der Haut. Schon im Kleinkindalter erhalten ihre Eltern die Diagnose. Später wachsen bei ihr immer mehr Fibrome, besonders ab der Pubertät und im Erwachsenenalter.
Simone erzählt, was Neurofibromatose Typ 1 bedeutet, wie sich die Erkrankung bei ihr zeigt und wie unterschiedlich der Verlauf sein kann. Sie spricht über Café-au-lait-Flecken, Fibrome, motorische Schwierigkeiten, Operationen, Laserbehandlungen, starken Juckreiz und den Kampf mit der Krankenkasse, weil Behandlungen im Gesicht als ästhetisch eingeordnet wurden.
Ein großer Teil ihrer Geschichte handelt aber nicht nur von der Erkrankung selbst. Es geht um den Blick der anderen. Später zieht sie sich immer mehr zurück. Nicht, weil sie nichts erleben will, sondern weil die Blicke, Kommentare und Reaktionen anderer Menschen sie belasten. Gleichzeitig findet sie über Social Media einen neuen Umgang mit ihrer Erkrankung. Sie beginnt, über Neurofibromatose aufzuklären, bekommt Kontakt zu anderen Betroffenen und merkt: Ihre Geschichte kann anderen helfen.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:02:46: Werbepartner Bundesverbands Neurofibromatose und Intro
0:02:36 – 0:07:19: Vorstellung, Diagnose im Kleinkindalter und Erklärung von Neurofibromatose Typ 1
0:07:19 – 0:10:07: Kindheit, erste sichtbare Veränderungen und Zunahme der Fibrome im Erwachsenenalter
0:10:07 – 0:17:08: Schule, Ausgrenzung, Mobbing, motorische Einschränkungen und Belastung durch den Schulalltag
0:17:08 – 0:20:31: Landschulheim, fehlende Freundschaften, sozialer Rückzug und veränderter Blick auf den eigenen Körper
0:20:31 – 0:25:01: Operationen, Laserbehandlung im Gesicht, Krankenkasse und der Kampf um Kostenübernahme
0:25:01 – 0:28:48: Weitere medizinische Eingriffe, Fibrome am Nacken, Auge, Ellbogen, Schulter und Finger
0:28:48 – 0:33:56: Verstecken, Blicke im Alltag, Reaktionen von Kindern und der Wunsch nach besserer Aufklärung
0:33:56 – 0:37:31: Mehr Selbstbewusstsein, Social Media, Austausch mit Betroffenen und SWR-Heimat-Beitrag
0:37:31 – 0:42:29: Freundschaften im Erwachsenenalter, neue Kontakte, Sport, Reisen und abwertende Kommentare im Internet
0:42:29 – 0:48:53: Wunsch an die Gesellschaft, Respekt, Inklusion, Körperbild, Frauen und äußeres Erscheinungsbild
0:48:53 – Ende: Zukunftswunsch & Verabschiedung
Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert.
#neurofibromatose #neurofibromatosetyp1 #nf1 #selteneerkrankung #bundesverbandneurofibromatose
***************************************************
Nähere Informationen zum Bundesverband Neurofibromatose e.V.:
http://www.bv-nf.de/
Näherer Kontakt zu Simone:
Instagram: https://www.instagram.com/simmys_nf1_life/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Neurodiversität: Autismus, Legasthenie & Mobbing - Sein Weg durch das Schulsystem #101 Elijah
2026/08/23
In dieser Folge erzählt Elijah Presley, alias Elijah Neuhaus, von seinem Anderssein.
Elijah ist Legastheniker, sehbehindert und im Autismus-Spektrum. Heute ist er Musiker, bildender Künstler, Autor und spricht darüber, warum Anderssein für ihn eine Superkraft geworden ist. Doch bis er diesen Satz über sich sagen konnte, lag ein langer Weg hinter ihm.
Seine frühe Kindheit beschreibt Elijah als liebevoll und behütet. Er wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, umgeben von mehreren Frauen aus der Familie. Es mangelt an Geld, aber nicht an Liebe. Gleichzeitig erlebt er früh kulturelle Vielfalt, Musik, Sport und eine Nähe zur amerikanischen Community.
Der Bruch kommt mit Kindergarten und Schule. Elijah passt nicht in die erwarteten Formen. Er ist laut und still zugleich, sozial unsicher, kreativ, bewegungsfreudig und überfordert mit den klassischen Schulfächern. In der Waldorfschule erlebt er Ausgrenzung, Mobbing und Abwertung. Ein Lehrer nennt ihn vor der Klasse dumm, obwohl seine Legasthenie bekannt ist. Später wird derselbe Lehrer körperlich gewalttätig und packt Elijah am Hals.
Elijah erzählt, wie diese Erfahrungen sein Selbstbild geprägt haben. Wie es ist, als Kind immer wieder zu hören, man passe nicht rein. Und wie lange ein solcher Satz im Kopf bleiben kann.
Gleichzeitig gibt es Menschen und Räume, die ihn halten. Seine Eltern suchen Wege, ihn zu unterstützen. Er bekommt Heilpädagogik, Ergotherapie und Psychotherapie. Im Kampfsport findet Elijah Selbstvertrauen. Er wird Deutscher Meister, Vizeweltmeister und trainiert im Leistungssport, bis chronische Erschöpfung und eine später erkannte Sehbehinderung diesen Weg beenden.
Danach findet Elijah zur Musik. Aus Gedichten werden Raps, aus Rap wird Gesang, aus Musik wird Berufung. Später kommen Kunst, Studium, Schreiben und sein Buch dazu. Aus dem Satz „Du bist dumm“ wird Schritt für Schritt eine andere Haltung: Ich bin anders. Und genau darin liegt Kraft.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:05: Intro
0:01:05 – 0:07:51: Vorstellung von Elijah, Kindheit, Familie, frühe Liebe zur Kunst und erste Erfahrungen mit Schule und Ausgrenzung
0:07:51 – 0:13:50: Unterstützung durch die Eltern, Mobbing, seelische Gewalt, Legasthenie und der Rückzug in Kunst und Vorbilder
0:13:50 – 0:17:23: Leistungssport, chronische Erschöpfung, Sehbehinderung und der Wechsel zur Musik
0:17:23 – 0:21:16: Autismus-Spektrum, Psychotherapie, Schulangst und der Wechsel von der Waldorfschule zur Regelschule
0:21:16 – 0:24:16: Körperlicher Angriff durch einen Lehrer, Anzeige und Folgen für Elijahs Selbstbild
0:24:16 – 0:30:50: Schulabbruch, Begabtenprüfung, Studium, Kunst, Schreiben und das Gefühl, doch dazuzugehören
0:30:50 – 0:36:15: Anderssein als Superkraft, Niederlagen im Sport, Resilienz und der Weg auf die Bühne
0:36:15 – 0:39:32: Buch, Musikprojekt, Schulbuchauszug in Frankreich und der Wunsch, anderen eine Stimme zu geben
0:39:32 – 0:45:15: Was Kinder brauchen, Menschlichkeit, Empathie, Bildung und Elijahs Blick auf seinen Sohn
0:45:15 – Ende: Zukunftswunsch, Kunst, Bühne, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung
#anderssein #neurodivergenz #autismusspektrum #autismus #legasthenie
***************************************************
Elijahs Kontakt:
https://www.instagram.com/elijahoffiziell/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Selbstbestimmtes Sterben in Deutschland - Begleitung & Abschied mit Planung #99 Angelika
2026/08/09
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um ärztlich assistierten Suizid, selbstbestimmtes Sterben, Sterbebegleitung, Tod, Suizid eines Angehörigen, Vergewaltigung in der Kriegszeit, Pflege, Abschied, Trauer und politische Debatten über Sterbehilfe. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
In dieser Folge erzählt Angelika von ihrer Freundin Käthe, die sie beim selbstbestimmten Sterben begleitet hat.
Käthe war Lehrerin, Aktivistin, Mitgründerin des Oldenburger Verschenkmarkts und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Angelika beschreibt sie als wache, interessierte und engagierte Frau, die bis ins hohe Alter politisch, gesellschaftlich und menschlich präsent war.
Ein großes Thema in Käthes Leben war das selbstbestimmte Sterben. Sie hatte bereits eine Freundin in die Schweiz begleitet, als ärztlich assistierter Suizid in Deutschland nicht möglich war. Diese Erfahrung prägte sie tief. Später kämpfte Käthe selbst dafür, dass Menschen über ihr Lebensende sprechen dürfen und Zugang zu Informationen bekommen.
In der Folge spricht Angelika über den ärztlich assistierten Suizid, über den früheren Paragrafen 217, über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, über Organisationen wie Dignitas und die DGHS und über die Arbeit des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die rechtliche Debatte. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Freundschaft.
Sie war 94 Jahre alt, wurde fast blind, hörte immer schlechter und hatte das Gefühl, von ihrem Leben genug gehabt zu haben. Sie wollte nicht abhängig werden, nicht in ein Pflegeheim ziehen und nicht warten, bis andere über ihr Leben bestimmen. Angelika erzählt, wie Käthe ihren Antrag stellte, wie der Prozess begleitet wurde und wie bewusst sie jeden weiteren Schritt selbst ging.
Diese Folge handelt von selbstbestimmtem Sterben, Sterbehilfe, assistiertem Suizid, Freundschaft, Pflege, Abschied, Würde und der Frage, wie ein Tod aussehen kann, wenn ein Mensch ihn bewusst vorbereitet.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:17: Triggerwarnung und Intro
0:00:51 – 0:05:50: Vorstellung von Angelika, ihre Freundschaft mit Käthe und Käthes Engagement
0:05:50 – 0:10:28: Ärztlich assistierter Suizid, Käthes erste Berührung mit Sterbehilfe und die Begleitung einer Freundin in der Schweiz
0:10:28 – 0:16:01: Käthes Aktivismus, Angelikas Verhältnis zum Tod und der Suizid ihres Schwiegervaters
0:16:01 – 0:21:53: Paragraf 217, Bundesverfassungsgericht, Käthes Kampf und der Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben
0:21:53 – 0:25:51: Abnehmende Lebensqualität, Angst vor Abhängigkeit und Käthes Entscheidung für den Antrag
0:25:51 – 0:31:35: Antrag bei Dignitas, Voraussetzungen, Freiverantwortlichkeit, Alternativen und Ablauf nach einem assistierten Suizid
0:31:35 – 0:39:01: Ärztliches Gespräch, grünes Licht, neue Lebensenergie und der Weg zum festen Termin
0:39:01 – 0:46:43: Die letzten Wochen, der letzte Tag, Freunde, Abschiede, Presse und Vorbereitungen
0:46:43 – 0:52:16: Der Sterbemoment, Angelikas Begleitung und ihr eigener Blick auf selbstbestimmtes Sterben
0:52:16 – 0:55:56: Beerdigung, Abschied, fehlende Informationen und Aufklärungsarbeit
0:55:56 – Ende: Kosten, Sozialfonds, politische Debatte, Worte an Käthe, Zukunftswunsch und Verabschiedung
Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert.
#selbstbestimmtessterben #sterbehilfe #assistiertersuizid #sterbebegleitung #abschied #trauer #würde
***************************************************
Weiterführende Informationen:
https://www.dghs.de/
https://infopunkt-sterbehilfe.de/
https://dignitas.ch/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Wenn Alkohol wichtiger wird als Familie: Co-Abhängigkeit, Klinik, Rückfälle, Scham #98 Sophia
2026/08/02
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Entzug, Krankenhausaufenthalte, körperlichen Abbau, psychische Belastung, Scham, emotionale Manipulation, Überforderung, Gefährdung eines Kindes, Trennung, Jugendamt, Tod durch mögliche Folgen des Alkoholkonsums und Trauer. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
Am Anfang ist da Liebe auf den ersten Blick. Sophia und ihr damaliger Mann ziehen schnell zusammen, gründen eine Patchworkfamilie und bekommen später ein gemeinsames Kind. Der Alkoholkonsum wirkt zunächst unauffällig. Ein Glas Wein zur Lieblingsradiosendung, Alkohol auf Feiern, später eine versteckte Wodkaflasche im Büro.
Sophia merkt erst nach und nach, wie stark die Sucht bereits in ihren Alltag eingreift. Sie findet Flaschen, hört Erklärungen, hofft auf Veränderung und glaubt lange daran, dass Liebe, Geduld und Unterstützung reichen können. Doch die Rückfälle kommen immer wieder.
Ihr Mann kommt ins Krankenhaus, macht Entgiftungen und Langzeittherapien. Sophia trägt währenddessen den Alltag. Sie kümmert sich um das Kind, das Haus, Termine, Finanzen, Klinikfahrten und Krisen. Sie nimmt Autoschlüssel weg, sucht Flaschen, ruft den Krankenwagen und versucht, die Familie zusammenzuhalten.
Dabei verliert sie sich selbst immer mehr. Sophia spricht über Scham, Alarmbereitschaft, Erschöpfung und den Moment, in dem sie erkennt: Sie kann ihn nicht retten.
In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Familie, Trennung, Verantwortung, Scham, Grenzen und den Tod ihres früheren Mannes. Sophia erzählt nicht von einem schnellen Ausweg. Sie erzählt von einem langen Weg, auf dem sie erst lernen musste, dass Hilfe für einen suchtkranken Menschen nicht bedeuten darf, sich selbst und das eigene Kind zu verlieren.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:38: Triggerwarnung und Intro
0:01:56 – 0:09:06: Vorstellung von Sophia, Kennenlernen, Patchworkfamilie, erste Hinweise auf Alkoholkonsum und gemeinsame Schwangerschaft
0:09:06 – 0:17:36: Hauskauf, versteckte Flaschen, Leberentzündung und das erste klare Bewusstsein für die Alkoholabhängigkeit
0:17:36 – 0:25:12: Jobverlust, Hausverkauf, Entgiftung, Langzeittherapie und Hoffnung auf einen Neuanfang
0:25:12 – 0:35:03: Rückfälle, Klinikplätze, Krankenwagen, Flaschensuche, Kontrollversuche und ständige Alarmbereitschaft
0:35:03 – 0:42:12: Scham, familiäre Belastung, eine eskalierte Feier und der Sohn, der Alkohol im Garten findet
0:42:12 – 0:49:51: Flucht zur Freundin, Entscheidung zur räumlichen Trennung, Hausauflösung und letzter Kliniktransport
0:49:51 – 0:58:19: Gefährdung des Sohnes, Wochenenden ohne Schutz, Alkohol in der Wasserflasche und räumliche Trennung
0:58:19 – 1:05:55: Veränderte Vater-Sohn-Kontakte, Vorwürfe, Autounfall, Scheidung, Jugendamt und Logbuch
1:05:55 – 1:12:18: Körperlicher Abbau, Tod des Ex-Mannes, letzte Begegnung und Kontaktverbot zum Schutz des Sohnes
1:12:18 – 1:16:52: Rückblick, Grenzen, Hilfe von außen und Sophias Rat an Angehörige
1:16:52 – Ende: Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung
#alkoholabhängigkeit #alkoholismus #coabhängigkeit #sucht #suchterkrankung #rückfall #entzug #langzeittherapie #angehörigevonsuchtkranken
***************************************************
Unterstützung für Angehörige und Freunde von Alkoholiker:innen:
https://al-anon.de/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Scheidung der Eltern, Manipulation des Vaters: Mit diesen Konsequenzen muss das Kind leben #97 Finja
2026/07/26
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von der Nummer gegen Kummer.
Wenn du dich in einer belastenden Familiensituation befindest und nicht weißt, an wen du dich wenden kannst, ist die „Nummer gegen Kummer" für dich da. Am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich.
Junge Menschen bis 27 Jahre erhalten unter 116 111, per Mail oder im Chat Unterstützung. Eltern und andere Bezugspersonen erreichen geschulte Beratungspersonen unter 0800 111 0550. Informationen zur Online-Beratung, Beratungszeiten und allen Angeboten findest du unter www.nummergegenkummer.de.
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Trennung der Eltern, emotionalen Missbrauch, belastende Eltern-Kind-Beziehungen, sexualisierte Gewalt an Minderjährigen, Selbstverletzung, Essstörung, Anorexie, Suizidgedanken, einen Suizidversuch, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Borderline und familiäre Schuldgefühle. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
Finja erzählt, wie die Trennung ihrer Eltern ihr Leben verändert hat.
Bis zu ihrem elften Lebensjahr beschreibt Finja ihre Kindheit als behütet und unauffällig. Sie fühlt sich von beiden Eltern gesehen. Doch als ihre Mutter sich von ihrem Vater trennt, verändert sich für Finja vieles von einem Tag auf den anderen. Aus dem Vater, den sie kannte, wird für sie ein Mensch, vor dem sie später Angst hat.
Finja erzählt, wie sie im Wechselmodell lebt, wie ihr Vater über ihre Mutter spricht, sie mit Vorwürfen belastet und versucht, Nähe über Geschenke, Ausflüge und materielle Dinge herzustellen. Sie beschreibt, wie sie sich nicht mehr wie ein Kind fühlt, sondern wie ein Sorgenfresser zwischen zwei Elternteilen.
Später findet Finja heraus, dass ihr Vater wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen angeklagt wurde. Für sie ist das der Punkt, an dem sie den Kontakt abbricht. Gleichzeitig bleibt Schuld zurück. Hätte sie etwas merken müssen? Hätte sie etwas tun können? Hätte sie früher sprechen sollen?
Sie erzählt von innerer Leere, extremen Gefühlen, Rückzug, Kontrollverlust, Klinikaufenthalten, einem schweren Suizidversuch und dem langen Weg, sich selbst besser zu verstehen. Diese Folge handelt von der Frage, wie ein Mensch weiterlebt, wenn das eigene Zuhause keinen sicheren Ort mehr bietet.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:02:33: Nummer gegen Kummer, Triggerwarnung & Intro
0:01:50 – 0:07:53: Vorstellung von Finja, Kindheit, Trennung der Eltern und der plötzliche Bruch zum Vater
0:07:53 – 0:13:30: Wechselmodell, fehlende emotionale Sicherheit, Geschenke und der Versuch, Nähe herzustellen
0:13:30 – 0:18:49: Emotionaler Missbrauch, Belastung durch den Vater und die Anklage wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen
0:18:49 – 0:24:42: Zweifel, Geständnis im Gespräch, Schuldgefühle und der Blick auf die betroffene Person
0:24:42 – 0:28:54: Sorge um die Schwester, Jugendamt, Verwahrlosung und Vertrauensverlust
0:28:54 – 0:32:40: Beginn der Selbstverletzung, Essstörung, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kontrolle als Bewältigung
0:32:40 – 0:38:25: Diagnose Borderline, innere Leere, intensive Gefühle und Rückzug
0:38:25 – 0:43:54: Klinikaufenthalte, Ausbildung, erneute Krisen, Anorexie und Selbstverletzung im Wechsel
0:43:54 – 0:48:00: Verstehen der Erkrankung, neue Kontrolle, Alltag, Zukunft und gesündere Entscheidungen
0:48:00 – 0:52:12: Offene Worte an den Vater, Kontaktabbruch und Einordnung von Borderline
0:52:12 – Ende: Zukunftswunsch, Stolz aufs Überleben
***************************************************
Kontaktdaten Nummer gegen Kummer:
Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
Eltern und andere Bezugspersonen: 0800 111 0550
In der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich.
Online-Informationen: www.nummergegenkummer.de
Psychoterror durch Stalking – Scham, Verzweiflung, Obdachlosigkeit & Gefängnis #96 Ralf Scharrer
2026/07/19
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Stalking, psychische Gewalt, Kontrolle, Beschimpfungen, Bedrohung, Angst, Isolation, Selbstzweifel, körperliche Belastung, Obdachlosigkeit, Suizidgedanken, Verlust von Besitz, rechtliche Auseinandersetzungen, Gefängnis und Scham. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
Ralf liebt Menschen, Bühne, Sprache und schöne Dinge. Schon als Kind träumt er davon, Schauspieler zu werden. Zuerst geht er einen anderen Weg: Ausbildung im Reformhaus, eigenes Naturkostgeschäft, Erfolg, Verantwortung und viel Arbeit. Später verkauft er seinen Laden, zieht nach Köln und folgt doch seinem Traum von der Schauspielerei.
Doch eine Begegnung auf einer Kreuzfahrt verändert sein Leben.
Was zunächst wie ein Gespräch und später wie ein zu enger Kontakt wirkt, entwickelt sich schleichend zu Stalking. Ralf erzählt, wie die Anrufe häufiger werden. Erst alle paar Wochen, dann täglich, dann immer wieder in kurzen Abständen. Er beschreibt Beschimpfungen, Druck, Grenzüberschreitungen und das Gefühl, nicht mehr frei entscheiden zu können.
Er zieht nach Köln, startet neu und versucht, Abstand zu gewinnen. Doch die stalkende Person findet wieder Zugang zu ihm. Ralf spricht über Ohnmacht, Scham, Selbstzweifel und darüber, dass er damals kein Wort für das hatte, was ihm passiert. Er erzählt, wie Stalking seinen Körper belastet, wie ihm die Haare ausfallen, wie er krank wird und wie er immer stärker das Gefühl bekommt, sein eigenes Leben nicht mehr kontrollieren zu können.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:47: Triggerwarnung und Intro
0:01:47 – 0:10:57: Vorstellung von Ralf, Kindheit, Schauspieltraum, Selbstständigkeit und der Weg nach Köln
0:10:57 – 0:18:55: Begegnung auf der Kreuzfahrt, schleichender Kontakt und erste Grenzüberschreitungen
0:18:55 – 0:26:16: Ständige Anrufe, Beschimpfungen, Selbstzweifel und körperliche Belastung
0:26:16 – 0:34:10: Kein Wort für Stalking, Umzug nach Köln, Paragraf 238 und erneuter Kontakt
0:34:10 – 0:40:38: Krankheit, Rückkehr zur Familie, vermeintlicher Abschluss und ein folgenschweres Treffen
0:40:38 – 0:47:51: Wohnungssuche, Abhängigkeit, Drohungen und der Verlust des eigenen Besitzes
0:47:51 – 0:55:48: Obdachlosigkeit, Scham, Leben am Rhein, Fitnessstudio und letzter Kontakt
0:55:48 – 1:03:50: Bahngleise, Überlebensentscheidung, Begegnung mit Dave und der Weg zur Klage
1:03:50 – 1:13:04: Gerichtliche Auseinandersetzung, Gerechtigkeit, Buchprojekt und rechtliche Grenzen
1:13:04 – 1:22:22: Gefängnis, Aktiv gegen Stalking, Öffentlichkeit und das Parfum „Stalker“
1:22:22 – Ende: Leben heute, Schutz in der Öffentlichkeit, Rat an Betroffene, Zukunftswunsch und Verabschiedung
#stalking #aktivgegenstalking #psychischegewalt #obdachlosigkeit #gewaltbetroffene
***************************************************
Kontaktdaten Ralf Scharrer:
https://www.instagram.com/ralf.scharrer.neu/
https://www.facebook.com/ralf.scharrer.9
https://ralf-scharrer.com/
Aktiv gegen Stalking:
https://www.aktiv-gegen-stalking.de/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Bundeswehrgeschädigter: Flashbacks, Dissoziation & PTBS nach Einsatz im Kriegsgebiet #95 Andreas
2026/07/12
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Auslandseinsätze der Bundeswehr, Krieg, Massengräber, Minen, Brände, Beschuss, Anschläge, Tod, Suizid von Kameraden, Hinrichtungen, Gewalt gegen Zivilpersonen, PTBS, Flashbacks, Dissoziation, Albträume, Aggression, moralische Verletzung, familiäre Belastung und Todeswünsche. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
Andreas ist ehemaliger Soldat. Mit 19 kommt er zur Bundeswehr, zunächst ohne den Plan, dort ein ganzes Berufsleben zu verbringen. Er ist gelernter Koch, findet bei der Bundeswehr Struktur, Halt und Kameradschaft. Später wird er Berufssoldat, arbeitet im militärischen Abschirmdienst in der Spionageabwehr und erlebt Auslandseinsätze im Kosovo und in Afghanistan.
In dieser Folge erzählt Andreas, was Krieg, Gewalt und Verantwortung mit einem Menschen machen. Er spricht über seinen ersten Einsatz im Kosovo 1999, über Massengräber, Minen, brennende Gebäude, zerstörte Orte und den Moment, in dem Deutschland für ihn nach der Rückkehr nicht mehr so sicher wirkt wie vorher.
Ab 2006 ist Andreas siebenmal in Afghanistan. In Kundus arbeitet er mit Quellen und Informanten, baut Netzwerke auf und trägt Verantwortung für Menschen, die der Bundeswehr vertrauen. Er berichtet von Angst, Beschuss, Demonstrationen, Bedrohungslagen, getöteten Kontakten und einem Kameraden, dessen Tod ihn bis heute begleitet.
Nach den Einsätzen verändert sich sein Leben. Andreas kann nachts nicht schlafen, braucht Kontrolle, reagiert schneller aggressiv, fühlt sich im Einsatz sicherer als zu Hause und erkennt später: Er lebt mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung.
Andreas spricht außerdem darüber, warum er heute offen über seine Erkrankung spricht, wie er andere Einsatzveteranen unterstützt und warum Scham, Stigmatisierung und fehlende Hilfe nach dem Dienst für viele Betroffene ein zusätzliches Problem sind.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:47: Triggerwarnung & Intro
0:01:47 – 0:10:39: Andreas’ Einstieg bei der Bundeswehrlaufbahn, militärischer Abschirmdienst, Spionageabwehr und Bedeutung von Kameradschaft
0:10:39 – 0:18:24: Identität, Struktur und der erste Auslandseinsatz im Kosovo
0:18:24 – 0:27:25: Aufgaben im Kosovo, Massengräber, Minen, brennende Schule und erste prägende Erfahrungen
0:27:25 – 0:34:53: Rückkehr aus dem Kosovo, fehlende psychologische Begleitung und der Weg Richtung Afghanistan
0:34:53 – 0:43:04: Afghanistan, Kundus, Auftrag, Informanten und Verantwortung für Quellen
0:43:04 – 0:52:26: Gewalt, Bedrohungslagen, Angst um das eigene Leben und Abschied von der Familie
0:52:26 – 1:02:20: Rückkehr nach Deutschland, Reizbarkeit, Kontrollzwang, getötete Informanten und moralische Verletzung
1:02:20 – 1:10:52: PTBS, fehlende Hilfe, familiäre Belastung, Flashbacks, Dissoziation und Regulationsstrategien
1:10:52 – 1:18:54: Offenheit, Stigmatisierung, Versorgungslücken und Kameradschaft unter Einsatzgeschädigten
1:18:54 – 1:24:17: Scham, Ausstieg aus der Bundeswehr, Ehrenamt, Kinder und mögliche Rückkehr in den Einsatz
1:24:17 – Ende: Warnzeichen, Unterstützung für Einsatzveteranen, Bund deutscher Einsatzveteranen, Zukunftswunsch und Verabschiedung
#bundeswehr #auslandseinsatz #veteranen #einsatzveteranen
***************************************************
Kontaktdaten Einsatzveteranenverband:
https://www.instagram.com/veteranenverband/
https://www.facebook.com/EinsatzVeteranen/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Bonusfolge #B07 Anja: Wenn der Körper das Leben neu schreibt - Gebärmutterentfernung mit 22 Jahren
2026/07/05
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um starke Periodenschmerzen, Ohnmacht, sehr starke Blutungen, Adenomyose, medizinische Abwertung, belastende gynäkologische Untersuchungen, Erwähnung von sexuellem Missbrauch, Gedanken an Selbstverletzung, Hysterektomie, unerfüllten Kinderwunsch als Folge einer Operation und abwertende Aussagen über Frau-Sein. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
In dieser Bonusfolge erzählt Anja, warum sie sich mit 22 Jahren ihre Gebärmutter entfernen ließ.
Ihre Geschichte beginnt an ihrem 15. Geburtstag. Mit ihrer ersten Menstruation kommen Schmerzen, die so stark sind, dass zunächst ein Blinddarmdurchbruch vermutet wird. Anja wird ohnmächtig, liegt desorientiert auf dem Badezimmerboden und kommt mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Eine klare Erklärung bekommt sie nicht.
Was folgt, sind Jahre mit extremen Regelschmerzen, sehr starken Blutungen, Ohnmacht, Hormonbehandlungen und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Anja erzählt, wie ihre Blutungen zwei bis drei Wochen dauern, wie sie aus Angst vor sichtbaren Flecken nur noch schwarze Kleidung trägt und wie ihr Alltag immer stärker von ihrem Körper bestimmt wird.
Mit 17 spricht Anja zum ersten Mal aus, dass sie ihre Gebärmutter entfernen lassen möchte. Sie stößt auf Unverständnis, auf rechtliche Grenzen in Österreich und auf Ärztinnen und Ärzte, die ihre Schmerzen verharmlosen oder falsch einordnen. Später findet sie in Deutschland einen Arzt, der ihr zuhört. Dort bekommt sie die Diagnose Adenomyose. Dabei befindet sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe in der Gebärmuttermuskulatur. Bei Anja führt das zu starken Blutungen und massiven Schmerzen.
Anja spricht offen über Hormonpflaster, Drei-Monats-Spritze, Pille, Migräne, Endometriosezentren, Bauchspiegelung, ihre Entscheidung gegen eine Schwangerschaft, die Reaktion ihrer Eltern und den Moment, in dem die Hysterektomie endlich stattfindet.
Diese Folge handelt von Adenomyose, Hysterektomie, Menstruationsschmerzen, medizinischer Abwertung, Frauengesundheit und reproduktiver Selbstbestimmung. Sie zeigt, was es bedeutet, wenn ein Mensch seinem Körper vertraut, obwohl andere ihm jahrelang nicht glauben.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:00:57: Triggerwarnung & Intro
0:00:57 – 0:06:29: Vorstellung von Anja, erste Menstruation mit 15, Ohnmacht, Notarzt und falscher Verdacht auf Blinddarmdurchbruch
0:06:29 – 0:13:14: Lange Blutungen, Hormonpflaster, Ohnmacht und der Gedanke an eine Hysterektomie
0:13:14 – 0:17:48: Massive Blutungen, schwarze Kleidung, fehlende Einordnung und Drei-Monats-Spritze
0:17:48 – 0:22:12: Kinderwunsch, rechtliche Grenzen in Österreich und fehlendes Ernstnehmen durch Ärztinnen
0:22:12 – 0:29:49: Belastende gynäkologische Erfahrungen, BMI-Vorwürfe, Hormonbehandlung und Migräne
0:29:49 – 0:37:49: Bauchspiegelung ohne Diagnose, Endometriose der Mutter, künstliche Wechseljahre und Entscheidung für den Weg nach Deutschland
0:37:49 – 0:45:04: Arzttermin in Deutschland, Diagnose Adenomyose und Entscheidung für die Gebärmutterentfernung
0:45:04 – 0:50:10: OP-Tag, Vorfreude, Aufwachraum und Schmerzen nach der Hysterektomie
0:50:10 – 0:55:05: Klinikaufenthalt, Rückkehr nach Österreich, Reaktion der Eltern und Umgang mit Kinderwunsch
0:55:05 – 1:00:36: Körpergefühl nach der OP, Zyklus ohne Gebärmutter und Rückblick auf medizinische Abwertung
1:00:36 – Ende: Wunsch nach mehr Ernstnehmen von Regelschmerzen, Verabschiedung
#adenomyose #endometriose #hysterektomie #gebärmutterentfernung #menstruation #periodenschmerzen #regelschmerzen #frauengesundheit #chronischeschmerzen #medizinischeabwertung #gynäkologie #reproduktiveselbstbestimmungsrecht #körpergefühl
***************************************************
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagr
Bonusfolge #B06 Dorian: Wenn der Körper das Leben neu schreibt – Testo, Mastektomie & Hysterektomie
2026/06/28
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Transidentität, Geschlechtsdysphorie, Depressionen, Burnout, Panikattacken, familiäre Ablehnung, Kontaktabbruch, belastende Aussagen über Sexualität, Schwangerschaftsangst, medizinische Transition und Operationen. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
Dorian wächst in einem kleinen Bergdorf in Österreich auf. Die Kindheit beschreibt Dorian als frei, wild und abenteuerlich. Spielen im Wald, im Matsch, in Rollenspielen. Doch früh gibt es Momente, die sich anders anfühlen. Ein Prinzessinnenkostüm beim Fasching. Der Druck, weiblich gelesen zu werden. Die Unsicherheit, warum der eigene Körper nicht passt.
Als Jugendliche findet Dorian online einen sicheren Ort. Die erste große Liebe mit einem Mädchen. Gleichzeitig bleibt das Verständnis innerhalb der eigenen Familie für Sexualität aus. Eine verletzende Aussage der Mutter sorgt dafür, dass Dorian sich zurückzieht und nicht mehr über diesen Teil des Lebens spricht.
Nach der Matura versucht Dorian, in ein Leben zu passen, das andere vorgesehen haben. Lehramtsstudium, lange Haare, feminine Kleidung, eine Beziehung mit einem Mann, der Plan von Ehe und Kindern. Doch innerlich passt nichts. Der Gedanke an Schwangerschaft löst Panik aus. Es folgen Depressionen, Burnout und die Frage: Wer bin ich wirklich?
Später setzt Dorian sich intensiver mit nichtbinärer Identität, Transidentität und Geschlechtsdysphorie auseinander. Ein Gespräch über Mutterschaft bringt alles an die Oberfläche. In der Therapie kommt das Thema das erste Mal auf: „Ich glaube, ich bin trans.“ Was danach folgt, ist ein Weg voller Fragen, Angst, Unterstützung, Hormonbehandlung, Operationen und immer mehr Klarheit.
Diese Folge handelt von Identität, Körper, Familie, Akzeptanz und der Frage, was passiert, wenn ein Mensch sich und seine bisherige Rolle hinterfragt.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:01:30: Triggerwarnung & Intro
0:01:30 – 0:08:20: Kindheit in Österreich, konservatives Umfeld und erste Irritationen mit Geschlecht
0:08:20 – 0:12:55: Schule, Außenseitergefühl, Jungskleidung und Rückzug in Online-Communitys
0:12:55 – 0:23:26: Erste Liebe, Online-Beziehung und verletzende Reaktionen auf Sexualität
0:23:26 – 0:32:57: Fehlender sicherer Hafen, Rückzug, Beziehung mit Freundin und spätere Aussprache
0:32:57 – 0:40:16: Der Versuch, als Frau zu leben, Lehramtsstudium, Beziehung mit einem Mann und Burnout
0:40:16 – 0:47:48: Uni-Abbruch, Tattoo-Studio, Grafikdesign und berufliche Neuorientierung
0:47:48 – 0:53:08: Nichtbinäre Identität, Schwangerschaft als Trigger und die Erkenntnis
0:53:08 – 0:59:22: Therapie, Angst vor Veränderung und der Weg zur eigenen Identität
0:59:22 – 1:08:31: Hormonbehandlung, Operationen, körperliche Veränderungen und weniger Geschlechtsdysphorie
1:08:31 – 1:20:33: Coming-out im Umfeld, Unterstützung, Vater, Mutter und Kontaktabbruch
1:20:33 – Ende: Ankommen, Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweise auf Unterstützung
#lebensgeschichte #transidentität #transgender #geschlechtsdysphorie #transition #hormontherapie #familie #kontaktabbruch #chosenfamily #depressionen #burnout
***************************************************
Näherer Kontakt zu Dorian:
Instagram: https://www.instagram.com/dodoisnotabird/
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Bonusfolge #B05 Iljhama: Wenn der Körper das Leben neu schreibt – Meningokokken & Amputationen
2026/06/21
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom ADAC.
Wenn du im Ausland krank wirst oder einen medizinischen Notfall erlebst, zählt schnelle und richtige Hilfe. Der ADAC unterstützt bei medizinischen Notfällen im Ausland, hilft bei der Arztsuche, bei der Abstimmung mit Kliniken und, wenn medizinisch sinnvoll und vertretbar, beim Krankenrücktransport nach Deutschland.
Wichtig ist: Eine ADAC-Plus-Mitgliedschaft kann den Krankenrücktransport abdecken. Krankenhauskosten im Ausland sind damit aber nicht automatisch abgesichert. Dafür brauchst du eine Auslandskrankenversicherung.
In dieser Folge gibt es deshalb später noch einen kurzen redaktionellen Einschub dazu, was im Ernstfall im Hintergrund passiert und worauf du vor einer Reise achten solltest.
Mehr Informationen findest du auf https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/
Triggerwarnung:
In dieser Bonusfolge geht es um eine schwere Meningokokken-Erkrankung, Sepsis, Lebensgefahr, Intensivstation, Amputationen, medizinische Notfälle im Ausland, Krankenrücktransport, Panikattacken, emotionale Überlastung, die Belastung von Kindern und die psychischen Folgen für eine Familie. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
Was passiert mit einer Familie, wenn ein Mensch plötzlich um sein Leben kämpft?
In der vorherigen Bonusfolge hat Alessandro erzählt, wie er im Familienurlaub in Italien an Meningokokken erkrankte, eine Sepsis entwickelte und später beide Beine sowie vier Finger verlor.
In dieser Folge erzählt Iljhama ihre Perspektive als Ehefrau und Mutter von fünf Kindern. Sie berichtet von den ersten harmlosen Symptomen, von Fieber, schwarzen Flecken auf Alessandros Körper und dem Moment, in dem sie ihn in der Notaufnahme wiedersieht. Innerhalb weniger Stunden verändert sich alles. Aus einem gemeinsamen Familienurlaub wird ein medizinischer Ausnahmezustand.
Iljhama spricht darüber, wie sie ihre Kinder schützt, während sie selbst kaum weiß, ob ihr Mann überlebt. Sie erzählt von Quarantäne, Angst, Krankenhausgesprächen, dem ADAC-Krankenrücktransport, der Vorbereitung auf die Amputationen und der Frage, wie man Kindern sagt, dass ihr Vater beide Beine verlieren wird.
Zeitstempel:
0:00:00 – 0:00:59: Werbepartner ADAC
0:00:59 – 0:02:48: Triggerwarnung, Intro
0:02:48 – 0:06:02: Einstieg in die Folge, Vorstellung von Iljhama, ihre Ehe mit Alessandro und das Leben als Familie mit fünf Kindern
0:06:02 – 0:10:44: Der Familienurlaub in Italien, erste Symptome und die anfängliche Unsicherheit
0:10:44 – 0:18:24: Dunkle Flecken, Rettungswagen, Notaufnahme und die dramatische Verschlechterung
0:18:24 – 0:24:59: Intensivstation, Diagnose Meningokokken und die Angst um Alessandros Leben
0:24:59 – 0:31:53: Quarantäne, Sorge um die Kinder, ADAC-Kontakt und das erste Wiedersehen im Krankenhaus
0:31:53 – 0:39:57: Lebensgefahr, mögliche Amputationen und die Entscheidung, den Kindern nicht alles zu sagen
0:39:57 – 0:47:34: Iljhama versorgt Alessandro, erste Gespräche über Amputationen und die Videobotschaft der Kinder
0:47:34 – 0:49:21: Krankenrücktransport nach Deutschland und redaktioneller ADAC-Einschub
0:49:21 – 0:59:29: Rückkehr nach Deutschland, Fingeramputation, Beinamputation und das Gespräch mit den Kindern
0:59:29 – 1:10:54: Alltag nach den Amputationen, Pflege zu Hause, Treppensteiger, Arbeit, Überforderung und Panikattacken
1:10:54 – 1:23:42: Reha, Prothesen, psychische Belastung der Kinder, fehlende Unterstützung und Iljhamas Blick auf die Zukunft
1:23:42 – Ende: Verabschiedung, Spendenaufruf, Kontaktmöglichkeiten und Hinweis auf Unterstützung
#wennderkörperdaslebenneuschreibt #meningokokken #sepsis #blutvergiftung #amputation #beinamputation #intensivstation #krankenrücktransport #adac #familienurlaub #italienurlaub #medizinischernotfall #auslandskrankenschutz
***************************************************
Nähere Informationen zum ADAC:
https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/
https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuell
Bonusfolge #B04 Alessandro: Wenn der Körper das Leben neu schreibt - Meningokokken & Amputationen
2026/06/14
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom ADAC.
Wenn du im Ausland krank wirst oder einen medizinischen Notfall erlebst, zählt schnelle und richtige Hilfe. Der ADAC unterstützt bei medizinischen Notfällen im Ausland, hilft bei der Arztsuche, bei der Abstimmung mit Kliniken und, wenn medizinisch sinnvoll und vertretbar, beim Krankenrücktransport nach Deutschland.
Wichtig ist: Eine ADAC-Plus-Mitgliedschaft kann den Krankenrücktransport abdecken. Krankenhauskosten im Ausland sind damit aber nicht automatisch abgesichert. Dafür brauchst du eine Auslandskrankenversicherung.
In dieser Folge gibt es deshalb später noch einen kurzen redaktionellen Einschub dazu, was im Ernstfall im Hintergrund passiert und worauf du vor einer Reise achten solltest.
Mehr Informationen findest du auf https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/
Triggerwarnung:
In dieser Bonusfolge geht es um eine schwere Meningokokken-Erkrankung, Sepsis, Lebensgefahr, Intensivstation, starke Schmerzen, schwarze Hautveränderungen, Amputationen, medizinische Notfälle im Ausland, Krankenrücktransport, Angst vor Behinderung und die emotionale Belastung für eine Familie. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
Was passiert, wenn aus einem Familienurlaub innerhalb weniger Stunden ein Kampf ums Überleben wird?
Zeitstempel:
0:00:00 – 00:00:59: Werbepartner ADAC
0:00:00 – 00:02:33: Intro & Triggerwarnung
0:02:33 – 0:04:21: Vorstellung von Alessandro, Diagnose, Meningokokken-Erkrankung und erste medizinische Einordnung
0:04:21 – 0:08:04: Alessandros Familie, seine Frau, fünf Kinder und der Zusammenhalt
0:08:04 – 0:09:49: Der Familienurlaub in Italien und der Ort, an dem alles beginnt
0:09:49 – 0:13:40: Erste Symptome, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und Schmerzen
0:13:40 – 0:16:46: Schwarze Flecken, Sorge der Familie und Anruf bei der Ambulanz
0:16:46 – 0:20:35: Fahrt ins Krankenhaus, starke Schmerzen und das letzte Mal auf den Beinen
0:20:35 – 0:24:53: Blutwerte, Diagnose, Verlegung nach Lecce und Antibiotika
0:24:53 – 0:29:17: Intensivstation, Lebensgefahr und der Satz vom zweiten Leben
0:29:17 – 0:32:49: Quarantäne, Besuchsregeln, Kontakt zur Familie und Rücktransportplanung
0:32:49 – 0:34:39: ADAC-Einschub zum Krankenrücktransport & Auslandskrankenschutz
0:34:39 – 0:38:47: Transportfähigkeit, Rückflug nach Deutschland und Ankunft in Stuttgart
0:38:47 – 0:41:45: Erstes Gespräch über Amputation und die neue Realität
0:41:45 – 0:44:08: Angst vor Behinderung, Hoffnung durch Medikamente und kleine Fortschritte
0:44:08 – Ende: Wiedersehen mit den Kindern, Pflege durch die Ehefrau und neuer Lebenswille
#bonusfolge #wennderkörperdaslebenneuschreibt #meningokokken #sepsis #blutvergiftung #adac
************************************
Nähere Informationen zum ADAC:
https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/
https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/aktuelles/krankenruecktransport/
Näherer Kontakt zu Alessandro:
Instagram: https://www.instagram.com/iljhama_luciano/
Spendenlink: https://www.gofundme.com/f/hoffnung-fur-unsere-familie-ein-aussenaufzug-fur-ein-selbst
Du möchtest selbst Gast bei uns sein?
Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/
Du möchtest mehr über uns erfahren?
Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
Unser Social Media:
Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/
Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/
Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Von Bohne zu Bohne Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Von Bohne zu Bohne relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

55103
bibletunes.de
Detlef Kühlein

4.79344
Puppies and Crime
Amanda und Marieke

51816
Das Lederhosen Kartell
Studio Bummens

38816
Table Today – mit Michael Bröcker und Helene Bubrowski
Table.Briefings

55101
Sternzeit
Deutschlandfunk

4.47230
Bleib entspannt! Der Meditations-Podcast - magische Momente für Kinder & Eltern
Kathi Klaudel - Meditationslehrerin, Entspannungstrainerin & magische Audioproduzentin :)

4.9898
Zwischen Hamburg und Haiti
NDR Info

54440
Besenwagen - der Radsport Podcast
Bastian Marks, Andreas Stauff, Paul Voß

4.722173
ARD Crime Time – Der True Crime Podcast
Mitteldeutscher Rundfunk

55563
Der Online Business Podcast mit Caroline Preuss | Unternehmertum, Marketing & Social Media
Caroline Preuss