
Werben im Podcast: NZZ Quantensprung
Dieser Podcast hat
18 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
NZZExplizit
Nein
Erstellt am
2025/09/19
Neueste Episode
2026/02/06
Durchschnittsdauer
24 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage
Beschreibung
Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.
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MOF: Künstliche Kristalle, die Wasser aus Wüstenluft gewinnen
2026/02/06
MOFs versprechen versprechen Anwendungen, die im Zeitalter des Klimawandels immer wichtiger werden:
Metal-Organic Frameworks können Wasser aus extrem trockener Luft gewinnen, CO₂ aus Abgasen oder sogar direkt aus der Atmosphäre filtern und Schadstoffe aus Gewässern entfernen. Deshalb werden sie oft als Wundermaterial gefeiert.
In dieser Folge von „Quantensprung“ fragen wir: Was können MOFs wirklich?
Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte des Chemikers Omar Yaghi, der 2025 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Wir erklären, wie MOFs funktionieren, warum ihre riesige innere Oberfläche so besonders ist und weshalb sie für Klima- und Umweltanwendungen interessant sind.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Jonathan De Roo, Professor für Nanomaterialien, Universität Basel
- Roland Resel, Professor für Physik, Technische Universität Graz
Und noch ein Hinweis: Unser Podcast "NZZ Akzent" baut aus! Ab dem 7. Februar erscheint jeden Samstag eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier](https://www.nzz.ch/podcast/akzent) entlang zur ersten Samstagsfolge. Unser Italienkorrespondent Luzi Bernet erzählt unter anderem von einer Begegnung mit der Mafia in Neapel, und er besucht stolze italienische Handwerker.
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Superintelligente KI: Wie ChatGPT zum Genie wird
2026/01/30
Wie nah sind wir wirklich an einer Artificial General Intelligence (AGI) oder sogar an Superintelligenz? In dieser Folge von „NZZ Quantensprung“ ordnen wir ein, was heutige KI-Systeme leisten – und warum sie trotz rasanter Fortschritte noch weit von menschlicher Intelligenz entfernt sind.
Ausgehend von Aussagen führender KI-Forscher wie Demis Hassabis, Daniel Kokotaijo, Andreas Krause und Yann LeCun diskutieren wir zentrale Fragen der aktuellen KI-Debatte: Was unterscheidet die uns bekannte KI von AGI? Reicht es, bestehende Modelle weiter zu skalieren – oder braucht es völlig neue Ansätze wie Weltmodelle, bessere Erinnerung und effizienteres Lernen? Und welche Rolle spielen Kreativität, Logik und menschliche Erfahrung?
Co-Host: Ruth Fulterer: Technologie-Redaktorin
Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Daniel Kokotaijo, unabhängiger Zukunftsforscher, ehemals OpenAI
- Andreas Krause, Professor für Informatik, ETH Zürich, Vorsitzender ETH AI Center
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Autonomes Fahren: Wenn uns das Auto nicht mehr braucht
2026/01/23
Autonome Fahrzeuge gelten als eine der größten Mobilitätsrevolutionen unserer Zeit. In dieser Folge von «NZZ Quantensprung» fahren wir im selbstfahrenden Taxi durch das Furttal bei Zürich – dort, wo die Schweiz ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Robotaxis sammelt. Wie sicher fahren autonome Autos heute wirklich? Und was braucht es, damit sie im Alltag bestehen können?
Herbie Schmidt, Mobilitätsexperte der NZZ, spricht mit Host Anna Weber über hochpräzise Karten, Sensoren wie Lidar, Radar und Kameras, mit denen die Roboautos sicher durch den Verkehr kommen sollen - und über die unterschiedliche Strategien von Herstellern wie Dabei nutzen Hersteller wie Waymo, Baidu oder Tesla.
Gast: Herbie Schmidt, NZZ-Mobilitätsredaktor
Host: Anna Weber
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Prof. Roland Siegwart, ETH Zürich, Robotik und autonome Systeme
- Matthias Rödter, Präsident Swiss Transit Lab
Weitere Artikel zum Autonomen Fahren findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/autonomes-fahren).
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Neue Haut aus dem Labor: Wie die Brandopfer aus Crans-Montana behandelt werden
2026/01/16
Nach schweren Brandverletzungen entscheidet ein Organ über Leben und Zukunft: die Haut. Seit dem Brand in Crans-Montana kämpfen Ärzteteams in der Schweiz und im Ausland um junge Patienten – und um ausreichend Haut, um ihre Wunden zu schützen.
Diese Folge von «NZZ Quantensprung» zeigt, warum Verbrennungen ab einem bestimmten Grad lebensgefährlich sind, weshalb einfache Verbände nicht ausreichen und wie Spenderhaut, Kunsthaut oder sogar Fischhaut Zeit gewinnen. Im Fokus stehen moderne Hauttransplantationen, ihre Grenzen bei grossflächigen Verletzungen und die Hoffnung, die im Labor gezüchtete Haut heute bietet.
Host: Lena Waltle (NZZ Wissenschaftsredaktion)
Co-Host: Michael Brendler, Wissenschaftsjournalist und Mediziner
Gäste:
- Prof. Clemens Maria Schiestl, ehemaliger Leiter Plastische Chirurgie Kinderspital Zürich
- Adrien Daigeler, Leiter Verbrennungszentrum Tübingen
Weitere Artikel zu[ Crans-Montana](https://www.nzz.ch/themen/crans-montana)
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Künstliche Intelligenz als Lehrer: wie uns KI-Tutoren schlauer machen
2025/12/18
Was macht ein Furby im Podcast-Studio? Ja, ich meine wirklich den Furby. Die Spielzeug-Eule aus den späten 90er-Jahren, die seither Eltern in den Wahnsinn treibt. Denn ausser pausenlos Kauderwelsch zu brabbeln, kann sie nicht viel.
Doch der Furby im Podcast-Studio ist ein aufwendig umgebautes Einzelstück. Er gehört der 10-jährigen Qiana. Ihr Vater hat das Spielzeug mit Chat-GPT verbunden. Deshalb kann es mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sprechen – und könnte Qiana auch bei Matheaufgaben helfen, mit ihr Vokabeln üben oder ihre Wissensfragen beantworten.
Wir fragen uns: Ist Künstliche Intelligenz ein guter Lehrer?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Gioia da Silva
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Paul Vogt, Professor am Bernoulli Institut für Mathematik, Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Groningen
- Gerd Kortemeyer, ehemaliger Physikprofessor in den USA, arbeitet heute im Rektorat an der ETH. Dort hat er Ethel entwickelt,
Der Quantensprung-Podcast geht in die Winterpause. Die nächste Folge erscheint am 16. Januar.
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Quantencomputer: Wie die Rechner der Zukunft funktionieren
2025/12/12
Wie sichert man ein Geheimnis? So, dass nicht einmal der stärkste Supercomputer das Passwort knacken kann? Banken, Regierungen, Militärs verschlüsseln geheime Informationen nach dem sogenannten RSA-System. Diese Verschlüsselung basiert auf einem mathematischen Prinzip: Es ist einfach, zwei sehr grosse Primzahlen miteinander zu multiplizieren. Aber extrem schwierig, aus dem Ergebnis wieder die ursprünglichen Primzahlen zu berechnen – sogar die besten Supercomputer würden dafür Jahrhunderte brauchen. Doch ein Quantencomputer könnte so eine Verschlüsselung in Stunden oder sogar Minuten knacken.
Wir fragen uns: Was können Quantencomputer heute schon – und wann werden sie Rechenproblem besser lösen als herkömmliche Computer?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Christian Speicher
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Stefan Wörner, Forscher und Manager bei IBM
- Enrique Solano, Gründer von Kipu Quantum
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Hitler, Beethoven und Ötzi: Was uns alte DNA wirklich über historische Personen und die Vergangenheit verrät
2025/12/05
Hatte Hitler einen kleinen Penis? Und war er obendrein autistisch, schizophren und bipolar? Eine neue Doku des britischen TV-Senders Channel 4 antwortet darauf mit einem tendenziellen «Ja». Sie bezieht sich auf die genetische Analyse eines Blutflecks, den der Diktator bei seinem Selbstmord 1945 auf einem Sofa im Führerbunker hinterlassen haben soll. Was die Doku da aufkocht, widerspricht allen Regeln wissenschaftlichen Arbeitens, die weitreichenden Interpretationen sind extrem fragwürdig. Doch davon sollten wir uns nicht täuschen lassen. Denn richtig gemacht und interpretiert, hat sich die Analyse von alter DNA zu einem wichtigen Werkzeug für die Geschichtsforschung entwickelt.
Wir fragen uns: Was kann menschliche DNA zur Geschichtsforschung beitragen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Georg Rüschemeyer
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Sven Cichon, Leiter der Medizinischem Genetik am Universitätsspital Basel
Johannes Krause, Biochemiker und Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig
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KI aus dem All: Techfirmen schiessen Rechenzentren in den Weltraum
2025/11/28
Am 2. November hat eine SpaceX-Rakete einen besonderen Satelliten in den Orbit gebracht: Starcloud-1 umkreist nun in 350 Kilometern Höhe die Erde. An Bord hat er den leistungsstärksten KI-Computerchip, der jemals ins All flog. Auf der Erde stecken Hunderttausende dieser Chips in riesigen Rechenzentren, in denen Chatbots wie Chat-GPT trainiert werden. Der eine Chip reicht, um zu zeigen: KI-Berechnungen könnten auch im Weltraum laufen.
Wir fragen uns: Lassen sich so die Energieprobleme von KI lösen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Philip Johnston, CEO von Starcloud
- Michael Gschweitl forscht an der ETH Zürich an Raumfahrtsystemen und ist Technical Lead beim Startup Inkubator der ETH und ESA
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https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/
*Wir haben im Podcast von Gigawatt pro Jahr gesprochen. Das ist nicht korrekt: Die Einheit Gigawatt bezieht sich auf die kontinuierliche Leistung, die ein Kraftwerk liefert, nicht auf die Gesamtmenge Energie, die es über einen bestimmten Zeitraum - zum Beispiel ein Jahr - produziert. Für die gesamte Energiemenge spricht man von Gigawattstunden. In diesem Fall würde eine 5-GW-Solaranlage kontinuierlich so viel Strom liefern wie 5 Kraftwerke. Die Energiemenge über ein Jahr würde man ausrechnen, indem man diese 5 Gigawatt mit der Anzahl Betriebsstunden in einem Jahr multipliziert. Wenn man für ein Jahr 8000 Betriebsstunden annimmt, würde das also 40 000 Gigawattstunden - oder 40 Terawattstunden - ergeben.
Wie eine Covid-Impfung das Leben von Krebspatienten verlängert – und uns einer Impfung gegen Krebs näherbringt
2025/11/21
Selten sind Nachwirkungen der Covid-Pandemie so erfreulich. Es zeigt sich: Wenn Krebspatienten während ihrer Behandlung auch eine Covid-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen haben, dann lebten sie länger. Nach über zwanzig Jahren Forschung könnte ausgerechnet die Corona-Pandemie der mRNA-Impfung gegen Krebs zum Erfolg verhelfen.
**Wir fragen uns**: Ist das ein Schritt hin zur Heilung von Krebs?
Host: Lena Waltle
Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Niels Halama, Leiter der Abteilung Translationale Immuntherapie am Krebsforschungszentrum in Heidelberg
- Carole Bourquin, Professorin für Pharmakologie an der Universität Bern
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**NZZ LIVE**
Gesundheit und Geopolitik – wie sicher ist Europas Versorgung mit Medikamenten?
**Wann**: 27. November 2025 im NZZ Foyer in Zürich
Das Event ist schon fast ausverkauft – aber für treue Quantensprung-Hörer habe ich zwei Tickets beiseite gelegt.
Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir an [email protected] - die Gewinner benachrichtigen wir.
Und für alle anderen: wer schnell ist, kann über [NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/gesundheit-und-geopolitik-wie-sicher-ist-europas-versorgung-mit-medikamenten) noch ein Ticket buchen.
Die Abnehmspritze lässt Kilos purzeln – jetzt soll sie auch Schlanke gesünder machen
2025/11/14
Die Abnehmspritzen sollen in den USA günstiger werden, und bald sollen ähnliche Mittel auch in Pillenform erhältlich sein. Damit bekommen Millionen Menschen mit Adipositas und Übergewicht Zugang zu dem Abnehmmittel – doch Forschende setzen viel grössere Hoffnung in diese Medikamente. Sie sollen nicht nur bei Übergewicht, sondern auch bei Herzinfarkten, Gelenkproblemen, Nierenversagen, Alzheimer oder sogar Suchterkrankungen helfen.
Wir fragen uns: Wie kann ein Medikament, das eigentlich nur Appetit dämpfen soll, gegen so viele Krankheiten wirken?
Host: Lena Waltle
Gast: Michael Brendler, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Matthias Tschöp, Präsident der Ludwig-Maximilian-Universität München
- Martin Heni, Leiter der Diabetologie am Universitätsklinikum Ulm
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Dem Axolotl wachsen Beine nach. Die regenerative Medizin will das auf Menschen übertragen
2025/11/07
Bis heute gibt es keine Möglichkeit, verlorene Arme oder Beine medizinisch wiederherzustellen. Auch ein durchtrenntes Rückenmark bleibt dauerhaft beschädigt. Die regenerative Medizin will das ändern. Und die Forschung am Axolotl macht vor, wie es gehen könnte.
Wie können wir dem menschlichen Körper beibringen, sich selbst zu erneuern?
Host: Lena Waltle
Gast: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Elly Tanaka, ist Direktorin am Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien
- Michael Levin, Entwicklungsbiologe an der Tufts University in Boston.
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Wie die Wettervorhersage mit KI immer präziser wird
2025/10/31
Wie kann eine KI das Wetter präzise vorherzusagen, wenn sie noch nicht einmal das Prinzip der Schwerkraft versteht?
Der Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde die Karibikinsel Jamaika. Es ist einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik beobachtet wurden. Vier Meter hohe Sturmfluten und heftiger Regen überfluten Küstenorte, vielerorts brach die Stromversorgung zusammen. Die rund drei Millionen Einwohner der Insel waren vorbereitet - so gut es eben ging. Denn seit Tagen war klar: Der Sturm triff den Süden der Insel. Trotz seiner ungewöhnlichen Route konnte der Verlauf des Hurrikans ziemlich genau vorhergesagt werden – mit künstlicher Intelligenz.
Ob Hurrikans oder Unwetter auf der Wanderung – auf Basis der Wetterprognosen fällen wir täglich Entscheidungen. Der Klimawandel macht Wetterextreme, Starkregen und Gewitter wahrscheinlicher. Je besser die Vorhersagen, desto eher sind Schutzmassnahmen möglich. KI verspricht grosses Potenzial mit präziseren Frühwarnsysteme Leben zu retten.
Host: Lena Waltle
Gast: Sven Titz, Meteorologe und NZZ-Wissenschaftsredaktor
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Peter Knipperts, Professor am Karlsruher Institut für Technologie
- Peter Düben, Leiter der Abteilung Erdsystem Modelle beim Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen
Unseren Test zu den Wetterapps findest du in der [NZZ].(https://www.nzz.ch/technologie/wetter-apps-im-ueberblick-warum-unterscheiden-sich-die-prognosen-ld.1635366)
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Ein Medikament gegen das Vergessen: Können wir Alzheimer stoppen?
2025/10/24
Seit Kurzem ist in der EU das Mittel Lecanemab zugelassen. Die umstrittene wie ersehnte Therapie damit verlangsamt den Verlauf der Krankheit. Die Forschung denkt derweil schon einen Schritt weiter: Sie will die Demenz nicht nur bremsen, sondern heilen.
Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Medizinjournalistin
Host: Lena Waltle
Ausserdem hörst du in dieser Folge:
- Claudia, die an Alzheimer erkrankt ist, und ihre Tochter Nicole
- Prof. Dr. med. Timo Grimmer, Leiter des Zentrums für Kognitive Störungen und des Neurochemischen Labors
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Schweizer KI - Europas Alternative zu Chat-GPT?
2025/10/17
Im September hat die Schweiz eine eigene öffentliche ChatGPT-Alternative veröffentlicht – Apertus. Forscher der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne haben sie als offenes, transparentes, kontrollierbares Modell entwickelt. Es soll den Grundstein legen für eine souveräne, europäische Alternative.
Wer die KI baut, bestimmt die Regeln: OpenAI, Microsoft, Apple, Google, Meta entscheiden welche Daten genutzt werden, welche Antworten erlaubt sind und wer Zugang bekommt. Keine europäische KI kommt derzeit an die Marktmacht und Fähigkeiten der ausländischen Konkurrenz heran. Kanzleien, Banken oder Behörden riskieren von den grossen Tech-Konzernen abhängig zu werden. Das Vorhaben ist ambitioniert: Im Vergleich mit anderen KI-Modellen zeigen sich einige Schwächen.
Kann sich eine KI wie Apertus gegen die starke Konkurrenz aus dem Silicon Valley behaupten?
Host: Lena Waltle
Gast: Ruth Fulterer, Wissenschaftsredaktorin NZZ
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Imanol Schlag, Co-Lead des Apertus Projekts und Forscher am ETH AI-Center
- Maria Grazia Giuffreda, Co-Direktorin des Schweizer Supercomputer-Zentrums CSCS in Lugano
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Wie Autoimmunerkrankungen geheilt werden könnten
2025/10/10
Der Nobelpreis für Medizin und Physiologie geht dieses Jahr an die US-Amerikaner Mary Brunkow und Fred Ramsdall und den japanischen Forscher Shimon Sakaguchi. Sie haben einen Mechanismus entdeckt, der verhindert, dass unser Immunsystem dem Körper schadet. Diese Woche fragen wir uns: Wie kann die Medizin diese Forschung nutzen, um Autoimmunkrankheiten zu behandeln und Krebs zu bekämpfen?
Gast: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem: Christian Münz, Professor für Experimentelle Immunologie an der Universität Zürich Mike Recher, Immunologe am Universitätsspital und an der Universität Basel Die ersten Reaktionen der Nobelpreisträger
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