
Werben im Podcast: junge Psyche - Aufwachsen verstehen.
Dieser Podcast hat
20 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Samra Fazlić, Mila Ould YahouiExplizit
Nein
Erstellt am
2025/09/21
Neueste Episode
2026/10/01
Durchschnittsdauer
60 min.
Veröffentlichungsintervall
24 Tage
Beschreibung
„Normal? Kommt drauf an.“ Zwei Therapeutinnen, viele Themen – und eine ehrliche Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich normal? Samra Fazlić und Mila Ould Yahoui sprechen über das, was Kinder, Jugendliche und ihre Eltern wirklich bewegt – mit Fachwissen, Herz und Humor. Keine Couch, keine Klischees – dafür echte Impulse und viele Tipps & Tricks aus der Praxis.
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Depression im Kindes- und Jugendalter (Inhaltswarnung)
2026/10/01
Inhaltswarnung: In dieser Folge geht es auch um Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen.
Euer Kind zieht sich zurück, ist gereizt, schläft viel und hat keine Lust mehr auf das, was ihm früher Spaß gemacht hat. Ist das Pubertät? Eine Phase? Oder schon eine Depression?
Wir ordnen das fachlich ein: Depressionen kommen bei Kindern und Jugendlichen vor, sind nicht selten, sehen aber teilweise anders aus als bei Erwachsenen. Und sie sind behandelbar.
Darum geht es:
- Die Kernsymptome und warum zwei Wochen die Grenze sind
- Warum eine Depression bei Kindern und Jugendlichen nicht durchgängig traurig aussieht, sondern auch gereizt oder wechselhaft
- Abgrenzung zur Pubertät: Häufigkeit, Intensität, Dauer und die Zahl der betroffenen Lebensbereiche
- Warnzeichen je Alter, vom Vorschulkind bis zum älteren Jugendlichen
- Wie Depressionen entstehen: kognitive Triade, Vulnerabilität und Stress, erlernte Hilflosigkeit
- Warum ein Waldspaziergang kein Antidepressivum ist, kleine Routinen aber trotzdem wirken
- Sätze wie „Es ist doch alles sinnlos“: ansprechen, nachfragen, Hilfe holen, ohne zu dramatisieren
- Anlaufstellen und Behandlungsformen, von der Praxis bis zur Klinik
Wenn ihr euch sorgt: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222, Nummer gegen Kummer 116 111.
Im Akutfall die Notaufnahme der ortsansässigen bzw. nahegelegenen Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Panikattacken bei Kindern und Jugendlichen
2026/09/17
Herzrasen, keine Luft, Schwindel, alles wirkt unwirklich. Und euer Kind denkt nur noch: Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht. Ihr steht daneben und wisst nicht: beruhigen, ablenken, zum Arzt?
Die Entlastung zuerst: Eine Panikattacke ist ein gesunder Alarm am falschen Ort. Der Körper tut genau das, wofür er gebaut ist. Gefährlich ist er dabei nicht. Und er hört von allein wieder auf.
Darum geht es:
Warum unser Alarmsystem aus der Steinzeit stammt und heute auf Referate und Klassenarbeiten anspringt
- Der Teufelskreis der Angst: Wie aus einem Extraschlag des Herzens eine Panikattacke wird
- Warum die Angst vor der Angst das eigentliche Problem ist, und wie Vermeidung sie festklopft
- Woran Eltern Panikattacken bei Kindern erkennen, die das noch gar nicht benennen können
- Angstmonster, Taschenlampe und Schatten: Wie man Kindern erklärt, was da passiert
- Was in der Attacke hilft: selbst ruhig bleiben, annehmen, nicht diskutieren, langsam ausatmen (Bsp. 5-4-3-2-1)
- Was sie größer macht: sofort abholen, Puls tracken, ständig nachfragen (Rückversicherungen)
- Warum das Ziel nicht ist, nie wieder Angst zu haben
- Vor allem anderen gehört ein ärztlicher Check, damit klar ist: Körperlich ist alles in Ordnung.
Zusammengefasst heißt die erste Hilfe:
„Das ist gerade Panik. Dein Körper macht Alarm, das fühlt sich schlimm an, aber es geht vorbei. Komm, setz dich zu mir, wir atmen da gemeinsam durch.“
Grundbedürfnisse: Was Kinder wirklich brauchen - Perfektion gehört nicht dazu
2026/09/03
Wir sind zurück aus der Sommerpause. Und starten mit der Frage, die unter fast allem liegt, was Eltern uns in die Praxis mitbringen: Was braucht ein Kind, um psychisch gesund aufzuwachsen?
Die Antwort ist überschaubarer, als man denkt. Es sind vier psychische Grundbedürfnisse — und je besser die erfüllt sind, desto stabiler steht ein Mensch. Es geht ausdrücklich nicht um perfekte Erziehung.
Darum geht es:
-Bindung: warum ein Baby zu hundert Prozent auf eine verlässliche Bezugsperson angewiesen ist
-Warum wir „Jedes Kind kann schlafen lernen" und die Trainingslogik der Neunziger klar ablehnen
-Tragfähigkeit statt Liebesentzug — „Gerade nervst du mich ohne Ende. Ich liebe dich."
-Wie viele Regeln ein Kind braucht, und warum keine Regeln genauso schlecht sind wie fünfzig
-Der Autonomie-Trick, den wir selbst manipulativ nennen und trotzdem empfehlen
-Selbstwert: „Ich liebe dich mit einer Fünf genauso sehr wie mit einer Eins."
-Warum Bescheidenheit als Erziehungsziel ausgedient hat
-Wo Resilienz aufhört — sie heißt nicht, Mobbing oder Gewalt auszuhalten
Zeugnisse
2026/07/09
Zeugnisse sind da - und mit ihnen oft auch jede Menge Gefühle. Aber warum fühlen sich ein paar Zahlen manchmal so groß an? Noten sagen etwas über Leistung aus, aber nicht über den Wert eines Menschen. In unserer neuen Folge von JungePsyche sprechen wir darüber, was Zeugnisse mit unserem Selbstwert machen, warum sie so viele Gefühle auslösen können und wie wir lernen, uns und unsere Kinder nicht über Zahlen und Bewertungen zu definieren.
Ferien ohne Stress
2026/06/25
Ferien ohne Stress- geht das überhaupt?
Die Ferienzeit ist für viele Familien mit großen Erwartungen verbunden: Erholung, gemeinsame Zeit und unvergessliche Erlebnisse. Doch zwischen Planung, Betreuung, Konflikten und Alltagsanforderungen entsteht oft mehr Stress als Entspannung.
In der neuen Folge sprechen wir darüber, wie Familien den Ferienstress reduzieren und mehr Raum für echte Erholung schaffen können.
Transkinder
2026/06/11
In unserer neuen Folge geht es um Transidentität bei Kindern. Vielleicht hat euer Kind gesagt "Ich bin trans" oder "Ich glaube ich bin kein Mädchen. Oder kein Junge". Vielleicht hat es einen anderen Namen genannt, andere Pronomen, andere Kleidung. Und vielleicht war euer erster Gedanke nicht pädagogisch sortiert, sondern eher: "Oh Gott. Was bedeutet das jetzt? Ist das eine Phase? Wird mein Kind leiden?" Diese Fragen sind nicht automatisch transfeindlich, sie sind erstmal Ausdruck von elterlicher Sorge.
Wir wollen nicht belehren, sondern aufklären und entlasten. Und wir wollen vor allem Sichtbarkeit, Verständnis und Unterstützung schaffen.
Mädchen
2026/05/28
Vielleicht kennt Ihr das, ein Mädchen findet sich hässlich, obwohl sie eigentlich schön ist. Ein Mädchen traut sich im Unterricht nicht, aufzuzeigen, obwohl sie die Antwort weiß. Oder sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an, um es allen recht zu machen. Wie können Mädchen lernen, mehr zu sich selbst zu stehen, ihre eigene Stimme zu finden und sich nicht von äußeren Erwartungen verunsichern zu lassen? Wir schauen darauf, was sie stärkt, welche Stolpersteine es gibt und wie Eltern sie im Alltag liebevoll und wirksam begleiten können.
Jungs
2026/05/14
Was bedeutet es heute eigentlich, ein Junge oder ein Mann zu sein? Zwischen alten Rollenbildern, neuen Erwartungen und dem Druck, irgendwie richtig zu sein, stehen viele Jungs vor großen inneren Herausforderungen. Gefühle zeigen oder stark sein? Sich anpassen oder abgrenzen? Und wie können wir sie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Weg zu finden? In dieser Folge werfen wir einen psychotherapeutischen Blick auf die Entwicklung von Jungen, sprechen über typische Konflikte, gesellschaftliche Einflüsse und darüber, was Jungs wirklich brauchen, um sich gesund und selbstbestimmt zu entwickeln. Schön, dass Ihr dabei seid!
Selbstverletzendes Verhalten (Inhaltswarnung)
2026/05/01
In dieser Folge geht es um selbstverletzendes Verhalten- ein Thema, dass für viel Angst und Überforderung auf allen Seiten sorgt. Wir erklären warum junge Menschen sich selbst verletzen, welche Funktionen dieses Verhalten haben kann und wie man Warnsignale erkennt. Außerdem geht es darum, wie Betroffene Unterstützung finden können und was Eltern tun können, um einfühlsam zu reagieren und Hilfe zu ermöglichen. Wir zeigen Wege auf, wie man ins Gespräch kommt, wo professionelle Unterstützung zu finden ist und warum es wichtig ist, das Thema ernst zu nehmen und offen darüber zu sprechen.
Hausaufgaben, oh je!
2026/04/16
Heute geht es um ein echtes Alltagsthema mit Stresspotential. Hausaufgaben. Warum können Matheblatt, Vokabeln und Co plötzlich die ganze Stimmung zuhause kippen? Und wie schaffen wir es, dass Lernen nicht jeden Nachmittag zum Nervenkampf wird? Wir schauen drauf, was hinter dem Frust rund um Hausaufgaben steckt und wie Eltern ihre Kinder dabei sinnvoll begleiten können. Freut Euch auf praktische Ideen, alltagstaugliche Impulse und den ein- oder anderen entlastenden Gedanken.
Emotionsregulation
2026/04/02
Gefühle gehören zu unserem Alltag dazu, und manchmal können sie ganz schön überwältigend sein. Manchmal ist Wut wie ein Vulkan, Traurigkeit zieht uns runter oder Angst sitzt uns im Nacken. Und dann ist plötzlich alles zu viel. Aber wie schafft man es eigentlich in solchen Momenten, einen kühlen Kopf zu bewahren? Oder sich schon wieder zu beruhigen? Genau darüber wollen wir heute sprechen. Was Emotionsregulation überhaupt bedeutet, warum sie so wichtig ist und welche Tipps und Tricks uns im Alltag helfen können, mit Gefühlen umzugehen.
Weihnachtszeit
2025/12/18
In dieser Folge werden wir über die verschiedenen Facetten der Weihnachtszeit sprechen. Wir alle kennen die freudigen Momente sowie die Herausforderungen, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen. Wir zeigen euch Wege, wie wir die Feiertage positiv und stressfreier gestalten können: also, ab in den Schlitten, schnallt euch an und lasst uns gemeinsam in die Welt der Familienfeste eintauchen!
ADHS
2025/12/04
Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene betrifft und das oft noch mit Vorurteilen belegt ist. Es geht um ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Wir schauen uns an, was ADHS eigentlich bedeutet, wie es sich im Alltag zeigt und welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sind. Außerdem sprechen wir darüber, wie Betroffene und ihr Umfeld besser damit umgehen können.
Wut-Ausbruch
2025/11/20
Heute sprechen wir über Wutausbrüche bei Kindern und Jugendlichen - diese Momente, wenn aus kleinen Konflikten plötzlich riesige Dramen werden. Wir schauen darauf, was hinter den Ausrastern steckt, in welchem Maße sie in der Entwicklung völlig normal sind und wie ihr als Eltern Eure Kinder in solchen Situationen am besten unterstützen könnt.
Social Media
2025/11/06
Also ganz ehrlich - die meisten Jugendlichen checken ihr Handy gefühlt alle 5 Minuten. Morgens nach dem Aufstehen, in der Pause, vor dem Schlafengehen. Social Media ist einfach immer da. Und nicht nur in Form von Unterhaltung, dort läuft das ganze Leben: Freunde, Trends, Nachrichten, sogar die Hausaufgaben manchmal. Aber was macht das eigentlich mit einem, wenn man ständig online ist? Wann wird es zu viel? Und kann man überhaupt noch richtig abschalten? Wir sprechen heute über den ganz normalen Social Media Alltag von Kindern und Jugendlichen, was dabei hilft, gesund zu bleiben und wo es schwierig wird.
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