
Werben im Podcast: Der Tiergestützte Podcast
Dieser Podcast hat
43 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Katrin und MarieExplizit
Nein
Erstellt am
2025/11/12
Neueste Episode
2026/10/21
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage
Beschreibung
Der tiergestützte Podcast nimmt dich mit in unseren TGI-Alltag: unterschiedliche Tierarten, vielfältige Klientinnen und echte Herzmomente. Wir sprechen über Themen, die uns in der Praxis bewegen, holen Expertinnen aus der TGI ans Mikro und geben Einblicke in Chancen, Herausforderungen und besondere Begegnungen. Auch die Community wird aktiv einbezogen – für mehr Sichtbarkeit und Austausch rund um tiergestützte Interventionen.
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Achtsamkeit in der tiergestützten Intervention: Methoden & Impulse mit Lena Kuna
2026/10/21
#42 Wie können wir Achtsamkeit in die tiergestützte Intervention integrieren? Was verändert sich, wenn wir genauer hinschauen, bewusster wahrnehmen und sowohl uns selbst als auch den Tieren mehr Aufmerksamkeit schenken?
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt begrüßen wir Lena Kuna. Sie ist Heilerziehungspflegerin, Achtsamkeitstrainerin, Fachkraft für tiergestützte Intervention und Erlebnispädagogin. Seit vielen Jahren arbeitet sie tiergestützt und hat das LaKuna Herzenszaubertraining entwickelt.
Gemeinsam sprechen wir darüber, was Achtsamkeit für die tiergestützte Arbeit bedeutet und wie sie ganz praktisch in pädagogische und therapeutische Angebote einfließen kann. Dabei geht es um unterschiedliche Konzepte, systemisch-therapeutische Ansätze und die Frage, wie wir Begegnungen zwischen Mensch und Tier bewusster gestalten können.
Wie gelingt es, im oft bewegten Alltag innezuhalten? Wie können wir unsere eigene Wahrnehmung schärfen und die Signale der Tiere besser erkennen? Und wie schaffen wir Situationen, in denen sowohl Menschen als auch Tiere mit ihren Bedürfnissen gesehen werden?
Lena teilt ihre Erfahrungen und gibt zahlreiche Anregungen für die eigene tiergestützte Praxis. Eine Folge für alle, die ihre Arbeit reflektieren, neue Perspektiven kennenlernen und Achtsamkeit nicht nur als Begriff verstehen, sondern bewusst in ihre Arbeit mit Mensch und Tier integrieren möchten.
🌿 Mehr über Lena und ihre Arbeit:www.mitdirundtier.de
Dreiecksmodell & Diamantmodell in der TGI – Welches Modell passt zu meinem Einsatz?
2026/10/14
#41 Wie gestalten wir tiergestützte Intervention so, dass sie für alle Beteiligten funktioniert für die Klient*innen, die Fachkräfte und natürlich für die Tiere? Und welches Modell passt eigentlich zu welchem Einsatz?
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt dreht sich alles um das tiergestützte Dreiecksmodell und das Diamantmodell. Wir erklären, was die beiden Modelle unterscheidet und wie sich die Rollen der beteiligten Fachkräfte gestalten.
Im Dreiecksmodell übernimmt eine Fachkraft sowohl die Verantwortung für das Tier als auch die pädagogische oder therapeutische Arbeit mit den Klient*innen. Im Diamantmodell kommt eine weitere Fachkraft hinzu: Die tiergestützte Fachkraft begleitet und unterstützt eine pädagogische oder therapeutische Fachkraft bei ihrer Arbeit.
Wir schauen uns beide Modelle genauer an, sprechen über ihre jeweiligen Vor- und Nachteile und teilen unsere persönlichen Erfahrungen aus der Praxis. Welche Chancen entstehen durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte? Welche Herausforderungen können sich ergeben? Und was sollte bei der Entscheidung für ein Modell unbedingt berücksichtigt werden?
Außerdem starten wir mit einem wunderbaren Herzmoment von Marie, der zeigt, wie wertvoll die Vernetzung innerhalb der TGI-Community sein kann. Denn wenn tiergestützt arbeitende Menschen zusammenarbeiten, Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen, können sie gemeinsam das Beste für die Tiere möglich machen.
Und natürlich gibt es am Ende wieder eine Methode für deine praktische Arbeit.
Eine Folge für alle, die sich mit den Grundlagen, der Gestaltung und der Qualität tiergestützter Intervention beschäftigen – mit fachlichem Wissen, ehrlichen Einblicken und Impulsen für die eigene Praxis.
Tiergestützte Therapie neu gedacht: Tierwohl, Zustimmung & tierassoziierte Therapie mit Jacqueline Boitier
2026/10/07
#40 Was bedeutet es eigentlich, tiergestützt zu arbeiten und was verändert sich, wenn wir unseren Blickwinkel erweitern?
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir Jacqueline Boitier, Ergotherapeutin aus der Schweiz, zu Gast. Sie nimmt uns mit in ihre Arbeit mit tiergestützter Therapie und in die tierassoziierte Therapie – also in therapeutische Ansätze, bei denen das Thema Tier im Mittelpunkt steht, auch wenn kein Tier anwesend ist.
Jacqueline bringt nicht nur zahlreiche Methoden und konkrete Impulse mit, sondern stellt vor allem viele Fragen, die zum Nachdenken über die eigene tiergestützte Arbeit anregen.
Wir sprechen über Ethik, Tierwohl, Nähe und Distanz und die Zustimmung des Tieres. Denn geht es wirklich nur darum, ein Nein des Tieres zu erkennen und zu respektieren? Oder müssen wir nicht genauso aufmerksam dafür sein, wann ein Tier Ja sagt und eine Begegnung aktiv mitträgt?
Auch die Frage, wie wir es eigentlich rechtfertigen, Geld für den Einsatz eines Tieres zu nehmen, führt uns mitten hinein in grundsätzliche Überlegungen zu unserer professionellen Haltung.
Und wir schauen darauf, was diese Themen mit der Arbeit mit Kindern machen können: Wo dürfen und sollen wir Kindern ermöglichen, ein Nein auszusprechen? Wo können wir Zustimmung und Selbstbestimmung stärken?
Jacqueline ist außerdem als Dozentin an verschiedenen Instituten in der Schweiz tätig und bringt dadurch noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Ausbildung, Ethik und professionelle tiergestützte Arbeit mit.
Eine inhaltlich sehr volle Folge mit zahlreichen Methoden, ethischen Fragen und Denkanstößen – für alle, die ihre eigene Arbeit mit Tieren reflektieren und vielleicht auch einmal bewusst die Perspektive wechseln möchten.
Jacqueline Boitier auf Instagram:@jacqueline.boitier
Wie Alpakas ohne Körperkontakt Soldat*innen mit PTBS im Herzen berühren – Andreas Meyer über Ausstieg, Neuanfang & TGI
2026/09/23
#39 Was passiert, wenn ein Leben, das lange von Verantwortung, Leistung und hohen beruflichen Positionen geprägt war, plötzlich nicht mehr funktioniert? Und wie kann daraus ein völlig neuer Weg entstehen?
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir mit Andreas Meyer über seinen außergewöhnlichen Lebensweg und seinen persönlichen Neuanfang. Andreas war viele Jahre als Soldat tätig, unter anderem im Auslandseinsatz, und arbeitete anschließend in hohen Positionen in der Automobilindustrie – zunächst in Deutschland und später international für Amerika.
Irgendwann kam der Breakdown. Andreas erzählt offen davon, was dieser Einschnitt für ihn bedeutet hat und wie er schließlich seinen Weg in die tiergestützte Intervention (TGI) gefunden hat.
Heute bietet er an seinem Forsthaus tiergestützte Intervention für Soldat*innen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) an. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Therapeutinnen und unter ärztlicher Begleitung entwickelt er Therapiewochen, in denen die Teilnehmerinnen mit seinen Alpakas arbeiten.
Und genau hier liegt etwas ganz Besonderes: Alpakas sind keine Kuscheltiere. Sie wahren ihre Individualdistanz und suchen nicht automatisch körperliche Nähe. Gerade diese natürliche Distanz kann Menschen mit PTBS entgegenkommen, die Berührung und Nähe möglicherweise als belastend erleben. Die Begegnung muss nicht über Körperkontakt entstehen. Beziehung kann auch aus sicherer Entfernung wachsen – durch Beobachtung, gemeinsames Erleben und das vorsichtige Annähern aneinander.
Wir sprechen darüber, was PTBS bedeutet, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung auf das Leben auswirken kann und welche Möglichkeiten tiergestützte Intervention in einem professionellen, interdisziplinären Setting eröffnen kann.
Andreas nimmt uns außerdem mit in seine Erfahrungen beim Aufbau seines eigenen Angebots und erzählt, warum er heute Menschen berät, die sich mit tiergestützter Intervention selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten.
Eine Folge mit sehr viel Tiefgang, persönlichen Einblicken und Inspiration – über Soldaten, PTBS, Neuanfang, psychische Gesundheit, Alpakas, Selbstständigkeit und die vielfältigen Möglichkeiten tiergestützter Intervention.
📩 Kontakt zu Andreas Meyer:[email protected]
Tiergestützte Intervention mit Insekten: Gottesanbeterinnen
2026/09/16
#38 Was haben Gottesanbeterinnen, Achatschnecken und andere „ungeliebte“ Tiere mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht zunächst denkt!
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt ist Janine von Ratten-Scharfinesse zu Gast. Sie berichtet von ihrer Arbeit mit Gottesanbeterinnen und gibt uns Einblicke in die Möglichkeiten, Insekten und andere eher ungewöhnliche Tierarten in die tiergestützte Arbeit einzubeziehen.
Ratten-Scharfinesse – Website
Dabei geht es nicht nur um die Tiere selbst, sondern vor allem um ihren Mehrwert für Kinder, Jugendliche und das Ökosystem. Denn gerade Tiere, die viele Menschen zunächst mit Ekel oder Ablehnung verbinden, können einen ganz neuen Zugang zu Natur und Umwelt schaffen.
Was passiert, wenn Kinder ein Insekt aus nächster Nähe kennenlernen? Sie werden neugierig, stellen Fragen und beginnen, ihre Umgebung aufmerksamer wahrzunehmen. Plötzlich wird ein kleines Tier am Wegesrand interessant: Wo lebt es? Was braucht es? Welche Rolle spielt es in unserem Ökosystem? Und wie können wir ihm begegnen, ohne ihm zu schaden?
Wir sprechen über Gottesanbeterinnen, Insekten, Achatschnecken und tiergestützte Intervention mit ungewöhnlichen Tierarten – und darüber, wie Begegnungen mit diesen Tieren dazu beitragen können, Naturverbundenheit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern.
Eine Folge über Tiere, die häufig übersehen oder sogar abgelehnt werden – und darüber, welches pädagogische Potenzial gerade in ihnen steckt.
Denn tiergestützte Arbeit muss nicht immer Hund, Pferd oder Kaninchen bedeuten. Manchmal beginnt eine wertvolle Begegnung mit einem Tier, das ganz klein ist und auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als „besonders“ wahrgenommen wird.
Stadttaubenhilfe: Tierschutz, Aufklärung & tiergestützte Intervention
2026/09/09
#38 Was haben Stadttauben eigentlich mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt.
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir gleich drei wunderbare Gäste zu Besuch: Friederike und Raissa aus Kassel sowie Penelope aus Dortmund-Lünen. Sie engagieren sich ehrenamtlich in der Stadttaubenhilfe und nehmen uns mit in ihre Arbeit.
Wir sprechen darüber, woher unsere Stadttauben eigentlich kommen, warum sie auf unsere Unterstützung angewiesen sind und was hinter vielen Vorurteilen gegenüber diesen Tieren steckt. Vor allem aber geht es um die Frage: Was hat Stadttaubenhilfe mit tiergestützter Intervention zu tun?
Denn tiergestützte Arbeit bedeutet für uns nicht nur, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen, die wir aktiv in unserer Arbeit einsetzen. Tierschutz beginnt auch bei den Tieren, die mitten unter uns leben und die wir oft übersehen.Stadttauben gehören genauso zu unserer Umwelt wie all die anderen Tiere, denen wir im Alltag begegnen.
Wir sprechen darüber, wie wir als tiergestützt arbeitende Menschen die Stadttaubenhilfe unterstützen können, warum Aufklärung so wichtig ist und wie wir Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren können, genauer hinzuschauen, Vorurteile zu hinterfragen und Verantwortung für Tiere zu übernehmen.
Eine Folge über Stadttauben, Tierschutz, Tierwohl, Ehrenamt, Aufklärung und die Verantwortung, die wir als Menschen tragen – und darüber, warum es sich lohnt, auch den Tieren Aufmerksamkeit zu schenken, die nicht Teil unserer pädagogischen Arbeit sind.
Stadttaubenhilfe KasselInstagram: @stadttaubenhilfe_kassel
Stadttaubenhilfe Dortmund/LünenInstagram: @stadttaubenhilfedortmundluenen
Cher AmiInstagram: @cherami_nev
Infomaterial zur TaubenhilfeTaubenhilfe – Infomaterial
Außerdem findet ihr hier weitere tolle Menschen, die sich für Tiere einsetzen:
Igelstation KasselPechvogel Pflegestelle
Cher Ami nimmt aktuell am SpardaVereint-Voting teil und kann mit etwas Glück eine Förderung von 3.000 € erhalten.
Wenn ihr die Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr einmal täglich für das Projekt abstimmen:
Jetzt für Cher Ami abstimmen 🕊️
Jede Stimme zählt!
Tiere für die TGI auswählen: Tierschutz, Zucht, Rasse & die richtige Entscheidung
2026/09/03
#37 Wie kommen unsere Tiere eigentlich zu uns? Und worauf achten wir, wenn wir ein neues Tier in unser Leben holen – besonders dann, wenn es später Teil der tiergestützten Intervention (TGI) werden soll?
In dieser persönlichen und meinungsstarken Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir darüber, wie wir unsere Tiere ausgewählt haben: Kommen sie aus dem Tierschutz, von Privatpersonen oder aus der Zucht? Warum haben wir uns genau für diese Tiere entschieden? Und welche Rolle spielen Rasse, Alter, Charakter, Herkunft und individuelle Bedürfnisse bei der Auswahl?
Wir sprechen außerdem über die Frage, ob unsere Tiere in erster Linie Familientiere oder Interventionsbegleittiere sind und wie wir diese Rollen miteinander verbinden. Denn nicht jedes Tier muss für die tiergestützte Arbeit geeignet sein und nicht jedes Tier, das geeignet wäre, muss auch eingesetzt werden.
Dabei schauen wir auf ganz unterschiedliche Tierarten und unsere persönlichen Erfahrungen: Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Esel und Pferde. Wie lernen wir Tiere kennen? Was ist uns bei der Auswahl wichtig? Und welche Verantwortung übernehmen wir, wenn wir ein Tier in unser Leben holen?
Eine ehrliche Folge über Tieranschaffung, Tierschutz, Zucht, Tierwohl, Charakter, Verantwortung und die Frage, welches Tier wirklich zu uns und unserem Leben passt.
Tod und Trauer in der TGI: Umgang mit Verlust, Abschied & Erinnerungen
2026/08/27
#36 Eine Folge, vor der wir uns lange gedrückt haben – und die wir jetzt endlich aufgenommen haben. In dieser Folge von tiergestützt.beherzt geht es um ein Thema, das schwerfällt und gleichzeitig untrennbar zum Leben mit Tieren gehört: Tod, Verlust und Trauer.
Wir sprechen offen über Verluste, die wir selbst erlebt haben, und darüber, wie wir mit diesen Erfahrungen umgegangen sind. Was macht der Tod eines Tieres mit uns? Wie finden wir Worte für Trauer und Abschied?
Aber auch in der tiergestützten Intervention (TGI) begegnen wir dem Thema Tod. Wir sprechen darüber, wie wir Tod und Trauer mit Klient*innen thematisieren können, welche Rituale beim Abschied helfen können und wie Erinnerungen an ein verstorbenes Tier sichtbar und lebendig bleiben dürfen.
Dabei werfen wir auch einen Blick auf unseren gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod. Warum fällt es uns so schwer, über Sterben, Verlust und Trauer zu sprechen? Und was können wir verändern, damit Tod wieder mehr Raum bekommen darf?
Eine sehr persönliche und emotionale Folge über Tod, Trauer, Abschied, Verlust, Tierwohl und die besonderen Beziehungen zwischen Mensch und Tier.
Eine Folge, die nicht leicht war – aber von der wir glauben, dass sie wichtig ist.
Ratten in der tiergestützten Intervention: Haltung, Training & Tierwohl mit Melissa Fittig
2026/08/19
#35 In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir Melissa Fittig von Systemische Pfoten zu Gast. Sie arbeitet tiergestützt mit Ratten und Hunden und nimmt uns mit in die besondere Welt der Ratten in der tiergestützten Intervention.
Wie kam Melissa überhaupt zu den Ratten? Welche Haltungsbedingungen und Bedürfnisse haben Ratten und was müssen Fachkräfte beachten, wenn sie Ratten tiergestützt einsetzen möchten? Wir sprechen über Tierwohl, Tierschutz und darüber, welche Verantwortung mit der Haltung und dem Einsatz dieser besonderen Tiere verbunden ist.
Melissa erzählt von einzelnen Ratten, besonderen Herzmomenten mit ihren Klient*innen und davon, welche Beziehungen zwischen Mensch und Tier entstehen können. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen, die die Arbeit mit Ratten mit sich bringt – unter anderem bei der medizinischen Versorgung und wenn wir uns von einem Tier verabschieden müssen.
Außerdem erfahren wir, wie Melissa ihre Ratten trainiert, welche Bedeutung freiwillige Kooperation und eine gute Beziehung im Training haben und warum es so wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres ernst zu nehmen.
Eine Folge über Ratten in der tiergestützten Pädagogik, Tierwohl, Tierschutz, artgerechte Haltung, Training und die besonderen Begegnungen zwischen Mensch und Tier.
Mehr über Melissa und ihre Arbeit findet ihr bei Systemische Pfoten.
Praktikum & Hospitation in der TGI
2026/08/12
#34 Wie sieht ein Praktikum oder eine Hospitation in der tiergestützten Intervention (TGI) eigentlich aus? Und wie können Praktikantinnen und Hospitantinnen sinnvoll in die praktische Arbeit mit Tieren integriert werden?
In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen Katrin und Marie über ihre Erfahrungen mit Praktika und Hospitationen in der tiergestützten Arbeit. Wir zeigen, welchen Mehrwert Hospitationen für angehende Fachkräfte und Interessierte bieten können und welche Herausforderungen entstehen, wenn Menschen unsere Einsätze begleiten.
Wir sprechen über konkrete Situationen aus der Praxis, die Gestaltung von Praktika und Hospitationen in der TGI und darüber, welche Rahmenbedingungen wichtig sind. Außerdem geht es um die Frage, was in einen Einsatz- oder Hospitationsvertrag gehört und wie eine gute Vorbereitung und Begleitung aussehen kann.
Denn Hospitation bedeutet nicht nur Zuschauen: Es geht um Wissensweitergabe, fachlichen Austausch, Reflexion und einen verantwortungsvollen Einblick in die tiergestützte Intervention – immer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Tieren, Klient*innen und Fachkräften.
Zu Beginn erwartet euch ein besonderer Herzmoment von zwei Menschen, die sich während eines Praktikums kennengelernt haben.
Und natürlich gibt es am Ende wieder eine Methode für die TGI-Praxis zum Mitnehmen.
Eine Folge für alle, die selbst ein Praktikum oder eine Hospitation in der TGI anbieten, suchen oder sich für den Einstieg in die tiergestützte Arbeit interessieren.
Tierethik, Glück & Herausforderungen – ehrliche Fragen aus der Welt der tiergestützten Intervention
2026/08/05
#33 In dieser Folge von tiergestützt.beherzt wird es persönlich. Gemeinsam beantworten wir Fragen aus dem Kartenset „Darf ich dich das fragen?“ von Hotel Matze – übertragen auf die Welt der tiergestützten Intervention (TGI).
Wir sprechen über unsere größten Herausforderungen und Enttäuschungen, prägende Tierbegegnungen und die Themen, die wir in der TGI künftig bewegen möchten. Dabei geht es immer wieder um Tierethik, unsere persönliche Haltung und die Verantwortung, die wir gegenüber unseren Tieren, unseren Klient*innen und uns selbst tragen.
Außerdem stellen wir uns die spannende Frage: Wer ist die glücklichste Person, die wir in der TGI kennen – und was macht dieses Glück aus? Wir sprechen darüber, warum das Leben mit Tieren unendlich bereichernd sein kann und gleichzeitig auch Abschied, Tod und Trauer unweigerlich dazugehören.
Wie immer beginnt die Folge mit einem berührenden Herzmoment. Zum Abschluss erwartet euch außerdem eine alltagstaugliche Methode, die dabei helfen kann, schwierigen Aufgaben die Schwere zu nehmen und den ersten Schritt leichter zu machen.
Eine ehrliche Folge über Haltung, Glück, Verantwortung, Tierethik und die Fragen, die uns als Fachkräfte wirklich bewegen.
Pferde, TGI & starke Netzwerke – tiergestützt.beherzt zu Gast bei Psycholohü
2026/07/29
#32 Diesmal tauschen wir die Rollen: Katrin und Marie sind zu Gast im Podcast Psycholohü und sprechen mit Carina und Lea über ihren Weg in die tiergestützte Intervention (TGI).
Wie sind wir eigentlich zur tiergestützten Arbeit gekommen? Was bedeutet TGI überhaupt und welche Tierarten eignen sich für unterschiedliche Zielgruppen und Einsatzbereiche? Wir geben Einblicke in unsere praktische Arbeit und sprechen darüber, was für uns dabei wirklich zählt: Wertschätzung, Gesehenwerden und eine verantwortungsvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Es geht aber auch um das, was die tiergestützte Arbeit mit uns selbst macht. Um Verantwortung gegenüber unseren Tieren, unseren Klient*innen und uns selbst, um eigene Grenzen und darum, warum ein gutes Netzwerk so wichtig ist.
Zum Abschluss wird es persönlich: Was hilft uns beim Runterkommen? Was war das Schönste an unserem Tag? Und was wünschen wir uns für die Tierwelt?
Den Herzmoment zu Beginn der Folge hört ihr vom Schriftsteller Urs Mannhart.
Mehr zu unseren Gästen und Psycholohü:
→ Alle Folgen von Psycholohü→ Psycholohü auf Instagram→ Urs Mannhart
Eine Folge über tiergestützte Intervention, Tierwohl, Verantwortung, Beziehung und unsere ganz persönliche Sicht auf die Arbeit mit Mensch und Tier.
Tiertraining auf Augenhöhe: Kirsten Berger über positive Verstärkung & Tierwohl in der TGI
2026/07/22
#31 In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir mit Kirsten Berger, Hundetrainerin, Leiterin der Lernwelt Hund und Vorstandsmitglied des IBH. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf modernes Tiertraining – auf Augenhöhe, fair, bedürfnisorientiert und frei von aversiven Methoden.
Wir sprechen darüber, warum Training nicht anstrengend sein muss, sondern sich ganz selbstverständlich in den Alltag integrieren lässt. Oft setzen wir uns selbst und unseren Tieren zu hohe Ansprüche. Dabei reichen häufig wenige, lebensrelevante Signale und eine vertrauensvolle Beziehung, um gemeinsam entspannt durchs Leben zu gehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Exit Target und die Frage, wie wir unseren Tieren mehr Freiwilligkeit, Mitbestimmung und echte Wahlmöglichkeiten im Training und in der tiergestützten Intervention ermöglichen können.
Außerdem sprechen wir über den Druck, den viele tiergestützte Fachkräfte empfinden: Unsere Tiere sollen funktionieren, jederzeit einsatzbereit sein und keine "Baustellen" haben. Doch was, wenn genau das nicht der Realität entspricht? Wir plädieren dafür, unsere Tiere auch in herausfordernden Phasen achtsam zu begleiten, statt Perfektion zu erwarten.
Auch wenn wir in dieser Folge häufig über Hunde sprechen, richten sich die Inhalte ausdrücklich an alle Fachkräfte der tiergestützten Intervention. Die besprochenen Prinzipien lassen sich auf viele Tierarten übertragen und geben wertvolle Impulse für eine respektvolle, beziehungsorientierte Zusammenarbeit.
Eine Folge über Vertrauen, Beziehung, positive Verstärkung und den Mut, Druck loszulassen – für mehr Tierwohl und mehr Leichtigkeit in der tiergestützten Arbeit.
Tier abgeben – wann ist es der richtige Zeitpunkt? Verantwortung & Tierwohl in der TGI
2026/07/15
#30 In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir über ein Thema, das viele Tierhalter*innen und Fachkräfte in der tiergestützten Intervention bewegt: Was passiert, wenn sich die Wege von uns und unseren Tieren trennen?
Wir blicken auf Situationen zurück, in denen wir Tiere abgegeben haben, sprechen offen über die Hintergründe und darüber, wie schwer diese Entscheidungen sein können. Außerdem berichtet Katrin von einer aktuellen Situation mit ihren Tinkerstuten und nimmt euch mit in ihre Gedanken und den Entscheidungsprozess.
Gemeinsam sprechen wir darüber, woran wir erkennen können, dass eine Abgabe manchmal der richtige Weg ist – nicht aus Aufgeben, sondern aus Verantwortung gegenüber Mensch und Tier.
Am Ende der Folge geht es um Selbstfürsorge, die Reflexion der eigenen Haltung und den Mut, die eigenen Ansprüche manchmal neu auszurichten. Denn verantwortungsvolle Tierhaltung bedeutet auch, ehrlich zu sich selbst zu sein und Entscheidungen zu treffen, die langfristig allen Beteiligten guttun.
Wie immer erwartet euch zu Beginn ein berührender Herzmoment. Zum Abschluss stellen wir euch außerdem eine Methode aus der Praxis vor, die euch unterstützen kann, wenn ihr selbst gerade vor einer ähnlichen Entscheidung steht.
Eine ehrliche Folge über Verantwortung, Loslassen, zweite Chancen und die Erkenntnis, dass Fürsorge manchmal bedeutet, neue Wege zu ermöglichen.
Tiergestützte Intervention einfach erklärt: Der perfekte Einstieg in die TGI
2026/07/07
#29 Du interessierst dich für tiergestützte Intervention (TGI) und fragst dich, wie du am besten startest? Dann ist diese Folge der perfekte Einstieg in unseren Podcast.
Gemeinsam geben wir einen verständlichen Überblick über die Grundlagen der tiergestützten Intervention: Wir erklären die wichtigsten Begrifflichkeiten, sprechen über wissenschaftliche Studien und Erklärungsansätze der Mensch-Tier-Beziehung und zeigen, warum Tiere überhaupt eine Wirkung auf uns Menschen haben.
Außerdem beantworten wir Fragen, die sich viele angehende Fachkräfte stellen: Brauche ich eine Ausbildung oder Weiterbildung? Wie finde ich einen qualitativ hochwertigen Anbieter? Welche Rolle spielen ISAAT, ESAAT, Dachverbände und die §11-Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz?
Zum Abschluss sprechen wir darüber, wie der Einstieg nach der Weiterbildung gelingt – von den ersten Einsätzen über Versicherungen bis hin zur Preiskalkulation. Während der Folge verweisen wir außerdem auf bereits veröffentlichte Episoden, in denen einzelne Themen ausführlicher behandelt werden.
Den Herzmoment dieser Folge hört ihr von Elena Pauli von COMPAS – Institut für natur- und tiergestützte Interventionen.
Eine Folge für alle, die die Welt der tiergestützten Intervention fundiert kennenlernen und mit einer starken Basis starten möchten.
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