
Werben im Podcast: Kontrafunk: Persönlich - Ein Leben, ein Werk, ein Schicksal
Dieser Podcast hat
50 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Kontrafunk AGExplizit
Nein
Erstellt am
2025/11/19
Neueste Episode
2026/10/13
Durchschnittsdauer
56 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage
Beschreibung
Das klassische Langstrecken-Tiefeninterview mit prominenten Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur: einfühlsam, kritisch, respektvoll und mit Humor. Einzige Ausgangsbedingung: keine Agenda, keine vorgefasste Meinung – und immer erstmal Zuhören!
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Persönlich: Markus Krall – Der epochale Kampf um die Welt
2026/10/13
Für die einen ist er ein mutiger Verteidiger der Freiheit, für die anderen ein Crashprophet. Seine Bücher stehen regelmäßig auf der Spiegel-Bestseller-Liste und sein letztes Buch „Götterdämmerung“ ist gerade erschienen, während er bereits an dem nächsten schreibt.
Mit Susanne Gerlach spricht der promovierte Volkswirt und Autor Markus Krall über seine Kindheit bei den Benediktinern, seine Jahre in Japan und wie er relativ früh eine intuitive Beziehung für den Markt entwickeln konnte. Rhetorisch brillant und messerscharf formuliert er, warum er für das heutige Deutschland nicht mehr kämpfen würde und aus dem Auge des Finanzhurrikans aufs Land geflüchtet ist.
Persönlich: Uwe Boll – Filme wie Fausthiebe
2026/10/06
Uwe Boll ist Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. Er drehte mit Stars wie Geraldine Chaplin oder Ben Kingsley und ist eine der schillernden Figuren im Filmgeschäft. Sein letzter Film „Citizen Vigilante“ führte vor wenigen Wochen zu einem veritablen Skandal, weil die deutsche FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) dem Film keine Freigabe erteilen wollte. Dank Elon Musk, der „Citizen Vigilante“ auf X zeigte, erreichte er dennoch ein Millionenpublikum. Im Gespräch schildert Uwe Boll, der in Deutschland und Kanada lebt, seinen Werdegang, seine Erfolge und Misserfolge, und wie sein Hobby, der Boxkampf, seine Sicht auf die Welt verändert hat.
Persönlich: Walter van Rossum – Unser Leben ist ein Blindflug
2026/09/29
Persönlich: Walter van Rossum – Unser Leben ist ein Blindflug
[Susanne Gerlach im Gespräch mit Walter van Rossum]
Walter van Rossum ist Autor medienkritischer Bücher wie „Meine Sonntage mit ,Sabine Christiansen‘“ oder „Meine Pandemie mit Professor Drosten“. Er ist ein Urgestein der Medienbranche und hat über vier Jahrzehnte hinweg für Flaggschiffe des öffentlich-rechtlichen und printmedialen Establishments wie Deutschlandfunk, „Zeit“, FAZ, „Freitag“ oder den WDR geschrieben, bevor der „Rauswurf“ kam. Er ist ein kritischer Geist der Gegenöffentlichkeit und spricht über die Misere der Vergeblichkeit einer Rhetorik der Rechthaberei, seine Liebe zu Jean-Paul Sartre, die Bedrohung von Freundschaften durch Corona und einen anderen Freiheitsbegriff.
Persönlich: Bernd Stegemann und der Triumph der Liebe
2026/09/22
Der bekannte Dramaturg Bernd Stegemann spürt den Verletzungen und Beschädigungen seiner Elterngeneration nach, die auch in seinem Leben ihre Spuren hinterlassen haben. In der westfälischen Provinz aufgewachsen, verschlägt es ihn nach dem Abitur nach Berlin und Hamburg, wo er neben Philosophie und Germanistik vor allem Regie an der Schauspielschule studiert. Dabei hat seinen Werdegang ganz entscheidend das von Pierre Marivaux verfasste Theaterstück „Triumph der Liebe“ in der Inszenierung von Luc Bondy geprägt. Wie es dazu kam und was genau man sich unter der Arbeit des Dramaturgen vorzustellen hat, schildert er im Gespräch mit Markus Vahlefeld.
Persönlich: Leif-Erik Holm – Vom Radio zur Politik
2026/09/15
Zurzeit pendelt er zwischen Berlin, wo er sein Mandat als Bundestagsabgeordneter erfüllt, und Schwerin, wo er als Spitzenmann der AfD für den Landtag kandidiert. Da bleibt nicht viel Zeit zum Essenkochen für die Familie, was er ganz gerne tut, oder zum Besuch von Fußballspielen oder Theateraufführungen. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich erzählt Leif-Erik Holm, wie er als 19-Jähriger die Wende erlebt hat, wie er Radiomoderator wurde und wie er eine Weltreise machte, die ihn bis nach Samoa führte, wo die deutsche Kolonialvergangenheit noch so präsent ist, dass es die klassische Kehrwoche gibt.
Persönlich: Ali Utlu - Zwischen allen Stühlen
2026/09/08
Der Publizist Ali Utlu ist in Deutschland geboren, aufgewachsen, hat hier seine Ausbildung gemacht und gearbeitet. Dennoch ist Herr Utlu weiterhin Türke, obwohl er nicht mehr in die Türkei reisen kann. Von Linken und Liberalen in Deutschland wird er als islamophob geächtet, von den Rechten seines Türkisch-Seins wegen abgelehnt. Seine politische Heimatlosigkeit ist ein Spiegelbild seiner biografischen Entwurzelung.
Persönlich: Michael Klonovsky - Das Paradies ist voll.
2026/09/01
Michael Klonovsky ist der Mann, der sagt, was andere nur denken, und dabei keine Angst vor Anfeindungen hegt. Als Autor und Blog-Schreiber der „Acta diurna“ und ehemaliger Ressortleiter beim „Focus“ seziert er den Zeitgeist mit eleganter Bosheit. Im Gespräch gibt er Einblicke in sein Leben im Osten Deutschlands und seine ungewöhnliche Karriere vom Maurer, Gabelstaplerfahrer und Bücherdieb zum Journalisten, Autor und Politikberater. Obwohl er kein Parteimitglied ist, sieht er in der Existenz der AfD eine Notwendigkeit und formuliert, dass der Gesinnungsstaat im Westen viel smarter sei als in der DDR.
Persönlich: Ulrich Siegmund – Duftnote Frischer Wind
2026/08/25
Mit 19 Jahren schon politisch engagiert, die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Turbo-Tempo absolviert und jetzt, mit 35, auf dem Weg, der jüngste deutsche Ministerpräsident zu werden, sofern die AfD in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erringt. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich erzählt Siegmund von seiner Schulzeit, seiner Familie, seinen Freunden, seinen Reisen und von seinem Leibgericht Rinderbraten, den er auch gerne selber zubereitet. Vor seiner Schlagfertigkeit und Offenherzigkeit kapitulieren sogar politische Gegner, weshalb sie zu immer niederträchtigeren Mitteln greifen – nur um festzustellen: der Mann hat Nerven wie Draht.
Persönlich: Erika Steinbach – Heimat, Politik, Musik
2026/08/18
Erika Steinbach ist Vorsitzende der Desiderius Erasmus Stiftung. Geburt in Westpreußen, Flucht nach Deutschland, Schulzeit, Beruf und politische Karriere in Hanau bei Frankfurt. Von 1990 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU. Obwohl ihr die Musik nicht in die Wiege gelegt wurde, war sie ihr Leben lang begeisterte Geigerin und musizierte in Berufsorchestern. Von einem Leben in der Politik, das immer eine eigene Begleitmusik hatte und Frau Steinbach zwischen vielen Stühlen sitzen ließ.
Persönlich: Roger Köppel - Der gutgelaunte Widersprecher
2026/08/11
Wenn es brenzlig wird im Leben des „Weltwoche“-Eigentümers und Chefredaktors, dann betrachtet er seine Situation wie mit den Augen eines Filmzuschauers. So hat er schon die frühen Katastrophen seiner Jugend durchgestanden, da er als Teenie seine Eltern verlor, und so hält er die Anfeindungen der Gegner aus, die ihm seine politische Unbefangenheit – vom publizistischen Erfolg ganz zu schweigen – übelnehmen. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich erzählt Köppel von den Stationen seiner Karriere, seinen Ängsten und Vorlieben sowie seinem Lebensprinzip: dem Widerspruch.
Persönlich: Justus Frantz - Musik ist der Weg zwischen zwei Noten
2026/08/04
Justus Frantz gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten der klassischen Musik. Er war der Mann der ZDF-Serie Achtung Klassik und der Gründer des Schleswig-Holstein Musikfestivals. Geschmückt mit Auszeichnungen wie Bambi, Grammy oder die Goldene Kamera, ist er nun so etwas wie eine Persona non grata.
Im Gespräch mit Susanne Gerlach, spricht er über seine frühen Erfahrungen in den Zeiten von Flucht und Vertreibung, seiner ersten Begegnung mit Herbert von Karajan und seiner Freundschaft mit Leonard Bernstein und Helmut Schmidt. Unermüdlich strebt er danach deutsche Kultur in Russland in schwierigen Zeiten salonfähig zu machen und tritt für eine diplomatische Lösung der Konflikte ein.
Persönlich: Gerd Gigerenzer – Vom Ertragen der Unsicherheiten in Zeiten der KI
2026/07/07
Prof. Gerd Gigerenzer ist einer der bekanntesten Psychologen auf dem Gebiet der Heuristik. Dabei war er ein erfolgreicher Musiker, bevor er sich für das Unbekannte entschied und in die Wissenschaft ging. Sein Forschungsfeld wurde das der menschlichen Entscheidungsfindungen in unsicheren Situationen, das heute direkt in die Segnungen und Abgründe der Künstlichen Intelligenz führt.
Persönlich: Norbert Bolz – Spaß, Pop, Philosophie und tiefere Bedeutung
2026/06/30
Er wollte Fußballer werden und wurde Universitätsprofessor in ziemlich nebulösen Fächern: erst Kommunikationstheorie, dann Medienwissenschaft. Durch die Medien erlangte er Bekanntheit als präzise formulierender Zeitgeistanalytiker. Da ging so lange gut, wie er im linksliberalen Mainstream blieb, in den er als proletarisches Aufsteigerkind hineingeboren wurde. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich beschreibt er seinen Weg vom intellektuellen Revoluzzer zum reaktionären Verteidiger des freien Geistes, der inzwischen wegen falscher Wortwahl auch schon Besuch von der Polizei bekam.
Persönlich: Susanne Schröter – Von der feministischen Ethnologin zur Islamkritikerin
2026/06/23
Eine dreijährige Forschungsreise nach Indonesien war der Start einer beeindruckenden akademischen Karriere als Ethnologin, die ihr nicht in die Wiege gelegt worden war. Susanne Schröter war eine der wenigen universitären Stimmen, die den Vormarsch des Islam in Deutschland kritisierten. Immer wieder mischte sie sich auch in gesellschaftliche Fragen ein, was ihr das Attribut „umstritten“ einbrachte. Bis zu ihrer Emeritierung 2025 war sie Leiterin des von ihr gegründeten Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.
Persönlich: Albert Fortell - Mit dem Kipferl durch LA
2026/06/16
Albert Fortell im Gespräch mit Susanne Gerlach
Der österreichische Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Albert Fortell berichtet über seine Schauspielkarriere zwischen Wien und Kalifornien. Er hat nicht nur in erfolgreichen Fernsehserien wie „Der Bergdoktor“, „Die Alpenklinik“ und „Schlosshotel Orth“ gespielt, sondern fasste auch in internationalen Produktionen Fuß. In Hollywood gab er den Bösewicht in „55 Lime Street“ mit Robert Wagner. Im Gespräch mit Susanne Gerlach erfahren wir, warum er sich Wien und seiner Partnerin Barbara Wussow so verbunden fühlte, dass er nach zehn Jahren Hollywood den Rücken kehrte.
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