Viele Menschen merken, dass sie viel verstehen –
und trotzdem immer wieder ähnlich reagieren.
Gedanken ziehen mit, der Körper wird eng, und der innere Spielraum scheint kleiner zu werden.
Dittmar Kruse und Bernd Stadlober sprechen über Erleben, Bewusstsein und den Spielraum, der sich öffnet, wenn wir eigene Muster und Metaphern erkennen.
Die Gespräche sind ruhige Erkundungen.
Es geht weniger um Selbstoptimierung und Techniken – als um Klarheit, Präsenz und das unmittelbare Erleben im Moment.
Ausgehend von konkreten Fragen aus dem eigenen Erleben erforschen wir, wie Denken entsteht, welche Rolle der Körper spielt – und wie sich Freiheit als etwas sehr Einfaches zeigen kann: als das, was kann.
Grundlage dieser Reihe ist Dittmars Buch
„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“.
Weitere Informationen:
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Widerstand: vom Konflikt zum Spielraum
2026/09/27
Widerstand erleben wir meist als etwas, das bremst: Wir wollen etwas tun – und ein Teil von uns will etwas anderes. Oder die Wirklichkeit entspricht nicht dem, was wir uns wünschen. Unsere Energie zieht in verschiedene Richtungen und es entsteht ein Gefühl von innerem Konflikt und Zerrissenheit.
In diesem Gespräch erkunden wir Widerstand als natürliches Phänomen und als Ausdruck unterschiedlicher Interessen. Nicht jeder Widerstand muss aufgelöst oder ausführlich untersucht werden. Manchmal ist klar, was zu tun ist. In anderen Situationen kann es sinnvoll sein, genauer wahrzunehmen: Was sind eigentlich die verschiedenen Interessen, die hier aufeinandertreffen?
Oft identifizieren wir uns mit einer Seite und erleben die andere als störenden Widerstand. Wenn beide Seiten gleichzeitig wahrgenommen werden, entsteht eine andere Möglichkeit: Der Konflikt muss nicht dadurch verschwinden, dass eine Seite gewinnt oder unterdrückt wird. Beide können als Aspekte desselben Bewusstseins sichtbar werden – und damit als Spielraum, in dem vielleicht mehr möglich ist als ein Entweder-oder.
So kann Widerstand auch helfen, Gewohnheiten und Routinen zu verlassen, neue Möglichkeiten zu entdecken und den eigenen Horizont zu erweitern. Wie beim Spiel braucht es ein Gegenüber, das nicht einfach immer nachgibt. Widerstand kann Entwicklung ermöglichen, wenn wir ihn nicht nur als Gegeneinander erleben, sondern als Teil eines Zusammenspiels.
Es geht also nicht darum, widerstandslos zu werden. Entscheidend ist, den Konflikt klarer wahrzunehmen, die unterschiedlichen Interessen ernst zu nehmen und offen dafür zu werden, wie sie zusammenwirken können. Aus einem inneren Gegeneinander kann so mehr Spielraum für Wahlmöglichkeiten, Kreativität und Lebendigkeit entstehen.
Gesprächsthemen:
👉 Widerstand und Interessenkonflikte
👉 Wenn Energie in verschiedene Richtungen zieht
👉 Akzeptieren oder sich einsetzen
👉 Beide Seiten gleichzeitig wahrnehmen
👉 Innere Zerrissenheit und Klarheit
👉 Widerstand und Gewohnheiten
👉 Spielraum statt Entweder-oder
👉 Neue Wahlmöglichkeiten entdecken
👉 Widerstand als Teil von Entwicklung
👉 Konkurrenzkampf und Zusammenspiel
Kapitel:
00:00 Was ist Widerstand?
01:12 Widerstand als Interessenkonflikt
02:22 Widerstand und Einssein
03:55 Widerstand unterdrücken oder wahrnehmen?
06:09 Innere Konflikte wahrnehmen
07:42 Vom Konflikt zum Spielraum
10:42 Widerstand und Gewohnheiten
13:00 Vom Gegeneinander zum Zusammenspiel
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Selbstbild: polieren oder pausieren?
2026/09/20
Ein Selbstbild kann hilfreich sein: Es gibt uns Orientierung über unsere Vorlieben und Abneigungen, unsere Stärken und Schwächen ... Problematisch wird es nur, wenn wir uns mit dieser Beschreibung verwechseln – und das Bild von uns wichtiger scheint als das, was wir gerade tatsächlich erleben.
In diesem Gespräch erkunden wir, wie Selbstbilder aus Erfahrungen, Erinnerungen und Verallgemeinerungen entstehen und wie sie unsere Selbstwahrnehmung und den Kontakt mit anderen prägen. Wer sich für schüchtern hält, geht vielleicht schon mit dieser Erwartung in eine Begegnung – und übersieht, dass es mit diesem Menschen gerade ganz anders sein könnte. Ein starres Selbstbild schränkt den Spielraum für Veränderung und Entwicklung ein.
Das Selbstbild verspricht dem Denken Sicherheit und Vorhersehbarkeit. Aber es bleibt eine schematische Darstellung, ähnlich wie ein Navi nicht die Wirklichkeit einer Stadt zeigt. Im direkten Erleben zeigt sich, was in dieser Beschreibung nicht abgebildet ist: neue Möglichkeiten, Offenheit, Kreativität und Lebendigkeit. So erwacht das Gefühl für die Einzigartigkeit dieses Moments.
Es geht nicht darum, das Selbstbild abzuschaffen. Manchmal ist es sinnvoll, ein zu enges oder negatives Selbstbild bewusst zu erweitern und aufmerksam für Gegenbeispiele zu werden. Eine andere Möglichkeit ist, das Selbstbild für den Moment zu pausieren und wahrzunehmen: Wie ist das Erleben jetzt, bevor ich mich beschreibe? So kann die Aufmerksamkeit sich der gegenwärtigen Wirklichkeit zuwenden statt dem Bild, das wir von uns haben.
Gesprächsthemen:
· Selbstbild und Selbstbeschreibung
· Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung
· Fremdbilder und Erwartungen
· Scham und die Schutzfunktion des Selbstbildes
· Denken, Orientierung und Sicherheit
· Direktes Erleben und Präsenz
· Selbstbild aufpolieren oder pausieren
· Spielraum, Entwicklung und Kreativität
· Rollen und Identifikation
· Offenheit, Freiheit und Lebendigkeit
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Angst – sind die Gedanken wahr?
2026/09/06
Wenn wir Angst fühlen, halten wir oft die Gedanken und Befürchtungen für wahr, die mit ihr verbunden sind. Was ändert sich, wenn wir nicht gegen das Gefühl ankämpfen, sondern wahrnehmen, was gerade wirklich geschieht?
Ausgehend von einem verletzten Kind erkunden wir in diesem Gespräch den Unterschied zwischen dem direkten Erleben und den Sorgen, was als Nächstes passieren könnte.
Dabei spielt auch die Sprache eine Rolle: Was ändert sich, wenn wir die Energie, die wir spüren, nicht sofort „Angst“ nennen, sondern als „Aufregung“ erleben? Am Beispiel von Prüfungsangst wird deutlich, wie dieselbe Energie als bedrohlich erlebt werden kann – oder als Wachheit und Klarheit in einem besonderen Moment.
Gefühlen Raum zu geben heißt nicht, jeden Gedanken für wahr oder wichtig zu halten. Wenn die Aufmerksamkeit sich von Befürchtungen löst und sich dem zuwendet, was wirklich geschieht, öffnet sich Spielraum.
Gesprächsthemen:
· Angst und Befürchtungen
· Gefühlen Raum geben
· Gedanken und Vorstellungen
· Angst oder Aufregung?
· Aufmerksamkeit und unmittelbares Erleben
· Prüfungsangst
· Energie, Wachheit und Klarheit
· Gedanken und Gefühle unterscheiden
· Spielraum im Umgang mit Angst
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Warum vergleichen wir uns?
2026/08/30
Vergleiche mit anderen nähren oft Selbstzweifel – wenn wir unseren Selbstwert davon abhängig machen, „besser“ sein zu müssen. Sich zu vergleichen kann aber auch interessant sein und Orientierung geben.
In diesem Gespräch erkunden wir, was beim Vergleichen leicht aus dem Blick gerät: Jeder Mensch ist ein Original. Wertvoll zu sein und etwas gut zu können, sind nicht dasselbe. Auch ein Bild wie die Mona Lisa ist in nichts das „Beste“.
Entscheidend ist die Art unserer Aufmerksamkeit. Sehen wir uns mit den vermeintlich kritischen Augen der anderen und versuchen, uns in ein Korsett von Erwartungen zu zwängen?
Und wie ist es ohne Korsett – einzigartig in einem einzigartigen Moment?
Wenn Bestätigung und Bewunderung weniger wichtig werden, entsteht Spielraum für unmittelbaren Kontakt, Präsenz und Freiheit – und für Lebendigkeit, die sich von selbst entfaltet.
Gesprächsthemen:
· Sich mit anderen vergleichen
· Verschiedenheit und Einzigartigkeit
· Original statt Kopie
· Wertvoll sein und etwas können
· Anerkennung und Bestätigung
· Sich mit den Augen anderer sehen
· Erwartungen und innere Vorgaben
· Präsenz und unmittelbarer Kontakt
· Freiheit und Lebendigkeit
Kapitel:
00:00 Sich mit anderen vergleichen
00:38 Jeder Mensch ist einzigartig
03:33 Wertvoll statt Sieger
05:37 Selbstwert und Fähigkeiten
06:55 Bestätigung in den Augen der anderen
07:54 Aufmerksamkeit und Erwartungen
08:30 Lebendigkeit und Freiheit
09:50 Authentizität, Präsenz und Kontakt
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Du hast kein Potenzial – du BIST Potenzial
2026/08/23
Wir denken, dass wir Potenzial "haben": Talente, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Auch von Bewusstsein sprechen wir, als wäre es etwas, das wir besitzen. Doch wo ist der Besitzer? Wir können beides als das wahrnehmen, was wir sind: lebendiges Bewusstsein, das sich entfaltet.
In diesem Gespräch erkunden wir Potenzial als Freiraum: als Lebendigkeit und Offenheit, die sich in jedem Moment verwirklicht. Entscheidend ist dabei die Art unserer Aufmerksamkeit und unseres Kontakts mit der Wirklichkeit – beim Einkaufen ebenso wie im Beruf, im Zusammensein mit anderen oder in spontanen, ungeplanten Momenten.
Diese Erlebensweise ersetzt nicht die Frage nach Talenten, Beruf oder Lebensentscheidungen. Sie verändert den Ausgangspunkt: Was geschieht, wenn wir uns nicht als Besitzer unseres Potenzials erleben, sondern als Potenzial selbst? Und wie wird in diesem Erleben klar, wohin es uns zieht?
Gesprächsthemen:
· Potenzial haben oder Potenzial sein
· Potenzial als Freiraum
· Lebendigkeit und gegenwärtiges Erleben
· Aufmerksamkeit und Kontakt
· Potenzial und Beruf
· Wohin zieht es mich?
· Plan und spontane Kreativität
· Andere Erlebensweisen anprobieren
· Potenzial und liebevolle Aufmerksamkeit
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Bewusstsein: Wie der Kosmos sich erlebt
2026/08/16
Was heißt es, lebendig zu sein – in der unfassbaren Weite des Kosmos?
Seit Milliarden Jahren entwickelt und verwandelt sich das Universum. Und in ihm zeigt sich etwas sehr Seltenes: Leben. Die Fähigkeit zu erleben, wahrzunehmen und zu antworten.
Wir sind nicht nur Beobachter des Kosmos. Wir sind Teil von ihm – und in unserem Bewusstsein und Erleben erfährt der Kosmos sich selbst.
Probier diese Perspektive spielerisch an: als Fühler des Kosmos. Offen für Licht, Klang und Berührung. Wir lernen, spielen, verstehen, erschaffen und wirken mit anderen Lebewesen zusammen.
Unser Wirklichkeitssinn erkundet, was ist. Unser Möglichkeitssinn erkundet, was werden kann. Lebendig sein heißt Spielraum haben: wahrnehmen, antworten und Möglichkeiten entfalten.
Was verändert sich, wenn du dein eigenes Erleben so verstehst: als Teil einer kosmischen Erkundung?
In diesem Experiment:
· Bewusstsein und Erleben
· Kosmos und Lebendigkeit
· Beobachter und Mitspieler
· Wahrnehmung und sinnliches Erleben
· Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen
· Erleben als kreatives Übersetzen
· Kontakt und Antwortfähigkeit
· Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn
· Spielraum, Kreativität und Lernen
· Wir als Fühler des Kosmos
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Richtungssinn: Was ist dein Lebensweg?
2026/08/09
Ist der Lebensweg vorbestimmt oder entsteht er beim Gehen? Was heißt „meinen Weg gehen“, „meinen Weg finden“ oder „vom Weg abkommen“?
Kann man den eigenen Weg überhaupt verlieren oder verlassen? Und bedeutet ein Lebensweg, Ziele zu erreichen und irgendwann anzukommen – oder entwickelt sich immer wieder etwas Neues?
Die Metapher des Wegs öffnet unterschiedliche Möglichkeiten: Wir können einem Weg folgen, einen Weg finden oder einen neuen Weg erschaffen. So führt die Frage nach dem Lebensweg zu Kreativität und Neuland: Neue Wege entstehen dort, wo es zuvor noch keinen Weg gab.
Dabei ist der Richtungssinn wesentlich zur Orientierung: Wohin zieht es mein Herz? Was liebe ich? Hier zeigt sich der Lebensweg als die Richtung, in die sich unser Potenzial entfaltet.
Gesprächsthemen:
· Lebensweg als Metapher
· Ankommen oder unterwegs sein
· Ziele erreichen oder Potenzial entfalten
· Der Weg entsteht beim Gehen
· Orientierung und Richtungssinn
· Dem Herzen folgen
· Metaphern und ihre Bedeutungen
· Kreativität und Neuland
Kapitel:
00:00 Lebensweg als Metapher
01:00 Der Weg entsteht beim Gehen
02:00 Immer auf dem eigenen Weg
02:47 Ziele erreichen und ankommen
03:44 Entwicklung statt Endpunkt
05:20 Wohin zieht es das Herz?
06:38 Potenzial entfalten
08:05 Fragen helfen verstehen
09:09 Spielraum der Metaphern
09:45 Evolution, Kreativität und Neuland
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Authentisch oder rücksichtslos?
2026/08/02
Heißt „authentisch sein“, Emotionen ungefiltert auszudrücken? Dieses Gespräch lädt dazu ein, Authentizität im eigenen Erleben zu erkunden.
Zwischen dem impulsiven Ausleben von Gefühlen und dem Verstellen aus Anpassung öffnet sich ein weiter Spielraum. Authentisch zu sein muss nicht bedeuten, von einer Emotion bestimmt zu werden und alles andere auszublenden. Wir können präsent bleiben: offen und aufmerksam dafür, was in diesem Moment unserer Natur entspricht.
So kann "authentisch" auch als "originalgetreu“ und „naturgetreu“ verstanden werden.
Gesprächsthemen:
· Was Authentizität heißen kann
· Emotionen sind nicht „der Boss"
· Authentisch oder rücksichtslos
· Stimmigkeit im Kontakt
· Ganzheit wahrnehmen statt Verengung
· Gefühl für den Moment statt Abreagieren
· Freiheit: Spielraum im Ausdruck
Kapitel:
00:00 Was heißt authentisch?
00:28 Erleben statt Soll
01:18 Gefühlen Raum geben
01:55 Originalgetreu und naturgetreu
03:32 Unsere Natur ist weiter
03:41 Unehrlich oder ungefiltert?
04:52 Spielraum schafft Weite
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Wie siehst du ohne Geschichte?
2026/07/26
Erinnerungen sind wichtig für unsere Orientierung im Leben. Sie können aber auch den Blick auf die Gegenwart verstellen.
Dieses Gespräch lädt dazu ein, zwischen Geschichten und dem direkten Jetzt-Erleben zu unterscheiden – der Offenheit für die Einmaligkeit dieses Moments und dieses Kontakts.
Das wird besonders am Thema Vergebung deutlich. Vergeben heißt nicht vergessen, sondern frei werden vom emotionalen Ballast, den wir mit uns tragen. Erinnerungen bleiben wertvoll – solange sie nicht bestimmen, wie wir diesen Moment erleben.
Ohne den Filter alter Geschichten wird das Erleben frei und der Spielraum weit.
Gesprächsthemen:
· Gemeinsame Geschichte kann Verständnis schaffen – oder den Blick verengen
· Vergebung als Begegnung ohne den Filter alter Vorwürfe
· Erinnerung als Orientierung – ohne die Gegenwart zu überlagern
· Denken und direktes Erleben können sich ergänzen
· Mit frischer Aufmerksamkeit wahrnehmen
Mehr Informationen:
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Warum suchen wir Erleuchtung?
2026/07/19
Was suchen wir, wenn wir Erleuchtung suchen?
Geht es um einen besonderen Zustand, um dauerhaftes Glück oder um Unverwundbarkeit?
Menschen sehnen sich nach etwas „Höherem“ oder „Tieferem“. Es zieht uns dahin, die Tiefe der Lebendigkeit zu erkunden. Das ist nichts Übernatürliches, sondern das natürliche Wunder, als Mensch zu erleben: berührbar und wach für das Leben, wie es sich jetzt zeigt.
Themen:
· Warum suchen wir Erleuchtung?
· Die Sehnsucht nach Tiefe
· Die Suche nach einem besseren Zustand
· Ganz da sein statt drüberstehen
· Offenheit für das Erleben
· Lebendig sein als Mensch
· Das Wunder der Lebendigkeit
· Natürlich statt übernatürlich
Kapitel:
00:00 Warum suchen wir Erleuchtung?
00:42 Warum nichts dauerhaft Halt gibt
01:42 Die natürliche Sehnsucht nach Tiefe
02:25 Wenn man sich in der Suche verliert
03:20 Erleuchtung als ultimativer Zustand
04:50 Berührbar statt unverwundbar
05:40 Offenheit statt eines besseren Zustands
06:20 Ganz und leer da sein
07:34 Das Menschsein vollständig annehmen
08:22 Wie ist es, lebendig zu sein?
09:43 Natürlichkeit statt Übernatürlichkeit
Mehr Informationen:
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Liebe als Orientierung
2026/07/12
Wie finde ich Orientierung im Leben? Was fühlt sich stimmig an, wenn ich mich nicht nach gesellschaftlichen Erwartungen richte?
In diesem Gespräch geht es um den Unterschied zwischen dem, was wir haben wollen, und dem, was wir wirklich lieben. Wir können Orientierung nicht nur in Zielen finden, sondern auch in wacher Aufmerksamkeit und direktem Erleben.
Themen:
· Orientierung im Leben finden
· Stimmigkeit statt Anpassung
· Was wir wirklich lieben
· Der Unterschied zwischen Haben und Lieben
· Erwartungen, Normen und innere Orientierung
· Aufmerksamkeit als Wegweiser
· Kinder, Arbeit und Motivation aus Liebe
· Was am Ende des Lebens wirklich zählt
· Wachheit, Präsenz und Lebendigkeit
· Liebe als Orientierung
Re-Source – Gespräch 20
Mehr Informationen:
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Die Quelle des Erlebens
2026/07/05
Warum richtet sich unsere Aufmerksamkeit so oft nach außen?
Wir beschäftigen uns mit dem, was in der Welt geschieht, mit Ereignissen, Problemen und Möglichkeiten. Doch was geschieht, wenn die Aufmerksamkeit sich dem Erleben selbst zuwendet?
In diesem Gespräch erkunden wir die Beziehung zwischen Welt, Aufmerksamkeit und Erleben. Wir sprechen darüber, wie Gedanken und Gefühle unser Erleben prägen, warum äußere Reize die Aufmerksamkeit so leicht anziehen – und was sichtbar wird, wenn wir uns der Frage öffnen: Was ist das, was erlebt?
Themen:
· Was bedeutet es, sich mit sich selbst zu beschäftigen?
· Gedanken, Gefühle und Aufmerksamkeit im Zusammenspiel
· Warum Aufmerksamkeit so leicht nach außen geht
· Die Welt erleben – und das Erleben verstehen
· Was Gedanken über Erleben sagen können – und was nicht
· Was ist das, was erlebt?
· Stille, Aufmerksamkeit und unmittelbares Erleben
· Die Quelle des Erlebens
· Warum die Quelle kein Gegensatz zur Welt ist
· Lebendigkeit als Stille und Bewegung zugleich
Re-Source – Gespräch 19
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Die Freiheit, offen zu bleiben
2026/06/28
Warum scheint es leichter, uns zu verschließen als offen zu bleiben?
Oft fühlen wir uns angegriffen, wenn wir kritisiert werden. Dann kommt der Reflex, uns zu verteidigen. Was fühlt sich da bedroht? Und was verändert sich, wenn wir offen bleiben, statt automatisch zu reagieren?
In diesem Gespräch erkunden wir, wie sich Kritik, Identifikation und Verengung der Aufmerksamkeit gegenseitig verstärken – und wie die Bereitschaft, auch unangenehme Gefühle bewusst zu erleben, zu mehr Klarheit und Freiheit führen kann.
Wir sprechen darüber,
· warum Kritik oft wie ein persönlicher Angriff erlebt wird
· weshalb sich unser Gegenüber häufig genauso angegriffen fühlt wie wir
· was der „innere Anwalt“ zu Konflikten beiträgt
· warum wir reagieren, als würden wir körperlich bedroht, wenn es um unser Selbstbild geht
· wie Tunnelblick unsere Aufmerksamkeit verengt
· wie Neugier die Aufmerksamkeit weitet
· wie Offenheit wieder Entscheidungsfreiheit entstehen lässt
Mehr Informationen:
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Schmerz, Leid – wo ist der Unterschied?
2026/06/21
Ist Leid einfach Schmerz plus Geschichte?
Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen.
Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen.
Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen.
Wir sprechen darüber,
👉 wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können
👉 warum Trennungsschmerz Zeit braucht
👉 weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind
👉 was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist
👉 wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann
Re-Source – Gespräch 17
Themen:
– Schmerz und Leid
– Körperlicher und emotionaler Schmerz
– Trennungsschmerz und Verlust
– Geschichten und Selbstbilder
– Worte und direktes Erleben
– Aufmerksamkeit und Emotionen
– Der „Anwalt des Dramas“
– Schmerz vergrößern oder fühlenIst Leid einfach Schmerz plus Geschichte?
Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen.
Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen.
Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen.
Wir sprechen darüber,
👉 wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können
👉 warum Trennungsschmerz Zeit braucht
👉 weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind
👉 was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist
👉 wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann
Re-Source – Gespräch 17
Themen:
– Schmerz und Leid
– Körperlicher und emotionaler Schmerz
– Trennungsschmerz und Verlust
– Geschichten und Selbstbilder
– Worte und direktes Erleben
– Aufmerksamkeit und Emotionen
– Der „Anwalt des Dramas“
– Schmerz vergrößern oder fühlenIst Leid einfach Schmerz plus Geschichte?
Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen.
Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen.
Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen.
Wir sprechen darüber,
👉 wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können
👉 warum Trennungsschmerz Zeit braucht
👉 weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind
👉 was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist
👉 wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann
Re-Source – Gespräch 17
Themen:
– Schmerz und Leid
– Körperlicher und emotionaler Schmerz
– Trennungsschmerz und Verlust
– Geschichten und Selbstbilder
– Worte und direktes Erleben
– Aufmerksamkeit und Emotionen
– Der „Anwalt des Dramas“
– Schmerz vergrößern oder fühlen
Mehr Informationen:
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Wie Krisen uns wecken
2026/06/14
Kann das Leben uns glücklich UND bewusst machen?
Schmerz, Verlust, Krankheit und Situationen, die anders verlaufen als geplant, gehören zum Leben. Niemand kommt daran vorbei.
Krisen stellen infrage, was selbstverständlich erschien. Sie verändern den Blick auf das Leben und wecken das Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Satz von Eckhart Tolle:
„Das Leben ist nicht dazu da, uns glücklich zu machen, sondern uns bewusst zu machen.“
Von dort aus sprechen wir über Bewusstsein, Glück, Berührtsein, Veränderung und Akzeptanz.
Durch die Geschichte eines Mannes, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und heute zu den glücklichsten Menschen gehört, die Bernd kennt, kommt die Frage auf:
Braucht es wirklich eine Krise, um das Wesentliche im Leben zu erkennen?
Im Verlauf des Gesprächs geht es um Verlust, Neuorientierung und die Frage, was bleibt, wenn das Leben anders verläuft als gedacht.
Dabei zeigt sich ein tieferes Glück:
die unmittelbare Erfahrung, lebendig zu sein.
Re-Source – Gespräch 16
Themen:
– Krisen und Bewusstheit
– Glück und Berührtsein
– Verlust und Neuorientierung
– Bewusstsein als Präsenz statt als Analyse
– Veränderung durch Erfahrung
– Lebensfreude und Lebendigkeit
– Was wirklich wesentlich ist
– Die einfache Freude, lebendig zu sein
Mehr Informationen:
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