Advertise on podcast: 2 Minuten Bibel
This podcast has
145 episodes
Explicit
No
Date created
2026/03/10
Latest episode
2026/09/30
Average duration
3 min.
Release period
2 days
Description
Was hat die Bibel mit meinem Alltag zu tun? Lass dich von Montag bis Freitag von einem kurzen Gedankenanstoss inspirieren. Zwei Gäste unterhalten sich über einen kurzen Text aus der Bibel. Hol dir in zwei bis drei Minuten Impulse und Ermutigung für deinen Tag – informativ, lebensnah, und immer wieder mit überraschenden Einsichten. Hinweis: Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
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Gott ist mit uns auch im Schmerz
2026/09/30
«Dieser Vers ist so unglaublich ehrlich. Er zeigt, dass auch Leute mit tiefem Glauben Krisen und Angst erleben können», sagt Lorena Rüegg, «aber es steckt auch die Hoffnung drin, dass wir in diesen Krisen nicht allein sind.»
Und gerade diese Ehrlichkeit spricht auch Pascal Götz an: «Wir dürfen Gott sagen, wenn wir etwas schlimm finden. Das gehört dazu.»
Der Weg zurück bleibt offen
2026/09/29
In der Geschichte des Volk Israels gibt es immer wieder Momente, in denen das Volk nichts mehr mit Gott zu tun haben will. Und dann drängt er sich ihnen nicht auf. Lorena Rüegg meint dazu: «Dieser Vers kann auf den ersten Blick hart wirken. Aber er zeigt eigentlich auf, dass Gott eine echte Beziehung will. Liebe funktioniert nicht nach Zwang.» «Und es heisst, dass Gott sich immer wieder finden lässt, wenn wir das wollen. Der Weg zurück bleibt offen», ergänzt Pascal Götz.
Bei Gott kommt alles Gute zusammen
2026/09/28
Dieser Vers ist aus einem Loblied von Daniel, an dem Gott gerade ein grosses Wunder getan hat. Lorena Rüegg ist beeindruckt vom letzten Teil: «Bei Gott liegen Weisheit und Macht. Anders als bei uns Menschen. Da beobachten wir immer wieder, wie Leute ihre Macht nicht weise nutzen oder weise sind, aber keinen Einfluss haben.»
Pascal Götz ergänzt: «Das zeigt uns auch wieder, dass die Macht der weltlichen Herrscher immer begrenzt ist und nicht von ewiger Dauer.»
Was sind die Dinge, die bleiben?
2026/09/27
Dieser Vers begleitet Pascal Götz schon lange. Er hat ihn bekommen, als er das Amt als Pastor gestartet hat. Und der Vers zeigt: «Wenn ihr Leben bringen wollt, müsst ihr nahe bei Jesus sein.»
Und Lorena Rüegg ergänzt: «Der Vers zeigt auch, dass Gott uns erwählt und ruft. Wir müssen also nichts tun, um Gottes Aufmerksamkeit zu wecken. Er ruft uns zuerst.» Ein grosser Zuspruch.
Wenn jeder nur die eigene Suppe kocht
2026/09/24
Dieser Vers hat die damalige Leserschaft sicher provoziert. «Paulus nimmt da das auserwählte Volk der Juden, wirft es in einen Topf mit allen anderen und sagt: Das ist eine Suppe», bringt es Christine Schliesser auf den Punkt. Das ist auch heute noch eine Herausforderung: Wir gruppieren uns gerne mit Gleichgesinnten. Aber bei Gott ist das anders, ergänzt Andreas Boppi Boppart: «Bei Gott gibt es keinen Unterschied. Da ist einfach der Mensch.»
Auf Gott kann man sich verlassen
2026/09/23
Ein Einmachglas voller guter Erinnerung
2026/09/22
Wenn uns Gutes geschieht, sollen wir das unbedingt verinnerlichen. Es kann uns Kraft geben in schwierigen Zeiten. Deshalb der Tipp von Andreas Boppi Boppart: «Es ist gut, wenn wir lernen Glaubensproviant zu sammeln.» Und für die Vergesslichen wie Christine Schliesser: «Es hilft Listen zu führen.»
Warum will ich grosszügig sein?
2026/09/21
«Da geht’s um richtig viel Geld», sagt Christine Schliesser. So ein Acker ist eine Menge wert. Und damals in der Zeit der frühen Christen wurde noch viel geteilt. Es waren sozusagen die Flitterwochen des Christentums. Aber diese Zeit währte nicht ewig, auch bei den ersten Christen kamen Probleme auf. Andreas Boppi Boppart meint, dass sich bei der Grosszügigkeit immer folgende Frage stellt: «Was ist meine Haltung? Warum will ich grosszügig sein?»
Pass auf, was du dir wünschst
2026/09/20
Hanna hat jahrelang für ein Kind gebetet und dann endlich wird ihr Wunsch erfüllt: einen kleinen Sohn, den Samuel. Aber sie hat Gott versprochen: Wenn sie ein Kind bekommt, soll es ihm dienen. Und so bringt sie ihn zu einem Priester. «Als Mama finde ich diese Vorstellung ganz furchtbar. Das eigene Kind so jung wegzugeben», sagt Christine Schliesser. Und Andreas Boppi Boppart meint: «Rückblickend bin ich froh, hat Gott nicht alle meine Gebete erhört.»
Das Licht macht die Wahrheit sichtbar
2026/09/17
Das ist das Ende zwischen dem Gespräch von Jesus und Nikodemus. «Er will mit Jesus diskutieren und kommt in der Nacht», sagt Tobias Rentsch. «Das ist ein Seitenhieb für den Gelehrten.» Das Licht macht eine Handlung beurteilbar. «Richten ist aber kein Strafen, sondern man schaut hin, was der Wahrheit entspricht», ergänzt Evelyne Baumberger. «Das macht das Licht sichtbar.»
Beten und helfen gehören zusammen
2026/09/16
Die Gemeinde betet hier für Petrus, der in Gefangenschaft ist. «Das ist für mich eine schöne Erinnerung», sagt Tobias Rentsch. «Es ist schön zu wissen, wenn jemand betet. Das ermutigt mich.» Für Evelyne Baumberger ist es auch eine Erinnerung an eine andere Passage aus Kapitel 25 des Matthäusevangeliums. «‹Was man dem Geringsten unter euch tut, das habt ihr auch mir getan›, sagt Jesus an dieser Stelle. Das können wir umsetzen.»
Jesus macht den Weg frei zu Gott
2026/09/15
Das ist eines der sieben Ich-Bin-Worte des Johannesevangeliums. «Jesus ist schlussendlich der Zugang zu Gott», sagt Tobias Rentsch. Das erschliesst sich aus anderen Geschichten in diesem Evangelium. «Mir fällt dieses Rein- und Rausgehen auf. Draussen hat es auch die saftigen Weiden, nicht nur drinnen», ergänzt Evelyne Baumberger. Das schafft eine Möglichkeit, dass man sich in Echtheit begegnen kann.
Gott macht das Unvorstellbare möglich
2026/09/14
Diese Textstelle stammt aus der Geschichte, in der das Volk Israel vor dem Schilfmeer steht und keinen Ausweg vor sich sieht. «Hier kommt zum Ausdruck, dass Gott für sie kämpft», sagt Tobias Rentsch. Evelyne Baumberger erinnert sich an Situationen aus dem eigenen Leben. «Momente, wo ich auch nicht weitersehe. Ich kann schauen, was Gott schafft in solchen Situationen.» Gott wird hier beschrieben als einer, der eine Möglichkeit schafft, die über unsere Vorstellungskraft hinaus geht.
Der Geist weht, wo er will
2026/09/13
«Das ist sehr umfassend», sagt Evelyne Baumberger. «Wenn man auf den Kontext schaut, dann wird klar, dass es hier um den Heiligen Geist geht, den Tröster.» Ein Geist, der überall auf der ganzen Welt weht und für alle Menschen zugänglich ist. «Dieses Ausbreiten ist typisch für das Christentum und ein starkes Identifikationsmerkmal», ergänzt Tobias Rentsch.
Freude, die von oben kommt
2026/09/10
Seid jederzeit fröhlich, dankbar in allen Dingen. «Wohl kein Spruch, den wir uns am Kühlschrank aufhängen», sagt Thomas Bänziger. «Der Satz kann uns triggern.» Für Katharina Bänziger ist entscheidend, was wir denn unter dieser Freude oder Fröhlichkeit verstehen. «Es geht nicht um äussere Umstände. Es geht um eine innere Freude, die zuerst mal nichts mit unserem Äusseren zu tun hat.» Beide sind sich einig, dass diese Freude von oben kommt. «Jesus Christus ist da und gibt uns einen Boden im Leben.»