
Werben im Podcast: Ratgeber
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
55 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Explizit
Nein
Erstellt am
2006/10/17
Neueste Episode
2026/10/22
Durchschnittsdauer
6 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
Freischalten Ratgeber Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Ratgeber Podcast ansehen
Über die Ethik des Spendens
2026/10/22
Streng genommen und juristisch ist eine Stammzellen- oder eine Blutspende eine Körperverletzung. In diese kann man allerdings einwilligen. Umso wichtiger ist es, dass dies komplett freiwillig geschieht und es auch keine finanziellen Anreize gibt.
«Aus ethischer Sicht, darf es deshalb keine Pflicht geben, zum Beispiel Blut zu spenden», sagt die Philosophin und Buchautorin Barbara Bleisch. Beim Spenden geht es vielmehr um moralisches Heldentum. Eine Pflicht hingegen könnte zu einem Vorwurf denjenign gegenüber führen, die sich gegen eine Spende entscheiden.
Blutstammzellenspenden wie geht das?
2026/10/21
Sich als Stammzellenspender oder Spenderin zu registrieren ist ganz einfach: Ein gründlicher Abstrich der Mundschleimhaut in der Backentasche reicht. Das kennt man aus Krimis. Und auch die Spende ist normalerweise eine einfache Sache.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass bei einer Blutstammzellenspende ins Rückenmark gestochen werde. Beteiligt ist aber das Knochenmark, das Stammzellen herstellt. Und diese werden dann über das Blut gespendet.
«In der überwiegenden Zahl der Fälle bekommt der Spender oder die Spenderin Medikamente, welche die Produktion der Stammzellen anregen». sagt Oliver Kürsteiner, Leiter Swiss Blood Stem Cells beim Schweizerischen Roten Kreuz. Über eine längere Blutentnahme werden die ins Blut ausgeschwemmten Blutstammzellen gewonnen. Das Blut geht wieder zurück in den Körper der Spendenden. In nur 10 Prozent der Fälle werden Stammzellen aus dem Beckenknochen gewonnen.
Blutspenden
2026/10/20
Einige machen es regelmässig, andere gar nicht und die Dritten möchten gerne mal, aber wissen gar nicht so recht, was die Anforderungen sind.
«Um Blut zu spenden, muss man volljährig sein und mindestens 50 Kilo wiegen», sagt Bernhard Wegmüller, Direktor Blutspende beim Schweizerischen Roten Kreuz.
Frauen dürfen dreimal pro Jahr spenden und Männer viermal. Wer kennt sie nicht, die Aufrufe vor Feiertagen, Blut zu spenden. Braucht es da mehr Blut? «An Festtagen brauchen wir nicht mehr Blut, allerdings ist die Spendenbereitschaft rund um Feiertage geringer, weil man da schon viel um die Ohren hat.»
Eine Blutspende muss immer freiwillig sein. Und natürlich unentgeltlich – für den Spender und die Empfängerin.
Organspende
2026/10/19
Muss ich Widerspruch einlegen, wenn ich meine Organe nicht hergeben will? Die Regelung wird voraussichtlich 2028 in Kraft treten. Das Wichtigste ist: Mit Angehörigen sprechen, sodass man den Willen des Partners oder der Partnerin kennt und in deren Sinne entscheiden kann.
Dabei teilt man am besten auch gleich mit, was der eigene Wille ist. Man kann beim Spenden immer auch Ausschlüsse machen. Und haben Sie gewusst, dass es auch eine Lebendspende gibt?
Mit KI lernen
2026/10/16
Was tun Sie, wenn Sie lernen wollen, wie man Kuchenteig selber macht, wie man das eigene Fahrrad repariert oder wenn Sie einen Text nicht verstehen? Schlagen Sie das nach, rufen Sie jemanden an, der es wissen könnte, oder fragen Sie eine künstliche Intelligenz?
Immer mehr Menschen nutzen KI, um Neues zu lernen und alltägliche Fragen zu klären.
Ein Kurs von Pro Senectute zeigt Seniorinnen und Senioren, wie sie KI im Alltag einsetzen können. Er gibt einen Überblick über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: vom Gestalten von Karten über das Übersetzen von Texten bis hin zu Speech-to-Text-Funktionen.
Im Kurs geht es auch um mögliche Gefahren. Neben Falschinformationen besteht bei der Nutzung von KI auch das Risiko, dass digitale Angebote persönliche Kontakte ersetzen. Gerade für ältere Menschen kann das die Vereinsamung fördern.
Denn die Gehirn- und Lernforschung zeigt: Am besten lernen wir durch menschliche Verbindungen. KI kann unterstützen, aber den Austausch mit anderen Menschen nicht ersetzen.
Senioren-Uni
2026/10/15
Die Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern bietet Pensionierten jährlich rund 40 verschiedene Vorlesungen. Für 150.- pro Jahr können Senioren und Seniorinnen sich querbeet durch die verschiedenen Wissenschaften und Forschungsgebiete hören.
Die Leiterin der Seniorinnen- und Senioren-Uni, Marianne Bauer, empfiehlt, sich auch mal auf Themen einzulassen, die einen auf den ersten Blick nicht ansprechen. Die Vorlesungsreihe soll helfen, den Horizont auch im Alter weiterhin zu erweitern. Mit dabei ist auch ein Live-Stream und der Podcast fürs Nachhören von zu Hause aus.
Wer lieber in die Tiefe als in die Breite lernen möchte, wird an der Zürcher Volkshochschule fündig. Dort sind Vorlesungsblöcke zu einzelnen Themen buchbar. Diese Angebote sind allerdings etwas teurer als die Senioren-Uni.
Für manche ist die Senioren-Uni eine Rückkehr an die Universität, für andere die Gelegenheit, etwas nachzuholen, wofür früher im Leben kein Platz war. Nach den Vorlesungen an der Uni Zürich gibt es Raum für Austausch und Fragen im UZH 3 Café. Wer im Anschluss noch Energie hat, kann nach dem Gehirnjogging im Vorlesungssaal noch in den Unisport.
Zurück an die Uni
2026/10/14
Waren Sie auf dem Gymnasium oder haben Sie eine Lehre gemacht? Was vielleicht in der Jugend endgültig schien, kann sich im Laufe des Lebens noch ändern. Auch wer bereits im Berufsleben steht und Familie hat, kann als Erwachsener nochmals zurück auf die Schulbank.
Eine Möglichkeit ist es, die Maturität nachzuholen. In vielen grösseren Kantonen der Schweiz gibt es dafür staatlich finanzierte Angebote für Erwachsene. Wir haben mit dem Prorektor Claudio Darms der Kantonalen Maturität für Erwachsene Zürich gesprochen. Er erklärt, was es zu beachten gilt. Zum Beispiel gibt es einen Haken: Die kantonale Maturität kann man nur bis zum 40 Lebensjahr absolvieren. Ist man älter, muss man eine private Maturität besuchen.
Eine andere Möglichkeit ist, die Maturität schlichtweg zu überspringen. Verschiedene Schweizer Universitäten bieten nämlich Aufnahmeverfahren für Personen ab 30 Jahren an. Mit einer speziellen Prüfung kann man versuchen, auch ohne Maturität für ein Studium aufgenommen zu werden. Ob das realistisch ist, hängt stark davon ab, welche Erfahrungen und Kenntnisse man bisher gesammelt hat. Die Rechtsabteilung der Universität Bern ordnet ein, wann das realistisch ist und wann weniger. Klar ist: Viele Wege führen zu einem Studium.
Sprachen lernen
2026/10/13
Sprachen lernt man nicht nur mit Vokabeln, sondern vor allem mit Motivation und positiven Erlebnissen. Sprachlern-Apps wie Duolingo oder Babbel können dabei helfen, regelmässig dranzubleiben.
Auch Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, Hemmungen beim Sprechen abzubauen und erste Gesprächssituationen zu üben.
Noch wichtiger ist es jedoch, dass das Gehirn die Sprache mit positiven Emotionen verbindet. Dies erreicht man am besten durch die Aktivierung verschiedener Sinne.
Die Spanischlehrerin Andrea Gatani teilt ihre Top-Tipps: Podcasts hören, Filme schauen und lesen. Man kann sich Beispiel auch Rezepte in der jeweiligen Sprache ausdrucken und damit kochen.
Entscheidend für das Sprachenlernen bleibt der Kontakt zur Sprache im echten Leben. Wer mit anderen Menschen spricht, Fehler zulässt und die Angst vor dem Falschmachen überwindet, lernt nachhaltiger.
Tandem-Partnerschaften bieten dafür eine einfache Möglichkeit dafür: Man übt gegenseitig die jeweilige Fremdsprache und lernt gleichzeitig von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern.
Lernforschung
2026/10/12
Wer etwas Neues lernen will, braucht mehr als Disziplin. Das erfahren wir von einem Hirncoach höchstpersönlich. Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und forscht an der Universität Bern.
Für das erfolgreiche Lernen sind ein persönlicher Grund, Neugier und positive Emotionen entscheidend. Erst wenn wir verstehen, warum wir etwas lernen möchten, bleibt die Motivation langfristig erhalten.
Lernen passiert zudem nicht einfach nebenbei. Wer sich neues Wissen oder eine neue Fähigkeit aneignen möchte, sollte das Gelernte aktiv abrufen und sich regelmässig selbst testen. Das trainiert das Gedächtnis viel mehr als lediglich Lesen und Zuhören.
Ob das Lernen gelingt, hat wenig mit dem Alter zu tun. Wer neugierig bleibt und regelmässig Neues ausprobiert, stärkt die Flexibilität des Gehirns und erleichtert sich das Lernen neuer Dinge auch in Zukunft.
Kauf im Brockenhaus: Meist ohne Garantie, aber oft mit Kulanz
2026/10/09
Die meisten Brockenhäuser schliessen eine Garantie für verkaufte Sachen aus. Aber oft lassen sie mit sich reden, wenn etwas nicht passt oder ein Schaden auftaucht.
«Keine Garantie auf verkaufte Gegenstände!» So steht es meist auf Schildern oder Quittungen von Brockenhäusern.
Die Betreiber lassen im Normalfall aber mit sich reden, wenn man vor dem definitiven Zuschlag zum Beispiel ein Möbel zuhause ausmessen oder ein elektrisches Gerät ausprobieren will.
Trouvaillen aus dem Brockenhaus: Meist gilt «Gekauft wie gesehen»
2026/10/08
Im Brockenhaus gilt das gewohnte Schweizer Kaufrecht, also grundsätzlich auch der Anspruch auf Garantie, der aber meist wegbedungen wird. Dafür wird Kulanz grossgeschrieben.
Gekauft ist gekauft – auch im Brockenhaus. Und meist gilt zusätzlich «gekauft wie gesehen», also ohne Garantie, denn die meisten Brockis bedingen die einjährige Garantie beim Verkauf von gebrauchten Waren weg.
Das ist zulässig. Trotzdem, oder gerade darum, ist – vor allem, wenn es um wertvollere Gegenstände geht – eine Quittung empfohlen.
Flohmarkt-Käufe: Vertrauen ist (fast) alles
2026/10/07
Auf einem Flohmarkt gilt das Kaufrecht gemäss OR wie in jedem anderen Fall. Allfällige Ansprüche geltend zu machen, ist aber heikel.
Auf dem Flohmarkt gilt «Kaufgegenstand gegen Geld». Ein Rücktrittsrecht vom Kauf gibt es nicht, ausser Verkäuferin und Käufer haben etwas Konkretes vereinbart.
Vor allem wenn es um wertvollere Sachen geht, ist empfohlen, eine Quittung auszustellen.
«Gratis zum Mitnehmen»: grosszügig und sinnvoll, aber verboten
2026/10/06
Gebrauchtes zum gratis Mitnehmen an die Strasse stellen: Das ist sinnvoll, aber verboten. Andererseits ist das Mitnehmen solcher Sachen absolut ok.
Das Schweizer Recht betrachtet das Abstellen von gebrauchten Gegenständen auf öffentlichem Grund als illegales Deponieren von Abfall - auch wenn es noch so gut gemeint ist. Immerhin sind verschiedene Gemeinden kulant und dulden «Gratis zum Mitnehmen», wenn die Gegenstände am Abend wieder abgeräumt werden.
Wer andererseits am Strassenrand deponierte Gegenstände mitnimmt, wird deren Eigentümer oder Eigentümerin.
Zweites Leben statt Sperrgutabfuhr dank dem Bring- und Hol-Tag
2026/10/05
Mit der Einführung der Kehrichtsack- und Sperrgut-Gebühren kamen in der Schweiz die Bring- und Hol-Tage auf: Gebrachtes darf gratis abgegeben bzw. mitgenommen werden. Heute finden solche Tage regelmässig in vielen Gemeinden statt.
Als die Gebühren für Kehricht und Sperrgut in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts eingeführt wurden, kostete das Entsorgen von gebrauchten Waren plötzlich bares Geld. Viele Gemeinden ermöglichen es seither den Einwohnerinnen und Einwohnern, nicht mehr gebrauchte Gegenstände gratis zu entsorgen: an Bring- und Hol-Tagen.
Dort darf alles hingebracht werden, was noch sauber und nicht defekt ist und noch funktioniert. Umgekehrt darf man mitnehmen, was man will. Alles gratis.
In Embrach im Zürcher Unterland findet seit 1993 jährlich mindestens ein Bring- und Hol-Tag statt. Gemeindeschreiber und Co-Geschäftsleiter Daniel von Büren berichtet, wie der Anlass, der inzwischen zum Highlight im Ortskalender wurde, funktioniert.
Prostataoperation über die Gefässe statt mit dem Skalpell
2026/10/02
Eine Prostataoperation heisst nicht zwingend, die vergrösserte Prostata operativ zu verkleinern. Man kann sie auch via Gefässe verkleinern. Allerdings: Nicht alle Patienten sind für diesen Eingriff, der viele Vorteile bietet, geeignet.
Die Vorteile liegen auf der Hand, sofern die Patienten geeignet sind, sagt die Angiologin und Chefärztin am Spitalzentrum Biel.
«Da wir mit dem Eingriff über die Gefässe die Prostata verkleinern, werden Nerven, Harnröhre und Samenleiter nicht beeinträchtigt.» Das heisst: keine Inkontinenz, keine Einschränkung der Zeugungsfähigkeit und keine erektile Dysfunktion.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Ratgeber Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Ratgeber relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

4.52291
Amerika, wir müssen reden!
NDR Info

4.616520
FUSSBALL MML
Micky Beisenherz, Maik Nöcker, Lucas Vogelsang

4.611441
Alliteration Am Arsch
Bastian Bielendorfer und Reinhard Remfort

52473
Alle gegen Nico - Zockt um die Quizkrone!
Bayerischer Rundfunk

3.341718
Klasse übersetzt! Schüler übersetzen aktuelle Superhits.
radio SAW

59287
Peter und der Wald
Peter Wohlleben / Wohllebens Waldakademie

4.511215
Lifestyle of Longevity
Dr. Kati Ernst & Kristine Zeller

514715
Fest & Flauschig
Jan Böhmermann & Olli Schulz

4.727105
Wissen mit Johnny
Johnny

513772
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Lars Erichsen