
Werben im Podcast: NDR Kultur à la carte
Bewertung
4von
Dieser Podcast hat
104 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
NDR KulturExplizit
Nein
Erstellt am
2007/01/03
Neueste Episode
2026/10/09
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
4 Tage
Beschreibung
Die Sendung, in der Leute sprechen, über die man spricht: bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Schauspieler, Musiker, Wissenschaftlerin oder Autorin – in "NDR Kultur à la carte" hören wir interessanten Menschen beim Erzählen zu. Im Radio auf NDR Kultur: montags, mittwochs, freitags von 13:00 bis 14:00 Uhr.
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Mario Wezel sieht das Leben mit der Kamera
2026/10/09
Mario Wezel interessieren die wichtigen Fragen des Lebens: Wie funktioniert gesellschaftliches Miteinander? Wer bin ich? Wie werden junge Menschen zu Erwachsenen? Immer steht der ganz normale Alltag im Vordergrund seines Tuns, das vermeintlich Beiläufige, das gerne übersehen wird. Diesen Fragen versucht er mit seiner Kamera und seiner Fotografie auf den Grund zu gehen. Er arbeitet digital und analog, mit Videomaterial und Wärmebildkameras, die die Grundlage seines künstlerischen Schaffens bilden. Seit 2017 fokussiert er sich als Fotograf auch auf die Themen Vaterschaft, Rollenmodelle, Männlichkeit, schreibt Beiträge für Zeitschriften wie „Der Spiegel“, „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung Magazin“ und „The New York Times“. An der Hochschule für Technik und Kunst Hannover lehrt er Dokumentarfotografie. Für sein Werk wurde der Fotograf mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem VGH Fotopreis 2015 Hannover oder zuletzt mit Honourable Mention des Images Vevey Book Award 2025/26. Diesen Preis hat Mario Wezel für sein jüngstes Fotobuch „Interstellar Nights“ erhalten. Darin dokumentiert er die wohl intimsten Stunden einer jungen Familie. Über den fünftägigen Entstehungsprozess in dem insgesamt 1800 Fotografien entstanden sind, spricht Mario Wezel bei NDR Kultur à la carte mit Andrea Schwyzer.
"Wo die Toten sprechen" - eine skurrile Odyssee
2026/10/05
Drei Freunde rasen mit einem alten Saab durch Mitteleuropa. Ihr Ziel: Friedhöfe. Lorenzo schreibt eine Doktorarbeit über die toten europäischen Dichter, Miss Detroit träumt davon Friedhofsbotanikerin zu werden, Caspar denkt an seinen Vater im Böhmischen Paradies. Je länger die Autofahrt dauert, je mehr Friedhöfe die Drei besuchen, desto deutlicher hören sie die Stimmen der Toten. Was sagen sie? Was davon möchte man wissen, was lieber nicht?Jaroslav Rudiš weiß, wie Geschichten bildhaft zu erzählen sind. Er liebt das Schreiben, das Musikmachen, das Reisen. Mit seiner "Gebrauchsanweisung für Zugreisen" hat Jaroslav Rudiš viele Menschen nicht nur großartig unterhalten, sondern vielleicht auch den einen oder die andere überzeugt, doch mal häufiger mit der Bahn zu fahren. Er ist viel unterwegs, regelmäßig zwischen Berlin und Tschechien. Auch in seinen Romanen wird viel gereist. In "Winterbergs letzte Reise", fuhr er auch mit dem Zug. Im neuen Roman "Wo die Toten sprechen" macht er sich mit dem Auto auf den Weg.Wenn in den kommenden Tagen die Frankfurter Buchmesse eröffnet wird, ist Tschechien Gastland, und Jaroslav Rudiš wird vielfach auf den Frankfurter Bühnen vertreten sein. Vorher ist er zu Gast bei NDR Kultur à la carte, spricht mit Katja Weise über seinen neuen Roman, über Europas Vergangenheit und Gegenwart.
Marica Bodrožić über das "Sterben"
2026/10/02
Was heißt es, wenn die Endlichkeit des Lebens plötzlich sehr real, unmittelbar und bewusst wird? Marica Bodrožić hat sich den existentiellen Fragen gestellt, hat Literatur und Philosophie befragt und die Unausweichlichkeit des Todes dekliniert. Bewusstseinsschärfung war ihr Fahrplan und damit verbunden die unbedingten Überlegungen: Was ist wirklich wichtig, was weniger?Die in Dalmatien geborene Schriftstellerin kam mit zehn Jahren nach Deutschland. Grenzerfahrungen hat sie in ihrem Leben viele erlebt. Davon schreibt sie in ihren Gedichten, Romanen, Erzählungen und Essays. Für die von Hanser Berlin initiierte Essayreihe DAS LEBEN LESEN hat Marica Bodrožić über das "Sterben" geschrieben. Bei NDR Kultur spricht sie mit Claudia Christophersen über das, was sie in dieser fragilen Zeit drohenden Endes bewegt hat, was ihr geholfen hat, das eigene Bewusstsein zu schärfen und wie sie den Ausweg aus dem diffusen Labyrinth der Krankheit geschafft hat.
"Radio Silence" und die Faszination der Arktis
2026/09/28
Es sind zwei Reisen, die Ulrike Draesner in die Arktis unternimmt und über die sie schreibt, nach Spitzbergen und Tromsø. Sie fährt durch die norwegischen Fjorde, sieht Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur, ist fasziniert vom Licht, der Stille, erkundet Resonanzräume und Atmosphären.Mit vielen Preisen ist Ulrike Draesner, heute auch Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Christine-Lavant-Preis sowie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk. Pünktlich zum Erscheinungstermin von "Radio Silence" spricht die Schriftstellerin bei NDR Kultur à la carte mit Martina Kothe über das Eis, die Kälte, das Licht, die Klarheit und die Stille einer atemberaubenden Naturlandschaft.
Lina Beckmann und Devid Striesow über ihre Rollen in "Fremde Sonne"
2026/09/25
Es fing an vor ungefähr drei Jahren mit dem großen Antikenmarathon „ANTHROPOLIS. Ungeheuer. Stadt. Theben“, inszeniert von Karin Beier. Die fünfteilige Serie war der bisher größte Erfolg für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, ausgezeichnet mit vielen Ehrungen u.a. mit dem Preis „Theater des Jahres“. Das Publikum war restlos begeistert von Lina Beckmann und ihrem furiosen Solo Laios. Devid Striesow wurde als Ödipus gefeiert. An diesen Erfolg will das Schauspielhaus jetzt anknüpfen und eröffnet die Spielzeit 2026/27 mit dem neuen Antikenzyklus „FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea“. Visionen, Fortschritt, Katastrophen, Macht, Gier werden kongenial auf der Bühne von Lina Beckmann und Devid Striesow in Bann gehalten. Die Spannung ist riesengroß vor dem nächsten Marathon-Wochenende am 26. September. Mitten in der Probenhochphase hat Katja Weise für NDR Kultur à la carte Lina Beckmann und Devid Striesow direkt im Schauspielhaus getroffen, mit ihnen über Textarbeit, das große Projekt, Erwartungsdruck und Lampenfieber gesprochen.
Miriam Bettin und die zeitgenössische Kunst mitten im Harz
2026/09/21
1528 wurde das Mönchehaus in Goslar errichtet, seit 1978 ist das Fachwerkhaus, mitten in der historischen Altstadt, ein renommiertes Museum für zeitgenössische Kunst. Als Museum gegründet wurde das Haus vor allem für die Kunst der internationalen Preisträgerinnen und Preisträger des Goslarer Kaiserrings. Hier wird den Künstlerinnen und Künstlern eine großzügige Ausstellungsfläche, ein Begleitprogramm und alles, was die Kunst braucht, geboten. Viele Jahre, von 2006 bis 2025, wurde das Museum von Bettina Ruhrberg geleitet. Im letzten Jahr hat Miriam Bettin ihre Nachfolge angetreten. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Janek Wiechers über ihre Ideen, Ausstellungspläne und die große Aufgabe, das kleine, feine Museum bei einem großen Museumspublikum weiterhin lebendig zu halten.
Jette Steckel und "Der Menschenfeind" von Molière
2026/09/18
Bei Molière geht es um die wirklich wichtigen, die existentiellen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander reden? Wie viel Wahrheit verträgt die Realität? Molières Komödie "Der Menschenfeind" ist eine bissige Satire auf die gesellschaftlichen Abgründe der Barockzeit, uraufgeführt 1666, ist sie in ihrer existenziellen Tiefe auch heute hoch aktuell, geht es um Moral, Wahrheit, Konflikte oder Selbstinszenierung. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen hat Jette Steckel Molières "Menschenfeind", eine Koproduktion mit dem Hamburger Thalia Theater, in einer Variante mit Hip-Hop, Indieband und viel Gegenwartssound inszeniert. Damit kommt die vielfach ausgezeichnete Regisseurin jetzt an das ihr lang bekannte Thalia Theater nach Hamburg. Pünktlich zur Premiere am 18. September ist Jette Steckel zu Gast bei NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über Sprachduelle, leidenschaftliche Inszenierungen und die Macht der Musik.
Tobias Kratzer inszeniert den Opernthriller Macbeth
2026/09/16
Dunkelheit, Sterben, Tod - die unabänderlichen Abgründe menschlicher Existenz. Davon handelt Shakespeares Drama Macbeth, das von Verdi als Oper komponiert und 1847 uraufgeführt wurde. Die Macht im Fokus, lassen Macbeth und seine Frau Lady Macbeth Mord auf Mord folgen. Das Königspaar verkörpert das Böse und endet im Wahnsinn. Wo stehen Freiheit, Schuld, Moral? Seit einem Jahr ist Tobias Kratzer Intendant an der Hamburger Staatsoper. Zum Saisonstart hat er Verdis Oper Macbeth inszeniert, verbindet musikalische Leidenschaft mit kathartischen Erschütterungen. Am 12. September feiert Macbeth Premiere und gehört damit zum Programm der aktuellen Spielzeit. Über Macbeth, die Wucht antiker Tragödien, über das Programm der neuen Spielzeit spricht Tobias Kratzer bei NDR Kultur à la carte mit Friederike Westerhaus.
"Juras letzter Winter" - der neue Roman von Edgar Selge
2026/09/10
Edgar Selge ist durch und durch Schauspieler, auf der Bühne, vor der Kamera. Unvergessen seine Rolle als François im Theaterstück und in der Verfilmung des Romans von Michel Houellebecq "Unterwerfung". Die Liste seiner Schauspielrollen ist lang und hochkarätig, Selge spielte und spielt an großen Häusern, in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Vor fünf Jahren, 2021, veröffentlichte Selge sein schriftstellerisches Debüt mit der autofiktionalen Geschichte "Hast du uns endlich gefunden". In seinem neuen Roman "Juras letzter Winter" widmet sich Edgar Selge der deutsch-russischen Kriegsgeschichte. Was ihn dazu bewegt hat, was er persönlich damit verbindet, das erzählt er Katja Weise bei NDR Kultur à la carte.
Roland Schwab inszeniert "Pique Dame" in Hannover
2026/09/07
Welche Kartenkombination führt unfehlbar zum Gewinn, zum Spielglück? Pjotr Tschaikowskis Oper "Pique Dame" weiß darauf die Antwort, und weiß auch, dass das Glück der Karten nicht gleich das Glück im Leben bedeutet. "Pique Dame" wird die neue Opernsaison in Hannover eröffnen, unter der Regie von Roland Schwab. Als Opernregisseur hat Roland Schwab international einen Namen, hat seinerzeit bei Götz Friedrich in Hamburg studiert, war Assistent bei Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Ob er aber nun in Berlin, München, Köln oder an anderen renommierten Häusern inszeniert, die Arbeiten von Roland Schwab sorgen für Aufmerksamkeit. Wagners "Lohengrin" brachte er beispielsweise in der Salzburger Felsenreitschule mit einem Flugzeugwrack auf die Bühne, eine Art Katastrophenstück. Den "Rosenkavalier" von Richard Strauss versetzte er ins Weltall. 2022 sorgte er bei den Bayreuther Festspielen mit "Tristan und Isolde" für Jubel, trotz nur weniger Wochen Vorbereitungszeit.Bevor jetzt "Pique Dame" in Hannover Premiere feiert, ist Roland Schwab zu Gast bei NDR Kultur la carte und spricht mit Friederike Westerhaus über die Vorbereitung, die Grundstimmung und seine unterschiedlichen Regiearbeiten.
Geraldine Oetken über eine vergessene Biografie
2026/09/03
Von Frieda spricht heute niemand mehr, von ihr hat nie jemand erzählt. 1941 gestorben, kam sie zwei Jahre vor ihrem Tod ins Kloster Blankenburg, ein Pflegeheim für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Oldenburg. Wer aber war Frieda? Wie lebte sie? Wer hat sie nach Blankenburg gebracht? Fragen, die Geraldine Oetken stellt. Sie hat sich auf die Suche nach ihrer unbekannten Urgroßtante begeben, hat ihre eigene Familiengeschichte durchforstet, nach Dokumenten in Archiven gesucht, Krankenakten studiert. Geraldine Oetken, 1990 in Oldenburg geboren, arbeitet heute als Künstlerin in Hannover. Über ihr Buch "Frieda", das prominent im S. Fischer Verlag erschienen ist, über ihre Recherche und die vielen Fragen, die sie seit ihrer Begegnung mit Frieda beschäftigen, spricht Geraldine Oetken bei NDR Kultur à la carte.
Hanns Zischler als Thomas Mann in "Vaterland"
2026/08/30
Hanns Zischler ist in Bewegung: Seit den 1970er Jahren steht er vor der Kamera, arbeitete in Filmproduktionen von Wim Wenders, Peter Handke, Peter Lilienthal. Der Film "Im Lauf der Zeit" von Wim Wenders machte ihn 1976 bekannt, auch international. Es folgten Filme mit Claude Chabrol, Andrew Birkin. Neben seiner äußerst produktiven Filmarbeit schreibt Hanns Zischler Bücher. Er schreibt Romane, Sachbücher, beschäftigt sich mit Literatur, Architektur oder Philosophie. "Berlin ist zu groß für Berlin", "Kafka geht ins Kino" oder seine Übersetzung der Graphic Novel "Die drei Leben der Hannah Arendt" von Ken Krimstein wurden viel beachtet.Jetzt ist Hanns Zischler mit Sandra Hüller in Pawel Pawlikowskis Film "Vaterland" zu sehen. Ein Film, der in Cannes bereits mit der Silbernen Palme ausgezeichnet und über den in den Feuilletons schon viel gesprochen wurde, der von Thomas Manns Reise durch das tief gezeichnete, erschütterte Nachkriegseuropa handelt. Bevor "Vaterland" in die deutschen Kinos kommt, ist Hanns Zischler zu Gast bei NDR Kultur à la carte.
Intendant Lieben-Seutter bilanziert zehn Jahre Elbphilharmonie
2026/08/28
Der Generalintendant der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg, Christoph Lieben-Seutter, hat das Programm der Jubiläums-Saison 2026/27 bereits vorgestellt. Mit internationalen Top-Stars und Orchestern wird das Programm glänzen, thematisch steht dabei der 250. Geburtstag der USA im Zentrum. Die prominentesten Orchester aus den USA werden dabei zu Gast sein, darunter das New York Philharmonic Orchestra.Bei NDR Kultur à la carte spricht Christoph Lieben-Seutter über die vielfältige Jubiläums-Saison, die am 1. September mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Leitung von Manfred Honeck eröffnet und mit einem langen Wochenende im Juli 2027 zu Ende gehen wird. Und natürlich blickt er zurück auf die Erfolgsgeschichte der Elbphilharmonie, ein Haus, das mit hohem Qualitätsversprechen, einer beeindruckenden Architektur auch dazu beigetragen hat, dass Hamburg noch stärker als zuvor als Kulturstadt wahrgenommen wird.
Franz-Maria Sonner: Leibniz oder Die Einsamkeit der Monaden
2026/08/24
Eigentlich hatte er sich alles anders vorgestellt: Gottfried Wilhelm Leibniz träumt vom Ruf an einen großen europäischen Hof. Aber: Pustekuchen. Sein Landesherr, der König von England, Georg Ludwig, will, dass Leibniz seine aufwändigen Projekte zu Ende bringt, dazu gehört zum Beispiel die lang ersehnte Rechenmaschine. Wer aber war der außergewöhnliche Universalgelehrte, der als Vordenker der frühen Aufklärung in die Geschichte eingegangen ist, die Welt mit Infinitesimalrechnung und binärem System revolutionierte, viele Dinge erfand, die den Alltag bequemer und praktischer machten, ein Mann, der davon überzeugt war, dass aus den kleinsten unteilbaren Einheiten, den Monaden, das Materielle erwächst? Franz-Maria Sonner porträtiert Gottfried Wilhelm Leibniz und zeichnet ein berührendes Porträt vor allem seiner letzten Lebensjahre in Hannover. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht er mit Annemarie Stoltenberg über die Novelle "Leibniz oder Die Einsamkeit der Monaden", die Faszination für historische Gestalten, deren Wirkmacht bis in die Gegenwart reicht.
"Kanzlerkino" - der neue Roman von Mirko Bonné
2026/08/20
Es ist eine Reise zurück in die deutsche Vergangenheit: Wendezeit, bundesrepublikanische Aufbruchstimmung. Bernd Vontum, Protagonist der Geschichte, ist gerade aus der DDR geflüchtet und startet durch als Architekt im Bonner Regierungsviertel. Sein Projekt ist ein visionäres Haus für den Kanzler. Durch die Glasfassaden des legendären Kanzlerbungalows meint Vontum den Pfälzer mit seinen Gewohnheiten gut zu kennen, weiß um seine Leidenschaften für den Film und um die gesundheitlichen Gründe seiner Gattin, die mehr Licht benötigt. Mirko Bonné taucht mit seinem neuen Roman "Kanzlerkino" ein in eine Zeit, die geprägt ist von vielen Neuanfängen, von Träumen, Visionen, einer Zeit, die im Dazwischen liegt. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht Mirko Bonné mit Joachim Dicks über eine sensible Sicht auf ein Deutschland der Vergangenheit und Gegenwart.
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