Zwischen Hamburg und Haiti

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Bewertung
4.9
von
8 Bewertungen
Dieser Podcast hat
98 Episoden
Sprache
Herausgeber
Explizit
Nein
Erstellt am
2007/01/08
Neueste Episode
2026/04/17
Durchschnittsdauer
33 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden!

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Sanary-sur-Mer - Hauptstadt der Exil-Literatur
2026/04/17
Sanary-sur-mer – ein kleines Örtchen an der Côte d’Azur, 50 Kilometer östlich von Marseille.1933 hatte Sanary etwa 3000 Einwohner (heute sind es 16.000), ab 1933 wurde Sanary zur Hauptstadt der deutschsprachigen Literatur: Thomas Mann und Familie, Brecht, Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Franz Werfel und seine Frau Alma-Mahler Werfel, Stefan Zweig.All die und einige mehr (Juden, Kommunisten, Gefährdete) waren vor den Nationalsozialisten nach Sanary geflüchtet und lebten dort Tage, Wochen, Monate, Jahre.Was wie Verheißung von Sommer und Leichtigkeit klingt, wurde für sie zum Fluchtort, ihrer literarischen Arbeit und ihrer Sprache beraubt.Seit einigen Jahren erinnert eine Gedenktafel in Sanary mit 68 Namen an jene Exilanten, einen Rundgang zu den ehemaligen Wohnsitzen der exilierten Künstler gibt es auch. Knut Benzner war in Sanary-sur-mer und hat mit Menschen, denen Erinnerungskultur nicht nur ein Wort ist, gesprochen.Videotipp aus der ARD Mediathek: Marseille - Meer und Mistralhttps://www.ardmediathek.de/video/erlebnisreisen/marseille-meer-und-mistral/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZWEyYTFkZGQtNjgyZC00YTU5LThjM2YtMTlkMWNhYjk4NDQz
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Ägyptens Oasen - die Lebensader der Westlichen Wüste
2026/04/10
Seit Jahrtausenden magnetischer Anziehungspunkt für Mensch, Handel und Magie, machen Oasen Überleben möglich. Entlang fruchtbarer Senken konnten sich im ägyptischen Teil der libyschen Wüste, auch „Westliche Wüste“ genannt, so die ersten Menschen vor mehreren Tausend Jahren ansiedeln. In Senken, die durch Erosionsprozesse gebildet wurden und zum Teil bis unter Meeresniveau abfallen. Knapp 400 Kilometer vom pulsierenden Kairo entfernt, entschleunigt und wie an einer Perlenschnur aufgereiht, liegen die ägyptischen Oasen Bahariyya, Farafra, Dakhla und Kharga. Das Leben hier, fernab vom Nil, nur möglich durch einen gigantischen unterirdischen Wasserspeicher aus fossilem Grundwasser. Dem Nubischen Sandstein-Aquifer – dem größtem fossilen Aquifer-System der Welt. In der Bahariyya-Oase, in der die Menschen fast ausschließlich vom Dattelanbau leben, versuchen Bauern und Wissenschaftler das Bewässerungssystem zu revolutionieren, um die Oasen überlebensfähig zu halten. Denn so gigantisch der unterirdische Wasserspeicher ist, so endlich ist er. Jährlich sinkt der Wasserspiegel um mehrere Meter. Das Land leidet bereits jetzt unter Wasserknappheit.100 Kilometer weiter südlich, in der Farafra-Oase, erstreckt sich auf knapp 4.000 Quadratmetern der Nationalpark Weiße Wüste. Eine fantastisch-bizarre Gesteinslandschaft, die seit 2002 unter Schutz und seit jeher in den Top Drei ägyptischer Naturdenkmäler steht. In der Dakhla-Oase untersucht ein internationales Archäologen-Team erstmals den Kontakt zwischen unterschiedlichen ägyptischen Bevölkerungsgruppen im dritten Jahrtausend vor Christus. Zwischen dem Nomadenvolk der Sheikh-Muftah Gruppe und der urbanen pharaonischen Bevölkerung, die vom Niltal aus in die Wüste zog. Damals wie heute gilt in den Oasen: Bei aller Unterschiedlichkeit, greift die Stärke der Gemeinschaft. Man muss einander helfen, um zu überleben. Nicht nur in der Westlichen Wüste Ägyptens.Für Zwischen Hamburg und Haiti hat Max-Marian Unger sechs Monate in Ägypten recherchiert.
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Spanien abseits der Küsten
2026/03/29
Spanien – die meisten Urlauber reisen an die Küsten, auf die Inseln oder auch nach Sevilla, Granada oder Cordoba. Dabei gibt es auch im Landesinneren viel zu sehen. NDR-Reporterin Katja Bülow hat sich von Madrid aus auf den Weg gemacht in weniger bekannte Regionen. Sie war unterwegs in der Provinz Jaén, da, wo König Karl der Dritte von Spanien Ende des 18. Jahrhunderts tausende deutsche Einwanderer angesiedelt hat, um die bis dahin öde, gefährliche Region urbar zu machen. Sie war in der Renaissance-Stadt Ùbeda – ein Weltkulturerbe und trotzdem nicht von Touristen überflutet. Und, ein ebenfalls kaum bekanntes Weltkulturerbe: Die von wilden Schluchten umgebene Stadt Cuenca in der Region Kastilien-La Mancha, in der normalerweise rund 55 000 Einwohner leben. Nur in der Osterzeit verdoppelt sich diese Zahl, denn die ohnehin in Spanien sehr speziellen Prozessionen während der Karwoche sind dort etwas ganz Besonderes. Täglich ziehen die Bruderschaften mit Heiligenfiguren durch die Straßen – und am Karfreitag zelebrieren sie eine einzigartige Tradition, deren Wurzeln bis ins Jahr 1616 zurückreichen: die „Jesusbeschimpfung“.Reportagen von Katja BülowMediathekstipp:50 Gründe, Andalusien zu liebenhttps://www.ardmediathek.de/video/rbb-fernsehen/50-gruende-andalusien-zu-lieben/rbb/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvMzBmYXZvcml0ZW4vMjAyMi0wMS0yMVQyMDoxNTowMF83NjU3YjJmNi0zODM4LTQ5MmMtYTY5Ny01YjgwYTIxODY5YzYvNTAtZ3J1ZW5kZS1hbmRhbHVzaWVuLXp1LWxpZWJlbg
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Travel like a local - Polen
2026/03/27
Vom Charme der Ostsee bis zu mitreißender Live-Musik in urigen Bergdörfern - Kate Menzyk zeigt uns auf ihrem Roadtrip durch Polen besondere Orte, echte Begegnungen, kulinarische Highlights und ganz persönliche Geschichten abseits vom klassischen Reiseführer. Ihre Eltern wurden hier geboren, ein Teil ihrer Familie wohnt noch in Polen, Kate selbst hat in Warschau studiert und weiß genau, warum man das Land ihrer Wurzeln unbedingt bereisen sollte. Die Reise führt uns hinein in das energiegeladene Herz Warschaus, über die Berge und lebendige Kultur Zakopanes und endet in Zalipie. Kate spricht über das Leben mit einer älteren Dame, die in ihrem wohnzimmerähnlichen Bistro typisch Polnisch kocht und zeigt uns das wahrscheinlich märchenhafteste kleine Dorf Polens. Eine Reise mit polnischer Seele, unvergesslichen Geschichten und Landschaften voller atemberaubender Schönheit.
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Narvik – Winterträume und Wandel
2026/03/20
Der Norden Norwegens wird bei Touristen immer beliebter. Die Lofoten oder auch die Stadt Tromsø sind echte Touristenhotspots geworden. Die kleine Stadt Narvik gilt hingegen noch als Geheimtipp. Sie liegt direkt an einem Fjord, umringt von großen, eisigen Felsformationen.NDR Reporter Johannes Koch hat Narvik besucht und wollte Land und Leute besser kennenlernen. Er berichtet von einer Stadt zwischen Tradition und Moderne und von großen Plänen, die Narvik hat. Denn in wenigen Jahren soll hier die Ski WM stattfinden. Dafür trainieren schon jetzt Nachwuchssportler wie Vebjørn Lunde. Sein großer Traum: bei der WM selbst am Start zu stehen.Außerdem lernen wir in dieser Folge „Zwischen Hamburg und Haiti“ Marie Wang kennen. Die 23 Jährige organisiert jedes Jahr mit vielen anderen Freiwilligen ein großes Winterfest in Narvik. Tausende Besucher feiern dann gemeinsam die Geschichte der Stadt – zum Beispiel in einem Party-Zug, der so nur einmal im Jahr fährt. Ein einmaliges Erlebnis.Einmalig ist auch das, was Stig Einarsen seinen Gästen verkauft: Einige Stunden nördlich von Narvik lässt er Touristen mit Orcas im offenen Meer schnorcheln. Der Waltourismus im Norden Norwegens ist längst zu einem großen Geschäft geworden.Tipps: Arktisches Norwegen - Winter, Wale, Weihnachtszauber https://www.ardmediathek.de/video/nordseereport/arktisches-norwegen-winter-wale-weihnachtszauber/ard/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM3NTMyNl9nYW56ZVNlbmR1bmcGen Z in China - Vorwärts aufs Land!https://1.ard.de/GenZ_in_China_Vorwaerts_aufs_Land_WeltspiegelDoku?p=zhuh
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Route 66 - eine Straße als Chronik Amerikas
2026/03/13
Von Chicago bis zum Pazifik erzählt sie die Geschichte der Vereinigten Staaten entlang ihres berühmtesten Highways.Historiker, Anwohner und indigene Stimmen zeichnen ein vielschichtiges Bild jenseits des nostalgischen Mythos. Die Reportagen zeigen die Route 66 als Seismograf politischer und gesellschaftlicher Umbrüche – von Wirtschaftskrise und Krieg bis in die Gegenwart.Zwischen Kleinstädten, Tankstellen und endlosen Highways wird deutlich: Diese Straße steht für Aufbruch und Verlust zugleich – und für die anhaltende Suche nach Identität im amerikanischen Heartland.ARD-Podcast-Tipp: "Amerika, wir müssen reden"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
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Isle of Man - Keltisches Kleinod in der Irischen See
2026/03/06
Trauminsel für Motorradfahrer, Geheimtipp für Naturfreunde, Inselnation mit tausendjähriger Geschichte– die Isle of Man hat viele verschiedene Gesichter. Obwohl die kleine Insel zwischen Großbritannien und Irland gerade mal 50 Kilometer lang ist, bietet sie viel Abwechslung: Schroffe Berge in der Inselmitte, sanftes Hügelland mit alten Bauernhöfen, und eine belebte Küste, an der Palmen stehen und Touristen über prächtige Strandpromenaden flanieren. Die Menschen auf der Isle auf Man sind stolz darauf, dass ihre kleine Insel auch heute eine eigene Nation ist, die weder zu Großbritannien noch zum Commonwealth gehört – und viele Eigenheiten hat. Hier fahren die ältesten Straßenbahnen des Kontinents, die Katzen haben keinen Schwanz, und der Wein wird aus Rhabarber statt aus Trauben gemacht. Matthias Schuch trifft Menschen von der Insel und erzählt aus ihrem Leben: Als Fischer, Farmer oder Rennlegenden.
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Spitzbergen - Leben am Limit der Arktis
2026/02/27
Der Name Spitzbergen oder Svalbard bedeutet "Kalte Küste" und wird erstmals in isländischen Texten des 12. Jahrhunderts erwähnt. Die Region besteht aus über 400 Inseln, ist etwa so groß wie Kroatien, hat aber nur rund 3.000 Einwohner. Im Sommer ist es 24 Stunden hell, im Winter dunkel, dann sinkt die Temperatur auf durchschnittlich 25 Grad unter null. Die Mørketid, die dunkle Zeit, dauert von Ende Oktober bis Mitte Februar. Im Hochwinter wird es nicht einmal dämmrig, auch nicht mittags um zwölf. Kaum eine andere Gegend der Welt ist so eng mit dem Eisbären verbunden wie Spitzbergen. Im Hauptort Longyearbyen wird alles mit dem Konterfei des "Königs der Arktis" beworben, vom lokalen Bier bis hin zum Supermarkt des Ortes. Die Population der Eisbären ist bislang nicht zurückgegangen – trotz des Klimawandels. Große Teile Spitzbergens stehen unter Naturschutz, seit 1973 hat Norwegen verschiedene Naturparks und -reservate eingerichtet, die auch die Küstengewässer mit einbeziehen. Doch der Klimawandel hat auch Spitzbergen erreicht. Das schmelzende Eis, der Anstieg des Meeresspiegels und der Verlust der Lebensräume bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Menschen, die in dieser Region leben. Michael Marek war für uns dort.https://www.ardmediathek.de/video/maretv/fruehling-auf-spitzbergen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcxOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
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La Palma - grüne Vulkaninsel im Atlantik
2026/02/20
Und er qualmt noch immer! Seit seinem Ausbruch am 19. September 2021 ist der Tajogaite nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. 83 Tage lang spuckte der Vulkan Feuer, riesige Lavamassen schoben sich glühend über die grüne Insel bis in den Atlantik. Es war der längste historische Ausbruch auf La Palma. Rund 1.600 Gebäude wurden zerstört, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Noch heute steigt Dampf aus den Poren und Spalten des Vulkans in den kanarischen Himmel. Vulkanologen beruhigen allerdings, es handele sich überwiegend um reinen Wasserdampf. Eine Wanderung über das erkaltete Lavafeld ist ein spezielles Erlebnis.Mindestens ebenso sehenswert ist die Hauptstadt der Insel Santa Cruz. Der historische Stadtkern ist bestens erhalten, bunte Holzbalkone und ein Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Der Hafen der Stadt gehörte im 16. Jahrhundert zu den größten in Europa, war wichtiger Handelsplatz zwischen Spanien, Europa und Amerika. Kleine urige Restaurants und Cafés bieten genügend Abwechslung und Entspannung bei einem Stadtbummel.Nicht versäumen sollte man auf La Palma ein Bad im Atlantik. Auch in den Wintermonaten sinken die Temperaturen selten unter 18 Grad, kleine, meist leere Buchten mit feinem, schwarzen Lavastrand sind eine besondere Erfahrung. Wem allerdings der Atlantik mit seinen Wellen und Strömungen zu gefährlich ist, dem seien sogenannte Natur-Pools empfohlen. Kleine von Lavafelsen umgebene natürliche Buchten, so gebaut, dass ein Bad im Atlantik gefahrlos möglich ist.La Palma, die grüne Vulkaninsel im Atlantik, hat ihren Gästen einiges zu bieten. https://www.ardmediathek.de/video/reisen/la-palma-ein-kleines-paradies/hr/ZjFmZjdhZGQtNDNiZi00Y2QwLThiYjItYzdmM2JiZjg2MmMzReportagen von Carsten Vick
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Schottland im Zeichen von Harry Potter
2026/02/13
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh wimmelt es nur so von Harry Potter-Fans: Das liegt nicht nur daran, dass die Autorin der Fantasy-Reihe Joanne K. Rowling hier ihre Bücher geschrieben hat und nach wie vor dort lebt. Sie soll sich für ihre Geschichten um die Zauberschüler Harry, Ron und Hermine auch von allerlei Lokalkolorit in Edinburgh inspiriert haben lassen. Darauf jedenfalls bauen die Guides, die Fans durch die Altstadt führen – ganz im Zeichen von Harry Potter. Auf Free-Walking-Touren durch Edinburgh hören die Teilnehmer etwa, welches College Pate gestanden haben soll für Hogwarts, der Zauberschule, die Harry, Ron und Hermine in allen sieben Romanen besuchen. Und wer noch nicht weiß, wo Rowling die Namen für ihre Charaktere herhat, kann sich auf dem Greyfriar’s Kirkyard selbst auf die Suche machen, ehe er sich in der „echten“ Winkelgasse mit allerlei Harry Potter-Merchandise eindeckt: Für die Einkaufsstraße in „Harry Potter“ soll Rowling nämlich die Victoria Street in Edinburghs Altstadt vor Augen gehabt haben. Doch was ist dran an den heute so üppig ausgeschlachteten Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit? Alles nur Marketing, um Touristen neben Whiskey und Golf auch mit „Harry Potter“ nach Schottland zu locken?Fest steht jedenfalls, dass es auch außerhalb von Edinburgh „echte“ Anlaufpunkte im Zeichen von Harry Potter gibt. Denn die Filme wurden nicht nur in den Warner Bros. Studios in London gedreht, sondern auch in den schottischen Highlands. Fans zieht es heute etwa an den Ort, wo auch die Regisseure Station machten, um die Beerdigungsszene von Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore zu drehen. Oder zum Schwarzen See von Hogwarts, für den die Regisseure den Loch Shiel in den schottischen Highlands gewählt haben – just in der Nähe des heute vielbereisten Glenfinnan Viadcuts, über den auch der „echte“ Howgwarts Express hinwegfährt.Simon Berninger hat sich auf eine magische Reise nach Schottland begeben – und erzählt, ob er verzaubert zurückgekommen ist.
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Das Baskenland - rau und herzlich
2026/02/01
Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 27.04.2025.Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien.Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer.Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66 Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko ausgelöst wurde.Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen.Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao, in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei diesen Events allerdings eher selten zu sehen. Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und Weinen aus der Region voll auf seine Kosten.Reportagen von Carsten Vick
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Ein Tag Istanbul - Dorfgefühle, Dampf und Drag
2026/01/30
Der Tag in Istanbul beginnt in Cihangir, an einem Tisch, der sich immer weiter füllt. Mit Schälchen und Pfannen voller selbstgemachter Spezialitäten. Im "Van Kahvalti" wird klar: Türkisches Essen ist weit mehr als Döner Kebap. Das Frühstück gleicht eher einem Festmahl. Es ist opulent, gesellig und lädt zum Verweilen ein.Der anschließende Verdauungsspaziergang führt nach Galata, dem historischen Handelszentrum auf der europäischen Seite. Touristen scharen sich um den Galata-Turm, eines der bekanntesten Wahrzeichen Istanbuls. Nur ein paar Straßen weiter wirkt die Millionenstadt dann plötzlich wie ein Dorf. In den schmalen Straßen kennen Händler ihre Kundschaft seit Generationen. Der Instrumentenhändler Ahmet erzählt von Musik, Hippies und davon, wie sich Istanbul verändert hat, ohne seinen Kern zu verlieren. Im historischen Kilic Ali Pasa Hamam verschwinden Straßenlärm und Hektik. Frauen sitzen beisammen, trinken Tee und reden. Das Hamam das Badehaus ist kein stiller Ort, sondern ein sozialer Raum. Ein Ort, an dem sich zeigt, wie sich Traditionen verändern, ohne ganz zu verschwinden. Am Abend wird Istanbul politisch. Drag Queen Florence Delight, bekannt als "The C**t of Istanbul", bereitet sich auf ihren Auftritt vor. Auf der Bühne wird aus Performance Protest. Denn queere Räume werden immer weniger, der Druck auf die Szene wächst. Mit schillernden Kostümen, exzentrischem Make-up und voller Energie steht die Drag Queen auf der Bühne. Ihr Auftritt ist Ausdruck von Freiheit und zeigt Haltung gegen die Verdrängung.Dieser Tag in Istanbul führt durch Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten: Genuss und Kommerz, Chaos und Entspannung, Freiheit und Bedrohung. Wir erleben eine Stadt, die sich ständig neu erfindet, ohne ihre Widersprüche aufzulösen. Johanna Sagmeister war einen Tag lang in Istanbul unterwegs.Abenteuer Türkei: Der Westenhttps://www.ardmediathek.de/video/laender-menschen-abenteuer/abenteuer-tuerkei-der-westen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMzE5MzRkYy02N2FmLTRiNzMtYTQxNy1mNGEwNjMzZmE2NDQ
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Moldau - Von Gegensätzen und gutem Wein
2026/01/23
Die Gegensätze beginnen gleich im Nachtzug von Bukarest nach Chișinău. Im zügigen Tempo durcheilt der Zug Rumänien auf dem Weg zur moldauischen Grenze. Im Bordbistro spielt der Barkeeper mit dem Schaffner ein Brettspiel, die Musik kommt aus einer neuen Bluetooth-Box. Im Abteil steckt das neue Ladegerät von unserem Reporter Valentin Beige in einer recht alten Steckdose.Nicht nur der Nachtzug steckt voller Gegensätze, auch das Land Moldau selbst ist voll von ihnen. Cafés, die von den Preisen und der Machart her auch in Budapest oder Berlin liegen könnten, treffen auf außergewöhnliche Kellerbars. Oder auch die Stadt Chișinău, die mit ihren beiden Gesichtern aufwartet: dem sowjetisch geprägten Teil und der historischen Altstadt mit kleinen Häusern und geschotterten Straßen. Und geschotterte Straßen führen auch quer durch das Land. Unter anderem auf dem Weg in die Region Orheiul Vechi, nach Alt-Orhei. Die Region ist seit der Steinzeit besiedelt und besticht mit beeindruckenden Felsenklöstern, wunderschönen Ausblicken und ganz viel Charme. Und um eines kommt kein Moldau-Besucher herum: Wein. In Moldau dreht sich vieles um Wein. Bis vor wenigen Jahren lieferte das Land viel Wein nach Russland. Seit einem Embargo ändert sich das und Moldau setzt jetzt auf Qualitätsweine. Doch ohne Exporte könnte die moldauische Weinbranche nicht überleben. Valentin Beige ist in den Nachtzug und nach Moldau gereist. Selbst die Grenzkontrollen nachts um drei haben ihn nicht abgehalten. Aber ein Tipp für alle Nachtzugliebhaber: auf der Fahrt von Chișinău nach Bukarest ist die Grenzkontrolle am Abend und danach winkt eine Runde Schlaf in diesem ganz besonderen Nachtzug. So besonders wie das gesamte Land Moldau.
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Unterwegs in der Hohen Tatra
2026/01/16
Das „kleinste Hochgebirge der Welt“ wird die Hohe Tatra gerne genannt. Auf 340 Quadratkilometern dehnt sie sich aus: zwei Drittel liegen in der Slowakei, ein Drittel in Polen, beide Teile sind Nationalparks und Unesco-Biosphärenreservat. Auf slowakischer Seite bildet eine Kette Zweieinhalb-Tausender ein schroffes unzugängliches Profil, das in seiner ganzen Schönheit vom Fuß der Tatra, von der Stadt Poprad aus, zu bewundern ist. Von Poprad aus starten die Züge, die Touristen wie Einheimische auf steilen, kurvenreichen Schmalspur-Trassen bis in sehenswerte, hoch gelegene Tourismus-Orte wie Stary Smokovec oder Tatranska Lomnica bringen. Dort starten Wanderwege, Skilifte und -pisten.Rucksack-Touristen schwärmen aus, um auf exponierten Steigen zu entlegenen Hütten zu wandern. Fast alle sind ganzjährig geöffnet und nicht per Hubschrauber versorgt. Schwerbeladene Lastenträger kümmern sich um Gas, Holz, Bier, Brot und alles, was Hüttenbewohner so brauchen. Strom gibt es dort oben nicht – dafür aber eine Mannschaft an Trägern, die mitunter Leib und Leben riskieren, um die Hütten zu versorgen. Nicht wegen der Bären, die es hier auch gibt, sondern wegen der Lawinengefahr. ARD Mediathek: Die Hohe Tatra im Reich der Bärenhttps://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/die-hohe-tatra-im-reich-der-baeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kZmJlYWMwYy1iZDMwLTRjMTgtOTFmMC0yYzgzYWYzYTM5ZTY
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Italiener in New York
2026/01/09
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte, kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen. Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek:https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video in der ARD Mediathekhttps://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA(00:00:00) Intro(00:00:43) Einführung und Geschichte der italienischen Einwanderung in New York(00:30:30) Empfehlungen für Besucher von New York (00:31:33) Hörspiel-Tipp in der ARD Audiothek(00:31:55) Outro
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4.9 von 5
8 Bewertungen
Birgit Sch 2023/03/03
San Francisco
Ein toller Bericht über San Francisco. Eine wundervolle Stadt. Am Ende wurde über Erdbeben Rucksack gesprochen. Get it today. Highest Priority. D...
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ulladi 2010/08/28
Traumreisen zum Hoeren
Wunderbar informative Reiseberichte. Der pure Luxus.
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