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This podcast has
687 episodes
Explicit
No
Date created
2008/08/25
Latest episode
2026/09/25
Average duration
21 min.
Release period
9 days
Description
Die Podcasts von managerSeminare liefern Führungswissen für die Ohren. Drei Mal im Monat gibt es Hintergründe und Tipps, wie Selbst-, Mitarbeiter- und Unternehmensführung in der neuen Arbeitswelt gelingen.
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Gehirn-Guide: Der Zuversicht-Muskel
2026/09/25
Die Überzeugung, mit dem eigenen Tun einen positiven Einfluss auf die Zukunft nehmen zu können, ist der Kern von Zuversicht. Von ihr können wir eigentlich nicht genug haben, um die Herausforderungen von Leben und Beruf anzugehen. Besonders in schwierigen Zeiten ist es wichtig, zuversichtlich zu bleiben – oder zu werden. Gut, dass man das trainieren kann.
Führungsproblem Decision Fatigue: Erschöpfte Urteilskraft
2026/09/25
Es ist verzwickt: Je mehr ein Mensch im Laufe des Tages zu entscheiden hat, umso größer ist die Gefahr, dass er dies irgendwann nicht mehr sorgsam und differenziert genug tut. Vor allem bei Führungskräften, deren Job im Wesentlichen im Entscheiden besteht, kann das Phänomen der Decision Fatigue zuschlagen. Unausweichlich ist die Entscheidungsmüdigkeit trotzdem nicht; Unternehmen können einiges dafür tun, das Problem abzumildern.
KI-Kompetenz aufbauen: Lernen nach Gefühl
2026/09/25
Beim Lernen dem „Vibe“ zu folgen, also nach Laune und Gefühl vorzugehen, klingt wenig zielführend, fast beliebig. Tatsächlich aber verbindet Vibe Learning sogar drei handfeste Entwicklungsziele miteinander: Teilnehmende bauen ihr Fachwissen aus und gewinnen im Austausch mit anderen Lernenden neue Erkenntnisse. Und beinahe nebenbei erfahren sie, was mit KI alles möglich ist – und wie sie diese Möglichkeiten für sich nutzen können.
Improvisieren als Leadership-Kompetenz: Yes to the Mess
2026/08/28
Alles unter Kontrolle, alles nach Plan, alles im Blick: Ob Führung je so funktioniert hat, ist fraglich. Heute jedoch tut sie es garantiert nicht mehr. Denn heute folgt eine unklare, widersprüchliche Herausforderung auf die nächste. Da hilft keine Kontrolle, kein eiserner Plan, da hilft nur eines: improvisieren und den Moment nutzen. Welche acht Prinzipien des Denkens und Handelns dabei entscheidend sind – und warum spielerische Improvisationsmethoden dabei helfen können, diese Prinzipien zu kultivieren.
Mensch-KI-Teams führen: Der Zwang zur Klarheit
2026/08/28
In ersten Unternehmen übernehmen KI-Agenten bereits wichtige Rollen und sind fester Bestandteil des Teams. Richtig eingesetzt, entlasten sie nicht nur ihre menschlichen Kolleginnen und Kollegen, sondern machen auch Schwächen in der Führungsarbeit sichtbar. Für Führungskräfte ist das eine Chance, Führung klarer zu gestalten – und menschlicher.
Der soziale Impact von KI: Die unsichtbare Architektin
2026/08/28
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Prozesse auf funktionaler Ebene, sie verändert auch das soziale Miteinander in Organisationen und Teams. Ob KI ihr Nutzenversprechen in puncto Effizienz, Produktivität und verbesserten Entscheidungen halten kann, hängt maßgeblich davon ab, wie Unternehmen mit diesem Impact umgehen. Ob es ihnen also gelingt, ihre KI-Strategie mit einer klugen Sozialstrategie zu verknüpfen. Vor allem vier Aspekte sind dabei entscheidend.
Prompten als Leadershiptraining: Klarer werden mit KI
2026/07/31
Wer KI kryptisch und unklar beauftragt, bekommt schlechte Ergebnisse. Wer mit seinen Mitarbeitenden kryptisch und unklar kommuniziert, auch. Für den Wirtschaftspsychologen Ingo Hamm ist das kein Zufall, sondern Anlass für eine provokante These: Gutes Prompting ist die Leadershipkompetenz, die Führungskräfte längst hätten lernen sollen.
Bürokratieabbau bei Signal Iduna: Entrümpeln mit Momentum
2026/07/31
Warum bremsen sich Organisationen oft selbst aus? Die Stanford-Professoren Robert I. Sutton und Huggy Rao sehen die Ursache im bürokratischen Ballast: Sinnlos gewordene Regeln, Abstimmungsschleifen und Prozesse wirken wie Sand im Getriebe der Organisation. Sie erzeugen „Friction“ – Reibung – und kosten die Mitarbeitenden Zeit und Energie, die dann an anderer Stelle fehlen. Was sich gegen den Ballast tun lässt, zeigt ein Pilotprojekt bei Signal Iduna.
Veränderungsfähigkeit stärken: Die verlernende Organisation
2026/07/31
Organisationen müssen in einer volatilen Welt nicht nur lernen, sondern auch verlernen, um anschlussfähig zu bleiben. Will heißen: Sie müssen eingetretene Denk- und Handlungspfade bewusst verlassen. Doch fürs Verlernen sind Systeme – ob biologische wie das menschliche Gehirn oder soziale wie Organisationen – nicht gemacht. Sie halten lieber an dem fest, was bisher funktioniert hat. Unmöglich ist Verlernen dennoch nicht. Der Schlüssel liegt in klugen Störungen an der Schnittstelle zwischen Psychologie und systemtheoretisch fundierter Organisationsgestaltung.
Lean Communication: Miteinander ohne Muda
2026/06/26
Sie entscheidet, ob Teams zügig zu tragfähigen Lösungen kommen und ins Handeln finden – und wird für Organisationen in einer Arbeitswelt wachsender Komplexität zum echten Wettbewerbsfaktor: gelingende Kommunikation. Im Alltag allerdings dominieren lange Redebeiträge, Unklarheiten, Harmoniewolken und ausufernde Diskussionen. Der Ansatz der Lean Communication bringt Fokus in Arbeitsgespräche. Und zwar so einfach wie genial: Bewährte Prinzipien aus der Produktion werden auf die Kommunikation übertragen.
Trügerisches Qualitätsmanagement: Fehler im System
2026/06/26
Viele Unternehmen rühmen sich ihrer Fehlerkultur und spielen gleichzeitig eine Art Theaterstück, in dem es mehr um die Inszenierung geht als um die tatsächliche Lösung von Problemen. Und in dem Fehler mehr als Folge persönlichen Fehlverhaltens behandelt werden denn als Resultat irreführender Rahmenbedingungen. Umso wichtiger ist es, die Dramaturgie zu durchschauen, nach denen dieses Fehlertheater aufgeführt wird – und sie zu ändern.
Orientierung geben in der Unsicherheit: Narrativ führen
2026/06/26
Unsicherheit ist das vorherrschende Gefühl in vielen Organisationen. Die Menschen sehnen sich nach Orientierung, Sinn und Einordnung. Weil sinnstiftende Erzählungen diese Sehnsucht besser stillen als Zahlen, Daten und Fakten, muss Führung narrativer werden, findet Managementberaterin Anne M. Schüller. Heißt zum einen: Führungskräfte müssen sich der Kraft von Narrativen, die im Unternehmen zirkulieren, stärker bewusst werden. Und zum anderen: Sie müssen auch selbst Erzählkunst ausbilden.
Die lahmgelegte Organisation: Mentale Change-Hürden
2026/05/29
Veränderung und Innovation gelten als unverzichtbar; trotzdem herrscht in vielen Unternehmen Stillstand. Ein Grund: Führungskräfte und Mitarbeitende tappen immer wieder in spezifische Denkfallen, die Entwicklung verhindern. Ihr Hirn gaukelt ihnen vor, verantwortungsvoll mit Change umzugehen. Dabei liefert es ihnen in Wahrheit nur scheinbar vernünftige Begründungen dafür, Veränderung abzulehnen. Innovationsexperte Jens Möller zeigt, wie sich der Selbstbetrug erkennen und überwinden lässt.
Verbreitete Missverständnisse über Führung: Verhängnisvolle Verwechslungen
2026/05/29
Führungskräfte haben zu viele Rollen, zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit für den Menschen … Es sind immer die gleichen Gründe, die für schlechte Führung genannt werden. Nach Meinung von Karin Lausch sind dies jedoch eher Symptome als Ursachen. Letztere liegen vielmehr in falschen Vorstellungen über Führung, darüber, was Führung ist und darüber, was Führung nicht ist, sagt die Führungsexpertin. Vier dieser „Führungsmissverständnisse“ sind ihrer Beobachtung nach besonders verbreitet.
Arbeiten in der Aufmerksamkeitsökonomie: Die unkonzentrierte Organisation
2026/05/29
Appelle an mehr Selbstdisziplin, sieben Meetingregeln, fünf E-Mail-Hacks – Organisationen haben viele Antworten auf das Konzentrationsproblem ihrer Mitarbeitenden. Allerdings die falschen. Denn das Problem sitzt nicht beim Individuum, sondern im System. Wie Unternehmen aufhören, Unkonzentriertheit laufend aktiv zu produzieren, und was stattdessen eine fokussierte Organisation ausmacht.