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SWR Aktuell Mondial

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Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
45 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2009/07/23
Neueste Episode
2022/06/22
Durchschnittsdauer
34 min.
Veröffentlichungsintervall
9 Tage

Beschreibung

Reportagen, Hintergründe und Meinungen zu aktuellen Themen rund um Zuwanderung, Integration und verschiedene Kulturen. Ein Magazin der SWR-Redaktion Religion, Migration und Gesellschaft. Immer mittwochs um 19:05 Uhr im Radioprogramm von SWR Aktuell und als Podcast.

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"Ich bin Donauschwabe und meine Heimat ist Ulm!"
2022/06/22
Hans Supritz ist Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben. Er ist 1939 in Bačka Palanka im heutigen Serbien geboren. Von dort wurde er mit seiner Familie vertrieben. Seit 1954 lebt er in Ulm. In der dritten Folge der Reihe „Vertriebene in Baden-Württemberg“ in SWR Aktuell Mondial sprechen Miriam Staber und Cüneyt Özadali mit ihm über die Vertreibung seiner Familie, den Neubeginn in Ulm und über die Geschichte der Donauschwaben.
"Die Einheimischen sahen, dass wir Heimatvertriebenen hart arbeiten, deshalb haben sie uns akzeptiert"
2022/06/15
Die Gemeinde Neuwedell in Pommern heißt heute Drawno und liegt im Nordwesten des heutigen Polens. Der Vater des 61-jährigen Dietmar Seidenkranz ist dort aufgewachsen. Anfang 1945 musste er mit seiner Familie fliehen und baute sich durch harte Arbeit bei Schorndorf östlich von Stuttgart eine neue Existenz auf. Miriam Staber spricht mit Dietmar Seidenkranz über seine Vorfahren, die Flucht und auch, wie diese Erfahrungen die Nachkommen prägen. Es ist die zweite Folge der Reihe "Vertriebene in Baden-Württemberg".
"Heimat ist da, wo meine geliebten Menschen sind" – die Heimatvertriebene Heiderun Gödrich aus dem Sudetenland
2022/06/08
Die 83-jährige Heiderun Gödrich ist im Sudetenland aufgewachsen, ihr Heimatdorf gehört heute zu Tschechien. 1945 musste sie zuerst in die russische Besatzungszone fliehen und von dort weiter nach Bayern und dann nach Südbaden. Miriam Staber und Mirela Delic sprechen mit ihr über ihre Kindheit im Sudetenland, Flucht und Vertreibung ihrer Familie, bittere Armut und Diskriminierung - aber auch über den Neuanfang und das Ankommen in Steinen bei Lörrach. Es ist die erste Folge der Reihe „Vertriebene in Baden-Württemberg“ - eine Serie über Menschen, die nach dem zweiten Weltkrieg aus Gebieten, die heute zu Tschechien, Polen, Ungarn oder der Slowakei gehören, vertrieben wurden oder geflohen sind. Anlass für die Reihe ist das 70-jährige Jubiläum des Bunds der Vertriebenen in Baden-Württemberg.
Vorbild und Kämpferin für Vielfalt - Landtagspräsidentin Muhterem Aras
2022/05/30
Muhterem Aras wurde 2016 zur Landtagspräsidentin gewählt - als erste Frau, als erste Migrantin und als erste Muslima! Die in Anatolien geborene Stuttgarterin liebt "ihre" Landeshauptstadt und steht für Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Mit aller Kraft kämpft die Grünen-Politikerin gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Susanne Babila und Leonore Kratz haben Muhterem Aras in ihrem Büro im baden-württembergischen Landtag besucht.
Russischsprachige Communities zwischen Spaltung und neuer Identität
2022/05/25
Drei Monate Krieg in der Ukraine haben die russischen Communities gespalten – und bei vielen Menschen eine neue Identitätssuche ausgelöst. Katharina Virolainen, Autorin und Journalistin, die mit 11 Jahren als Spätaussiedlerin aus Russland nach Deutschland kam, erlebt das gerade selbst. „Ich spüre eine große innere Zerrissenheit“, sagt sie - sucht aber gleichzeitig nach einem neun Bezug zu ihren russischen Wurzeln. Mit ihr sprechen Svitlana Magazova und Sophie Rebmann über Konflikte in Familien, die vermeintliche Russophobie in Deutschland und den Blick russischsprachiger Communities auf die deutsche Berichterstattung – aber auch über die neue Sichtbarkeit von russlanddeutschen und postsowjetischen Identitäten und über Dialog und seine Rolle.
„Ich muss einfach helfen“ – der ukrainische Psychiater Sergiy Davydenko
2022/05/11
In unserer neuen Reihe "Helfende Hände" in SWR Aktuell Mondial stellen wir Menschen vor, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlings- und Ukrainehilfe engagieren. In der zweiten Folge ist unser Gast Dr. Sergiy Davydenko. Er ist Facharzt für Psychologie und Psychotherapie an der Universität Mainz. Davydenko kam vor 24 Jahren als ukrainischer Student nach Deutschland und engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen sind. Claudia Bathe und Cüneyt Özadali sprechen mit ihm über das Trauma von Geflüchteten und wie Helfer sie dabei unterstützen können, sein Engagement in der Ukraine-Hilfe und darüber was Putins Verhalten über seine Psyche verrät.
Podcast: Filmemacherin im Einsatz für Ukrainer:innen
2022/05/04
In der Reihe "Helfende Hände" porträtieren wir Menschen, die sich in der Ukraine-Hilfe engagieren. In der ersten Folge ist Sofia Samoylova zu Gast. Die Fotografin und Filmemacherin aus Ludwigshafen organisiert Hilfe für Ukrainer:innen. In ihrer Wohnung leben inzwischen befreundete Geflüchtete aus der Ukraine. Utku Pazarkaya hat mit Sofia Samoylova gesprochen.
Kai Whittaker: „Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa sind nicht selbstverständlich“
2022/04/13
Kai Whittaker ist Bundestagsabgeordneter (CDU) für den Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden und hat sowohl die deutsche als auch die britische Staatsbürgerschaft: Der Brexit – und auch der Russland-Ukraine-Krieg machen für ihn deutlich, wie fragil das „Experiment“ von Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit in Europa ist. Im Gespräch mit Miriam Staber appelliert Whittaker an die junge Generation, sich zu engagieren, damit dieses „Experiment“ Zukunft hat.
Gegen tiefsitzende Vorurteile – der Europaabgeordnete, Geiger und Sinto Romeo Franz
2022/04/06
Seit 2018 sitzt Romeo Franz für Bündnis 90/ Die Grünen im Europaparlament – als erster deutscher Sinto. Ein wichtiges Anliegen ist ihm der Kampf gegen Rassismus und vor allem Antiziganismus. Hier ist seiner Einschätzung nach in Deutschland noch einiges zu tun. In SWR Aktuell Mondial spricht Claudia Bathe mit ihm über seine Schulzeit als Sinto in Kaiserlautern, welche Spuren der Holocaust in seiner Familie hinterlassen hat und welche Rolle die Musik, insbesondere der Sinti-Jazz in seinem Leben spielt.
Jasmina Hostert: Ukraine-Krieg weckt Erinnerungen an das eigene Trauma des Bosnien-Kriegs
2022/03/30
Die Lage in der Ukraine beschäftigt die Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert sehr. Sie verlor als Kind im Krieg in Bosnien durch eine Granate ihren rechten Arm. Ihr Vater brachte das schwerverletzte zehnjährige Mädchen von Sarajevo nach Deutschland. Ihr Vater kehrte später nach Bosnien zurück, Jasmina Hostert blieb. Heute ist sie SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Böblingen. Utku Pazarkaya hat sie für SWR Aktuell Mondial gefragt, wie sie die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine erlebt und was sie zu Waffenlieferungen an die Ukraine sagt?
„Kurz weinen, und dann geht es weiter“ – Russlanddeutsche und der Krieg in der Ukraine
2022/03/23
Der Krieg in der Ukraine trifft Ira Peter besonders. Vor vier Monaten hat sie noch in Odessa gewohnt. Jetzt erlebt sie mit, wie ihre Freunde fliehen müssen - oder zu den Waffen greifen. Und als wäre das nicht herausfordernd genug: Teile ihrer Familie in Deutschland waren so überzeugt von den Falschmeldungen der russischen Propaganda, dass sie nicht an das Leid der Menschen in der Ukraine geglaubt haben. Wie geht Ira Peter damit um? Und: Wie lebt sie im Kontrast zwischen ihrem friedlichen leben in Deutschland, und dem ihrer Freunde, die sich plötzlich im Krieg wiederfanden?
Der Krieg im Netz – Katharina Nocun über Verschwörungserzählungen und Hasskommentare
2022/03/16
Verschwörungserzählungen und Hasskommentare in den sozialen Medien – mit diesen Phänomenen setzt sich die ehemalige Netzaktivistin Katharina Nocun auseinander. Zurzeit beobachtet die polnischstämmige Politikwissenschaftlerin besonders, was im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg für Desinformationen im Netz verbreitet werden. Claudia Bathe und Cüneyt Özadali sprechen mit ihr darüber welche Funktion Desinformationen für die russische Regierung haben, welche Faktoren dazu führen, dass Menschen Verschwörungsmythen gerne Glauben schenken und wie man nicht nur als Betroffener, sondern als Gesellschaft auf Hasskommentare reagieren sollte.

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