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Bewertung
4.6von
Dieser Podcast hat
213 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DIE ZEITExplizit
Nein
Erstellt am
2009/10/30
Neueste Episode
2026/10/18
Durchschnittsdauer
31 min.
Veröffentlichungsintervall
10 Tage
Beschreibung
Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuell Zum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissen Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo
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Sind wir zu leichtgläubig?
2026/10/18
Als Johanna Michaels zu ihren Schulzeiten ein Jahr in Peking verbrachte,
trank ihr Gastvater zum Abendessen gern billigen Schnaps. Der war
sicherer, weil er im Gegensatz zu teuren Produkten nicht gefälscht
wurde. Damals lernte sie, wie leichtgläubig sie in Deutschland mit
seinen strengen Kontrollen einkaufen gehen kann. Aber sind wir
hierzulande zu leichtgläubig? Johanna Michaels sagt Ja, Tobias Hürter
sagt Nein.
Die beiden streiten darüber, ob Leichtgläubigkeit ein Mangel an
kritischem Hinterfragen ist oder die Bereitschaft, sich überzeugen zu
lassen. Sie diskutieren über eine Studie, nach der gute Laune anfälliger
für Täuschung macht, und über eine Metaanalyse des Max-Planck-Instituts
für Bildungsforschung, nach der Bildung nicht vor Falschnachrichten
schützt. Außerdem geht es um das Buch »Not Born Yesterday« des
französischen Kognitionswissenschaftlers Hugo Mercier, in dem er
argumentiert, das eigentliche Problem sei zu viel Misstrauen. Eine Folge
darüber, wann Vertrauen klug ist und wann nur bequem.
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Spukt’s hier? Treffen sich Geisterjäger und Wissenschaftler
2026/10/11
Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60
Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit
technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus.
Marc Dimpfel und Nikita Vaillant begleiten die Ghosthunter NRW zur Ruine
Hohensyburg in Dortmund. Die Gruppe ist überzeugt: Es gibt ein Leben
nach dem Tod, und die Verstorbenen schicken uns Botschaften. Sind
Geisterjäger verrückt? Oder ist da wirklich etwas dran? Diese Frage
beschäftigt auch die Wissenschaft. Gerhard Mayer vom Institut für
Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg hat
Ghosthunter für eine Studie interviewt. Er berichtet über den Stand der
Forschung.
Haben übersinnliche Phänomene womöglich mit Trauerhalluzinationen zu
tun? Dieser Frage geht Christoph Drösser in der unmöglichen Kolumne auf
den Grund.
Shownotes
Das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene ist
hier zu finden.
Die Studie von Gerhard Mayer und Sonja Nowara über Ghosthunter in
Deutschland ist im »Journal for Anomalistics« erschienen und hier auf
Deutsch verlinkt.
William Rees hat die Studie über Trauerhalluzinationen 1971 im »British
Medical Journal« publiziert.
Eine aktuelle Studie über Trauerhalluzinationen ist in der Zeitschrift
»Death Studies« erschienen.
Karten für das Podcastfestival im Universum Bremen bekommen Sie hier.
ZEIT Wissen ist um 20 Uhr auf der Bühne.
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Macht uns das moderne Leben einsam?
2026/09/27
Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele
Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben
Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation
rauszukommen. Das Konzept “Männerschuppen” macht gerade weltweit Schule.
Der ZEIT WISSEN-Podcast hat sie besucht.
Außerdem spricht Host Jakob Simmank mit dem Soziologen Janosch Schobin
von der Universität Kassel über die vielen Dimensionen der Einsamkeit.
Wann macht Einsamkeit krank? Wer ist heute besonders einsam? Und lässt
uns der Kapitalismus vereinsamen? Die gute Nachricht ist: Wir waren
schon mal einsamer.
Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach,
warum Einsamkeit ansteckend ist.
Shownotes
Ein Interview mit dem Soziologen Janosch Schobin lesen Sie hier.
Schobins Buch Zeiten der Einsamkeit ist 2025 bei Hanser erschienen.
Auch Host Jakob Simmank hat ein Buch über Einsamkeit geschrieben,
erschienen 2020 bei Atrium.
Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid schreibt über die
Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau.
Der Männerschuppen Poel ist hier zu finden.
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Wird der Alzheimer-Früherkennungstest zur Routine?
2026/09/20
Herr V. hat sein Leben immer unter Kontrolle gehabt. Seine 3.000 CDs
fein säuberlich sortiert, sein Gedächtnis fehlerlos. Bis er irgendwann
im Supermarkt den Reis nicht mehr fand, immer vergesslicher wurde – und
immer aufbrausender. Früh steht die Diagnose Alzheimer-Demenz im Raum.
Die ärztlichen Befunde aber lassen keine klaren Schlüsse zu. Erst ein
Bluttest bringt Klarheit: Herr V. hat eine Demenz.
Es sind diese Bluttests, um die sich die neue Folge des Wissenspodcasts
dreht. Host Jakob Simmank bespricht mit Anna Carthaus, Redakteurin im
Gesundheitsressort der ZEIT, wie die Tests funktionieren und ob sie die
Alzheimerdiagnostik revolutionieren werden. Es geht um die
Alzheimer-typischen Veränderungen im Gehirn Betroffener, die auch im
Blut Auffälligkeiten hinterlassen. Um die Frage, wie zuverlässig schon
heute Vorhersagen sind, die weit in die Zukunft gehen – und natürlich
darum, was man tut, wenn man weiß, dass man in einigen Jahren Alzheimer
bekommt.
Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wieso kriegen
manche Menschen keine Demenz, auch wenn ihr Gehirn die typischen
Veränderungen zeigt?
Shownotes
- Eine ausführliche Analyse zu den neuen Bluttests lesen Sie hier.
- Warum werden die neuen Alzheimer-Antikörpertherapien in Europa so
viel kritischer betrachtet als in den USA? Tom Kattwinkel und Ingo
Arzt haben nachgeforscht.
- Wie man sein Alzheimerrisiko senken kann, erfahren Sie hier.
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So entsteht ein Tierfilm im Regenwald
2026/09/13
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man
Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und
Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele
wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren
im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und
Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen.
Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen?
ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang
begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in
Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen
Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt.
In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese
besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind.
Shownotes
Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens
Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek.
Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«.
Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines
früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der
Dokumentation »Elefanten hautnah«.
In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen,
der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind:
»PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et
al., 2018.
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Brauchen wir Chefs (m/w/d)?
2026/08/30
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die
Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann
es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg
wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand.
Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei
herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir
Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein.
Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis
zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der
Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je
einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem
Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland
abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen
wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es
ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche
Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte
Verantwortungslosigkeit« beschreibt.
Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne
Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von
einem Chef.
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Wozu Mathe, es gibt doch KI?
2026/08/16
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der
größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die
künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen
Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten
verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht
mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen
jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden
Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen
wollen.
Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die
künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen
Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es
an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den
neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker
rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft.
Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen
Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin.
Kontakt zur Redaktion: [email protected]
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Machen Kinder glücklich?
2026/08/09
Die Philosophin L. A. Paul nennt Elternschaft eine transformative
Erfahrung: Man kann vorher nicht wissen, ob sie glücklich macht, weil
man selbst ein anderer Mensch wird. Kinder zu kriegen ist eine
Entscheidung, die man trifft, bevor man weiß, wer man danach sein wird.
Die Glücksforschung nähert sich der Angelegenheit mit Fragebögen und
Interviews. Sie erkundet, ob Eltern im Durchschnitt glücklicher sind als
Kinderlose – und ob das Elternglück, das viele nach der Geburt eines
Kindes erleben, von Dauer ist.
Johanna Michaels und Tobias Hürter diskutieren im Podcast über ihre
eigenen Erfahrungen und sortieren die Studien und philosophischen
Argumente. Als Tobias Hürter seine Tochter zum ersten Mal sah, überkam
ihn ein Glücksgefühl, das ihn selbst überraschte. Sechzehn Jahre später
sagt er: Dieses Glück ist geblieben. Johanna Michaels findet schön, dass
er das erleben durfte – und mindestens ebenso schön, dass sie es nicht
erleben muss. Sie will keine Kinder. Dieser Wunsch hat sich mit den
Jahren nur verfestigt.
Eine Diskussion über das Parenting Paradox, Simone de Beauvoir und die
Studie »Regretting Motherhood«, über Antinatalismus und darüber, warum
es kein »Regretting Fatherhood« gibt. Elternglück ist nicht nur eine
private Angelegenheit, sondern auch eine politische.
Feedback zum Podcast erreicht uns auch per Mail unter
[email protected]
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Wenn es der Arzt mit der Behandlung übertreibt
2026/08/02
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von
dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem
Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht
haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller
medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar.
Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue
Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im
Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host
Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten,
Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht
auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der
unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die
Wissenschaft Spontanheilungen?
Shownotes:
- Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was
Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können.
- Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er
gelernt?
- Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan
und Ragnhild Schweitzer
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Darf man jeden Witz machen?
2026/07/19
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig
»Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich.
Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr
Spitzname, den sie liebt.
In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels
und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja
– mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an.
Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern,
Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen,
Vorurteile verstärken.
Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über
Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten
treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den
Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte
mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig?
Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer
Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein
simples Ja oder Nein.
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Was ist eine gute Kindheit? (Z+)
2026/07/12
Es wäre der Traum jeder Mutter und jedes Vaters: Dafür sorgen, dass das
eigene Kind eine perfekte Kindheit hat. Eine, in der alles passt. Das
Kind lebt gesund, es findet Freunde, wird selbstbewusst, findet Dinge,
an denen es Freude hat, in Kindergarten und Schule läuft es gut. Doch so
läuft es nun einmal nicht – oder nicht immer. Was Kinder erleben, kann
sich auf ihr ganzes Leben auswirken, auf ihre körperliche und psychische
Gesundheit.
Nora Burgard-Arp ist Wissenschaftsjournalistin und recherchiert
regelmäßig zu Fragen rund um die Familie. Für diese Episode von »Woher
weißt du das?« spricht sie mit ZEIT-Redakteurin Linda Fischer über die
Faktoren, die eine gute Kindheit ausmachen. Sie hat Studien aus den
vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen, die Eltern helfen können, sich
zu orientieren: Worauf kommt es wirklich an? Und wo ist es okay, wenn
mal etwas nicht perfekt ist?
In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum
wir uns nicht an unsere frühe Kindheit erinnern können.
Shownotes:
- Die COPSY-Studie, geleitet von Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer und
Dr. Anne Kaman
- Forschungsprofil der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne
Becker-Stoll
- Wie reagieren Kinder auf Trennungssituationen? Das zeigt die
berühmte Studie der Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth, die die
Bindungsforschung der vergangenen Jahrzehnte prägte.
- Die Resilienzforschung untersucht, was Kinder wirklich trägt.
Beispielsweise zeigt eine Studie der Entwicklungspsychologin Emmy
Werner mit Kindern in Hawaii, dass sie sich selbst unter
schwierigsten Lebensbedingungen bei bestimmten Bedingungen psychisch
stabil entwickeln.
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Hörtipp: "Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte"
2026/07/10
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast
daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil
gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen
Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann.
Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt.
Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem
Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier
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"Der Vernichter" auf Apple Podcasts:
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Wozu Rechtschreibung, wenn KI jetzt alles korrigiert?
2026/07/05
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre
Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie
was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch
lernen?
Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU
Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram
Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht
Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der
ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer
ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von
Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der
Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann.
In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein
Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der
Legasthenie.
Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie
hier.
Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test.
Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram.
Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in
Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023
Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim
Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten
Human Writing«
Ausgewählte Quellen zur Legasthenie:
Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis
The magnocellular theory of developmental dyslexia
Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis
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Haben Lügen kurze Beine?
2026/06/21
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel
geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu
sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir
damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns
selbst?
In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna
Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen
schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb
der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den
Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht.
Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es
nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt.
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Wie Muskeln den Körper heilen
2026/06/14
Wer viele Muskeln hat, lebt länger und gesünder – so predigen es
Longevity-Influencer. Was steckt dahinter? Welche Behauptungen sind
wissenschaftlich fundiert und welche nicht? Tatsächlich saugen Muskeln
Nährstoffe aus dem Blut wie ein Staubsauger – und lassen dabei
Fettgewebe schmelzen. Außerdem produzieren sie eigene Hormone,
sogenannte Myokine, die im Körper heilsame Wirkungen entfalten könnten.
Um diese Prozesse besser zu verstehen, züchten die Forschende in München
muskelbepackte Schweine und gehen selbst regelmäßig in den Kraftraum.
Tom Kattwinkel vom Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihnen trainiert
und sie auch nach Proteinshakes ausgefragt.
Besonders für Frauen nach der Menopause ist Krafttraining wichtig. Hanna
Taipaleenmäki erklärt im Podcast, wie Muskel- und Knochengesundheit
zusammenhängen und welche Unterschiede es dabei zwischen Männern und
Frauen gibt.
In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, was
die Wissenschaft über den Muskelkater weiß.
Shownotes
Die Bonusfolge des ZEIT-WISSEN-Podcasts über Bluthochdruck ist am 19.
April erschienen.
Die Podcastfolge über die Arbeit der Kindernotärztin Victoria
Lieftüchter finden Sie bei »Frisch an die Arbeit«.
Hier sind einige Fachartikel über Muskelkater:
doi.org/10.52082/jssm.2022.419, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25519953/,
www.mdpi.com/2076-3921/9/3/212, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7481277/
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Podcast-Bewertungen
Lesen Sie ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? Podcast-Bewertungen
Sixth decade here 2024/11/11
Usually good, but
The moral episode was just weird.
Soklein 2020/09/27
Well done.
Great podcast!
Interesting information presented well.
Thank you.
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? relevanten Zielgruppen-Podcasts
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