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SWR Kultur Essay

Werben im Podcast: SWR Kultur Essay

Bewertung
★★★★☆
3.5
von
2 Bewertungen
Dieser Podcast hat
28 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
SWR
Explizit
Nein
Erstellt am
2013/04/24
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
55 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

Der Essay bietet Produktionen auf höchstem Niveau und mit literarischem Anspruch. Unsere Autor*innen sind Philosoph*innen, Dichter*innen, Soziolog*innen, Künstler*innen. Im SWR Kultur Essay denken sie laut. Manchmal denken sie auch leise. Aber immer hörbar und meinungsstark. Der Essay: Ein akustisches Theorie-Theater.

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Wladimir Kaminer: Weltallnachbarn
2026/10/16
Nachdem wir in den letzten drei Essays auf den Raumschiffen und Weltraumstationen des Star Trek Universums unterwegs waren, blicken wir heute von der Erde aus ins All. Wladimir Kaminer ist schon seit langem fasziniert von den Lebensgeschichten der Menschen, die den Traum hatten, ins All zu fliegen.   In dem folgenden Essay aus dem Jahr 2024 erzählt Kaminer von unterschiedlichen Vorhaben ins All zu fliegen.   Er berichtet von den Vorbereitungen, die dafür getroffen wurden und schildert die Lebensgeschichten von unterschiedlichen Kosmonauten. Dabei ist für den Autor weniger wichtig, ob sie tatsächlich das All bereist haben oder nicht. Denn im Grunde ist die wesentliche Frage für Kaminer, warum unsere Nachbarn im All, welcher Gestalt sie auch sein mögen, bisher nicht auf all unsere Versuche, mit ihnen in Kontakt zu treten, geantwortet haben. Essay von Wladimir Kaminer SWR 2024
Isabella Hermann: Jenseits der Technik – Was wir heute von Star Trek lernen können
2026/10/11
Star Trek gilt als der große utopische Science-Fiction-Entwurf schlechthin. Doch Utopie bedeutet hier mehr als bloßer technischer Fortschritt wie Sprachcomputer, Holodecks und Weltrauminfrastruktur. Im Zentrum steht vielmehr eine Gesellschaft, die Demokratie, Vernunft und Humanismus über materiellen Besitz stellt. Dieses Zukunftsuniversum ist dabei kein abgeschlossener Idealzustand, sondern ein ständiger Prozess des Aushandelns und Verbesserns. Star Trek zeigt uns, dass Zukunft gerade nicht allein durch technologische Innovation entsteht, sondern vor allem durch neue gesellschaftliche Ideen. Von Isabella Hermann SWR 2026
Dietmar Dath: Zukunft rettet Gegenwart - Wie uns „Star Trek“-Serien mit Fernwärme versorgen.
2026/09/27
Warum sind die Computer auf dem Raumschiff Enterprise besser integriert als in unserem Alltag? Das „Star Trek“-Universum aus zahllosen Serien, Kinofilmen, Spielen, Comics und Texten kennt außer Computern auch lauter Zweibeiner, die keine Menschen sind, aber menschlicher als wir – wie geht das? Der Radio-Essay legt die Seele einer sechzig Jahre alten und unaufhörlich weiterentwickelten Utopie der Versöhnung von individueller Autonomie und Zusammenarbeit frei, die selbst Maschinen zur Freiheit inspiriert. Essay von Dietmar Dath SWR 2026
Andreas Brandhorst: 60 Jahre Star Trek – ein persönlicher Bericht
2026/09/20
1966 flog das Raumschiff Enterprise zum ersten Mal über die amerikanischen Fernsehschirme, sechs Jahre später auch über die deutschen. Andreas Brandhorst, Science-Fiction- und Thriller-Autor, erzählt davon, wie der erfolgreiche Weg von Captain Kirk und Mister Spock bei uns begann. Er berichtet auch von seinen Erfahrungen mit Star Trek – in den 80er- und 90er-Jahren hat er mehr als 150 Star-Trek-Romane übersetzt – und von der neuen Ära in der deutschen Science-Fiction, die es ihm schließlich erlaubte, als Autor eigene Reisen in die unendlichen Weiten des Weltraums zu unternehmen. SWR 2026
Ilija Matusko: Seitenwechsel – über weiße Linien und unsichtbare Grenzen
2026/06/28
Tennis gilt - immer noch - als Sport für Wohlhabende. Er kann sogar als Bild für die Klassengesellschaft dienen: Manche sind reich und elegant, andere nicht. Einige dürfen spielen, andere bleiben draußen. Und nur wenigen gelingt der Seitenwechsel - von einer Welt in die andere. In seinem Essay fragt Ilija Matusko, welche Rolle die soziale Herkunft für unser Leben spielt, warum Tennis immer noch ein Sport für Privilegierte ist, und was das über unsere Gesellschaft erzählt. SWR 2026
Barbara Kaufmann: Das Verhör der Ingeborg Bachmann
2026/06/21
Ingeborg Bachmann war Schriftstellerin, aber sie wurde zu einer Marke und einem Preis. Die Bachmann. Die große Tochter der Stadt Klagenfurt. Wer hat ihr dieses Image verpasst? SWR 2023
Die Macht der Schweinsblase – Fußball und die Kunst der Überschreitung
2026/06/07
Die Faszination an einem Spiel, in dem eine begrenzte Anzahl von Spielern einen Ball ausschließlich mit dem Fuß vor sich hertreibt, ist und bleibt unerklärbar. Mal wurde das Fußballstadion als Ersatz-Tempel der untergegangenen Götter verstanden, mal wurde das Fußballspiel als gesellschaftlicher Index für politische Gemengelagen analysiert. Was aber doch eher langweilt und die Faszination nicht erklärt. Versuchen wir es also noch einmal und ganz anders.
Bellavista 3 – Vom zweifelhaften Glück im Sommer ein Zuhause zu haben
2026/05/31
Alle Sommer der Kindheit hat Rafael Jové in der katalanischen Heimat seines Vaters verbracht, hat Pinien gerochen, Salzwasser geschluckt, stundenlang an Tischen gesessen, kein Wort verstanden. Bis heute zieht es ihn jedes Jahr dorthin zurück, weil sich dort – anders als in Deutschland – alles nach Zuhause anfühlt. Aber wie kann da Heimat sein, wo immer Urlaub ist und man nie Post vom Finanzamt bekommt? Jové beobachtet sich dabei, wie er die Sehnsuchtsorte mit immer mehr Erwartungen zumüllt und neue Wege sucht, endlich in einem Katalonien anzukommen, das jenseits seiner Projektionen existiert. Essay von Rafael Jové SWR 2026
Frank Hertweck: Der Denk-Herr und der kleine Dichter: Martin Heidegger und Paul Celan oder das Geheimnis der Begegnung
2026/05/24
Das Verhältnis des Paul Celan und Martin Heidegger ist eines der großen und vieldiskutierten Rätsel der deutschen Nachkriegsgeschichte, hier der Philosoph, der sich für den Nationalsozialismus engagierte, dort der Dichter, dessen Eltern im Holocaust umkamen. Der Essay macht sich auf die Suche in den Archiven, er schaut in die Bibliotheken von Celan und Heidegger, die sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befinden, deutet Lesespuren, Anstreichungen oder offensichtliche Desinteresse. Eines ist dabei schnell klar, die Begegnung der beiden findet nicht wirklich auf Augenhöhe statt. Wie aber dann? Essay von Frank Hertweck SWR 2026
Galeria Finissage. Letzte Bilder aus dem Warenhaus
2026/05/10
Die Kaufhäuser sterben. Die Ursachen sind bekannt. Was bleibt, sind Bilder. War da nicht auch was mit Kultur und Utopie? Walter Filz blättert im Erinnerungsalbum des Warenhauses. Von Walter Filz SWR 2023
Treu, treuer am treusten
2026/04/26
Die Treue. Jeder sucht sie, aber niemand versteht, wo sie beginnt und wo sie aufhört. Lena Reissner begibt sich auf die Suche und stößt auf eine unerwartete Antwort.
Vielen Dank nach Tel Aviv – Sophie von der Tann auf meinem Bildschirm
2026/04/19
Sophie von der Tann kommt mit dem Grauen des 7. Oktober 2023 in das Leben unserer Essay-Autorin. Über den Bildschirm. Ihr blasses Gesicht, ihre Stimme, ihr jugendliches Aussehen kannte sie bis dahin noch nicht. Und sie reagiert wie viele andere: „Warum schicken die dieses Kind nicht nach Hause?“ Aber Woche für Woche steigt ihre Achtung für die Reporterin. Bereits in den ersten Tagen des Krieges berichtet Sophie von der Tann von den zivilen Opfern in Gaza und zeigt unverhohlene Anteilnahme. Eine Oberflächenanalyse der Berichterstattung während des Gaza-Konflikts. Essay von Charlotte Roos SWR 2026
Die eindringlichste Stimme Deutschlands. Herbert Grönemeyer zum 70. Geburtstag
2026/04/12
Herbert Grönemeyer hat über 40 Jahre die deutsche Popgeschichte mitbestimmt, wie kein anderer. Der Schriftsteller Michael Lentz hat 2024 ein umfassendes Buch über Grönemeyer veröffentlicht, das dessen Nachnamen als Titel trägt und auf Gesprächen mit dem Sänger basiert. Zum 70. Geburtstag gratuliert Michael Lentz Herbert Grönemeyer nun akustisch und geht in dem folgenden Radioessay der Frage nach, was Grönemeyer so unverwechselbar macht. Essay von Michael Lentz SWR 2026
Raoul Schrott: Szenen des Untergangs
2026/03/22
„Szenen des Untergangs“ heißt der neue Gedichtzyklus des österreichischen Schriftstellers Raoul Schrott. Der Dichter beobachtet unsere gefährdete Welt genau und tritt als Warner auf. Trotz der Untergangsstimmung, die Raoul Schrott meist aus der versehrten Natur liest, birgt die Schönheit der Literatur Hoffnung. Für den SWR kommentiert Raoul Schrott exklusiv die Gedichte, erzählt von ihrem Entstehen und davon, wie Orte und Worte zusammenhängen. Essay von Raoul Schrott SWR 2026
Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils
2026/03/15
Worte können töten – oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay aus dem Jahr 2022 »Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils«, der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen. Von Volha Hapeyeva SWR 2022

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