
Werben im Podcast: Der Tag
Bewertung
4.5von
Dieser Podcast hat
168 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
hrExplizit
Nein
Erstellt am
2005/11/07
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
54 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen
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Das Buch – digitalisiert, KI-generiert, bedroht?
2026/10/08
Das Buch - es war schon oft totgesagt und doch lebt es noch immer, allerdings in einer immer digitaleren Welt. Autorinnen und Autoren haben Millionen Follower bei Instagram, Bücher werden nur wegen TikTok-Empfehlungen Bestseller und Verlage verklagen KI-Firmen, weil der Chatbot ganze Kinderbücher kopiert hat. Und das alles in einer Zeit, in der sowieso weniger Menschen lesen - besonders heftig ist der Rückgang bei den 10- bis 15-Jährigen. Ist die neue Generation zu abgelenkt, um überhaupt zum Buch zu greifen? Und wie sieht die Zukunft des Buches aus? Werden die Bücher der Zukunft von der KI geschrieben? Wir fragen nach, wo das Buch im digitalen Zeitalter steht.
Jennifer Sieglar spricht dazu mit dem Autor Kristof Magnusson, mit dem Geschäftsführer des Deutschen Literaturfonds, Lars Birken-Bertsch und mit Torsten Casimir, dem Pressesprecher der Frankfurter Buchmesse.
Podcast-Tipp: NDR Kultur - eat. READ. Sleep. Der Podcast, der das Lesen feiert
Wir lieben Bücher - manche mehr und manche ein bisschen weniger. Hier gibt’s ehrliche Meinungen über Neuerscheinungen, Bestseller und Klassiker. Außerdem Fun Facts und News rund ums Thema Literatur, ein Quiz und spannende Gäste aus der Buchbranche. Der Podcast liefert Orientierung für alle, die gerne lesen - in allen Genres und immer auf Augenhöhe. Bücher-Talk mit Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz
https://www.ardsounds.de/sendung/eat-read-sleep-der-podcast-der-das-lesen-feiert/urn:ard:show:21785c45dc44e254/
Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall – Was der 7. Oktober verändert hat.
2026/10/07
Am 7. Oktober 2023 überfielen Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen Israel. Sie töteten rund 1200 Menschen in Israel und verschleppten mehr als 250 Geiseln. Die israelische Regierung reagierte mit dem Gaza-Krieg, mit Zerstörung und Vertreibung der Menschen im Gaza-Streifen, Zehntausende starben. Offiziell herrscht seit einem Jahr eine Waffenruhe. Am 27. Oktober steht in Israel eine Parlamentswahl an. Wie prägen heute die Ereignisse vom 7. Oktober und der folgende Gaza-Krieg die israelische Gesellschaft? Wie sieht das Leben im Gaza-Streifen aus? Gibt es Hoffnung auf Frieden?
Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Bettina Meier aus dem ARD-Studio in Tel Aviv, mit Musiker und Autor Ofer Waldman, mit dem Nahostreferenten Riad Othman sowie mit der Antisemitismusforscherin Lisa Jacobs.
Podcast-Tipp: rbb24 Inforadio - Matthay fragt.
Drei Jahre nach dem 7. Oktober - wie tief sitzt das Trauma der Überlebenden?
Am 7. Oktober ist es drei Jahre her, seit islamistische Terroristen in Israel einfielen. Die Münchnerin Dafna Gerstner überlebte den Angriff auf den Kibbuz Be’eri, ihr Bruder wurde dabei getötet. Kann aus der tiefen Erschütterung je wieder eine Perspektive für Frieden entstehen? Sabina Matthay fragt Dafna Gerstner.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:69ca49fbd5385fd7/
Von MAGA bis AfD - Die deutsch-amerikanische Krise
2026/10/06
Am 6. Oktober 1683 gründeten eingewanderte Deutsche die Stadt Germantown im US-Bundesstaat Pennsylvania. Auf dieses Ereignis geht der „German-American-Day“ zurück, ein alljährlicher Feiertag in den USA - und gerade in diesen Zeiten ein denkwürdiger Tag. Denn viele Deutsche, die damals in das sprichwörtliche “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” kamen, suchten dort u. a. nach Demokratie. Würden sie heute finden, was sie damals suchten? Aktuell sehen viele Menschen in den USA und in Deutschland die demokratischen Werte und Institutionen ihrer jeweiligen Nation bedroht - von politischen Kräften, die ihrerseits für sich in Anspruch nehmen, Deutschland und die USA „wieder groß“ machen zu wollen. Die MAGA-Bewegung in den USA hat mit Präsident Donald Trump an der Spitze längst das Sagen im Weißen Haus und - mindestens bis zu den bevorstehenden Kongresswahlen - auch im Kapitol. Die AfD in Deutschland ist auf dem Sprung in die erste Regierung eines deutschen Bundeslandes. Und die stärkste verbindende Kraft zwischen den USA und Deutschland scheint im Moment die transatlantische Vernetzung rechter Kräfte zu sein. Was wird aus diesen beiden Demokratien werden, die lange Zeit so stark waren, aus der deutschen und der amerikanischen: Sind sie noch zu retten? Oder werden sie gemeinsam untergehen?
Moderator Oliver Glaap spricht darüber u. a. mit den Politikwissenschaftlern Josef Braml, Autor von „Die narzisstische Nation: Amerika, Europa und die Psychologie der Macht“, Thomas Greven, Autor von „Das internationale Netz der radikalen Rechten”, und Albrecht von Lucke, Autor von „Blätter für deutsche und internationale Politik“.
Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen. Feature
250 Jahre USA (1/4) - Sklaverei und Rassismus statt Gleichheit für alle
Der Kampf um Gleichberechtigung prägte die USA von Beginn an: offener Hass gegen neue Einwanderungsgruppen, Rassismus, Sklaverei. Ungleichheit ist tief mit dem Konstrukt der Vereinigten Staaten verwoben. Mit Folgen bis heute.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:264fe5862bb7229d/
Die Vermessung der Stille – wenn aus Alleinsein Einsamkeit wird
2026/10/05
Es ist ein stilles Gefühl, das doch ohrenbetäubend laut sein kann: Einsamkeit. Obwohl wir in einer hypervernetzten Welt leben, fühlen sich immer mehr Menschen isoliert. Wir
blicken hinter die Fassade eines Tabus. Was passiert im menschlichen Gehirn, wenn soziale Kontakte fehlen? Warum wirkt sich Einsamkeit messbar auf die physische Gesundheit aus, und welche gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Isolation? Warum sehen wir Einsamkeit immer noch als persönliches Versagen statt als biologisches Warnsignal und gesellschaftliche Herausforderung?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Elke Schilling, Gründerin und 1. Vorsitzende von Silbernetz e. V., mit Nadine Wolf, Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm, mit Tobias Dienlin, Professor für Medienpsychologie an der Universität Zürich und der hr-Reporterin Sabrina Fillisch.
Podcast-Tipp: WDR 5 Tagesgespräch
In Deutschland leiden Millionen Menschen unter Einsamkeit - auch junge Menschen. Die Stadt Essen will dagegen vorgehen. Was kann jeder Einzelne gegen Einsamkeit tun? Diskussion mit Anja Langness von der Bertelsmann Stiftung und Ralph Erdenberger.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a4882369f5b123e4/
80 Jahre Nürnberger Prozesse – die lange Suche nach Gerechtigkeit
2026/10/01
Am 1. Oktober 1946 fallen in Nürnberg die Urteile gegen die führenden Vertreter des Nazi-Regimes. Zum ersten Mal müssen sich Einzelpersonen vor einem internationalen Gericht für Angriffskrieg, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Recht statt Rache soll die Antwort auf das millionenfache Unrecht sein. Doch ein Urteil verändert noch keine Gesellschaft. Antisemitismus, Rassismus und autoritäres Denken haben die NS-Zeit überlebt. Und heute? Da verfolgen internationale Gerichte Kriegsverbrechen und Völkermord, erlassen Haftbefehle auch gegen politische und militärische Führungen und stoßen dabei immer wieder an die Grenzen ihrer Macht. Gleichzeitig verblasst das Wissen darüber, was in Nürnberg begann. Und gestritten wird auch darüber, was eine Erinnerungskultur in Deutschland heute leisten muss und wo sie versagt. 80 Jahre nach Nürnberg fragt deshalb „Der Tag“, was vom Versprechen von Nürnberg geblieben ist. Kann Recht Gerechtigkeit schaffen und gilt das für alle? Antworten darauf sucht die Moderatorin Hadija Haruna-Oelker im Gespräch mit Imanuel Baumann, Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, mit Niklas Frank, dem Sohn des in Nürnberg zum Tode verurteilten NS-Verbrechers Hans Frank, mit dem Völkerrechtler Christoph Safferling und dem Drehbuchautor Dirk Eisfeld.
Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast
Der Nürnberger Prozess - Die Täter und ihr Psychologe (1/4)
Gibt es eine Nazi-Psyche? Mit dieser Frage im Kopf kommt der US-Offizier und Psychologe Gustave M. Gilbert nach Nürnberg. Von November 1945 bis Oktober 1946 begleitet er die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. Er spricht mit ihnen in den Prozesspausen, beim Mittagessen, in ihren Zellen. Sein "Nürnberger Tagebuch" gibt Einblick in die Gedankenwelt der Täter.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/
ARD-Mediathek-Tipp: Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen
Das Dokudrama erzählt die Ereignisse von Nürnberg aus der Perspektive zweier junger Holocaust-Überlebender. Regie führte Carsten Gutschmidt, das Drehbuch schrieb Dirk Eisfeld.
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS81MzY2Y2ZlMy1jYjVhLTQ2NDAtYjJjZC02NmY1MzVhZTg1OWJfZ2FuemVTZW5kdW5n
Gekauft, vergessen, weggeschmissen – verschwendete Lebensmittel
2026/09/30
Lebensmittel sind teuer geworden. Das Gute daran: Wegen der hohen Preise schmeißen wir weniger weg. Und trotzdem ist der Müllberg immer noch riesig. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet Deutschland jährlich. Den Großteil davon schmeißen private Haushalte weg. Rund 75 kg - meist Obst und Gemüse - kauft jeder zu viel ein. Der Aktionstag "Zu gut für die Tonne!" vom Bundeslandwirtschaftsministerium will darauf aufmerksam machen. Wir sollen unseren Wocheneinkauf besser planen und Reste verwerten. Die UN-Nachhaltigkeitsziele, die EU-Vorgaben haben das Ziel: 30 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030. Aber schaffen wir das wirklich freiwillig? Die Industrie wirkt dagegen: Große Packungen, riesige Einkaufswagen und Sonderangebote verführen dazu, zu viel einzukaufen.
Wie wir weniger Lebensmittel wegschmeißen - darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Ökotrophologen Guido Ritter, dem Konsumentenpsychologen Georg Felser, Katrin Meyer von Foodsharing und der Foodwaste-Bloggerin Janka Alwon.
Podcast-Tipp: Besser leben. Der Bayern 1 Nachhaltigkeitspodcast
Too Good To Go-App: Lohnt sich die für mich?
Eine App, die Lebensmittel rettet und den Geldbeutel schont? Katrin Kolb und Florian Kienast probieren es aus, sprechen mit Familien, der Tafel und den App-Betreibern - und zeigen, wie viel Überraschung wirklich in den Tüten steckt.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:2c1f25a4283af299/
Pssst. Diese Sendung ist ein Geheimnis.
2026/09/29
Alle Menschen haben Geheimnisse. Im Durchschnitt dreizehn, heißt es aus der Forschung. Manche sind winzig, manche verändern ein ganzes Leben. Viele Menschen verschweigen, was ihnen peinlich ist, schützen damit andere - oder sich selbst. Geheimnisse können Nähe schaffen und Vertrauen bedeuten. Sie können aber auch einsam machen. Und während wir im Privaten selbst entscheiden wollen, wer etwas über uns erfährt, leben Geheimdienste davon, anderen ihre Geheimnisse zu entreißen und Journalistinnen wiederum recherchieren sie. Künstler machen aus ihrer Anonymität ein Markenzeichen und im Netz erzählen Menschen geheime Dinge, die sie ihrer eigenen Familie verschweigen. Warum brauchen Menschen Geheimnisse? Wem gehören sie? Wer darf sie lüften? Und wie kann das Verschweigen sogar zum Verschwinden eines Menschen führen?
Darüber spricht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit dem Religionsphilosophen Knut Martin Stünkel, dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Leo Martin, dem Banksy-Experten Ulrich Blanché, dem Filmemacher Andreas Hartmann und Maximilian Laube vom Social-Media-Account „Internetbeichte”.
Podcast-Tipp: SWR3 - Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste
Staatsgeheimnis 9/11: Cover-Up
Ein Mann wird wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in London von Scotland Yard verhört: Omar Al-Bayoumi. Er bestreitet alle Vorwürfe. Aber die Ermittler halten ihn für eine Schlüsselfigur bei der Frage, ob Saudi-Arabien möglicherweise eine Rolle spielte.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fbbac50365a1338e/
Die Leiche im Keller – Bestattungskultur im Wandel
2026/09/28
Ob Erdbestattung und Urnengrab, Wald-, See- oder Luftbestattung - der Umgang mit dem Lebensende und der Bestattung von Verstorbenen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In der Kulturgeschichte der Menschheit gilt die Bestattung der Toten als einer der fundamentalsten Meilensteine. Sie ist kein rein praktischer Akt, sondern das älteste Zeugnis für abstraktes Denken, Mitgefühl und die Frage nach dem, was nach dem Tod kommt. Schon die Neandertaler nahmen vor über 70.000 Jahren Bestattungen vor. Sie gaben ihren Toten Blütenpollen oder Werkzeuge bei, um sie für ein unbekanntes Jenseits zu wappnen. Wie aber hat die Moderne den Umgang mit dem Tod verändert? Was können wir selbst bestimmen und wo muss man Gesetze befolgen? Und schließlich: ist der Tod ein abschließender Endpunkt oder Teil des Lebens, das ja immer weitergeht?
Darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit Dirk Pörschmann, Direktor des Kasseler Museums für Sepulkralkultur, mit Alexander Helbach von der Verbraucherinitiative für Bestattungskultur “Aeternitas e. V.”, mit Robert Freitag von „Ab unter die Erde“, einem etwas anderen Bestattungsunternehmen aus Berlin, und mit dem Soziologen Thorsten Benkel, Autor des Buches „Die Zukunft des Todes“.
Podcast-Tipp: SWR Kultur - Glauben
Werden Friedhöfe zu Eventlocations? Über die Zukunft von Trauerorten
Ein Kaffeekränzchen unter den Bäumen neben Omas Grab, ein Konzert hinter Papas Urne, ein Spielplatz zwischen den Gräbern der Nachbarn: In ganz Deutschland gibt es Projekte, die Trauer und Erinnerung neu denken wollen. Die Friedhofsruhe jedoch rückt in den Hintergrund. Doch Friedhöfe müssen sich entwickeln, denn sie verlieren zunehmend an Bedeutung. Dabei zeigen Studien, dass Menschen für ihre Trauerhandlungen Orte brauchen, die sie mit den Verstorbenen verbinden. Wohin müssen sich Friedhöfe entwickeln, um solche Trauerorte zu bleiben? Und ist das alles noch im Sinne der Pietät?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ff6597c1f629dc9a/
Ganz Ohr – Die Macht der Musik
2026/09/24
Musik ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von Tönen - sie ist die universelle Sprache der Menschheit, ein emotionaler Kompass und ein tief verwurzeltes Kulturgut. Ob pulsierende Beats im Club, die epische Wucht eines Sinfonieorchesters oder das leise Summen eines Wiegenlieds: Musik besitzt die einzigartige Fähigkeit, uns zu Tränen zu rühren, Gänsehaut auszulösen oder aber uns regelrecht abzustoßen. Sie kann Menschen über alle Grenzen von Sprache, Alter, Herkunft und Geschlecht hinweg miteinander verbinden und ist gleichzeitig Teil der lokalen gesellschaftlichen Identität. Doch woher rührt diese unbändige Faszination, die uns seit Jahrtausenden begleitet? Wie entsteht unser Musikgeschmack? Und wie wird Musik zu einem Instrument gesellschaftlicher und politischer Macht?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Starfagottisten Theo Plath, dem Neurowissenschaftler Lutz Jäncke, Autor des Buchs: „Synapsen und Symphonien: Musik neuropsychologisch betrachtet“, mit Josephine Geipel, Professorin für Musiktherapie am Leopold Mozart College of Music der Uni Augsburg, dem Soziologen Oliver Berli, Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Autor des Buchs: „Grenzenlos guter Geschmack“, und der Musikwissenschaftlerin Yvonne Wasserloos vom Mozarteum Salzburg.
Podcast-Tipp: SWR Kultur - Das Wissen
Musikgeschmack - Warum wir uns für Schlager, Metal oder Klassik begeistern
Unser Musikgeschmack ist Teil unserer Identität. Wissenschaftler erforschen, wie und wann er sich bildet.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7feb1a7c395ce66e/
Diese entsetzliche Lücke … mehr Frau in der Medizin!
2026/09/23
Gerade erst sind spezielle gesundheitliche Risiken und Bedürfnisse des weiblichen Körpers in den Fokus gerückt. Es gibt mehr Forschung dazu, wie Medikamente bei Frauen wirken; die Wechseljahre und was die hormonellen Veränderungen mit sich bringen, werden umfassend thematisiert und Ärzte sind vermehrt sensibilisiert dafür, dass zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Frauen ganz andere Symptome hervorruft als bei Männern. Das GKV- Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz könnte die medizinische Versorgung von Frauen allerdings zurückwerfen. Wird der Gender Health Gap wieder größer statt kleiner?
Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit der Gynäkologin Yasmina Selmi, mit Anneliese Schwenkhagen vom Vorstand der deutschen Menopause Gesellschaft e. V., mit dem Gesundheitsökonomen Jan-Marc Hodek und mit der Fachreferentin für Gendermedizin Hildegard Seidl von der München Klinik.
Podcast-Tipp: Bayern 2 - Ein Zimmer für uns allein
Gender Health Gap: Über Benachteiligung in der Medizin
Das Herz von Chrissi Pingel, 40, stolpert, aber Ärzte nehmen sie nicht ernst. Die Gender Health Gap kostet sie fast das Leben. Vera Regitz-Zagrosek, 72, hat die erste Professur für Frauenspezifische Gesundheitsforschung inne.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:e1860153bbd6035c/
Was bleibt, wenn die Erinnerung geht? Leben mit Demenz
2026/09/22
Die Alzheimer-Demenz bleibt eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein in Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, der Großteil davon leidet an Alzheimer. Doch das Verständnis der Krankheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt - weg von der reinen Verwaltung des Verfalls, hin zu präziser Früherkennung und deutlich unterstützenden Therapien. Trotz des medizinischen Fortschritts aber bleibt der Versorgungsalltag eine Mammutaufgabe. Es fehlt an Infrastruktur und Betreuungsangeboten, die Hauptlast der Pflege liegt nach wie vor bei den Angehörigen. Wie geht man mit der Demenz um? Wo findet man medizinische und pflegerische Hilfe und betrifft es tatsächlich nur alte Menschen?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Bettina Tietjen, Fernsehmoderatorin und Autorin des Buches: „Unter Tränen gelacht. Mein Vater, die Demenz und ich“, mit Emrah Düzel, Professor für Kognitive Neurologie an der Universität Magdeburg, mit Julia Haberstroh, Professorin für Psychologische Alternsforschung an der Universität Siegen, Martina Roes, Professorin für Gesundheit und Pflegewissenschaft an der Uni Witten/Herdecke, und mit Katrin Seyfert, Autorin des Buches „Lückenleben“.
Podcast-Tipp: SWR1 Leute
Tipps für Angehörige: Umgehen mit Demenz
Sarah Straub ist Neurowissenschaftlerin und Diplom-Psychologin. Sie hat selbst als Angehörige Erfahrungen mit Demenz sammeln müssen - bei ihrer Großmutter und ihrem Schwiegervater.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:db32df7b80169dae/
Zwei Wahlen. Was nun?
2026/09/21
Der Wahlkampfmodus ist vorbei. Nun geht es darum, in welcher Konstellation regiert werden kann. Das betrifft sowohl Mecklenburg-Vorpommern als auch Berlin.
Welchen Einfluss haben die Wahlergebnisse auf die Bundespolitik und wie wirken sie sich auf den Kurs der früheren Volksparteien CDU und SPD aus? Was bedeutet das Ergebnis für Kanzler Friedrich Merz? Wie geht man um mit einer AfD, die in weiten Teilen Ostdeutschlands längst die führende politische Kraft ist? Und wie verändert sich Deutschland, wenn sich die politischen Kräfteverhältnisse so deutlich verschieben?
Darüber spricht Doris Renck mit unserer Korrespondentin in Mecklenburg-Vorpommern, mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach, mit Tino Nicolai vom Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern, der kurz vor der Landtagswahl eine U16-Wahl in Mecklenburg-Vorpommern organisiert hat und mit dem Journalisten und Autoren Olaf Sundermeyer, der ein Buch „Über Leben mit der AfD“ geschrieben hat.
Podcast-Tipp: MV im Fokus
MV im Fokus ist DER Regionalpodcast für Mecklenburg-Vorpommern. Hier stehen jede Woche frische Themen und Recherchen aus dem ganzen Land im Fokus. Die Hosts Annette Ewen, Mirja Freye und Ingo Bötig sprechen im Wechsel mit Reporterinnen und Reportern aus den NDR Regionalstudios und der Redaktion Politik und Recherche.
https://www.ardsounds.de/sendung/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/urn:ard:show:452c3852b1f67ab5/
Singen, klingen, sprechen: Die Kraft der Stimme
2026/09/17
Wenn wir singen, dann wird unsere Stimme zum Instrument und wir können hören, wie viel Schönheit in ihr steckt. Wir können schmeicheln, verführen, aber wir können mit unserer Stimme auch einschüchtern, befehlen und angreifen. Unsere Stimme sagt viel über uns aus und sie wirkt auf andere.
Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit der Kommunikationswissenschaftlerin Anabell Hacker. Der Arzt und Opernsänger Bernhard Richter erzählt, wie wir die Schönheit unserer Stimme entdecken und entwickeln können. Ahmad-Reza Sadeghi von der Technischen Universität Darmstadt nimmt uns mit in die Welt der künstlichen Stimmen, er arbeitet an einem System, das echte von KI-Stimmen unterscheiden kann. Wir Menschen haben aber nicht das Monopol auf Klang und Stimme. Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner weiß mehr übers Piepen, Bellen und Röhren und wie Tiere ihre Stimme einsetzen.
Podcast-Tipp: hr INFO Kultur
Die Stimme und die Zeit: Wie Alter den Gesang verändert
Was passiert mit einer Singstimme, wenn Jahrzehnte vergehen? Warum werden manche Töne schwieriger, andere vielleicht erst möglich - und wie viel lässt sich durch Training, Technik oder Erfahrung beeinflussen. Die Stimmen-Medizinerin Veronika Segler und der Musikwissenschaftler Martin Pfleiderer erklären, warum Popstimmen altern - und warum genau diese Veränderungen künstlerisch interessant sein können.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4dffb1f03a5a0490/
Mehr als Bier und Kafka – unser Nachbar Tschechien
2026/09/16
Tschechien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober und wird ein „Meer der literarischen und kulturellen Vielfalt“ präsentieren. So kündigt es die Messe an und wir ahnen: Da ist mehr als nur Bier und Kafka. Höchste Zeit also, mal über die Grenze zu schauen und mehr zu erfahren von unserem Nachbarn. Welche literarischen Traditionen gibt es und was treibt die jungen Autoren um? Aber auch: Wie geht es den Tschechen wirtschaftlich und schauen sie zufrieden auf gut zwei Jahrzehnte Mitgliedschaft in der EU? Und dann ist da noch die Sache mit dem Kulturerbe der Braukunst - und damit wir sind doch wieder beim Bier.
Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Winfried Dimmel, der ein Buch über den Mythos des tschechischen Bieres geschrieben hat. Mehr über die aktuelle Literatur erfahren wir vom Autoren Jaroslav Rudiš, der in Berlin lebt und in der Kafka Band singt. Unsere Korrespondentin in Prag, Marianne Allweiss, teilt ihre aktuellen Beobachtungen mit uns, und der Journalist Christoph Scheffer erzählt, was Land und Leute aus seiner Sicht so liebenswert macht.
Podcasttipp: Deutschlandfunk Hintergrund
Tschechiens Wirtschaft - Emanzipation von Deutschland
Lange Zeit galt Tschechien als die Werkbank Deutschlands, vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie. Das hat sich gewandelt. Tschechische Firmen haben innovative Ideen und expandieren auch dorthin, wo man es früher nicht vermutet hätte
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:22f9fd2238b74367/
Mein Nachbar, das Rechenzentrum
2026/09/15
Überall schießen sie aus dem Boden. Der Ausbau von Rechenzentren ist keine rein technische Entscheidung mehr, sondern eine politische und gesellschaftliche Frage. Denn es geht weniger darum ob, sondern eher wie wir den digitalen Fortschritt mit lokaler Netzkapazität, den Klimazielen und echter Nachhaltigkeit in Einklang bringen. Ohne leistungsstarke Rechenzentren sind moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, Streaming und autonomes Fahren nicht realisierbar. Sie sind ein Wirtschaftsfaktor und wichtig für die digitale Infrastruktur. Aber bedeuten viele neue Rechenzentren auch mehr digitale Souveränität? Sicher ist: Sie sind energieintensiv. Ihr Wachstum gefährdet die Klimaziele, zudem benötigt die Kühlung viel Wasser und kann eine enorme Lärmbelästigung für die Nachbarschaft verursachen. Es ist also nicht einfach, richtige Entscheidungen zu fällen.
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Politologen Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), mit Ralph Hintemann, Gesellschafter der gemeinnützigen Forschungseinrichtung Borderstep Institut, dem Bürgermeister von Groß-Gerau, Jörg Rüddenklau (SPD), und der hr-Reporterin Pia Stenner.
Podcasttipp: 11KM - der tagesschau-Podcast
KI-Rechenzentren: Verspielt Deutschland die Zukunft?
Rechenzentren sind die Basis für moderne KI-Anwendungen - und werden zur strategischen Zukunftsinfrastruktur. Doch beim nötigen Ausbau hakt es in Deutschland. In dieser 11KM-Folge erzählt uns Gregor Schmalzried vom KI-Podcast des BR, wie weit Deutschland und Europa in Sachen KI-Infrastruktur zurückliegen, welche Rolle digitale Souveränität dabei spielt und warum Länder wie die USA ihr Netz rasant ausbauen. Hier geht’s zum KI-Podcast von Gregor Schmalzried und seinen Kolleg:innen:
https://www.ardsounds.de/sendung/der-ki-podcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/
Podcast-Bewertungen
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TruCrime Addict 2023/04/24
Du sollst nicht töten - Wenn der Staat zum Täter wird
Liebe Barbara Pieroth,
Es gibt einen bedeutenden Fehler in Ihrer Anmoderation zur Sendung:
DeSantis ist Governeur von Florida, und hat (leider) die ...
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