
Werben im Podcast: Tagesgespräch
Bewertung
4.8von
Dieser Podcast hat
102 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Explizit
Nein
Erstellt am
2005/11/14
Neueste Episode
2026/10/26
Durchschnittsdauer
27 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage
Beschreibung
Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
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Oliver Stuenkel: Ist eine vierte Amtszeit von Lula zu viel?
2026/10/26
In Brasilien gewinnt Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva nach einer spektakulären Aufholjagd die Stichwahl um die Präsidentschaft gegen den rechten Flávio Bolsonaro. Doch der Wahlsieg ist nur der Anfang: Im Kongress gibt die Opposition den Ton an.
Luiz Inácio Lula da Silva schafft eine spektakuläre Aufholjagd und gewinnt die Stichwahl gegen Flávio Bolsonaro. Doch kann eine vierte Amtszeit Brasilien wirklich guttun?
Der deutsch-brasilianische Politikwissenschaftler Oliver Stuenkel aus São Paulo spricht über ein tief gespaltenes Land, die Stärke des Bolsonarismus und Lulas schwierige Mehrheitsverhältnisse. Und über die grossen Herausforderungen: Staatsfinanzen, Kriminalität, Amazonas sowie Brasiliens Balanceakt zwischen den USA und China.
Oliver Stuenkel ist zu Gast bei David Karasek.
Samstagsrundschau: Genügen Bundesratskandidierende, Frau Vincenz?
2026/10/24
Die SVP müsse Frauen und die lateinische Schweiz berücksichtigen, forderte FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher schon früh. Was sagt sie nun zu den Kandidierenden? Gleichzeitig trommelt sie gegen die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Um Druck zu machen für ein höheres Rentenalter?
Die 13. AHV-Rente kommt im Dezember. Doch die FDP wehrt sich dagegen, dafür die Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu erhöhen - weil dies das Leben noch mehr verteuere. Gewinnt sie an der Urne, werden die AHV-Reserven schnell knapper. Setzt die FDP mit ihrem Nein auf billigen Populismus, Frau Vincenz-Stauffacher? Oder geht es darum, die AHV so stark in Schieflage zu bringen, dass der Druck für ein höheres Rentenalter wächst?
Druck lastet auch auf der FDP-Parteispitze selbst. Im Wahlbarometer verlor die FDP, das Führungsduo schnitt schlecht ab. Wie will es die Partei so erfolgreich in die Wahlen führen?
Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Sarah Fluck: «Es gibt immer mehr Kindersoldaten»
2026/10/23
Sudan: die grösste humanitäre Katastrophe unserer Zeit: Warum brachten die Genfer Gespräche diese Woche nur Minischritte? Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck erklärt, wie der Krieg zerfällt, weg von zwei Machtblöcken, hin zu unzähligen bewaffneten Gruppen. Und warum immer mehr Kindersoldaten kämpfen.
Die Genfer Gespräche diese Woche über den Krieg im Sudan brachten kaum Fortschritte. Die sudanesische Armee und die Rebellen-Miliz nahmen nicht teil und setzen weiter auf militärische Erfolge. Mehr als 150'000 Menschen wurden seit 2023 getötet, über 14 Millionen vertrieben. Internationale Friedensbemühungen bleiben unkoordiniert, während einige beteiligte Staaten zugleich Kriegsparteien unterstützen. Auch eine gemeinsame Erklärung oder konkrete Schritte für einen Waffenstillstand kamen nicht zustande. SRF Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck sagt, wie es weitergehen könnte in der grössten humanitären Katastrophe unserer Zeit im Sudan. Sie ist zu Gast bei David Karasek.
Petra Volpe: Was macht das Menschsein aus?
2026/10/22
In ihrem neuen Film «Frank & Louis» erzählt Petra Volpe die Geschichte eines Häftlings in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Dieser pflegt einen Mithäftling, der an Alzheimer erkrankt ist. Dabei gehe es um zentrale Fragen des Menschseins, sagt die Filmemacherin bei Simone Hulliger.
Petra Volpe wurde schon als erfolgreichster Mensch in der Schweizer Filmbranche bezeichnet. Ihre letzten Filme «Heldin» und «Die göttliche Ordnung» waren grosse Erfolge, beide setzten auf starke Frauenfiguren. Im neuen Film sind stehen nun zwei Männer in einem Männergefängnis im Zentrum.
Was reizte sie an dieser Geschichte? Was erlebte sie bei ihren Recherchen in amerikanischen Gefängnissen und warum glaubt sie daran, dass KI unseren Blick auf das Menschsein schärfe? Der Film «Frank & Louis» läuft seit Mittwoch in den Schweizer Kinos.
Daniel Lampart: «Lampart für SGB, Daniel für Kontrabass»
2026/10/21
Daniel Lampart, passionierter Gewerkschafter und Kontrabassist, tritt nach 20 Jahren als Chefökonom des SGB ab. Die Idee zur 13. AHV-Rente kommt auch von ihm. Die Löhne zu erhöhen, versucht er jeden Herbst. Mindestlöhne hatten gesamtschweizerisch keine Chance. Wie hat sich der SGB entwickelt?
Wir ziehen Bilanz: Kann der Abstimmungserfolg für die 13. AHV-Rente je nach Finanzierung auch negative Folgen für den Gewerkschaftsbund haben? Die Mitgliederzahl schrumpft, die politische Bedeutung soll zugenommen haben, heisst es in der Politik. Wird sie ausgenutzt, zum Beispiel bei den innenpolitischen Massnahmen zu den neuen EU-Verträgen?
Daniel Lampart spielt passioniert Kontrabass. Ein Instrument, das im Orchester das Fundament bildet. Welche Rolle spielte er im SGB, und was wird fehlen, wenn er geht? Daniel Lampart, seit 20 Jahren Chefökonom, auch Generalsekretär des Gewerkschaftsbundes, gibt im November sein Amt ab und will auch die letzten Wochen noch nutzen. Er zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Elena Esposito: «KI ist nicht intelligent»
2026/10/20
Die künstliche Intelligenz versteht nicht, was wir fragen. Sie hat bloss gelernt, Antworten zu geben. Darum spreche sie auch von «künstlicher Kommunikation» statt «künstlicher Intelligenz», sagt die Soziologin Elena Esposito bei Simone Hulliger.
Elena Esposito wird im November der Balzan-Preis verliehen, ein sehr bedeutender Wissenschaftspreis. In der Würdigung steht, sie sei die Wissenschaftlerin, die am meisten dazu beigetragen habe, dass wir verstehen, was digitale Technologie in der Gesellschaft bewirkt.
Was passiert, wenn wir mit Maschinen kommunizieren, die uns nicht verstehen? Wo sieht sie die echten Gefahren der rasanten technologischen Entwicklung? Die Soziologin Elena Esposito ist Professorin an den Universitäten Bielefeld und Bologna.
Abstimmungskontroverse zur Feuerwerksinitiative
2026/10/19
Verkauf und Verwendung von lautem Feuerwerk will die Feuerwerksinitiative verbieten. Erlaubt bleiben Vulkane oder bengalische Streichhölzer und grosse Feuerwerke an Silvester oder am 1. August. Am 29. November wird über die Initiative abgestimmt.
Entstanden ist die Feuerwerksinitiative aus Bürgerkreisen. Getragen wird sie hauptsächlich von Tierschutzorganisationen wie dem Schweizer Tierschutz, aber auch Jäger oder die Lärmliga Schweiz sprechen sich dafür aus. Das Verbot von Raketen und Böllern soll in die Verfassung geschrieben werden und für die ganze Schweiz gelten. Feuerwerk verursache Lärm, belaste die Umwelt, setze Tiere in Panik und verursache Abfall.
Dagegen wehren sich die Gegnerinnen und Gegner. Sie warnen vor einer Überregulierung und Bevormundung der Menschen. Denn schon jetzt können Gemeinden und Kantone Einschränkungen und Feuerwerksverbote erlassen.
Kilian Baumann, Nationalrat der Grünen und Bettina Balmer, Nationalrätin der FDP diskutieren in der Abstimmungskontroverse bei Matthias Baumer
Samstagsrundschau: Warum Familien belasten für die 13. AHV-Rente?
2026/10/17
Ende November stimmen wir über eine höhere Mehrwertsteuer ab zu Gunsten der 13. AHV-Rente. Wie fair ist die Lösung? Kritische Fragen an Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Sie äussert sich auch zu Social Media. Für sie ist es eine Option, Tiktok und Co. in den Nachtstunden für Junge zu sperren.
Diesen Dezember erhalten Seniorinnen und Senioren erstmals die 13. AHV-Rente. Wie sie aber finanziert werden soll, ist noch nicht definitiv entschieden: Ende November stimmen wir ab, ob die Mehrwertsteuer steigen soll zu Gunsten der 13. Rente. Eine erste Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung skeptisch ist. In der Samstagsrundschau verteidigt Bundesrätin Baume-Schneider die Steuererhöhung. Und sie reagiert auf die Kritik der FDP. Diese will das Geld für die 13. Rente unter anderem mit Sparmassnahmen beim Bund aufbringen und wirft dem Bundesrat fehlenden Sparwillen vor.
Thema in der Sendung sind auch die Regeln für Social Media. Diese Woche hat der Bundesrat beschlossen: Für Tiktok, Instagram, Facebook und Co. braucht es Jugendschutz-Vorgaben. Wie weit diese gehen sollen, müssen Elisabeth Baume-Schneider und Medienminister Albert Rösti bis nächsten Sommer noch festlegen. Baume-Schneider ist für spürbare Massnahmen - so kann sie sich zum Beispiel vorstellen, dass Social-Media-Plattformen Jugendlichen die Nutzung in den Nachtstunden verbieten müssten.
Auch zu den Krankenkassenprämien äussert sich die Innenministerin. Was unternimmt sie gegen Missstände im Gesundheitswesen, die die Kosten in die Höhe treiben - zum Beispiel, indem Rabatte nicht an die Krankenkassen und somit an die Prämienzahlenden weitergegeben werden? Oder gegen unnötige Arztkonsultationen? Und: Hält der Bundesrat dem Druck der Pharmaindustrie stand? Die Pharma nämlich will, dass der Bundesrat die vom Parlament eigentlich beschlossenen Rabatte auf umsatzstarke Medikamente auf die lange Bank schiebt.
Brendan Simms: «Die Welt ist gefährlicher geworden»
2026/10/16
Wir leben in einer Welt des Umbruchs, sagt der Historiker Brendan Simms. Die Grossmachtpolitik sei zurück, doch wir haben verlernt, damit umzugehen. Die Welt sei daher gefährlicher geworden. Brendan Simms ist zu Gast bei Simone Hulliger.
In seinem aktuellen Buch «The Return of the Great Powers» spricht Simms von 4 Grossmächten: USA, China, Russland und Grossbritannien. Diese konkurrierten allerdings nicht um die Vorherrschaft, viel mehr sieht er zwei Ordnungen, die einander gegenüberstehen: eine eurasische und eine westliche. Aktuell werde die grosse Politik von den Spannungen zwischen diesen beiden Ordnungen bestimmt. Er erzählt, welche Rolle die EU in diesem Wettbewerb der Grossmächte spielt, wie sich die Schweiz positionieren soll und warum er trotz allem zuversichtlich bleibt. Der Ire Brendan Simms leitet das Zentrum für Geopolitik an der Cambridge Universität in England.
Winzer Philibert Frick: Der Schweizer Wein ist in der Krise
2026/10/15
Der Weinkonsum geht seit Jahren zurück, die Preise für Trauben sind im Keller. Mit dem Winzer Philibert Frick sprechen wir auf seinem Weingut in Bougy-Villars über die Folgen der Krise und wir diskutieren die umstrittenen Gegenmassnahmen.
Philibert Frick, Spross einer Zürcher Bankiersfamilie, machte Karriere in der Finanzbranche und als Unternehmer bevor er mit über fünfzig Jahren eine Lehre als Weinbauer begann. Heute produziert er auf seinem Weingut edle Bioweine und engagiert sich für die Anliegen der Schweizer Winzer.
Wieso soll der Staat den Winzern noch mehr Geld zahlen? Helfen strengere Importregeln den einheimischen Weinbauern wirklich? Oder wollen die Winzer die Zeichen der Zeit nicht sehen? Roman Fillinger hat Philibert Frick auf seinem Weingut getroffen.
Ivo Capaul: «Es gibt keinen vollständigen Schutz vor Drohnen»
2026/10/14
Drohnensichtungen über kritischer Infrastruktur nehmen auch in der Schweiz zu. Wer steckt dahinter und wie soll die Schweiz damit umgehen? Ivo Capaul forscht am Center for Security Studies an der ETH Zürich und ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine haben Drohnensichtungen in Europa zugenommen, auch in der Schweiz. Wie stark, ist allerdings nicht klar. Auf nationaler Ebene fehlt in der Schweiz ein Lagebild. Es wäre daher wichtig, dass solche Sichtungen über kritischer Infrastruktur gemeldet werden müssen, sagt Capaul. Analog zum Cyberbereich, wo es seit gut einem Jahr eine Meldepflicht bei Cyberangriffen gibt. Dazu brauche es aber auch Detektionssysteme an kritischer Infrastruktur, damit die Drohnen entdeckt und aufgeklärt werden können. Auch bei der Drohnenabwehr sieht er Handlungsbedarf: Es sei in der Schweiz nicht ideal geregelt, wer wann für was zuständig sei. Die Polizei? Das Militär? Oder Private? Ivo Capaul ist Researcher am Center for Security Studies an der ETH Zürich im Bereich Sicherheitspolitik und befasst sich mit Fragen zur hybriden Kriegsführung.
Hélène Miard-Delacroix: «Das Wort ‘Boomer’ fällt bei Jungen oft»
2026/10/13
Die Pariser Sorbonne ist aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Studierenden hätten viel grössere psychische Probleme und Ängste als früher, sagt die Professorin für Zeitgeschichte, Hélène Miard-Delacroix. Der Protest der Schülerinnen und Studenten sei auch ein Konflikt zwischen Generationen.
Verzweifelt sei ein grosser Teil der Bevölkerung. Deswegen sei es möglich, dass sich die Proteste auch auf weitere Bevölkerungsgruppen in Frankreich ausdehnen könnten. Die materiellen Forderungen der Schülerinnen und Schüler seien legitim, es fehle tatsächlich an Lehrkräften oder Schulinfrastruktur. Doch die Gründe der Proteste lägen tiefer, auch bei der psychischen Verfassung von jungen Menschen. Sie bangten um ihre Zukunft. KI, Umweltprobleme oder die immense Staatsverschuldung machten ihnen zu schaffen. Es handle sich auch um ein Generationenproblem. Die Jungen hätten das Gefühl, sie würden für die Ausgaben der «Boomer» zur Kasse gebeten. Die Gewalt bei den Protesten – auf beiden Seiten - lägen auch in der Geschichte Frankreichs begründet, sagt die Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Sorbonne. Hélène Miard-Delacroix ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn
Gerhard Lob: «Zali-Affäre hat alles in den Schatten gestellt»
2026/10/12
Die Affäre um den Tessiner Regierungsrat Claudio Zali hat sich zu einer der grössten politischen Krisen der jüngeren Tessiner Geschichte entwickelt. Was ist genau passiert? Wer ist Claudio Zali und was hat der Fall für Folgen. Der Tessiner Journalist Gerhard Lob ordnet ein.
Die sogenannte Causa Zali hat die Tessiner Institutionen in diesem Jahr erschüttert. Im Zentrum stehen zwei Strafverfahren gegen den ehemaligen Lega-Regierungsrat, ein heimlich aufgenommenes und veröffentlichtes Telefongespräch, der rätselhafte Tod einer Frau im Luganersee sowie grundsätzliche Kritik am Funktionieren der Institutionen.
Im Tagesgespräch ordnet der langjährige Tessin-Kenner und Journalist Gerhard Lob die Ereignisse ein. Er erklärt, was letztlich zum Rücktritt von Regierungsrat Claudio Zali führte und welche Lehren der Kanton Tessin aus der Affäre ziehen sollte. Gerhard Lob ist zu Gast bei Iwan Santoro.
Samstagsrundschau mit SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi
2026/10/10
Nach der Rücktrittsankündigung von Bundespräsident Guy Parmelin sucht die SVP eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Fraktionspräsident Thomas Aeschi nimmt Stellung zu den Ansprüchen, die jetzt an die Adresse seiner Partei formuliert werden.
«Ich denke, es ist Zeit für einen Generationenwechsel», sagt der abtretende Bundespräsident Guy Parmelin über seine Nachfolge. Auch sieht sich die SVP mit der Forderung nach Frauenkandidaturen konfrontiert, die zudem aus der Romandie stammen sollten. Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi ist als Fraktionspräsident verantwortlich für das parteiinterne Nominationsverfahren. In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagt er, wie die Partei mit all diesen Erwartungen umgehen will.
Auch die Serie mit gleich drei gescheiterten Volksinitiativen an der Urne in diesem Jahr ist Thema in der Sendung. Politisiert die Volkspartei zunehmend am Volk vorbei? Und droht mit der «Grenzschutzinitiative» nicht gleich die nächste Abstimmungsniederlage?
Schliesslich äussert sich Thomas Aeschi zum Vorwurf, die SVP riskiere mit ihrem massiven Widerstand gegen das Vertragspaket mit der EU, den wichtigsten Handelspartner der Schweiz zu vergraulen.
SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt.
Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Christine Bolt: «Die OLMA ist mehr als Kühe, Säuli und Würste»
2026/10/09
Die Olma ist wohl die letzte grosse Traditionsmesse der Schweiz. Autosalon Genf, Züspa und Muba sind verschwunden. Was ist das Erfolgsrezept der Olma? Und wie gelingt der Spagat zwischen Tradition und Moderne? Olma-Chefin Christine Bolt gibt Auskunft über Herausforderungen und Zukunftspläne.
Die Olma ist weit mehr als eine Messe: Sie ist ein Fixpunkt im Jahreskalender der Ostschweiz und der bedeutendste wiederkehrende Anlass einer ganzen Region. Doch auch die traditionsreiche Landwirtschafts- und Ernährungsmesse steht unter Veränderungsdruck. Sie muss sich laufend weiterentwickeln, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Seit mehr als sechs Jahren ist Christine Bolt Geschäftsführerin der Olma Messen St.Gallen AG. Im «Tagesgespräch» spricht sie darüber, weshalb Messen wirtschaftlich attraktiver sein können als Konzerte, warum die vollständige Auslastung der neuen Olma-Halle nicht oberstes Ziel ist und wie der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelingt. Sie ist zu Gast bei Iwan Santoro.
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