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Dieser Podcast hat
89 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
BERATUNG JUDITH ANDRESENExplizit
Nein
Erstellt am
2015/09/08
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
29 min.
Veröffentlichungsintervall
45 Tage
Beschreibung
Agiler Podcast der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Anekdoten, Inspiration + Kontroverses in Interviews - über agile Projektmethoden, agile Teams und lernende Organisationen. Neue Podcast-Links: _BJA Podast https://letscast.fm/podcasts/bja-podcast-b5774dee/feed _Podcast Führungsperspektiven https://letscast.fm/podcasts/fuehrungsperspektiven-beratung-judith-andresen-5dff3f01/feed _Podcast Fokus Team https://letscast.fm/podcasts/fokus-team-beratung-judith-andresen-bja-0a6bead8/feed
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Führen in Veränderung (Lukas Steurer, André Friedrich)
2026/10/08
In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Grundgedanken Führung in Veränderungsprozessen wichtig machen. Wir ordnen Führung vor allem im Kontext von Veränderung ein und betonen, dass es dabei nicht um ein einziges allgemeines Vorgehen geht, sondern um unterschiedliche Situationen, auf die wir jeweils passend reagieren müssen.
Ein erster Schwerpunkt ist die Unterscheidung zwischen planbaren Veränderungen und solchen, bei denen wir noch nicht wissen, was genau passieren wird. Wir beschreiben, dass sich bekannte, wiederholbare Veränderungen anders führen lassen als unklare, neue Entwicklungen. Für letztere braucht es ein iteratives Vorgehen mit Ausprobieren, Lernen und Anpassen.
Ein weiterer Punkt ist, dass Veränderung Menschen auf verschiedenen Ebenen fordert. Wir sprechen darüber, dass sie Unsicherheit, Widerstand, Frustration oder auch Trauer auslösen kann. Dabei ist wichtig, dass Menschen unterschiedlich reagieren und auch Führungskräfte selbst von Veränderung betroffen sind.
Außerdem gehen wir darauf ein, dass nicht alle Menschen Veränderungen gleich schnell annehmen. Wir erklären, dass es eine kleine Gruppe gibt, die schnell mitgeht, während viele erst einmal abwarten. Daraus leiten wir ab, dass es sinnvoll ist, mit den Menschen zu beginnen, die bereit sind, statt alle sofort überzeugen zu wollen.
Zum Schluss behandeln wir situative Führung. Wir halten fest, dass Mitarbeitende je nach Kompetenz, Motivation und Reife unterschiedliche Führung brauchen. Führung kann dabei je nach Situation mehr Anleitung, Beratung oder Delegation bedeuten. Abschließend betonen wir die Bedeutung von Austausch, Reflexion und gemeinsamer Unterstützung unter Führungskräften.
Souverän verhandeln (Julia Dorandt, Lukas Steurer)
2026/09/23
In dieser Folge sprechen wir über souveränes Verhandeln, vor allem dann, wenn Gespräche hart werden oder unfair wirken. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie wir in Verhandlungen ruhig bleiben, die Sache von der Person trennen und nicht in Druck oder Angst geraten.
Wir erklären, was Augenhöhe in Verhandlungen bedeutet: Zwei erwachsene Menschen sitzen an einem Tisch, beide haben Aufgaben und Interessen. Entscheidend ist, dass wir den Standpunkt der anderen Seite anerkennen, ohne ihn persönlich zu nehmen, und zugleich unseren eigenen Standpunkt als gleichwertig vertreten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Druck, Drohungen und Fristen. Wir sprechen darüber, wie wir solche Taktiken erkennen, wie wir sie nicht einfach an uns heranlassen und warum es hilft, vorher den eigenen Rahmen zu klären. Dazu gehört auch die BATNA, also die beste Alternative, wenn keine Einigung zustande kommt.
Wir gehen außerdem darauf ein, wie Verhandlungen vorbereitet werden können. Dabei geht es um drei Ebenen: die sachliche Klarheit über Grenzen und Spielräume, das Wissen um die eigene Unsicherheit und konkrete Formulierungen oder Pausen, die in der Situation helfen können. Auch körperliche Strategien wie ein Schluck Wasser oder ein vereinbarter Code mit einer Kollegin werden thematisiert.
Zum Schluss sprechen wir darüber, dass Lautstärke oder Wiederholen von Argumenten oft Hilflosigkeit ausdrücken kann. Wir betonen, dass Verhandeln nicht nett sein muss, sondern klar und verbindlich, und dass man die Prinzipien auch in kleinen Alltagssituationen üben kann.
Workshop Facilitation (Lukas Steurer, Nadja Stielau)
2026/09/09
In dieser Folge sprechen wir darüber, worin sich Moderation und Facilitation unterscheiden. Wir beschreiben Moderation als das Führen durch einen Prozess, in dem alle zu Wort kommen, Zeiten eingehalten werden und am Ende Entscheidungen und Dokumentation möglich sind.
Bei Facilitation gehen wir einen Schritt weiter und verbinden den Termin mit Lernen und Veränderung. Wir wollen nicht nur Ergebnisse im Raum erreichen, sondern auch neue Perspektiven eröffnen und den Beteiligten ermöglichen, sich nach dem Termin anders zu verhalten.
Ein wichtiger Teil ist für uns die Auftragsklärung. Wir fragen, wozu ein Termin eigentlich stattfindet, welches Ergebnis gewünscht ist, wie Beteiligung aussehen soll und welche Verantwortung bei uns oder bei der auftraggebenden Seite liegt. Gerade die Frage nach dem „Wozu?“ kann Formate und Erwartungen grundlegend verändern.
Wir sprechen auch über die Gestaltung von Agenda und Ablauf. Während Moderation oft klarer planbar ist, braucht Facilitation mehr Puffer, weil Erkenntnisse erst im Verlauf entstehen. Deshalb arbeiten wir stärker mit Hypothesen, Beobachtungen und passenden Interventionen statt mit starren Zeitplänen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der bewusste Einsatz von Methoden, Raum und Gruppendynamik. Wir nennen Beispiele wie Kleingruppen, Standortwechsel, Körperlichkeit, Gegenstände oder gezielte Ankommensrunden. Entscheidend ist für uns immer, welche Wirkung wir damit erreichen wollen.
Zum Schluss gehen wir auf Remote-Formate ein. Dort sind Vorbereitung, technische Möglichkeiten, Raumgestaltung in Tools und klare Rechte besonders wichtig. Wir betonen, dass auch online Facilitation möglich ist, aber andere Anforderungen stellt als Präsenzformate.
Betriebswirtschaft für Coaches (Nadja Stielau, André Friedrich)
2026/08/26
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Coaches sich mit Betriebswirtschaft beschäftigen sollten. Ausgangspunkt ist die Frage, wie betriebswirtschaftliches Verständnis im Coaching helfen kann, ohne dass wir selbst in die Rolle von Beratern wechseln.
Wir erklären, dass Zahlen in Führungssituationen auch dazu genutzt werden können, Diskussionen abzulenken oder zu beenden. Deshalb ist es für uns wichtig, betriebswirtschaftliche Begriffe einordnen zu können, wenn Coachees mit Zahlen argumentieren, die nicht zu dem passen, was sie gleichzeitig erzählen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Haltung im Coaching. Wir wollen nicht fachlich mitdiskutieren, sondern die Augenhöhe halten, kritisch nachfragen und uns nicht beeindrucken lassen. Dazu gehört auch, den Zusammenhang zwischen Zahl und Aussage zu hinterfragen und bei Bedarf gezielt nachzufragen oder Wissen nachzuschlagen.
Wir sprechen außerdem darüber, wie betriebswirtschaftliches Verständnis beim Einstieg in ein Coaching hilfreich sein kann, besonders bei Führungskräften und Personen mit Verantwortung. Wenn wir die Welt unserer Coachees besser verstehen, fällt es leichter, Vertrauen aufzubauen und später auch zu tieferen Themen wie Führung, Persönlichkeit und Kommunikation zu kommen.
Ein weiterer Teil der Folge behandelt grundlegende Begriffe wie BWA, Ergebnis vor Steuern und Bankkonto. Wir unterscheiden zwischen Liquidität, Auswertungen und Verlaufsperspektive und zeigen, dass der reine Blick auf das Konto oder nur auf Monatszahlen schnell in die Irre führen kann.
Zum Schluss gehen wir darauf ein, wie Coaches sich Wissen aneignen können, etwa durch Recherche, KI-gestützte Vorbereitung oder Reflexion mit Transkripten. Dabei betonen wir, dass diese Unterstützung helfen kann, Hypothesen zu bilden und Anstöße zu finden, ohne die eigene Coachingrolle zu verlassen.
Besonderheiten im Leadership Coaching (Judith Andresen, Nadja Stielau)
2026/08/12
In dieser Folge sprechen wir darüber, was Leadership-Coaching besonders macht und warum dieser Begriff überhaupt extra verwendet wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Führungskräfte coachen, ohne in Hierarchien, Annahmen oder Sprachlosigkeit stecken zu bleiben.
Wir thematisieren vor allem die Anbahnung des Coachings. Oft ist es schwierig, einer Führungskraft Coaching anzubieten, besonders intern. Wir beschreiben, dass ein informelles Gespräch bei Kaffee oder Mittagessen oft hilfreicher ist als ein formelles Anbahnungsgespräch. Dabei ist wichtig, nicht über die Führungskraft zu sprechen, sondern sie direkt anzusprechen und ihren eigenen Blick einzuholen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Haltung im Coaching. Wir sprechen über Empathie, Distanz zur Sache und die Frage, wie wir mit eigenen Gefühlen umgehen, wenn uns das Thema berührt. Eigene Reaktionen können ein Hinweis sein, dass etwas im Raum steht, das geklärt werden sollte. Dazu gehört auch, das eigene Gefühl offen zu benennen und Supervision als Unterstützung zu nutzen.
Wir behandeln außerdem typische Führungssituationen wie schwierige Entscheidungen, Veränderungen, Umstrukturierungen oder Trennungen. Dabei wird deutlich, dass Führungskräfte oft zwischen Erwartungen, Verantwortung und eigenen Skrupeln stehen. Ein zentrales Thema ist das Verhältnis zur Führung selbst: Welche Erfahrungen bringen wir mit, welche Bilder von Führung tragen wir in das Coaching hinein, und wie vermeiden wir, uns von einem idealisierten Führungsbild leiten zu lassen?
Am Ende halten wir fest, dass Leadership-Coaching Raum schafft, um Gefühle, Perspektiven und Handlungsoptionen sichtbar zu machen. Gerade wenn Führungskräfte selten gefragt werden, kann es entlastend sein, ihre Situation und ihre Entscheidungslage offen zu besprechen.
Retrospektiven in 2026 (Judith Andresen, André Friedrich)
2026/07/29
In dieser Folge sprechen wir über die kommende dritte Auflage des Buchs zu Retrospektiven in agilen Projekten. Wir greifen die Frage auf, was sich seit den ersten Retrospektiven und seit dem Agilen Manifest verändert hat und warum Retrospektiven heute anders gedacht werden müssen.
Wir diskutieren, dass viele Teams einerseits von Methodenübersättigung geprägt sind und andererseits Retrospektiven als wiederholtes Schema erleben. Wir betonen, dass Retrospektiven dann hilfreich sind, wenn die gewählten Methoden zur jeweiligen Situation passen und eine klare Hypothese dahintersteht. Auch paradoxe Interventionen werden als Beispiel genannt, wenn sie zur Gruppe und zum Ziel passen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI in Retrospektiven. Wir sprechen darüber, wie KI beim Mitschneiden, Transkribieren, Spiegeln von Inhalten und beim Generieren von Einsichten oder Moderationshypothesen unterstützen kann. Dabei geht es auch um die Nutzung in der Vor- und Nachbereitung sowie um den Nutzen für Moderation und Team.
Außerdem thematisieren wir die Normalität von Remote- und Hybrid-Formaten. Wir sagen, dass diese Formate heute alltäglich sind, aber weiterhin gute Moderation, passende Beteiligungsformen und bewusste Vorbereitung brauchen. Gleichzeitig sprechen wir darüber, dass Präsenz in manchen Fällen sinnvoller sein kann, etwa bei bestimmten Lern- oder Aufstellungsformaten.
Zum Schluss geht es um die erweiterte Rolle von Retrospektiven im Buch: Nicht jedes Thema gehört in eine Retro. Konflikte, Priorisierung oder andere Teamthemen können auch in anderen Lern- und Arbeitsformaten besser bearbeitet werden. Die dritte Auflage enthält deshalb ein eigenes Kapitel zu anderen Lernformaten und zu passenden Alternativen wie Konfliktmoderation, Mediation, Post-Mortem-Analysen oder Open Space.
KI-Einsatz im Coaching (André Friedrich, Lukas Steurer)
2026/07/15
In dieser Folge sprechen wir über unseren Alumni-Tag und die dortigen Sessions zum Thema KI im Coaching und in der Organisationsentwicklung. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie wir künstliche Intelligenz in unserer Beratungspraxis einsetzen und welche Erfahrungen Teilnehmende bereits damit gemacht haben.
Wir nehmen mit, dass viele zwar KI im Alltag nutzen, sie aber im Coaching-Kontext noch selten aktiv einsetzen. Häufige Hürden sind Unsicherheit darüber, ob der Einsatz erlaubt ist, sowie Bedenken zu Datenschutz, Freigaben und organisatorischen Vorgaben. Auch die Sorge, als Coach an Kompetenz zu verlieren oder „zu verdummen“, wurde angesprochen. Eine existenzielle Angst, dass KI den Job ersetzt, kam dagegen kaum vor.
Wir schildern mehrere konkrete Anwendungsfälle: transkribierte Coaching-Sessions, automatische Zusammenfassungen und daraus abgeleitete Hypothesen für weitere Gespräche. Dabei betonen wir, dass KI für uns kein Ersatz ist, sondern eine Unterstützung, die das eigene Denken anregt und reflektiertes Arbeiten erleichtert. Auch Bauchgefühl und Erfahrung bleiben aus unserer Sicht zentrale Bestandteile des Coachings.
Außerdem sprechen wir über weitere Beispiele aus den Sessions, etwa einen mit KI gebauten Skill für hypothesenbasierte Retro-Planung sowie die Nutzung von Personas zur Vorbereitung von Stakeholder-Management und Verhandlungen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, eigene Inhalte, Modelle und Wissen in die Tools einzubringen, damit die Ergebnisse besser zum jeweiligen Kontext passen.
Zum Schluss erwähnen wir den bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Alumni-Treffen sowie die geplante Masterclass zu KI und Coaching, die sich an Menschen mit ersten Erfahrungen richtet.
3D-Welten in der Verwaltung (André Friedrich, Lukas Steurer)
2026/06/25
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir die Methode der 3D-Welten in einem Verwaltungskontext eingesetzt haben. Wir beschreiben, wie mit beschreibbaren Sechsecken Ideen gesammelt, priorisiert und in einer räumlichen Anordnung sichtbar gemacht werden, um Schwerpunkte und strategische Themen zu erkennen.
Wir erläutern, dass die Methode nicht nur Priorisierung erleichtert, sondern auch dazu zwingt, konkrete Entscheidungen zu treffen. Durch Höhenkarten, Farben und Inseln entsteht ein dreidimensionales Bild, in dem sichtbar wird, was wichtig ist, was zusammengehört und was zurückgestellt wird. Dabei wird auch deutlich, dass unklare oder zu allgemeine Inhalte schnell als problematisch sichtbar werden.
Ein Schwerpunkt der Folge ist der Einsatz in einer Stadtverwaltung. Wir sprechen darüber, dass es dort mehrere Ebenen mit unterschiedlichen Rollen gibt und dass politische Führungskräfte gewählt werden. In der konkreten Anwendung zeigte sich, dass die Einschätzungen der Dezernatsleitung und der Bereichsleitungen zu den wichtigen Themen und Einflussfaktoren teilweise gar nicht übereinstimmten.
Wir ordnen diese Beobachtung als Konflikt zwischen politischer Zielsetzung und strategischer Umsetzung ein. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitsgruppe zwar handlungsfähig bleiben will, aber mit unterschiedlichen Erwartungen und Prioritäten umgehen muss. Die Methode half hier, diese Unterschiede sichtbar zu machen und Gesprächsbedarf zu erkennen.
Zum Schluss sagen wir, dass wir uns eine weitere Anwendung wünschen, bei der auch Vertreter der höheren Leitung direkt mit der Arbeitsgruppe zusammenarbeiten. So könnte die Methode helfen, gemeinsame Sichtweisen und Unterschiede noch klarer herauszuarbeiten.
Aufstellungsarbeit in der Organisationsentwicklung (Judith Andresen, Julia Dorandt)
2026/06/05
Julia und Judith erklären, wie Aufstellungsarbeit mit simplem Spielzeug (wie Lego, Korken oder Holzfiguren) unbewusste Dynamiken und Muster in Teams sichtbar macht.
Probleme klein lassen (Nadja Stielau, Jan Köster, André Friedrich)
2026/05/19
In dieser Episode beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen, die in einem Remote-Team auftreten können, insbesondere wenn es um die Aufgabenverteilung und das Zeitmanagement geht. Nadja Stielau teilt ihre Frustrationen über die unübersichtliche Aufgabenliste, die durch den Urlaub eines Kollegen, Lukas, weiter kompliziert wurde. Wir beleuchten die Schwierigkeiten, die aufkommen, wenn es an der Sichtbarkeit und Kommunikation innerhalb des Teams mangelt. Diese Problematik führt zu einer Überlastung und einem Gefühl der Uneinigkeit im Team.
André Friedrich und Jan Köster reflektieren über die Besorgnis, die bei anderen Teammitgliedern aufkommt, und wie wichtig es ist, solche Gefühle offen zu kommunizieren. Wir diskutieren, wie das Erkennen kleiner Probleme als entscheidend für die Aufrechterhaltung der Teamdynamik ist. Jan ermutigt dazu, die Herausforderungen schon frühzeitig anzusprechen, bevor sie zu größeren Konflikten oder Überlastungen führen. Das Team kommt zu dem Schluss, dass eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens notwendig ist, um die gegenseitige Unterstützung zu fördern.
Wir betrachten zudem die Auswirkungen von Überstunden und wie solche Praktiken in anderen Arbeitsumfeldern oft unbewusst belohnt werden. Nadja bringt die Perspektive ein, dass in ihrem aktuellen Team nicht das Verhalten belohnt wird, alles alleine zu stemmen, sondern dass das Teilen von Problemen und das Annehmen von Hilfe wichtige Aspekte sind. Dadurch wird das Bewusstsein für die gemeinsame Auslastung im Team geschärft und es schafft ein Umfeld, in dem jeder sich gehört fühlt.
Abschließend fasst Nadja die Kernbotschaft der Episode zusammen: Probleme sollten sichtbar gemacht werden, solange sie noch klein sind. Es wird deutlich, dass die Kommunikation innerhalb des Teams entscheidend ist, um Missverständnisse zu vermeiden und das Wohlbefinden jedes Einzelnen zu gewährleisten. Diese Episode bietet ermutigende Ansätze zur Verbesserung der Teamarbeit und Strategien zur effektiven Problemlösung.
KI Hackathon (André Friedrich, Lukas Steurer)
2026/05/06
In dieser Episode des Podcasts der Beratung Judith Andresen beleuchten wir die faszinierenden Aspekte der künstlichen Intelligenz und teilen unsere aktuellen Erfahrungen im Bereich des Aufbaus von KI-Agenten. Gemeinsam mit meinem Kollegen André Friedrich diskutiere ich die Herausforderungen und Möglichkeiten, die uns auf diesem Weg begegnen. Der Fokus liegt darauf, nicht nur KI zu nutzen, um Informationen zu analysieren und zusammenzufassen, sondern auch in die Entwicklung von Agenten einzutauchen, die unseren Arbeitsalltag effizienter gestalten können.
Wir geben einen Einblick in unsere ersten Schritte beim Bauen von KI-Agenten. André teilt seine bisherigen Erfahrungen und die Erkenntnis, dass der Prozess komplexer ist, als zunächst angenommen. Während er mit verschiedenen Tools experimentiert, schildert er, wie wichtig es ist, praktische Hürden zu überwinden, wie beispielsweise das Arbeiten mit APIs und dem Google Script Editor. Diese technischen Schwierigkeiten können zeitraubend und frustrierend sein, jedoch bieten sie auch die Möglichkeit, aus jedem Problem zu lernen und Fortschritte zu erzielen.
Ich selbst habe ebenfalls mit verschiedenen Automatisierungstools experimentiert, wobei ich oft auf die Schwierigkeiten gestoßen bin, die mit der Programmierung und dem Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse verbunden sind. Eine gemeinsame Erkenntnis ist, dass es entscheidend ist, die genauen Abläufe und Anforderungen zu kennen, bevor man einen KI-Agenten entwickelt. André und ich stimmen darin überein, dass das Ziel sein muss, bestehende Prozesse zu optimieren und nicht einfach ineffiziente Abläufe digital zu reproduzieren.
Ein Höhepunkt unserer Diskussion ist die bevorstehende Durchführung unseres KI-Hackathons, bei dem wir externe Experten eingeladen haben, um uns mit wertvollen Tipps und Tricks zu unterstützen. Es ist uns wichtig, nicht nur von anderen zu lernen, sondern auch konkrete Lösungen für die Automatisierung unserer täglichen Aufgaben zu finden. Die damit verbundenen Fragen über Datenmanagement, Datenschutz und sinnvolle Nutzung von Tools stehen dabei im Vordergrund.
Im Laufe der Episode reflektieren wir auch über die Herausforderungen, die die rasante Entwicklung neuer KI-Technologien mit sich bringt. Es ist eine ständige Herausforderung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und eine Anzahl von Tools zu identifizieren, die wirklich hilfreich sind. Wir erkennen an, dass es einen klaren Fokus braucht, um nicht von der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert zu werden.
Abschließend blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns darauf, die Ergebnisse unseres KI-Hackathons zu besprechen und zu analysieren, wie diese Technologien unsere Arbeit transformieren können. Wir laden alle Zuhörer ein, Teil dieser Reise zu sein, und stehen jederzeit bereit, Fragen zu beantworten und unsere gesammelten Erfahrungen zu teilen.
Konflikte konstruktiv + wirksam bearbeiten (Lukas Steurer, André Friedrich)
2026/04/20
In dieser Episode des Podcasts der Beratung Judith Andresen beleuchten Lukas Steurer und André Friedrich das oft herausfordernde, aber ebenso notwendige Thema Konflikte. Die beiden Kollegen diskutieren, warum Konflikte in Organisationen nicht nur unvermeidlich sind, sondern auch eine essentielle Rolle für die Entwicklung und das Wachstum von Teams spielen. Sie schildern, dass viele Menschen Konflikte meiden, obwohl diese eine wertvolle Funktion haben, indem sie auf Missstände und notwendige Veränderungen aufmerksam machen. Wir erkunden, wie die Angst vor Konflikten häufig zu einem Streben nach Harmonie führt, was nicht unbedingt förderlich für die Weiterentwicklung ist. In diesem Kontext betonen Lukas und André die Bedeutung einer wertschätzenden Haltung, die es den Teammitgliedern ermöglicht, trotz Differenzen konstruktiv miteinander zu arbeiten. Sie ermuntern die Zuhörer, sich Konflikten nicht mit dem Ziel der Vermeidung zu nähern, sondern sie als Chance zur Klärung und Weiterentwicklung zu sehen. Im Verlauf des Gesprächs wird auch das Konzept des „Energiefeldes“ angesprochen, das hinter Konflikten steht. Lukas und André erläutern, dass Emotionen und Werte oft die Treiber von Konflikten sind und dass es wichtig ist, sich dieser Dynamiken bewusst zu werden, um effektiver und einfühlsamer damit umzugehen. Dies beinhaltet einen Perspektivwechsel, der hilft, den „Gegner“ nicht nur als solchen zu sehen, sondern als Partner in einer Verhandlung, bei der es darum geht, gemeinsame Lösungen zu finden. Praktische Tipps zur Konfliktbewältigung werden ebenfalls anschaulich vermittelt. Zum Beispiel raten die beiden dazu, Zwischenfälle schriftlich festzuhalten und zwischen Beobachtung und Interpretation zu unterscheiden. Dies fördert ein besseres Verständnis der eigenen Emotionen und der Reaktionen anderer. Zudem wird die Technik des "Spiegelns" als Möglichkeit vorgestellt, um in Gesprächen Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation zu verbessern. Am Ende der Episode laden Lukas und André die Zuhörer ein, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven zum Thema Konflikte zu teilen und sich in ihrer Masterclass einzubringen, die konkrete Ansätze zur Bearbeitung von Konflikten vermittelt. Sie unterstreichen, dass der souveräne Umgang mit Konflikten nicht nur das Arbeitsumfeld verbessert, sondern auch die persönliche Entwicklung fördert. Diese Episode ist ein wertvoller Beitrag für alle, die an der Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeiten und an der Schaffung eines positiven Teamklimas interessiert sind.
Ankommen im selbstorganisierten Team (Judith, Bige, Jan)
2026/04/13
In dieser Episode haben wir uns intensiv mit dem Thema Onboarding in einem selbstorganisierten und verteilten Team beschäftigt. Judith Andresen und ihre Kolleg*innen Jan Köster und Bige Yigit teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Insights darüber, wie der Einstieg in eine neue Arbeitskultur gestaltet werden kann. Wir diskutieren, wie wichtig Transparenz und Struktur im Onboarding-Prozess sind, und wie diese Aspekte dazu beitragen, dass neue Teammitglieder sich schnell wohlfühlen und handlungsfähig werden. Judith betont, dass das Team kontinuierlich daran gearbeitet hat, die Onboarding-Prozesse zu optimieren. Besonders hervorzuheben sind die klaren Checklisten und die die intuitive Struktur der Drive-Ordner, die es neuen Mitarbeiter*innen erleichtern, sich einen Überblick zu verschaffen. Jan hebt hervor, dass diese Transparenz entscheidend war, um ihm zu helfen, schneller in die tägliche Arbeit einzusteigen und sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen. Zudem haben sie angemerkt, wie wichtig eine gute Mentor*innenbeziehung ist, um die kulturellen und operativen Aspekte der Arbeit zu verstehen und erfolgreich umzusetzen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist das Konzept der Selbstorganisation. Judith erklärt, dass das Team operatives Wissen direkt an die entsprechenden Teammitglieder delegiert, was bedeutet, dass Entscheidungen so nah wie möglich am Geschehen getroffen werden. Bige und Jan stimmen dem zu und heben hervor, wie sie durch ihre Mentoren stets das Gefühl haben, unterstützt und nicht allein gelassen zu sein. Sie schildern, wie sie ihre herausfordernden Erfahrungen in Bezug auf eigenverantwortliches Arbeiten und Selbstorganisation überwinden konnten und welche positiven Auswirkungen dies auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Arbeitseffizienz hatte. Wir gehen auch auf die Rolle von Mentor*innen ein und was es bedeutet, in einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung und des Feedbacks zu arbeiten. Judith erklärt, dass es für die Mentor*innen eine Herausforderung sein kann sicherzustellen, dass neue Teammitglieder die Vorteile und Freiheiten der Selbstorganisation verstehen und nutzen, ohne sich überwältigt zu fühlen. Jan und Bige teilen ihre persönlichen Geschichten, die belegen, wie bedeutsam eine vertrauensvolle und unterstützende Beziehung in den ersten Wochen ist und wie sie geholfen hat, die anfänglichen Unsicherheiten zu überwinden. Abschließend reflektieren die Gesprächspartner*innen die unerwarteten Erkenntnisse aus dem Onboarding-Prozess. Diese Geschehnisse reichen von der Übernahme von Verantwortung über die Balance zwischen Eigenverantwortung und Unterstützung bis hin zu den Herausforderungen, die sich aus einer neuen, selbstorganisierten Kultur ergeben. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke für alle, die mehr über effektives Onboarding in flexiblen, digitalen Arbeitsumgebungen erfahren möchten.
Verantwortungsübernahme (André Friedrich, Julia Dorandt)
2026/03/30
In dieser Episode setzen wir uns intensiv mit dem Konzept der Verantwortung auseinander. André Friedrich bringt seine Gedanken zu einem Thema ein, das ihm oft in den Sinn kommt, insbesondere in seinen Coaching-Sitzungen. Dabei stellt er fest, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, Verantwortung zu übernehmen oder sich abzugrenzen. Julia Dorandt, seine Gesprächspartnerin, ergänzt seine Perspektiven und bringt ihre eigene, tiefere Reflexion über Verantwortung ins Spiel. Wir beginnen damit, den Responsibility-Process von Avery zu betrachten und hinterfragen die gängige Denkweise, dass Verantwortung immer in der Übernahme von Aufgaben liegt. André macht deutlich, dass es nicht nur um das 'Müssen' geht, sondern auch um das 'Wollen'. Hierbei wird schnell deutlich, dass eine Balance zwischen Verantwortungsübernahme und Abgrenzung notwendig ist. Julia regt an, dass wir zunächst klären müssen, was wir unter Verantwortung verstehen. Es offenbart sich, dass oft Verantwortung und Schuld vermischt werden, wobei wir das Gefühl haben, für alles und jeden verantwortlich zu sein. Julia und André erweitern diese Diskussion weiter, indem sie auch die Unterschiede zwischen echter Verantwortung und Pseudo-Verantwortung beleuchten. Wir fragen uns, wie Klarheit über die eigene Rolle und betroffene Bereiche entsteht und wo der Raum für andere bleibt. André bringt die Idee ein, dass Verantwortung auch die Erkenntnis umfasst, Grenzen zu setzen und realistisch zu bleiben, was die eigene Kapazität angeht. Wir diskutieren, wie wichtig es ist, innerhalb eines Teams Verantwortung zu teilen und gleichzeitig die individuellen Grenzen zu respektieren. Ein zentrales Element der Episode widmet sich der inneren Reife, die notwendig ist, um Verantwortung zu verstehen und zu übernehmen. Julia führt einen Merksatz ein, der besagt, dass das Gefühl, die Verantwortung lastet allein auf den eigenen Schultern, darauf hinweisen kann, dass man sich noch im Bereich der Verpflichtung befindet und nicht in der vollwertigen Verantwortungsübernahme. Diese Differenzierung hilft uns, praktisch zu erkennen, wann es Zeit ist, innezuhalten und die eigene Belastung kritisch zu betrachten. Abschließend erkennen wir, dass wir Verantwortung sowohl für andere als auch für uns selbst tragen müssen. Dies ist eine kritische Erkenntnis, um nicht in die Überlastung zu geraten. André zieht das Fazit, dass Verantwortung ein komplexes und dynamisches Konzept ist, das Balance und Selbstbewusstsein erfordert. Unsere Diskussion endet mit der Einsicht, dass ein bewusster Umgang mit Verantwortung entscheidend ist, um effektiv zu handeln und gleichzeitig sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Organisationsentwicklung aus der Praxis (Lukas Steurer, Nadja Stielau und Alexandra Hundertmark)
2025/01/19
Im aktuellen Livestream "Agile Organisationsentwicklung im Fokus" führt Lukas Steurer ein Gespräch mit den Gästen Nadja Stielau und Alexandra Hundertmark. Lukas stellt zunächst die Struktur des Live-Gesprächs vor, das etwa 30 bis 40 Minuten dauern soll, und ermutigt die Zuschauer dazu, ihre Fragen in den Kommentaren zu hinterlassen. Das Thema des Livestreams bezieht sich auf die Herausforderungen und Einsichten in der agilen Organisationsentwicklung. Lukas betont, dass seine beiden Gäste praktische Erfahrungen aus verschiedenen Unternehmen mitbringen, was die Diskussion besonders bereichern wird. Nadja Stielau, stellvertretende Geschäftsführerin einer Werbeagentur, und Alexandra Hundertmark, Agile Coach bei Dirk Rossmann GmbH, stellen sich vor und bringen auf humorvolle Weise ihre Cocktail-Analogien in die eingangs gestellte Frage ein. Nadja wählt einen Gin Tonic aufgrund seines klassischen, immer passenden Charakters, während Alexandra sich für einen Wodka Gimlet entscheidet, um ihre Vorliebe für neue Erfahrungen auszudrücken. Beide Gäste reflektieren über ihren beruflichen Werdegang und beschreiben, wie sie in die Agilität gekommen sind: Nadja als ehemalige Projektmanagerin, die den Wunsch verspürte, Teams effizienter zu führen, und Alexandra, die durch ein Missverständnis in die Agile-Coach-Ausbildung gelangte und seither die positive Wendung ihrer Karriere erlebt hat. Das Gespräch konzentriert sich Erwartungen und Herausforderungen im agilen Kontext. Nadja spricht über das Gefühl der Isolation, das viele Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag empfinden, und die Wichtigkeit, ein starkes Teamgefühl zu schaffen. Dies führt zu der Diskussion über Maßnahmen, die sie ergreifen können, um diese Herausforderungen anzugehen. Beide Gäste betonen die Wichtigkeit von Kommunikation und aktiven Gesprächen, um Widerstände zu erkennen, die oft nicht ausgesprochen werden. Alexandra thematisiert die Veränderungen in der IT bei Rossmann und den Bedarf an psychologischer Sicherheit innerhalb der Teams. Sie und Nadja sprechen über ihre individuellen Ansätze zur Umsetzung agiler Prinzipien in ihren jeweiligen Unternehmen und teilen Einsichten darüber, wie wichtig es ist, haarstrupp im stetigen Dialog zu sein und auf Feedback von Kollegen zu achten. Die Diskussion bringt auch die Komplexität und Herausforderungen bei der Steuerung von Veränderungen hervor, insbesondere wenn es um die Notwendigkeit geht, Entscheidungen zu treffen, die weitreichende Folgen haben können. Im Verlauf des Gesprächs wird deutlich, dass beide Gäste eine ähnliche Auffassung hinsichtlich großer Veränderungen haben. Sie betonen, dass kleinere, iterative Schritte oft effektiver sind, um Mitarbeiter einzubinden und strukturelle Veränderungen nachhaltig umzusetzen. Diese partizipative Herangehensweise wird als Schlüssel zur Förderung einer Kultur des Lernens und zur Schaffung eines gemeinsamen Engagements hervorgehoben. Lukas bringt im Gespräch auch das Thema Widerstände auf, was Nadja dazu veranlasst, ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Widerständen zu reflektieren. Beide Gäste stellen fest, dass in der heutigen Zeit das Bedürfnis nach ehrlicher und offener Kommunikation unabdingbar ist, um Menschen durch Veränderungsprozesse zu begleiten. Alexandra und Nadja kommen überein, dass durch klare Kommunikation und die aktive Einbindung der Mitarbeiter Widerstände reduziert werden können, was letztendlich zu einem verbesserten Arbeitsumfeld führt. Das Gespräch endet mit einer Diskussion über Visionen und Ideen, die beide Gäste weiter bewegen. Nadja äußert den Wunsch, eine Woche lang an der strategischen Ausrichtung ihrer Agentur zu arbeiten, ohne den Druck des Tagesgeschäfts. Alexandra ermutigt zur Reflexion über individuelle Risiken und Chancen im Kontext von Veränderungen. Lukas schließt die Session mit einem Dank an die Gäste und das Publikum, während er auf die nächste Episode des Livestreams hinweist, die sich mit dem Nutzen von Communities in Organisationen beschäftigen wird.
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