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Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
2086 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DIE ZEITExplizit
Nein
Erstellt am
2017/09/05
Neueste Episode
2026/11/01
Durchschnittsdauer
17 min.
Veröffentlichungsintervall
1 Tage
Beschreibung
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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Hat Gen Z geregelt?
2026/11/01
Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in
mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die
Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus
standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und
steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in
Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab
ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und
können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das
erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin.
In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von
US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der
Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember
in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch
ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam
es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann
Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben
nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die
Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am
Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich
erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor
mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte
Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der
ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun
hat.
Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und
Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest
G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen
wegen Teilnahme Lawrows
UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen
Sergej Lawrow
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Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)
2026/10/31
Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat
gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner
ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der
Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen
den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor
Ort?
Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit
deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer
Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für
Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen
Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen.
Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel
steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren
Präsidenten und seine Politik denken.
Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz
Redaktion: Elise Landschek
Produktion: Joscha Grunewald
Weitere Links:
Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang
vom Ende Trumps sein
Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet
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Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will
2026/10/31
Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten
massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale
Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen.
Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in
Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz
als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die
Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle
Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den
Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem
Politikressort ein.
Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag
zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den
Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis
dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll
die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen
Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz
ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin
geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den
letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei
weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen
zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat«
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren
Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
Frankreich
Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit
friedlichem Ablauf
Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die
Straße wollen sie trotzdem
Gen Z regelt: Wie berechtigt ist der Frust der Gen Z?
Gen Z regelt: Schülerkonferenz und Polizei rechnen mit Gewalt bei
Jugendprotesten
Elif Eralp im »Spiegel«: Darf der »Spiegel« das?
Die Linke Berlin: Ist Rot-Grün-Rot jetzt vom Tisch? So einfach ist es
nicht
Elif Eralp: Bodo Ramelow kritisiert Berichterstattung über Elif Eralp
Elif Eralp: Für ein Amt hat sich Elif Eralp unmöglich gemacht
Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser
von Terror
Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance
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Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)
2026/10/30
In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen
gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten
aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret
richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten
für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt
umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die
Proteste für die ZEIT aus Rom.
Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten
Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den
Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und
Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich
hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte.
Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer
und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts bei der ZEIT.
Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta«
muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß
wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man
habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des
Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als
davor.
Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und
für Dackel.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren
Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia
Meloni
Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen
Hackerangriff
Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf
Kryptobörsen
Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt
Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur
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Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?
2026/10/30
Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als
Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten
Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen
geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine
Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach
einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich
die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags.
Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und
CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne
im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber
sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des
Podcasts »Das Politikteil«.
Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit
Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale
Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland
hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon
von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um
Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung
von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.
Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob
sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht
werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso
hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim
Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.
Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
bis nach Asien verfolgt
Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle
einigen. Nur Merz schweigt
Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen
Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky
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EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)
2026/10/29
In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu
einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie,
Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt
Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte
Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf
Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem
Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft
künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der
ZEIT, ein.
Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende
Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne
Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines
Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte
Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten
öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich
nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten
Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die
Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte,
erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise.
Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch
Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen
Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert
ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar
2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie
nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge
noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt
werden soll.
Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
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Weitere Links zur Folge:
Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir
brauchen bessere Radwege«
Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich
Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada
Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada
Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch?
Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein
»assoziiertes« EU-Mitglied
Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre
Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte
Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance
Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?
Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten
geäußert haben
Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser
von Terror
Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei
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Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD
2026/10/29
Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat
die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine
Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht
schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert
widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort
der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu
angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er
beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt.
Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist
der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die
Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer
Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche
Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für
Gesundheit bei der ZEIT.
Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht
bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde
Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man
politisch steht«
Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod
Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo
registriert
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Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)
2026/10/28
Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine
historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal
unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der
rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den
Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine
Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits
beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die
arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen.
Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die
Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft.
Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach
seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio
Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen
Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen
brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen
Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite
Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair
Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in
Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem
Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen
beobachtet.
Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo
zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen
sind dabei gestorben.
Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim
Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten
Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf
Jahren Haft verurteilt worden.
Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme
Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe
Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl
Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt –
Netanjahu-Lager in Führung
Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert
Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis
Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von
Benjamin Netanjahu an
Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador
aus
Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot
das Land
Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage
Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft
Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in
Spanien
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?
2026/10/28
Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den
Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von
Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche
Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen
des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht
für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl
stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich
keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien,
könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine
Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen
Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend
vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22
Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an
den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen
Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen
erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die
Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin
Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.
Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels
Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet
Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
Israel
Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel
Untersuchung zum 7. Oktober
Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen
Netanjahu
Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in
Israel?
Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten
und würgen
Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns
alle«
Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote
Schweine«
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Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update)
2026/10/27
Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang
angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden.
Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und
1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren
gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen
Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der
Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von
KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als
Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben.
Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das
erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT.
Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit
optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse
der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger
als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle
Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und
Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende
nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden,
damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau
der Grenzschutzagentur Frontex vor.
Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic
Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab
Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche
für Atommüll geeignet
Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie
"Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum,
was sich die EU beim Thema Abschiebungen von ICE abschaut.
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Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu
2026/10/27
In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum
ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer
Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den
Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der
arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den
Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi
Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der
Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort
der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem.
Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in
Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen
erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem
»Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen
entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen
Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist.
Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die
»zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit
nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz
verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird,
weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken
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Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
Israel
Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz
Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen?
Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem?
Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität
Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht
Investitionsschutzgesetz: Dobrindt legt Eckpunkte für Gesetz gegen
Vergesellschaftungen vor
Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wo bleibt das
Eigentumsschutzgesetz der Bundesregierung?
Berlin: Eralp hält geplantes Investitionsschutzgesetz für
verfassungswidrig
Vergesellschaftung von Wohnungen: Das nächste gebrochene
Kanzlerversprechen?
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Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)
2026/10/26
Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in
Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht
und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen
möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im
Nachrichtenpodcast.
Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der
Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva
bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte
sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn
des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss,
das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen
könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der
Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê
Peşmen ein.
Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang
längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen.
Und sonst so? Gemüse auf Rezept.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weiterführende Links:
Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend
Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt
nicht auf
Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf
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Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen
2026/10/26
In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris
kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund
100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die
rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit
Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im
gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten
auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am
Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort
beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß
auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt.
Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer
Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am
Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner
verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in
den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition
sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er
Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt
in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck
steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter
dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren
mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche
Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion
in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris
RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in
Frankreich erwartet
Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
Frankreich
Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
legen«
Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes
US-Werk an
Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA
Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite
Halbjahr
Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen
Unsicherheit«
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Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?
2026/10/25
Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur
Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es
knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus
Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der
Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht.
In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für
Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24
gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung
gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien
vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.
Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend
zerstört
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht?
Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen
Senders
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Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?
2026/10/24
Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben,
die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel
überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit
Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der
Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen.
In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa
Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das
Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen
lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle
dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen:
Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue
Wege.
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Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Was jetzt? Podcast-Bewertungen
EmmaFZ 2025/02/07
Täter‘innen?
Es kommt mir sehr übertrieben vor, Täter‘innen zu sagen, wenn schon drei männliche Täter gefunden worden sind!
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