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Bewertung
4.7von
Dieser Podcast hat
2083 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DIE ZEITExplizit
Nein
Erstellt am
2017/09/05
Neueste Episode
2026/10/10
Durchschnittsdauer
14 min.
Veröffentlichungsintervall
1 Tage
Beschreibung
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?
2026/10/10
Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende
Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt,
dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren
nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max
Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut.
Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6
Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass
Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt
eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen
Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der
Recherchekooperation beteiligt war.
Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
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Weitere Links:
Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW
Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und
Verantwortungslosigkeit vor
Chinas Industriepolitik: Genug ist genug
Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs
Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss
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CDU in Sachsen-Anhalt: Und niemand will es gewesen sein
2026/10/09
Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker
zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt
bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte CDU-Fraktionschef
Sven Schulze, dass sich Parteimitglieder bei der Abstimmung enthalten
würden. Doch das Abstimmungsergebnis legt nahe, dass möglicherweise auch
CDU-Politiker für Rausch gestimmt haben. Recherchen der ZEIT deuten auf
Absprachen zwischen Vertretern von CDU und AfD hin. ZEIT-Redakteur
Martin Nejezchleba hat mit sieben CDU-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt
gesprochen. Im Podcast redet er über die Stimmung in der Fraktion, wie
es um den Zusammenhalt innerhalb der CDU steht und welche Folgen eine
Spaltung der Fraktion bedeuten würde.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische
Juristin Navanethem »Navi« Pillay. Das Norwegische Nobel-Institut in
Oslo würdigte ihren außergewöhnlichen Mut und ihre Integrität, die den
Weg zu einer umfassenden globalen Rechtsordnung geebnet hätten. Sie habe
maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die
Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt wurden. Bereits
während der Apartheid in Südafrika verteidigte die heute 85-Jährige
politische Gefangene, darunter Nelson Mandela. Zuletzt leitete sie eine
UN-Untersuchungskommission zum Krieg im Gazastreifen. Andrea Böhm,
Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es dennoch
Kontroversen um sie geben könnte.
Außerdem im Podcast:
- Die US-Regierung plant, die Hinrichtung des verurteilten Amokläufers
Nidal Hasan live im Internet zu übertragen. Am 3. Dezember soll er
durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet werden.
- Mehrere Menschen, darunter Mitglieder der Jüdischen
Studierendenunion (JSUD) haben den AfD-Politiker Hans-Thomas
Tillschneider daran gehindert, an einer Gedenkfeier zur Erinnerung
an das antisemitische Attentat in Halle teilzunehmen.
Und sonst so? Leipzig erstrahlt wieder zum Lichtfest
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Emilia Portwich, Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Landtag in Magdeburg: Der erste Tag einer neuen politischen Wirklichkeit
CDU in Sachsen-Anhalt: Längst kursieren Namen, Motive, Misstrauen und
Wut
CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache
zwischen CDU und AfD
Friedensnobelpreis: Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält
Friedensnobelpreis
USA: UN kritisieren geplanten Livestream von Hinrichtung in den USA
Antisemitisches Attentat in Halle: Menschenkette verhindert
Tillschneiders Teilnahme an Gedenkfeier
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Wie kontrolliert man einen Geheimdienst?
2026/10/09
Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August
Hanning, sitzt wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Er soll von
seinem ehemaligen Büroleiter interne BND-Dokumente gegen Bezahlung
erhalten und für seine private Beratungstätigkeit genutzt haben. Dem
80-Jährigen werden unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit,
landesverräterische Ausspähung und versuchter Landesverrat vorgeworfen.
Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags will die Vorwürfe
genauer untersuchen und mögliche strukturelle Probleme beim BND
aufklären. Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine Reform, die dem
Geheimdienst deutlich mehr Befugnisse einräumen soll. Holger Stark
leitet das Investigativressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein,
welche Folgen der mutmaßliche Spionagefall für den BND hat und wie sich
ähnliche Vorfälle verhindern lassen.
Seit beinahe einem Jahr gilt im Gazastreifen ein Waffenstillstand. Doch
die humanitäre Lage bleibt katastrophal. Nach Angaben der Vereinten
Nationen, die sich auf das palästinensische Gesundheitsministerium
berufen, wurden seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1.400 Palästinenser
getötet und fast 5.000 verletzt. Hilfsorganisationen berichten weiterhin
von einem Mangel an Medikamenten, Lebensmitteln und medizinischer
Versorgung. Millionen Menschen leben auf engstem Raum. Amar Mardini,
Arzt am Rostocker Universitätsklinikum, ist als medizinischer Helfer für
die Hilfsorganisation Cadus im Gazastreifen im Einsatz. Im Podcast
berichtet er, wie sich die Situation in seiner Notaufnahme in Gaza seit
Beginn des Waffenstillstands verändert hat und wie die Menschen die
körperlichen und psychischen Folgen des Krieges ertragen.
Und sonst so? Dating-App gegen Geburtenrückgang
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
BND-Reform: Mehr Macht für unsere Spione?
Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in
Untersuchungshaft
Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza
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Ist der Weg für Rot-Grün-Rot in Berlin jetzt frei? (Update)
2026/10/08
Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben
Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche
vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent
mit Abstand stärkste Kraft geworden. Grüne und SPD hatten eine
Vereinbarung zum Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter
Kriminalität zur Voraussetzung für weitere Gespräche gemacht. Nun haben
sich die Parteien auf gemeinsame Regeln verständigt, die bei
antisemitischen Vorfällen greifen sollen. Damit ist eine zentrale Hürde
für eine mögliche rot-grün-rote Koalition aus dem Weg geräumt. Fritz
Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast,
worauf sich die drei Parteien geeinigt haben und welche politischen
Differenzen noch bestehen.
Die 87-jährige Spanierin María del Carmen Abascal ist gestorben.
Abascal, die meist Maricarmen genannt wurde, hatte 70 Jahre lang in
derselben Wohnung in Madrid zur Miete gewohnt. Ende September wurde sie
nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einer Trage aus ihrer
zwangsgeräumten Wohnung in Madrid geholt. Ein Investor hatte die
Immobilie gekauft und den Mietpreis nach Angaben des Mieterverbands um
275 Prozent auf 2.650 Euro erhöht. Die Zwangsräumung hatte zu
landesweiten Protesten geführt, Maricarmen stand symbolisch für die
Wohnungskrise im Land. Nachdem ein Maßnahmenpaket der Regierung gegen
die Wohnungsnot im Parlament gescheitert war, kündigte Ministerpräsident
Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November an. Welche
Auswirkungen ihr Tod auf die Protestbewegung haben könnte und ob ihre
Zwangsräumung zu ihrem Tod beigetragen hat, erklärt Julia Macher,
Spanien-Korrespondentin der ZEIT.
Der britische Premierminister Andy Burnham ist zu seinem Antrittsbesuch
bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Deutschland und
Großbritannien wollen bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage
und anderen hybriden Bedrohungen enger zusammenarbeiten. Mit dem
Kensington-Vertrag, einem Freundschaftsvertrag zwischen beiden Ländern,
wollen sie ihre Beziehung nach dem Brexit auf eine neue Grundlage
stellen.
Und sonst so? Der Literaturnobelpreis geht an die kanadische Dichterin
Anne Carson
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Linke in Berlin: Linke, Grüne und SPD in Berlin einigen sich auf
Sondierungsgespräche
Spanien: 87-jährige Spanierin stirbt nach Zwangsräumung in Madrid
Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise
Andy Burnham: Deutschland und Großbritannien wollen Cyberabwehr stärken
Literaturnobelpreis: Anne Carson aus Kanada erhält Literaturnobelpreis,
die Akademie würdigt das »kühne und einfallsreiche Werk«.
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Warum China dieses deutsche Unternehmen nicht kaufen darf
2026/10/08
Die Bundesregierung hat es der chinesischen Staatsreederei Cosco
verboten, das deutsche Logistikunternehmen Zippel zu kaufen. Warum die
Bundesregierung den Kauf des relativ kleinen Unternehmens unterbindet
und ob sich hier die neue Härte gegenüber China zeigt, das erklärt
Marlies Uken, Vize-Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Die USA erhöhen den Druck auf den Iran mit wirtschaftlichen Sanktionen.
Auch die EU-Außenminister haben Anfang des Jahres noch einmal neue
Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Wen aber treffen die Sanktionen
gegen den Iran tatsächlich? Das analysiert Omid Rezaee für die ZEIT.
Und sonst so? Was ist höflicher: »Bitte« oder »vielleicht«?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
EU-Handel mit China: China kritisiert Pläne in der EU für
Schutzinstrumente im Handel
Hamburger Hafen: Bund stoppt chinesische Übernahme von Logistikfirma
Zippel
Hafenlogistik: »Keine Abkehr von China«
Chinas Investitionen in Deutschland: Katherina Reiches gefährlicher
Flirt mit chinesischen Investoren
Irankrieg: Trump lehnt iranisches Angebot zu Straße von Hormus ab
Lage im Iran: Der soziale Tod einer Gesellschaft
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Nach Sachsen-Anhalt: Kann die SPD der Union noch trauen? (Update)
2026/10/07
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag zum ersten Mal in der Geschichte der
Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt.
Möglicherweise auch mit Stimmen aus der CDU. Aus Protest zogen deshalb
SPD-Politiker am Dienstagabend vom Reichstag durch das Brandenburger Tor
zum Bebelplatz. Viel Symbolik – aber steckt auch mehr dahinter? Das
ordnet Michael Schlieben aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Die Berliner Linke, SPD und Grünen haben sich am Mittwoch zu ihrem
voraussichtlich letzten unverbindlichen Vorgespräch getroffen. Die
Parteien haben dabei vor möglichen Sondierungen über den Umgang mit
Antisemitismus und organisierter Kriminalität beraten.
Außerdem im Update:
- Der Chemie-Nobelpreis geht an Forscher aus Japan und Frankreich.
Warum es in der Chemie entscheidend sein kann, ob ein Molekül links-
oder rechtshändig ist, das erklärt Viola Kiel aus dem Wissensressort
der ZEIT.
Und sonst so? Heute vor 20 Jahren wurde die Journalistin Anna
Politkowskaja in Moskau erschossen.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann, Emma Möllenbrock
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Weitere Links:
SPD-Bundestagsfraktion: Ein Moment mit historischer Wucht – und Boris
Pistorius erkennt ihn
Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Recht gegen rechts
AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen
Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in
Untersuchungshaft
Grundlagenforschung: Chemienobelpreis für zwei Katalyse-Forscher
Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur
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Drei Jahre 7. Oktober – Warum Netanjahu noch immer im Amt ist
2026/10/07
Drei Jahre ist es her, seit am Morgen des 7. Oktobers islamistische
Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen. Sie töteten
rund 1.200 Menschen und verschleppten zahlreiche Geiseln. Es war der
größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust und der
schwerste Angriff auf israelisches Staatsgebiet in der Geschichte des
Landes. Der Angriff und die darauffolgenden Kriege haben Israel
tiefgreifend verändert. Seit knapp einem Jahr gilt im Gazastreifen zwar
eine Waffenruhe, trotzdem kommt es dort weiterhin zu Angriffen.
Gleichzeitig ist Benjamin Netanjahu weiterhin Ministerpräsident und
tritt bei der anstehenden Wahl erneut an. Berichten zufolge soll er
bereits vor dem 7. Oktober vor einem möglichen Angriff der Hamas gewarnt
worden sein. Welche Spuren haben die vergangenen drei Jahre in der
israelischen Gesellschaft hinterlassen? Und welche Rolle spielt der 7.
Oktober heute im politischen Alltag und im Wahlkampf? Das erklärt Lea
Frehse, Außenpolitik-Redakteurin der ZEIT.
Ende August hatten Unbefugte Zugriff auf die Steuerung von rund einer
halben Million europäischer Solaranlagen, etwa 250.000 davon in
Deutschland. Betroffen waren Anlagen des chinesischen Herstellers
Sungrow, die über eine zentrale Cloud gesteuert werden. Ein
Sicherheitsforscher konnte sich ohne Passwort immer weiter in die
Systeme des Anbieters vorarbeiten und hätte mit wenigen Klicks
hunderttausende Anlagen gleichzeitig abschalten können. Fallen auf einen
Schlag mehrere Gigawatt Leistung aus, kann das Stromnetz aus dem
Gleichgewicht geraten und im schlimmsten Fall großflächige Stromausfälle
verursachen. Inzwischen wurde die Schwachstelle geschlossen. Recherchen
der ZEIT hatten bereits zuvor gezeigt, dass viele Solaranlagen schlecht
gesichert sind. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT,
ordnet im Podcast ein, ob Deutschlands Stromversorgung ausreichend gegen
solche Angriffe geschützt ist und wie solche Sicherheitslücken überhaupt
entstehen.
Und sonst so? Lasset die Kühe weniger furzen
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emilia Portwich, Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Kinder in Israel: Die Generation Trauma wird den Nahen Osten prägen
Terrorangriff der Hamas: Niemand weiß, wo ihre Köpfe sind
Liveblog: Gaza
Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023: Netanjahu soll vor geplantem Angriff
auf Israel gewarnt worden sein
Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom
Superblackout entfernt
Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in
Deutschland
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Vier Stimmen für die AfD – kamen sie aus der CDU? (Update)
2026/10/06
Tobias Rausch (AfD) ist zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt
gewählt worden – nach Informationen der ZEIT offenbar durch einen Deal
mit der CDU. Rausch wurde mit 48 Ja-Stimmen gewählt. Das sind vier
Stimmen mehr, als BSW und AfD zusammen haben. Wessen Stimmen es sind,
ist wegen der geheimen Wahl unklar. Ob nach dieser Wahl im Dezember ein
AfD-Ministerpräsident folgen könnte, ordnet Politikredakteur Tilman
Steffen ein.
Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning
festgenommen. Nach Informationen der ZEIT ermittelt der
Generalbundesanwalt gegen ihn und einen weiteren früheren
BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Büroleiter. Hanning soll sich über
ihn gegen Geld vertrauliche BND-Dokumente beschafft haben. Was Hanning
mit diesen Informationen gemacht haben soll, weiß Kai Biermann aus dem
Investigativressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Schülervertreter haben in Frankreich erneut
landesweite Proteste gegen Missstände im Bildungssystem angekündigt.
Warum die Gewalt dabei teils eskaliert, ordnet Annika Joeres ein. Sie
berichtet für die ZEIT aus Frankreich.
Und: Der belgisch-amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird in
diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dabei geht es
um besondere Teilchen. Welche das sind, erklärt Robert Gast aus dem
Wissensressort der ZEIT.
Und sonst so? Wrigley bringt Old-School-Kaugummisorten zurück ins
Sortiment
Transparenzhinweis: Im Gespräch zu Sachsen-Anhalt ist fälschlicherweise
von einer Minderheitsregierung der Linken mit der SPD in der
Vergangenheit die Rede. Richtig ist, dass 1998 eine SPD-geführte
Regierung von der PDS, der Vorgängerpartei der Linken, toleriert wurde.
Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Tobias Rausch: »Ich bin kein Hardliner«
Liveblog: Landtag von Sachsen-Anhalt
CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache
zwischen CDU und AfD
August Hanning: Spion in eigener Sache?
House of Block – Rückholung der Kinder: System 360 und der Ex-BNDler
August Hanning
Schulproteste in Frankreich: Sorge vor weiterer Gewalteskalation bei
Schülerprotesten in Frankreich
Schülerproteste in Frankreich: »Die Schülerinnen erleben den Unterricht
als autoritär«
Schülerproteste in Frankreich: »Wir sind allen egal«, ruft die Jugend
Astrophysik: Nobelpreis für Physik geht an Astrophysiker Francis Halzen
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Wird heute ein AfD-Poltiker zum Landtagspräsidenten gewählt?
2026/10/06
Am Dienstag wird bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in
Sachsen-Anhalt ein Landtagspräsident gewählt. Der Kandidat mit den
größten Erfolgschancen ist zurzeit Tobias Rausch von der AfD. Was kann
man von ihm in der Rolle als Landtagspräsident erwarten? Diese Frage
beantwortet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.
Eine ehemalige Studentin wirft sieben Mitgliedern einer
Studentenverbindung an der US-Elite-Universität Cornell vor, sie
vergewaltigt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen
wieder aufgenommen. Ihre jetzige Klage auf Schadensersatz richtet sich
gegen die sieben Männer, die Studentenverbindung, die Universität und
weitere Beteiligte. Wie die Stimmung an der Universität ist, kann Dirk
Peitz berichten. Er hat für das politische Feuilleton der ZEIT vor Ort
recherchiert.
Und sonst so? Was macht ein Chihuahua in der mexikanischen
Nationalgarde?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg
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Weitere Links:
Sachsen-Anhalt: BSW unterstützt offenbar Wahl eines
AfD-Landtagspräsidenten
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
Ermittlungen im Fall der Cornell University: New Yorks Gouverneurin
ernennt Sonderermittlerin im Cornell-Fall
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Sie brachten Licht in die Hirnforschung – dafür gibt es den Nobelpreis
2026/10/05
Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus
Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und
Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung
mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre
Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt,
die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem
Gesundheitsressort.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29.
November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben
gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und
welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher,
Spanienkorrespondentin der Zeit, ein.
Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer.
Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler
und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war,
erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch.
Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann
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Weitere Links:
Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker
Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
kündigt Neuwahlen an
Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise
Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht
aufwärts
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Wieso die SPD mehr Härte gegen China fordert
2026/10/05
China exportiert deutlich mehr Waren in die Europäische Union als
umgekehrt. In Deutschland wächst angesichts zunehmender Importe aus
China die Sorge um die heimische Industrie. Die Bundesregierung will am
kommenden Mittwoch in einer Sitzung des Koalitionsausschusses über ihre
Chinapolitik beraten. Die von der SPD geführten Ministerien sprechen
sich in einem gemeinsamen Papier, das der ZEIT vorliegt, für ein
härteres Vorgehen gegenüber China aus. Doch innerhalb der
Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen. Das von der Union
geführte Wirtschaftsministerium sowie Teile des Kanzleramts wollen
Handelsschutzmaßnahmen nur zurückhaltend einsetzen. China hat der EU
zuletzt für den Fall von Handelsbeschränkungen mit einer entschlossenen
Reaktion gedroht. Wie sehr ist die deutsche Industrie durch chinesische
Importe bedroht? Und droht eine Eskalation mit China? Das ordnet Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, ein.
In Heidenau bei Dresden sollen künftig keine neuen Stolpersteine zur
Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus mehr verlegt werden. Einen
entsprechenden Antrag von Stadträten der AfD und der CDU hat der
Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Begründet wurde das damit, dass viele
Bürgerinnen und Bürger diese Form des Gedenkens als nicht angemessen
empfänden. Stattdessen soll das Erinnern künftig vor allem auf dem
Nordfriedhof der Stadt stattfinden. Die Verwaltung von Heidenau hatte
zuvor empfohlen, die Vorlage abzulehnen. An zwei Standorten in der Stadt
gibt es bereits Stolpersteine. Die Entscheidung, künftig keine weiteren
zu verlegen, hat bundesweit Kritik und Diskussion ausgelöst. Wie konnte
es zu dieser Entscheidung kommen? Und was sagt sie über den Umgang mit
der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus? Das erklärt im
Podcast Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der ZEIT.
Und sonst so? Das letzte Brot der DDR im Deutschlandmuseum
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Abhängigkeit von China: Handelskrieg mit China? »Die Waffen liegen auf
dem Tisch«
Handelskonflikt: China droht EU im Handelsstreit mit Gegenmaßnahmen
Heidenau: Zwölf Steine, ein Skandal
Stolpersteine in Heidenau: AfD und CDU stimmen in Heidenau gegen
Verlegung von Stolpersteinen
Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über
Stolpersteinverbot in Heidenau
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Wahl in Brasilien: Wie Bolsonaros Sohn das Land verändern will
2026/10/04
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt mit 80 Jahren
erneut zur Wahl an. Sein wichtigster Herausforderer ist Flávio
Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Lula setzt im
Wahlkampf vor allem auf seine politische Erfahrung und seine Erfolge in
der Sozialpolitik. Flávio Bolsonaro wirbt dagegen für einen deutlich
härteren Kurs in der Sicherheits- und Innenpolitik. Unter anderem will
er große Verbrechersyndikate als Terrororganisationen einstufen lassen.
Die innere Sicherheit ist zu einem der zentralen Themen des Wahlkampfs
geworden. Welche Bedeutung die Wahl auch über Brasilien hinaus hat,
erklärt Was-jetzt?-Host Azadê Peşmen, aktuell aus Brasilien berichtend.
Die G7-Staaten haben beschlossen, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und
Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben. US-Präsident Donald
Trump hatte auf diesen Schritt gedrängt und andernfalls mit einem Stopp
der US-Dieselexporte gedroht. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche betont, dass die Energieversorgung trotz der Freigabe ausreichend
abgesichert sei. Die Entscheidung könnte sich auch auf die Preise an
deutschen Tankstellen auswirken. Welche Folgen die Freigabe der Reserven
für Europas Energiepolitik hat, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc
Widmann.
Und sonst so? Blinde Menschen ertasten Brustkrebs.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Brasilien: Staatschef Lula da Silva tritt erneut bei
Präsidentschaftswahl an
Flávio Bolsonaro: Brasiliens Justiz ermittelt gegen
Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
Brasilien: Lula verurteilt Vorgehen der USA gegen Botschafterin
Exportstopp auf Diesel: Wie jetzt, die USA wollen Dieselexporte stoppen?
Spritpreise in den USA: USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp
für Diesel
G7-Staaten: Reiche sieht Energiereserve auch nach G7-Freigabe
ausreichend gedeckt
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Mohamed gegen ICE (3/3): Ein anderes Leben
2026/10/03
Rabbiatu flieht aus Sierra Leone in ein anderes Land in Westafrika. Sie ist allein, verlässt kaum das Haus. Mohamed kämpft dafür, sie zurückzuholen in ihr altes Leben.
Mohamed gegen ICE (2/3): Abgeschoben in ein fremdes Land
2026/10/03
Rabbiatu wird nach Ghana gebracht, wo sie noch nie war. Schon bald soll sie nach Sierra Leone weitergeschickt werden. Gegen einen US-Richterbeschluss. Und mit Gewalt.
Mohamed gegen ICE (1/3): Mama, wo bist du?
2026/10/03
Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA
geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
sind.
Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
das gerade Hunderttausende Familien zerreißt.
»Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT.
Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg
Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
Venohr, forbidden stories
Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser
Projektleitung: Constanze Kainz
Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
Emma Möllenbrock
Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
schreiben an [email protected]
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Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Was jetzt? Podcast-Bewertungen
EmmaFZ 2025/02/07
Täter‘innen?
Es kommt mir sehr übertrieben vor, Täter‘innen zu sagen, wenn schon drei männliche Täter gefunden worden sind!
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