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Was jetzt?

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Bewertung
★★★★★
4.7
von
53 Bewertungen
Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
2086 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
DIE ZEIT
Explizit
Nein
Erstellt am
2017/09/05
Neueste Episode
2026/11/01
Durchschnittsdauer
17 min.
Veröffentlichungsintervall
1 Tage

Beschreibung

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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Hat Gen Z geregelt?
2026/11/01
Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin. In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun hat. Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen wegen Teilnahme Lawrows UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen Sergej Lawrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)
2026/10/31
Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor Ort? Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen. Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren Präsidenten und seine Politik denken. Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek Produktion: Joscha Grunewald Weitere Links: Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang vom Ende Trumps sein Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will
2026/10/31
Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen. Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem Politikressort ein. Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.  Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat« Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].    Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit friedlichem Ablauf Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die Straße wollen sie trotzdem Gen Z regelt: Wie berechtigt ist der Frust der Gen Z? Gen Z regelt: Schülerkonferenz und Polizei rechnen mit Gewalt bei Jugendprotesten Elif Eralp im »Spiegel«: Darf der »Spiegel« das? Die Linke Berlin: Ist Rot-Grün-Rot jetzt vom Tisch? So einfach ist es nicht Elif Eralp: Bodo Ramelow kritisiert Berichterstattung über Elif Eralp Elif Eralp: Für ein Amt hat sich Elif Eralp unmöglich gemacht Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)
2026/10/30
In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die Proteste für die ZEIT aus Rom. Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte. Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts bei der ZEIT. Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta« muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als davor. Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und für Dackel. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia Meloni Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen Hackerangriff Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf Kryptobörsen Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?
2026/10/30
Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags. Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des Podcasts »Das Politikteil«. Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)
2026/10/29
In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll.   Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden   Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge: Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege« Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch? Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren? Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD
2026/10/29
Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT. Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht« Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update)
2026/10/28
Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen. Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen beobachtet. Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen sind dabei gestorben. Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.   Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt – Netanjahu-Lager in Führung Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von Benjamin Netanjahu an Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador aus Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot das Land Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in Spanien Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?
2026/10/28
Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien, könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22 Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.   Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.   Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel Untersuchung zum 7. Oktober Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in Israel? Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten und würgen Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle« Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update)
2026/10/27
Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden. Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und 1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben. Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT. Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden, damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.  Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau der Grenzschutzagentur Frontex vor.  Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger Mitarbeit: Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].    Weitere Links zur Folge: Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche für Atommüll geeignet Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie "Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum, was sich die EU beim Thema Abschiebungen von ICE abschaut. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu
2026/10/27
In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem. Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem »Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist. Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die »zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird, weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.   Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].    Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen? Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem? Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht Investitionsschutzgesetz: Dobrindt legt Eckpunkte für Gesetz gegen Vergesellschaftungen vor Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wo bleibt das Eigentumsschutzgesetz der Bundesregierung? Berlin: Eralp hält geplantes Investitionsschutzgesetz für verfassungswidrig Vergesellschaftung von Wohnungen: Das nächste gebrochene Kanzlerversprechen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)
2026/10/26
Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im Nachrichtenpodcast. Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss, das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê Peşmen ein. Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen. Und sonst so? Gemüse auf Rezept. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weiterführende Links: Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt nicht auf Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen
2026/10/26
In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund 100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt. Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub   Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].    Weitere Links zur Folge: Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in Frankreich erwartet Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen«   Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes US-Werk an Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite Halbjahr Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen Unsicherheit« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?
2026/10/25
Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht. In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24 gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.   Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend zerstört   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht? Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Senders Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?
2026/10/24
Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben, die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen: Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue Wege. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Podcast-Bewertungen

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4.7 von 5
53 Bewertungen
★★★☆☆
EmmaFZ 2025/02/07
Täter‘innen?
Es kommt mir sehr übertrieben vor, Täter‘innen zu sagen, wenn schon drei männliche Täter gefunden worden sind!
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