1288991492
Agile Unfiltered

Werben im Podcast: Agile Unfiltered

Dieser Podcast hat
373 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Marc Löffler
Explizit
Nein
Erstellt am
2017/09/23
Neueste Episode
2026/10/13
Durchschnittsdauer
27 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Agile Unfiltered – mit Marc Löffler ist der Podcast für alle, die echte Transformation erleben und verstehen wollen. Ohne Filter. Ohne Buzzwords. Ohne Theater. Marc Löffler gehört zu den bekanntesten Agile Coaches im deutschsprachigen Raum und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Transformationsprojekten, Leadership-Workshops und Teamcoaching mit. In jeder Folge bekommst du: ungeschönte Einblicke in reale Transformationen Werkzeuge, die wirklich wirken systemische Perspektiven auf Teams & Organisation Klartext über Leadership, Change und Zusammenarbeit praktische Tipps für Scrum Master, Agile Coaches & Führungskräfte Die Folgen sind ehrlich, direkt und sofort nutzbar. Neue Folge jeden Dienstag.

Freischalten Agile Unfiltered Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Agile Unfiltered Podcast ansehen


Ich vertraue keinem KI-Agenten (mit Mischa Ramseyer)
2026/10/13
Heute sitze ich nicht allein am Mikro. Zu Gast ist Mischa Ramseyer aus der Schweiz, den ich noch aus den frühen Tagen der agilen Szene kenne. Mischa hat unter anderem die agile Transformation der SBB mit rund 3.000 Menschen begleitet, seine Beratung verkauft und ist dann dorthin zurückgekehrt, wo er angefangen hat: zur Technologie. Heute baut er mit beacon eine KI-native Entwicklungsplattform, als einziger Mensch im Loop und mit einer ganzen Crew aus KI-Agents. Fragen, um die es geht: Wie fühlt sich die Rolle des „single wringable neck" an, wenn das restliche Team aus Agents besteht? Warum vertraut Mischa keinem einzigen KI-Agenten und lässt trotzdem ganze Feature Sets fast ohne seine Hände am Keyboard bauen? Wozu braucht eine Agent-Crew eine Art KI-Scrum-Master? Können wir mit KI endlich das umsetzen, was wir in der agilen Welt seit 25 Jahren predigen? Was hat die Eröffnung des Gotthardtunnels mit Deinem Job zu tun? Woran erkennst Du, ob hinter dem großen KI-Versprechen eines Anbieters wirklich etwas steckt? Wie verhindern wir, dass wir verlernen, was wir den Agents überlassen, und wie bilden wir künftig Nachwuchs aus? Und hat Europa im KI-Rennen überhaupt noch eine Chance? Mischas wichtigster Rat zum Schluss passt in drei Worte: Starten statt warten. Zu Gast: Mischa Ramseyer, Gründer von beacon → https://beacon.build/de/ Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Inspect: Was Du anschauen solltest, bevor Du etwas veränderst
2026/10/06
Neulich wollte ich kochen, hatte das Rezept schon im Kopf, öffnete zu Hause den Kühlschrank und stellte fest: Die Tomaten sind alle. Genau dieser Moment passiert in Unternehmen ständig. Da wird das Rezept verkündet, bevor irgendjemand nachgeschaut hat, ob die Zutaten überhaupt da sind. In dieser Folge geht es um die erste Hälfte unseres Namens: Inspect. Ich nehme Dich mit durch fünf Ebenen, auf die Du schauen solltest, bevor Du irgendetwas veränderst. Fragen, die ich beantworte: Wie viel von dem, was Du in den letzten zwei Wochen gemacht hast, hatte wirklich Wirkung? Was verrät Dir das Schweigen in Deinem Team über den Zustand Deines Teams? Warum verstecken sich die größten Hebel fast immer zwischen den Teams, wo kaum jemand hinschaut? Was hat ein Freigabeprozess, der noch nie eine Ablehnung gesehen hat, mit verbrannter Arbeitszeit zu tun? Wofür bekommen die Leute bei Euch tatsächlich Anerkennung, und was sagt das über Eure echte Kultur? Wie viele Stationen liegen zwischen Deinem Team und dem echten Kunden? Und in welche drei Fallen tappen fast alle, sobald sie anfangen zu inspizieren? Meine Hausaufgabe für Dich: Such Dir diese Woche eine einzige Ebene aus und verfolge ein Ticket einmal komplett von Anfang bis Ende. Schreib die Wartezeiten auf. Die Zahl wird Dich überraschen. Nächste Woche geht es um die zweite Hälfte des Namens: Impact. Brückenschlag zur Führung am 9. Oktober: Mein Online Live-Workshop dazu, wie Du Deinen Wert gegenüber dem Management so rüberbringst, dass er ankommt. Es gibt noch Plätze. → https://book.stripe.com/cNiaEYc96dQXdAa3k62kw06  Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Warum schlechte Workshops richtig viel Geld kosten
2026/09/29
Die erste Interview-Folge unter neuer Flagge, und ich freue mich, dass Micha dabei war. Wir sprechen über sein Buch „Der Joghurt ist nicht agil" und darüber, wie Du Workshops und Meetings so moderierst, dass am Ende wirklich etwas dabei herauskommt. Fragen, um die es geht: Was hat ein Joghurt mit Agilität zu tun, und warum bringt dieser Satz das Missverständnis vieler Unternehmen auf den Punkt? Was ist die Türschwellenregie, und warum ist „stuck by the plan" der sicherste Weg zu einem schlechten Workshop? Wo verläuft die Grenze zwischen Moderation und Facilitation, und warum ist der Unterschied bares Geld wert? Wie holst Du die stillen Leute mit einer einzigen simplen Methode ins Gespräch? Wie bewahrst Du Neutralität, wenn der Chef mit im Raum sitzt und alle plötzlich vorsichtig werden? Was haben Jacob Collier, ein tunesisches Team und die Kaffeeküche mit psychologischer Sicherheit zu tun? Und was ist meine persönliche Geheimwaffe, um in Workshops echte Offenheit zu erzeugen? Dazu Michas Modell der vier Räume, seine fünf Stellschrauben der Facilitation und mein Lieblingsthema, das sich durch den ganzen Podcast zieht: warum ohne psychologische Sicherheit kein ehrliches Wort und damit kein echter Impact entsteht. Ein Gedanke zum Mitnehmen: Sieh jedes Meeting als Chance. Und wenn Du anfangen willst, nimm Dir nicht fünf neue Methoden vor, sondern eine. Zu Gast: Micha, Autor von „Der Joghurt ist nicht agil" Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Fünf Dinge, die Unternehmen mit echtem Impact ausmachen
2026/09/22
Ich bin seit über zwanzig Jahren in Organisationen unterwegs und sehe sie von innen. Dabei fällt eines immer wieder auf: Die einen liefern wirklich, die anderen sind nur beschäftigt. Der Unterschied ist erstaunlich klein und immer derselbe. In dieser Folge zeige ich Dir die fünf Dinge, die Unternehmen mit echtem Impact gemeinsam haben. Und woran Du in fünf Minuten erkennst, wo Dein Laden gerade steht. Fragen, um die es geht: Warum reicht eine gute Vision nicht, und was hat das Broken-Lighthouse-Syndrom damit zu tun? Wieso ist „alles ist Prio 1" das sichere Zeichen für fehlenden Impact? Was passiert mit einem Team, dem die psychologische Sicherheit fehlt, und was können wir dabei vom DFB-Team unter Nagelsmann und Klopp lernen? Warum ist Agilität nie der Problemlöser, sondern immer nur das Diagnosewerkzeug? Wieso entsteht Tempo nicht durch mehr Output, sondern durch weniger Reibung? Was ist der Unterschied zwischen 500 gebauten Features und echtem Outcome, und warum ist „busy" das Gegenteil von wirksam? Und wie verstärkt KI bei jedem dieser fünf Punkte gnadenlos, ob Du ihn hast oder nicht? Der Rahmen dahinter ist mein Blick in den Kühlschrank, meine FRIDGE-Methode, und ihre strukturierte Form: das AMPLIFY-Modell, mit dem ich Leadership-Systeme diagnostiziere. Am Ende verrate ich Dir auch die zwei Dinge, die ich bewusst weggelassen habe, weil sie die anderen fünf erst möglich machen. Meine kleine Hausaufgabe für Dich: Geh die fünf Dinge einmal für Deinen Laden durch und gib Dir bei jedem ehrlich eine Zahl von eins bis sechs. Wo die niedrigste Zahl steht, liegt Dein größter Hebel. Wenn Du tiefer willst: Für die systematische Diagnose Deiner Organisation gibt es das AMPLIFY-Audit. Wer erstmal bei sich selbst anfangen möchte, findet den Einstieg in der Inspect-&-Impact-Community und im „Unverzichtbar"-Workbook — zu dem es im Oktober auch einen Live-Workshop gibt. Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Was ist die eine Sache, die heute den größten Impact hätte?
2026/09/15
Du bist hier richtig: Aus Agile Unfiltered ist Inspect & Impact geworden, gleicher Feed, gleicher Marc. Neuer Name, erste Folge: Willkommen bei Inspect & Impact. Aus Agile Unfiltered ist etwas Neues geworden — und in dieser Pilotfolge erfährst Du, warum. Vielleicht kennst Du das: Der Kopf ist voll, die Liste länger als der Tag, und Du weißt nicht, womit anfangen. So ging es mir heute Morgen wieder. Die eine Frage, die mich da rausholt, ist immer dieselbe — und genau um sie dreht sich diese Folge. Fragen, um die es geht: Warum heißt dieser Podcast ab jetzt Inspect & Impact — und warum ist das kein kosmetischer Anstrich, sondern eine Konsequenz? Was ist die eine Sache, die Du heute tun kannst, sodass alles andere leichter oder überflüssig wird? Warum ist Fokus kein Zeitmanagement-Trick, sondern eine Entscheidung darüber, was Du nicht tust? Wieso verschärft KI das Problem, statt es zu lösen — mehr Output, mehr Lärm, aber mehr Wirkung? Was haben 500 Features, von denen der Kunde drei braucht, mit Deinem eigenen Arbeitstag zu tun? Und warum wird Impact gerade jetzt, in der Krise, vom Nice-to-have zur Überlebensfrage? Inspiriert unter anderem von Gary Kellers „The One Thing" — und von allem, was mir 1.500 Menschen in meiner Umfrage über die letzten Monate geschrieben haben. Meine kleine Hausaufgabe für Dich: Stell Dir morgen früh diese eine Frage, bevor Du irgendetwas anderes tust. Das ist neu: Auch meine Community heißt jetzt Inspect & Impact — breiter, Richtung Team- und Organisationsentwicklung, für alle, die echten Impact erzeugen wollen statt agiles Theater weiterzuspielen. Im November treffen wir uns wieder zum großen Open Space in Rückersbach und schreiben gemeinsam ein Inspect-&-Impact-Manifest. Wenn Du dabei sein willst: einfach bei mir melden. Mehr von mir & Einstieg in die Community: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Der erste Schritt, Deinen Wert an Wirkung zu koppeln — das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Back to Basics — was bleibt und was jetzt kommt
2026/09/08
Das ist das Finale einer Reise. Elf Wochen lang habe ich Dich durch das geführt, was mir meine Community in einer Umfrage geschrieben hat — rund 1.500 Menschen habe ich gefragt. Heute ziehe ich den Schlussstrich. Und mache gleichzeitig einen Anfang. Denn wenn ich alles wegnehme, was wir in diesen Wochen besprochen haben, bleibt ein überraschend kleiner, harter Kern. Und der ist wichtiger denn je. Fragen, um die es geht: Was von „agil" bleibt eigentlich übrig, wenn KI den ganzen Rest schneller macht? Warum war das hier nie eine Methodenkrise — sondern immer etwas anderes? Welche Grundfähigkeiten kannst Du gerade nicht wegprompten — und warum entscheiden genau die künftig über Deinen Wert? Wieso reicht Impact alle zwei Jahre nicht mehr — sondern muss alle zwei Tage passieren? Und was hat sich dadurch an dem verändert, wie ich selbst weiterarbeite? Und jetzt kommt das Neue: Ab nächster Woche heißt dieser Podcast nicht mehr Agile Unfiltered, sondern Inspect & Impact. Auch meine Community trägt jetzt diesen Namen — breiter aufgestellt, Richtung Team- und vor allem Organisationsentwicklung, für alle, die echten Impact erzeugen wollen statt agiles Theater weiterzuspielen. Mir ist dabei egal, welches Tool, welches Framework Du nutzt. Wenn es Wirkung bringt und Dich wettbewerbsfähig hält, ist es das richtige. Wenn nicht, gehört es weg. Danke an alle, die bei der Umfrage mitgemacht haben — Ihr wart der Rohstoff für elf Folgen. Mehr von mir & Einstieg in die Community: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Der erste Schritt, Deinen Wert an Wirkung zu koppeln — das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Boris Gloger: Kein Recht auf Gehorsam
2026/09/01
Zurück aus der Sommerpause — und ich sitze zum ersten Mal seit Langem wieder nicht allein am Mikro. Zu Gast ist Boris Gloger, einer der prägenden Köpfe der agilen Szene im deutschsprachigen Raum. Sein erster Auftritt bei mir war Folge 50 — jetzt ist die sechste Auflage seines Scrum-Buchs der Anlass für ein ehrliches Gespräch darüber, was in 25 Jahren Agilität gelungen ist und was eben nicht. Fragen, um die es geht: Warum braucht es 2026 überhaupt noch ein Scrum-Buch — wo der Prozess doch längst zu Ende beschrieben ist? Was meint Boris mit „kein Recht auf Gehorsam" — und warum kommt Innovation nur, wenn jemand die Regeln nicht befolgt? Warum sind unsere agilen Tools mit den Jahren wirkungsloser geworden, obwohl sie inzwischen jeder kennt? Wieso ist ein Task Board eigentlich ein Fieberthermometer — und was passiert, wenn man es als Arbeitsvorschrift missbraucht? Kriegt ein Scrum Master seinen Auftrag — oder muss er ihn selbst erzeugen? Warum ist gerade jetzt, mit KI, der Moment, für den die agile Szene 20 Jahre lang alles vorbereitet hat — und warum verpassen wir ihn womöglich? Und was hat eine römische Uhr mit den sechs Ebenen einer gelungenen Transformation zu tun? Ein Gespräch über Diagnosewerkzeuge statt Prozess-Voodoo, über den Mut zur Auftragsklärung — und über die vielleicht wichtigste Frage zum Schluss: Warum sich das Bleiben in einem System, das nicht will, selten lohnt. Zu Gast: Boris Gloger Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Die Teamcharta: So legst Du das Fundament für Dein Team
2026/08/25
Die letzte Urlaubsfolge, bevor ich nächste Woche mit neuen Themen durchstarte. Ich bin gerade selbst seit ein paar Monaten in einem neuen Projekt — und hatte da wieder das Vergnügen, mit dem Team eine Teamcharta zu erarbeiten. Neues Team, neues Glück. Passend dazu habe ich eine frühe Folge ausgegraben (Nummer 57, aus dem zweiten Jahr dieses Podcasts) zum selben Thema. Denn eine Teamcharta ist eines der besten Instrumente, um den Boden für ein Team zu bereiten. Fragen, die ich beantworte: Was ist eine Teamcharta überhaupt — und warum entscheidet sie mit über Erfolg oder Scheitern? Warum gilt: „Zeig mir, wie Dein Projekt startet, und ich sage Dir, wie es endet"? Wie baust Du eine Produktvision, die im Teamraum sichtbar bleibt statt in einem Dokument zu verschwinden? Was ist der Unterschied zwischen Definition of Done und Akzeptanzkriterien — und warum werden die ständig verwechselt? Wie hilft Dir ein Team-Radar, Deine Schnittstellen und Stakeholder in den Griff zu bekommen? Und warum lohnt es sich, die Scrum-Werte nicht nur zu nennen, sondern für Dein Team zu übersetzen? Nächste Woche geht's mit neuen Themen weiter. Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
Retro-Blueprint: Schritt für Schritt zur ersten Retrospektive
2026/08/18
Auch diese Woche bin ich im Sommerurlaub — und habe die bisher meistgehörte Folge dieses Podcasts überhaupt ausgegraben. Offenbar interessiert Euch das Thema ganz besonders: Wie gestalte ich meine allererste Retrospektive? Ich gebe Dir einen kompletten Blueprint an die Hand — für Deine erste Retro, aber auch, wenn Du schon ein paar hinter Dir hast, ist bestimmt etwas dabei. Fragen, die ich beantworte: Was brauchst Du wirklich, bevor die Retro startet — vor Ort wie remote? Welches bewährte Phasenmodell gibt Deiner Retro eine klare Struktur? Wie bekommst Du auch die stillen und introvertierten Teilnehmer von Anfang an ins Boot? Warum ist die eine Phase, die fast alle überspringen, die entscheidende — und was passiert, wenn Du sie weglässt? Wieso solltest Du von Experimenten sprechen statt von Maßnahmen? Und womit fängt jede zweite Retro an, damit Ihr Euch nicht im Kreis dreht? Ein kleiner Werbeblock in eigener Sache: Mein Buch „Retrospektiven in der Praxis" ist im Februar 2026 in zweiter Auflage erschienen. Wer tiefer einsteigen will, findet dort alle Formate und viel Handwerk. Nächste Woche gibt's das nächste Schätzchen. Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
So fährst Du Dein Team garantiert gegen die Wand
2026/08/11
Ich bin diese Woche im Sommerurlaub — und habe für Dich ein echtes Schätzchen aus dem Archiv geholt. Diese Folge ist ursprünglich 2018 erschienen (damals Episode 13) und war für lange Zeit eine meiner erfolgreichsten überhaupt. Ich hatte damals das Vergnügen, mit Marc Bleß satirisch zu philosophieren — und diesmal drehen wir alles um: Statt zu fragen, wie Teams großartig werden, fragen wir, wie Du garantiert jede Leidenschaft im Team zerstörst.  Fragen, um die es (mit einem Augenzwinkern) geht: Wie sicherst Du Dir am schnellsten die alleinige Verantwortung — und einen Schutzengel auf Führungsebene dazu? Warum sind individuelle Ziele, wechselnde Teams und „atmende Ressourcen" die perfekten Werkzeuge für den Stillstand? Wie erstickst Du jede gute Idee zuverlässig — oder machst sie zu Deiner eigenen? Welche Rolle spielen zentrale Tools, undurchschaubare Prozesse und ein Wiki, in dem niemand etwas findet? Und warum ist der Satz „Das haben wir seit 175 Jahren so gemacht" das Ende jeder Transformation? Zwei Warnungen vorweg: Es geht satirisch zu. Und die beiden Marcs am Mikrofon musst Du an der Stimme auseinanderhalten — viel Vergnügen dabei. Nächste Woche wartet schon das nächste Schätzchen auf Dich. Zu Gast: Marc Bless von blessai.de Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505
KI killt keine Agilität — sie killt schlechte Organisation
2026/08/04
„Wie sollten neue Organisationsformen im Zeitalter von KI aussehen?" Diese Frage kam in meiner Umfrage — und ich glaube, die meisten stellen sie falsch herum. In dieser Folge geht's um KI. Aber nicht so, wie Du es vielleicht erwartest. Fragen, die ich beantworte: Warum verändert KI eigentlich gar nichts an Deiner Organisation — und was macht sie stattdessen? Was hat der KI-Hype mit der Dotcom-Blase von 2000 zu tun, die ich als Student live miterlebt habe? Warum machen gute Organisationen mit KI einen Sprung — und schlechte einen Absturz? Wieso ist „mehr Output" fast nie „mehr Wirkung" — und was hat mein Claude-Code-Fettnäpfchen beim Kunden damit zu tun? Macht KI Agilität überflüssig — oder ist das Gegenteil der Fall? Welche eine Frage solltest Du Dir vor jedem KI-Einsatz stellen? Und was hat die zeitweise Abschaltung von Fable und Mythos mit europäischer Souveränität zu tun? Mein Merksatz vorweg: KI ist ein Brandbeschleuniger. Die Frage ist nur, ob bei Dir ein Lagerfeuer brennt — oder Deine Hütte. Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Gerade wenn KI den Output explodieren lässt, wird Dein menschlicher Wert die entscheidende Währung — und den musst Du zeigen können. → https://www.digistore24.com/product/702505 Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn
Die Teams glauben nicht, was Du sagst — sie glauben, was Du belohnst
2026/07/28
„Das Top-Management ist immer noch im Taylorismus gefangen. Es unterstützt Agilität mit Worten, handelt aber widersprüchlich." So stand es in meiner Umfrage. Jetzt könnte ich eine Folge machen, in der ich aufs Management eindresche. Mache ich nicht — das wäre zu einfach und ändert nichts. Heute drehe ich stattdessen die Kamera nach oben und frage: Warum tun selbst Führungskräfte, die es ernst meinen, am Ende doch das Gegenteil? Der Twist dabei: In meiner Umfrage hat eine Geschäftsführung den „Rückfall in klassische Denk- und Handlungsmuster" selbst zugegeben. Das war kein Coach, der schimpft — das war die Spitze, die sich selbst durchschaut hat. Worum es geht: Die Sammlung der Widersprüche: „Werdet selbstorganisiert" — aber jede Entscheidung geht weiter hoch. „Sagt uns die Wahrheit" — und wer sie sagt, kriegt Ärger. „Wir brauchen Vertrauen" — und daneben läuft die Anwesenheitskontrolle. Mein Goldfisch-Problem: Du hältst Menschen jahrzehntelang im Goldfischglas, wirfst sie dann in den agilen Ozean und wunderst Dich, dass sie nicht schwimmen. Mein Merksatz: Die Teams glauben nicht, was Du sagst. Sie glauben, was Du belohnst. Warum es passiert — und warum es meist keine Heuchelei ist: unveränderte Belohnungssysteme, Boni auf Einzelziele, beförderte Helden. Wer Helden belohnt, bekommt Helden. Das Sandwich-Problem: Das Mittelmanagement soll Macht abgeben und wird gleichzeitig an alten KPIs gemessen. Die sind nicht die Täter — die sind eingeklemmt. Warum in der Krise alle zurück in alte Muster fallen — obwohl es in einer komplexen Welt gerade keine Best Practices gibt. Meine Kritik an der akademisierten agilen Beratung: Schöne Theorien und neue Frameworks helfen niemandem, dessen Hütte gerade brennt. Die Fahrrad-Analogie: Zwei Tage Basistraining ist wie einem Kind einen Film übers Fahrradfahren zeigen — und dann erwarten, dass es fährt. Was Du als Führungskraft tun kannst: Nicht mehr predigen. Einen Widerspruch auflösen, sichtbar. Das schlägt zehn Grundsatzreden. (Auch eine Klopp-Brandrede verpufft, wenn keine Taten folgen — Strohfeuer statt Lagerfeuer.) Vertrauen baust Du durch eine Entscheidung, die Du nachweislich abgegeben und nicht zurückgeholt hast. Ich habe erlebt, was passiert, wenn ein Chef seine Product Owner dauernd überstimmt: Irgendwann fragt sie keiner mehr — und irgendwann sind sie weg. Schau in Dein eigenes System: Wofür bekommen die Leute bei Euch tatsächlich Anerkennung? Das ist Eure echte Kultur, nicht das Plakat an der Wand. Und wenn Du es nicht ändern kannst, weil das System über Dir es nicht zulässt: Sag es laut. Ehrlichkeit über Grenzen schlägt Versprechen, die Du nicht hältst. Was Du in einer agilen Rolle tun kannst: Hör auf, die Führung bekehren zu wollen. Fang an, sie zu entlasten. Widersprüche sachlich benennen, nicht vorwurfsvoll: „Wir verlangen X und belohnen Y — was davon soll gelten?" Sieh das Mittelmanagement als Verbündeten, nicht als Feindbild. Die sitzen im gleichen Loch wie Du. Sprich die Sprache, die oben ankommt: Wirkung und Risiko, nicht Werte und Prinzipien. Schreib mir: Welcher Widerspruch nervt Dich gerade am meisten — von oben oder bei Dir selbst? [email protected] Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Wer die Führung erreichen will, muss zuerst ihre Sprache sprechen. Genau dafür gibt es darin den Brückenschlag-Teil: https://www.digistore24.com/product/702505  Links: Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505  Kontakt & Unterstützung: marcloeffler.eu · LinkedIn Podcast abonnieren und gern 5 Sterne auf Spotify.
Gute Arbeit, die keiner sieht, sieht aus wie gar keine Arbeit
2026/07/21
„Warum wird das Management mich eigentlich nicht kündigen, um Geld zu sparen? Denn ich bin nicht ersetzbar.” Dieser O-Ton aus meiner Umfrage klingt nach Selbstbewusstsein. Ist aber eher das Gegenteil. Denn die entscheidende Frage bleibt offen: Wo sind die Zahlen? Nach mehreren Folgen Diagnose wird’s heute Handwerk. Wir rechnen Deinen Wert aus — live, mit Zahlen. Aufgenommen übrigens vom Münchner Flughafen, bei zwei Stunden Verspätung. Manchmal muss man die Zeit eben nutzen. Worum es geht: Warum wir so schlecht darin sind, unseren Wert zu zeigen: Wir sind stolz, wenn andere glänzen — und werden dabei unsichtbar. Die Ironie: Je besser Du wirst, desto weniger sieht man Deine Arbeit. Meine Gitarristen-Analogie: Drei Meister spielen völlig entspannt ein irrwitziges Stück. Sieht aus wie nichts. Ist wahre Meisterschaft. Der Rückwärtsgang, den ich gerade beobachte: Firmen, die Coaches und Scrum Master gestrichen haben — und jetzt merken, dass die Teams schlechter laufen. Die Falle: Bau Dir bloß keine hübsche Metrik. Velocity hoch, Burndown grün, Happiness-Index — das ist Schein-Agilität auf Personenebene. Wert beweisen heißt nicht Zahlen erfinden. Deine Übung: Fünf Dinge, die ohne Dich nicht oder schlechter passiert wären. Nicht Tätigkeit — Wirkung. Die vier Rechenwege, die fast immer funktionieren: Verhinderte Fehlentscheidung — Feature gestoppt, bevor Wochen reinflossen. Ich kenne Fälle aus der Scrum Master Journey, wo sich Millionen nachweisen ließen. Schnellere Entscheidung — mein Lieblingsbeispiel aus der Medizintechnik: ein Dokument, das ein Jahr durch die Organisation pingpongte. Alle Beteiligten in einen Raum gesetzt, nach zwei Stunden fertig. Gehaltene Menschen — eine ungeplante Nachbesetzung kostet schnell ein halbes Jahresgehalt. Bei komplexen Produkten dauert echte Einarbeitung Jahre. Geschrumpfte Meetings — 3 Stunden pro Woche, Team von sieben, 45 Wochen: über 900 Stunden im Jahr. Das ist ein halber Mitarbeiter. Sag das mal im Führungsgespräch. Ja, das ist Pi mal Daumen. Aber Milchmädchenrechnung mit Zahl schlägt Bauchgefühl ohne Zahl. Jedes Mal. Und dann sagst Du es richtig: Bau Dir einen Satz ohne ein einziges agiles Wort. „Im letzten halben Jahr habe ich dafür gesorgt, dass [Wirkung] — grob [Zahl]. Ohne diese Rolle passiert das nicht von selbst.” Fünf Minuten freitags, in denen Du Deine Wirkung dieser Woche notierst — keine Reporting-Monster, nur eine Spur. Und wie mein Opa schon sagte: Wenn Du einen guten Job machst, dann erzähl den Leuten davon. Denn sonst macht es keiner. Niemand wird Werbung für Dich machen. Mein Fazit: Du wirst nicht gestrichen, weil Du nichts wert bist — sondern weil niemand Deinen Wert beziffern kann. Mach mit: Rechne Deine Zahl aus und schick sie mir an marcloeffler.eu. Ich sag Dir ehrlich, ob sie trägt. Das „Unverzichtbar”-Workbook (39 €): Genau diese Übungen — die fünf Dinge, die vier Rechenwege, der eine Satz — mit rotem Faden zum Durcharbeiten. 15 Seiten, rund 90 Minuten. Link unten. Links: Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505  Schreib mir: marcloeffler.eu · LinkedIn Scrum Master Journey: https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey/
Zeremoniemüde — keiner will mehr in die Retro
2026/07/14
„Teams werden zeremoniemüde." „Unsere Retros sind nichtssagend." Zwei O-Töne aus meiner Umfrage. Und dann kommt der Reflex, auf den ich früher selbst reingefallen bin: Dann brauchen wir halt ein neues Retro-Format! Nein. Braucht Ihr nicht. Vor Jahren habe ich in Polen einen Vortrag voller kreativer Retro-Ideen gehalten. Danach kam Bob Marshall auf mich zu und sagte: „You're doing the wrong thing righter." Der Satz hat gesessen — und er ist der Kern dieser Folge. Worum es geht: Warum ein neues Format nur Kosmetik ist: Du kannst dieselbe folgenlose Sitzung in zehn Formaten abhalten. Sie bleibt folgenlos. Meine Arzt-Analogie: Wenn er Dir jedes Mal nur die Symptome beschreibt, aber nie behandelt — irgendwann wechselst Du den Arzt. Was Teams wirklich müde macht: Es passiert nichts. Es darf nichts passieren. Es ist nicht sicher, ehrlich zu sein. Oder es ist schlicht die falsche Zeremonie — manchmal braucht es keine Retro, sondern eine Entscheidung von oben. Die konsequenzlose Organisation: Warum nicht nur Retros, sondern auch Planning, Review und Daily für den Eimer sind, wenn nichts folgt. Und ja, ich habe ein ganzes Buch über Retros geschrieben — und sage Dir trotzdem: Manche Retro gehört abgeschafft, nicht verbessert. Was tatsächlich wirkt: Eine Retro endet nie ohne mindestens eine Veränderung — mit Hypothese, Verantwortlichem, Datum und sichtbar am Board. Lieber eine, die passiert, als fünf, die keiner verfolgt. Harte Timeboxen gegen endloses Gelaber (z. B. 20 Minuten für die Insights-Phase) — nur so bleibt Zeit für echte Maßnahmen. Die Frage tauschen: nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, bis wann?" Jede Retro startet mit dem Check der letzten Maßnahme. Nicht umgesetzt? Dann ist genau das Dein Thema. Retros hängen zusammen — startet nicht jedes Mal auf der grünen Wiese. Themen jenseits der Teamgrenze eskalieren — Stichwort Circle of Influence. Retro-Pause ist erlaubt: Nutz die Zeit für Teambuilding, statt Theater zu spielen. Für Führungskräfte: Deine Rolle ist nicht mitreden, sondern liefern. Retros sind Bestellungen bei Dir. Eine Veränderung, sichtbar durchgezogen, ist Gold wert — dann verschwindet die Müdigkeit von selbst. Und wenn nach fünf Retros nichts umgesetzt wurde: Dann ist nicht das Team müde. Dann bist Du das Problem. Mein Fazit: Agilität löst keine Probleme. Sie macht sie sichtbar. Lösen musst Du sie selbst. Erwähnt in der Folge: „Retrospektiven in der Praxis", 2. Auflage — alle Formate, viel Handwerk, plus der Umgang mit schwierigen Retros. Überall, wo es Bücher gibt. Probleme mit Deinem Chef bei der Umsetzung? Melde Dich, wir schauen gemeinsam drauf: marcloeffler.eu
Schein-Agilität: Wenn echte Agilität gar nicht mehr das Ziel ist
2026/07/07
„Verwässerte, bürokratische Agilität ist Mainstream. Echte Agilität ist gar nicht mehr das Ziel." Diesen Satz habe ich in meiner Umfrage gelesen. Und das Unangenehme ist: Ich glaube, er stimmt. Noch unangenehmer: Wir machen alle mit. In dieser Folge geht's ums agile Theater — und um die Frage, warum wir alle auf der Bühne stehen, obwohl wir wissen, dass das Stück schlecht ist. Worum es geht: Was Schein-Agilität wirklich ist: alle Zeremonien laufen, aber unter der Haube ändert sich nichts. Wie Rostschutzfarbe übers rostige Gerüst. Mein Merksatz: Schein-Agilität ist nicht, wenn man es falsch macht. Es ist, wenn man es richtig aussehen lässt. Warum wir alle mitspielen — weil es bequem ist. Fürs Management (Transparenz-Optik ohne Kontrollverlust), für Teams (Termine ohne Verantwortung) und für uns (weitermoderieren, bloß nicht auffallen). Und ja: Ich habe auch schon mitgespielt. Die Fitnessstudio-Analogie: Abo abgeschlossen, Vertrag gepostet, fühlt sich fit an — nur hingehen tut keiner. Der eine Test: Führt das, was Du siehst, zu einer Veränderung — oder nur zum nächsten Meeting? Woran Du Schein erkennst: Retros ohne Konsequenz, Transparenz ohne Handlung, „selbstorganisiert" ohne Mandat, WIP-Limits, an die sich keiner hält. Warum Agilität ein Diagnosewerkzeug ist, kein Problemlöser — und warum echte Agilität wehtun darf. Warum Schein-Agilität gerade jetzt gefährlich ist: In der Sparlage sind teure Zeremonien ohne sichtbaren Nutzen die perfekte Streichposition. Nicht Agilität wird gestrichen — sichtbar sinnloses Theater wird gestrichen. Und Du stehst mit drin. Wie Du aussteigst, ohne den Job zu riskieren: nicht rebellieren, sondern klug benennen. In der Retro nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, wer bis wann?". Deinen Wert an Wirkung koppeln, nicht an Moderation. Und die ehrliche Grenze: Manchmal will das System das Theater — dann ist Gehen die mutigste Entscheidung. Mein Fazit: Wer B******t früh und sachlich benennt, ist wertvoller als der, der still weitermoderiert. Lass uns dieses agile Theater gemeinsam beenden. Erwähnt in der Folge: Mein Buch „Retrospektiven in der Praxis" (2. Auflage) — wie Retros wieder Wirkung bekommen, inkl. Daumenwerte für harte Timeboxen Die Scrum Master Journey — in einem Jahr das Handwerkszeug wirklich lernen Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Der erste Schritt raus aus dem Theater ist, den eigenen Wert an echte Wirkung zu koppeln. Genau das machst Du darin — in rund 90 Minuten. Link in den Shownotes. Links: Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505  Podcast abonnieren (der neue Anstrich kommt bald) und gern 5 Sterne auf Spotify.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Agile Unfiltered Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Agile Unfiltered relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?