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Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

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Bewertung
★★★★★
5
von
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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
93 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2018/06/08
Neueste Episode
2026/10/06
Durchschnittsdauer
136 min.
Veröffentlichungsintervall
75 Tage

Beschreibung

Einblick ins Filmemachen: Jede Woche sprechen die Filmakademie-Mitglieder Susanne Bormann und Christian Schwochow im Wechsel mit ihren Kollegen aus unterschiedlichen Gewerken darüber, wie ein Film eigentlich entsteht und was das Besondere ihres Berufes ist.

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Produzent Quirin Berg & Susanne Bormann — Folge 58
2026/10/06
Diesmal ist Produzent Quirin Berg zu Gast bei Susanne Bormann. Mit seiner Firma LEONINE zählt er zu den erfolgreichsten Produzent:innen Deutschlands. Im Gespräch, das im November 2025 aufgezeichnet wurde, erläutert er, wie er ohne eigenes Kapital, dafür aber mit viel Unterstützung und dem Gefühl, alles schaffen zu können, ins Berufsleben gestartet ist. Es geht um die langjährige Freundschaft und Partnerschaft mit Max Wiedemann, gemeinsame Kinoerfolge, die Zusammenarbeit mit Regisseur:innen und die Frage, was es neben Glück und dem richtigen Zeitpunkt braucht, um Ideen erfolgreich umzusetzen. Außerdem sprechen die beiden darüber, was Zuschauer:innen heute dazu bewegt, sich für einen Kinobesuch zu entscheiden – und welche Rolle dabei die Verschränkung von Relevanz und Unterhaltung spielt. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Webseite LEONINEWebseite Wiedemann & Berg FilmFilmografieMehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturAufnahme & Schnitt: Nicolai ZielMusik: Martin TodsharowFotos: Mattia Tezzele, Gordon MuehleProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann Kapitel00:00:00 Zusammenfassung und Gretchenfrage00:04:35 Freundschaft und geteilte Leidenschaft für Film mit Max Wiedenmann seit der Schulzeit, Initialzündung in Cannes00:10:00 über Zettel am schwarzen Brett der HFF zum Regie-Praktikum bei Bernd Eichinger00:17:35 Erfolgsrezept Dialektik und Dialog: Ein Gespür dafür entwickeln, wann man eingreift und wann man die kreativen Partner machen lässt00:31:38 Keimzelle HFF und die Arbeitsbeziehung zum Florian Henkel von Donnersmark00:38:09 inhaltliche Ausrichtung der Firma und die Zusammenarbeit mit Simon Verhoefen00:50:08 was braucht es, um die Zuschauer:innen ins Kino zu ziehen / Filme von Alireza Golefshan01:00:11 Welchen Mehrwert kann und muss Kino gegenüber dem Streaming bieten?01:08:36 Zeitmanagement und die Frage, wie man es schafft, unter Zeitdruck kreativ zu sein01:19:13 Intension und Management von Leonine Studios Teil 101:23:28 In wieweit hat die Filmbranche eine gesellschaftliche Verantwortung?01:29:04 Leonine Studios Teil 2 und Umgang mit KI01:38:54 was wünscht Du jungen Filmemacher:innen und was dem deutschen Kino?
Drehbuchautor Gerrit Hermans & Susanne Bormann — Folge 57
2026/08/27
Susanne Bormann trifft Gerrit Hermans, der seit vielen Jahren als Kinoautor tätig ist und sich im Verband der Autor:innen für die Belange seines Berufsstandes engagiert. Das Gespräch fand im Juli 2025 statt. Im Mittelpunkt steht die Situation von Drehbuchautor:innen in Deutschland: Was hat sich in den vergangenen Jahren bereits verändert und wo liegt Entwicklungspotenzial, um gute Bedingungen für die Entstehung ausgereifter Drehbücher zu schaffen? Außerdem geht es darum, warum es für Autor:innen wichtig ist, sich zusammenzuschließen, sich auszutauschen und gemeinsam für die Belange ihres Gewerkes einzustehen – damit es auch in Zukunft attraktiv bleibt, für das Kino zu schreiben, und der Berufsstand weniger von Selbstausbeutung geprägt ist. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: WebseiteProfilseite DrehbuchverbandFilmografiePodcast: Neue Drehbuchförderung – Der Weg zum GeldMehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturAufnahme & Schnitt: Nicolai ZielMusik: Martin TodsharowFotos: Mattia Tezzele, Ben WolfProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann Kapitel00:00:00 Thematischer Überblick und kurze Einführung in den Arbeitsalltag00:07:30 Gretchenfrage und Biografisches anhand der Entwicklung der allgemeinen Lage für Autor:innen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten00:19:58 Resilienz und Krisenmanagement / Entstehung von Kontrakt 1800:31:42 Was hat sich durch Kontrakt 18 verändert?00:38:25 Missverständnisse und Kontroversen um Kontrakt 1800:41:02 Veränderungen und positive Entwicklungen durch Kontrakt 18, Teil 200:49:40 Tradition des Autorenkinos in Deutschland00:59:51 Lebensrealität von Kinoautor:innen in Deutschland – wie attraktiv beziehungsweise unattraktiv ist dieser Beruf?01:11:50 Warum der Beruf als Autor:in im jetzigen System zur Selbstausbeutung verleitet und wie viel man unentgeltlich in Vorleistung geht01:22:38 Herausforderungen im Entstehungsprozess der Bücher und im Umgang mit Kritik01:28:53 Wie finanziert man die Buchentwicklung und bis zu welchem Zeitpunkt sieht man meist noch kein Geld?01:33:35 Der Zwiespalt, dass man als Autor:in einerseits ein ganz dickes Fell und parallel dazu ein Höchstmaß an Sensibilität braucht, und die Frage, wie man Kritik konstruktiver gestalten könnte01:43:02 Was ändert die Filmförderreform an der Situation der Autor:innen?01:51:11 Entwicklungspotenzial und Anregungen zur Verbesserung02:02:08 Was wird sich durch KI verändern?
Produzent Dirk Beinhold & Susanne Bormann — Folge 56
2026/07/02
Susanne Bormann trifft Dirk Beinhold, Geschäftsführer der Firma Akkord Film, die sich erfolgreich dem Kinderanimationsfilm verschrieben hat. Im Gespräch geht es um die Stoffentwicklungsabteilung als Kernkompetenz des Unternehmens, darum, warum im Animationsfilm die netteren Menschen arbeiten und was ihm sein Studium sowie sein Arbeitsaufenthalt in den USA für das Produzieren in Deutschland gebracht haben – zum Beispiel die Erkenntnis, dramaturgische Entwicklung und Marketing miteinander zu verknüpfen. Außerdem geht es um filmpolitische Themen, etwa um das Missverhältnis zwischen der Bedeutung von Kinderfilmen für Gesellschaft und Demokratiebildung und den Geldern, die dem Kinderfilm zur Verfügung stehen. So werden beispielsweise beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur zwei Prozent der Mittel für Kinderformate ausgegeben, obwohl Kinder zwölf Prozent der Bevölkerung ausmachen und Medieninhalte sie stark und nachhaltig prägen. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Dirk Beinhold Filmografie akkord film Mehr zum Host: Susanne Bormann Instagram Susanne Bormann Agentur Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Akkord Film Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann Kapitel 00:00:00 Biographie und Vorstellung00:05:49 Gretchenfrage00:10:17 Benefit von den Arbeitsjahren in den USA im Bezug auf Stoffentwicklung00:19:25 Kernkompetenz der Akkordfilm: Die Dramaturgie- und Stoffentwicklungsabteilung00:24:59 Unterschiede in der Herstellung im Vergleich zum Realfilm00:32:08 Wie entsteht die künstlerisch-kreative Welt im Animationsfilm00:43:32 Die Höhen und Tiefen der Firma00:51:12 Selbstfürsorge und Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in der Firmenstruktur und im Arbeitsklima00:55:50 Das Reizvolle und die Besonderheiten am Kinderfilm01:00:29 Möglichkeiten und Verantwortung vom Kinderfilm für die Gesellschaft und die Demokratieförderung01:10:29 Auch Streamer investieren nicht in deutsche Animation, obwohl das mit die erfolgreichsten Produkte sind01:16:35 Ausbildung im Bereich Animation01:21:11 Die wichtigsten Partner und Wegbegleiter01:24:48 Was möchtest du jungen Filmemachern mitgeben? Über den Vorteil, nicht zu ehrfürchtig zu sein
Schauspielerin Vicky Krieps & Susanne Bormann — Folge 55
2026/03/24
„Das Vicky“ nannte Simone Bär ihren damaligen Schützling, weil sich die Schauspielerin Vicky Krieps auch schon in ihren Anfangsjahre jeglicher Zuschreibung entzog. Susanne Bormann spricht mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie über die Suche nach Wahrhaftigkeit in der Glamour-Scheinwelt des Filmes, wie sich ihre internationale Karriere entwickelt hat und sie eines Tages mit Paul Thomas Anderson und Daniel Day Lewis am Set von „Der Seidene Faden“ stand. Es geht um Aufrichtigkeit im Spiel, das „nicht reagieren müssen“ und aushalten von Stille aber auch um Rollenbilder von Frauen im Film und der Gesellschaft. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Vicky Krieps Instagram Vicky Krieps Filmografie Mehr zum Host: Susanne Bormann Instagram Susanne Bormann Agentur Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann Kapitel 00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“00:15:36 Biografie00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen00:28:42 Gretchenfrage00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen01:19:10 Familien-Background01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
Regisseur İlker Çatak & Christian Schwochow — Folge 7
2024/12/04
Bevor der Regisseur İlker Çatak seinen durchschlagenden Erfolg mit dem Oscar-nominierten und vielfach ausgezeichneten Film „Das Lehrerzimmer“ feierte, erfuhr er neben einigen kleineren Erfolgen auch Ablehnung auf seinem Werdegang zu einem der gefeiertsten Regietalente Deutschlands. In den zwei „Welten“ von Istanbul und Berlin aufgewachsen, ist für İlker Çatak Ambivalenz das wichtigste Kriterium für den Kinofilm und er sieht sich in der Verantwortung, den Zuschauenden keine Meinung vorzuschreiben. Mit Christian Schwochow spricht er darüber, wie Ablehnung auch ein Motor sein kann, über Selbstzweifel als ein ständiger Begleiter, Rassismuserfahrungen im Zusammenhang mit der Pressearbeit zu „Das Lehrerzimmer“, darüber wie konstante Beziehungen diese von Unvorhersehbarkeiten geprägte Arbeit erleichtern und warum es dennoch wichtig bleibt, sich auch mit neuen Partner:innen immer wieder neu zu erfinden. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: İlker Çatak InstagramMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturSchnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Florian Mag, Mattia Tezzele Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:01:14 Gretchenfrage und Kindheit im Wedding in den Achtzigern 00:08:29 Kulturschock und Desillusionierung mit dem Umzug nach Istanbul 00:20:07 Zurück nach Berlin – Zum Zivildienst, um dem türkischen Militär zu entgehen 00:28:23 Erste Gehversuche beim Film 00:38:26 Nach Studienabbruch zahlreiche vergebliche Versuche an Filmhochschulen genommen zu werden 00:45:55 Hamburg Media School 00:55:54 Wie die harte Schule der zahlreichen Ablehnungen zu enormer Gewissenhaftigkeit bei den Hochschul-Filmen führte 01:00:45 Auserwählt für das Auslandsprojekt der Hamburg Media School mit dem Film „Sadakat" in Istanbul 01:11:29 Die Vor- und Nachteile immer wieder mit denselben Leuten zu arbeiten und wie wichtig neue Impulse sind, um nicht stehen zu bleiben 01:25:55 Erfolg und Misserfolg 01:44:02 Handwerkliche und inhaltliche Arbeit mit Kamerafrau Judith Kaufmann 01:55:10 Die Angst, nicht gut genug zu sein und irgendwann „aufzufliegen“ / Kino vs. Fernsehen 02:01:37 Das Lehrerzimmer: später, kometenhafter Erfolg und Rassismus-Erfahrungen im Zuge der Pressearbeit 02:15:20 Zusammenarbeit und Zusammenwachsen mit dem Produzenten Ingo Fliess von if Productions 02:27:11 Warum İlker sich zumeist für weibliche Hauptfiguren entscheidet 02:32:58 Arbeit mit den Schauspielenden – Der Raum, den es braucht um sich fallen zu lassen und sich wirklich zu öffnen 02:43:30 Outro
Produzent Jakob Weydemann & Susanne Bormann — Folge 6
2024/11/27
Gemeinsam mit seinem Bruder Jonas führt Jakob die noch recht junge Produktionsfirma Weydemann Brothers, deren Filme, z.B. „Systemsprenger“, zahlreiche internationale Preise gewonnen haben. Auch die Beziehungen zu den Talenten denken die Weydemanns langfristig und familiär – Vertrauen und gemeinsames Wachsen sehen sie als Basis für das Entfalten von kreativem Potential. Susanne Bormann spricht mit Jakob Weydemann über die Suche nach noch nicht gesehenen Geschichten und nicht gehörten Perspektiven, darüber, wie die benötigten Konsensentscheidungen zu vieler Fördertöpfe kreative und außergewöhnliche Stoffe hemmt und warum es sich trotzdem lohnt, Stoffe fürs Kino zu entwickeln, obwohl die Streamer unkomplizierter und schneller die Gelder zur Verfügung stellen. Jakob hat sich in den vergangen Jahren intensiv für eine grundlegende Reform der Förderstrukturen in Deutschland eingesetzt und hat uns die anstehende Filmförderreform im Detail erläutert und verständlich gemacht, welche positiven Änderungen uns hoffentlich erwarten – auch wenn wenige Woche nach dem Gespräch durch die politischen Ereignisse nun wieder alles offen ist. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Website Weydemann Bros.Mehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturAufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Jakob Weydemann Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Erste Filmbegeisterung bei der Hamburger Sneak-Preview und Produktionserfahrungen im Schultheater 00:11:14 Gretchenfrage und die Magie ein Projekt von der ersten Idee bis zum Ende zu begleiten 00:18:55 Internationales Studium in Barcelona und USA – erste Kurzfilme: mit viel Risiko und Neugier hinaus in die Welt 00:30:30 Erster Langfilm mit Damian John Harper „Los Angeles“ – ein Projekt entgegen aller Wahrscheinlichkeiten 00:39:21 Bewusstes gestalten der eigenen Firmenphilosophie und des Familiengedankens 00:46:21 Durchbruch und Überraschungserfolg mit „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt 00:56:20 Weitere waghalsige Projekte, z.B. „Niemand ist bei den Kälbern“ während der Corona-Zeit 00:05:19 Neue Perspektiven: „Ivie wie Iwie“ von Sarah Blaßkiewitz 01:16:21 Flexible Verleihstrategie für „kleinere“ Filme am Beispiel von „Ivie wie Ivie“ ohne großes Marketing-Budget 01:19:40 Für und Wider von Sperrfristen, vor allem in Bezug auf Arthouse-Produktionen 01:34:20 Widerstände im Entwicklungsprozess für mutige, ungewöhnliche Themen – der nötige Konsens der vielen Fördertöpfe 01:41:29 Unterschiede im kreativen Prozess bei einem unabhängigen Kinofilm und einer Streamer-Auftragsproduktion 01:50:22 Die anstehende Reform der Filmförderung: Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtungen von Streamern 02:03:11 Filmfördergesetz – was soll sich im Detail ändern? 02:08:39 Was bedeuten die Änderung insbesondere für den Arthouse-Film? 02:17:07 Den Prozess familiär denken – Arbeiten mit dem Bruder, Arbeitsbeziehungen langfristig als Film-Familie denken 02:25:03 Familienfreundliches Produzieren
Regisseurin Julia von Heinz & Christian Schwochow — Folge 5
2024/11/20
Immer wieder sind der Einstieg in den Beruf und die entscheidenden Schritte am Anfang einer Karriere Thema bei uns im Podcast. Im Fall von Julia von Heinz ist der Start in die berufliche Laufbahn umso spannender, da sie keinen klassischen Hochschulweg gegangen ist und sich bereits mit zwei kleinen Kindern im Gepäck ihren Weg ins Filmgeschäft sehr hart erkämpft hat. Ihr Debütfilm „Was am Ende zählt“ fand erst zwei Jahre nach Fertigstellung einen Verleih und wurde dann aber schlussendlich mit der Lola in Gold prämiert. Heute betreibt die gefeierte Regisseurin gemeinsam mit dem Produzenten Fabian Gasmia und den Regiekollegen David Wnendt und Erik Schmitt die Produktionsfirma Seven Elephants. Mit Christian Schwochow spricht Julia von Heinz darüber, wie entscheidend es für den Verlauf einer Karriere sein kann, Menschen um sich zu haben, die an einen glauben. Sie schildert das Privileg, von einer Ikone wie Rosa von Praunheim in den Beruf eingeführt worden zu sein, und wie es ist, seit vielen Jahren mit ihrem Mann und Drehbuchautoren John Quester zusammenzuarbeiten. Außerdem thematisieren die beiden, wie viel besser junge Leute heutzutage in der Selbstfürsorge sind und wie selbstverständlich man sich früher auch selbst ausgebeutet hat. Sie gehen der Frage nach, ob es ein „Zuviel“ an Arbeit gibt, selbst wenn man diese über alles liebt und wie es sich anfühlt, wenn einem der eigene Film aus den Händen genommen wird, wie bei „Ich bin dann mal weg“. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Agenturseite Julia von HeinzMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturSchnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Peter Hartwig Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:00:40 Biografie, die Abwesenheit von Film bis zu einem recht späten Zeitpunkt und die Liebe zu Literatur 00:10:00 Zeit bei der Antifa 00:19:55 Über die Ausbildung beim WDR: Endlich der Weg zum Film 00:30:30 Die ersten eigenen Kurzfilme und die gescheiterten Versuche an der Filmhochschulen 00:41:33 Der essenziell wichtige Kontakt zu Rosa von Praunheim über Cooky Ziesche 00:53:57 Drehbucharbeit mit Lebenspartner John Quester 01:03:30 Mit zwei kleinen Kindern Drehbuch für den ersten Langspielfilm schreiben und Drehen 01:18:42 Arbeit als Heimat und die Frage ob man zu viel arbeiten kann, selbst wenn es einen sehr erfüllt 01:25:20 Wenn man leer ist und irgendwann keine Ideen mehr hat 01:31:58 Verwundbar durch die Presse - die Scham, wenn man „enttarnt“ wird 01:42:51 Umgang mit Kritik am Beispiel von „Ich bin dann mal weg“ 01:55:49 Gründung der Produktionsfirma Seven Elephants 01:59:55 Der aktuelle Film „Treasure“ nach einer Romanvorlage von Lily Brett 02:21:16 Wegbegleiterin seit der ersten Stunde: die Kamerafrau Daniela Knapp 02:28:32 Was ist das Besondere am persönlichen Erzählen und wie drückt es sich aus? 02:33:07 Die Dreherfahrung in Polen - wie mit viel Professionalität und großen Stolz gegenüber dem eigenen Gewerk hohe Qualität erreicht wird 02:36:55 Outro
Editor Hansjörg Weißbrich & Susanne Bormann — Folge 4
2024/11/13
Susanne Bormann spricht mit Hansjörg Weißbrich – dem Editor, von dem man sicherlich mit Fug und Recht behaupten kann, dass es niemanden in unserer Branche gibt, der ihn nicht kennt. Langjährige treue Zusammenarbeit mit Regiegrößen wie Hans-Christian Schmid, Maria Schrader oder Florian Gallenberger wechseln sich in seiner Laufbahn mit neuen fruchtbaren Begegnungen – wie zuletzt mit Margarete von Trotta oder bei Tim Fehlbaums „September 5” – ab. Hansjörg beschreibt seine Arbeit vom „Groben ins Feine“. Im Gespräch erklärt er, warum seine Rohschnitte immer möglichst kurz sind, wie er es schafft den Schauspielenden im Schnitt so nahe zu kommen, dass man sich als Zuschauer:in dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen kann, wie er es erreicht, dass seine Filme so organisch und rund wirken und warum es wichtig ist, den Film zwischendurch immer wieder als Ganzes anzuschauen. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: BFS Webseite Hansjörg WeißbrichMehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturAufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:00:55 Gretchenfrage und Biografisches 00:10:08 Fügung für wichtige Zusammenarbeiten, z.B. mit Hans-Christian Schmid, Margarete von Trotta und Maria Schrader 00:21:26 Schnitt ist wie Bildhauerei, man arbeitet vom Groben ins Feinere 00:35:52 Abstimmungsprozesse und Zusammenarbeit mit der Regie im Schnittprozess 00:46:51 Wann folgt man der eigenen Intuition und wann den Anweisungen der Regie? 00:54:34 Den Figuren mit dem Schnitt in der größtmöglichen Intensität folgen – Wie geht das? 01:02:24 Den Film immer als Ganzes betrachten – von einem verdichteten, kurzen Rohschnitt hin zu einzelnen Ergänzungen 01:08:20 Wie entsteht und gestaltet man den Schnittrhythmus im Film? 01:23:21 Wie hilft Musikalität und in Hansjörgs Fall sein Musikstudium beim Schnittprozess? 01:33:12 Einen Schnittprozess abgeben oder den Schnitt von einer anderen Produktion übernehmen und fertigstellen 01:47:03 Wie wichtig es ist, in der Ton-Mischung und in der Endfertigung dabei zu sein 01:51:16 Outro
Filmkomponistin Dascha Dauenhauer & Christian Schwochow — Folge 3
2024/11/06
Wie kann man über Musik reden? Wie lassen sich Worte finden, um eine Melodie zu beschreiben? Wie lässt sich eine gemeinsame Idee für einen Score entwickeln? Christian Schwochow spricht mit dem Ausnahmetalent Dascha Dauenhauer über das angstfreie und wertfreie Ausprobieren bei schwer zu beschreibenden künstlerischen Prozessen. Das Ego darf laut Dascha beim Film jedenfalls keine Rolle spielen. Als neunjährige studiert sie bereits Komposition und ihr erstes Werk wird in der Philharmonie uraufgeführt als sie 15 Jahre alt ist. Mit Christian Schwochow spricht sie darüber, wie Oscar-Gewinner:innen sie auf Instagram anschreiben, um sie zu engagieren, wie sehr sie es liebt, eigene Sounds zu kreieren, über Arbeitssucht und darüber, wie wichtig diese eine Person ist, die sagt: Ich gebe dir 'ne Chance, selbst wenn es viele Gegenstimmen gibt. Für Dascha war diese Person Burhan Qurbani, der ihr noch als Studierende sein riesiges Vertrauen geschenkt und sie für „Berlin Alexanderplatz“ engagiert hat und damit ihre aussergewöhnliche Karriere ins Rollen brachte. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Webseite Dascha DauenhauerMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturSchnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Marcus Höhn Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:00:15 Aufwachsen in Moskau und musikalische Förderung ab dem Alter von 5 Jahren 00:10:44 Harter Aufschlag beim Umzug nach Berlin-Lichtenberg und Kompositionsunterricht ab 9 Jahren 00:19:45 Konzertreisen als Kind und Lampenfieber 00:32:20 Von der Komposition zur Filmmusik und der Filmuniversität Babelsberg 00:41:30 Die Arbeit im Team als Filmkomponistin 00:47:52 „Angst“ vor Musik und Musik als Mittel der Manipulation 00:49:55 Filme von Henrika Kull- wie ein Score entsteht (Jibril, Glück) 00:56:04 Wie schwer es ist Worte und eine gemeinsame Sprache für Musik zu finden und wie wichtig das Ausprobieren - ohne Angst zu scheitern - ist 01:10:23 „Berlin Alexanderplatz“ mit Burhan Qurbani - direkt vom Studium in diese aufwendige Produktion 01:20:50 Über Depressionen und Selbstzweifel in der Arbeit - und was dann hilft 01:32:14 Der Durchbruch und die internationalen Chancen danach, z.B. bei „Golda - Israels Eiserne Lady“ von Guy Nattiv mit Helen Mirren 01:43:22 Wie wichtig es ist, von Anfang an deutlich zu machen, was man will, um negative Erfahrungen zu vermeiden 01:51:23 Musik Libraries vs. Eigene Sounds kreieren 02:01:56 Outro
Regisseur Andreas Dresen & Susanne Bormann — Folge 2
2024/10/30
Wie kaum ein anderer Regisseur verbindet Andreas Dresen in seinen zutiefst menschlichen Geschichten Humor mit Tiefgang. Er schafft es, dass wir den Blick in Abgründe wagen, vor denen wir gemeinhin zurückschrecken und erzählt mit großer Liebe über das Scheitern. Und das wieder Aufstehen. All das tut er gemeinsam mit jahrelangen Vertrauten, quasi seiner Filmfamilie. Mit Susanne Bormann spricht er über die Bedeutung von Geschichten für uns Menschen und beschreibt, wie seine Filme von der Idee bis hin zum fertigen Ergebnis in gemeinschaftlicher Arbeit reifen und entstehen, und bisweilen ein Eigenleben entwickeln. Wir sprechen über seinen äußerst bewegenden aktuellen Kinofilm „In Liebe, Eure Hilde“, über Risikobereitschaft, die Balance aus Zusammenhalt und künstlerischer Reibung, den angstfreien Raum als Nährboden für Kreativität, die Besonderheiten des Improvisationsfilms und vor allem über die Arbeit mit den Schauspieler:innen. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Andreas Dresen AgenturMehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturAufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:00:58 Gretchenfrage und: Was Filme Menschen bedeuten 00:06:50 Ist der Beruf des Regisseurs ein einsamer? 00:12:12 Kindheit in einer Theaterfamilie in Schwerin 00:19:20 Erste Inszenierungen als Kind, unter dem kritischen Blick zweier Väter, die echte Koryphäen sind 00:26:13 Erste Amateurfilme auf der AK8 Kamera und Zeltplatzkino mit der „DREFA“ 00:37:55 Die Jahre bei der Armeezeit in der DDR mit Andreas Höfer 00:39:26 Der umständliche Weg zum Studium an der Konrad Wolf in Babelsberg 00:46:00 Lehrreiches Praktikum als Tontechniker am Schweriner Theater - Wartezeit aufs Studium 00:50:40 Studium in Zeiten des Umbruchs, während der Vor-Wendezeit 01:05:39 Die letzten Monate der DDR, Studienabschluss während der Wende und erste berufliche Schritte im neuen System 01:10:45 Frustration und Limitierung der eigenen Kreativität durch „braves“ Handwerk, gelangweilt sein von der eigenen Arbeit Anfang der 90er 01:20:08 Kreativer Befreiungsschlag durch „Nachtgestalten“ und das Theater, finanziell am Abgrund 01:35:48 Ohne Risiko läuft nichts beim Film 01:40:25 Wie entstehen die Ideen und Themen zu den Dresen-Filmen 01:53:56 „Halt auf freier Strecke“ 02:04:50 Wie schütze ich mich als Schauspieler:in in emotionalen Extremsituationen der Figur 02:21:17 Wechselspiel Schauspiel/Regie: Spielen, ohne das Gefühl scheitern zu können 02:30:47 Die Probensituation 02:44:02 Wie kann man als Regie den Schauspielenden in emotionalen Szenen helfen? 02:55:50 wie hilfreich Subtexte sind und die Herausforderung beim Improfilm Subtexte zu entwickeln 03:03:33 Vorbereitung für einen Improvisationsfilm am Beispiel von „Halbe Treppe“ 03:09:00 Umgang mit Angst, Verantwortung und Druck 03:18:38 Anspruch und die Verantwortung das Publikum nicht zu enttäuschen 03:23:22 Outro
Schauspielerin Birgit Minichmayr & Christian Schwochow — Folge 1
2024/10/23
Wie findet man den Mut, am Set zu benennen, wenn etwas nicht stimmt und somit den Fluss der Emotionen hindert? Birgit Minichmayr spricht mit Christian Schwochow, wie sie die Kunst in das ländliche zu Hause gebracht hat und wie entscheidend sie durch ihren Lehrer Klaus Maria Brandauer geprägt wurde. Wieviel Glück steckt in ihrer Karriere und wieviel Sorgfalt? Wie wichtig ist Vorbereitung? Diesen und andere Fragen nähern sich die beiden an, um dem Geheimnis der unbändigen Kraft dieser außergewöhnlichen Schauspielerin auf die Spur zu kommen, die immer von zwei Enden zu brennen scheint. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Agenturseite Birgit MinichmayrMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturSchnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:00:00 Intro 00:01:00 Biografie und: Der Mut zu benennen, wenn etwas nicht stimmt 00:09:29 Aufwachsen auf dem Land & in der Klosterschule und die Entwicklung der künstlerischen Ader 00:17:26 Die glückliche Zeit am Max Reinhardt Seminar und die inspirierende Ausbildung durch Klaus Maria Brandauer 00:34:21 Selbstzweifel und erste Dreherfahrung 00:42:29 Engagement am Burgtheater noch im dritten Studienjahr 00:49:57 „Der Fall Furtwängler" von István Szabó – allein unter Schwergewichten im Internationalen Film 00:58:18 Was brauchst Du von einer Regie? Über die Zugewandtheit und das Zulassen 01:05:06 Scham beim Spielen und die erste große Enttäuschung 01:09:57 Mit wie viel Vertrauen gehst Du in eine Arbeit? Wie viel sicherst Du Dich ab? 01:14:34 Rollenarbeit am Beispiel „Alle Anderen“ 01:41:32 Erarbeiten einer historischen Figur bei „Mit einem Tiger schlafen“ 02:15:17 Outro
Produzentin Bettina Brokemper & Christian Schwochow — Folge 6
2023/12/13
Bettina Brokemper ist mit ihrer Produktionsfirma „Heimatfilm“ eine der wichtigsten unabhängigen Produzent:innen in Deutschland. Als erste, die in ihrer Arbeiterfamilie auf direktem Bildungsweg Abitur machen konnte und studiert hat, entdeckte sie bereits als Jungendliche ihre große Liebe zum Autor:innenkino. Mit Reality Fiction finanzierte sie ihr Studium und nach einem Stipendium und zweijähriger Arbeitserfahrung in LA kehrte sie in ihre Heimat zurück. Bettina Brokemper ist ein Arbeitstier, unerschrocken und begeistert, mit kölschem Humor und Gemüt (Et hätt noch immer jot jejange) kämpft sie um ihre Stoffe und bezeichnet sich selbst als Wadenbeißerin. Christian Schwochow spricht mit ihr über die Gründung der eigenen Firma, die achtjährige Entwicklungsphase von Hannah Arendt und über ihre Arbeit für Zentropa. Wütend über das Frauenbild in „Breaking the Waves“, konfrontierte sie Lars von Trier bei ihrer ersten Begegnung damit, wie unterirdisch sie seinen Film fand, was eine produktive Arbeit auf Augenhöhe mit einer guten Streitkultur schuf. Sie berichtet, warum sie allen Existenzgründer:innen rät, nicht zu wenig Geld zu beantragen, wie schwer sie es mit dem Film „Falsche Bekenner“ hatten und wie wichtig es ihr ist, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle ernst genommen und wahrgenommen fühlen und ihr Bestes geben können, dadurch dass ihre Bedürfnisse soweit wie möglich verstanden und akzeptiert werden. Diese Folge von Close-up wird Euch von MUBI präsentiert, einem globalen, kuratierten Streaming-Dienst, Filmverleih und Produktionsfirma, die großartige und visionäre Filme aus der ganzen Welt zu Euch bringt. Ab sofort könnt Ihr mit MUBI aber auch ins Kino gehen: Mit MUBI GO erhalten Mitglieder jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um einen handverlesenen, neuen Film im Kino zu erleben. Als Close-up-Hörer:innen könnt Ihr MUBI, und damit für begrenzte Zeit auch MUBI GO, jetzt 30 Tage lang kostenlos ausprobieren: Unter MUBI.com/close-up. Für einen ganzen Monat großartiges Kino kostenlos. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: HeimatfilmMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturFoto: Heimatfilm Schnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:07:57 Gretchenfrage – der Weg zum Film; Geld verdienen mit Reality Fiction 00:18:00 Filmhochschule in München 00:26:05 Stipendium in LA 00:36:58 Zurück in der Heimat in Köln – Neue Impuls Film 00:45:26 Arbeit für Zentropa – die Filme mit Lars von Trier (Dogville, Antichrist, Melancholia) 00:53:03 Gründung von Heimatfilm – „Falscher Bekenner“ mit Christoph Hochhäusler, Festivalbeitrag in Cannes 01:01:35 Auslaufen des Existenzgründerkredits, Schwieriger Start wegen knapper Kasse 01:07:28 Erfolg einschätzen und der zwischenmenschliche Aspekt am Produzieren, die gemeinsame Sprache 01:17:02 Die Werte von Heimatfilm 01:20:23 Umgang mit Lohnsteigerung 01:28:45 Was gibst Du jungen Filmstudierenden mit auf den Weg? 01:35:41 Über den achtjährigen Entwicklungsprozess von Hannah Arendt
Schauspielerin Katja Riemann & Susanne Bormann — Folge 5
2023/12/06
Katja Riemann erzählt Susanne Bormann, wie sie nach einer tollen Zeit an der Schauspielschule fast Goldschmiedin geworden wäre, nachdem sie als Berufsanfängerin dem rauen Klima der Münchner Kammerspiele den Rücken gekehrt hat und wie dann mehr oder minder durch Zufall der Film in ihr Leben trat. Im Herzen eine Kämpferin, im Alltag eine schüchterne Teetrinkerin, wollte sie eigentlich immer nur spielen. In den 90ern wurde sie in einen Erfolg hineingeworfen, der sie schier überrollt hat. Sie war als junge Mutter nicht geübt darin, über Nacht völlig exponiert in der Öffentlichkeit zu stehen und ein Star zu sein. Es geht um die starke Abhängigkeit von Schauspielenden, darum, wie sich eine Figur Stück für Stück entwickelt, wenn man mit ihr schwanger geht, wie Spielende Emotionen für andere fühlbar und Gedanken sichtbar machen können sowie um die Kraft der Imagination. Ein Gespräch über die grosse Liebe zum Beruf und auch über dessen Schattenseiten. Diese Folge von Close-up wird Euch von MUBI präsentiert, einem globalen, kuratierten Streaming-Dienst, Filmverleih und Produktionsfirma, die großartige und visionäre Filme aus der ganzen Welt zu Euch bringt. Ab sofort könnt Ihr mit MUBI aber auch ins Kino gehen: Mit MUBI GO erhalten Mitglieder jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um einen handverlesenen, neuen Film im Kino zu erleben. Als Close-up-Hörer:innen könnt Ihr MUBI, und damit für begrenzte Zeit auch MUBI GO, jetzt 30 Tage lang kostenlos ausprobieren: Unter MUBI.com/close-up. Für einen ganzen Monat großartiges Kino kostenlos. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Agentur Katja RiemannInstagram Katja RiemannMehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturFoto: Mirjam Knickriem Schnitt: Nicolai Ziel Aufnahme: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:01:06 Biografisches und aktuelle Arbeit am zweiten Sachbuch 00:10:02 Über die Castingsituation und den Sprung ins kalte Wasser mit jeder Figur 00:20:21 Eskapismus und Neugierde, Eintauchen in andere Charaktere 00:24:29 Weg zum Beruf und Kindheit / Emotionale Verbundenheit zu den Kolleg:innen und dem Publikum 00:33:24 Solidarität während des Schauspielstudiums und erste Theatererfahrungen geprägt vom Klima der Konkurrenz 00:47:06 Kometenhafter Erfolg nach „Abgeschminkt“, zum ersten Mal im Leben Teil „einer Gruppe“ 00:57:29 „Ich wusste nicht, wie das geht ein Filmstar zu sein, wollte immer einfach nur Schauspielerin sein“ - Die schmerzhafte Schattenseite in der Öffentlichkeit zu stehen 01:09:21 Rollenarbeit und Dreh-Vorbereitung: Die Auswahl der Projekte 01:16:52 Annäherung an die Figur - schwanger gegen mit der Figur, Intuitiver Zugang 01:23:09 Die Entwicklung der Rolle über Kostüm und Requisiten 01:29:29 „Ich bin die Andere“ - Eine Frau mit drei multiplen Persönlichkeiten 01:39:25 „Relativitätstheorie der Liebe“ – Fünf unterschiedliche Figuren innerhalb eines Episodenfilms 01:46:06 Emotionale Vorbereitung 02:00:44 Coaching bei Katja und E-Casting
Kameramann Florian Hoffmeister & Christian Schwochow — Folge 4
2023/11/29
In der heutigen vierten Folge hat Christian Schwochow den Kameramann Florian Hoffmeister zu Gast. Sie sprechen über das erste Interesse an der Arbeit mit bewegten Bildern, den Anfängen des künstlerischen Ausdrucks und den Weg zur und die Zeit an der Filmhochschule. Sie sprechen über die Zusammenarbeit mit der Regie, u.a. Hannes Stöhr („Berlin is in Germany“) und Hendrik Handloegten („Paul is Dead“), über die Unterschiede in den Erfahrungen, die er in Deutschland und bei zahlreichen internationalen Projekten in England gesammelt hat und den Unterschied analog oder digital zu drehen. Besonders spannend wird es, wenn Florian Hoffmeister und Christian Schwochow über die Kameraarbeit bei „Tar“ sprechen, für die Hoffmeister in diesem Jahr seine erste Oscar-Nominierung erhalten hat. U.a. geht es darum, welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, um eine mehr als zehnminütige Szene in einer Einstellung drehen zu können und wie hierbei die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Todd Field und der Hauptdarstellerin Cate Blanchett aussah. Diese Folge von Close-up wird Euch von MUBI präsentiert, einem globalen, kuratierten Streaming-Dienst, Filmverleih und Produktionsfirma, die großartige und visionäre Filme aus der ganzen Welt zu Euch bringt. Ab sofort könnt Ihr mit MUBI aber auch ins Kino gehen: Mit MUBI GO erhalten Mitglieder jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um einen handverlesenen, neuen Film im Kino zu erleben. Als Close-up-Hörer:innen könnt Ihr MUBI, und damit für begrenzte Zeit auch MUBI GO, jetzt 30 Tage lang kostenlos ausprobieren: Unter MUBI.com/close-up. Für einen ganzen Monat großartiges Kino kostenlos. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Gast: Florian Hoffmeister HomepageMehr zum Host: Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturSchnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:01:06 Vom Dorf über die Musik zum Film 00:13:09 Glück und Anziehungskraft führten zum Beruf 00:21:35 Praktikumsplatz als Beleuchterhilfe am Set und Arbeit parallel zur Filmhochschule 00:29:35 Aus dem Mangel heraus Lernen - Erfahrungen sammeln während der Filmschule 00:35:26 Dogma-Stil vs. Gebaute Bilder 00:42:06 Was legt man vorher fest - Am Bespiel von „Tar“ 01:12:37 Dialog mit den Schauspieler:innen, „Beauty-Light" 01:26:03 Mit Operator:innen drehen und hinterm Monitor sitzen vs. Selbst schwenken 01:34:05 Fünf Langfilme direkt nach dem Studium - Großartige Kontakte durch die DFFB 01:41:49 Shotlist vs. Intuitives Arbeiten 01:46:40 Zusammenarbeit mit Szenenbild & Kostümbild 01:51:53 Arbeit in England 02:02:57 Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Tonmeister Roland Winke & Susanne Bormann — Folge 3
2023/11/22
Heute rücken wir einmal mehr ein Gewerk ins Zentrum, das sich normalerweise dadurch auszeichnet, möglichst unsichtbar zu sein am Set – der Ton. Der überaus erfahrene Set-Tonmeister Roland Winke („Tar“, „Damengambit“, „Das Parfüm“, „Der Untergang“) gewährt uns einen Blick in seine „Trickkiste“. Seine Lehrjahre hatte er noch bei der DEFA, wo man als Tonmeister einen Film von Anfang bis Ende begleiten, überall reinschnuppern und ein Gespür dafür entwickeln konnte, was wann wichtig ist im Entstehungsprozesses eines Filmes. Bereits nach sechs Jahren Dreherfahrung gelang ihm der Einstieg in die A-Klasse mit Bernd Eichingers „Mädchen Rosemarie“. Neben den technischen Belangen geht es viel um die menschlichen Qualitäten, die am Set im Bereich Ton helfen, damit alles ineinander greifen kann. Außerdem darum, wie wichtig Vorausschau und Selbstreflexion für einen reibungslosen Ablauf sind: „Was hätte ich anders machen können, wenn ich 5 Minuten mehr Zeit gehabt hätte?“ Diese Folge von Close-up wird Euch von MUBI präsentiert, einem globalen, kuratierten Streaming-Dienst, Filmverleih und Produktionsfirma, die großartige und visionäre Filme aus der ganzen Welt zu Euch bringt. Ab sofort könnt Ihr mit MUBI aber auch ins Kino gehen: Mit MUBI GO erhalten Mitglieder jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um einen handverlesenen, neuen Film im Kino zu erleben. Als Close-up-Hörer:innen könnt Ihr MUBI, und damit für begrenzte Zeit auch MUBI GO, jetzt 30 Tage lang kostenlos ausprobieren: Unter MUBI.com/close-up. Für einen ganzen Monat großartiges Kino kostenlos. Ein Podcast der Deutschen Filmakademie. Podcast Homepage · Facebook · Instagram Mehr zum Host: Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturFoto: Florian Liedel/Deutsche Filmakademie Schnitt: Nicolai Ziel Aufnahme: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel00:02:31 Biographie und Gretchenfrage 00:06:48 Erste Erfahrungen bei der DEFA, wo man als Tonmeister den Film von den Probeaufnahmen bis zur Mischung begleiten konnte 00:22:30 Arbeitsabläufe am Set 00:28:45 Plötzliche Lautstärke in emotionalen Szenen – Wie kann ich mich darauf vorbereiten? 00:33:25 Playbacks/Musik über Dialogen 00:36:36 Equipment 00:46:24 Absprache zwischen Ton und Kostüm – Vorausdenken und Abstimmen vor Drehstart 00:56:04 Gewichtung von Ton im Film 00:01:26 Wie während des Takes aufgenommene Atmosphären und Töne den Schnittprozess unterstützen können 01:13:02 Zusammenarbeit mit Boomer:innen 01:17:27 „Tar“ und „Damengambit": Stereo - Mikrofonie 01:24:04 Was neben der Technik entscheidend ist – Der menschliche Umgang und das Feingefühl 01:34:14 Historische Projekte und Tonband – Technologie 01:42:16 Internationale Projekte 01:53:40 Wie andere Gewerke den Ton unterstützen können 02:07:14 Fachkräftemangel und gestiegener Anspruch an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

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