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Buchingers Tagebuch

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Bewertung
★★★★★
5
von
11 Bewertungen
Kategorien
Land
Austria
Dieser Podcast hat
402 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2018/09/19
Neueste Episode
2026/04/21
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Comedian Michael Buchinger plaudert aus dem Nähkästchen und offenbart seine intimsten Gedanken und Geheimnisse.

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Warum wir lügen, um gemocht zu werden (und warum ich damit aufgehört habe)
2026/04/21
Ich glaube, ich war lange ein sehr guter Lügner. Charmant, sozial akzeptiert, komplett konfliktscheu. Jetzt versuche ich, ehrlicher zu sein. Diese Woche geht’s um Reizüberflutung, einen überraschend stillen Lauf ohne Handy und die Frage, warum wir so oft Dinge sagen, die wir gar nicht meinen. Ich denke zurück an meine eigene Lügen-Karriere (ja, inklusive Buch darüber) und merke: Viele Unwahrheiten sind eigentlich nur gut gemeinte Ausreden, um gemocht zu werden. Aber was passiert, wenn man damit aufhört? Wenn man plötzlich sagt, was man wirklich denkt – und damit vielleicht kleine Systeme ins Wanken bringt? Eine Folge über Integrität, soziale Höflichkeit und den schmalen Grat zwischen ehrlich sein und einfach nur ein bisschen zu direkt.
Habe ich diese Frau beleidigt? Ich fürchte ja.
2026/04/13
Ich war letzte Woche in zwei sozialen Situationen, die… sagen wir: suboptimal liefen. Ich wurde nicht erkannt, dachte jemand erzählt mir ungefragt von seinem S*xleben (Spoiler: es ging um seinen Hund) und habe möglicherweise eine Bloggerin beleidigt, ohne es zu merken. Früher hätten mich solche Momente tagelang verfolgt. Ich hätte jedes Wort analysiert, mich geschämt und mir innerlich gekündigt. Heute denke ich kurz „hm, unangenehm“ und mache lieber eine Podcast-Folge daraus. Ich erzähle euch, was genau passiert ist, warum uns solche Situationen oft mehr beschäftigen als nötig und wie man lernt, sich selbst (und andere) ein bisschen weniger ernst zu nehmen. Wenn ihr euch schon mal im Nachhinein für ein Gespräch geschämt habt: diese Folge ist für euch.
Wie trifft man gute Entscheidungen?
2026/04/07
Ich habe gelernt, dass ich jederzeit alles ändern kann und genau das macht mir manchmal Angst. In dieser Folge geht es um Entscheidungen: die großen (Job, Beziehung, Wohnung) und die kleinen im Alltag. Warum sie sich oft so endgültig anfühlen, obwohl sie es nicht sind, und was mir hilft, wenn ich feststecke. Und die vielleicht beruhigendste Erkenntnis: Egal, ob du links oder rechts abbiegst; du wirst schon einen Weg finden, damit es gut wird.
Wer bin ich, wenn niemand zusieht?
2026/03/31
Ich war viel allein. Erst in Paris, wo ich mich beim Solo-Dinner zwischen Pärchen und meinem sehr traurigen Buch gefühlt habe wie ein Statist im eigenen Leben. Dann zurück in Wien, kurz Dominik gesehen, und wieder alleine. Und plötzlich merke ich: Wenn mir niemand zusieht, werde ich zu einer leicht chaotischen Version von mir. Ich esse um 21 Uhr im Bett, bleibe zu lange wach und teste meine Grenzen (Stichwort: Kaffee ohne Untersetzer aufs Sofa). Es fühlt sich frei an, aber auch ein bisschen verloren. Dazwischen gibt’s noch einen sehr klassischen Michi-Moment mit einem Jutebeutel und einem… sagen wir auffälligen Inhalt. Und am Ende bleibt die Frage: Wer bin ich, wenn niemand zusieht?
Allein in Paris: Plötzlich hinterfrage ich alles
2026/03/24
Paris allein, ein bisschen Tagträumen (Modelkarriere noch möglich), viel Spazieren ohne Kopfhörer und die Erkenntnis: Ich bin ein Hotelboy. Davor: 24 Stunden München im Influencer-Stress, Content unter Zeitdruck und ein kleiner Reality-Check zu Werbung und neuen Follower:innen. Außerdem: ein leicht unheimliches Liza-Minnelli-KI-Hörbuch, mein persönlicher Social-Media-Overload und zum Schluss ein ernster Teil über den Vorfall mit meiner Nichte in Wien und die Reaktionen darauf. Eine Folge zwischen Overdrive und Entschleunigung.
Selbstoptimierung: Wann bin ich optimiert genug?
2026/03/17
Ich habe mich mein halbes Leben lang optimiert. Selbsthilfebücher, Mindset, Morgenroutinen, Kommunikationstipps; ich wollte immer die beste Version von mir selbst werden. Jetzt bin ich 33 und frage mich plötzlich: Was, wenn wir eigentlich gar nicht so viel reparieren müssen? Was, wenn die meisten von uns schon ziemlich okay sind, so wie wir sind? In dieser Folge spreche ich über meine sehr lange Beziehung zur Selbstoptimierung: über die ersten Ratgeberbücher, die ich als Teenager heimlich auf Amazon bestellt habe, über Dating-Regeln aus den 80ern und darüber, warum ich der Selbsthilfeindustrie mittlerweile mit deutlich mehr Skepsis begegne.Verbessern wir unser Leben oder versuchen wir eigentlich nur ständig, jemand anderes zu werden? Die in der Folge erwähnten Bücher: How to Win Friends and Influence People - Dale Carnegie How to Talk to Anyone - Leil Lowndes Not Your Mother’s Rules - Ellen Fein & Sherrie Schneider Loving What Is - Byron Katie You Can Heal Your Life - Louise Hay
Warum sind manche Menschen so unhöflich?
2026/03/10
Ich melde mich diese Woche aus meinem alten Schlafzimmer im Buchinger-Ferienhaus in der Steiermark; ein Ort, an dem ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Ich erzähle, warum ich mir vorgenommen habe, öfter hierher zu kommen, weshalb ich momentan so viel Rad fahre und was passiert, wenn man plötzlich erfährt, dass man eigentlich viel mehr essen könnte, als man immer gedacht hat. Außerdem geht es um einen Kabarettabend mit leicht irritierendem Publikum und die Frage, wie man sich von der Negativität anderer Menschen möglichst wenig ruinieren lässt. Eine etwas chaotische, aber entspannte Folge.
Mental Health: Wie ich Hilfe angenommen habe
2026/03/03
Hass im Netz: Warum mehr Reichweite automatisch mehr Gegenwind bedeutet. Weshalb Menschen sich bemüßigt fühlen, meine Lebensentscheidungen zu kommentieren und warum ich gelernt habe, manches davon nicht mehr persönlich zu nehmen. Und ich erzähle, was im letzten Herbst passiert ist. Warum plötzlich Dinge, die früher selbstverständlich waren, sich bedrohlich angefühlt haben. Wie ich gemerkt habe, dass etwas nicht stimmt. Und weshalb ich mich entschieden habe, wieder medikamentöse Unterstützung anzunehmen.
Pures Überleben: Dieser Urlaub ging komplett schief
2026/02/24
Vom luxuriösen Urlaub direkt ins absolute Schneechaos: vier Nächte „pures Leben“ mit Pool, Speedo und Frühstücksfee, bis Stromausfall und akuter Kaffeemangel alles auf den Kopf stellen. Ich frage mich: Wann ist es Abenteuer und wann einfach nur Zeit, nach Graz ins Hotel zu flüchten? Außerdem: ein nostalgischer Facebook-Ordner führte mich zur schockierenden Erkenntnis, dass ich mit einem „Zuschauer“ Jahre später ein sehr viel intimeres Treffen hatte, ohne dass dieser je erwähnte, dass er mich kennt. Warum ich finde, dass man Celebrities beim S*x (und vielleicht auch an der Billa-Feinkost) einfach wie normale Menschen behandeln sollte. Eine klassische Buchingers Tagebuch-Folge: chaotisch, persönlich und ein bisschen spicy.
Ist Liebe genug, oder brauchen wir mehr?
2026/02/17
Ist Liebe genug? Reicht eine Beziehung, um ein erfülltes Leben zu führen? Oder machen wir es uns zu einfach, wenn wir glauben, dass das „Wir“ automatisch das „Ich“ ersetzt? In dieser Folge spreche ich über Valentinstag zwischen Rom-Com-Klischee und echter Zuneigung. Warum ich alleine verreise. Und weshalb ich es wichtig finde, eigene Freundschaften, eigene Projekte und eine eigene Identität zu behalten. Eine sehr persönliche Folge über Unabhängigkeit, Nähe und die Frage, ob Liebe allein wirklich genug ist.
Warum wollen plötzlich alle analog leben?
2026/02/10
Notizbücher statt Apps, Digicams statt iPhones, Offline-Momente als Gegenentwurf zum Dauer-Online-Sein. Ausgelöst durch Artikel und viele TikToks, die behaupten: 2026 wird das Jahr des Analogen. Ich frage mich: Warum fühlt sich dieser Trend gerade so richtig an?Ist das ein ehrlicher Wunsch nach Ruhe oder nur der nächste Lifestyle-Move, der wiederum online stattfindet? Und was heißt „analog“ überhaupt, wenn man sein Geld im Internet verdient? Ich erzähle von meiner eigenen Müdigkeit vom Digitalen, von halbherzigen Detox-Versuchen, von dem Wunsch nach weniger Input und von der Ironie, darüber wieder einen Podcast zu machen.
Winterblues: So halte ich mich im Alltag bei Laune
2026/02/03
Fühlt sich gerade alles ein bisschen grau an? Zu wenig Energie, zu wenig Lust, zu viel Alltag? Same.Nach einem überraschend deprimierenden Brunch, ein paar sehr ehrlichen Gesprächen und einer spontanen Reise nach London habe ich gemerkt: Mit mir ist nichts „falsch“, ich habe mein Leben nur kurz aus der falschen Perspektive betrachtet. Ich erzähle, was London mir über Aktivität, Alltag und Lebenslust beigebracht hat und teile konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie ich versuche, mein Leben wieder aktiver zu gestalten: kleine Routinen brechen, neue Wege gehen und die eigene Stadt mit Touristenaugen sehen. Am Ende will ich von euch wissen: Was hält euch bei Laune, wenn alles zäh ist? Ich bin bereit, mein Gute-Laune-Protokoll zu erweitern.
Was sagt Kleidung über uns aus?
2026/01/27
In dieser Folge geht's um Mode. Nicht als Trend, sondern als Ausdruck, Erinnerung und Rüstung. Ich erzähle von weiten Hosen, Skinny-Jeans-Traumata, meinem Teenager-Ich im Burgenland, Shopping zwischen Männer- und Frauenabteilung und warum Kleidung für mich oft mehr ist als nur Stoff. Eine Folge über Phasen, Identität, Trends, Secondhand, Stilfindung und darüber, warum selbst „Mode ist mir wurscht“ eigentlich schon ein Statement ist.
Gedanken nach einer schlaflosen Nacht
2026/01/20
Heute bin ich kein Sonnenschein. Kein „alles ist super“. Ich habe schlecht geschlafen, bin um 2:30 Uhr hellwach gewesen und entsprechend schlecht drauf. Ihr müsst da jetzt mit mir durch. Ich erzähle von einer chaotischen Reise nach Basel mit zwölf Stunden Anreise wegen Eisregen. Außerdem: warum der DACH-Raum keinen Sinn ergibt, warum Leute bitte aufhören sollen, in der Öffentlichkeit laut zu telefonieren, und wieso HBO Max mich gleichzeitig nervt und begeistert. Eine Folge aus dem Schlafmangel heraus, leicht grantig, aber ehrlich. Und ja: ein bisschen lustig ist es trotzdem geworden.
Alkohol: Ist es jetzt cool, nichts zu trinken?
2026/01/13
Alkohol war lange etwas Selbstverständliches: beim Fortgehen, beim Feiern, zum Abschalten. In dieser Folge geht es darum, warum dieses Selbstverständnis gerade bröckelt. Immer mehr Menschen trinken weniger oder gar nicht mehr, ohne daraus ein großes Thema zu machen, und plötzlich wirkt Nicht-Trinken nicht mehr seltsam, sondern cool. Ich spreche darüber, wie sich mein Blick auf Alkohol verändert hat, warum Genuss und Gewohnheit oft schwer zu trennen sind und weshalb der Verzicht heute anders wahrgenommen wird als noch vor ein paar Jahren. Es geht um Phasen, ums Aufhören, ums Wiederanfangen und um die Frage, was Alkohol eigentlich ersetzt, wenn er wegfällt. Eine Folge darüber, wie sich unser Umgang mit dem Trinken gerade leise, aber spürbar verändert.

Podcast-Bewertungen

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5 von 5
11 Bewertungen
★★★★★
anna5900 2019/07/21
Loveeeeee
Der Podcast erheitert mir jedes Mal den Alltag. Da ich momentan in den USA lebe, ist der Podcast für mich wie ein Stückchen Zuhause, das ich mir anhör...
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