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PolitikWissen

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Dieser Podcast hat
25 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Thomas Walli
Explizit
Nein
Erstellt am
2019/05/29
Neueste Episode
2022/04/08
Durchschnittsdauer
43 min.
Veröffentlichungsintervall
66 Tage

Beschreibung

PolitikWissen ist der Podcast des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Unsere Themen handeln von Politik, Macht, Krieg und Frieden. Unsere Gesprächspartnerinnen und -partner blicken dabei hinter die Kulissen und geben Auskunft über spannende Fragen der aktuellen Politikforschung. Alltägliches politisches Geschehen wird zum Anlass genommen, um über grundlegende Fragen des Politischen und der Gesellschaft nachzudenken. Gleichzeitig geht es immer auch um die Personen selbst, die am Institut tätig sind. ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

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Diplomatie im Gepäck - 12 Lektionen aus 42 Jahren
2022/04/08
Leigh Turner spricht über den Beruf des Diplomaten, der ihn in 42 Jahren von Wien, Moskau, Kiew, Berlin, Hong Kong, Vladivostok, Miami, Buenos Aires, Bejing, Istanbul bis nach Las Vegas geführt hat und von seiner zweiten Karriere als Schriftsteller. Dabei erklärt er, wie seine Arbeit als Diplomat sein Schreiben beeinflusst hat und was einen guten Diplomaten ausmacht. Leigh Turner, ehemaliger Botschafter in der Ukraine (2008-2012) und in Österreich (2016-2021), wuchs in Nigeria, Lesotho, Swaziland und Machester (UK) auf. Er studierte an der University of Cambridge. Turner ist Autor mehrerer Fiction-Bücher. Aufnahme vom 29.03.2022 aus der Universität Innsbruck. Veröffentlicht am 08.04.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/turner-diplomatie.html Bild: Gabriele Moser ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Der Krieg in der Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur
2022/03/14
Der 24. Februar 2022 hat Europa verändert. Putin hat die Ukraine in den Krieg gestürzt und die nuklearen Streitkräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Die russische Invasion der Ukraine hat dem Westen vor Augen geführt, wie fragil die europäische Sicherheitsarchitektur ist. Gleichzeitig hat die westliche Staatengemeinschaft Einigkeit gezeigt und weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt, die auch die russische Bevölkerung hart treffen. Wie war es möglich, dass über dreißig Jahre nach Ende des Kalten Krieges Europa zu einem Kriegsschauplatz wird? War der Westen naiv? Hat man Putins Entschlossenheit unterschätzt? In dieser Podiumsdiskussion beleuchten wir einerseits den Krieg in der Ukraine, dessen Ursachen und sicherheits-, energie- und nuklearpolitischen Folgen. Andererseits fragen wir, wie lange Putin innenpolitisch noch Rückhalt hat und wie Russlands Bevölkerung die neue Situation bewertet. Es diskutieren: Univ.-Prof. Dr. Gerhard Mangott, Experte für Internationale Beziehungen und Sicherheit im postsowjetischen Raum, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Assoz. Prof. Dr. Martin Senn, Experte für Internationale Beziehungen, internationale Ordnungen und die (Nicht)verbreitung von Nuklearwaffen, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Univ-Prof. Dr. Kristina Stoeckl, Expertin für Russische Orthodoxie und Religion und Politik in Russland, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck. Moderation: Dr. Julia Mourão Permoser, Expertin für Migration und liberale Demokratien, Institut für Politikwissenschaft, Universität Innsbruck. Aufnahme vom 09.03.2022. Veröffentlicht am 14.03.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/mourao-permoser-ukraine.html Bild: Gerd Altmann auf Pixabay ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Grenzen - brauchen wir sie überhaupt?
2022/01/18
Fabian Sommavilla ist Redakteur bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard. Der Politikwissenschaftler, der u.a. an der Universität Innsbruck studiert hat, hat mit "55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn" 2021 sein erstes Buch veröffentlicht. Darin dreht sich alles um lustige und ernste Grenzgeschichten: "Grenzen sind eine freiwillige Entscheidung, die wir als Menschheit getroffen haben", sagt er. Im Gespräch mit Thomas Walli erklärt Fabian Sommavilla, warum eine Pappel an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hätte, wie ein US-Farmer seine Tochter im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Sudan zu einer Disney-Prinzessin machen wollte und warum die Tiroler Gemeinde Jungholz eine der Hauptumschlageplätze für pornographische Magazine in Österreich gewesen ist. Aufnahme vom 12.01.2022. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/sommavilla-grenzen.html Bild: Franz Preschern / Meine Sicht der Dinge ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Der Atomwaffenverbotsvertrag. Wie er zustande kam und warum er wichtig ist
2021/11/18
Der Atomwaffenverbotsvertrag ist ein Meilenstein der Abrüstungsbewegung. Der österreichische Botschafter Alexander Kmentt ist weithin als einer der wichtigsten Architekten dieser Initiative bekannt und war am Zustandekommen des Vertrags maßgeblich beteiligt. Im Vortrag zeichnet er die Geschichte des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen ("Atomwaffenverbotsvertrag") nach und bewertet die Auswirkungen dieser bisher größten Herausforderung für die Legitimität der nuklearen Ordnung. Alexander Kmentt Botschafter Alexander Kmentt ist Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium. Sein neues Buch ist das Ergebnis eines Sabbaticals vom österreichischen Außenministerium und eines Senior Research Fellowship am King's College London in den Jahren 2019/20. In seiner diplomatischen Laufbahn hat sich Botschafter Alexander Kmentt intensiv mit Abrüstungs- und Nichtverbreitungsfragen befasst, unter anderem als stellvertretender Ständiger Vertreter Österreichs bei der Genfer Abrüstungskonferenz und als Sonderassistent des Exekutivsekretärs in der Vorbereitenden Kommission der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen sowie von 2011-16 als Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium; eine Position, die er 2021 wieder einnimmt. Von 2016-19 diente Kmentt als Botschafter und Ständiger Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der EU. Aufnahme aus dem Hörsaal 2 der Sowi, Universität Innsbruck, vom 15.11.2021. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html Bild: Im Büro der Vereinten Nationen in Genf erörtern die Regierungen im Mai 2016 rechtliche Maßnahmen zur Erreichung und Aufrechterhaltung einer atomwaffenfreien Welt. (Credit: ICAN-Australia, https://en.wikipedia.org/wiki/File:UN_working_group_on_nuclear_disarmament,_May_2016.jpg) ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Demokratie in der Krise? Corona. Freiheit. Solidarität.
2021/07/06
Die Corona-Pandemie hat die Welt verändert. Ausgangssperren wurden verhängt, Grenzzäune wieder hochgefahren. Einseitiges Vorgehen und Egoismus dominierten die Außenpolitik der europäischen Staaten. Innerstaatlich kam es zu einer Machtverschiebung zugunsten der Regierungen - und weg von den Parlamenten. Dieses neue Regieren durch Maßnahmen hat jedoch auch zahlreiche Gegenbewegungen heraufbeschworen: Verschwörungstheorien, Mythen und Wut dominierten und dominieren scheinbar den öffentlichen Diskurs. Hat die Demokratie Schaden genommen? Hat die Politik im Umgang mit dem Virus versagt? Sind wir endgültig im "postfaktischen Zeitalter" angekommen? Oder hat uns die Pandemie vielmehr gezeigt, wie anpassungsfähig die Demokratie sein kann? In dieser Podiumsdiskussion beleuchteten wir diese Fragen aus politikwissenschaftlicher, philosophischer und historischer Sicht. Es diskutierten: Andreas Maurer (Universitätsprofessor für Politikwissenschaft, Inhaber eines Jean Monnet Chair am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und Experte für Europäische Politik) Claus Oberhauser (Professor am Institut für fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Tirol und Experte für Verschwörungstheorien und Politische Bildung) Anne Siegetsleitner (Universitätsprofessorin für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Innsbruck und Expertin für Rechtsphilosophie und Politische Philosophie) Moderation: Lore Hayek (Assistenzprofessorin im Bereich Österreichisches Politisches System und Politische Bildung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und Expertin für Politische Kommunikation) Aufnahme aus dem historischen Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck vom 23.06.2021. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/hayek-corona.html Foto: Kajetan Sumila auf Unsplash ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
China - die neue autoritäre Supermacht?
2021/05/28
Welche langfristige Strategie verfolgt China? "China möchte mit riesigen Infrastrukturprogrammen wie die neue Seidenstraße seinen Einfluss auf die ganze Welt ausdehnen. China will seine politische, wirtschaftliche und militärische Macht ausbauen", meint Saskia Hieber, Dozentin für Internationale Politik mit Schwerpunkt Asien-Pazifik an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und Lehrbeauftragte für Internationale Politik - Ostasien an der Universität Regensburg. Der Westen - sowohl die EU als auch die NATO - müsse ihr zufolge den Dialog mit der Volksrepublik immer offenhalten. Dabei ist nicht nur die Politik gemeint. Auch die Gesellschaft, allen voran die Wissenschaft, solle wieder verstärkt den Kontakt und die Kommunikation mit China suchen. Das Gespräch wurde am 17.05.2021 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/hieber-china.html ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Was machen unsere Doktorandinnen und Doktoranden eigentlich?
2021/04/27
Trix van Mierlo ist Doktorandin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit sozialen Bewegungen und Protestkulturen, vor allem in einzelnen Regionen in Brasilien, Mexiko und auf den Philippinen. Feldforschung in diesen Ländern ist für sie zentral. Ihre Aufenthalte in Mexiko und Brasilien wurden durch ein Marietta Blau-Stipendium des OeAD unterstützt. Philipp Umek, ebenfalls Doktorand am Institut für Politikwissenschaft, forscht zu Gemeinderats- und Bürdermeister*innenwahlen in Österreich. Dabei interessiert er sich vor allem für die Wahlbeteiligung. Begleitend dazu baut er eine Datenbank auf, in der er alle verfügbaren Daten zu Gemeinderats- und Bürgermeister*innenwahlen abspeichert. Der Aufbau dieser Datenbank wird derzeit von der Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF, ehemals Tiroler Wissenschaftsfonds) finanziell gefördert. Beide sind sich einig: Beim Einwerben von Forschungsförderungen hilft es, erstens das passendste Förderprogramm zu finden, zweitens einen regelmäßigen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu haben und drittens auch mal Pausen und Ruhephasen einzulegen. Moderiert wird die Folge von Sarah Dingler, Assistenzprofessorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Das Gespräch wurde am 21. April 2021 aufgezeichnet. ----- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Wissen2Go 3: Politische Bildung an der Uni Innsbruck
2021/02/10
Warum ist Politische Bildung gerade jetzt so wichtig? "Gerade in Zeiten von alternativen Fakten, aufkeimenden Extremismen und antidemokratischen Strömungen ist es umso wichtiger, unseren Jugendlichen eine fundierte Medien- und Politikkompetenz weiterzugeben", meint Hayek. Politische Bildung und die damit zusammenhängende Medienbildung können helfen, sich in der heutigen Informationsflut zurecht zu finden. Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck hat Politische Bildung eine lange Tradition: "Wir betreiben Politische Bildung in der universitären Lehre, in der Fachdidaktikausbildung für zukünftige Lehrer*innen; wir nehmen an Schulprojekten teil wie zum Beispiel an der Demokratielandschaft des Tiroler Landtages, und wir forschen natürlich auch zu Politischer Bildung und publizieren in wissenschaftlichen Journals." Diese Bemühungen sollen nun verstärkt werden, denn: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe einer Kooperation mit dem Tiroler Landtag eine neue Doktorand*innenstelle im Bereich Politische Bildung besetzen können." ----- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science. This work by the Department of Political Science is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Die USA - Renaissance oder Untergang der Demokratie?
2021/01/29
Darüber haben wir mit Paul Schuierer-Aigner gesprochen. Seine Hoffnung: "Dass Joe Biden jetzt für Stabilität sorgt." Wie sieht er die Zukunft der Parteien? "Im besten Fall können die Demokraten dabei zuschauen, wie sich die Republikanische Partei spaltet und gegenseitig kaputt macht." Für Paul Schuierer-Aigner, Büroleiter der Innsbrucker Stadträtin Uschi Schwarzl und scharfsinniger Beobachter der US-Politik, liegt der internationale Fokus in den nächsten Jahren auf den Themen Stabilität, Energie- und Klimapolitik sowie internationale Beziehungen. Die Spaltung innerhalb der Gesellschaft sieht er kritisch: "Dass ein Parlament gestürmt wird von einem bewaffneten Mob, mitten in einer der Säulen der demokratischen Welt, das ist schon ein außergewöhnliches Ereignis." Dabei ist es durchaus möglich, dass die Republikanische Partei auf diesen radikalen Kurs, den sie unter Trump bisher gefahren ist, bleibt, denn: "Die republikanische Basis ist deutlich rechter als die momentanen Abgeordneten." Zugleich gewinnt auch der progressive Flügel um Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez innerhalb der Demokratischen Partei an Zuspruch. Seine Prognose für die mittelfristige Zukunft: "Es könnte sein, dass eine längere Phase demokratische Dominanz folgt auf diese Ära des republikanischen Präsidenten Trump." In Bezug auf den nach wie vor grassierenden Rassismus (Black Lives Matter) vertritt er einen Top-Down-Ansatz: "Es fängt ganz oben an, und wenn von den obersten Stellen solche Vorurteile gepflegt werden, dann setzt sich das in allen Institutionen fort." Das Gespräch wurde am 28.01.2021 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Photo by Dyana Wing So on Unsplash ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Sonderreihe Corona 8: Wissenschaft und Politik - zwei gegensätzliche Welten?
2020/07/15
In dieser Ausgabe erörtert Alexander Bogner die wechselvolle Beziehung zwischen Politik und Wissenschaft. PD Dr. Alexander Bognerbeschäftigt sich unter anderem mit Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftspolitik und der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. "Wissenschaft gilt in einer Gesellschaft immer dann als glaubwürdig, wenn sie nicht mit einem Anspruch auf Allwissen auftritt", sondern inneren Widerspruch zulasse und offen kommuniziere. Genau das habe die Wissenschaft im Zuge der Coronapandemie getan, so der Wissenschaftsforscher. Er glaubt trotzdem nicht an eine Technokratenregierung: "Technokratie funktioniert nur bei weitgehendem Wertekonsens, weil es dann in der Politik nicht mehr um die Zwecke geht, sondern 'nur' um die Mittel." Einen derartigen Wertekonsens konnten wir in Österreich nur im Laufe des März 2020, am Beginn der Pandemie, feststellen. Das Gespräch wurde am 15.07.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: BKA/Andy Wenzel ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Sonderreihe Corona 7: Verschwörungstheorien - wie gefährlich sind sie wirklich?
2020/06/30
In dieser Ausgabe erklärt er, was Verschwörungstheorien genau sind, welche Auswirkungen sie auf Gesellschaften haben können und was man dagegen tun kann. Prof. Claus Oberhauser beschäftigt sich unter anderem mit Verschwörungstheorien in der Geschichte und heute. Im Interview mit Thomas Walli erklärt er, dass sich in Zeiten von Corona mehrere verschwörungstheoretische Diskurse verbinden: etwa die Angst vor Überwachung, die Angst vor einer "New World Order", Verschwörungstheorien zu Impfen sowie zur Migration. Als Historiker ist er sich bewusst: "Verschwörungstheorien gehören zur Menschheitsgeschichte dazu." Dass der Vorwurf, eine Meinung sei eine Verschwörungstheorie, in Diskussionen auch als Totschlagargument verwendet wird, ist laut Oberhauser ein Problem: Es gebe durchaus wünschenswerte Meinungen, die vorherrschende Theorien hinterfragen. Verschwörungstheorien hingegen kommen mit einem abgeschlossenen Weltbild einher und suchen immer nach einem Sündenbock, der für die derzeitige Lage schuld sei. Das Gespräch wurde am 26.06.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).
Sonderreihe Corona 6: Afrika - droht eine humanitäre Katastrophe?
2020/04/21
Mit ihm haben wir über die derzeitige Lage im Globalen Süden gesprochen. "Je schlechter das Gesundheitssystem, desto repressiver die Reaktion", so bringt Prof. Klaus Schlichte die bisherigen weltweiten Corona-Maßnahmen auf den Punkt. Und weiter: "Die einschränkende, repressive Politik ist derzeit in den meisten Staaten des Globalen Südens die dominante." Die Staaten Afrikas hätten zwar schon organisatorische Erfahrung mit der Bekämpfung von Seuchen, allerdings würden vielerorts vor allem die Ressourcen fehlen. Weitere wirtschaftliche Probleme sind laut Schlichte vor allem der ausfallende Tourismus und - was ökonomisch viel wichtiger ist - die ausbleibenden Labor Remittances, also Rücküberweisungen von afrikanischen Migrantinnen und Migranten im Globalen Norden: "Mit dem Einbruch der Labor Remittances bricht auch die wichtigste Devisenquelle afrikanischer Ökonomien ein." Das Gespräch wurde am 20.04.2020 als Onlinetelefonat durchgeführt und aufgezeichnet. Bild: Pixabay.com/Institut für Politikwissenschaft. ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

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