1477466709
Alles klar, Amerika?

Werben im Podcast: Alles klar, Amerika?

Bewertung
★★★★★
5
von
10 Bewertungen
Dieser Podcast hat
256 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Tamedia
Explizit
Nein
Erstellt am
2019/08/22
Neueste Episode
2026/04/22
Durchschnittsdauer
35 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.

Freischalten Alles klar, Amerika? Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Alles klar, Amerika? Podcast ansehen


«Tax the Rich»: Mamdani gibt Gegensteuer zu Trump
2026/04/22
Anfang Mai ist es wieder so weit: In New York steigt die Met-Gala. Die Schönen, Reichen und Superreichen stolzieren dann über den roten Teppich. Derweil rühmt Trump am kürzlichen Tax-Day sein Gesetz, denn es helfe nicht in erster Linie der Wallstreet, sondern der «Mainstreet», also den Gewerblern und kleinen Leuten. Nur: Die gestiegenen Benzinpreise, sowie die Inflation fressen diese kleine Entlastung oft wieder weg. Trumps Steuerpolitik wirkt der neue Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, entgegen. Er möchte Milliardäre stärker besteuern. Vor allem jene, die in New York ein Apartment haben, das mehr als 5 Millionen Dollar kostet, das sie aber kaum bewohnen. Mamdani spricht von einer Pied-à-terre-Steuer. Er möchte die neuen Einnahmen für Kitas, saubere Strassen und mehr Sicherheit in den Quartieren ausgeben. Ist der Plan von Bürgermeister Mamdani ein New Yorker Phänomen? Oder gibt es ähnliche Bestrebungen auch andernorts in den USA? Ist es tatsächlich so, dass Trumps Steuersenkungen nur Steuersenkungen für die Reichen sind? Wie reagieren die Milliardäre auf die Kritik von Mamdani und Co.? Und wie schlagen sich die weniger privilegierten Amerikanerinnen und Amerikaner durch angesichts der steigenden Preise? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Ist Trump noch ganz bei Trost?
2026/04/15
Erst drohte er dem Iran mit der Vernichtung seiner Zivilisation, dann veröffentlichte er ein Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, und ausserdem legte er sich mit dem amerikanischen Papst an. Donald Trumps Kommunikation wird immer radikaler und vor allem seltsamer. Der stockende Verlauf des Irankriegs wie auch die Wahlniederlage seines politischen Freundes Viktor Orbán in Ungarn scheinen diese Tendenz noch zu verstärken. Inzwischen wenden sich in den USA auch treue Anhängerinnen und Anhänger, die ihm vor eineinhalb Jahren noch geholfen haben, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, von Trump ab. Unterdessen kursiert die Idee, den 25. Zusatz zur amerikanischen Verfassung, anzuwenden. Eine 17-köpfige Kommission soll den Gesundheitszustand und die geistige Leistungsfähigkeit des Präsidenten untersuchen.  Wie hat das Weisse Haus auf den Vorwurf reagiert, der Präsident sei nicht mehr vollständig zurechnungsfähig? Kontrolliert eigentlich niemand, was Donald Trump veröffentlicht? Und steht seine Präsidentschaft allenfalls an einem Wendepunkt?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Was taugt die Waffenruhe im Iran?
2026/04/08
Fünfeinhalb Wochen dauert der Krieg im Iran nun an. Die Folgen dieses Kriegs betreffen längst nicht mehr nur den Iran, Israel und die USA: Zuletzt wurde das Öl knapper, das Benzin teurer – und der Ton immer schärfer. In der Nacht auf Mittwoch lief ein von den USA gesetztes Ultimatum ab: Mache der Iran nicht bis um 2 Uhr nachts (Schweizer Zeit) die Strasse von Hormuz frei, werde er das Land dem Erdboden gleichmachen, kündigte Trump an. «Eine ganze Zivilisation wird untergehen.» Kurz vor Ablauf der Frist kam es doch noch zum Deal: Für zwei Wochen sollen gegenseitig die Waffen ruhen, und die Strasse von Hormuz soll geöffnet werden. Wie stabil ist dieser Waffenstillstand? Wie kam er zustande? Und ist das ein Schritt in Richtung eines Kriegsendes? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuellen Entwicklungen im Iran ein und erklärt in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?», wer von dieser Waffenruhe profitiert und welche Fragen noch offen sind. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Charlotte Walser's Kommentar: «Nichts passiert? Die Drohung war schlimm genug!» Ein Tag wie eine tickende Zeitbombe Die Strasse von Hormuz soll nur gegen Millionen­zahlungen geöffnet werden Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
CPAC-Konferenz: die Magas versuchen, die Reihen zu schliessen
2026/04/01
Es ist keine Erfindung von Donald Trump, obwohl es den Anschein macht: Die Conservative Political Action Conference (CPAC) wurde 1974 von Anhängern des späteren US-Präsidenten Ronald Reagan gegründet. Es ist die jährliche Konferenz, bei der sich konservative Exponenten der USA und ihre Anhängerinnen und Anhänger treffen. Heute ist das vor allem die «Make America Great Again»-Bewegung, kurz Maga. Dieses Jahr traf sich Trumps Basis, die Magas, im Städtchen Grapevine bei Dallas, Texas. Unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser war da und beobachtete, wie praktisch alle Redner auf der Konferenzbühne die Einheit der Maga-Bewegung beschworen. Tatsächlich sind Risse sichtbar geworden angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten und an den Tankstellen. Auch Trumps Krieg gegen den Iran findet nicht nur Zustimmung, selbst bei seinen treuesten Fans nicht. Was haben die Trump-Anhänger zum Krieg gesagt? Gelang es den zahlreichen Rednern wie Steve Bannon, die Reihen in der Maga-Bewegung zu schliessen? Was für Verschwörungstheorien – neben den bekannten zu Covid etc. – wurden herumgeboten? Und wie konnte man als Vertreterin eines sogenannten Mainstreammediums aus Europa auf der CPAC-Konferenz arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser, die inzwischen aus Grapevine, Texas, nach Washington D.C. zurückgekehrt ist. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Die Reportage von Charlotte Walser zum Nachlesen. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Angebliche Verhandlungen: Ist das der Anfang vom Ende des Irankriegs?
2026/03/25
Wenn die USA Krieg führen, schlägt auch die Stunde der Ex-Generäle. James Mattis, hochdekorierter US-Marine und Verteidigungsminister in der ersten Regierung Trump, fragt sich, was für ein Ziel der Präsident verfolge. Alles sei undurchsichtig, ausserdem rechne er nicht damit, dass das Regime im Iran einfach verschwinde, sagt Mattis. Allerdings sei der Kriegsverlauf unvorhersehbar, das liege in der Natur eines Kriegs. Um ihn zu beenden, brauche Donald Trump jedoch früher oder später die Alliierten, ist General Mattis überzeugt. Keith Kellog dagegen, ehemaliger General der US-Army und kommissarischer Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten während dessen erster Amtszeit, rühmt Trump für seine Entscheidung, den Iran anzugreifen. Nun müssten die Bodentruppen die Sache zu Ende bringen. Kellog denkt vor allem an den Einsatz von Marines und der 82. Luftlandedivision, die er einst selbst kommandierte. Er empfiehlt, die Insel Kharg mit dem grössten Ölterminal des Iran sowie die Strasse von Hormuz zu besetzen. Damit würden die weltwirtschaftlichen Turbulenzen beendet und die iranische Wirtschaft abgewürgt. Wie geht es weiter im Iran, wird nun verhandelt oder nicht? Wie wirken sich der Irankrieg und der steigende Ölpreis auf die US-Innenpolitik aus? Und was hat es auf sich mit den mutmasslichen Insidergeschäften angesichts der Turbulenzen an der Börse? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Nächster Halt Kuba?
2026/03/18
Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als sechzig Jahren in Kraft und hat zu einer permanenten Wirtschaftskrise geführt. Insbesondere seit Beginn von Präsident Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft. Donald Trump hat am Montag eine mögliche «Übernahme» Kubas angesprochen. Er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen», sagte Trump. Er bezeichnete das Land, das unter massiven Stromausfällen leidet, als «sehr geschwächte Nation». «Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will», sagte der Präsident weiter. Nach den Angriffen auf Venezuela und den Iran scheint Trump nun also Kuba ins Visier zu nehmen. Offenbar finden Gespräche zwischen US-Aussenminister Marco Rubio, Sohn von Exil-Kubanern, und dem Regime in Havanna statt. Eine «freundliche» oder sonst halt eine «unfreundliche Übernahme» Kubas sei möglich, das hänge von der Führung in Havanna ab, sagte der US-Präsident. Der kubanische Präsident reagierte mit einer Warnung Richtung Washington: «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Miguel Díaz-Canel, wie Agenturen berichten. Ist Kuba eine leichte Beute für Trump? Welche Rolle spielt US-Aussenminister Marco Rubio? Und wie war das damals, als die Karibikinsel 150 Kilometer vor Florida zum Erzfeind der Regierung Kennedy wurde? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lebt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Krieg im Iran: Schickt Trump jetzt Bodentruppen?
2026/03/11
Bislang haben die USA im Krieg gegen den Iran wenige Verluste zu beklagen, weil sie den Krieg aus der Luft führen. Das könnte sich ändern, wenn sie die nach wie vor variierenden Kriegsziele erreichen möchten. Dies betonte der demokratische Senator Richard Blumenthal nach einem geschlossenen Briefing im Kongress gegenüber US-Medien. «Am meisten beunruhigt mich die Gefahr für das Leben amerikanischer Soldaten, die durch einen möglichen Einsatz unserer Söhne und Töchter im Iran entstehen könnte», sagte Blumenthal, der den Bundesstaat Connecticut vertritt. Angeblich sollen allenfalls Spezialkräfte das hochangereicherte iranische Uran sicherstellen sowie die Insel Kharg erobern, über die der Iran den Ölexport abwickelt. Welches Risiko ginge Donald Trump ein, wenn er Bodentruppen entsenden würde? Wie stellen eigentlich die amerikanischen Medien diesen Krieg dar? Und was meint Trump, wenn er sagt, der Krieg gehe «sehr bald» zu Ende? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum dazugehörigen Artikel und dem Bild von Trump mit Mütze Mehr zum Thema Strasse von Hormuz wird zum entscheidenden Kampfplatz Krieg in Nahost, der Ölpreis steigt – und schon klingelt Putins Telefon Am Persischen Golf droht die nächste Eskalations­stufe – der Krieg ums Wasser Keine Tanker, kein Öl: So kollabierte der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus   Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wie und wo soll Trumps Iran-Krieg enden?
2026/03/04
Der Krieg gegen den Iran ist bald eine Woche in Gang und hat sich auf die Region ausgeweitet. Ein Abwehrsystem der Nato fing am Mittwochnachmittag ein Geschoss ab, das im Iran abgefeuert worden war. Dies teilte das Verteidigungsministerium des türkischen Nato-Partners mit. Zuvor hatte der Iran mit Gegenangriffen auf die Golfstaaten reagiert, eine iranische Drohne erreichte angeblich Zypern. Diese Eskalation scheint die Regierung Trump nicht sonderlich zu beeindrucken. Der Krieg könnte vier bis fünf Wochen dauern, sagte der US-Präsident, bei Bedarf sei man aber in der Lage, ihn länger zu führen. Dafür müssten allerdings Waffen und Munition vom Fernen in den Nahen Osten verlegt werden. Unklar ist, welche Ziele die US-Regierung erreichen möchte, zumal sie sich in Widersprüche verstrickt. Der Eindruck verdichtet sich, dass die USA keine kohärente Kriegsstrategie verfolgen. Stimmt das? Oder ist gerade dieses Durcheinander die Strategie? Erreicht die transatlantische Krise einen neuen Höhepunkt, weil die europäischen Nato-Partner zögern, die Amerikaner zu unterstützen? Und wie könnte sich der Ausgang des Kriegs auf die Zwischenwahlen in acht Monaten auswirken?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr zum Krieg im Iran: Die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsticker Europa und der Irankrieg: Sánchez sperrt die Basen, Macron winkt ab und Starmer wird brüskiert Analyse: Ein Sturz der Ayatollahs liegt in Europas Interesse Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eigenlob und Schreiduell: Trumps Rede zur Nation
2026/02/25
Donald Trump stellte mit seiner Rede zur Lage der Nation einen Rekord auf – er sprach mehr als eine Stunde und 45 Minuten. Diese Rede ist in der Regel die am besten vorbereitete und ausgefeilteste Ansprache eines Präsidenten. Tatsächlich wich Trump ungewohnt selten vom Skript ab. Ganz gezügelt hat er seine Neigung zu Abschweifungen allerdings nicht: Mit den demokratischen Abgeordneten im Saal, die sich weigerten, dem Präsidenten zu applaudieren, lieferte er sich einen Shouting-Match, wie die Amerikaner sagen, ein Schreiduell. Wie üblich rühmte sich Trump vor allem selbst. Die Wirtschaft laufe wie nie, er habe acht Kriege beendet, und eine neue Weltordnung sei etabliert. «Dies ist das Goldene Zeitalter Amerikas.» Daran ändere auch der schlechte Entscheid des Obersten Gerichts nichts, das seine bisherige Zollpolitik für illegal erklärt hatte. Was sagte Trump zu seiner Zollpolitik, und was heisst das für die Schweiz? Wie reagierte er auf die Kritik an den steigenden Lebenshaltungskosten, die sogenannte Affordability Crisis? Und was sagte Trump in Richtung Teheran angesichts des militärischen Aufmarschs im Nahen Osten?  Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter wohnt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Trumps Rede zeigt, wie stark er geschwächt ist Wer und was hinter dem «Black People Aren’t Apes!»-Schild steht Trump wütet, die Republikaner skandieren «U-S-A!» – und ein Demokrat wird abgeführt «Er hat gelogen»: Die Ex-CIA-Agentin, die gegen Donald Trump anredete Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Trump ist in einer Baisse. Was heisst das für die Zwischenwahlen?
2026/02/18
Es lief schon besser für Donald Trump. Seine Umfragewerte sind tief. Und, was ihn besonders ärgern dürfte: Viele Amerikanerinnen und Amerikaner bewerten die Amtsführung Joe Bidens rückblickend positiver als jene des amtierenden Präsidenten. Dabei ist Biden alt und krank und nicht mehr im Amt. Es geht auch nicht um ein mögliches Comeback, sondern um einen direkten Leistungsvergleich zwischen den beiden Amtszeiten. (Lesen Sie hier unsere Analyse zu Trumps Baisse.) Fast die Hälfte der Amerikaner bezeichnen Präsident Trump in einer neuen Umfrage, die für die Republikaner voller Warnsignale für die Zwischenwahlen ist, als «korrupt», «rassistisch» und «grausam». Das berichtet das US-Portal «Axios». Dieser Befund könnte eine Folge des rücksichtslosen Vorgehens der ICE-Beamten in Minneapolis sein, durch das eine Amerikanerin und ein Amerikaner getötet wurden.  Noch offen ist, ob sich die aktuelle Kritik an Trump auf die Kongresswahlen am 3. November auswirken wird. Obwohl sein Name auf keinem Stimmzettel steht, hat der US-Präsident den Wahlkampf eröffnet, indem er vor einem Sieg der Demokraten warnte. Gleichzeitig hat der Einpeitscher der Maga-Bewegung und frühere Trump-Berater Steve Bannon angekündigt, dass bei den Midterms ICE-Beamte vor den Wahllokalen aufmarschieren werden, um Unbefugte an der Stimmabgabe zu hindern, «damit uns nie mehr eine Wahl gestohlen wird». Wie versucht Donald Trump aus der gegenwärtigen Baisse herauszukommen? Hat er den Epstein-Skandal überstanden, oder kommt da noch mehr raus? Und geht es im November gar um den Fortbestand der amerikanischen Demokratie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend   Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Grammys, Super Bowl, Gegenshow: Die US-Popkultur wird wieder politisch
2026/02/11
«Wir werden uns an die Namen jener erinnern, die in den Strassen ovn Minneapolis starben», singt Bruce Springsteen in seinem Protestsong, den er Ende Januar als Antwort auf die ICE-Einsätze in Minneapolis veröffentlicht hat. Eine gute Woche später wurden in Los Angeles die Grammys verliehen. Moderator Trevor Noah spottete über Trump, mehrere Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne bei ihrer Dankesrede für politische Statements. «Niemand ist illegal auf gestohlenem Land», sagt zum Beispiel Billy Eilish. In der Nacht auf Montag folgte schliesslich die mit politischer Symbolik gespickte Superbowl-Halbzeitshow des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny. Und irgendwo dazwischen hielten Donald Trump und Rapperin Nicky Minaj Händchen und drückten ihre gegenseitige Unterstützung und Bewunderung aus. Gerade hält die Politik Einzug auf den grossen Bühnen der US-Popkultur. Was bedeutet das? Welche Wirkung hat die Popmusik (haben die Popmusikerinnen und -musiker) noch? Und ist das der Anfang von etwas Grösserem? Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin an der University of Alabama at Birmingham, hostet jedes Jahr eine kleine Superbowl-Party bei sich zu Hause. Jetzt spricht sie darüber, was die Halbzeitshow von Bad Bunny über den aktuellen Zustand der US-Politik aussagt – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Host: Noah Fend Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die neuen Epstein-Akten: Was steht drin? Und was nicht?
2026/02/04
Der Aktenberg zu Jeffrey Epstein, den das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlicht hat, ist gigantisch. Er umfasst über 3,5 Millionen Seiten Dokumente, 2000 Videos und 180’000 Bilder. Seit Freitag sind sie öffentlich zugänglich, aufgeschaltet auf der Website des Justizministeriums. Der ehemalige Prinz Andrew, Ex-Präsident Bill Clinton, Elon Musk, Steve Bannon, Donald Trump – und sogar die Schweizer SVP tauchen darin auf. Die einen häufiger als die andern. Während die einen wegen ihrer Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ihren Titel verlieren (Nicht-mehr-Prinz Andrew) oder sich einer strafrechtlichen Untersuchung stellen müssen ( Ex-Botschafter Peter Mandelson), haben die neuen Veröffentlichungen für US-Präsident Donald Trump vorerst keine konkreten Folgen. Er taucht in den Akten zwar über 38’000-mal auf, zum Teil auch im Zusammenhang mit schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfen. Doch dabei handelt es sich um Beschuldigungen, teils um anonyme Aussagen. Belege dafür gibt es keine. Was zeigen die neu veröffentlichten Akten wirklich? Was nicht? Welche Teile blieben bisher unveröffentlicht? Und kommt da noch mehr? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» ein und sagt, was man weiss, was offenbleibt – und wie es weitergeht. Host: Noah Fend Produzentin: Jacqueline Wechsler Artikel und Links zum Thema: Wie die Schweizer SVP in den Epstein-Files landeteInfos zu den neu veröffentlichten Akten (mit dem im Podcast erwähnten Bild von Ex-Prinz-Andrew)Kommentar: Die Opfer haben es verdient, dass Epsteins Welt endlich schonungslos ausgeleuchtet wirdJetzt doch: Bill und Hillary Clinton sagen über ihre Verbindungen zu Epstein aus Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wenn Regeln nicht mehr zählen: Driften die USA in die Autokratie?
2026/01/28
Angeblich will die Regierung Trump einen Teil der ICE-Beamten aus Minneapolis abziehen. Trotzdem kommt es weiterhin zu illegalen Übergriffen der US-Einwanderungsbehörde. Kürzlich wollten ICE-Agenten das ecuadorianische Konsulat in Minneapolis ohne Genehmigung betreten. Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video des Vorfalls zeigt den Vorfall. Unterdessen hat Ecuadors Aussenministerin Gabriela Sommerfeld Rosero bei der US-Botschaft eine förmliche Beschwerde eingereicht. Carrie Booth Walling ist Politikwissenschaftlerin in Minneapolis. «Es fühlt sich an, als lebe man unter Besatzung», sagt sie in der neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Tina Kempin Reuter, Professorin in Birmingham, Alabama, ordnet die Aussagen ihrer Kollegin Carrie Walling ein. Die Ereignisse in Minneapolis, der gewaltsame Tod von Renée Good und Alex Pretti oder der Vorfall im ecuadorianischen Konsulat ergeben ein Bild davon, wie sich die Macht in den USA neu organisiert. Regeln zählten immer weniger, Entscheidungen würden immer stärker personalisiert, sagt sie. Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump also nicht einfach Politik gemacht – er hat die Art verändert, wie Politik gemacht wird. Sind die USA auf dem Weg in eine Autokratie? Welche Strategie verfolgt die Regierung Trump? Wie hängen Innen- und Aussenpolitik zusammen? Und zeigt der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger Wirkung? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter bei «Alles klar, Amerika?». Produktion: Jacqueline Wechsler   Mehr zum Thema Kommentar von Charlotte Walser: Die ICE-Agenten sind ausser Kontrolle Der Fall Pretti in Minneapolis Der Feldherr muss weichen: Ändert Trump jetzt seinen Kurs? Sie kämpfen mit Trillerpfeifen gegen Trumps Polizeitruppe, dann wird der nächste Tote gemeldet Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Trump am WEF: Ein heikler Moment für die transatlantische Beziehung
2026/01/21
Es ist ein heikler Moment, in dem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch nach Davos zum World Economic Forum gereist ist: der Krieg in der Ukraine, der instabile Frieden im Nahen Osten, die gewaltsam beendeten Massenproteste im Iran, der Angriff der USA auf Venezuela – und seither die Drohung Trumps, als Nächstes Grönland einnehmen zu wollen. Zuletzt hat Trump gedroht, jenen europäischen Ländern, die einer US-Übernahme Grönlands nicht zustimmen, neue Zölle auferlegen zu wollen. Die transatlantische Krise hat sich damit weiter verschärft – und die radikalen Drohungen des US-Präsidenten stellen auch die Nato grundlegend infrage. Wie hat sich Trump in Davos zu Grönland geäussert? Hat er die Krise zusätzlich verschärft? Oder einen Schritt zurück gemacht? Kann man ihm glauben, wenn er verspricht, keine Gewalt anzuwenden? Und was löst Trumps Vorgehen in den USA selbst aus? In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika» bespricht Auslandchef Christof Münger die neusten Äusserungen Trumps mit USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die Trumps Pläne mit Grönland einordnet. Produzent: Noah Fend Mehr zum Thema: Kommentar von Christof Münger: Europa hat keinen Grund aufzuatmenDas Interview mit Senatorin Lisa Murkowski: «Russland und China bekommen gerade eine gute Gelegenheit»Trump über die Schweiz: «Tough»: Trump lobt Keller-Sutter, nachdem er sie auf der Weltbühne attackiert hat Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Trump, der machttrunkene Präsident
2026/01/14
«Ich liebe es, zu gewinnen», sagte Donald Trump in einem Interview mit dem TV-Sender CBS am Dienstagabend. Was der US-Präsident weniger sportlich meinte als machtpolitisch. Seit seinem «Sieg» in Venezuela, dem gelungenen Coup in Caracas gegen den Diktator Nicolás Maduro, will er mehr solche Siege.  Unverfroren erhebt Trump Anspruch auf Grönland. Es genügt ihm nicht, die Bodenschätze der Arktisinsel nach Belieben ausbeuten und so viele US-Basen errichten zu können, wie er möchte. Der frühere Immobilienhändler Trump will Grönland besitzen, und er gebärdet sich so, als könne ihn nichts aufhalten. Das grenzt inzwischen an Hybris, an Selbstüberschätzung, was in der Politik weitreichende Folgen haben kann. In seinem Fokus steht aktuell auch der Iran. «Hilfe ist unterwegs», sagte Trump im erwähnten Interview weiter. Woraus diese Hilfe besteht, wollte er nicht ausführen, ein Militäreinsatz scheint nicht ausgeschlossen, Hauptsache, Trump kann einen weiteren Sieg verbuchen. Zu einer Kontroverse haben in den USA die Schüsse von Minneapolis geführt. Fast eine Woche nach dem Tod der 37-jährigen Renee Good bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE kommt es in Minneapolis zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und Bundesbeamten. Empörte Bewohner der Grossstadt in Minnesota buhen und pfeifen die schwer bewaffneten Einwanderungsbeamten aus, sobald diese auftauchen. Kritik äussern nur wenige Exponenten der US-Politik. Jerome Powell gehört dazu. Der Chef der Notenbank FED weist ein gegen ihn eröffnetes Verfahren des amerikanischen Justizministeriums als politisch motiviert zurück, weil er sich geweigert habe, die Zinsen zu senken. Trump hatte das vehement gefordert, um den Republikanern einen Vorteil bei den Zwischenwahlen im Herbst zu verschaffen. Wer kann Trump bremsen? Funktionieren die USA noch als Rechtsstaat? Wenn in der Schweiz ein Polizist auf offener Strasse jemanden erschiessen würde, gäbe es zuerst eine Untersuchung – bevor der Bundespräsident sagt, wer Täter und wer Opfer ist. Und was hat Trump im Iran vor? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: [email protected]   Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Alles klar, Amerika? Podcast-Bewertungen


5 von 5
10 Bewertungen
★★★★★
SoBeTiger 2021/10/19
Schweizerin in Miami Beach
Es ist unterhaltsam und lehrreich diese ganzen US- Thematiken aus Schweizer Sicht zu sehen/hören Vielen Dank -weiter so
★★★★★
Ben Brunner 2021/01/22
Informativ und unterhaltsam
Es ist wunderschön die im Vergleich zu den U.S. Medien weniger überbordenden Analysen aus der Schweiz zu hören! Beste Grüsse aus El Paso, Texas
★★★★★
MatSwiss1974 2021/01/08
Super Podcast - scharfe Analysen und auf den Punkt getroffen. Bitte beibehalten auch nach 1/20/21
Seit letztem Sommer höre ich mich Eure Sendung an; ist eine super Ergaenzung zu Chris Cuomo und Anderson Cooper. Macht weiter so, auch nach dem 20. Ja...
★★★★★
Benjamin Cueni 2020/10/30
Unterhaltsam und empfehlenswert.
Ein äusserst unterhaltsamer Podcast zu den Wahlen. Auch wenn die Thematik bereits bekannt ist, ist es sehr erfrischend eine Schweizer Perspektive zu h...
alle Bewertungen bei Apple Podcasts ansehen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Alles klar, Amerika? relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?