F.A.Z. Bücher-Podcast

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4
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Dieser Podcast hat
333 Episoden
Sprache
Explizit
Nein
Erstellt am
2019/09/19
Neueste Episode
2026/04/19
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

Die F.A.Z.-Redakteure Maria Wiesner, Fridtjof Küchemann, Kai Spanke und Paul Ingendaay stellen im Bücher-Podcast der F.A.Z. ausgewählte Neuerscheinungen und Klassiker der Literatur vor. Sie sprechen mit Schriftstellern, Übersetzern und anderen Experten des Literaturbetriebs und beschäftigen sich mit den Eigenheiten des literarischen Lebens und Lesens. Jeden Sonntag erscheint eine neue Episode. Einmal im Monat wird ein Literaturrätsel gestellt und unter den Einsendern der richtigen Lösung ein Buch verlost. Viel Spaß beim Mitmachen! Die E-Mail-Adresse für Anmerkungen, Nachfragen, Lob und Kritik: [email protected]. Der Bücher-Podcast auf Instagram: @fazbuecher. Alle Folgen können jederzeit hier angehört werden: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-buecher-podcast

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Wenn politische Kräfte das Individuum zermalmen
2026/04/19
Als der Spanische Bürgerkrieg begann, brachen Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern auf, um vor Ort für die Demokratie zu kämpfen. Unter ihnen Dichter und Intellektuelle. Paul Ingendaay erklärt, was sie antrieb.
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Wohin fliehen? Yevgeniy Breyger über„hallo niemand“
2026/04/11
2026 das Jahr des allumfänglichen Glücks? Wer es glaubt, sollte „hallo niemand“ von Yevgeniy Breyger lesen, und wer es nicht glaubt, dem sei dieser vierzehnteilige „Roadtrip in Versen“ ebenfalls ans Herz gelegt. Der 1989 in Charkiw geborene Dichter schickt einen Niemand mit brennenden Reifen von Wien nach Berlin, von dort weiter nach Hamburg, und unterwegs begegnet er allem, wovor sich zu fliehen lohnt: den Erinnerungen an den Krieg in der Ukraine wie der wachsenden Gleichgültigkeit ihm gegenüber hierzulande, Raststätten und der Rastlosigkeit, der Politik und den Politikern. Schließlich liefert er sich – „Auge um Auge“ – mit Alice Weidel einen Wahlkampf ums Bundeskanzleramt. Am 17. Februar war Yevgeniy Breyger mit „hallo niemand“ bei den Frankfurter Premieren in der Historischen Villa Metzler zu Gast. Es moderierte Andreas Platthaus. Das Programm der Frankfurter Premieren: https://www.frankfurter-premieren.de/veranstaltungen „Die Welt ist ein Bärchenwort“: Tobias Lehmkuhl rezensiert „hallo niemand“ von Yevgeniy Breyger: http://www.faz.net/110835272 Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/16399058 Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Endlose Faszination: Andreas Nohl über Edgar Allan Poe, den Magier des Grauens
2026/04/04
In rund zehnjähriger Arbeit hat der Übersetzer und Schriftsteller Andreas Nohl einen Edgar Allan Poe für das 21. Jahrhundert geschaffen. Ein Gespräch über Poe, den Erfinder der Detektivgeschichte und eine Schlüsselfigur der literarischen Moderne. Es ist geschafft. In zehnjähriger Arbeit hat der Übersetzer Andreas Nohl eine grandiose Neuübersetzung des Werks von Edgar Allan Poe geschaffen, die vor kurzen mit dem fünften Band abgeschlossen wurde. Und so merkwürdig es klingt: Poe ist immer aufs Neue zu lesen und auch wiederzuentdecken, denn unter dem Label des Grusel-Autors und literarischen Vertreters des Dunklen und Morbiden bleiben seine spezifischen literarischen Qualitäten oft verborgen. So bekannt er uns vorkommt, so unbekannt und überraschend kann er in seinen wiedergelesenen Texten sein, zumal, wenn sie in einem neuen, ebenso eleganten wie fransenfreien Sprachgewand daherkommen. Das Besondere: Die deutsche Ausgabe von dtv bildet den Aufbau der französischen Edition nach, die ab 1856 in der Übersetzung und Kommentierung von Charles Baudelaire in fünf Bänden in Paris erschien. Die geradezu missionarische Arbeit des französischen Dichters für den von ihm verehrten Poe ist eines der herausragenden Beispiele für Hingabe und Solidarität unter Schriftstellern. Erst Baudelaires rastloses Werben für den früh verstorbenen Amerikaner, den er nie pesönlich kennengelernt hat, legte die Saat für die enthusiastische Poe-Rezeption im Europa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dreißig Jahre nach seinem Tod schrieb die britische Encyclopaedia Britannica: „Es gibt wenige englischsprachige Schriftsteller dieses Jahrhunderts, deren Ruhm dauerhafter sein dürfte. Die Empfindungen, die Poe anspricht, sind einfach, aber universal, und er spricht sie mit einer Macht an, die nie überboten wurde.“ Postum wurde der Schriftsteller, der im Leben stets arm geblieben war und sich vom Pech verfolgt gefühlt hatte, zu einem der populärsten amerikanischen Autoren aller Zeiten. Das hat sich bis heute nicht geändert. Edgar Allan Poe, „Groteske und ernste Geschichten“, herausgegeben von Charles Baudelaire, übersetzt und kommentiert von Andreas Nohl, ist bei dtv erschienen, hat 318 Seiten und kostet 34 Euro. Die gesamte Ausgabe bei dtv umfasst fünf Bände, die seit 2017 erschienen sind:https://www.dtv.de/buch/groteske-und-ernste-geschichten-28487 Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Kampfplatz Schulbibliothek
2026/03/28
Damit sich alle mal die tollsten Bücher ausleihen dürfen und nicht immer ein einziges Kind es wieder und wieder verlängert, gilt in der Bibliothek der Shelbourne-Grundschule die Regel, dass ein Buch fünf Tage im Regal stehen muss, bevor es vom selben Kind ein drittes Mal ausgeliehen werden darf. Doch als die Frist endlich rum ist und Amy schnell noch vor dem Unterricht ihr Lieblingsbuch abholen will, ist es nicht da. Nicht etwa, weil ein anderes Kind es ausgehliehen hätte, sagt ihr Mrs Jones, die Bibliothekarin, betrübt: Das Buch wurde verbannt. Einige Eltern hatten sich zusammengeschlossen, und dafür gesorgt, dass Bücher, die sie für ungeeignet für eine Grundschule halten, aus den Regalen genommen wurden. Der Schulausschuss hatte zugestimmt. Mrs Jones konnte nichts machen. Das ist die Ausgangslage im Kinderbuch „Amy und die geheime Bibliothek“ von Alan Gratz, 2017 unter dem Titel „Ban this Book“ im amerikanischen Original veröffentlicht. Und dass Bücher, viele Kinder- und Jugendbücher, aus amerikanischen Schulbibliotheken genommen werden, soll die Ausgangslage für diese Sonderfolge im Bücher-Podcast sein. Welche Bücher sind betroffen? Auf welcher Grundlage? Wie kann man sich wehren? Wie wehren sich Amy und ihre Freunde? Wir stellen fünf Titel vor, die – in vier Fällen – ins Visier der Bücherverbanner geraten sind oder ihr Tun – wie in „Amy und die geheime Bibliothek“ – zum Thema haben. „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke auf der Website des Dressler-Verlags: https://www.oetinger.de/buch/herr-der-diebe/9783751300674 J.M. Barries „Peter Pan“ auf der Website des Insel Verlags: https://www.suhrkamp.de/buch/j-m-barrie-peter-pan-t-9783458360834 „Poet X“ von Elizabeth Acevedo auf der Rotfuchs-Website: https://www.fischer-sauerlaender.de/buch/elizabeth-acevedo-poet-x-9783757100988 „Das Liebesleben der Tiere“ von Katharina von der Gathen mit Illustrationen von Anke Kuhl auf der Website von Klett Kinderbuch: https://www.klett-kinderbuch.de/buecher/details/das-liebesleben-der-tiere.html „Amy und die geheime Bibliothek“ von Alan Gratz auf der Website des Hanser-Verlags: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/alan-gratz-amy-und-die-geheime-bibliothek-9783446262119-t-2836 Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Zwischen Schweigen und Angst: Sophie Sumburane über den letzten Serienmörder der DDR
2026/03/22
Zwischen True Crime und Fiktion: Sophie Sumburane begibt sich in „Keine besonderen Auffälligkeiten“ auf die Spur eines Serienmörders, der während der Wendezeit in Brandenburg sein Unwesen trieb. Wie erzählt man davon, ohne die Opfer zu entwürdigen? Ein Gespräch mit der Autorin.
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„Wir sollten mit Kindern über sexualisierte Gewalt sprechen“
2026/03/14
Drei Viertel der Zehn- bis Zwölfjährigen haben heute ein eigenes Smartphone. Im Alter von elf Jahren bekommen sie, so die Statistik, das erste explizite Bild im Klassenchat zu sehen. Mit dreizehn folgt die erste Sexting-Erfahrung. Und wenn sie im Internet surfen, stoßen sie früher oder später auf Pornoseiten. Da fragt sich: Wie nervös muss man angesichts dieser Situation sein? Was gilt es zu beachten? Sollte man mit Kindern schon über verstörende Videos und Grenzüberschreitungen im Netz reden, bevor sie dort einschlägige Erfahrungen gemacht haben? Die Sexual- und Medienpädagogin Madita Oeming spricht sich in ihrem Buch „Aufgeklärt statt aufgeregt“ für einen souveränen Umgang mit Jugendlichen aus, die in eine digitale Welt hineinwachsen. Was das konkret bedeutet, erklärt sie in dieser Folge des Bücher-Podcasts. Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Wäre Britannien nur noch ein Archipel: Ein Gespräch über den Roman „Was wir wissen können“
2026/03/07
In seinem 18. Roman wendet sich Ian McEwan der Zukunft der Menschheit zu und blickt fast mit Nostalgie auf die Vielfalt und Kreativität der heutigen Welt zurück: Ein Gespräch mit Hubert Spiegel über „Was wir wissen können“. Ich will es gleich bekennen: Romane, die in der Zukunft spielen, müssen schon sehr gut sein, um meinen Initialverdacht auf Spinnerei und Blödsinn zu entkräften. Ich weiß, dass ich einigen großen Science-Fiction-Autoren damit Unrecht tue, aber mein Ding – und das Ding der allergrößten Autoren – ist nun einmal die Vergangenheit, das ureigene Terrain des Erzählens. Kommt aber ein Könner wie Ian McEwan daher, jubelt er einem die Zukunftsgeschichte so gekonnt unter, dass man schon mittendrin ist, bevor an gegenwehr zu denken ist. Und am Ende geht es natürlich auch bei den Zukunftsgedanken um die Vergangenheit. „Was wir wissen können“, heißt der jüngste Roman – Nr. 18 – des heute 77-jährigen Briten, und man sollte sich nicht davon beirren lassen, dass es darin angeblich um die Klimakrise, gar eine „Klimakatastrophe“ geht. Das tut es nämlich und tut es wieder nicht, abermals typisch Ian McEwan: Er geht seine Themen gern schräg von der Seite an und lässt selbst abgenudelte Begriffe in neuem Licht erscheinen. Was das schwergewichtige Sujet einer dystopischen Welt in hundert Jahren mit einem Dichter des vorigen Jahrhunderts zu tun hat, dessen berühmter Sonettenkranz spurlos verschwunden ist, das erfahren Sie gleich in meinem Gespräch mit Hubert Spiegel, dem früheren F.A.Z.-Literaturchef und heutigen Feuilletonkorrespondenten in Nordrhein-Westfalen. „Was wir wissen können“ von Ian McEwan, übersetzt von Bernhard Robben, ist im Diogenes Verlag erschienen, hat 470 Seiten und kostet 28 Euro. https://www.diogenes.ch/leser/titel/ian-mcewan/was-wir-wissen-koennen-9783257073577.html?srsltid=AfmBOorJVatJDGtla3NnNwQ_jpREJ1lgOQvq1vFD2yZVi0ABPysxfFqG
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„Ich habe ihnen die Stirn geboten“: Gisèle Pelicot spricht über ihre Geschichte
2026/02/28
Jahrelang wurde Gisèle Pelicot von ihrem Mann narkotisiert, vergewaltigt und anderen Männer zur Vergewaltigung überlassen. Nachdem die Taten ans Licht kamen, hat sie sich jedoch nicht dazu entschlossen, den Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu führen. In einem Akt beispielloser Selbstbehauptung verzichtete sie auf die eigene Anonymität – und machte anderen Opfern so Mut. Am 24. Februar war Gisèle Pelicot zur Deutschland-Premiere ihrer Autobiographie „Eine Hymne an das Leben – Die Scham muss die Seite wechseln“ in der Kleinen Laeiszhalle in Hamburg zu Gast. Das Gespräch in der Veranstaltungsreihe „Zukunft gestalten“, einer Kooperation der Frankfurter Allgemeinen mit der Buchhandelskette Thalia, führte Sandra Kegel. Maria Furtwängler hat aus dem Buch gelesen.
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Dita Zipfel über ihren Roman „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“
2026/02/21
Linn hält den gelben Kanarienvogel zunächst für ausgestopft. Dann bewegt er den Kopf und sie muss erkennen, dass er zur Ausstattung dieses Luxusferienhauses in Südfrankreich gehört, das sie für die nächsten Tage in Dita Zipfels Roman „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ gemeinsam mit ihrem Freund Matze, dessen bestem Freund Felix und seiner Frau Eva bewohnen wird. Felix und Eva haben zwei Kinder, Linn und Matze hätten gern welche, aber bisher hat es nicht geklappt. Linn schlägt sich mit Fruchtbarkeitsbehandlungen herum, selbst in den Urlaub muss sie ihre Zäpfchen mitnehmen. Neidisch sieht sie zu Felix und Eva herüber, wenn sie ihren Sohn und das Baby versorgen. Vor allem Eva scheint ihr die perfekte Mutter zu sein, so ruhig, so kontrolliert, so glücklich sieht sie aus. Dass es mit dem Glück nicht weit her ist, werden die beiden Paare herausfinden in diesem Urlaub – wie das so ist, wenn man mehrere Tage aufeinanderhängt, schon zum Mittag Crémant trinkt und sich nirgends ausweichen kann. Irgendwann bröckelt die schönste Fassade und man muss feststellen, dass man durch seine Lebensentscheidungen so gefangen ist wie der gelbe Kanarienvogel in seinem Käfig. In dieser Episode sprechen wir mit Dita Zipfel über Lebensglück und Selbstbestimmung, Wutausbrüche, Rivalität und Solidarität unter Frauen - und darüber, was eigentlich mit den Männern ist. Außerdem kommt ein neues Literatur-Rätsel von Tilman Spreckelsen, die Lösung des Rätsels aus dem Januar 2026 und der Hinweis, wer „Ein Jahr in der Natur“ von Josephine Johnson gewonnen hat, das Buch aus der Anderen Bibliothek, das diesmal unter den richtigen Einsendungen verlost wurde. „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ von Dita Zipfel auf der Website des Insel Verlags: https://www.suhrkamp.de/buch/dita-zipfel-es-ist-hell-und-draussen-dreht-sich-die-welt-t-9783458646129 Der Preis des Literaturrätsels im Februar 2026, die Adresse für Ihre Einsendung und die Teilnahmebedingungen: http://www.faz.net/200557476 Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat – hier geht’s zum Angebot: https://digitale-angebote.faz.net/start?campID=SONDER-ECa2500004185&product=O_JHOICT71N1B3CAU514 Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: https://cmk.faz.net/cms/articles/15603/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
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So wurde Elfriede Blauensteiner zur Serienmörderin
2026/02/14
„Witwe, 64/1,64/63, gepflegt, alleinstehend, Führerschein, Stadtwohnung, Ortswechsel möglich, suche einfachen, unkomplizierten Mann“. Mit diesen Worten hat Elfriede Blauensteiner einst in der österreichischen „Kronen Zeitung“ um ein Opfer geworben. Die, wie sie der Boulevard am Ende nennen sollte, „Schwarze Witwe“, wurde 1931 in Wien geboren und Mitte der Neunzigerjahre verhaftet. Einige Zeit später folgte die Verurteilung wegen mehrfachen Mordes. Blauensteiner suchte Männer, um sie zu vergiften und deren Erbe für sich zu beanspruchen. Florian Klenk, Jurist und seit 2012 Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung „Falter“, hat ein Buch über Elfriede Blauensteiner mit dem Titel „Ausreden“ geschrieben. Darin kommt die 2003 gestorbene Mörderin selbst ausführlich zu Wort. Und es heißt, ihre Lebensgeschichte erzähle mehr über Österreich und das zwanzigste Jahrhundert, als man vor dreißig Jahren erkannte. Was damit genau gemeint ist, verrät Florian Klenk in dieser Ausgabe des F.A.Z.-Bücher-Podcasts. Hannes Hintermeiers Rezension von Florian Klenks „Ausreden“: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/beruehmte-serienmoerderin-akten-geben-einblick-in-die-psyche-der-schwarzen-witwe-aus-wien-110827196.html Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Leïla Slimanis marokkanische Verheißung
2026/02/08
Eine Schriftstellerin, die groß darin ist, Erwartungen zu wecken, die sie dann absichtsvoll nicht einlöst – und die uns so in Atem hält: Julia Encke und Sandra Kegel im Gespräch über Leïla Slimanis beeindruckenden Bestseller „Trag das Feuer weiter“.
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Helmut Böttiger über die literarischen Essays von Fritz Rudolf Fries
2026/01/31
Zuerst lernte ich den deutschen Schriftsteller Fritz Rudolf Fries vor vierzig Jahren als Übersetzer kennen, nämlich durch seine Übertragung des äußerst kniffeligen Romans Rayuela von Julio Cortázar. Dann kamen seine literarischen Essays und Bücher zur spanischen Literatur hinzu, und in den letzten Jahren seines Lebens - er starb 2014 - standen wir im gelegentlichen E-Mail-Austausch. Es kam sogar zu einem Treffen in Petershagen, wo Fries seit vielen Jahren zurückgezogen gelebt hatte. „DDR-Literatur“, das ist kein Label, das zu ihm passt, obwohl er in der DDR lebte und dort seine außergewöhnlichen Bücher konzipierte. Im Herzen jedoch war er, der in Bilbao Geborene, ein Spanier, und er war es - nicht immer zu seinem Vorteil - auch in seinen spanischen Werten: Stolz, Würde und Stoizismus. Jetzt hat der Autor und Literaturkritiker Helmut Böttiger einen beeindruckenden Band mit Fries‘ Texten zur Literatur herausgegeben. Er trägt den Titel „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“. Dieses Buch war überfällig: Es erinnert an einen außergewöhnlichen Leser, kenntnisreichen Literaturwissenschaftler und glänzenden Essayisten, der durch seine klugen Beobachtungen auch die ältere Literatur in unsere Gegenwart geholt hat. „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies. Texte zur Literatur“ von Fritz Rudolf Fries auf der Website des Wallstein-Verlags: https://www.wallstein-verlag.de/9783835333291-auf-der-suche-nach-dem-verlorenen-paradies.html In der Episode vom 8. Februar werden Sandra Kegel und Julia Encke über den neuen Roman „Trag das Feuer weiter“ von Leïla Slimani sprechen, das erste Buch im digitalen Leseclub „Gemeinsam lesen“ von F.A.Z. und Sonntagszeitung zusammen mit der Buchhandelskette Thalia. Lesen Sie diesen Roman auch gerade und haben Sie Fragen zu Leben und Werk der Autorin? Dann schicken Sie uns Ihre Fragen gern als Sprachnachricht per Whatsapp an folgende Telefonnummer: 0172-7782384. Sandra Kegel und Julia Encke werden ausgewählte Fragen im Podcast beantworten.
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Son Lewandowski über ihren Roman „Die Routinen“
2026/01/24
„Wie oft ich mit dem Schambein auf den Schwebebalken stürzen konnte, ohne dass es brach“: Das ist der erste Satz aus Son Lewandowskis Debütroman „Die Routinen“, und er tut weh. Das Buch tut von Beginn an weh, und es hört nicht auf damit, weh zu tun. In „Die Routinen“ lässt Son Lewandowski eine Turnerin erzählen, Amik, 2011 in Berlin Europameisterin am Schwebebalken geworden, zwölf Jahre später vor der EM in Antalya aus der Mannschaft geflogen und trotzdem mitgereist. Der Roman ist bitter, aber was er uns über unsere Zeit zu erzählen hat, ist wichtig. Und es gilt weit über die Welt des Kunstturnens und des Leistungssports hinaus. In „Die Routinen“ geht es um die Tage in Antalya, um ein Leben als Turnerin, um Amiks Talent, die Erwartungen, die Disziplin, die Gemeinschaft der Turnerinnen und ihre Konkurrenz, um den Kampf um Leistung und gegen den eigenen Körper, stellvertretend für viele Mädchen, die sich für diesen Leistungssport entschieden haben. Es gibt mit Amik eine Ich-Erzählerin in „Die Routinen“, es gibt ein „Wir“, wenn es um Erfahrungen geht, die wohl viele junge Mädchen in diesem Sport machen mussten, machen müssen, und es gibt sachliche, essayistische Passagen in diesem Roman, in denen Son Lewandowski zitiert, schildert, reflektiert, welche Geschichten, welche Geschichte, welches System der Drill, der Missbrauch auch noch ganz junger Mädchen in dieser Sportart hat, von Nadia Comăneci bis Simone Biles. Wenige Tage, nachdem „Die Routinen“ im Verlag Klett-Cotta veröffentlicht worden ist, haben wir Son Lewandowski zu Gast im Bücher-Podcast. Nach dem Gespräch kommt wie immer ein neues Literatur-Rätsel von Tilman Spreckelsen, die Lösung des Rätsels aus dem Dezember 2025. Außerdem wird verraten, wer unter den richtigen Einsendungen Losglück hatte und ein Buch aus der Anderen Bibliothek gewonnen hat. Am Donnerstag, 29. Januar, stellt Son Lewandowski ihren Roman in Berlin vor, im Literaturforum im Brecht-Haus, am 3. Februar lädt das Literaturhaus Köln zur Buchpremiere ins Freie Werkstatt Theater, und am 11. März liest sie im Muffatwerk in München, auf dem Wortspiele-Festival. „Die Routinen“ von Son Lewandowski auf der Seite des Verlags Klett-Cotta: https://www.klett-cotta.de/produkt/son-lewandowski-die-routinen-9783608967166-t-9356
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Wie gespalten ist unsere Gesellschaft denn nun wirklich?
2026/01/17
Würden Sie, liebe Leserinnen und Leser, sagen, dass wir in einer zerrissenen Gesellschaft leben? Falls ja, woran zeigt sich das, wer ist dafür verantwortlich – und was ließe sich dagegen unternehmen? Der Soziologe Nils C. Kumkar schreibt in seinem Buch „Polarisierung“: „Die völlig zutreffende Erkenntnis, dass wir nach den Maßgaben der Meinungsforschung nicht in einer polarisierten Gesellschaft leben, hilft den Menschen nichts, solange sie die Gesellschaft in den Momenten, in denen sie ‚der Gesellschaft‘ begegnen, ebenso zutreffend als polarisiert erleben.“ Kumkar will nicht beweisen, dass die Gesellschaft extrem polarisiert oder eben nicht extrem polarisiert ist, sondern zeigen, dass es lohnenswert ist, danach zu fragen, warum in unterschiedlichen Zusammenhängen Kommunikation so verläuft, dass sie von den Beteiligten oder auch von Beobachtern als Ausdruck von Polarisierung verstanden wird. Was dadurch gewonnen ist und welche Rolle die Politik dabei spielt, erläutert er in dieser Folge des Bücher-Podcasts. Hannah Schmidt-Otts Text über Nils Kumkars „Polarisierung“: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/nils-kumkar-zeigt-warum-polarisierung-unvermeidbar-ist-accg-110683161.html Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner
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Elefanten in der Spree: Gaea Schoeters über ihren Roman „Das Geschenk“
2026/01/10
„Ihr Europäer wollt uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Vielleicht solltet ihr es einmal selbst versuchen …“: Der Präsident Botswanas hat im neuen Roman „Das Geschenk“ von Gaea Schoeters auf ein von der Bundesregierung beschlossenes Einfuhrverbot von Jagdtrophäen eine eindrucksvolle Antwort – er lässt Elefanten nach Deutschland schicken. Nicht ein paar, sondern zwanzigtausend. Am 25. November war Gaea Schoeters mit ihrem Roman „Das Geschenk“ im Literaturhaus Frankfurt zu Gast, es moderierte Elena Witzeck. „Endlich wieder Exportweltmeister!“ – Andreas Platthaus über „Das Geschenk“ von Gaea Schoeters: https://www.faz.net/110614450 Der Roman „Das Geschenk“ von Gaea Schoeters auf der Website des Zsolnay-Verlags: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gaea-schoeters-das-geschenk-9783552075740-t-5702 Kommende Veranstaltungen im Literaturhaus Frankfurt: https://literaturhaus-frankfurt.de/programm/kalender/ Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html
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