
Werben im Podcast: Friedrichs Flaschenpost
Dieser Podcast hat
98 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Friedrichs FlaschenpostExplizit
Nein
Erstellt am
2019/10/23
Neueste Episode
2026/08/10
Durchschnittsdauer
44 min.
Veröffentlichungsintervall
45 Tage
Beschreibung
Seit 2019 veröffentlicht das Regionalbüro für Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) den Podcast „Friedrichs Flaschenpost – Der Politikpodcast aus Norddeutschland“. Jede Folge behandelt ein politisches Thema in, aus und für die drei norddeutschen Bundesländer in denen wir arbeiten: Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Unser Podcast schlägt Brücken zwischen Menschen und politischen Themen aus Norddeutschland und trägt diese in die Welt hinaus. Die Flaschenpost wird in alle Richtungen verschickt, um Themen wie Gute Arbeit, Demokratie und Fußball und die Erbschaftssteuer zu diskutieren.
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Folge 97 „Wie schafft Bremen den Kurswechsel im Bildungsbereich, Mark Rackles?"
2026/08/10
Bessere Bildung, mehr Chancengerechtigkeit und gute Zukunftsperspektiven für alle Kinder und Jugendlichen – wie kann das gelingen? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge mit Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung in Bremen.
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen und Ziele der Bremer Bildungspolitik: Warum schneidet Bremen im bundesweiten Vergleich seit Jahren so schlecht ab? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Bildungsqualität nachhaltig zu verbessern? Und welche Rolle spielen dabei Sprachförderung, Bildungsgerechtigkeit, digitale Bildung und attraktive Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte?
Außerdem lernen die Hörer*innen den Menschen hinter dem Amt kennen: Was hat Mark Rackles in die Bildungspolitik geführt? Was motiviert ihn in seiner täglichen Arbeit – und was fordert ihn besonders heraus? Und: Welche Bundesländer möchte er mit Bremen im Bildungsranking überholen?
Eine Folge über die Zukunft der Bildung, politische Verantwortung und die Frage, wie ein echter Kurswechsel gelingen kann.
Folge 96 „Was gibt Orientierung in globalen Krisenzeiten, Ursula Schröder?"
2026/06/09
Versteht ihr auch manchmal die Welt nicht mehr? Kein Wunder, verändert sie sich doch in einer rasenden Geschwindigkeit. Eine vergleichsweise breit akzeptierte regelbasierte Ordnung gehört der Vergangenheit an und Herausforderungen von Kriegen bis zur Klimakrise stellen Regierungen und Bevölkerungen auf die Probe. Es ist schwierig, die Zusammenhänge zu entwirren und bei den mitunter erratisch handelnden Akteuren Umgang und Ausweg zu erkennen. Das betrifft nicht nur die internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen, wir alle spüren Auswirkungen. Dass sich viele Menschen in dieser Situation Orientierung wünschen, ist verständlich. Diese können Friedens- und Konfliktforscher:innen geben und Hamburg hat mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) eine der renommiertesten Einrichtungen Deutschlands in diesem Feld. Geleitet wird es von der Professorin Ursula Schröder, die in dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost zu Gast ist. Wir sprechen mit ihr darüber, wie sie auf die herausfordernden Zeiten schaut, wie sie Entscheidungsträger:innen berät, aber auch warum sie den Dialog mit der Gesellschaft und gerade mit jungen Menschen so wichtig findet. Es geht um ihr neustes Buch „Schutz in Krisenzeiten“, das ein Plädoyer ist für eine von der Gesellschaft mitgetragene solidarische Resilienz. Auch erfahrt ihr, wer eigentlich verantwortlich war dafür, dass Ursula Schröder so sehr für das Feld der Politikwissenschaft und Sicherheitspolitik brennt – Jahre bevor das Metier so stark nachgefragt wurde wie heute. Hört gerne rein – vielleicht hilft diese Flaschenpost, die Welt wenigstens ein kleines bisschen besser zu verstehen.
Folge 95 „Worum geht's am 1. Mai, Laura Pooth?"
2026/04/23
Der 1. Mai steht kurz bevor. Die Gewerkschaften gehen mit einigen Forderungen auf die Straße, die vom Acht-Stunden-Tag über Sozialpolitik bis zum bezahlbaren Leben reichen. Es geht dabei um teils sichergeglaubte gesellschaftliche Errungenschaften, die vermehrt Angriffen ausgesetzt sind. Das ist Anlass für uns mit Laura Pooth, der Vorsitzenden des DGB Bezirks Nord, zu sprechen.
In dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost unterstreicht sie, warum es gerade aktuell so nötig ist, sich einzusetzen gegen den Rückbau des Sozialstaats und den Abbau von Arbeitnehmer*innenrechten. Wir sprechen über die Bedeutung des 1. Mai als Feier- und vor allem als Kampftag, und über die Rolle und das Selbstverständnis von Gewerkschaften angesichts der Herausforderungen der Transformation und politischer Verschiebungen.
Zudem verrät uns Laura Pooth, was sie an ihrer Aufgabe so motiviert und welchen anderen Berufsweg sie auch gerne eingeschlagen hätte, wäre sie nicht Lehrerin und dann Gewerkschaftsvorsitzende geworden.
Also: Reinhören und dann raus zum 1. Mai!
Folge 94 „Was tun gegen Gewalt gegen Frauen*, Anne Faltmann?"
2026/03/12
Auch in diesem Jahr zum Weltfrauentag ist eines der größten Anliegen: Gewalt gegen Frauen* muss enden. Ob häusliche Gewalt, (digitales) Stalking oder sexualisierte Übergriffe: Geschlechtsspezifische Gewalt kommt in vielen Formen daher und ist weiterhin leider Alltag und nicht Ausnahme, auch in Deutschland.
Was Betroffenen dieser Gewalt helfen kann, wie sie einbezogen werden können in diese Maßnahmen aber natürlich auch, wie die Gewalt selbst eingedämmt werden kann, darüber sprechen wir in unserer aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost mit Anne Faltmann von der Bremer Landeskoordinierungsstelle Istanbul-Konvention. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen arbeitet sie bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz daran, dass die von Deutschland ratifizierte Istanbul Konvention in Bremen umgesetzt wird. Dafür hat die Koordinierungsstelle auch einen Betroffenenbeirat einberufen, der aus vielfältigen Perspektiven die Maßnahmen begleitet.
Im Podcast erzählt Anne Faltmann was den Betroffenenbeirat so wertvoll macht, aber auch, welche Maßnahmen Betroffenen besonders helfen können. Aber vor allem: wo wir alle ansetzen müssen, die Gewalt gegen Frauen* zu beenden. Eine Folge definitiv nicht nur für Frauen* und nicht nur für Bremer*innen!
Folge 93: „Was hat Kunst mit Demokratie zu tun, Dan Thy Nguyen?“
2026/02/17
Kunst und künstlerische Freiheit sind ebenso abhängig von Demokratie und funktionierenden staatlichen Strukturen wie es auch umgekehrt der Fall ist. So zumindest unsere Arbeitshypothese für die neue Podcastfolge. Warum beide sich brauchen und gegenseitig auch bedingen, dem wollten wir nachspüren.
Dazu haben wir Dan Thy Nguyen zum Gespräch eingeladen: Der Hamburger Universalkünstler ist Theaterregisseur, Schauspieler, Sänger und Lyriker, vor allem aber auch Kurator unter anderem beim Hamburger Festival fluctoplasma. Warum er sich als Klempner im Kulturbetrieb versteht, ob er Kunst oder Politik wichtiger findet und was seiner Ansicht nach beide Sphären voneinander lernen könnten, das berichtet er in diesem Podcast.
Als Kind vietnamesischer Boat People erzählt er uns aber auch vom verheerenden Rassismus in seiner Kindheit, davon, was er von Geflüchteten aus Sarajevo über das Theater lernen durfte und was seinen Weg zum politischen Künstler sonst noch geprägt hat. Eine Folge, die es in sich hat. Also: Hört gerne rein!
Folge 92: "Was sollten wir über den Widerstandskämpfer Julius Leber wissen, Bettina Greiner?"
2026/01/06
Julius-Leber-Forum – so hieß unser Büro bis 2024. Wir als Friedrich-Ebert-Stiftung in Norddeutschland fühlen uns dem sozialdemokratischen Widerstandskämpfer aus Lübeck sehr verbunden. Sein Leben und sein Kampf für die Demokratie, für den er von den Nationalsozialisten ermordet wurde, stehen so eindrücklich für Haltung und Überzeugung, dass wir der Erinnerung an Leber große Bedeutung schenken. Dabei wissen viele Menschen vielleicht gar nicht allzu viel über den Lübecker Sozialdemokraten.
Daher haben wir in unserer neusten Folge von Friedrichs Flaschenpost mit Dr. Bettina Greiner gesprochen. Sie leitet das Willy-Brandt-Haus in Lübeck und berichtet im Podcast über das Leben und Wirken von Julius Leber. Auch sprechen wir darüber, was sein Leben und die Vergangenheit uns heute lehren können und warum es an uns allen liegt, auch die Zukunft unserer Demokratie zu gestalten. Zudem hören wir in „Friedrich fragt“ ein für Lübeck angemessenes Votum für Marzipan! Hört gerne rein!
Folge 91: „Warum stellt ihr „Care“ im Museum der Arbeit aus, Jenni Boie und Mario Bäumer?“
2025/10/29
Ab heute, Mittwoch, den 29. Oktober, ist im Hamburger Museum der Arbeit die Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ zu sehen.
„Care-Arbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Dabei bleibt sie oft unsichtbar und wenig wertgeschätzt“, schreibt das Museum der Arbeit zur neuesten Sonderausstellung.
Wir haben mit dem Projektleitungsteam, Mario Bäumer und Jenni Boie, für die neueste Folge von Friedrichs Flaschenpost gesprochen.
Kurz vor der Eröffnung berichten die beiden aus dem Werkraum einer Ausstellung: Wie entsteht eine solche Schau – und woher kommen die Ideen? Welche Rolle spielte Care-Arbeit – bezahlt wie unbezahlt – bisher im Museum der Arbeit, und welche wird sie künftig spielen? Wie stark war bisher in den Ausstellungen von „Männer- und Frauenarbeit“ die Rede, und wie sehr wandeln sich diese Konnotationen? Wie politisch ist eine Ausstellung zu Care-Arbeit, und was erhofft sich das Museum davon, das Thema so prominent zu platzieren?
Aber auch: Wie verändert sich Care-Arbeit aktuell, und welche Rolle werden beispielsweise Roboter-Robben in der Pflege spielen?
All das hört ihr in der neuen Folge!
Ein Hinweis noch von uns: Auch uns bei der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt das Thema. Deshalb kooperieren wir in diesem Jahr mit dem Museum der Arbeit für unser jährliches Feministisches Barcamp Hamburg unter dem Titel „Who cares?!“
Am Samstag, den 8. November, sind wir ab 13 Uhr vor Ort. Es sind noch einige wenige Plätze frei – eine Anmeldung ist erforderlich!
Am Abend (8. November, ab 19.30 Uhr) findet im Rahmen des Barcamps als Abschlussveranstaltung ein FLINTA-Poetry-Slam „Who cares?!“* statt. Dieser ist nach Anmeldung auch einzeln besuchbar.
Folge 90: „Was tun gegen Rechtsaußen, MBT?“
2025/09/30
Der Rechtsruck ist in unserer Gesellschaft immer deutlicher spürbar. Ob Rassismus, Antisemitismus oder Transfeindlichkeit: Immer häufiger werden diese Ideologien verbreitet, gewaltvolle Übergriffe verübt und die Grenzen des Sagbaren nach rechts verschoben, hin zu immer mehr Abwertungen von vermeintlich „Anderen“. Die zunehmende Stärke von Rechtspopulist*innen und Rechtsextremist*innen weltweit und die schnelle Verbreitung der Inhalte durch Social Media befeuern diesen Trend auch in Deutschland.
Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg (MBT) ist erste Anlaufstelle für Personen und Institutionen, die mit rechtsextremem Gedankengut in Hamburg konfrontiert sind. Die Zahlen der benötigten Beratungen steigen dabei immer weiter an. Im letzten Jahresbericht gab das MBT an, fast 30 Prozent mehr Anfragen für Beratungen in 2024 bekommen zu haben, als noch im Vorjahr. Um welche konkreten Themen und Vorfälle es dabei ging, welche Gegenstrategien er und seine Kolleg*innen empfehlen und warum er dennoch daran glaubt, dass die liberale Gesellschaft letztlich die Oberhand behalten wird, berichtet uns Jay vom Beratungsteam in der aktuellen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“.
Folge 89: „Wie steht’s um die transatlantischen Beziehungen, Metin Hakverdi?“
2025/07/09
Dass die transatlantischen Beziehungen seit November 2024 nicht einfacher geworden sind, wissen wir alle. Doch was bedeutet das für die Rolle des Transatlantik-Koordinators der Bundesregierung und was erwartet dieser von den kommenden Jahren unter der Trump-Administration?
Der Hamburger Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi hat diese Funktion in der neuen Legislaturperiode übernommen und er erklärt uns in der aktuelle Folge von Friedrichs Flaschenpost, warum die Zusammenarbeit zwar herausfordernd, aber aufgrund der vielfältigen Verbindungen auch von großer Bedeutung ist. Außerdem verrät er, warum er trotz allem „verhalten optimistisch“ ist und beantwortet uns die US Edition von „Friedrich fragt“, bevor er seine Flaschenpost in den rauen Ozean der Weltpolitik wirft.
Folge 88: „Was passierte mit Hamburger Sozialdemokrat*innen in der NS-Zeit, Hans-Peter Strenge?“
2025/06/25
August Bebel nannte Hamburg einst die „Hauptstadt des Sozialismus“, doch auch hier kamen die Nazis 1933 an die Macht und Sozialdemokrat*innen wurden verfolgt. Dies bedeutete Haft, Untergrund, Exil und manchmal auch Tod – und schließlich für einige die Rückkehr in die Hansestadt und ihre Politik nach 1945.
Über diesen Aspekt der nationalsozialistischen Herrschaft und darüber, warum man in den 1950ern und 1960ern nicht in jedes Taxi stieg, haben wir mit Hans-Peter Strenge, Staatsrat a.D. und Sprecher der Hamburger Arbeitsgruppe von „Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“, in der aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost gesprochen. Es geht um Verfolgung und die Schwierigkeit, Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Aber wir gucken auch auf heute und darauf, warum die Arbeit von „Gegen Vergessen“ und zivilgesellschaftliches Engagement insgesamt für Demokratie so wichtig sind.
Folge 87: „Was bedeutet heute noch Bildungsaufstieg, Jutta Günther?“
2025/05/15
Woher kommt unsere Idee von Bildungsaufstieg? Was hat sich daran seit den 1970er Jahren verändert? Wie hängen Bildungsaufstieg und Chancengerechtigkeit zusammen? Diese und viele weitere Fragen besprechen wir in unserer neuen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“ mit Prof. Dr. Jutta Günther, der Rektorin der Universität Bremen. In dieser Live-Folge, aufgezeichnet auf dem Bremer Domshof, berichtet sie von ihrem persönlichen Werdegang, der über Ausbildung, anschließende Berufstätigkeit und den zweiten Bildungsweg zum Hochschulstudium führte.
Sie erklärt, was ihr persönlich auf diesem Weg geholfen hat und was Universitäten und Hochschulen dafür tun können, dass Menschen aus nicht-akademischen Familien an diese Bildungseinrichtungen kommen und sich dort auch wohl fühlen. Als Rektorin setzt sie selbst die Schwerpunkte bei Vorbildern insbesondere unter den Lehrenden und bei möglichst viel sozialer Unterstützung innerhalb der Universität. An der Uni Bremen hat das Thema zudem Tradition: Sie ist als Reformuniversität in den 1970er Jahren gegründet worden. Bis heute hat die Universität Bremen einen hohen Anteil an Erstakademiker*innen und ihre Rektorin betrachtet dies als einen wichtigen Faktor ihrer diversen Identität.
Folge 86: "Wie ist der Weg von der Westküste in den Bundestag, Truels Reichardt?"
2025/04/07
Diese Podcastfolge widmet sich dem neu konstituierten Deutschen Bundestag und der Frage wie es ist, dort einer der (wenigen) Neuen in der SPD-Fraktion zu sein. Dafür sprachen wir mit Truels Reichardt, Mitglied des Bundestages aus Nordfriesland. Truels ist erstmalig angetreten und über die Landesliste der schleswig-holsteinischen SPD in den Bundestag eingezogen. Er ist schon im nordfriesischen Kreistag und auch in der Mildstedter Gemeindevertretung aktiv.
Mit 30 gehört er nun zu den jüngeren Abgeordneten im 21. Deutschen Bundestag. Er berichtet uns, warum es ihn in die Politik zog, was er als Sozialpädagoge dort einbringen will und warum er vom Kommunal- zum Bundespolitiker wurde. Außerdem erzählt er davon, wie sich sein Leben nun verändert hat, pendelnd zwischen Mildstedt und Berlin.
Wie er die Stimmung im Bundestag erlebt, was er von den Koalitionsverhandlungen erwartet und auch was er selbst ganz konkret für Schleswig-Holstein erreichen will, all das verriet er in der neuen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“.
Folge 85: "Was macht Ungleichheit mit unserer Gesellschaft, Bettina Kohlrausch?"
2025/03/06
In Folge 85 von Friedrichs Flaschenpost sprechen wir über ein grundlegendes Thema: Ungleichheit. Aber es geht nicht nur darum, wie Ungleichheit ganz unmittelbar unserem Gerechtigkeitsempfinden widerspricht. Wir wollen auch wissen: Was macht Ungleichheit mit unserer Gesellschaft, unserer Demokratie und unserem Zusammenhalt?
Die Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung Prof. Dr. Bettina Kohlrausch erklärt im Podcast die Zusammenhänge: Eine zu große Ungleichheit führt zu weniger gesellschaftlichem Zusammenhalt und stellt eine Gefahr für unsere Demokratie dar. Wir erfahren etwas über die Gründe für diesen Zusammenhang und die materiellen Voraussetzungen gesellschaftlicher Teilhabe.
Wir sprachen auch darüber, was Arbeit und vor allem Gute Arbeit damit zu tun hat und darüber, welche politischen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden müssten, um die Ungleichheit abzubauen und gleichzeitig unsere Demokratie zu stärken.
Folge 84: Was tut ihr für politisch Verfolgte, Martina Bäurle?
2025/01/29
Diese Folge von Friedrichs Flaschenpost widmet sich der Arbeit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, die Kämpfer*innen für Menschenrechte weltweit unterstützt. Wir kooperieren schon seit einigen Jahren mit der Stiftung und bieten ihren Gästen die Möglichkeit, über ihre Themen zu sprechen und über die Lage in ihren Ländern zu berichten.
Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Martina Bäurle erfahren wir im Podcast, wie die Stiftung arbeitet. Es geht darum, warum diese Arbeit wichtig ist, aber auch um das, was sie erschwert. Martina Bäurle erzählt uns spannende Geschichten über die Stipendiat*innen und was für viele von ihnen das Leben in Hamburg, in Freiheit ausmacht. Das Stipendium ist ein „Auszeit“-Stipendium und die Menschenrechtler*innen gehen danach in der Regel zurück in ihre Heimat, um weiter für Demokratie, für Meinungs- und Pressefreiheit einzutreten.
Auch davon berichtet Martina Bäurle und wie es mit einigen der Stipendiat*innen weitergeht. In der Folge erzählt sie zudem, wie sie zu ihrer Position kam und was für sie das Schönste an ihrem Job als „Chancengeberin“ ist.
Zur Seite der Stiftung geht es hier: https://www.hamburger-stiftung.de/
Folge 83: Wie schaffen wir Mobilität für alle, Dirk Kienscherf?
2024/11/26
Hamburg ist groß und die Hamburger*innen sind in Bewegung – zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zu Arzt und Ärztin, zum Sport. Die Wege sind vielfältig, ebenso wie die Fortbewegungsmittel: Ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl, mit dem Fahrrad, Auto, Bus und Bahn – es gilt viele Interessen zu berücksichtigen, um den öffentlichen Raum gerecht gemeinsam zu nutzen. Doch wie erreichen wir in unserer wachsenden Stadt und Metropolregion Mobilität für alle? Wie nehmen wir alle mit bei der Mobilitätswende? Wie gelingt es, sozial, inklusiv, sicher und klimaschonend eine Großstadt in Bewegung zu halten?
Diese Fragen haben wir mit Dirk Kienscherf, Verkehrspolitiker und Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in der Bürgerschaft besprochen. Wir wollten aber auch wissen: Wie steht es um die U 5 und mag Dirk Kienscherf lieber die Alster oder die Elbe? Es geht außerdem in dieser Folge um das Deutschlandticket, Hamburg als Fahrradstadt und um autonomes Fahren.
Die Folge war unsere Live-Premiere: Erstmals haben wir Friedrichs Flaschenpost vor und mit Publikum aufgezeichnet – entsprechend ist sie ein bisschen länger als gewohnt.
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