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Dieser Podcast hat
93 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Universität MünsterExplizit
Nein
Erstellt am
2019/10/30
Neueste Episode
2026/10/05
Durchschnittsdauer
54 min.
Veröffentlichungsintervall
34 Tage
Beschreibung
Im Podcast der Universität Münster kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Im Gespräch mit Pressesprecher Norbert Robers berichten sie über ihre Forschungsschwerpunkte, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre persönliche Motivation.
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Toxische Communities im Netz und ihr Einfluss auf Kinder und Jugendliche
2026/10/05
Was bedeutet es für das Aufwachsen im digitalen Zeitalter, wenn es zunehmend toxische Communities im Netz gibt und Inhalte auf populären Plattformen nur selten ausreichend moderiert und reguliert werden? Welche politischen Spielräume gibt es, um auf große Konzerne wie den Instagram-Betreiber Meta einzuwirken? Darüber spricht der Kommunikationswissenschaftler und Onlineforscher Prof. Dr. Thorsten Quandt in der aktuellen Folge des "Umdenken"-Podcasts.
Paukenschlag in der Mathematik
2026/09/11
Die Welt der Mathematik ist in Aufruhr: Das Software-Unternehmen OpenAI hat eines der sieben „Milleniumprobleme“ mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gelöst. „Wir laufen Gefahr, unsere Kernkompetenzen zu verlieren", betont der Mathematiker Christian Seis im aktuellen "Umdenken"-Podcast.
Sollte sich Deutschland um Olympia bewerben?
2026/07/21
Am 26. September will der Deutsche Olympische Sportbund darüber entscheiden, ob sich eine deutsche Stadt oder Region um die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahre 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Bei einer solch gravierenden Entscheidung müssten die Verantwortlichen vor allem das Gemeinwohl berücksichtigen, betont der Geograph Prof. Dr. Samuel Mössner im aktuellen "Umdenken"-Podcast.
Mehr als nur Rechnen: Podcast über die Didaktik der Mathematik
2026/05/28
Das Verhältnis einiger Menschen zur Mathematik ist von Distanz und Unbehagen geprägt – häufig bereits seit der Schulzeit. Dabei könne grundsätzlich jeder einen Zugang zur Mathematik finden, sagt Prof. Dr. Gilbert Greefrath, Mathematikdidaktiker an der Universität Münster. „Das Fach hat vor allem ein Imageproblem. Wer sagt, er könne kein Mathe, bekommt dafür häufig Zuspruch. Das ist bei kaum einem anderen Schulfach zu beobachten“, gibt der Wissenschaftler in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts zu bedenken.
Endometriose: „Frühe Diagnose ist entscheidend“
2026/04/30
Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen – zwischen 2005 und 2024 von rund 230.000 auf gut 510.000. „Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Symptome immer früher und häufiger diagnostiziert werden“, erklärt die Schmerzforscherin Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn von der Universität Münster der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts. Darüber hinaus spricht sie Hausärzten bei der Diagnose der Krankheit eine wichtige Rolle zu und sieht in der medizinischen Ausbildung „erheblichen Nachholbedarf“.
Mit Papyrusrollen in den Alltag der alten Ägypter eintauchen
2026/03/25
Immer wieder gelingt es Forscherinnen und Forschern, mithilfe von Papyrusfragmenten in den Alltag der Menschen vor vielen Jahrhunderten einzutauchen und so manches wissenschaftliches Rätsel zu lösen. Das Gros der Arbeit mit dem Papier der Antike liegt allerdings noch vor ihnen: Schätzungen zufolge haben Wissenschaftler bislang etwa 60.000 Fragmente untersucht und entziffert – rund eine Million unerschlossene Seiten, die überwiegend in Ägypten entdeckt wurden, liegen dagegen noch in den Archiven. „Mehrere Forscher-Generationen werden sich noch dieser faszinierenden Aufgabe widmen“, unterstreicht der Althistoriker Prof. Dr. Patrick Sänger in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster.
„Das Aussterben ist drastischer als je zuvor“ - Podcast zum Darwin-Tag am 12. Februar
2026/02/10
Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Joachim Kurtz fordert mit Blick auf den Klimawandel und den drastischen Verlust von Biodiversität eine schnelle und entschlossene Antwort der Gesellschaft. „Wir kennen aus der Geschichte mehrere Aussterbe-Ereignisse. Machen wir so weiter wie bisher, steuern wir auf ein vom Menschen verursachtes Ereignis zu, das drastischer ausfallen wird als alle anderen zuvor. Wir sollten deswegen alles dafür tun, um das zu verhindern“, unterstrich der Wissenschaftler in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster anlässlich des „Darwin-Tags“ am 12. Februar. Der 1882 verstorbene britische Forscher Charles Darwin gilt bis heute wegen seiner Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturforscher. Die Evolution werde zwar einen Weg finden, damit auch nach einem solchen Einschnitt noch Organismen existierten, fügte Joachim Kurtz hinzu. „Aber es werden nicht dieselben sein.“ Die Menschheit müsse vor allem deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen und Lebensräume schonen.
Die Evolution, also die allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebenswesen, vollzieht sich meistens über lange Zeitspannen, oft über Generationen hinweg. Aber man könne auch „Evolution in Echtzeit“ erleben, erklärte Joachim Kurtz. Ein Beispiel dafür sei die Corona-Pandemie gewesen. „Der Kontakt zwischen Menschen und Tieren wird immer enger. Dadurch können Krankheitserreger übersprungen und sich evolutiv verändern, sich also an den Menschen anpassen. Damit müssen wir auch in Zukunft noch oft rechnen“, warnt er.
Umdenken – der Podcast der Universität Münster
Im Podcast der Universität Münster kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Sie berichten über ihre Forschungsschwerpunkte, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre persönliche Motivation. Alle Folgen sind auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts und unter folgendem Link zu hören: https://www.uni-muenster.de/kommunikation/podcast/index.html
Ist das Völkerrecht bedeutungslos oder wichtiger denn je?
2026/01/27
Wenngleich sich die globale Weltordnung angesichts zahlreicher völkerrechtswidriger Konflikte in einer Krise befände, sei es „für einen Abgesang auf das Völkerrecht zu früh“, betont der Experte für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie empirische Rechtsforschung, Prof. Dr. Niels Petersen von der Universität Münster. Die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA oder die Annexionspläne des US-Präsidenten Donald Trump mit Blick auf Grönland hatten zuletzt Zweifel an der Verbindlichkeit und Bedeutung des Völkerrechts aufkommen lassen. „Das Völkerrecht umfasst aber weit mehr als das Gewaltverbot, beispielsweise im Handelsrecht“, unterstreicht der Rechtswissenschaftler in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster. „Und es ist deswegen im Interesse aller Staaten, sich an das Völkerrecht zu halten, um Bündnisse mit anderen Ländern aufrechterhalten zu können.“
Umdenken – der Podcast der Universität Münster
Im Podcast der Universität Münster kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Sie berichten über ihre Forschungsschwerpunkte, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre persönliche Motivation. Alle Folgen sind auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts und unter folgendem Link zu hören: https://www.uni-muenster.de/kommunikation/podcast/index.html
Wie der Theologe Norbert Köster die Situation der katholischen Kirche einordnet
2025/12/12
Mit Blick auf den deutlichen Mitgliederrückgang in der katholischen Kirche sieht der Theologe Prof. Dr. Norbert Köster von der Universität Münster vor allem finanzielle Gründe sowie Veränderungen in der individuellen Lebenswelt als zentrale Faktoren für diesen Trend. In der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts erläutert der die Konsequenzen dieses Trends. Vor allem Bildungseinrichtungen werden auf Dauer nicht mehr finanzierbar sein“, prognostiziert der Experte. Auch international kämpfe die deutsche katholische Kirche mit einem schlechten Ruf. Im Vatikan gelte sie mitunter als „oberreich, arrogant und protestantisch verseucht“, schildert der Wissenschaftler. Gleichwohl erkennt er Reformbemühungen innerhalb der Kirche.
Social Media ist „Riesenglück“ für den Buchmarkt
2025/11/12
Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von mit künstlicher Intelligenz produzierten Büchern auf einigen Plattformen warnt die Buchwissenschaftlerin Prof. Dr. Corinna Norrick-Rühl vor den gesellschaftlichen Gefahren. „Wenn wir irgendwann ausschließlich KI-Texte konsumieren, fehlt es an Menschen, die uns durchdachte Texte liefern“, gibt die Expertin in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster zu bedenken. Einzelnen“ und warnt davor, entsprechende Tools leichtfertig mit Buchinhalten zu „füttern“. Gleichwohl habe der technologische Fortschritt auch positive Auswirkungen auf den Buchmarkt. Social-Media-Trends wie „BookTok“ auf der Plattform TikTok seien ein „Riesenglück“ für die Branche, erklärt die Wissenschaftlerin.
Parkinson: „Wir stehen vor großen Herausforderungen“
2025/10/01
Aktuell leiden rund 400.000 Deutsche unter der Parkinson-Krankheit. Alle Experten gehen davon aus, dass die Fallzahlen wegen der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft in den kommenden Jahren weiter deutlich steigen werden – und dass neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer bis zum Jahr 2040 nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache sein werden. „Diese Entwicklung stellt unser Gesundheitssystem, vor allem den Pflegebereich, vor neue und große Herausforderungen“, prophezeit Dr. Inga Claus. Die Neurologin fordert im „Umdenken“-Podcast der Universität Münster eine umfassendere Aufklärung, mehr Personal sowie zusätzliche spezialisierte Zentren, um die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.
Podcast über Suizidassistenz, Palliativmedizin und Schwangerschaftsabbrüche
2025/09/15
Der Medizinrechtler und Rechtsphilosoph Prof. Dr. Thomas Gutmann von der Universität Münster kritisiert die aktuelle Gesetzeslage zur sogenannten Suizidassistenz. „Der Kampf gegen die Sterbehilfe ist ein Ausläufer der christlichen Dominanz im deutschen Recht“, kritisiert der Wissenschaftler in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster. Angesichts der aus seiner Sicht „wenig liberalen Rechtslage“ und des gesetzgeberischen Stillstands liege „ein Fluch auf dem Bundestag“. Thomas Gutmann plädiert für ein „rechtssicheres Verfahren, in dem sich ein Arzt im Gespräch mit dem Sterbewilligen von der Freiwilligkeit seiner Entscheidung überzeugt“. Gleichwohl könne ärztliches Fachpersonal nicht zur Suizidassistenz verpflichtet werden. Auch zu den viel diskutierten Themen Palliativmedizin und Schwangerschaftsabbrüche bezieht Gutmann Stellung.
Podcast zum Tag der Jugend am 12. August: „Entwicklungspotenzial von Jugendlichen ist wichtigster therapeutischer Verbün
2025/08/08
Trotz der bedrohlichen Lage in vielen Regionen der Welt steigt die Zuversicht vieler Kinder und Jugendlicher in die Zukunft der Gesellschaft. Das hängt unter anderem mit dem Vertrauen in das eigene soziale Umfeld zusammen, erklärt Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Georg Romer in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts. „Das Vertrauen vieler Menschen in Freunde und Familie ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das trägt zur Zuversicht bei“, unterstreicht der Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, der zugleich Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie des Universitätsklinikums Münster ist. Dennoch gebe es Personengruppen, die insbesondere als Ergebnis der Coronapandemie „den sozialen Anschluss verloren“ haben.
Podcast zur Situation des Spitzensports in Deutschland
2025/07/14
Vor dem Beginn der „FISU World University Games 2025“ am 16. Juli, auch bekannt als Uni-Olympiade, stehen die Herausforderungen junger Spitzensportlerinnen und -sportler im Mittelpunkt einiger Diskussionen. Die Sportpsychologin Dr. Barbara Halberschmidt ist davon überzeugt, dass vor allem finanzielle Schwierigkeiten eine bessere Bilanz etwa bei Olympischen Spielen verhinderten. „Die Eltern sind die ersten Sponsoren einer Athletin oder eines Athleten. Doch nicht jedem Elternhaus stehen dieselben Möglichkeiten zur Verfügung“, betont die Expertin. In der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts gibt sie Einblicke in die Situation deutscher Spitzensportler und erklärt auch, welche Angebote die Universität Münster ihren Top-Athletinnen und Athleten bietet.
Podcast über die Batterie der Zukunft
2025/06/26
Um die deutschland- und europaweite Batterieproduktion in Zukunft konkurrenzfähig zu gestalten und eine nachhaltige, bezahlbare und zukunftsfeste Energiewende zu erreichen, bedarf es einer langfristigen europäischen Strategie, betont Wirtschaftschemiker Prof. Dr. Simon Lux. Und genau daran mangele es. Während beispielsweise die Regierung in China den Energieausbau strategisch über Jahre hinweg plane, „leben wir in Europa in einer Zeit der politischen Unsicherheit“, betont der Batterieexperte. In der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts, die anlässlich des Dossiers „Energie für die Zukunft“ erscheint, bewertet er die Potenziale der „Schlüsseltechnologie der Zukunft“.
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