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DEB Eishockey-Trainerausbildung I COACH THE COACH Podcast

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Dieser Podcast hat
74 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2019/12/05
Neueste Episode
2026/07/30
Durchschnittsdauer
60 min.
Veröffentlichungsintervall
46 Tage

Beschreibung

Bevor wir mit unserer ersten Folge starten, hier ein paar allgemeine Informationen vorab: Mein Name ist Karl Schwarzenbrunner und ich bin Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. Der COACH THE COACH-Podcast des DEB ist in erster Linie ein Interview-Podcast mit zusätzlichen Elementen zur Wissensvermittlung, der Trainern*innen, Vereins-Verantwortlichen, Spielern*innen und Eltern spezifisches Trainingswissen vermittelt, Einblicke in den DEB gibt, Weiterbildung ermöglicht und zum OUT OF THE BOX- Denken anregen soll. Unser Podcast erscheint an jedem zweiten Freitag im Monat um 10:00 Uhr. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, dann abonniere den Podcast und schreib uns deine Wünsche/Ideen oder Feedback unter [email protected] Wir freuen uns, dass du dabei bist.

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Ulrich Liebsch & Florian Ondruschka I Folge 73
2026/07/30
Die Vereinsbetreuung im deutschen Eishockey wurde grundlegend neu aufgestellt. Erstmals arbeiten alle sechs Vereinsbetreuer unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und verfolgen gemeinsam das Ziel, Vereine noch intensiver, nachhaltiger und flächendeckender zu begleiten. In dieser Episode geben Ulrich Liebsch und Florian Ondruschka Einblicke in die Hintergründe der Umstrukturierung, die neuen Arbeitsweisen und die Chancen, die sich daraus für Vereine, Trainer & Trainerinnen sowie die Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler ergeben. Eine neue Struktur für mehr Nähe zu den Vereinen Die Vereinsbetreuung wurde von einer ligabezogenen auf eine regionale Betreuung umgestellt. Dadurch sollen Reisezeiten effizienter genutzt, die Besuchsfrequenz erhöht und künftig auch kleinere Vereine noch stärker unterstützt werden. Ziel ist es, die Vereinsentwicklung deutschlandweit enger zu begleiten und den direkten Austausch vor Ort auszubauen. Das Team der Vereinsbetreuung Die Episode stellt die sechs Vereinsbetreuer des DEB vor: • Ulrich Liebsch • Florian Ondruschka • Anja Strohmenger • Markus Gleich • Julia Zorn • Danny Pyka Gemeinsam bilden sie das größte Netzwerk an Vereinsbetreuern, das es im deutschen Eishockey bisher gegeben hat. Warum die regionale Betreuung einen Unterschied macht Die beiden Gäste erläutern, welche Vorteile die neue regionale Zuordnung bietet und wie Vereine künftig von einer kontinuierlicheren Betreuung profitieren können. Gleichzeitig wird erklärt, weshalb bewusst auf eine Mischung der bisherigen Zuständigkeiten gesetzt wurde und die Betreuung nicht mehr ausschließlich nach Ligen erfolgt. Nachwuchsleiter Head of Coaches – eine neue Qualifizierung Ein weiterer Schwerpunkt ist die neue Ausbildung zum Nachwuchsleiter Head of Coaches. Die erste Kohorte startete im Juni 2026. Ulrich Liebsch und Florian Ondruschka sprechen darüber, welche Bedeutung diese Qualifizierung für die Entwicklung von Vereinen hat und welche Erwartungen sie an die Absolventinnen und Absolventen knüpfen. Wo die Vereine heute Unterstützung brauchen Ein zentrales Thema der Episode sind die aktuellen Herausforderungen, mit denen Vereine täglich konfrontiert sind. Die beiden Gäste sprechen offen über die größten Schmerzpunkte in der Entwicklung von Spielerinnen und Spielern – von der Qualität der Trainerausbildung über strukturelle Herausforderungen bis hin zur nachhaltigen Förderung im Nachwuchsbereich. Gleichzeitig zeigen sie auf, wie die neue Vereinsbetreuung diese Themen gezielt aufgreifen und Vereine bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen möchte. Zehn Jahre Vereinsentwicklung Im Rückblick ziehen die Gäste Bilanz: Welche Veränderungen haben das deutsche Eishockey in den vergangenen zehn Jahren geprägt? Welche Fortschritte wurden erzielt und welche Herausforderungen bleiben bestehen? Weiterentwicklung des 5-Sterne-Katalogs Abschließend geht es um die Aktualisierung des 5-Sterne-Katalogs. Die Gäste erklären, wie neue Inhalte entstehen, welche Rolle Rückmeldungen aus den Vereinen spielen und warum der kontinuierliche Evaluations- und Weiterentwicklungsprozess ein zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklung im deutschen Eishockey ist. Zentrale Botschaft Die neue Vereinsbetreuung steht für mehr Präsenz, mehr Austausch und mehr Unterstützung direkt in den Vereinen. Durch die Bündelung der Kompetenzen beim DEB, regionale Zuständigkeiten und neue Qualifizierungsmaßnahmen sollen Vereine künftig noch gezielter begleitet werden. Gleichzeitig macht die Episode deutlich, dass eine nachhaltige Entwicklung des deutschen Eishockeys nur gelingt, wenn die Herausforderungen an der Basis erkannt, gemeinsam diskutiert und konsequent angegangen werden.
Collin Danielsmeier I Folge 72
2026/06/25
Sommertraining; die wichtigste Phase des Jahres? In der neuen Folge des DEB-Podcasts Coach The Coach beantworten Karl Schwarzenbrunner und Collin Danielsmeier eine Hörerfrage zum Sommertraining und ordnen ein, welche Bedeutung die Off-Season für die langfristige Spielerentwicklung im Eishockey hat. Im Mittelpunkt stehen unter anderem: • das Sommertraining als zentraler Baustein der Leistungs- und Entwicklungsförderung • sinnvolle Trainingsinhalte, Trainingsumfänge und Regenerationsphasen • der Nutzen von Camps – und eine kritische Einordnung gängiger Marketingversprechen • Grundlagen einer altersgerechten Belastungssteuerung • die Bedeutung des Athletiktrainings im Kindes- und Jugendalter • Krafttraining als Baustein einer langfristigen athletischen Entwicklung • die besonderen Anforderungen an das Sommertraining von Torhütern • der Stellenwert von Outdoor-Training und variablen Bewegungsreizen • der polysportive Ansatz in der Nachwuchsentwicklung Gerade beim Athletiktraining wird deutlich: Nachhaltige Leistungsentwicklung entsteht nicht durch frühe Spezialisierung. Vielseitige Bewegungserfahrungen, eine breite motorische Ausbildung und der Wechsel zwischen verschiedenen Sportarten bilden die Grundlage für die spätere Leistungsfähigkeit auf dem Eis. Eine Folge mit wissenschaftlich fundierten Einblicken, praxisnahen Erfahrungen und konkreten Impulsen für Trainerinnen und Trainer, Spielerinnen und Spieler, Torhüter sowie Eltern. Jetzt reinhören und die Off-Season gezielt als Entwicklungsphase nutzen.
Felix Neureuther & Martin Buchwieser I Folge 71
2026/05/28
Felix Neureuther, ehemaliger Weltklasse-Skirennläufer, und Martin Buchwieser, langjähriger Profi-Eishockeyspieler, sind zu Gast bei Karl Schwarzenbrunner und sprechen über die entscheidenden Faktoren hinter einer erfolgreichen Karriere im Leistungssport. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, welchen Einfluss Umfeld, Elternhaus und Trainer auf die Entwicklung junger Athletinnen und Athleten haben. Beide machen deutlich: Ohne die Unterstützung der Eltern ist der Weg in den Leistungssport kaum möglich. Gleichzeitig profitieren Kinder von einem sportbegeisterten Umfeld, in dem Bewegung und Ausprobieren selbstverständlich sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Trainern. Dabei geht es nicht nur um fachliche Kompetenz, sondern vor allem um Haltung: Trainer müssen als Vorbilder agieren und das Vorleben, was sie von ihren Athleten erwarten. Ebenso wichtig sind die Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie die Zusammenarbeit im Team, um die bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen. Auch die Balance zwischen Fördern und Fordern wird intensiv diskutiert. Felix und Martin plädieren dafür, Kindern mehr zuzutrauen und sie bewusst Herausforderungen auszusetzen, anstatt ihnen Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Denn genau aus diesen Erfahrungen entsteht langfristig Entwicklung. Ferner geben beide Einblicke in den Mehrwert sportartübergreifender Perspektiven, sprechen über die Bedeutung von Mentaltraining und darüber, welche Eigenschaften – wie etwa Mut oder der sogenannte „Killerinstinkt“ – den Unterschied auf höchstem Niveau ausmachen können. Eine Folge über Verantwortung, Entwicklung und die Frage, was junge Athletinnen und Athleten wirklich stark macht – mit vielen persönlichen Einblicken und klaren Standpunkten. Jetzt reinhören und mehr erfahren.
Sebastian Vogl I Folge 70
2026/04/23
In dieser Folge begrüßen wir den Bundestorwarttrainer Sebastian Vogl. Wir sprechen über seinen Weg in diese Position und die grundlegenden Anforderungen an moderne Torhüter und Torhüterinnen im Eishockey. Sebastian gibt tiefe Einblicke in die tägliche Arbeit auf nationaler Ebene und erklärt, warum die Position des Goalies eine so zentrale Bedeutung für das gesamte Teamgefüge hat. Die Kernpunkte der Episode: • Der Weg zum DEB: Was hat Sebastian an der Aufgabe als Bundestorwarttrainer gereizt und wie fiel seine Entscheidung für diesen elementaren Posten aus? • Das Profil eines Top-Goalies: Sebastian definiert, was einen richtig guten Torhüter/in heute ausmacht und warum seine/ihre Position für den Erfolg des gesamten Teams so entscheidend ist. • Botschaft an die Eltern: In einem fiktiven Raum voller Nachwuchs-Eltern teilt Sebastian seine wichtigste Botschaft zur Begleitung junger Goalies mit. • Vereinswechsel & Leistungsniveau: Wie steht der Experte zu frühen Vereinswechseln? Muss man zwingend schon in jungen Jahren in den höchsten Ligen spielen, um den Sprung nach oben zu schaffen? • Integration im Training: Ein Appell an alle Technik- und Taktiktrainer: o Wie gestaltet man ein effektives Training, wenn kein Goalie-Trainer im Verein ist? o Warum müssen Torhüter im Eishockey (ähnlich wie im Fußball) viel stärker aktiv in die defensive Zone eingebunden werden? • Stress & Fehleinschätzungen: o Welche Eigenschaften werden bei Torhütern völlig überschätzt und welche werden oft unterschätzt? o Was sind die größten Stressoren, die während eines Spiels auf einen Goalie einwirken? Warum sich das Reinhören lohnt: Sebastian Vogl gibt konkrete Antworten darauf, wie wir die Lücke zwischen isoliertem Torwartspiel und modernem Mannschaftstaktik-Training schließen können. Ein Deep-Dive für alle, die ihre Spieler und ihr System weiterentwickeln wollen. Jetzt die volle Folge hören und die Tipps vom Profi direkt im nächsten Training umsetzen!
Collin Danielsmeier & Karl Schwarzenbrunner I Folge 69
2026/03/26
Nach einer kurzen Pause meldet sich der DEB-Podcast Coach The Coach mit wegweisenden Neuerungen für das deutsche Eishockey zurück. In Folge 69 diskutieren Collin Danielsmeier und Karl Schwarzenbrunner über die strategische Transformation der Aus- und Weiterbildung beim DEB sowie neue inhaltliche Schwerpunkte. Ausbildung zum Nachwuchsleiter (Head of Coaches) Die Position des Head of Coaches wird in den Vereinen künftig eine zentrale strategische Rolle einnehmen. Erfahrt in der Folge, warum diese Personalie das Bindeglied für eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Ausbildung darstellt und wie das neue Format diese Schlüsselposition professionalisiert. Die DEB Masterclass: Exzellenz durch Mentoring Ein weiteres Novum ist die DEB Masterclass. Das Programm bietet einer kleinen Gruppe von Perspektivtrainern eine einjährige, intensive Begleitung. Kern des Konzepts ist die Zuteilung persönlicher Mentoren, die exakt auf die individuellen Entwicklungspläne der Teilnehmer abgestimmt sind. Neues Podcast-Segment: technisch-taktische Analysen Zukünftig wird der Podcast um ein festes Segment erweitert. Karl und Collin etablieren einen fachlichen Diskurs über technisch-taktische Inhalte. Den Auftakt bildet die Definitionshoheit über zentrale Begriffe: Was bedeutet „Gewinnen“ im Kontext der Ausbildung und wie unterscheidet sich die kurzfristige Ergebnisorientierung von der langfristigen Spielerentwicklung? Ein Blick hinter die Kulissen Zum Abschluss der Folge teilt Collin Danielsmeier seine Einschätzung zu aktuellen blinden Flecken im deutschen Eishockey und thematisiert Aspekte, die in der aktuellen öffentlichen und internen Debatte zu wenig Raum einnehmen. Wer die strategische Zukunft der Ausbildung mitgestalten will, wer erfahren will, wann die Ausschreibung für die Masterclass beginnt, darf diese Folge nicht verpassen, jetzt reinhören und den entscheidenden Wissensvorsprung sichern.
Agneta Platter I Folge 68
2025/11/27
In Episode 68 des DEB-Podcasts „Coach The Coach“ tauchen wir ein in die faszinierende Welt einer Frau, die seit über drei Jahrzehnten den internationalen Skisport prägt: Agneta Platter, aktuell als Head Coach für Development & Kondition in der Performance Group von Ski Racing Club Suvretta St. Moritz. Kaum jemand verbindet so viel sportwissenschaftliche Expertise, praktische Trainererfahrung und internationale Perspektive wie sie. Vom erfolgreichen Start im schwedischen Weltcupteam über Stationen in Italien, Kanada und Österreich bis hin zu ihrer heutigen Rolle in der Schweizer Nachwuchs- und Athletenentwicklung – Agneta hat nicht nur Weltklasse-Athlet:innen begleitet, sondern auch ihre eigene Philosophie geschärft: „Gute Skifahrer werden im Sommer gemacht!“ Ein zentraler Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie sich ihre Trainingsphilosophie seit den Neunzigerjahren 90er Jahren entwickelt hat und inwieweit sie Athletinnen und Athleten im Jahr 2025 anders trainiert als zu Beginn ihrer Karriere. Dabei betont sie immer wieder, wie wichtig es ihr ist, langfristige Gesundheit im Blick zu behalten und dafür zu sorgen, dass Sportlerinnen und Sportler im späteren Leben keine körperlichen Schäden aus ihrer aktiven Laufbahn mitnehmen. Dieser Anspruch zieht sich bis heute durch ihre Arbeit. Da Agneta aktuell im Nachwuchsbereich tätig ist, spricht Karl auch mit ihr über das Thema Frühspezialisierung und darüber, wie sie diesen Trend bewertet. Im Austausch geht es zudem um die immer wieder aufkommende Frage, welche Faktoren jene Athlet:innen auszeichnen, die am Ende die absolute Weltspitze erreichen, im Vergleich zu denen, die trotz Talent nicht durchbrechen. Agneta ordnet diese Unterschiede aus ihrer umfassenden Erfahrung ein und gibt Einblicke in typische Entwicklungsverläufe und mentale wie physische Voraussetzungen. Ein weiteres Thema sind Verletzungen und die Frage, wie man jungen wie erfahrenen Athlet:innen nach Rückschlägen das Vertrauen in ihren Körper zurückgibt. Agneta beschreibt, wie wichtig eine klare Struktur, Geduld und psychologische Sicherheit in diesem Prozess sind. Besonders spannend wird es, als sie die verschiedenen Länder vergleicht, in denen sie gearbeitet hat. Sie spricht darüber, wie unterschiedlich Trainingskulturen sein können und wo sie als Frau im Trainerteam anders behandelt oder wahrgenommen wurde. Die Episode öffnet den Blick auf jene unsichtbaren Monate und Prozesse im Sommertraining, die im Winter maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Sie zeigt, welche Bedeutung mentale Stärke, langfristige Entwicklung und moderne Konditionsarbeit besitzen und wie es gelingen kann, Athletinnen und Athleten über viele Jahre hinweg leistungsfähig zu halten. Darüber hinaus hält das Gespräch zahlreiche weitere Einblicke aus drei Jahrzehnten Spitzensport bereit, die deutlich machen, wie viel Erfahrung und Reflexion hinter Agnetas Arbeit stehen.
Kerstin Dudichum-Kiene I Folge 67
2025/09/26
In der 67. Folge des DEB-Podcasts „Coach the Coach“ begrüßt Karl Schwarzenbrunner die erfahrene Trainerin und Sportwissenschaftlerin Kerstin Dudichum-Kiene. Sie ist nicht nur A-Level-Coach im Volleyball und Yogalehrerin, sondern auch Mitglied des Projektteams von ACES Womxn 4 Volleyball. Gleich zu Beginn wird klar: Diese Episode ist kein reines Fachgespräch über Trainingsmethoden, sondern ein Einblick in eine Bewegung, die den Volleyball nachhaltig verändern möchte, hin zu mehr Vielfalt, Fairness und weiblicher Führung. ACES ist eine internationale Plattform, gegründet von Elena Kiesling und Christy Swagerty, die sich für mehr weibliche Sichtbarkeit und Führungsstärke im Volleyball einsetzt. Ausgangspunkt ist ein Missstand: In der deutschen Volleyball-Bundesliga stellen Frauen derzeit nur rund 4,8 % der Headcoaches und 15,2 % der Assistant Coaches. Die Mehrheit der Spielerinnen verlässt nach der aktiven Karriere den Sport, ohne andere Wege der Mitgestaltung zu finden. Die Plattform verfolgt drei zentrale Schwerpunkte: Visibility Frauen im Volleyball sollen sichtbar werden: Ihre Geschichten und Erfahrungen werden auf einer digitalen, kollaborativen Plattform erzählt, um gegenseitige Unterstützung zu fördern. Mentorship ACES bringt aktuelle Führungskräfte und Expertinnen mit künftigen Leaderinnen zusammen, um Wissen zu vermitteln und in nachhaltige Führungskompetenz zu verwandeln. Opportunities Es werden Lernmöglichkeiten, Jobangebote und Fortbildungsoptionen für Frauen im Volleyball bereitgestellt, um Karrieren zu verlängern und weibliche Führung zu stärken. Mit diesem klaren Fokus auf Mentoring, Storytelling und Chancen will ACES nicht nur inspirieren, sondern konkret Handlungsräume schaffen, damit mehr Frauen in verantwortliche Positionen kommen und der Volleyballsport insgesamt von mehr Diversität und neuen Führungsstilen profitiert. Gemeinsam analysieren Karl und Kerstin anschließend die Gründe, warum es im Volleyball trotz einer großen weiblichen Spielerbasis so wenige Trainerinnen gibt. Sie diskutieren strukturelle Hindernisse, tradierte Rollenbilder und fehlende Netzwerke, aber auch individuelle Entscheidungen. Das Gespräch bleibt dabei nicht auf der Problemebene stehen, sondern öffnet den Blick für Lösungsansätze und Potenziale. Diese Podcastfolge zeigt eindrucksvoll, wie Kerstin Dudichum-Kiene und die Gründerinnen von ACES, Elena Kiesling und Christy Swagerty, den Volleyball neu denken. Wer erfahren will, wie Werte, Mentoring und Chancen mehr Frauen an die Spitze bringen können, sollte unbedingt reinhören.
Christian Ehrhoff I Folge 66
2025/08/29
In der 66. Ausgabe des DEB-Podcasts Coach the Coach begrüßt Host Karl Schwarzenbrunner einen der erfolgreichsten deutschen Eishockeyspieler der jüngeren Vergangenheit: Christian Ehrhoff. Der gebürtige Moerser blickt auf eine beeindruckende Profikarriere zurück, mit Stationen in der National Hockey League (NHL) bei den San José Sharks, Vancouver Canucks, Buffalo Sabres, Pittsburgh Penguins, Los Angeles Kings und zuletzt den Chicago Blackhawks. Über 850 NHL-Spiele, vier Olympia-Teilnahmen, die Silbermedaille von Pyeongchang 2018, Fahnenträger bei der Olympia-Abschlussfeier 2018 und der Ruf als verlässlicher Verteidiger auf internationalem Topniveau prägen seinen Werdegang. Das Gespräch beginnt mit einem Blick in Christians Nachwuchszeit. Karl interessiert, ob der spätere Weltklasse-Verteidiger von Beginn an auf dieser Position spielte oder zunächst als Stürmer aktiv war. Christian schildert anschaulich, wie sich seine Rolle auf dem Eis entwickelte und welche Faktoren dabei entscheidend waren. Anschließend geht es um die ersten großen Meilensteine im Profieishockey, besonders um seine Anfänge in der Oberliga. Karl möchte wissen, ob dieser Schritt rückblickend die richtige Entscheidung war und ob er jungen Talenten denselben Weg empfehlen würde. Offen beschreibt Christian, wie die Oberliga als Sprungbrett ins Senioreneishockey dienen kann und welche Opfer er hierfür gebracht hat. Ein zentrales Kapitel der Episode ist Christians Erfahrung beim NHL-Draft, ein Schlüsselmoment seiner Karriere. Er erzählt, wie es sich anfühlte, als deutscher Spieler gezogen zu werden, und nimmt die Hörer mit in seine ersten Tage im Camp der San José Sharks. Dabei geht es auch um die Frage, warum es manchen gelingt, sich in der NHL dauerhaft zu etablieren, während andere „relativ schnell“ nach Deutschland zurückkehren. Christian gewährt dabei spannende Einblicke in Leistungsanforderungen, Anpassungsprozesse und die mentale Komponente auf höchstem Eishockey-Level. Ein weiterer Schwerpunkt ist seine Entscheidung, die NHL zu verlassen und zu den Kölner Haien in die DEL zurückzukehren. Christian spricht über sportliche und persönliche Beweggründe, von neuen Rollen im Team über die Nähe zur Familie bis zu veränderten Prioritäten nach vielen Jahren in Nordamerika. Diese Einblicke sind jedoch nur ein Vorgeschmack. In der kompletten Episode warten viele weitere spannende Themen und persönliche Geschichten, die man nicht verpassen sollte.
Theresa & Benedikt Brückner I Folge 65
2025/05/30
In der 65. Folge sprechen wir mit einem besonderen Duo: Benedikt Brückner, sportlicher Leiter des EHC Straubing, und Theresa Brückner, verantwortlich für die Geschäftsstellenleitung. Gemeinsam geben sie Einblicke in ihre persönlichen Wege zum EHC Straubing und schildern, wie sie ihre heutigen Rollen gefunden haben. Zusammen geben sie nicht nur Einblicke in ihre beruflichen Aufgaben und die Vereinsstrukturen, sondern auch in ihr Leben als Ehepaar mit Kindern, die selbst im Verein aktiv sind. Dabei berichten sie offen über die Herausforderung, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren – gerade in einem arbeitsintensiven Vereinsumfeld mit viel Verantwortung und engem Zeitplan. Wie gelingt es ihnen, eine gesunde Balance zu finden zwischen Elternsein, Partnerschaft und beruflichem sowie sportlichem Engagement? Im zweiten Teil der Folge erzählt Benedikt, warum er schon früh den Wunsch hatte, Nachwuchstrainer zu werden – und weshalb eine Trainertätigkeit in der DEL für ihn persönlich nicht infrage kam. Im Anschluss diskutieren wir gemeinsam, was ein gutes Nachwuchsleiterteam ausmacht: Welche Kompetenzen und Haltungen sind notwendig, um einen Nachwuchsverein nachhaltig und erfolgreich zu entwickeln? Welche Rollen spielen Kommunikation, Vertrauen und klare Verantwortlichkeiten im täglichen Miteinander? Welche Strukturen und Rahmenbedingungen sind entscheidend, um erfolgreich zu sein? Wie wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen EV und GmbH? Abgerundet wird die Episode durch einen intensiven Blick auf zwei zentrale Bausteine erfolgreicher Nachwuchsarbeit: Schulkooperationen und Elterneinbindung. Die Brückners betonen, wie entscheidend tragfähige Partnerschaften mit Schulen für die Vereinbarkeit von Sport und Bildung sind. Ebenso wichtig ist ein bewusster Umgang mit den Eltern, die nicht nur logistische und emotionale Unterstützung leisten, sondern oft auch die „größten Sponsoren ihrer Kinder“ sind. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: Welche Inhalte sollte eine fundierte Ausbildung für Nachwuchsleiter*innen unbedingt vermitteln? Von Führungskompetenz über pädagogisches Wissen bis hin zur Kommunikationsstärke – wir fassen die wichtigsten Impulse zusammen. Eine ehrliche, praxisnahe und inspirierende Folge, die zeigt, wie komplex, aber auch wie lohnend die Arbeit im Nachwuchsbereich sein kann – wenn Leidenschaft, Struktur und Teamgeist aufeinandertreffen.
Harold Kreis I Folge 64
2025/04/25
Willkommen zur Aprilausgabe des DEB-Podcasts "Coach The Coach". In dieser Folge begrüßen wir keinen Geringeren als den aktuellen Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft: Harold (Harry) Kreis. Im Zentrum steht ein Thema, das für alle Trainerinnen und Trainer elementar ist – die Trainerentwicklung. Zum Einstieg werfen wir gemeinsam mit Harry einen Blick zurück auf seinen persönlichen Werdegang. Bis hin zum Anfang seiner Karriere. Wie ist er zu dem Trainer geworden, der heute die deutsche Nationalmannschaft anführt? Für ihn steht fest: Man ist die Summe der eigenen Erfahrungen. Seine Laufbahn ist geprägt von Erfolgen, Rückschlägen und der Fähigkeit, beides reflektiert einzuordnen. Besonders der Umgang mit Niederlagen, die kritische Selbstbetrachtung und der kontinuierliche Erwerb von (Fach)-Wissen – auch über den Tellerrand des Eishockeys hinaus – sind für ihn zentrale Bausteine seiner Entwicklung, um ein besserer Trainer zu werden. Ein weiterer zentraler Themenkomplex dieser Folge ist ein echtes Steckenpferd von Harry – eines, über das er nicht nur mit Leidenschaft spricht, sondern zu dem er auch regelmäßig als Gastredner eingeladen wird: Konfliktmanagement und Konfliktbewältigung. Konflikte sind im Mannschaftssport unvermeidlich – ob im Team, im Trainerstab oder im Umfeld. Doch wie geht ein Bundestrainer damit um? Welche Haltung nimmt Harry dazu ein? Für ihn ist klar: Konflikte sind keine Störungen, sondern Chancen zur Weiterentwicklung. Statt Spannungen zu vermeiden oder unter den Teppich zu kehren, setzt er auf frühzeitige Ansprache, offene Kommunikation und eine lösungsorientierte Herangehensweise. Er teilt mit uns, welche Prinzipien für ihn in der Konfliktführung essenziell sind, wie wichtig aktives Zuhören und Empathie in hitzigen Situationen sein können – und warum gerade im Leistungssport klare Werte und Rollenverständnisse ein stabiler Anker sind, wenn es schwierig wird. Im letzten Drittel des Gesprächs widmen wir uns einem weiteren wichtigen Aspekt moderner Trainerarbeit: dem Bankmanagement. Auch hier gibt Harry tiefe Einblicke in seine Entwicklung über die Jahre. Harry gibt uns spannende Einblicke, welche Anforderungen er an ein funktionierendes Trainerteam während des Spiels stellt, wie viele Coaches seiner Meinung nach idealerweise auf der Bank stehen sollten – und welche Aufgabenverteilung für ihn sinnvoll ist. Darüber hinaus werfen wir gemeinsam einen Blick über den Tellerrand: Welche taktischen Entwicklungen prägen aktuell das internationale Eishockey – und was können wir daraus für die Spielerentwicklung in Deutschland ableiten? Harry analysiert mit klarem Blick, wo der Trend hingeht und welche Schlüsse der deutsche Nachwuchs- und Profibereich daraus ziehen sollte.
Lukas Reichert I Folge 63
2025/03/28
In der 63. Folge des DEB-Podcasts „Coach The Coach“ begrüßen wir Lukas Reichert. Er arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Sportwissenschaften der Goethe Universität Frankfurt im Arbeitsbereich Bewegungs- & Trainingswissenschaft. In seiner Promotion untersucht Lukas primär seitigkeitsbezogene Aspekte als etwaige Leistungsreserve bei professionellen Sportspieler:innen. Hierbei interessiert ihn besonders der Einfluss solcher auf die Leistungsfähigkeit und das Verletzungsrisiko. Zudem beschäftigt er sich im Rahmen eines individuellen Athleten-Monitorings mit Belastungs- und Anforderungsprofilen im Sportspiel. Ein spannender Einstieg in die Folge ist die Frage, ob Nachwuchsforscher:innen und Nachwuchsathleten:innen ähnliche Herausforderungen erleben. Beide Gruppen investieren jahrelang in ihre persönliche und fachliche Entwicklung, ohne zu wissen, ob sie letztendlich die höchste Stufe ihrer Laufbahn erreichen. Lukas zeigt in der Diskussion Parallelen und Unterschiede beider Zielgruppen auf und gibt spannende Einblicke in seine eigenen Erfahrungen in der Wissenschaft. Ein weiteres zentrales Thema ist der Einfluss der Genetik auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Lukas geht dabei intensiv auf seine Publikation „How much can the genotype predict phenotypical power performance in elite male and female athletes?” ein und erläutert, inwiefern genetische Faktoren tatsächlich sportliche Leistung und Talentidentifikation im Eishockey beeinflussen. Anschließend gewährt Lukas tiefgehende Einblicke in eine weitere seiner Publikationen, „Upper-body isometric horizontal strength in game sport athletes“, und erläutert die praktischen Implikationen dieser Studie für den Leistungssport. Die Folge liefert spannende wissenschaftliche Erkenntnisse mit direktem Praxisbezug für Trainer:innen, Athleten:innen und alle, die sich für die Schnittstelle zwischen Forschung und Leistungssport interessieren. Bleibt dran, denn auch in den kommenden Folgen erwarten euch tiefgehende Einblicke, inspirierende Gäste und praxisnahe Erkenntnisse, die euch in eurer täglichen Arbeit weiterbringen. Bis zum nächsten Mal – nur hier im „Coach The Coach“-Podcast!
Ronja Jenike I Folge 62
2025/02/28
In dieser Episode sprechen wir mit Ronja Jenike, Leistungssportreferentin Frauen beim Deutscher Eishockey-Bund e.V.(DEB), über einen Meilenstein für das deutsche Frauen-Eishockey: die erfolgreiche Olympia Qualifikation für die Winterspiele 2026! Welche Bedeutung hat dieser Erfolg für die Spielerinnen? Welche entscheidenden Faktoren haben diesen Weg geebnet? Und wie hat sich das Frauen-Eishockey in Deutschland entwickelt, um solche Erfolge möglich zu machen? In der Professional Women's Hockey League (PWHL) sind derzeit zwei deutsche Spielerinnen aktiv – ein bedeutender Schritt! Karl und Ronja sprechen darüber, welche Faktoren dazu geführt haben, dass Torhüterin Sandra Abstreiter sowie Stürmerin Laura Kluge den Sprung in die PWHL geschafft haben. Sie diskutieren darüber hinaus, ob dies ein Indikator dafür sein kann, wie gut eine Nation im Frauen-Eishockey ist. Und welchen Karriereweg sollten deutsche Spielerinnen wählen – über die Bundeswehr, Nordamerika oder andere Ligen weltweit? Doch damit nicht genug – Karl liebt es, mit seinen Gästen Gedankenexperimente durchzuführen. Gemeinsam mit Ronja entwerfen sie eine Welt, in der perfekte Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Frauen-Eishockeys herrschen. Wie sieht eine ideale Nachwuchsförderung aus? Und welche Strukturen braucht es dafür? Wie lange sollten Mädchen und Jungen zusammenspielen? Warum verliert man auf dem Weg in den Frauenbereich Spielerinnen? Zum Abschluss geht es um ein entscheidendes Thema: Geschlechterstereotype im Eishockey. Es ist bekannt, dass Geschlechterstereotype in vielen Bereichen, einschließlich des Sports, Einfluss auf die Wahrnehmung von Kompetenz haben können. Solche Stereotype können dazu führen, dass männlichen Trainern oder Lehrern in bestimmten Disziplinen mehr Fachwissen oder Fähigkeiten zugeschrieben werden als ihren weiblichen Kollegen. Um solche Verzerrungen zu überwinden, ist es wichtig, Bewusstsein für diese Vorurteile zu schaffen und Maßnahmen zu ergreifen, die die Gleichstellung der Geschlechter fördern. Karl und Ronja ziehen Umfrageergebnisse heran und sprechen über dieses geschlechterspezifische Ungleichgewicht im Eishockey. Eine spannende Folge voller Insights, Visionen und tiefgehender Diskussionen – jetzt reinhören!
Prof. Dr. Karen Zentgraf & Prof. Dr. Karsten Krüger I Folge 61
2025/01/31
Endlich ist es wieder soweit! Wir melden uns mit einer neuen und spannenden Episode des "Coach The Coach"-Podcasts aus der Weihnachtspause zurück. Dieses Mal begrüßen wir zwei herausragende Gäste: Prof. Dr. Karen Zentgraf und Prof. Dr. Karsten Krüger. Gemeinsam mit unserem Host Karl Schwarzenbrunner sprechen sie über das wegweisende in:prove-Projekt und teilen spannende Einblicke sowie aktuelle Entwicklungen. Kurzbiografien unserer Gäste: Prof. Dr. Karen Zentgraf ist Sportwissenschaftlerin und leitet die Abteilung für Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Bewegungswissenschaft und Neurokognition. Besonderes Augenmerk legt sie auf die Anpassung von Gehirn und Körper von Spitzensportlern an leistungsrelevante Erfahrungen sowie die Individualisierung von Leistung, Trainingsfähigkeit und Reifung. Prof. Dr. Karsten Krüger ist Professor für Leistungsphysiologie und Sporttherapie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sein Fokus liegt auf der angewandten Physiologie, insbesondere den molekularen und integrativen Mechanismen der Anpassung an körperliche Belastungen und Training. Im Leistungssport beschäftigt er sich mit inflammatorischen Prozessen in der Trainingsanpassung, der Regulation molekularer Biomarker während Belastung und Regeneration sowie der Sportimmunologie. Das in:prove-Projekt: Das Projekt "Individualisierte Leistungsentwicklung im Spitzensport durch ganzheitliche und transdisziplinäre Prozessoptimierung (In:prove)" verfolgt das Ziel, die verschiedenen Facetten individueller Leistungsentwicklungen zu analysieren. Es entwickelt wissenschaftlich fundierte Diagnosetools, um leistungsbeeinflussende Faktoren zu erfassen, optimiert individuell zugeschnittene Trainingsmethoden und bietet Strategien zur Unterstützung von Athletinnen und Athleten, deren Leistungsentwicklung stagniert. Dabei knüpft das Projekt an die in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung der Individualisierung von Diagnostik-, Trainings-, Wettkampf- und Regenerationsmaßnahmen an, um die ungenutzten Potenziale von Sportlerinnen und Sportlern im Hochleistungsbereich zu fördern. Wenn wir euer Interesse geweckt haben und ihr mehr über das Projekt, den Transfer in die Praxis und die aktuellen Erkenntnisse erfahren wollt, dann hört unbedingt in die Episode rein!
Karin Frauenrieder & Collin Danielsmeier I Folge 60
2024/11/29
In der 60. Episode des DEB-Podcasts “Coach the Coach“ wird das Kernteam der Trainerausbildung des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) vorgestellt. Neben den bekannten Gesichtern Karl Schwarzenbrunner und Collin Danielsmeier steht diesmal Karin Frauenrieder im Fokus, die seit dem 15. November 1990 eine tragende Rolle im DEB-Team einnimmt. Karin gibt spannende Einblicke in ihre vielseitige Arbeit und Verantwortungsbereiche, die für die Organisation und Struktur der Trainerausbildung essenziell sind. Ihre Hauptkompetenz liegt in der Verwaltung der Passstelle, wo alle Transfers und Förderlizenzen für die deutschlandweiten Ligen koordiniert werden. Darüber hinaus verantwortet sie das Teilnehmer- und Lizenzmanagement, die Hotelbuchung für Referenten, Catering bei Trainerlehrgängen und weitere organisatorische Aufgaben. Mit ihrem Engagement und ihrer Expertise sorgt Karin dafür, dass die administrativen Abläufe im Hintergrund reibungslos funktionieren – ein unverzichtbarer Beitrag für die Weiterentwicklung des deutschen Eishockeys. Die drei werfen gemeinsam einen Blick zurück auf das Ausbildungsjahr 2024 und reflektieren darüber, was gut lief, wo es Herausforderungen gab, und welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Besonders betonen sie, wie wichtig der Beitrag der Trainer*innen selbst ist, um Prozesse und Abläufe weiter zu optimieren, besonders in Bezug auf Lizenzverlängerungen. Sie wenden sich u.a. direkt mit einem Appell an die Trainer und Trainerinnen, um zu demonstrieren, wie wichtig es ist Fristen zur Lizenzverlängerung einzuhalten. Die Kernbotschaft der Episode: Das Team setzt alles daran, die Aus- und Weiterbildung der Trainerinnen kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln, um eine kompetenzorientierte und qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten. Dabei gewähren sie intensive Einblicke in ihren Alltag als Referent*innen und Verantwortliche. Vor allem wollen sie das „Warum“ lehren. Was das genau bedeutet, erklären uns Karl und Collin in dieser Ausgabe. All diese und weitere spannende Themen hört ihr in der Freitagsausgabe unseres Podcasts! Wir freuen uns auf euer Feedback und schaut doch mal auf unserer offiziellen Instagram-Seite vorbei: deb_trainer.official dort posten wir neben der Übung der Woche auch aktuelle Forschungsprojekte und geben Einblicke in die Trainerausbildung.
Wiebke Fabinski I Folge 59
2024/10/25
In der neuesten Episode des DEB-Podcasts Coach The Coach spricht Karl Schwarzenbrunner mit Wiebke Fabinski, der stellvertretenden Ressortleiterin Bildung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Im Fokus stehen Wiebkes Karriereweg, ihre Erfahrungen und die Entwicklungen in der Trainer- und Trainerinnenbildung. Wiebke bringt eine beeindruckende Vita mit: Seit 2007 im Bereich Bildung tätig, hat sie sich auf die Lizenzausbildung und Rahmenrichtlinien spezialisiert. Ursprünglich aus der Leichtathletik kommend, wo sie im Siebenkampf aktiv war, war ihr Ziel immer, im Sportverband mitzuwirken und die Sportlandschaft aktiv mitzugestalten. Für Wiebke stand schon früh fest, dass sie ihre berufliche Zukunft im Sportbereich sieht. Der DOSB spielt eine zentrale Rolle in der Trainer- und Trainerinnenbildung in Deutschland. Über 500.000 gültige Trainerlizenzen sind im Umlauf, was auf ein großes Aus- und Fortbildungssystem hinweist. In der Diskussion thematisiert Wiebke die großen Herausforderungen, mit denen der DOSB konfrontiert ist. Ein zentrales Thema im Gespräch ist die Kompetenzorientierung in der Trainerausbildung. Wiebke erklärt, was es bedeutet, kompetenzorientiert zu lehren und zu prüfen. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, wie viel Fachwissen ein Trainer oder eine Trainerin besitzen sollte und in welchem Verhältnis dieses Wissen zu den praktischen Kompetenzen steht. Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung in der Trainerausbildung beschleunigt. Wiebke reflektiert die Lehren, die der DOSB daraus gezogen hat, und erläutert, wie digitale Werkzeuge heute in der Aus- und Fortbildung von Trainern und Trainerinnen eingesetzt werden. Besonders interessant ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Trainerausbildung. Wiebke gibt Einblicke, wo und wie KI bereits heute genutzt wird und welche Trends sich für die Zukunft abzeichnen. Abschließend spricht Wiebke über die Kompetenzen, die für Trainer und Trainerinnen in ihren Augen besonders wichtig sind, und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Ausbildung in den Sportverbänden. Dabei vergleicht sie auch die deutsche Ausbildung mit internationalen Ansätzen und zieht Schlüsse, wie sich die Trainer-lehrgänge in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnte. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in die Arbeit des DOSB und die Herausforderungen in der modernen Trainerausbildung. Sie zeigt, wie der DOSB diese in Deutschland zukunftsfähig machen möchte, und beleuchtet wichtige Entwicklungen wie Digitalisierung und Kompetenzorientierung.

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