
Werben im Podcast: Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde
Dieser Podcast hat
75 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
MichaelsbundExplizit
Nein
Erstellt am
2020/01/15
Neueste Episode
2026/01/31
Durchschnittsdauer
8 min.
Veröffentlichungsintervall
31 Tage
Beschreibung
Alpenrock-Fans kennen sie als die Frau mit der Grünen Geige. Aber Monika Drasch kann auch anders: Jeden Monat stellt sie ein Lied vor, das sich um das Kirchenjahr dreht - mal augenzwinkernd, mal frech aber immer zum Seufzen schön.
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Zwiefacher & Vogellieder: „Ei Tauba ruggu“ – Emigration, Symbolik & Lichtmess
2026/01/31
In dieser Folge singen wir am 1. Februar gemeinsam den traditionellen Zwiefachen „Ei Tauba ruggu“ – ein Lied aus der Vogelwelt mit tiefer symbolischer Bedeutung. 🎶
Wir starten mit dem klassischen Liedtext und kommentieren die Strophen (0:36–2:16), in denen der Tauba ruggu, die Taube und Bilder wie Reifenholz und Schneeball vorkommen.
Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die kulturelle und historische Bedeutung des Waldtauberers:
👉 Warum wurde die Taube im Bayerischen Wald zum Sinnbild der Emigranten und Hoffnung auf Rückkehr?
👉 Was hat das mit dem Orientierungssinn der Taube zu tun?
👉 Welche Rolle spielen Vogellieder und ihre Symbolik (z. B. Kuckuck, Nachtigall, Frühling)? (5:24–6:16)
Zum Abschluss geben wir einen kulturellen Tipp:
📍 Die Kapelle aus Licht im Diözesanmuseum Freising lädt seit drei Jahren Besucher zum Verweilen ein – gerade jetzt zur Lichtmess-Zeit. (6:20–6:40)
🎧 Eine faszinierende Folge über Volkslied, Symbolik & bayerische Traditionen – ideal für alle, die sich für Musikgeschichte, Kultur und Saisonbräuche interessieren.
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Hirtenlied & Hoffnung: Peter Huchels Weihnachtsgedicht neu gehört
2026/01/07
Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem Weihnachtswort 2009 vom damaligen Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes. Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.
Nun sende, Herr, uns deinen Sohn – ein Adventslied in der Tradition der O-Antiphonen
2025/12/06
Im Dezember entdeckt Monika Drasch das Adventslied „Nun sende, Herr, uns deinen Sohn“ neu: ein schlichtes, zugleich kraftvolles Juwel aus der Tradition der O-Antiphonen. Die Musikerin erzählt seine Geschichte und warum es auch heute noch in Klöstern vom 17. bis 23. Dezember erklingt. Dazu gibt es eine neue Strophe aus einer Chiemsee-Auszeit von Monika Drasch – mit viel Achtsamkeit, Selbstfürsorge. Die Sängerin lädt dazu ein, den Advent bewusst zu leben und geduldig auf Weihnachten zuzugehen. Statt sich vom frühen Lebkuchenduft, Konsumdruck und Terminstress treiben zu lassen, die sieben Tage vor Weihnachten musikalisch als besondere Wegstrecke zu entdecken. Ein Podcast für alle, die alte Kirchenmusik lieben, nach stillen Momenten im Advent suchen und Lust haben, ein fast vergessenes Weihnachtslied neu zu singen.
Diesen Tag Herr leg ich zurück in deine Hände
2025/11/01
In dieser herbstlichen Podcast-Folge von Lieder zwischen Himmel und Erde stellt Monika Drasch ein besonderes Abendlied vor – ursprünglich als Swing in den 1960er-Jahren komponiert, berührt es heute als ruhiges Gebet. Inspiriert von einem Besuch im Europakloster Gut Aich am Wolfgangsee reflektiert sie über die Kraft spiritueller Musik, persönliche Erinnerungen und die Bedeutung musikalischer Erneuerung in der Kirche. Das Lied „Diesen Tag Herr lege ich zurück in deine Hände“ von Martin Gotthard Schneider wird so zu einem tröstlichen Klang zum Tagesabschluss – zwischen Himmel, Erde und innerer Einkehr.
Sankt Michael, Friedensfürst und Himmelswächter
2025/10/04
In dieser Folge von „Lieder zwischen Himmel und Erde“ nimmt uns Monika Drasch mit auf eine musikalisch-spirituelle Reise zu Ehren des Erzengels Michael. Anlässlich seines Namenstags erklingt ein besonderes Michaelslied – inspiriert von alten Handschriften und doch neu gestaltet mit zeitgemäßen Strophen. Die Melodie, die sich wie von selbst beim Lesen des Textes ergab, begleitet Drasch bereits seit Jahren bei verschiedensten Anlässen – von Friedensveranstaltungen bis zu offiziellen Empfängen.
Das Lied verbindet traditionelle Volksmusik mit gesellschaftlicher Relevanz: Es steht für Gerechtigkeit, Frieden und die Erneuerung alter musikalischer Formen. Besonders eindrucksvoll ist die neu getextete vierte Strophe, in der auch das Thema „Frauen in der Kirche“ angesprochen wird – ein Tabu, das nach wie vor Widerstand auslöst.
Monika Drasch kündigt zudem ihr neues Bühnenprogramm „Bavaria Sankta“ an und verweist auf das 125-jährige Jubiläum des St. Michaelsbundes – eines unabhängigen katholischen Medienhauses mit langer Tradition und mutiger Stimme.
Noch ein Hinweis: Am 28. Oktober findet wieder ein Mitsingkonzert in der Münchner Kirche Herz Jesu statt!
Fische, Predigt und Musik: Carl Orff trifft das Knaben Wunderhorn
2025/09/08
In dieser Folge tauchen wir ein in die klangvolle Welt der Volksmusik, Poesie und Predigt. Monika präsentiert das humorvolle Lied „Antonius zur Predigt“ aus der Sammlung *Des Knaben Wunderhorn*, vertont im Stil des Orff’schen Schulwerks. Sie schlägt dabei Brücken zwischen Carl Orff, Gustav Mahler und der Volksmusikkultur rund um den Ammersee. Ein besonderes Highlight: Einblicke in das entstehende Carl-Orff-Museum und das einzigartige Festivalformat „Kapellenweg“, bei dem Musik Kapellen lebendig macht. Gesungen wird hier nicht nur zur Freude – sondern als echte Verkündigung. Begleitet Monika und das Duo „AmmerseeAmseln“ auf einem poetisch-musikalischen Weg voller Geschichte, Klang und Seele.
Maria im Klang der Jahrhunderte – Monika Drasch singt „Wie schön glänzt die Sonne“
2025/08/02
In dieser Folge von „Lieder zwischen HImmel und Erde" nimmt uns Monika Drasch mit auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln eines besonderen Marienliedes: „Wie schön glänzt die Sonne“. Gemeinsam mit Martin Danes erweckt sie dieses traditionelle Lied mit historischer Tiefe und spiritueller Schönheit zum Leben. Das Lied stammt aus dem süddeutschen Raum und ist auch im Gotteslob für das Erzbistum München undFreising zu finden. Monika erzählt von ihrem Musiklehrer Konrad Ruland, der sie vor über 40 Jahren mit dieser Musik vertraut machte, und analysiert die schlichte, aber kraftvolle Melodie sowie die Bedeutung der letzten Strophe – ein Trost für das Lebensende. Gesungen wird esauch beim MItsingkonzert am 23. Oktober um 18:30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Ein musikalischer Hochgenuss voller Glauben, Geschichte und Gefühl.
Roter Mohn: Sehnsucht, Schuld und die Schatten der Geschichte
2025/07/05
Der Podcast taucht tief in die Geschichte des Liedes „Roter Mohn“ ein, das 1947 in einem Internierungslager entstand. Die Sängerin Monika Drasch beleuchtet die bewegte Biografie der Komponistin Landa Rupprecht, ihre NS-Vergangenheit und die ambivalente Bedeutung des Liedes, das zugleich von Sehnsucht, Schmerz und Hoffnung erzählt. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Kann man ein Kunstwerk genießen, dessen Schöpfer belastet sind? Der Podcast verbindet musikalische Tradition, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion – ein bewegender Beitrag zu Erinnerungskultur und politischer Wachsamkeit. Lauscht einer Episode, die musikalisch berührt und zum Nachdenken zwingt.
Zwischen Sonnenwende und Seelenlicht: Monika Drasch über das Lied „Das Jahr steht auf der Höhe“
2025/05/31
In dieser besonderen Podcast-Folge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Das Jahr steht auf der Höhe“ – einem ergreifenden Sonnenwendlied voller symbolischer Tiefe. Inspiriert vom Text des evangelischen Theologen Detlef Block (1978) und der Melodie des fränkischen Komponisten Johann Steuerlein (1581), erzählt Drasch von ihrer ersten Begegnung mit dem Lied in der Augsburger Kirche St. Thaddäus. Sie beleuchtet die historische Entstehungsgeschichte der Kirche im Zweiten Weltkrieg ebenso wie die musikalischen Wurzeln des Liedes. Die Folge verwebt spirituelle Gedanken zu Angst, Vertrauen und der göttlichen Liebe mit persönlichen Eindrücken und poetischen Reflexionen. Drasch spricht über Mut, Vergänglichkeit und die Bedeutung innerer Ruhe in einer zunehmend unruhigen Zeit. Eine kraftvolle Einladung, innezuhalten – mitten im Jahr, mitten im Leben.
500 Jahre Memminger Artikel: Das frühe Ringen um Freiheit und Gerechtigkeit
2025/05/03
In dieser besonderen Podcast-Folge nimmt uns Monika mit auf eine musikalische Reise in die Zeit der Bauernkriege von 1525. Gemeinsam mit Martin Danes singt sie zentrale Passagen der „Memminger Artikel“, die als eines der ersten europäischen Zeugnisse für Menschen- und Freiheitsrechte gelten. Die zwölf Artikel, die heuer ihren 500. Geburtstag feiern, entstanden in Memmingen als Manifest oberschwäbischer Bauern gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die Folge erzählt nicht nur die bewegende Geschichte dieses Aufstands, sondern reflektiert auch, wie aktuell die Forderungen nach Freiheit und Gleichheit bis heute geblieben sind. Begleitet wird das Ganze von mehrstimmigen Psalmtönen und dem bekannten Lied „Ein feste Burg“. Ein Podcast voller Geschichte, Musik und Inspiration.
„Mein Vater wird gesucht“ – Monika Drasch über ein verbotenes Lied, Verfolgung und Erinnerung
2025/04/06
In dieser Podcastfolge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Mein Vater wird gesucht“ – einem erschütternden Zeugnis politischer Verfolgung aus der NS-Zeit. Ursprünglich 1935 im Exil entstanden, wurde es von Peter Roland bekannt gemacht. Drasch erzählt bewegend die Geschichte des Texters Hans Drach, der in der Sowjetunion Zuflucht suchte, aber später verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert wurde. Seine Todesumstände bleiben bis heute ungeklärt. Die Folge verwebt Liedgeschichte, persönliche Erinnerungen und historische Hintergründe zu einem eindringlichen Statement gegen Ungerechtigkeit – musikalisch eingerahmt und tief berührend. Auch aktuelle Bezüge zu Flucht und Menschlichkeit werden eindrucksvoll gezogen.
Josefslied und die stille Größe des Hl. Josef – Ein musikalischer Blick mit Hans Berger
2025/03/01
Hans Berger, über 80 Jahre alt, ist ein Meister der Zither und ein herausragender Komponist. In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um das Josefslied, das er für die Josefskirche in Oberaudorf geschrieben hat. Warum der Hl. Josef für ihn eine so große Rolle spielt, welche Verbindung er zu den Bergbauern hat und wie der Hymnus Akathistos Josef in einem neuen Licht zeigt, erfahrt ihr hier. Außerdem: Eine humorvolle, aber tiefsinnige Geschichte über Josef als stillen Vorreiter der feministischen Bewegung. Ein Podcast über Musik, Glauben und den Wert des Schweigens.
Das Lob als Kraftquelle - Kirchenlied "Großer Gott wir loben dich" zeigt wie es geht
2025/02/01
Das bekannte Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ hat eine jahrhundertealte Tradition und berührt Menschen weltweit. Doch Loben geht über Musik hinaus – es stärkt, motiviert und kann sogar gesellschaftlich etwas bewegen. Warum fällt es uns oft schwer, andere zu loben, sei es in der Politik oder im persönlichen Umfeld? Und wie können wir Lob als positive Kraft für uns selbst nutzen? Diese Episode widmet sich der Bedeutung des Lobes, seiner spirituellen und sozialen Wirkung und gibt Impulse für einen bewussteren, wertschätzenden Umgang im Alltag
Heilige Drei Könige unterwegs
2025/01/05
Ein Sternsingerlied gibt´s in dieser Folge, im fein gesetzten dreisimmigen Satz von Dr. Erich Sepp, den viele unter anderem als Jodellehrer kennen und schätzen. Außerdem geht´s darum, wer die Heiligen drei Könige wirklich waren und um die Tradition, in der sich Ministranten als die Weisen aus dem Morgenland verkleiden und Geld für Kinder in Not sammeln.
Das Hirtenlied mit dem Krumpahax-Martin
2024/12/01
"Krumpahax" - das Wort hört man heute nicht mehr. Wenn man Mundartsprecher oder geübter Hörer ist, ahnt man, dass es sich um jemanden mit einem krummen Bein handelt.
Die Beschreibung des körperlichen Gebrechens hat dem Hirtenbuben seinen Namen gegeben. Monika Drasch möchte sich vorstellen, dass der Martin ein besonders guter Hirte war, grad wegen seines Gebrechens.Feinfühlig mit den ihm anvertrauten Tieren und ein guter und zuverlässiger Kamerad, der auch als erster angesprochen wird in dieser Situation.
Den Hirten erscheint ein unerklärliches Licht, Lärm kommt aus der Stadt Betlehem.
Und einer erinnert sich an die Prophezeihungen der Alten.
Weiter geht es mit seltenen bayerischen Wörtern: Sprozlate Krapfn und a hölzernes Glachter. Da musste selbst die Monika nachschauen.
Buchtipp:
[Ludwig Zehetner, Basst scho!](https://www.michaelsbund.de/product/9783939112570-basst-scho.html)
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