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Streifenfragen – was dir Polizisten sonst nicht erzählen

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Bewertung
★★★★★
5
von
6 Bewertungen
Dieser Podcast hat
100 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Joost Schmidt
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/01/28
Neueste Episode
2026/07/24
Durchschnittsdauer
35 min.
Veröffentlichungsintervall
13 Tage

Beschreibung

Was war der prägendste Einsatz deiner bisherigen Karriere? Und was passiert, wenn die, die helfen wollen, selbst Hilfe brauchen?  Polizisten und Polizistinnen erzählen Podcast-Host Joost Schmidt von den Fällen, die bei ihnen lange nachgewirkt haben. Ein Ermittler, der wochenlang unter der Erde gearbeitet hat, kilometerlange Verfolgungsjagden mitten in der Nacht, bewegende Einsätze im Katastrophenfall.  Die Gäste nehmen euch direkt mit ins Geschehen - wir ordnen die Fälle gemeinsam mit Experten ein und liefern Hintergrundinfos.  „Streifenfragen” ist nicht einfach ein weiterer True Crime Podcast! Hier geht es um die spannenden Fälle und Erlebnisse direkt von der Straße. Vom Diensthundeführer, der frisch ausgebildeten Polizeikommissarin bis zum Phantombildzeichner.  Jeden Montag gibt es einen neuen spannenden Fall.  Das gab es bis Juli 2024 auf diesem Podcast-Channel:    „5 Minuten vor dem Tod - Der Kriminalpodcast”    Aufwendig recherchiert und analysiert. Was passierte in den fünf Minuten vor dem Mord? Und was danach? Luisa und Joost begeben sich auf Spurensuche und ermitteln mit euch anhand echter Gerichtsurteile spannende Mordfälle nach. SWR Reporterin Elena erklärt das komplizierte Rechtssystem so, dass es alle verstehen. Immer wieder sind auch Gäste dabei: Spurensicherer, Polizistinnen und Forensische Psychiater erzählen von ihrer Arbeit. 

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Live vom SWR Podcastfestival 2026: Das bringt einen Phantombildzeichner zum Weinen
2026/07/24
Dieser Gast hat Streifenfragen-Host Joost Schmidt besonders beeindruckt: Phantombildzeichner Uwe. Beim SWR Podcastfestival trifft er ihn wieder – und holt sich die nächsten Geschichten aus Uwes spannendem Leben ab: Warum er festgenommen wurde, weshalb seine Bilder immer schwarz-weiß sind und welcher Auftrag ihn mal auf ein Schiff geführt hat.
Cyberbunker: Ermittlungen unter der Erde
2026/04/27
Ein ehemaliger Bundeswehrbunker in Traben-Trarbach, fünf Stockwerke tief unter der Erde. Hinter dicken Betonwänden wird über Jahre hinweg ein Netzwerk für kriminelle Geschäfte im Internet betrieben. Als die Polizei 2019 mit 650 Einsatzkräften aus ganz Deutschland zugreift, beginnt einer der größten Cybercrime-Einsätze Deutschlands. Wochenlang arbeiten Ermittler unter der Erde, sichern Server und werten Daten aus. IT-Analyst Philipp vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ist einer von ihnen. Er berichtet, wie die Beamten versteckte Technik unter Bodenplatten entdecken, welche Herausforderungen die Arbeit ohne Tageslicht mit sich bringt und warum Teamarbeit dabei entscheidend ist. Cyber-Sicherheitsexpertin Dr. Erlijn van Genuchten ordnet ein, wie sogenanntes Bulletproof Hosting funktioniert und warum die sorgfältige Sicherung von Daten für die Beweisführung entscheidend ist. Eine Folge über Ermittlungen unter der Erde und darüber, wie ein Einsatz aus Rheinland-Pfalz zu einem internationalen Fall wird. Unser Podcast-Tipp: „Die Millionendiebin“ https://1.ard.de/millionendiebin
Zwei Länder, ein Fall: Die Streife über den Rhein
2026/04/20
Eine aufmerksame Zeugin, zwei schwere Ledertaschen – und ein ungutes Gefühl. Was zunächst nach einer alltäglichen Beobachtung in Straßburg klingt, entwickelt sich zu einem grenzüberschreitenden Polizeieinsatz zwischen Frankreich und Deutschland. Zwei Männer steigen mit auffälligem Gepäck in eine Straßenbahn Richtung Kehl. Kurz darauf greift die gemeinsame deutsch-französische Streife ein – eine Einheit, die ein echtes Vorzeigebeispiel ist. Was folgt, ist ein Fall, der zeigt, wie unterschiedlich Polizeiarbeit in zwei Ländern sein kann – und wie gut sie funktioniert, wenn man zusammenarbeitet. Ein belauschtes Gespräch bringt die Ermittlungen entscheidend voran, während parallel auf beiden Seiten des Rheins gearbeitet wird. Drei Verdächtige, zwei Länder, ein Nachmittag – und ein Einsatz, der eindrucksvoll zeigt, was moderne europäische Polizeiarbeit leisten kann. Unser Podcast-Tipp: Gerichtssaal 237 https://1.ard.de/237?cp
Banküberfall in Mainz: Wenn Sekunden entscheiden
2026/04/13
Ein Banküberfall in Mainz nahe des Hauptbahnhofs im Oktober 2010. Eine Streife kommt zufällig vorbei und nimmt sofort die Verfolgung auf. Acht Minuten später sind die Täter gefasst - doch der Einsatz läuft nicht nach Lehrbuch. Rainer und seine Kollegin müssen in Sekunden entscheiden, als Passanten ihnen die Fluchtrichtungen zeigen. Sie trennen sich und verfolgen die Täter allein. Rainer stellt einen der Männer an einer Ampel, seine Kollegin fasst den zweiten in einem Hinterhof samt Beute. Polizeitrainer Günther Epple von der Deutschen Hochschule der Polizei ordnet ein, warum dieser Einsatz nicht nach Lehrbuch ablief, welche Risiken solche Entscheidungen und Alleinhandlungen bergen und weshalb Banküberfälle heute als wenig attraktiv gelten. Eine Folge über Sekundenentscheidungen, Improvisation im Einsatz und die Frage, wann Intuition über Taktik siegt. Unser Podcast-Tipp: „Amerika, wir müssen reden!“ https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden
Betäubungsmittel: Spurensuche hinter den Kulissen
2026/04/06
Was passiert eigentlich mit den Drogen, die die Polizei sicherstellt? Katja ist Sachverständige für Betäubungsmittel und Toxikologie bei der Polizei. In ihrem Kriminallabor analysiert sie täglich Substanzen aus der Drogenszene: Cannabis-Plantagen, Designerdrogen, Streckmittel, Briefe mit versteckten Drogen. Sie erzählt, wie sie herausfindet, welche Droge vor ihr liegt, wie viel Streckmittel enthalten ist und warum ihre Arbeit so entscheidend für Ermittlungen und Strafmaße ist. Joost Schmidt spricht außerdem mit Dr. Melanie Hohner, Fachärztin für Rechtsmedizin. Sie ordnet ein, was die Substanzen im Körper bewirken können, warum neue psychoaktive Drogen so gefährlich sind und wo genau die Grenzen zwischen Wirkung und Todesfall liegen. Eine Folge über die Arbeit im Labor, die Gefahren der Drogenszene und die präzise, oft unsichtbare forensische Arbeit hinter den Ermittlungen. Unser Podcast-Tipp: „Die Frage“ https://1.ard.de/die-frage
Zwischen den Fronten: Polizeieinsatz bei einer Demonstration
2026/03/30
Eine Demonstration in Worms, zu der mehr als 700 Gegendemonstranten angekündigt sind. Unterschiedliche politische Lager treffen aufeinander, die Stimmung ist von Beginn an angespannt. Als erste Gruppen versuchen Polizeisperren zu durchbrechen, droht die Lage zu eskalieren. Franz, stellvertretender Leiter der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit in Rheinland-Pfalz, war vor Ort. Er berichtet, wie sich die Polizei auf solche Einsätze vorbereitet, wie schnell Situationen kippen können und was es bedeutet, unter Druck professionell zu bleiben. Auch dann, wenn sich Gewalt plötzlich nicht nur zwischen den Lagern, sondern direkt gegen die Polizei richtet. Der Kriminologe und Polizeiwissenschaftler Prof. Martin Thüne ordnet ein: Wie viel Gewalt darf die Polizei überhaupt anwenden? Und wann ist diese legitim und wann juristisch unzulässig? Eine Folge über einen Einsatz zwischen Deeskalation und Eingreifen und über die Herausforderung, Kontrolle zu behalten, wenn die Lage zu entgleiten droht. Unser Podcast-Tipp: „Kaff Crimes" https://1.ard.de/kaff-crimes
Cybercrime: Auf der Spur digitaler Erpresser
2026/03/23
Ein Morgen wie jeder andere, bis plötzlich nichts mehr geht: Computer lahmgelegt, Daten verschlüsselt, eine Nachricht auf dem Bildschirm. Ein Kosmetikunternehmen aus Rheinland-Pfalz wird Opfer eines Ransomware-Angriffs. Die Täter fordern 80.000 Dollar Lösegeld. Kriminalhauptkommissar Mike vom K25 Cybercrime des Polizeipräsidiums Koblenz und sein Team beginnen zu ermitteln, mit wenigen Hinweisen und einer einzigen E-Mail-Adresse. Doch schnell wird klar: Der Angriff ist Teil eines internationalen Netzwerks. Die Spur führt über mehrere Kontinente, zu weiteren Opfern und schließlich bis nach China. In dieser Folge spricht Host Joost Schmidt auch mit Cyber-Sicherheits-Expertin Dr. Erlijn van Genuchten. Sie ordnet ein, warum Ransomware für Täter ein lukratives Geschäftsmodell ist und beantwortet eine der zentralen Fragen: Sollte man Lösegeld zahlen oder nicht? Außerdem erklärt sie, warum Prävention für Unternehmen entscheidend ist. Eine Folge über digitale Erpressung, internationale Ermittlungen und warum Backups so wichtig sind. Unser Podcast-Tipp: „Die Justizreporter*innen“ https://1.ard.de/justizreporterinnen
Spurensuche auf vier Pfoten: Polizeihund im Einsatz
2026/03/16
Ein Einbruch in Rheinland-Pfalz. Ein Täter ist bereits gefasst, doch es gibt Hinweise darauf, dass sich weitere Personen im Gebäude verstecken. Diensthundeführer Markus wird mit seiner belgischen Schäferhündin Muckel zur Unterstützung gerufen. Gemeinsam beginnen sie eine Gebäudedurchsuchung. Die Hündin nimmt eine Spur auf und führt die Polizei zu einem Versteck, das Menschen vermutlich übersehen hätten. Markus erzählt, wie Einsätze mit Diensthunden ablaufen, wie er die Signale seiner Hündin liest und warum Vertrauen zwischen Hundeführer und Tier entscheidend ist. Der Diensthundetrainer Karl-Heinz Klöpper erklärt außerdem, wie Polizeihunde ausgebildet werden, was ihre Nase so besonders macht und welche Rolle sie bei der Suche nach Tätern spielen. Eine Folge über Polizeiarbeit auf vier Pfoten und darüber, warum ein Diensthund manchmal Dinge entdeckt, die Menschen verborgen bleiben. Unser Podcast-Tipp: „Das wahre Leben" https://1.ard.de/nachtcafe_podcast_cp
Die Spur der Geldautomatensprenger
2026/03/09
Eine Explosion mitten in der Nacht – und plötzlich verwandelt sich ein gewöhnlicher Streifendienst in eine hochintensive Fahndung, die jede Routine sprengt. Für Polizistin Monja beginnt ein Einsatz, der von der ersten Funkmeldung bis zur letzten Minute unter Hochspannung steht. Host Joost Schmidt zeichnet eine Nacht nach, in der Sekunden entscheiden und moderne Polizeiarbeit ihr gesamtes Spektrum zeigt. Mitten in der Dunkelheit entfaltet sich ein komplexes Zusammenspiel aus Verfolgungsfahrt, taktischer Fahndung und der Erkenntnis, wie professionell und rücksichtslos Tätergruppen inzwischen vorgehen. Hochmotorisierte Fluchtfahrzeuge, enorme Sprengkraft, massive Gefährdung – und eine Polizei, die mit präzisen Mitteln reagiert: Luftunterstützung, Wärmebildtechnik, Suchtrupps am Boden. Eine Suche, die zeigt, wie anspruchsvoll solche Einsätze geworden sind und warum manche Nächte im Dienst für immer im Gedächtnis bleiben. Ein intensiver Blick hinter die Kulissen einer Einsatzlage, die verdeutlicht, wie nah sich Risiko, Verantwortung und Teamarbeit kommen können. Unser Podcast-Tipp: „Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg" https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/
Ahrtal: Phantombilder für die Identifikation von Toten
2026/03/02
Eine Naturkatastrophe, hunderte Vermisste, viele Tote. Nach der Flut im Ahrtal im Juli 2021 wird Kriminalhauptkommissar Uwe vom Landeskriminalamt Mainz in die Leichensammelstelle entsandt. Normalerweise erstellt er Phantombilder von Tatverdächtigen. Im Ahrtal rekonstruiert er die Gesichter von Verstorbenen, damit Angehörige sie identifizieren können, ohne mit den harten Bildern des Todes konfrontiert zu werden. Fünf Tage lang arbeitet er im Hangar auf dem Flugplatz Bad Neuenahr-Ahrweiler, unter Zeitdruck und inmitten einer improvisierten Einsatzstruktur. Er entwickelt einen klaren Ablauf, um professionell und würdevoll zu arbeiten. Doch Wochen später zeigen sich die Folgen: Flashbacks, Panikattacken, Schlaflosigkeit, schließlich die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der Psychotherapeut und Trauma-Experte Knut Latscha ordnet ein,welche Warnsignale es dafür gibt und warum und wie extreme Einsätze nachwirken. Eine Folge über eine wenig sichtbare Seite der Polizeiarbeit und über die Frage, was Extremsituationen mit denen machen, die helfen. Unser Podcast-Tipp: „Versuchslabor Kinderheim“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/dlf-doku-serien/urn:ard:show:007b772dd3c1292e/
Polizeipsychologie: Wenn der Einsatz Spuren hinterlässt
2026/02/23
Die Suche nach angemessenen Worten wird zur fast unlösbaren Aufgabe, wenn ein Kollege im Einsatz sein Leben verliert. Der 31. Mai 2024 hat das Polizeipräsidium Mannheim erschüttert: Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Beamten herrschte Ausnahmezustand. In dieser Folge spricht Host Joost Schmidt mit der Polizeipsychologin Anna über die Mechanismen der Polizeipsychologie, die in solchen Momenten greifen. Zudem thematisieren die beiden, wie professionelle Einsatznachsorge dabei hilft, wieder handlungsfähig zu werden und warum die moderne „Cop-Culture“ heute mehr Raum für Emotionen lässt. Es geht um die Herausforderungen bei der Betreuung von Kollegen, die Zeugen extremer Gewalt wurden und um Methoden von der Akutbetreuung bis zur langfristigen Einzelberatung. Eine Folge über die unsichtbare Arbeit hinter den Absperrbändern, die Herausforderung, einer traumatisierten Dienstgruppe die Sprachlosigkeit zu nehmen und den Weg zurück in einen stabilen Alltag nach dem Unfassbaren. Unser Podcast-Tipp: „Verurteilt! Der Gerichtspodcast“ https://1.ard.de/verurteilt_gerichtspodcast
Trailer: Streifenfragen live beim SWR Podcastfestival in Mannheim am 10.4.2026
2026/02/18
Jetzt Tickets sichern für Streifenfragen live beim SWR Podcastfestival am 10.4.2026 in der Alten Feuerwache in Mannheim unter: https://www.swrticketservice.de/veranstaltungen/detail/1-plus-1?layout%5Bdyn%5D=1&cHash=7752b098a3a8f18d99e823330daaeac5
Vom Skelett zur Identität – dank Forensic Artist
2026/02/16
Ein menschliches Skelett wird bei Abrissarbeiten in Zwickau gefunden. Dort - in einem ehemaligen Industriegebiet - liegt es schon viele Jahre. Neben dem Skelett gibt es keine weiteren Spuren, die Hinweise auf die Identität geben. In solchen Fällen wird länderübergreifend zusammengearbeitet, da es nicht viele gibt, die hier weiterhelfen können. In dieser Folge von Streifenfragen spricht Host Joost Schmidt mit Kriminalhauptkommissar Rainer und Polizeioberkommissarin Tabea - er ist Forensic Artist und sie angehende Forensic Artist, ein Beruf von dem viele nicht mal wissen, dass es ihn gibt. Sie können aus einem Schädel ein Gesicht rekonstruieren - der Leiche ihre Identität zurückgeben. So geschieht es auch 2023 in Zwickau. Mit sechs Kilo Plastilin, viel anatomischem Wissen und viel Fingerspitzengefühl wird innerhalb von drei Tagen aus einem Schädel wieder ein Gesicht. Eine Folge über die faszinierende Arbeit der Forensic Artists, die von einem Schädel so viele Informationen ablesen, dass sie wieder ein Gesicht rekonstruieren können.
Tote ohne Namen: Ein Video und viele offene Fragen
2026/02/09
Eine kalte Dezembernacht 2020 in Kaiserslautern. Kurz vor Mitternacht entdecken Passanten den leblosen Körper einer Frau – abgelegt wie Müll, verpackt in einen weißen Sack. Niemand weiß, wer sie ist. Keine Papiere, kein Handy, kein Name. Nur wenige hundert Meter von der Polizeidienststelle entfernt beginnt ein Mordfall, der die Ermittler bis heute nicht loslässt. In dieser Folge von Streifenfragen begleitet Host Joost Schmidt Kriminalhauptkommissar Mark, der Jahre später die Leitung der Mordkommission übernimmt – und damit auch diesen ungelösten Fall. Er erzählt, wie es ist, sich durch Berge alter Akten zu arbeiten, Entscheidungen der Kollegen nachzuvollziehen und den Tatabend immer wieder neu zu denken. Schritt für Schritt rekonstruieren die Ermittler die letzten Tage der Frau, die später als Diana Bodi identifiziert wird. Doch trotz Öffentlichkeitsfahndung, internationaler Ermittlungen und einer Belohnung bleibt der entscheidende Hinweis aus. Eine Folge über die mühsame Realität ungelöster Mordfälle, über Ermittlungsarbeit ohne sicheren Anker – und über den Willen, einen Fall nicht zu den Akten zu legen, solange noch eine Frage offen ist. Unser Podcast-Tipp: Deep Doku https://1.ard.de/deep_doku
Ein Phantombild, das alles verändert
2026/02/02
Ein 14-jähriges Mädchen. Ein Verbrechen. Und ein Mann, dessen wichtigste Arbeitsgrundlage nicht Technik ist, sondern Empathie. In dieser Folge von Streifenfragen begleitet Host Joost Schmidt den Kriminalhauptkommissar und Phantombildzeichner Uwe zu einem Einsatz aus dem Jahr 1997, der sein gesamtes Berufsleben geprägt hat. Es ist einer seiner ersten Einsätze allein – und einer der schwersten. Aus den Erinnerungen eines jungen Vergewaltigungsopfers soll ein Phantombild entstehen, mit dem der Täter gefasst werden soll. Uwe erzählt eindrücklich, wie entscheidend Vertrauen, Sensibilität und echtes Zuhören sind, wenn Menschen nach einer traumatischen Tat erneut mit ihren Erinnerungen konfrontiert werden. Die Folge zeigt, wie Phantombilder entstehen, warum sie nichts mit klassischen Porträts zu tun haben – und weshalb der Mensch immer der Schlüssel zum Bild ist. Unser Podcast-Tipp: Sprechen wir über Mord?! https://1.ard.de/sprechen_wir_ueber_mord_cp

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